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Vollständige Version anzeigen : DNHP, OS91FX Ebay Erfahrungen


khschmidt
16.04.2003, 08:12
Hallo Kollegen

im Jänner 2003 habe ich einen DNHP 90 pro über Ebay ersteigert.
Meine Erfahrungen damit, sowie mit Start- und Temperaturproblemen des mitgekauften OS91FX habe ich auf meine Homepage gestellt.

Bee
16.04.2003, 09:40
Hi,

und wo ist der entsprechende Link auf der Homepage? Bin ich blind? ?(

Gruss
Micha

Thermik
16.04.2003, 09:56
Hallo Bee,
ich denke mal, linke Seite Navigation, dann Hubschrauber, dann DNHP 90 pro...
Oder hier (http://members.aon.at/helispeedcontrol/).

khschmidt
16.04.2003, 10:47
sorry,

einfach auf den www-Button klicken, dann unter
Hubschrauber, DNHP90 pro
javascript muß beim Browser aktiviert sein

Bee
16.04.2003, 10:56
Hi,
tatsächlich, wenn man die Seite mit dem IE aufruft, erscheint da links ein Menü.....



Gruss
Micha

sicx
16.04.2003, 12:24
Hallo KH!

Habe gelesen, daß Du an dem DNHP mehrere Gewinde repariert hast. Ich kannte das bisher nur von Glühkerzengewinden. Was braucht man für die Reparatur von Gewinden, woher bekommt man es, und wieviel kostet so etwas?

Bee
16.04.2003, 13:25
Hi Sicx,

da gibt es 2 Möglichkeiten: Spezielle Inserts mit einem speziellen Aussengewinde und dem gewünschten Innengwinde.
Dann gibt es noch Inserts mit normalem metrischen Gewinde als Aussengewinde, so dass man das vermurkste Gewinde aufbohrt, 1 oder 2 Nummern grösser ein metrisches Gewinde nachschneidet, das Instert einsetzt und die Originalschraube wieder verwendet. Und immer daran denken: Nach "zu" kommt "ab".

Zu empfehlen und meinerseits erprobt: Inserts verwenden, um für Schrauben, die in Kunstoff gedreht werden, ordentlich Halt zu geben.

Ich hab' allerdings noch nie ein Gewinde am Heli überdreht. Wieviel Angst muss man haben, damit so etwas passiert??? ;)

Gruss
Micha

sicx
16.04.2003, 13:53
Hallo Mcha!

Wo bekommt man solche Inserts zu kaufen? Habsch noch nie gesehen.

Es gibt mehrere Gründe, ein Gewinde zu überdrehen:
1. das Gewinde ist in Alu geschnitten, und Alu ist recht weich
2. das Gewinde ist sehr klein
3. hat man evtl. recht viel Kraft in den Armen
4. schraubt man viel auseinander und wieder zusammen, der Gewindetod kommt dann schleichend :D :D :D

Bei uns heißt das folgendermaßen: nach fest kommt manchmal ab ;).

khschmidt
16.04.2003, 14:52
Hallo Sicx,

teilweise schon beantwortet, deshalb nur mehr die offenen Fragen:

Gewindeeinsätze heißen zB: Recoil oder Helicoil und gibt es als Reparatursatz mit dem notwendigen Gewindebohrer zum Beispiel bei rs-components (mit google suchen). Diese Einsätze sind aus Federstahl und daher sehr stabil, auch für heiße Stellen (Glühkerzen) verwendbar, Nachteil: sehr teuer (> 30€).

Es gibt aber Gewindeeinsätze, die eigentlich zum Einpressen in Kunststoff gedacht sind, die ich dann einklebe, geht aber nur dort, wo es nicht heiß wird, der Schraubendurchmesser aber gleich bleiben soll. Diese Methode habe ich bei der Hauptrotoranlenkung verwendet, da die 3 mm-Schraube die Welle für die Lager des damit befestigten Mischerhebel ist.

Das Gewinde am OS91 für die Vergaserklemmung werde ich versuchen mit einem Aluminiumeinsatz zu reparieren, der durch Weichlöten mit einem Speziallot, daß man beispielsweise bei Conrad bekommt befestigt wird. Kleben geht da nicht und Hartlöten ist mir am Motor zu kritisch wegen der hohen Löttemperatur

heliminator
18.04.2003, 08:39
Hi,
zum Thema Gewindereparatur seien noch die "Ensat"-Buchsen genannt,
Darstellung und Anwendung siehe http://www.kerbkonus.de/asp/fruntenproinfo201.asp

Der Vorteil bei diesen Buchsen: man braucht keinen teuren Spezialgewindebohrer wie bei Helicoil; die
zu reparierende Gewindebohrung wird etwas aufgebohrt, und dann die Ensatbuchse 'reingeschraubt.
Die Buchse ist aussen leicht kegelig, sie schneidet ihr Gewinde selbst inst Material.
Achtung Fussangel: der Schlitz, der auf einer Stirnseite in die Buchse eingefräst ist, dient
als Spanaufnahme, nicht jedoch zum Eindrehen der Buchse (denn sonst dreht man sie mit der falschen
Seite nach vorne ein :) )
Beispiel: zu reparierendes Gewinde M3, die entsprechende Buchse hat 5 mm Aussendurchmesser,
die Gewindebohrung wird auf 4,6 bis 4,7 mm aufgebohrt und die Buchse eingedreht.
Für's Eindrehen gibt es für professionelle Anwendung ein spezielles Werkzeug, für den normalsterblichen Bastler
nimmt man einfach eine (Zylinder-)Schraube. Buchse auf die Schraube drehen (Schlitz der Buchse zeigt zum Werkstück),
Gerade (!!!) aufsetzen und bündig eindrehen. Danach Schraube wieder ausdrehen, Buchse bleibt im Werkstück.
Fertig und gut.

Gruss,
Thilo