Vollständige Version anzeigen : Speedflugwettbewerb - Erkenntnisse und Tips
Jan Henseleit
13.06.2009, 17:13
Einige Hintergrundinfos zum Speedcup. sowie Tips und Analysen.
Die Flüge unter nahezu gleichen Bedingungen haben einige Interessante Erkenntnisse gebracht.
Zunächst mal die Unterschiede der drei erstplatzierten Rigids.
Stefan flog die ganz normale Serienmaschine, während Robert hinter der Haube eine zusätzliche aerodynamische Verkleidung um Heckrohr und Streben angebracht hatte, die einen sauberen Übergang zur Haube erzeugte. Meine Maschine hatte keine Verkleidung, aber dafür einen Handgewickelten Pyro mit mehr Leistung. Deutlich kann man sehen wie wenig diese Maßnahmen zu einer Geschwindigkeitssteigerung beigetragen haben.
Eine Geschwindigkeit von 185km/h lässt sich mit dem Rigid von jedem Piloten mit etwas Übung leicht erreichen. Die 200er Marke zu knacken erfordert dann schon einiges Training im Anflug und auch einige taktische Überlegungen. Jeder km/h mehr erfordert einen ziemlichen Aufwand, der sich im Grunde für die Alltagsfliegerei nicht lohnt. Mann kann es schön an den Durchschnittsgeschwindigkeiten sehen. Bei Stefan lag sie bei ca. 200 km/h gemittelt aus dem Gegenwindanflug und dem Mitwindanflug. Bei Robert lag sie durch die Verkleidung um ca. 5km/h höher und bei mir durch die höhere Motorleistung lediglich um ca. 10km/h höher als bei der ganz normales Serienversion. Dies bestätigt absolut meine Erkenntnis, dass es irgendwo einen optimalen Wirkungsgrad bei einem Pitchwinkel von ca. 14 bis 15 Grad und einer Drehzahl von ca. 1850 U/min bei dieser Maschine gibt. Meinen Anflug habe ich durch die höhere Motorleistung und einer anderen Untersetzung mit knapp 2300 U/min am Kopf machen können, was zwar einen abenteuerlichen Sound produzierte, aber im Endeffekt die Geschwindigkeit nicht mehr wesentlich steigerte. Das Problem liegt einfach daran, dass wir hier wie beim echten Hubschrauber an aerodynamische bzw. physikalische Grenzen stoßen. Noch höhere Pitchwinkel überfordern irgendwann die elektronische Stabilisierung, was man dann leicht bei ungeübteren Piloten an den Ausbrüchen der Helis um die Nickachse sehen konnte. Noch höhere Drehzahlen mit mehr Motorleistungen bringen sehr wenig, weil der Wirkungsgrad der Blätter enorm nachlässt, d.h. die meiste Energie wird umsonst verballert.
Der entscheidendste Punkt um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen ist ein gut geplanter und ausgeführter Anflug, der auch taktisch an die Wetter bzw. Windsituation angepasst werden muss. Dazu muss ich zunächst ein paar generelle Dinge erläutern, die eventuell nicht jedem ganz klar sind. Ein Fluggerät bewegt sich zunächst einmal mit einer bestimmten Geschwindigkeit durch eine Luftmasse. Dabei ist es völlig egal, wie schnell sich diese Luftmasse selbst bewegt. Die Geschwindigkeit des Fluggerätes gegenüber der umgebenden Luft, die sogenannte TAS (true air speed), die aber überhaupt nichts mit der GS (ground speed / Geschwindigkeit über Grund) zu tun hat, misst man z.B. mit einem Staudruckmesser am Fluggerät selbst. Wenn wir die Möglichkeit hätten, diese Messmethode bei einem Wettbewerb mit einem Messgerät anzuwenden, welches man schnell an jedem Hubschrauber anbringen könnte, würden wir eine wirklich objektive Auswertung erhalten, egal wie stark und woher gerade der Wind weht. Da wir aber vom Boden aus mit einer Radarpistole messen, erhalten wir nur die Geschwindigkeit über Grund, die natürlich von Windgeschwindigkeit und Richtung abhängig ist. Deshalb auch ein Anflug gegen den Wind und unmittelbar danach mit dem Wind, um diese Werte dann zu mitteln. Wenn natürlich während eines Fluges starke Windgeschwindigkeitsschwankungen stattfinden, stößt diese Messmethode an ihre Grenzen, da es dann für manche Piloten zu Vorteilen und für andere zu Nachteilen kommt. Auch Wind von der Seite wirkt übrigens bei der Geschwindigkeitsmessung nicht neutral, sondern führt zu einem niedrigeren Geschwindigkeitswert. Das kann man sich mit Vektoren an einem Winddreieck verdeutlichen. Ideal wäre natürlich kein Wind, den man aber ausserhalb einer Halle selten hat. Gerade bei Wetterbedingungen wie beim Speed Cup kommt natürlich durch die Stärke des Windes noch automatisch die negative Beeinflussung des so wichtigen Anfluges durch enorme Turbulenzen hinzu. Wer sich dabei durch das Auf- und Ab des Helis erschrecken lässt und zu stark gegensteuert, riskiert ein Aufbäumen und damit den erheblichen Verlust von Geschwindigkeit.
Die maximale Geschwindigkeit erreicht man durch einen sauberen Abschwung aus größerer Höhe, wobei es entscheidend auf den richtig dimensionierten Abfangbogen und das Timing ankommt. Ideal ist es, wenn der Hubschrauber direkt auf einen zufliegt und der Horizontalflug in genau der richtigen Höhe unmittelbar vor dem Messpunkt erreicht wird.
Das muss man wirklich üben, um es bei allen Wetterbedingungen zu beherrschen.
Man muss aber auch je nach Gegenwind- oder Mitwindanflug und Windstärke noch den richtigen Abstand zum Starten des Abschwunges finden. Dies bedarf viel Erfahrung.
Bei starkem Gegenwind kann es nötig sein den Abschwung aus größerer Höhe recht dicht an sich dran zu beginnen um nicht schon viel zu früh vor dem Messpunkt in der Horizontalen zu sein und dadurch beim weiteren Anflug wieder erheblich an Geschwindigkeit zu verlieren. Mit dem Wind dagegen muss man unter Umständen sehr weit weg fliegen um nicht vor den Erreichen der Horizontalen schon weit über den Messpunkt hinaus geflogen zu sein. Auch das Pitchmanagement muss passen. Das heißt, man beginnt beim Senkrechten Sturzflug mit 0 Grad Pitch und erhöht den Wert gleichmäßig und kontinuierlich bis zum Maximum während des Abfangens. Wer hier hektische Pitchbewegungen einsteuert, riskiert ebenfalls ein Aufbäumen. Man sieht also deutlich, dass ausser der Maschine ein Großteil vom Gefühl bzw. der Übung des Piloten abhängt. Und das ist genau der Punkt, der eigentlich die Sache so interessant und spannend macht. Sonst würde ja ausschliesslich das Material entscheiden.
Ich freue mich, dass ich dazu beitragen konnte mal wieder alternative Bewegungen in die Szene zu bringen und das Bernd es mit seiner langjährigen Erfahrung ermöglicht hat, einen für die bescheidenen Wetterbedingungen hervorragenden Wettbewerb auszutragen, der entgegen vorangegangener Befürchtungen völlig unkritisch verlaufen ist und allen sehr viel Spaß gemacht hat.
Mit den gewonnen Erkenntnissen und besseren Wetterbedingungen wird es bestimmt eine Fortsetzung in der kommenden Saison geben.
Jan Henseleit
Hallo,
Danke für die Tipps, jetz muss ich auch üben.
Ich fliege aber auf meinem MP XL V, nach wie vor, mit Flybar, glaubst du dass die Theorie gleich bleibt ?
Kann ich auch mit den gleichen Geschwindigkeit rechnen ??
Gruss aus Frankreich
Fred.
handgewickelter pyro, so so... -_-
wieviel strom wird bei 200 kmh gezogen?
habt ihr mal geloggt?
wie siehts aus mit speedflug optimierten blättern?
kann man da vielleicht was machen?
und welchen einfluss hat das gewicht des helis?
eher vernachlässigbar?
oder ist leichter besser?
mit welchen akkus seid ihr geflogen?
Cpt.Quick
14.06.2009, 01:44
handgewickelter pyro, so so... -_-
wieviel strom wird bei 200 kmh gezogen?
habt ihr mal geloggt?
wie siehts aus mit speedflug optimierten blättern?
kann man da vielleicht was machen?
und welchen einfluss hat das gewicht des helis?
eher vernachlässigbar?
oder ist leichter besser?
mit welchen akkus seid ihr geflogen?
Das sind aber eine Menge interessanter Fragen!!!
seijoscha
14.06.2009, 05:16
handgewickelter pyro, so so... -_-
wieviel strom wird bei 200 kmh gezogen?
habt ihr mal geloggt?
wie siehts aus mit speedflug optimierten blättern?
kann man da vielleicht was machen?
und welchen einfluss hat das gewicht des helis?
eher vernachlässigbar?
oder ist leichter besser?
mit welchen akkus seid ihr geflogen?
Interessante Fragen würden mich auch sehr Interessieren .
Jan ist bestimmt mit seinen leichten Heli geflogen das heist wohl ein 3700mAh SLS
Akku drin.
Alle Sagen ja immer so leichter um so besser.
Ich frage mich ob das beim Speedflug auch so ist ?
Wenn man die Maschine aus hoher Höhe runterschießen läßt wäre dann
nicht etwas mehr Gewicht besser um Auf Geschwindigkeit zu kommen?
Wenn man eine Rodelbahn oder Berg runter fährt mit einem schlitten sind die
die schwerer sind meist schneller .
Natürlich kommt es auch auf die Technik an.Ist nur so ein Gedanke!!
Mein Rigid ist ziehmlich schwer durch die Akkus die ich drin habe komme ich auf
4,6Kg 12s 5000mAh.
Aber er ist trotzdem verdammt schnell mir Reicht es erst einmal.
mfg
Jan Henseleit
14.06.2009, 08:48
Den Strom bei 200 km/h habe ich noch nicht geloggt. Werde ich in Kürze mal nachholen.
Ich denke, dass bei der Entwicklung speedoptimierter Blätter das größte Potenzial liegt. Unsere 3D-Schaufeln sind eigentlich nicht gerade als geeignet zu bezeichnen.
Das mit dem Gewicht ist auch ein interessanter Punkt, über den ich mir selbst noch nicht so im Klaren bin. Von der Theorie her spielt zunächst in der Anfangsphase der Beschleunigung, in der der Luftwiederstand noch vernachlässigbar ist, die Masse keine Rolle. Damit dieser Punkt zum tragen käme müssten wir vermutlich von viel größeren Höhen herunterstürzen. Beim Abfangbogen dagegen dürfte eine zu hohe Masse eher nachteilig sein, da durch die höheren G-Kräfte ein großer Anteil der Auftriebskraft des Rotors zum Abfangen an sich benötigt wird und nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung steht. Das wäre mal eine interessante Aufgabe für die Physiker, einen optimalen Anflug zu berechnen.
Als Akku hatte ich einen 3700er SLS im Einsatz. Hier wäre eventuell eine höhere Kapazität sinnvoller gewesen, um mehr Strom ziehen zu können.
Jan Henseleit
Mathelikos
14.06.2009, 11:49
Hallo Speed-Gemeinde,
das Thema macht mich aber jetzt noch neugieriger.
Muss ich gleich mal meine alten Strömungslehre-Unterlagen raussuchen.
Um etwas Genaueres zu berechnen, bedarf es sicherlich erst mal der Strinfläche sowie de Cw-Wertes des Rigids. Aber man könnte ja erstmal mit Annahmen rechnen und dann gucken, wie wichtig überhaupt das Heli-Gewicht dabei ist.
Womöglich kann man beim anfänglichen Sturzflug mit einer etwas höheren Masse mehr Grundspeed erreichen, die man dann evtl. auch in Endgeschwindigkeit umsetzen kann. So kenn ich das jedenfalls bei Hotlinern.
Sind jetzt alles nur Vermutungen. Bei solchen Verhältnissen muss man sicherlich überall optimieren, um das eine oder andere km/h noch rauszuholen. Das haben die Rigid-Piloten ja schön veranschaulicht.
Ich mach's mir mal ganz einfach und rechne 4kg gegen 5kg. Wird man ja schnell sehen, ob's was bringt. ;)
Viele Grüße,
Matthias
Spiritus
14.06.2009, 16:06
Ich geb mal meinen Senf dazu,
Beim Abfangbogen dagegen dürfte eine zu hohe Masse eher nachteilig sein, da durch die höheren G-Kräfte ein großer Anteil der Auftriebskraft des Rotors zum Abfangen an sich benötigt wird und nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung steht.
Diesen Punkt kann ich bestätigen.
Trifft bei meinem Vergleich zwischen einen 4000er Akku (1280 Gr.) und einem 5000er Akku (1520 Gr.) zu. Konnte zwar nichts messen aber der Unterschied war schon zu sehen und auch spürbar.
Hm,
kann ich nicht ganz so bestätigen, ich hatte mit nem GPS Logger ähnliche Geschwindigkeiten zwischen einem ein Jahr altem 12S3P Konion mit ca. 1,6 Kg und einem neuem SLS 3700er.
von ca. 160 bis 170 KMH im MPXL gemessen... denke bei dem Konion war das Gewicht und bei dem
SLS der Strom von Vorteil....
Gruß
Ronny
thomas1130
14.06.2009, 19:14
Ich mach's mir mal ganz einfach und rechne 4kg gegen 5kg. Wird man ja schnell sehen, ob's was bringt. ;)
Hallo Matthias!
Und schon fertig gerechnet???
Bin schon auf die Ergebnisse gespannt...-_-
Grüße
Thomas
Mathelikos
14.06.2009, 20:45
So, Physik for beginners:
Habe einfach mal etwas Schulphysik angewendet. Zugegeben, das ist zwar etwas sehr theoretisch, aber vielleicht für eine weiterführende Diskusion ein interesanter Ausgangspunkt.
Nehmen wir erstmal die Formel F = m*a , die wohl jeder kennt.
Damit kann man sich zunächst die Gewichtskraft eines Körpers im Schwerefeld berechnen. Dafür rechne ich einmal einen Rigid mit 4kg und einen mit 5kg.
F(4kg) = 4kg * 9,81m/s² = 39N
F(5kg) = 5kg * 9,81m/s² = 49N
Jetzt habe ich mir einfach mal die Formel für den Widerstand eines von Luft umströmten Körpers genommen.
Fw = Cw*r/2*v²*A
- Cw ist der Luftwiderstandbeiwert (eigentlich Zeta W)
- r ist die Dichte der Luft (eigentlich Rho)
- v ist die Luftgeschwindigkeit bzw. die Geschwindigkeit des Körpers (des Heli's) in der Luft
- A ist die Stirnfläche
Nun gut, wo bekomm ich nur Cw und A her? Hmm..... okay, einfach mal grob angenommen, um was rechnen zu können:
Cw = 0,3
A = 28cm*28cm = 0,08m²
Ich stelle die Formel nach v um und setze alle Werte ein. Für Fw nehme ich die zuvor berechnete Kraft F. Die begründe ich damit, dass der Luftwiderstand der Gewichtskraft im freien Fall entgegen wirkt und sich die Kräfte irgendwann aufheben.
Bei F(4kg) = 39N:
v = (Fw*2/Cw*r*A)^1/2 = 52,2m/s = 188km/h
Bei F(5kg) = 49N:
v = (Fw*2/Cw*r*A)^1/2 = 58,4m/s = 210km/h
Also bei dem jeweiligen Gewicht mit den getroffenen Annahmen ergibt sich im freien Fall eine bestimmte Grenzgeschwindigkeit, bei der sich Gewichtskraft und Luftwiderstand aufhebt.
Nun gut, ich bin mir selbst nicht so sicher, ob man das überhaupt so rechnen kann. Jedoch könnte diese Rechnung zeigen, dass ein schwerer Heli zunächst erstmal mit einer höheren Fallgeschwindigkeit ankommt, da mehr Masse der bremsenden Luft entgegen steht.
Aber natürlich kann es sein, dass andere Faktoren hier so viel mehr eine Rolle spielen, dass diese Überlegungen hier nicht wirklich Sinn machen. :hollau: Ich werd mal weiter drüber nachdenken.
Als nächster Schritt kommt die Rotorphysik. Freiwillige vor.......! ;)
Grüße, Matthias
PS: Falls ich Quatsch geschrieben habe, ziehe ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. :mellow:
daß ein schwerer heli schneller runter kommt, als ein leichter ist klar.
die frage ist nur, ob man die höhere geschwindigkeit auch durch den abschwung mitnehmen kann.
für 200+ gibts eigentlich nur einen weg.
weniger luftwiderstand.
wär gut, wenn jan den rigid für paar tage in ein windkanal stellen würde. -_-
da lässt sich bestimmt was optimieren.
Henning Piez
14.06.2009, 21:55
Eindeutige Regel, nach dem Überholen von langsameren Luftraumteilnehmern: Abdrehen :)
(keine Sorge, der Jet war 300m höher und ca. 2.5km entfernt) :)
http://farm3.static.flickr.com/2443/3625589453_95327f4855_b.jpg
Ralf_Lindow
14.06.2009, 22:19
So, nun will ich mal meinen ersten Beitrag schreiben zum Thema Endgeschwindigkeit:
Meiner Ansicht nach müsste man nämlich wie folgt rechnen:
Nach meinen schwachen mathematischen Kenntnissen berechnet sich die Geschwindigkeit
V=a * t
V= Geschwindigkeit
a= Beschleunigung( in unserem Fall 9,81 m/s = Fallbeschleunigung)
t= Zeit
F=m * a: Damit kann man die Energie berechnen, die im fallenden Objekt steckt.
Also sind unterschiedlich schwere Helis gleicher Bauart im freien Fall gleich schnell. Nur steckt im schwereren Heli mehr Energie. Also sollte er, wenn man ihn sauber abfängt, die Geschwindigkeit länger halten können, als der leichtere Heli.
Alles klar? Oder gibt es weitere sachlichgute Berechnungsmöglichkeiten?
Ralf
siXtreme
14.06.2009, 22:27
Eure Berechnungen sind mir ein wenig zu theoretisch...
Fakt ist aber (Praxis!):
Mit einem "schwerem" Akku und einer "guten" Aerodynamik, konnte ich den 2. Platz erreichen. ;)
Hinter Jan mit seinem Power-Motor (da komm ich dann auch nicht hinterher mit meinem Serien-Antrieb).
Da ich noch aber noch länger im "Team-Henseleit" bleiben will, hab ich mich einer Platzierung hinter "Mr.Top-Speed" zufrieden gegeben. ;D
Gruß Robert
Henning Piez
14.06.2009, 22:31
Man legt sich ja auch nicht mit seinem Boss an :)
Mathelikos
14.06.2009, 22:38
Hey Matt,
kannst Du nicht heimlich den Rigid von Robert tunen? Dann wird vielleicht bald eine Stelle frei. :D
Ja stimmt, diese ganzen Berechnungen sind alle sehr theoretisch. Wahrscheinlich gilt hier die Devise: "Viel hilft viel" = viel Power, vie Pitch, VIEL Können.
Grüße, Matthias ;)
Aha also doch Stallorder :hollau: ich hätte es mir ja denken können ;)
thomas1130
14.06.2009, 22:45
Da ich noch aber noch länger im "Team-Henseleit" bleiben will, hab ich mich einer Platzierung hinter "Mr.Top-Speed" zufrieden gegeben. ;D
*LOL
Irgendwie erinnert mich das an die Wok-WM, wo Raab auch anfangs mit "grenzwertigen" Tuningmaßnahmen geglänzt hat... -_- ;)
Mach dir nichts draus Robert - so gesehen bist du erster in der "Serienwertung" geworden..:hallihall:
Grüße
Thomas
Hallo
Ich denke dass man mit mehr gewicht schneller vorbei kommt. Der abfang vernichtet nicht die erhöhte eingangs geschwindigkeit.
Bei meinem F3F segler packe ich 1kg blei rein und da kommt er garantiert viel schneller vorbei trotz aufschwung.
beim heli mit ist das wohl dasselber da der rotorkreis wie ein tragflügel reagiert. (deshalb rechnet man auch eine rotorkreis flächen belastung...)
gruss
Marcel
water_and_sun
14.06.2009, 23:55
kann ich nachvollziehen... 9.81m/s2 ist ja das eine . . aber je mehr Gewicht ergiebt auch mehr Energie - die gut umgesetzt werden kann - und beim beschleunigen ist die Masse zwar hinderlich, aber wenn richtig dosiert, dann solllte es passen(ok ich gebs zu - war nicht dabei, aber hat mich motiviert, fleissig zu üben)
Daniel
Henning Piez
15.06.2009, 00:07
Das Üben ist schön und gut. Ich mach mir nur echt Sorgen um die Akkus. Bei meinen Zippy H Akkus heute ist mir regelmässig der Jive bei über 6 KW gelogged abgeregelt. Kann mir nicht vorstellen, dass die Akkus diese Ströme für 5-10 Sekunden gerne mögen. Da fließen > 145 Amps
Christian Samuelis
15.06.2009, 00:14
Moin Henning,
da hilft nur eins, Timer auf 3 Minuten stellen und dann wirklich konsequent sein und landen wenn er piept. Ich habe in den letzten Wochen einiges an Akkus vernichtet. Grund war immer der gleiche nämlich die "einer geht noch" Mentalität.....
Viele Grüße
Christian
Henning Piez
15.06.2009, 00:24
Genau so handhabe ich das. Na mal abwarten ob ich so aus den Fernoststangen mehr als 40 Zyklen bekomme :) Hätte nie gedacht dass bei "Rundflug" so viel Strom draufgeht :D
Christian Samuelis
15.06.2009, 00:31
Moin,
also ich habe jetzt 14 Zyklen auf meinem 12s 5000 20C Flightmaxx Akku. Bisher muss ich sagen, bin ich von dem Akku recht überrascht. Er hat zwar etwas weniger Spannung als die SLS 35C Zellen was sich im Topspeed in ca. 10 km/h ausdrückt, beim normalen Fliegen bei 1750 Umin merkt man aber fast keinen Unterschied und das für 143 €.....
Viele Grüße
Christian
seijoscha
15.06.2009, 01:10
Hi ich wusste gar nicht das ein paar Worte eine so Interessante Unterhaltung Auslösen können.
Ich bin wirklich kein Physik oder Matte Experte!!!
Und das mit dem Gewicht war für mich nur so eine Logische Erklärung.
Nun wollte ich noch mal etwas anderes in den Raum stellen......!!
Ich habe das auch nur mal Aufgeschnappt und ist wahrscheinlich TO
Das mit dem Gewicht und so hatten wir ja schon und ihr habt auch alle toll Gerechnet .
Jetzt meine Dumme Frage .Wenn Ein Fallschirmspringer und eine Apfelsine gleichzeitig aus dem Flugzeug springen wer ist schneller?
So viel ich weiß sind beide gleich schnell sie erreichen eine Geschwindigkeit von etwa 200km/h!
Aber aus solchen höhen fliegen wir ja nicht mit dem Heli um zu Testen ob ein schwerer oder leichterer
Heli schneller ist.
Um den schweren Heli auch durch die G Kurve zu bekommen um die Geschwindigkeit mit in den
graden Vorwärtsfug zu bekommen ,müsste man ihn vielleicht weicher fliegen damit nicht so hohe
G kräfte auf ihn wirken.Damit meine ich eine weichere aber flache Kurve .
Ob man dann am Ende schneller ist als mit einem Leichteren Heli müsste man mal Ausprobieren.
Das wäre jetzt mein Gedanke um die G kräfte zu reduzieren.
Mit 4500mAh oder 5000mAh Akkus die ja einiges schwerer sind sollte man mal gegen die 3700mAh SLS
vergleichen und mit dem Heli verschiedene Anflughöhen und Winkel ausprobieren.
Mit einem Loger dran und gib Hacken gas.
Mein Rigid wiegt mit 12s 5000mAh Zippys um die 4,6kg!
Mit 12s 3700mAh liegt er bei etwa 4,2kg .Das sind 400-500g das müßte man doch mit dem mehr Stromreserven von den großen Akkus in höhere Geschwindigkeit umsetzten können?
Aber vielleicht Irre ich mich auch?
mfg
Mathelikos
15.06.2009, 01:19
Hallo,
so weit ich mich erinnere, wurde doch mal seitens Henseleit berichtet, dass die Max-Speed ohne Anstechen so etwa bei 185km/h liegt. Somit ist, so wie Jan ganz oben geschrieben hat, der Übergang vom Sturzflug in die Horizontalphase das entscheidende Manöver. Daraus würde ich ableiten, dass mit viel Masse eine höhere Endgeschwindigkeit erreicht werden könne, wenn man sie denn von der Vertikalen in die Horizontale "umsetzen" kann.
Okay, viel gequatsche, wenig dahinter. Ein Testflug muss her. Da mir der TDR gerade nicht vorrätig ist, bitte ich Testpiloten vor. Am besten 2x 6s 5000'er Riegel a 900g rein tun. :)
Anderer Gedanke:
Wenn das höhere Gewicht dem "Umsetzen" entgegen spricht aufgrund der höheren G-Kräfte, dann bringt das natürlich nix. So rein gefühlsmäßig könnte ich mir aber vorstellen, dass der Rigid mit dem Spezialmotor (oder auch ohne) noch genug Kraft hat. Müsste man doch sicherlich im Flug "fühlen" können?
Grüße, Matthias
Sebalexx
15.06.2009, 01:25
Tach,
um noch mal das Thema Blätter an zu sprechen:
Hart, schwer und kein Vorlauf - fliegt wie auf Schienen... :hallihall:
Man kann ja häufig sehen, dass ab einer gewissen Geschwindigkeit und dem entsprechenden Pitchwinkeln auf Nick schon eine gewisse Unruhe herrscht und die Stabis irgendwann nicht mehr sauber hinterherkommen, was aber mit Sicherheit nicht an den Elektronikkisten liegt, sondern daran, dass einfach die Blätter nicht mehr das schaffen was sie sollen (und/oder die Mechanik) - denke ich zumindest.
Fliege derzeit auf meinem Logo 600 an 12s die Torsion Flybarless (gibt es glaube ich nur als 600er), die sind extrem hart, haben gute 155g (andere 600er nur 125-135g) und sehr sehr wenig Vorlauf.
So was neutrales und sauber am Knüppel hängendes bei hohen Geschwindigkeiten habe ich bisher noch nicht gehabt.
Geloggt habe ich mit denen mangels Logger noch nichts, daher keine Aussage zu den erreichbaren Geschwindigkeiten, mit deutlich weicheren Blättern mit etwas Vorlauf war bei 190 laut GPS mit ca. 2400 und irgendwas um 14° Ende, weil die Blätter auf Nick einfach keine Regelbefehle mehr sinnvoll umsetzen konnten.
Bin allerdings noch keine Radix geflogen, da wäre ich auf einen Vergleich mal neugierig...
Beim hacken merkt man das etwas höhere Gewicht, geht aber auch noch gut.
Das höhere Gewicht geht aber auch auf die Mechanik - gestern kam mir ein Dämpfungsring aus dem Zentralstück...
bis denn
Sebastian
PS: Physikalische Berechnungen zu positiven/negativen Folgen des höheren Gewichts sind mir zu hoch... ;)
Ich denke rein vom Gefühl her, dass ein grösserer Akku vor allem eine höhere Spannung hält / mehr Strom liefert und Leistung der entscheidende Punkt ist.
Beim Flächenflieger(Segler) ist ja klar, dass bei höherer Flächenbelastung/Gewicht mehr Geschwindigkeit erreicht wird, interessant wäre, wie stark sich ein (möglichst weiches) Abfangen auf die benötigte Leistung des Antriebs im Heli auswirkt, ob dabei die Rotorfläche mehr als "aerodynamische Fläche" wirkt, oder es wirklich Leistung kostet.
Kraeuterbutter
15.06.2009, 03:23
Frage am Rande:
sind diese High-End-90er-Helis (TDR, Shark, ...) in der Luft unzerstörbar ?
ich meine: auf dem Showflugvideo wo Timo mit dem TDR fliegt konnte ich sehen:
Speedflug, speedflug, speedflug
und plötzlich bei vollem Überflug haut er quasi die Knüppel ins Eck und macht nen Piro-Irgendwas
das kommt beim Flächenflug quasi einem Sturzflug mit Speedüberflug und dann ne gerissene Snaprole oder dergleichen gleich
-> und das ist zumindest für 95% aller Flächenmodelle das Todesurteil
kann man beim Heli wirklich bedenkenlos mit den Knüppeln "reinlangen" ?
auch wenn er mit 180km/h grad auf Fahrt ist ?
Sebalexx
15.06.2009, 03:35
Tach,
zumindest mein Logo ist bisher dabei nicht explodiert... :unsure:
Ist aber auch nur ein 600er.
Aus absoluter Höchstgeschwindigkeit mache ich das auch nicht mehr (da steht ja eh schon voll Pitch), aber schon aus sehr sehr flotten Anflügen mal Voll Nick und Pitch - STOP...
Aus wirklich voller Fahrt und bereits anliegendem Vollpitch - keine Ahung ob's eine Explosion gibt, oder es in einem Senkrechten Steigflug mit brutalem Geräusch endet...
Schick mir einen Heli, dann teste ich das mal... :hollau:
bis denn
Sebastian
PS: Es gehen schon sehr eckige Seigflüge aus voller Fahrt, aber voll durchgerissen habe ich nicht - mit den harten Blättern geht aber ein Nick Ausschlag mit AC-3X unter lautem Blattgeräusch immer noch recht direkt, ohne Aufbäumen und wird bei enigermaßen gehaltener Fahrt in einen senkrechten Steigflug umgesetz.
Stefan Reusch
15.06.2009, 07:41
Hi,
Mal was zum Thema Gewicht und Speedfliegen:
Früher sind wir auch schon schnell geflogen, da man aber nur knapp 2 PS am 10er Webra mit Rohr hatte war mit Pitchorgien nix drin.
Speedfliegen sah dann anders aus. Rumpf drum mit guter Aerodramatik und ordentlich Gewicht rein. Hoch bis zur Sichtgrenze, Drehzahl was geht und senkrecht runter.
Nun aber beim Abfangen nix Pitch reinschieben, sondern mit möglichst wenig, idealerweise sogar mit nullpitch und nur gaanz vorsichtig mit Nick über den Platz kommen. Mit S Schlag Blättern ging das ganz gut. Hierbei hat Gewicht geholfen, es schiebt nunmal und erhöht den Durchzug. Hat man Pitch gegeben war schlagartig die Fahrt raus da der Heli aufgebäumt hat.
Beim heutigen Speedfliegen das nur über die Leistung und die Aerodramatik den maxspeed setzt dürfte zuviel Gewicht eher im Weg sein.
Den Unterschied auszufliegen dürfte schwer werden da es fliegerisch eine herausforderung ist immer wirklich gleich anzufliegen.
Da fällt mir gerade noch ein dass ich ja mal meinen imaginären Hut vor Jan ziehen wollte! Auf Kommando bei so einem Scheißwetter zwei so perfekte Vorbeiflüge zu bringen, das verdient absoluten Respekt vor den fliegerischen Leistungen!
Gruß
Stefan
seijoscha
15.06.2009, 10:49
Frage am Rande:
sind diese High-End-90er-Helis (TDR, Shark, ...) in der Luft unzerstörbar ?
ich meine: auf dem Showflugvideo wo Timo mit dem TDR fliegt konnte ich sehen:
Speedflug, speedflug, speedflug
und plötzlich bei vollem Überflug haut er quasi die Knüppel ins Eck und macht nen Piro-Irgendwas
das kommt beim Flächenflug quasi einem Sturzflug mit Speedüberflug und dann ne gerissene Snaprole oder dergleichen gleich
-> und das ist zumindest für 95% aller Flächenmodelle das Todesurteil
kann man beim Heli wirklich bedenkenlos mit den Knüppeln "reinlangen" ?
auch wenn er mit 180km/h grad auf Fahrt ist ?
Naja mit jedem Heli würde ich das auch nicht versuchen wollen!!!
Er sollte schon Stabil und qualitative einwandfrei sein .
Und man sollte wissen was man da macht.
Und vor allem gute starke Servos haben.
Also der Heli sollte schon einigermaßen stimmen .
Aber unkaputtbar ist nichts .
mfg
Moin.
Bezüglich des Gewichts darf man imho einen Segler nicht mit einem angetriebenem Flugobjekt vergleichen, denn der ausschließliche "Antrieb" des Seglers ist die Schwerkraft.
Ansonsten hat - wen wunderts - Mr. Speed im Ergebnis alles in meiner laienhaften Vorstellung richtig beschrieben.
Aerodynamik ist einer _der_ Punkte, denn leider steigt der Widerstand nicht linear.
Die vollsym. und ungeschränkten Blätter dürften hinreichend ineffizient sein für reine Geschwindigkeit. Kein Profil der Welt erzeugt durchgehend mehr Auftrieb, nur wenn ich den Anstellwinkel erhöhe. Da systembedingt auch die Drehzahl begrenzt ist, kann man ab einen Punkt einfach nicht mehr Luft "durchschaufeln". Anders ausgedrückt: Erhöht man den Anstellwinkel über das profilverträgliche hinaus, kann man Energie reinstecken bis zum geht nicht mehr, man erzeugt nur noch Widerstand. Gleichzeitig kann man im Rahmen der brauchbaren Anstellwinkel die Drehzahl ins Unendliche erhöhen, mehr Auftrieb/Vortrieb kann man nicht mehr erzeugen, da hilft dann auch der geringstmögliche Widerstandsbeiwert des Flugobjektes nicht.
Schneller wird man somit nur, wenn man entsprechend optimierte Blätter einsetzt. Dazu gehört nach meiner Vorstellung insbesondere, die Blattgeometrie den nach aussen zunehmenden Strömungsgeschwindikeiten anzupassen; Winglets zu Reduzierung des induzierten Widerstandes sind ggf. ratsam
OL
AlexBonfire
15.06.2009, 14:00
Schneller wird man somit nur, wenn man entsprechend optimierte Blätter einsetzt. Dazu gehört nach meiner Vorstellung insbesondere, die Blattgeometrie den nach aussen zunehmenden Strömungsgeschwindikeiten anzupassen; Winglets zu Reduzierung des induzierten Widerstandes sind ggf. ratsam
Und vor allem eine Schränkung. Meiner Meinung nach kann man damit den effektiven Pitchwinkel erhöhen ohne daß es zum Strömungsabriss an den Blattspitzen kommt.
Wenn man mal zu den Flächenfliegern rüberschielt und sich die Props betrachtet, die für High-Speed verwendet werde, gibt's gravierende Unterschiede zum Heli:
- kleiner Durchmesser
- hohe Steigung
- hohe Drehzahl
- tragendes Profil
- starke Schränkung
- trapezförmige Geometrie
Blätter, die beim Koax-Heli verwendet werden, kommen der Form schon nahe.
Servus,
dem Vergleich mit den Koax kann ich nicht zustimmen. Der innere Bereich trägt beim Hubschrauber im Schnellflug kaum, sondern hauptsächlich der Äussere. Der innere Bereich bremst eher im Schnellflug. Die Blätte optimiert für Speedflug müssn eher aussen tiefer werden. Da trägt das Rotorblatt aufgrund der Anströmungen. Ein Koax-Blatt entspricht einem Blatt, dass für hohe Schwebeflugleistung optimiert ist.
Die Propellertheorie passt beim schnellfliegenden Rotor nicht, da die Anströmung nicht in der Rotorachse erfolgt sondern schräg dazu.
Aktuelle Entwicklungen bei den Großhubschraubern gehen auch in diese Richtung.
Viele Grüße
Michael
Taumel S.
15.06.2009, 14:14
Warum macht man die Speedbewerbe eigentlich mit Helis statt mit Flächenfliegern, wenn Letztere dafür wesentlich besser geeignet sind ohne technische und finanzielle Verrenkungen? Ich mein, jeder Conrad Pappendeckelflieger geht im Vorwärtsflug besser als ein Heli?
Klingt jetzt blöd, aber interessieren würde es mich trotzdem. :)
weil es für Flächen sowas schon lange gibt? z.B: Pylon Racing
Warum macht man die Speedbewerbe eigentlich mit Helis statt mit Flächenfliegern
weil es spaß macht ;)
Warum macht man die Speedbewerbe eigentlich mit Helis statt mit Flächenfliegern, wenn Letztere dafür wesentlich besser geeignet sind ohne technische und finanzielle Verrenkungen?
Die Sinnfrage in diesem Hobby zu stellen ist meist sinnlos. Ansonsten: Warum besteigen Bergsteiger Berge.
Und die Flächenfraktion übt sich in"Torquen" :unsure:
ol
Stefan Reusch
15.06.2009, 14:40
Hi,
Warum leckt sich ein Hund den Schniedel?
Weil er es kann!!!
Gruß
Stefan
AlexBonfire
15.06.2009, 14:46
Warum macht man die Speedbewerbe eigentlich mit Helis statt mit Flächenfliegern
Bei Flächenfliegern sind Speedflugwettbewerbe in allen Varianten schon so alt wie das RC-Fliegen selbst. Wie kommst du drauf, daß man das da nicht macht ?
Ach ja ... für alle, die Flächenfliegen (insbesondere Segelfliegen) immer für langweilig halten:
Was schätzt ihr denn, wo bei den Seglern der aktuelle Geschwindigkeitsrekord liegt ?:lol:
Ach ja ... für alle, die Flächenfliegen (insbesondere Segelfliegen) immer für langweilig halten:
Was schätzt ihr denn, wo bei den Seglern der aktuelle Geschwindigkeitsrekord liegt ?:lol:
Gibt es da nicht auch ein geiles Video von einem Hangsegler mit über 370 Sachen?
ohne motor ~570.
aber da kommen wir auch bald hin, wenn jan den rigid im windkanal etwas optimiert und neue blätter auf den markt kommen :unsure:
ich meine sogar zz knapp an 600 ran
Ralph Okon
15.06.2009, 14:54
die schwerkraft hilft nicht.
ein schweres setup braucht mehr energie, um auf die geschwindigkeit zu kommen und mehr zum abfangen.
ab einer bestimmten geschwindigkeit wird der einfluss der aerodynamik extrem, dass haben wir beim flächenspeeden schon gemerkt.
au grundsätzlich kostet die 1,414 fache geschwindigkeitmal eben mindestens die doppelte antriebsleistung.
speed optimierte blätter sind sicher eine hilfreiche sache.
auch den rotorkreisdurchmesser muss man sicher (nach unten ?) anpassen .
die radar-momentmessmethode ist btw ähnlich übel wie lottospielen.
beim flächenspeeden wird mit optischen sensoren automatisch in einer 200m strecke gemessen - in beiden richtungen.
fragt mal den mario roos, vielelicht könnt ihr den überreden beim nächsten mal mit seiner anlage zu messen. die ist sogar FAI gerecht , damit weltrekorde auch anerkannt werden können.
ihr könnt ja die strecke verkürzen :D wenn die akkus nicht so lange halten.
z.b.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=125611
die bilder kommen am ende.....
vg
ralph
AlexBonfire
15.06.2009, 15:00
630 km/h.
Aber nicht im senkrechten Sturzflug - in einer Kreisbahn in wenigen Metern Distanz zur Hangkante.
Die lachen sich tot über 230km/h.
Jetzt genug OT ... :lieb:
seijoscha
16.06.2009, 00:05
Auch mal Interessant wie es in der Echten Technik ausschaut!!
http://www.aviationweek.com/aw/generic/story.jsp?id=news/X208278.xml&headline=First%20Flight%20Of%20Sikorsky%20X2%20Dem onstrator&channel=defense
http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.unicopter.com/A064.html&ei=-cI2SuzcDYT6_AbZ_KGvCg&sa=X&oi=translate&resnum=5&ct=result&prev=/search%3Fq%3DHigh-Speed%2BHelicopter%2BRevolution:%2BSikorsky%2527s% 2BDual-Rotor%2BDesign%26hl%3Dde%26sa%3DG
Wer lust hat kann ja mal reinschauen!!
mfg
wallaby_su
16.06.2009, 08:38
Hallo liebe Speedflieger :-)
Ich denke, es gibt noch viel mehr Punkte, die man für die Optimierung eines Speedflugs mit einem Modellheli berücksichtigen muss. Denn der Vergleich mit dem Sturzflug eines Seglers hinkt doch sehr. Ich habe einen 4 Meter GFK Segler (FS 4000), der 4,5 kg wiegt (also so ähnlich wie ein voll ausgestatteter Rigid) und der kommt nach einem Sturzflug aus ca. 300 Metern im Horiontalflug locker auf 300 km/h (GPS gemessen). Das liegt natürlich auch daran, daß das Teil eine tolle Aerodynamik hat, aber auch daran, daß keine anderen Kräfte wirken.
Bei einem Heli (denke ich) liegt ein großes System aus Faktoren vor:
1. Luftwiderstand (Aerodynamik) sowohl von der Stirnfläche als auch von allen beteiligten Rotorblättern (auch Heckblätter).
2. Das Gewicht
3. Der aerodynamische Auslegungspunkt der Haupt- und Heckrotorblätter. Jeder Tragflügel hat einen optimalen Auslegungspunkt (z.B. bei Schulflugzeugen ein gutmütiges langsames Fliegen, bei Verkehrsflugzeugen eher ein gutes Reiseflugverhalten nahe der Schallgrenze usw.). Ich habe noch kein Modellrotorblatt mit einem optimierten S-Schlagprofil gesehen. Somit werden wohl bei unterschiedlichen Drehzahlen auch (über das Blatt verteilt) ein nicht optimaler Druckpunktverlauf und auch ungewollte Strömungsablösungen vorkommen. Die Heckrotorblätter sind meines Erachtens auch sehr wichtig, da sie eine Menge Gegenmoment abfangen müssen und je schlechter das Profil geeignet ist, desto größer muss der Ausschlag werden.
4. Wir drehen beim Abfangbogen eines Modellhelis aus dem Sturzflug einen riesen Kreisel (Rotorblätter), der ein hohes Gegenmoment erzeugt, womit man wieder beim Heckrotor wäre...
5. Dann wäre da noch der AUftriebseinbruch der rückwärtig schlagenden Blätter bei hohen Geschwindigkeiten. Das erzeugt ebenfalls wieder Momente.
6. Die Drehzahl... verändert so ziemlich alle der o.g. Faktoren maßgeblich.
(Da gibts bestimmt noch mehr, und wenn ich mehr Zeit hätte, als jetzt zwischen Kaffee und Morgenbrötchen, dann male ich mir das mal auf...)
Wenn man alle Faktoren in ein Diagramm eintragen würde, käme man unter Berücksichtigung des Verhaltens der Faktoren bei verschiedenen Geschwindigkeiten zu einem (für dieses System) optimalen Auslegungspunkt.
(Wobei man das dann noch in Abhängigkeit der Drehzahlen beider Rotoren betrachten sollte)...
So, der Kaffee wird kalt...
Beste Grüße
Helge
Ralph Okon
16.06.2009, 08:51
die herausforderung:
The helicopter world speed record is held by a Westland Lynx at 216.45 kts
vg
ralph
Hallo,
dem ganzen sind aber physikalische Grenzen gesetzt, von denen mann jetzt schon gar nicht mehr so weit weg ist.
Spätestens wenn die Blattsitzen in den Überschall bereich kommen ist das Ende Errecht.
Beim jan war die Geschwindigkeit an der Blattspitze der Vorlaufenden Blattes immerhin schon bei 693 Km7H + 233 kmH =926 kmh.
Wenn man jetzt mit der Kopfdrehzahl auf 2500 1/min gehen würde wären das schon 753 HmH + 233 = 986 kmH an der Blattspitze. D.H der Heli könnte ganze 14 kmH schneller fliegen bevor die Blattspitzen in den Überschall bereich kommen:lol:
Also die grenzen nach oben sind da jetzt schon recht eng geseckt;)
Sxchneller zu werden bedeutet also schon einiges. Da hat der Jan werte hingelegt die wohl nur schwer zu knacken sein dürften.
Gruß
Uli
Markus109
16.06.2009, 13:15
Hallo Gemeinde,
:Klugscheiss Modus an: naja bis zur Schallgeschwindigkeit bedarf es noch ein bissel mehr, da diese ja nur von der Temperatur abhängig ist, ergibt sich bei ISA 0 (15 Grad Ausentemperatur auf höhe des Meeresspiegels eine Schallgeschwindigkeit von etwas über 1200 km/h : Klugscheiss Modus aus :
Gibt es da nicht auch ein geiles Video von einem Hangsegler mit über 370 Sachen?
Ich sach nur http://www.dynamic-soaring.de/ ...
Three Dee
16.06.2009, 13:18
Hallo erstmal,
sag mal Uli, hast du wieder heimlich Alkohol getrunken, deine Rechtschreibung ist ja schlimm. Das ist man von dir gar nicht gewohnt.
Die Schallgeschwindigkeit in Bodennähe liegt bei 1200-1250 km/h.
In 11 000 Meter Höhe liegt sie bei knapp über 1000 km/h.
Also, da geht, "Blattspitzengeschwindigkeitsmässig" noch einiges.
Also, immer flach am Boden entlang, ansonsten knallts.
Gruß Markus
... Da hat der Jan werte hingelegt die wohl nur schwer zu knacken sein dürften.
Gruß
Uli
Ich denke, Christian Samuelis wäre da auch locker rangekommen, wenn er nicht den sch... Defekt in der Ánlage gehabt hätte. Aber wenn das Wörtchen wenn nicht wär...
Es wird ja nicht das letzte Mal Speeden gewesen sein...
sag mal Uli, hast du wieder heimlich Alkohol getrunken, deine Rechtschreibung ist ja schlimm. Das ist man von dir gar nicht gewohnt.
Die Schallgeschwindigkeit in Bodennähe liegt bei 1200-1250 km/h.
In 11 000 Meter Höhe liegt sie bei knapp über 1000 km/h.
Also, da geht, "Blattspitzengeschwindigkeitsmässig" noch einiges.
Also, immer flach am Boden entlang, ansonsten knallts.
Hallo,
sorry für die Tippfehler, ging vorhin etwas schnell das ganze und hatte noch einen Kunden am Tel:hollau:
Ja gut bis 1200 geht noch was, ich war halt von Mach 1 ausgegangen und das sind nun mal 1000 kmH;)
Aber das mit dem immer so flach am Boden entlang ist auch nicht ganz ungefährlich, da knallt es auch häufig da die Zeit zum reagieren dann einfach zu kurz ist:lol:;D
@ Arie:
Tja das mit Christian war wirklich Pech, das wäre da vorne dann sehr sehr interessant geworden:lol:
Bei dem Aufwand den er Betrieben hat, hätte er es auf jedenfall verdient gehabt da noch mit zu mischen.
Aber ist genauso wie in der Formel 1, ein hätte wäre wenn gibt nicht.
Denn hätte Vettel im letzen Jahr den Hamilton hinter sich gehalten dann wäre jetzt Massa Weltmeister und nicht Hamilton.
Darübr zu diskutieren wer was hätte erreichen können ist etwas müßig. Aber das wird im nächsten Jahr bestimmt ein packendes Duell zwischen den beiden;)
Gruß
Uli
Hallo Uli,
und 233 waren es auch nicht sondern "nur" 209 relativ zur luftmasse.
also ist da noch viel platz bis zur schall mauer :dance:
Zitat von FWT Beitrag anzeigen
Gibt es da nicht auch ein geiles Video von einem Hangsegler mit über 370 Sachen?
http://www.youtube.com/watch?v=Vi0hrjqU15I
das waren schon 580km/h...
gruss
Marcel
Genau das hatte ich gesehen und finde das mal Wahnsinn als absoluter Flächenlaie!
Markus109
16.06.2009, 14:51
Hallo Uli, nein Mach 1 ist eben nicht immer 1000 km/h Mach 1 ist schallgeschwindigkeit.
Mein Baby macht maximal 0.83 Mach :g:
Mein Baby macht maximal 0.83 Mach :g:
Lahmer Zock, bzgl. der VMO solltest Du nochmal mit dem Hersteller reden :lol:
OL
Markus109
16.06.2009, 15:07
Ja Mmo liegt leider bei 0.85,
habe mich bei Bombardier auch schon beschwert LOL
also ist da noch viel platz bis zur schall mauer :dance:
Hallo,
das sehe ich etwas anders:lol:
den um schneller zu werden wird man wohl oder übel auch die Kopfdrehzahl erhöhen müssen.
Nur was bringen 200 1/min mehr am Kopf letztenlich mehr an Speed??
Ich denke mal das 200 1/min mehr letzendlich nicht mehr als 5 Km/h bringen werden.
Also umd das ganz mal etwas auf die Spitze zu treiben müsste man schon auf ca. 3000 1/min am Kopf kommen um letzendlich 30 - 35 km/h schneller zu werden.
das würde aber bedeuten das ich ann schon bei 905km/h am den Blattspitzen bin bis wenn der Heli steht dazu dann eine Geschwindigkeit von 245 kmh und schon ist man bei 1150 km/H an den Blattspitzen.
Ich denke da ist dann bei 250 km/h da Ende der Fahnenstange erreicht, zumindest mit allen bisher erhältlichen Rotorblättern.
Zu dem ist es auch so, um bei den Geschwindigkeiten 5 - 10 kmH mehr rauszuholen, wird das was ich an Energie reinstecken muss um ein vielfaches steigen.
Und auch da werden die Physikalischen grenzen eines Helis sehr schnell erreicht sein.
Dann müsste man schon mit einer Dauerleistung von 7 - 8 Kw fliegen.
da wären dann über 140 A die fließen müssen.:lol:
Nee nee das überlasse ich dann anderen;D
Aber mal abwarten was für Werte so in Zunkunft erreicht werden:lol:
Zumindest ist derzeit der Geschwindigkeitsrekord beim RC- Heli fliegen fest in Deutscher Hand:lol:
Gruß
Uli
Bei Modellheli wird schon noch hinreichend Optimierungspotentail in den Blättern stecken, siehe die vorangegangenen Beiträge.
Das Erreichen der Schallgeschwindigkeit an den Blattspitzen war ja auch einer der Gründe, weshalb mann 1939/1940ff anfing, auf Düsen zu setzen.
Ich finde es schön, dass man mit dem Rigid aber auch den anderen Produkten Helis hat, mit denen man die Flächen scheuchen kann und nicht wie ne sitting Duck hinterherhechelt :lol:
Ansonsten finde ich reines "speeden" aber öde. Modellflugzeuge, die dies wirklich gut beherrschen, taugen meist für nix anderes mehr....
OL
Uli, nach deiner Physik könnte ein Flugzeug mit Turboprops nur im Schritttempo fliegen weil sonst erreichen die Props Schallgeschw. an den Spitzen.
Die Fluggeschw. hat (fast) nix mit der Blattspitzengeschw. zu tun.
lg.
mal nen ganz anderer Ansatz, ihr fliegtn alle mit vollsymetrischen Blättern, was einen erhöhten Anstellwinkel ergiebt+ bei gleichem Tempo.
Wird dabei nicht enorm Wiederstand gegen Auftrieb durch erhöhte Pitchwerte getauscht ?
Ich halte die Profile wie sie derzeit im +Modellheliflug üblich sind für Speed ungeeignet, sorry.
+Das mit der Schallgeschwindigkeit ist auch so net ganzn richtig, die problematik liegt im Rückeilenden Blatt. Gab mal nen Flug mit Verstellrotorköpfen, bei denen bis 40° Vor im Rücklauf und nacheilung im Vorlauf getestet wurde, war glaub ich die BO26, erstflug um 1964. Wurde aber aus Gründen technischer Probleme wieder eingestellt.
;-) tach FWT
sorry, wollte noch was ändern, andügen6, ging aber nicht mehr, darum gleich noch ein Denkanstoß :-)
Die Blätter erzeugen durch höhere Drehzahlen am Kopf ja auch einen höheren Wiederstand, der bekanntlich zum Quadrat ansteigt.
Könnte ich allso Blätter für Speedflug bauen, würde ich sie hinter ihrem Schwerpunkt auskehlen richtung Epplerprofilierung und an der nase nch NACA unten leicht flacher halten.
Dadurch würde nicht nur erhöhter Auftrieb bei weniger Pitch sondern auch "Vortrieb bei geringerer Kopf66666drehzahl6 6u6nd daraus resultierend geringerem Wiederstand erzeugt.
Beispiel Profiel in der realen welt hierfür wäre die AH64 glaub ich
Uff war das ein satz, sorry wenn ich falsch lieg.
maxx2504
17.06.2009, 09:56
Hi !
Das klingt irgendwie interessant Birgitt...wüsstest du welche Eppler und welches NACA Profil genau ?
Gruss Micha
Hallo Birgitt
Das hast du vollkommen recht, das Profil müsste etwas reflex haben um keinen Drehmoment zu verursachen.
So etwas wie mein MG06 (http://www.thuro.at/aerodynamik9.htm#Ma%C3%9Fnahmen%20gegen%20laminare %20Blasen) dürfte gut funktionieren da es sich in etwa den selben Re Zahlen bei 60" hang racern sehr gut bewährt hat. Problem ist aber wahrscheinlich die geringe dicke um mechanisch ein steifes blatt zu bekommen
vielleicht müsste man es etwas dicker machen: http://tracfoil.free.fr/airfoils/profils/dat/mg06.dat
gruss
Marcel
Uli, nach deiner Physik könnte ein Flugzeug mit Turboprops nur im Schritttempo fliegen weil sonst erreichen die Props Schallgeschw. an den Spitzen.
Die Fluggeschw. hat (fast) nix mit der Blattspitzengeschw. zu tun.
lg.
Hallo
Beim Prob hast du recht, aber beim Rotor sieht es anders aus, denn der Prb dreht ja nicht mit in der Richtung des Vortriebes, aber beim Rotor das Vorlaufende Blatt schon;D:lol:
Und dann schaue dir mal die Probderhzahl beim Turbo Prob an, die ist nicht hoch.
Du hast da einen leichten Denkfehler;)
Gruß
Uli
hört endlich mit der depperten Schallgeschwindigkeit aus, die ist net das Problem, nur fürs Spitzenflattern mit Strukturschäden ;-)
das Problem ist eindach das im letzten Drittel des Rücklaufenden Blattes der Auftrieb bei zu schneller Vorwärtsbewegung aufgehoben wird ! Abriss unkontrollierbarer Flugzustand Ende ;-)
Das trittzwar bei höherer Drehzahl später auf, nur das ihr diesen positiven Effekt duch dynamisch ansteigenden Wiederstand in zwei Dimensionen wieder zunichte macht ja sogar umkehrt bei übertreibung. Luftwiederstands Werte steigen an durch einmal das Tempo durch Drehzahl, wozu sich Tempo und Wiederstand durch TAS dazuadiert.
Ist allso alles nur ein Begrenzter Weg.
@MGUW, schönes Profil aber geh mal vom Segeln weg und denk an die rotierenden /besser wandernden Kräfte bei zunehmender Fahrt.
kehle einerseits das MG06 oder ähnliches im letzten drittel aus !! wodurch außer hohem Auftrieb bei niederer Drehzahl auch noch Vortrieb durch die oben steilere Vorderkannt erzeugt wüde (Prinzip eines Segels an Yachten gut zu erkennen die dadurch bis etwa 12 Grad gegen den Wind noch Vortrieb haben ;-)))
um durch das labilere Blatt sich ergebende instabilitäten vorzubeugen sollte das gesamte Blatt an der Vorderkannte im letzten zehntel nach hinten geschrägt werden
Profieltypen von NACA 83-414 bis (Eppler war doof)
HH02
aber wie gesagt, nur Gedanken....
noch ein Stefan
17.06.2009, 14:23
Das ist beim Helifliegen genau so ein Prozess wie bei allem anderen auch, leider gibt es wohl nur recht wenige die eben mal 10 verschiedene Formensätze fräsen, bauen und dann die Blätter gegeneinander fliegen, sowas ist halt sehr aufwendig und dadurch wird die Entwicklung langsamer gehen und so viele Leute gibt es ja auch nicht die sich dafür interessieren, das bremst dann nochmal. Die Warp 14 Blätter haben ja schon ein halbsymetrisches Profil und sind geschränkt und aussen tiefer als innen, auf jeden Fall mal was neues aber ob das Optimum dann nachher so aussieht oder ganz anders wird wohl erst die Zeit zeigen.
Gruß Stefan
h
@MGUW, schönes Profil aber geh mal vom Segeln weg und denk an die rotierenden /besser wandernden Kräfte bei zunehmender Fahrt.
kehle einerseits das MG06 oder ähnliches im letzten drittel aus !! wodurch außer hohem Auftrieb bei niederer Drehzahl auch noch Vortrieb durch die oben steilere Vorderkannt erzeugt wüde (Prinzip eines Segels an Yachten gut zu erkennen die dadurch bis etwa 12 Grad gegen den Wind noch Vortrieb haben ;-)))
tshuldigung, aber segler sind zur zeit das schnellste im RC bereich...
wo willst du die kehle machen ? oben oder unten?
wenn es unten ist dann wird es nicht funktionnieren weil durch denn entsehenden drehmoment (Nullauftriebsmoment sehr gross = cmo http://de.wikipedia.org/wiki/Nullauftriebsmoment) da kein servo dagegen aufkommen kann. Da braucht man absolut ein Sschlag profil.
wenn es oben ist, ja vielleicht ein bisschen, aber bei meinem MG06 ist es unnötig da es schon ein sehr geringen cm0 hat.
viele grüsse
Marcel
TurboMOD
17.06.2009, 14:51
Hab da jetzt mal keine Ahnung von:lol:, aber warum schnallt sich nicht mal einer S-Schlagblätter auf den Rigid und probiert es aus? Oder gibt`s nix in der größe?:dknow:
;D ;D ;D
http://www.poeting1.de/images/stories/veranstaltungen/ptingspeedcup.jpg
:-)
Auch die Frisur ist optimierbar, jedenfalls aerodynamisch gesehen
siXtreme
17.06.2009, 16:47
Die Warp 14 Blätter haben ja schon ein halbsymetrisches Profil und sind geschränkt und aussen tiefer als innen, auf jeden Fall mal was neues aber ob das Optimum dann nachher so aussieht oder ganz anders wird wohl erst die Zeit zeigen.
Ich hatte diese Blätter auf dem Speed-Cup am Heli...
Gruß Robert
noch ein Stefan
17.06.2009, 16:54
Und, was sagst du zu den Teilen?
Gruß Stefan
siXtreme
17.06.2009, 17:08
Und, was sagst du zu den Teilen?
Nun ja,
neben Jan mit seinem Power Motor, hab ich den 2. Platz geschafft. ;D
Wenn ich mir so die bisherig vorliegenden Geschwindigkeitswerte anschaue, wäre vielleicht auch noch der erste Platz drin gewesen. :pressh:
Ansonsten von der Formgebung und Profilierung hervorragende Blätter für Speed-Flug.
Nur der Vorlauf könnte bei den meinigen etwas weniger sein. Dann wärs super.
Ich werd mir die jedenfalls für nächstes Jahr aufsparen. -_-
Gruß Robert
wo gibt es ein bild von den blättern und wo kann man sie bestellen?
noch ein Stefan
17.06.2009, 18:39
Hier mal die Draufsicht und das Profil...
Gruß Stefan
HeliInvasion
17.06.2009, 18:48
wo gibt es ein bild von den blättern und wo kann man sie bestellen?
Hi,
die Blätter werden von BBT hergestellt. Ob sie aktuell schon erworben werden können entzieht sich meiner Kenntnis.
Auf jeden Fall war ein Satz davon beim Speedcup in der Lostrommel. ;)
Grüße
André
seijoscha
17.06.2009, 19:03
Also ich bin da nun kein Experte !!
Aber Mach1 bedeutet doch die Geschwindigkeit in dem man den Schall durch bricht. Aber eben, dann währe ja die Zahl 1000km/h sehr ungenau wen Mach1 = 1225,044km/h ist... Die Ungenauigkeit beträgt 225.044km/h, das sind fast 20% der gesamten Geschwindigkeit.
Mach 1 = 340,29 m/s = 1225,044 km/h
Aber man kann es ja auch hier
Umrechnen http://wiepenkathen-news.de/haus/Umrechnung/UmrechGes.htm
mfg
Ralf Becker
17.06.2009, 19:19
Hi,
die Blätter werden von BBT hergestellt. Ob sie aktuell schon erworben werden können entzieht sich meiner Kenntnis.
Auf jeden Fall war ein Satz davon beim Speedcup in der Lostrommel. ;)
Grüße
André
Und der Gewinner muß jetzt zusehen, dass er den passenden Heli dazu findet, oder Stefan? ;D;D
Gruß
Ralf
noch ein Stefan
17.06.2009, 19:27
Wenn man die finden kann fange ich sofort an zu suchen. Bisher dachte ich immer man müsste die kaufen...
Gruß Stefan
Fritzchris
17.06.2009, 20:15
Hallo
Also ich bin da nun kein Experte !!
Aber Mach1 bedeutet doch die Geschwindigkeit in dem man den Schall durch bricht. Aber eben, dann währe ja die Zahl 1000km/h sehr ungenau wen Mach1 = 1225,044km/h ist... Die Ungenauigkeit beträgt 225.044km/h, das sind fast 20% der gesamten Geschwindigkeit.
Mach 1 = 340,29 m/s = 1225,044 km/h
Aber man kann es ja auch hier
Umrechnen http://wiepenkathen-news.de/haus/Umrechnung/UmrechGes.htm
mfg
Die Schallgeschwindigkeit ist keine konstante sondern abhängig von der Temperatur.
Je kälter desto niedriger die Schallgeschwindigkeit.
mfg Chris
Mach 1 = 340,29 m/s = 1225,044 km/h
Hallo,
Hier mal ein etwas besserer Link.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schallgeschwindigkeit
Die Schallgeschindikgeit ist Abhängig von der Dichte der Luft, und somit von deren Temperatur.
Gruß
Uli
mit welcher drehzahl ist robert geflogen?
und welche blätter hatte jan drauf?
seijoscha
18.06.2009, 05:00
OK Jung das mit den Temperaturen hab ich ja verstanden ist auch ganz logisch .
Dann wäre ja mal die Geschwindigkeits Differenz zwischen den Temperaturen Interessant.
z.B. -20° bis +40°
Wenn es bei Raumtemperatur 20° =343m/s = 1234.8km/h = Mach 1.03625
bei 25° =346m/s = 1245.6km/h = Mach 1.04532
Also ergibt das bei meiner Rechnung einen Km/h unterschied pro 5° Außentemperatur von 10.8km/h
oder Mach 0.00906344
-20° =319m/s =1148.4km/h Mach 0.963746
+40°=354m/s =1274.4km/h Mach 1.06949
Also hat man einen Geschwindigkeitsunterschied von 126 km/h =Mach 0.10574
Ich bin kein Rechenmeister aber wenn das stimmt ist das eine ganze Menge.
Das hätte ich vorher nie für möglich gehalten?
Und das dieses Thema so komplex ist auch nicht .
Aber voll Interessant nur müsste man sich erstmal Einlesen in die Materie .
mfg
da fehlt aber noch die Differenz durch Höhe oder ? dumm frag
war da nicht so was wie höher ist schneller ? weil Luft oben dünner ?
thorsten0211
18.06.2009, 11:07
Siehe Wikipedia
VLG
Thorsten
http://de.wikipedia.org/wiki/Mach-Zahl
Zitat:
Luftfahrt
In der Luftfahrt wird die Mach-Zahl zur dimensionslosen Angabe der wahren Fluggeschwindigkeit (TAS = True Airspeed) vor allem schnell fliegender Flugzeuge als Maßeinheit verwendet. Oberhalb einer Flughöhe von 26.000 Fuß (7.900 m, FL260 = FlightLevel = Flugfläche, ca 8 km) wird im internationalen Luftverkehr (unabhängig von der Reisegeschwindigkeit des jeweiligen Flugzeugs) üblicherweise nach der Mach-Zahl geflogen. Die Flugmachzahl Ma ist das Verhältnis der Fluggeschwindigkeit zur Schallgeschwindigkeit in der Luft; wobei die Schallgeschwindigkeit ausschließlich von der Temperatur und nicht vom Luftdruck abhängig ist.
Das Wiki Zitat hier ist bezüglich des Drucks nicht generell so ganz richtig....aber für die Praxis passt das schon....siehe:
Schallgeschwindigkeit siehe ebenfalls wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Schallgeschwindigkeit
helishop-kassel
18.06.2009, 11:41
Hallo,
auch auf die Gefahr hin daß ich mich mit meinen Werten lächerlich mache....
Beim Speed Cup habe ich versucht einen ähnlichen Anflug zu fliegen wie die Piloten vor mir, kam auf 108 km/h (hihi)
Bestimmt auch verknüppelt.
Beim Training habe ich immer einen leichten Steigflug geflogen, halbe Rolle und dann mit viel Pitch den Heli im halben Looping nach unten gezogen, dann musste ich im Horizontalflug viel Pitch rausnehmen, da der 4S sonst langsamen wurde (fliege mit Paddel), wie auch immer da hatte ich Geschwindigkeiten zwischen 120-128 km/h.
Warum sind größere Helikopter schneller?
Ich habe viel mit Motorleistung und Kopfdrehzahl rumexperimentiert, allerdings war der 4S mit 2300 oder 2800 U/min am Kopf gleich schnell. Soweit ich weiß steigt der Luftwiderstand im quadrat zur Geschwindigkeit, daß heißt doch, daß die aerodynamik letzlich der wichtigste Faktor ist, nach dem Können des Piloten versteht sich.
Auf jeden Fall sehr cool die Sache, ich nehm jetzt erstmal den Seitenschneider und zwick die Paddels ab.
Grüße
Ulrich
Mathelikos
18.06.2009, 14:58
Hallo Ulrich,
das mit den Paddeln ist auf jeden Fall ein großes Problem beim Speedfliegen. Ich gehe mal davon aus, dass die Paddelebene beim Robbe 4s auch auf 3D ausgelegt ist, was beim Speedflug eher hinderlich ist. Genau so ist da bei meinem LOGO 500 mit Paddeln. Da hilft nur noch ein Flybarless-System, um überhaupt "mitreden" zu können. ;) Alternativ könnte man natürlich bei den F3C-Leuten nachfragen, wie die das so machen. Aber sicherlich werden auch die nie an einen Flybarless-Kopf rankommen.
Aber find ich gut, dass Du trotzdem mitgeflogen bist. Hauptsache macht Spaß. :D
Grüße, Matthias
seijoscha
18.06.2009, 18:55
Das ist schon ein Komplexes Thema und erfordert mehr Physik und Matte als Fliegen.
Also geh ich lieber Fliegen anstatt meine Zeit mit irgendwelchen Formeln zu verplempern.
Das Thema ist sehr Interessant aber auch zu Schwierig um das im Modellbau bei den Heli
vollends Anzuwenden .
mfg
Hallo Ulrich,
hast du den Rigid vom Heiner eigentlich mitgenommen, oder war das nur Spaß.
lG
Martin
helishop-kassel
25.06.2009, 13:03
Nö hab ich nicht mitgenommen,
auch mir sind finanzielle Grenzen gesetzt.
Jetzt hab ich erstmal die Paddel am 4S weggesägt...
Mal sehen.
Grüße
Ulrich
Hallo Ulrich,
schade um den schönen Rotorkopf... finde, der ist richtig was fürs Auge.
Mag zwar auch mittlerweile lieber Paddellos fliegen, aber bei meinem
gewonnen 4S bleibt der ganz sicher drauf... :-)
Gruß
Ronny
helishop-kassel
03.07.2009, 10:57
Hallo Ronny,
schon richtig der Kopf vom 4S ist mal richtig schön, und fliegt sehr sauber,
trotzdem,
die paddels sind weg, das ganze Hebelzeugs auch, die Welle um 4 cm kürzer,
dann ist die Rotorblattebene dichter über der Mechanik.
Sieht richtig cool aus.
Erste Testflüge ohne elektronischen Schnickschnack hab ich schon hinter mir,
allerdings trau ich mich nicht richtig Speed zu machen, da ich nicht weiß mit was genau ich rechnen muß.
Hat da jemand eine Ahnung, ja schon klar er wird sich aufbäumen, aber langsam kontinuierlich, oder schlagartig,
Naja we will see.
Grüße
Ulrich
Hallo Ulrich
Also ohne stabi system fliegt es sich recht harmlos da sobald du speed aufnimmst er sich aufbäumt und abbremst. Also eher ein koax verhalten.
schaue mal meine video. War mein erster flybarless versuch damals ohne stabi.
http://www.rcmovie.de/video/e7de2dac4b925892f68f/SJM500-flybarless
gruss
Marcel
raptor-ea
03.07.2009, 19:12
Will mich hier auch mal einklinken, da das ein sehr interessantes Thema ist!
Das die Blätter optimiert werden müssen ist fast sicher.
Die Lynx hat den Rekord ja auch mit "optimierten Blättern" geschafft.
Aber wie sieht es aus, wenn man mit einen Mehrblattkopf fliegt?
Drehzahl runter, so das man noch im Bereich bleibt, wo die Blätter anständig ihre Arbeit leisten können.
Und dann noch ne blöde Frage. In wie weit ist die Kopfdämpfung entscheidend?
Grüße
Andreas, der das Thema weiter mit Begeisterung verfolgt.
raptor-ea
03.07.2009, 19:17
mir ist da ne kranke Idee gekommen.
Den Heli beschleunigen mittels Raketen oder Triebwerke? :unsure:
Und bevor jemand den Finger erhebt, .....ich mach so was nicht!;)
Grüße
Andreas
nexus665
03.07.2009, 19:20
würd' ich nicht unbedingt als sinnvoll sehen - Airwolf sah da ja lustig aus, aber: das muß perfekt im Schwerpunkt sein, ansonsten gibt's nur lustige irrsinnig schnelle Serienüberschläge mit kurz danach folgendem sehr hartem Einschlag, evtl. noch inkl. Explosion :)
Ebenso gibt's da nicht viel Auswahl - entweder Feststoffbooster (an bis sie aus sind, d.h. nix mit Ausschalten, die brennen solang Treibstoff da ist) oder Flüssigbooster (kann man regulieren, braucht aber auch Steuerelemente und sonstige Technik und Tanks, und man muß das Zeugs kühlen weil's sonst schon bei Zimmertemperatur selbsttätig explodieren kann).
Wäre trotzdem mal lustig - am Besten irgendwo an einem Meer oder großen See, in Richtung Wasser ;)
lG,
Simon.
Übrigens: soweit mir bekannt hat die Lynx beim Speed-Rekord auch mit Restschub gearbeitet als Trick für das kleine bißchen Extra. Also die Abgase der Turbine nochmal als Schubwirkung genutzt, bzw. auch eine Turbine mit sehr hohem Restschub speziell dafür eingesetzt.
raptor-ea
03.07.2009, 19:27
Das war eigentlich der Ausgang meiner Idee.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sikorsky_X-wing
Hab mal in nen Buch gelesen, das die ~555 Km/H geschaft hat
PS: Ummantelte Rotorköpfe haben vielleicht nich ganz so viele "schlechte" Verwirbelungen?!
Grüße
Andreas
Servus Jungs,
nach All der Theorie habt Ihr schon mal über nen Fluxkompensator nachgedacht.
Hab gestern beim highspeed Training den Eingang zum Maulwurfstunnel nur knapp verfehlt. Hab halt nen eigenen Tunnel gegraben. Bei V max bleibt nicht viel übrig:'(
Gruß Claus
nexus665
06.07.2009, 13:02
@Andreas: ja, das hat sie auch nur deswegen geschafft, weil bei Highspeed-Betrieb der Rotor gestoppt und auf 45° arretiert wurde und quasi als Fläche fungiert hat. Deswegen gab's auch das Problem mit der Blattspitzengeschwindigkeit nicht.
Irgendwie haben die das Projekt trotzdem wieder eingemottet, auch wenn's geflogen ist und ging.
@Claus: Beileid, und Respekt für den Galgenhumor! Jetzt mal mit den Maulwürfen reden, daß die die Kiste auch wieder rausrücken...
lG,
Simon.
swiss-raven
30.12.2010, 11:35
Das Thema hier ist schon seit einiger Zeit Still. Doch mich interessiert es wirklich, weil ich gerade kürzlich in zwei verschiedenen Fachzeitschriften was zu diesen Speedrekorde gelesen habe, sprich das es da tatsächlich Veranstaltungen dafür gibt. Das alles begeistert mich sehr, hatte früher schon mit Geschwindigkeitsrekorde zu tun, aber in der Automobilbranche.
Ich habe hier das Thema wirklich durchgelesen, und dabei ist mir aufgefallen das hier schlussendlich zu vieles Theoretisch berechnet wurde, und so weiter. Eigendeich Sachen wo beim Thema eher vorbei gehen.
Ich möchte wirklich mal wissen was so die realistischen Speedrekorte sind. Das was ich bis jetzt gelesen habe, das sind ja massive Unterschiede. Die gehen von 190km/h (http://helifreak.com/showthread.php?t=247633) bis 257km/h (http://www.rcheliresource.com/unofficial-speed-record-made/).
Dazu kommt noch das an diesen Speedwettbewerben auch mit Radarpistolen die Geschwindigkeit gemessen werden. Bei dieser Messmethode kommt bei mir natürlich schon ein schmunzeln auf. Wen ich dann noch in den Zeitschriften die Bilder sehe, und die Kommentare dazu, dann kann ich das ganze wirklich nicht mehr so ernst nehmen.
Die zweite Messmethode der ich auch mehr trauen würde, wird öfters an Hand von GPS Daten gemacht. Dabei ist mir auch aufgefallen das diese grössere Differenzen von den gemessenen Daten schon alleine von den beiden unterschiedlichen Messmethoden abhängt.
Sprich, die gemessenen Geschwindigkeiten mit Radarpistolen sind immer so um die 250km/h. Die anderen Geschwindigkeiten gemessen mit GPS, meistens so um die 190km/h, was ich eher für glaubwürdig halte.
So jetzt mal an die Speedfreaks was ist Heute tatsächlich mit den Hightechhubis möglich?
Welche Messmethode habt ihr eingesetzt und welche Messmethode ist glaubwürdiger.
Möchte hier wirklich wissen was Ihr 1:1 erlebt habt oder wie dies wirklich getätigt wird bei solchen Speedwettbewerben.
Ich möchte hier keine Hochrechnung und so weiteres, das alles wurde hier schon vorher besprochen, und da gehen die Meinungen eh auseinander, und das währe wieder eine sinnlose Diskussion.
Uwe Caspart
30.12.2010, 11:45
Der Grund für die unterschiedlichen Speedwerte liegt in der grundlegend anderen Ausführung.
FAI: Gerader Messflug
Speedcup: Anflug aus Abschwung
Beim Swiss-Cup wurde mit zwei Radarpistplen gemessen. Lagen die zu weit auseinander wurde nicht gewertet.
Die 252 vom Stefan dürften also stimmen. Rein optisch war das schon zu sehen, dass er deutlich schneller als alle anderen (Ausnahme Robert) war.
"Speed" ist 50/50 Technik/Pilot. Schwächelt eines(r) haut´s nicht hin.
swiss-raven
30.12.2010, 11:53
Der Grund für die unterschiedlichen Speedwerte liegt in der grundlegend anderen Ausführung.
FAI: Gerader Messflug
Speedcup: Anflug aus Abschwung
Beim Swiss-Cup wurde mit zwei Radarpistplen gemessen. Lagen die zu weit auseinander wurde nicht gewertet.
Die 252 vom Stefan dürften also stimmen. Rein optisch war das schon zu sehen, dass er deutlich schneller als alle anderen (Ausnahme Robert) war.
"Speed" ist 50/50 Technik/Pilot. Schwächelt eines(r) haut´s nicht hin.Ok Danke für diese Auskunft. Ja wen man dies einfach so irgendwo liest und sich da zuwenig auskennt staunt man da zuerst schon weshalb diese Unterschiede sind. Jetzt ist alles klar. Wieder was neues dazu gelernt.
Was ist den mit der Messungen per GPS? Das währe doch wohl der genauste, oder?
seijoscha
30.12.2010, 11:55
Das ist für mich der richtige Weltrekord !!Kannst dich ja mal schlau lesen!!
http://www.youtube.com/watch?v=P2ddLL2h5WE
http://www.youtube.com/watch?v=RGCpMo1sovs&feature=related
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=222696&page=2
http://www.rc-network.de/magazin/artikel_10/art_10-061/art_061-01.html
swiss-raven
30.12.2010, 13:34
Das ist für mich der richtige Weltrekord !!Kannst dich ja mal schlau lesen!Das währe dann derjenige (http://www.heliplane.net/2010/09/electric-helicopter-speed-record/) mit mit etwas über 190km/h.
Ralf Becker
30.12.2010, 15:22
Hallo Beat,
wie Uwe schon geschrieben hat, gibt es z. Zt. die zwei vollig unterschiedlichen Geschwindigkeitswettbewerbe:
1) Horizontale Geschwindigkeitsmessung nach FAI
2) Speedflug, bei dem der Heli aus dem Orbit fast senkrecht im Sturzflug runterkommt und im richtigen Moment eine Abfangkurve macht, wo dann mit der Radarpistole gemessen wird.
Zu 1) Hier wird, wie Joschi schon verlinkt hat, mit einer geeichten und durch die FAI genehmigten Messanlage auf einer Strecke von 200m horizontal die Geschwindigkeit gemessen. 100 m vor der Messstrecke muß der Heli schon im Höhenband von 5-35m horizontal fliegen. Gemessen wird hier optisch, d.h. beim Einflug in die Messstrecke wird eine Uhr gestartet und beim Ausflug wieder gestoppt. Das ist die zur Zeit einzige Messmethode, die auch offiziell für Geschwindigkeits-Rekorde anerkannt ist. Oliver Jellen hat am 18.9.2010 in Rothenburg so eine Geschwindigkeit von 191Kmh mit seinem Heli erreicht.
Zu 2) Geschwindigkeiten, die bei diesen Wettbewerben geflogen werden, sind keine offiziell anerkannten Geschwindigkeitsrekorde. Trotzdem erfreuen sich diese Wettbewerbe großer Beliebtheit und sie setzen durchaus gutes Material und vor allem fliegerisches Können voraus.
Stefan Segerer hat so beim Schweizer Speedcup eine Geschwindigkeit von 252 Kmh erreicht.
Die Geschwindigkeiten die mit der Radarpistole gemessen werden sind immer wieder angezweifelt worden. Das hat uns bewogen, beim ersten TDR-Treffen in Bebra diesen Jahres mal Vergleichsmessungen zu machen. Dazu wurde an einem Heli ein GPS-Sender befestigt, der während des Fluges die gemessenen Werte zu einer Bodenstation gesendet hat. Gleichzeitig wurde auch mit der Radarpistole gemessen.
Die Vergleiche der beiden Messungen ergaben eine Abweichung von <3%.
Voraussetzung dafür waren ein horizontaler Flug und bei der Radarmessung zusätzlich noch ein direktes Zufliegen auf die Pistole. Also auch diese Messmethoden sind durchaus aussagekräftig. Natürlich gibt es bei der Radarmessung auch Fehlmessungen, aber die sind dann vom Wert her so daneben, dass man das sofort erkennt.
Eine weitere, durchaus gute und genaue Messmethode, ist die Messung mit dem Staudruckrohr. Dazu gibt es am Markt verschiedene Produkte, die für den Modellbau geeignet sind. Aber auch hier muß beachtet werden, dass eine genaue Messung nur zustande kommt, wenn das Staudruckrohr möglichst genau von vorne angestömt wird.
Gruß
Ralf
Michelfrank
30.12.2010, 16:10
Der eine Rekord ist "offiziell" anerkennungsfähig durch die FAI - die Organisation, die die Regeln für Rekorde auch im manntragenden Flug macht und die Einhaltung ihrer Regel auch ziemlich streng überwacht.
Der andere ist der fürs Guinessbuch der Rekorde.
Somit dem Zeitgeist entsprechend heutzutage wohl der wichtigere.
Spaß macht sicher beides und beides stellt eine enorme Belastung fürs verwendete Material und die Fähigkeiten der Piloten dar.
Horizontal wirds im nächsten Jahr ganz sicher schneller werden, als 200 - hier (http://www.powercroco.de/12N10P4535.html) gibt es im letzten Log samt Diskussion schonaml einen Vorgeschmack.
Da noch leistungsfähigerer Akkus, Motoren, Steller und Getribe sowie spezielle Speedblätter in der Diskussion bzw. schon im entstehen sind, wird der Horizontalrekord 2011 sicher weiter hochgeschraubt werden. :unsure:
Michelfrank
Zum trainieren verwendete ich ein Staudruckrohr. Am vorderen Teil des Kufenrohrs montiert. Den richtigen Winkel von Auge eingestellt.
Die Abweichung lag gegenüber der Radarpistole"n" bei 3%.
für mich reicht das.
Für mich der fairste Wettbewerb wäre, für alle das gleiche Staudruckrohr montiert. Dann kann man endlich den Wind vernachlässigen.
grüssle Remo
etwas Kulanz ist aber bei diesen Wettbewerben auch angebracht. -_-
seijoscha
30.12.2010, 17:43
Das währe dann derjenige (http://www.heliplane.net/2010/09/electric-helicopter-speed-record/) mit mit etwas über 190km/h.
Jo das ist Olivers Heli !
Olli war inzwischen auch deutlich schneller, mit Pitot-Rohr gemessen, und alles ohne Abschwung.
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