Vollständige Version anzeigen : Rotor schlägt Heckrotorblätter kaputt!
Hallo Leute !
Hatte heute meinen Erstflug mit meiner Uni 40, ging super, liegt richtig gut!!! :D
Leider hat er beim Aufsetzen ( sehr sachte ) irgendwie die Heckrotorblätter mit dem Hauptrotor angeschlagen, wie kommt das ?
Ich fliege momentan noch Holzblätter ( Standard-Länge) habe aber auch die S-Schlag Gfk 552mm lang und die vollsymmetrischen Gfk mit 602 mm Länge, die sind beide nicht so breit, soll ich lieber mit Gfk fliegen, wenn ja welche ?
Dachte, daß wenn ich die kurzen Gfk fliege das Problem umgehen kann, nur wie verändert sich das Flugverhalten bei Änderung der Rotorblattlänge ?
Bitte gebt mir schnell die notwendigen Tipps, will Samstag morgen wieder raus :))
Besten Dank
Gruß
Roaser aus LA
Also ich habe gerade mal bei meiner UNI 40 nachgemessen und dabei Festgestellt, das im Ruhezustand 610 mm Platz zwischen Heckrotor und der Bohrung im Hauptrotorblatthalter (was für ein Wort) sind. Jetzt ist natürlich zu wissen, welche Blätter Du drauf hattest, ich denke mal mit den Standard Blättern kann das nicht passieren. Ich würde jedenfalls keine längeren Blätter Verwenden. Du kannst ja gerne S-Schlag GFK nehmen, aber nur in der original länge, oder Du machst das Heckrohr länger.
heliminator
11.04.2003, 18:59
Hi Roaser,
UNI40 ist relativ.
Bei einem Rumpfeinbau kann der Abstand Hauptrotorachse zum Heckrotor
durchaus ein anderer sein, als bei z.B. dem H-Trainer 2000.
Beim H-Trainer dürfte der Abstand der beiden Achsen so bei ca. 815 mm liegen
(nachgemessen an einer UNI40 Elektro im E-Trainer),
bei meinem miniStar Ranger liegt der Abstand bei ca. 740 mm.
Bei dem mini wird's schon knapp (Graupner Ultra Gfk Blätter, 552 mm und 85 mm HeRo Blätter),
beim E-Trainer, mit den gleichen Hauptrotorblättern und 100 mm HeRo Blättern reicht es dicke.
Lt. Graupner Katalog sind beim H-Trainer bzw. beim MegaStar 40 (beide haben ein langes Heck)
auch Rotorblätter mit 602 mm möglich.
Gruss,
Thilo (der sich schon mal auf 'nem UNI-Star 60 tolle CFK HeRo-Blätter deswegen abgefräst hat..)
Dietmar Geißler
11.04.2003, 19:03
Hallo Roaser,
wenn die Blätter nicht zu lang sind, kann eine Ursache der negative Pitch der Rotorblätter sein.
Wenn man landet wird ja das Gas weggenommen und damit automatisch negativ Pitch gegeben.
Durch den Drehzahlabfall am Motor bzw. die Reibung in der Lagern wird der Kopf gebremst.
Die Rotorblätter bekommen durch ihr Eigengewicht Vorlauf und drehen sich dann in den Blatthaltern um die Schraube.
Dadurch kippen die Blätter ab und können so in das Heck einschlagen, auch wenn im Stand alles OK ist.
Das gleiche passiert bei der Autorotation, wenn man die Blätter nicht fest genug anzieht und nach der Landung nicht
sofort Positiv Pitch gibt.
Mein Tipp:
Am Anfang zum reinen Schweben gar kein negatives Pitch verwenden. Also den unteren Pitchwinkel auf 0 Grad
einstellen. Wenn man sicherer wird und sanft landen kann auf ca. -2° erhöhen.
Grüße, Dietmar
Falls die Blätter zu lang sind (oder das Heck zu kurz):
Bau den Heli auf "In Autorot mitdrehenden Heckrotor" um. Dann sind Haupt- und Heckrotor starr miteinander verbunden, und man kann das Ganze so einjustieren, daß die Blätter ineinander "kämmen".
Hi Leute !
Klingt ja alles interessant, nur hilft es mir nicht wirklich weiter...
Ich habe die Original Blätter drauf, die sind nicht zu lang, kann wohl nur am negativ Pitch gelegen haben, obwohl ich mit Gasvorwahl fliege....
Egal, ich wollte auch wissen, wie sich die Blattlänge auf das Flugverhalten auswirkt, wenn ich 552mm Gfk Blätter nehme statt der 602 mm Original, ist das fürs Schweben spürbar ?
Besten Dank
Ciao
Martin
heliminator
11.04.2003, 23:46
Hi Roaser,
vielleicht brauchst etwas mehr Drehzahl, oder etwas mehr Pitch.
Dürfte sich aber recht wenig bemerkbar machen. Beim Schweben
sollte es kaum eine Rolle spielen. Mit den 552er Blättern ist auf alle Fälle
der Heckrotor ausser Reichweite.
Trotzdem nochmal gefragt: Rumpf oder Trainer? Wenn Rumpf, was für einer?
Gruss,
Thilo
Also EGAL welcher Heli, Die Hauptrotorblätter dürfen auf KEINEN Fall bis in die Heckrotorebene hineinragen.
Es sollte jedem klar sein, das die Blätter aufgrund ihrer flexibilität und des Schlaggelenkes nach oben und unten weit schlagen können.
mitdrehender Heckrotor ohne freilauf und dadurch kämmenden Lauf haben aufgrund der krummen Untersetzung die wenigsten Helis.
Also:
Mit dem Bandmass das Maß von Bohrung Blattgriff in hinterster Stellung bis zur Heckrotorblattspitze in vorderster Position messen, ca 1-2cm abziehen und schon hast du die maximale Blattlänge, auf keinen Fall länger!!!!
Alles klar !
Bin heute mit den 552-er GfK- Blättern ( S-Schlag) geflogen, war sehr überrascht, lag noch besser als mit den Symmetrischen!!!
Da gibts auch keine Probleme mehr mit dem Heckrotor....
Vielen Dank für Eure schnellen Tipps ..
werde wohl noch öfters hier dumm fragen...
Ciao
Roaser aus LA
:rolleyes:
heliminator
12.04.2003, 21:12
Hi Roaser,
Dumme Fragen gibt's nicht!
Nur dumme Antworten...
Gruss,
Thilo (der, wenn er am Anfang häufiger gefragt hätte, weniger Lehrgeld hätte zahlen müssen)
Kann ich beides voll unterstreichen!!
Gruß Meinrad
[B]Alles klar !
Ich finde Euer Forum ECHT SPITZE, habt mir schon viel geholfen, besten Dank !
Bis demnäxt...
Gruß
Roaser aus LA
:rolleyes:
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