PDA

Vollständige Version anzeigen : Raptor 30-Vergaser-Probleme


martin_p
05.05.2003, 12:43
Hallo Leute!

Ich habe mir vor ca. einem Jahr den Raptor 30 (inkl. originalem TT-Motor) zugelegt (mit Zimmermandämpfer und montierter Schottwand).
Weiters verwende ich den CoolPower mit 10% Nitro, bzw. einen "noname Sprit" mit 7% Nitro.


Grundsätzlich hat der Motor immer sehr gut funktioniert. Es kommt aber immer öfters vor, dass von einem Moment zum Anderen die Vergasereinstellungen überhaupt nicht mehr passen.

Ich habe den Motor immer relativ fett eingestellt (habe den Tipp von einem Profi bekommen).
Ich fliege mit so einer Einstellung drei vier Tanks und dann auf einmal springt das Ding überhaupt nicht mehr an.

Wenn ich dann den Vergaser wieder entsprechend einstelle, haut das zb. zwei drei Tanks gut hin, dann passts wieder überhaupt nicht.


Mir wurde schon oft gesagt, dass der Raptor-Vergaser ein Hund sei.... Bezüglich Temperatur des Motors kann ich auch nur, sagen, dass diese im normalen Bereich liegt.

Mir ist aufgefallen, dass beim Einstellen oft schon die Berührung mit dem Schraubenzieher bei der enstsprechenden Schraube reicht...Ich habe nun die Schraube mit etwas Klebstoff gesichert (damit die sich schwerer dreht). Dies hat ein wenig geholfen, wirft mich aber nicht vom Hocker!

Habt Ihr vielleicht noch ein paar Tipps?

DANKE!
lg
MArtin

martin_fuerst
05.05.2003, 13:11
Hallo Martin,

Meine Erfahrung:
Der Rappi (mit TT36) meines Freundes war mit dem Originalvergaser absolut bescheuert einzustellen.
So wie Du richtig schreibst, hatten wir ihn ständig an der überfetten Seite und bei kleinster
Nadelberührung lief er schlecht oder garnicht mehr brauchbar.
Auch der Spritwechsel (zur Probe mal mit mehr Öl (17%) und 10% Nitro) bracht auch nicht die
Lösung.
Meiner (gleiches Vergasermodell) zeigte diese Launen weit weniger.
Man könnte jetzt den Vergaser kompett zerlegen und nach Ursachen suchen (Nadeln u.s.w.)
Mein Freund hat dann irgendwann entnervt einen Lötterle raufgeschraubt, und sagt es war die
beste Ausgabe, die er nicht bereut (er ist absolut kein "gerne Tuningteilekäufer").
Seither: Starten - fliegen - mit 0 Nitrosprit ;)

P.S:
Ich mach ungern hier "Werbung", aber wenn man überzeugt ist... :D

Grüsse
Martin

martin_p
05.05.2003, 13:45
Hallo Martin!

Danke für Deinen Tipp. Das werde ich wahrscheinlich auch tun (bei meinem DNHP habe ich ja auch einen Lötterle *g*).

Weißt Du zufällig welchen Lötterle ich da nehmen soll (Durchmesser vom TT36-Motor habe ich noch nicht abgemessen)?

lg
Martin P.

martin_fuerst
05.05.2003, 13:53
Hallo Martin,

Jetzt auswendig aus dem Büro....leider nicht ;)

Aber wie hat NT-Tom dort (http://www.rc-heli.net/forum/index.php?act=ST&f=49&t=16020&hl=lötterle) gesagt.
Anrufen ;)

Grüsse
Martin

Maik Otto
05.05.2003, 14:07
hi martin

Grundsätzlich hat der Motor immer sehr gut funktioniert.

dann wird sich eine variable geändert haben . ich denke mal der verschleiß dürft es

nach so kurzer flugzeit nicht sein . die ursache vermute ich eher in einer undichtheit des

vergassersystems . zb der kleine nullring auf der hauptnadel oder der vergaserhals-.locker

eventuell ist der vergaser auch "platt" will heißen ausgeschlagenes kücken usw .

eine überprüfung des druckanschlußes am zimmermann sowie des ganzen tanksystem

kommt auch meist gut. ;)