Vollständige Version anzeigen : Logo 500 Schwergängiges Heck sobald Verb. Steuerbrücke Blatthalter besteht
Hallo,
ich habe ein Problem mit dem Heck meines Logos.
Der Heckrotor ist richtig zusammengebaut, extra nochmal geprüft.
Die Welle hab ich abgeschliffen das alles leichtgängig ist.
Die Heckblatthalter lassen sich auch leicht drehen und die Schiebehülse/Steuerbrücke läuft leicht über die Heckrotorwelle.
Sobald ich aber die Blatthalter mit der Steuerbrücke verbinde ist es aus mit der Leichtgängigkeit.
Vorallem im Bereich, näher beim Heckrohr (ca. letztes viertel) gehts zum Teil sehr schwer.
Dort ist aber die Welle sogar 0,2mm dünner als außen, wo es leichter geht.
Ich weiß nicht was ich noch machen könnte damit es schön leicht geht.
Zumal ich vermutlich deshalb im Schwebeflug immer ein leichtes Pendeln am Heck hab und ich mich deshalb nicht mehr als Rundflug trau.
Ich bin da auch nur drauf gestoßen weil ich beschriebenes Problem zufällig im Forum gelesen hab.
Einzeln ist alles super, aber sobald alles verbunden ist, ist aus.
Weiß jemand was man da machen könnte?
kleiner pilot
04.07.2009, 12:56
Hi,
ich hab zwar einen anderen Heli.
Aber hatte genau das gleiche Problem.
Bei mir waren die Kugelpfannen zu stramm auf den Kugeln drauf und dadurch ging es schwer.
Gruß
Thorsten
Daran hab ich auch schon gedacht. Allerdings hab ich kein Gerät zum erweitern der Pfannen.
Ich hatte mir dann schon überlegt mit ganz feinem Schleifpapier die Köpfe bisl zu schmirgeln.
Aber sicher bin ich mir da auch nicht.
Nordfriese
04.07.2009, 13:39
Hi Dominik,
das Gerät zum erweitern der Kugelpfannen hast du sicherlich!
Spitzzange!!
damit Vorsichtig! die Pfanne auf der Kugel zusammen pressen,
immer nur ein wenig, mit Gefühl, u. dann die gängigkeit kontrollieren!
Gruß
Lothar
stephan1985
04.07.2009, 13:43
Hi Dominik,
das Gerät zum erweitern der Kugelpfannen hast du sicherlich!
Spitzzange!!
damit Vorsichtig! die Pfanne auf der Kugel zusammen pressen,
immer nur ein wenig, mit Gefühl, u. dann die gängigkeit kontrollieren!
Gruß
Lothar
bloss nicht :unsure:
@Top
Nimm ein alten Kugelkopf und schneide mit einem Messer 2x etwa 1mm tiefe querschlitze hinnein. Schon ahst du dir ne Reibahle selber gebaut!
Quetsche blos nicht dran rum....!!!!
Stephan
kleiner pilot
04.07.2009, 13:46
Nimm ein alten Kugelkopf und schneide mit einem Messer 2x etwa 1mm tiefe querschlitze hinnein. Schon ahst du dir ne Reibahle selber gebaut!
Das werde ich auch mal probieren.
Wenn´s geht: Super Tip.
Gruß
Thorsten
stephan1985
04.07.2009, 13:51
Das werde ich auch mal probieren.
Wenn´s geht: Super Tip.
Gruß
Thorsten
Aber dran denken abstehendes Metall zu entfernen ;-) Passiert leider oft das sich das Material nach oben auswirft! Aber kann kinderleicht entfernt werden!
Dann den Kopf auf die Kugel 2-3x drehne und Testen !
Feddisch!
€dit
Ich habe ne alte TS wo 3 kugeln dran sind und habe so meine *Tripple Ahle * :lol:
Stephan
Nordfriese
04.07.2009, 13:53
tja, da Staune ich doch mal wieder!
was vor einem Jahr problemlos empfohlen wurde ist heute ein Unding u. nicht mehr möglich??
Gruß
Lothar
stephan1985
04.07.2009, 13:55
tja, da Staune ich doch mal wieder!
was vor einem Jahr problemlos empfohlen wurde ist heute ein Unding u. nicht mehr möglich??
Gruß
Lothar
Ne, aber mann beschädigt das Plastik beim Quetschen! Ich quetsche doch nicht an nem Kugel kopf, der mein heck oder die TS Steuert, so könnte ich keinen Kreis ruhigen gewissens fliegen!
Stephan
Mh, daran hat ich auch gedacht. Aber ich hab eigentlich keinen übrigen Kugelkopf der passt ... bis jetzt ;)
Hab vergessen das ich ja meine TS ausgetauscht hab weil mir da eine Schraube beim TS-Mitnehmer ausgrissen ist. Die restlichen hab ich ja noch.
Sollte dafür eigentlich passen.
Wollte zwar mal gucken ob ich die TS wieder richten kann, aber wenn ja, dann muss ich eh neue Kugelkopfbolzen dafür bestellen und damit hät ich dann sowieso welche übrig.
Werd ich dann mal gucken obs was hilft.
HeliInvasion
04.07.2009, 14:37
Hallo Dominik,
Du bist ja schon informiert, das ich genaus dasselbe Problem hatte. Die Schiebehülse von Mitte der Welle bis zum Heck hat extrem geklemmt. Bei der unghärteten Welle sogar mehr als bei der gehärteten.
Das Pendeln, welches bei mir ebenfalls ein Resultat daraus war, ist seit heute vollkommen verschwunden. Im übrigen mit dem S9254 am Heck.
Ich würde Dir als erstes empfehlen die gehärtete Welle zu organisieren, laut Aussage von Mikado hat man die Wellen nun insgesamt etwas anders vermaßt. Vielleicht direk bei Mikado bestellen um an diese Wellen zu kommen. Vielleicht hast Du sogar Glück das es dann ohne Nacharbeit funktioniert.
Ich habe bei mir insgesamt folgendes gemacht bzw. nachgearbeitet. :
- Schiebehülse komplett mit feinem Schleifpapier bearbeitet
- ich habe bei der Welle nur die Mitte bis zum Gehäuse bearbeitet. Und zwar wirklich solange bis ich durch die Betätigung des Gestänges per Hand, einen einwandfreien Lauf hatte. Laß mich nicht Lügen, aber da habe ich sicherlich gut 1.5 h für gebraucht. Wichtig ist natürlich, das Du die Welle dabei drehst. Meist passiert das sogar ganz automatisch wenn man beim Schmirgeln zur eine Seite mit mehr Druck arbeitet als zur anderen.
- da ich die Gelenke zu den Blatthaltern ebenfalls als etwas schwergängig empfunden habe, habe ich diese mit der Hand solange bewegt und gemacht und getan ( mit Öl ) bis diese sich auch leichtgängiger bewegen ließen.
Diese Maßnahmen haben bei mir eigentlich gereicht um das Heck nun pendelfrei zu erhalten.
Welchen Regler fliegst Du ?
Grüße
André
Also bisher hab ich die Heckrotorwelle ausgebaut und in ne Ständerbohrmaschine eingebaut.
Danach erst mit groben und dann immer feiner werdendem Schleifpapier die Welle runtergeschliffen. Sollte also absolut rund sein, bzw. minimalst vielleicht.
Ich hab jetzt in der Nähe vom Heckrotorgehäuse ~4,6mm, beim Heckrotor selbst, also weiter außen ca. 4,8mm.
Die Schiebehülse geht absolut leichtgängig über den gesamten Weg, natürlich alleine und der Heckrotor geht auch wesentlich leichter drauf wie zuvor. Der klemmte richtig beim rauf-/runterschieben.
Ich werd jetzt dann einfach mal die Pfannen der Schiebehülse mit den übrigen Kugelköpfen der kaputten TS die ich hab bisl bearbeiten. "Bekannte T-Rex 250 Methode" von dem youtube Video.
An der Welle dürfte es ja eigentlich nicht mehr liegen.
Ich fliege den Hacker A40-10L 8Pole (Motor), Hacker X-70 Opto-Pro-3D (Regler), Maniac553, Original Bausatz Heckblätter und das S9254 am Heck.
Die Schiebehülse an sich hab ich jetzt nicht bearbeitet. Mal sehen ob ich das auch noch mach ...
Sollte es dann immer noch nicht besser sein, werde ich mich wohl nach der gehärteten Welle mal umschaun müssen.
Keinerlei Verbesserung, stattdessen sogar Verschlechterung.
Im Schwebeflug schwingt das Heck immer noch 2-3cm leicht hin und her im Abstand von ~3sec.
Dafür schwingt es jetzt wirkich start 5-10cm sobald ich auch nur irgendeine Steuereingabe mach.
Schwer-/Leichtgänigkeit ist jetzt vielleicht nicht 100% perfekt, aber deutlich besser als vorher.
Zur Info noch, Heck Empfindlichkeit steht bei 110, Regleröffnung bei 75% in der DX7.
HeliInvasion
04.07.2009, 19:57
Hallo Dominik,
Hui .... da haste aber ordentlich geschmirgelt ! ;D Kein bischen Verbesserung ? Sehr komisch ! :unsure:
Ich denke bei Deiner Bearbeitung sollte das mit der Leichtgängigkeit nun gegeben sein.
Wie sieht es aus mit den Kugellagern/ Drucklagern in den Heckblatthaltern ? Könnte da was klemmen, oder hast Du Spiel in dieser Einheit ?
Ebenso denke ich das das mit der Motor/Regler Einheit alles Ok gehen sollten. Diese ist ja schließlich vielfach erprobt.
Mir war zu Ohren gekommen, das manchmal der Jive eine Ursache sein könnte, und durch sein Regelverhalten auch dieses Pendeln verursachen kann. Trifft ja dann bei Dir nicht zu.
Wie spannst Du Deinen Riemen ? Vielleicht sogar im Rohr verdreht ? Bei welchen Drehzahlen tritt das Pendeln auf ( gibt es Unterschiede ) ?
Grüße
André
HeliInvasion
04.07.2009, 20:35
Hi,...
ich habe gerade noch einmal Deinen Thread im V-Stabi Forum überflogen. Hast Du mal zum testen ein anderes Servo angeklemmt ?
Kannst Du Vibrationen im System ausschließen ? Schwingen zum Beispiel die Heckstreben auf ? ( Hier kann man es oft sehr deutlich sehen )
Ist nicht leicht so eine Diagnose aber man muß da alles ausklammer, was irgendwie zu Fehlern führen könnte.
Grüße
André
Jau, leichtgängig ist es nun wirklich (fast komplett) ganz am Rand bem Heckrotorgehäuse ists noch minimal was vermutlich durch die Kugelköpfe/-pfannen kommt. Dadurch wurds nämlich jetzt deutlich besser.
Zu den Heckblatthaltern. Wann merk ich ob sie leichtgängig genug sind. Sie lassen sich ohne großen Wiederstand bei mir drehen.
Allerdings bleiben sie z.B. auch einfach stehen, wenn der Kugelkopf seitlich ist.
Also d.h. das Blatt steht 90° zur eigentlichen Position wenn es befestigt wäre und bleibt auch so. Sollte das irgenwie runterkippen in die "normale" Position?
Werde den HeRo nochmal zerlegen. Evtl hats mir Loctite irgendwo reingepresst und gehts deshalb so schwer. Hatte beim Hauptrotorkopf was ähnliches. Mal gucken.
Nein, anders Servo hab ich nicht probiert, da ich kein anderes daheim hab.
Vibs hab ich noch nicht genau drauf geachtet, aber wenn dem so wäre, wärs mir warsch. aufgefallen.
Aber ich werds nochmal testen heute.
Drehzahl kann ich dir nicht genau sagen. Hab kein Messgerät. Allerdings flieg ich mit 14er Ritzel bei oben genanntem Motor mit 75% in der DX7.
Werd mal nochmal runter gehen auf 70% bzw. 80% testen. Wird sich zeigen obs was ändert.
Riemen spannen .... naja, ich bau ihn halt ein und spann ihn dann.
Bei mir wars grad so die Grenze das er nicht rattert. Also gedreht ist er richtig, läuft auch alles richtig rum. Spann ich aber minimal weiter, hört es sich an, als ob irgendwo was "rattern" würde.
Aber das werd ich auch nochmal prüfen.
Gut das ich mal wieder zu viel Kraft hatte ....
Hab den Heckrotor zerlegt, alles gesäubert (könnte wirklich bisl zu viel Loctite gewesen sein) und wollte ihn wieder neu zusammenbauen.
Blatthalter festgeschraubt und es lief unrund. Geschaut und die Schraube drehte sich mit. Also nochmal festgezogen und dabei war die Schraube zu schwach ... bzw. ich zu stark.
Naja, jetzt kann ich mir ne neue Heckrotornabe und neue Inbusschraube kaufen ... nicht die Welt, aber ärgerlich.
Jetzt würd mich aber interessieren, woran/wie man am besten erkennt, ob eins der Kugellager defekt ist?
worldofmaya
05.07.2009, 14:51
Das merkt man wenn man etwas dreht. Fühlt sich dann rau / unrund laufend an.
-klaus
Du meinst aber schon heraußen, oder? Sonst weiß man ja nicht welches Lager betroffen ist.
Aber wie macht man das bei den 3teiligen Drucklagern, die Fallen einem ja aus der Hand ... ;)
Hi Dominik,
die Rotorwelle abzuschleifen bis 0,4mm Luft sind ist eher kontraproduktiv. Die Hülse soll gerade mal eben Spiel haben. Bei zuviel Spiel verkehrt sich das Ganze wieder ins Gegenteil, da sich die Hülse dann verkanten kann.
Am besten mit Scotchbride polieren, dann fluscht es auch.
Tja,
so weit wollte ich sie eigentlich auch gar nicht abschleifen.
Nur habe ich zu dem Zeitpunkt nicht drangedacht, dass es an den Kugelköpfen und -pfannen liegen könnte.
Die Schiebehülse ging mit den Blättern schwer auf der Welle. Daher dachte ich erstmal an die Welle. Grat, zu dick .... nach etlichem schleifen wos immer noch nicht besser geworden ist, ists mir dann erst eingefallen.
Werd mir jetzt mal ne gehärtete Welle noch mitbestellen und dann mal gucken ...
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