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Vollständige Version anzeigen : beginnendes Servosterben?


guek
12.05.2003, 15:13
Hallo,

war am Sonntag Fliegen und hatte ziehmliches Glück...
Nachdem etwa der halbe Tank leergeflogen war, habe ich beim
Schweben bemerkt, dass die Drehzahl leicht abgesunken war und beim Pitchgeben
die Drehzahl in die Knie ging. Ich dachte zuerst an ein Abmagern des Motors und
bin deswegen gleich gelandet - musste dann aber feststellen, dass der Heli nicht mehr
auf Gas reagierte... Also warten, bis der Tank leer war. Nachdem der Motor dann aus
war zeigte sich, dass sich das Gasservo (S3001) nicht mehr bewegte. Haltekraft
war beim Drehen des Servohebels nur mässig an manchen Stellen spürbar.
Da alle Servos bis auf Heck im Heli die gleichen und gleich alt sind (S3001, ca. 100
Betriebsstunden) frage ich mich nun, ob das das erste Anzeichen eines allgemeinen
Servosterbens ist? Wäre ein anderes ausgefallen, dann wäre jetzt wohl wieder eine
grössere Bestellung fällig...

Welche durchschnittlichen Betriebszeiten haben eure Servos? Lohnt sich diesbezüglich der
Umstieg auf teurere, wie z.B. S9202 oder FS250T?

Günter

martin_fuerst
12.05.2003, 15:35
Hallo Günter,

Einen allgemeingültigen Richtwert gibts nicht...
Möglicherweise hat das Gasservo auch leicht (in den Endlagen)
blockiert (mechanisch) und wurde dadurch etwar mehr als nötig belastet?
(war nur eine Idee)
Da ich keine Stundenstatistik schreibe, kann ich Dir mit "Stehzeiten"
auch nicht weiterhelfen.
Ein Upgrade zum jahrelang bewährten 9202er kann ich Dir aber
auf jeden Fall raten.

Grüsse
Martin

Määnzerbub
12.05.2003, 15:45
Moin

Ich habe auch lange die 3001 geflogen ging einwandfrei.

Letzten winter hab ich Taumelscheibe und Pitch auf 9202 gewechselt.
Bei -9 Grad waren die 3001 mit schwergängigen eingefrorenen Kugelköpfen etwas überfordert.
Eine Kurve mußte schon 3 Minuten früher eingeleitet werden 8o

Gruß Määnzerbub

Martin Greiner
12.05.2003, 15:46
Hi!

Mir ist letztes Jahr in der VR ebenfalls ein S 3001 ausgefallen(3.Saison).
Grund war, daß des Servokabel an der Platine abgebrochen war. Dazu wurde ja schon geschrieben.
Sicherung mittels Pattex ist anzuraten...
Schraub doch einfach mal den Deckel runter und schau mal nach ob da noch alles so ist wie es sein soll.
Nicht daß Du nur noch eine Litze dran hast. 8o

Maik Otto
12.05.2003, 16:15
hi

ca. 100
Betriebsstunden) frage ich mich nun, ob das das erste Anzeichen eines allgemeinen

bei echten 100 betriebsstunden kannst du die servos in den ruhestand schicken .

bedenke preis leistung ! . das gasservo wird höher als allgemein angenommen belastet

nicht icht die stellkräfte sind das problem sondern die vibrationen . da es direkt mit dem

motor verbunden ist .

da mir das mit einer uni mech auch passierte ist hab ich das gasgestänge durch-getrennt

und mit dickem spritschlauch überzogen und auf 1mm abstand der gestängeteile

eingestellt . so-mit konnte der motor auf das servo "einprügeln" :D wie er wollte

das servo hält .

guek
14.05.2003, 09:51
Hi,

danke für die Antworten.
Habe das Servo nun mal auseinander genommen und es zeigt keine
sichtbaren Schäden. Wahrscheinlich ist dann wohl der Motor defekt...

@maik, das entkoppeln des Servos von den Motorvibrationen ist
eine sehr gute Idee, werde ich wohl auch machen.

Ich konnte mich nur schwer entscheiden zwischen den 9202 und den
FS250T und hab mich letztendlich für die FS entschieden (sind auch etwas
günstiger). Ich hoffe, der Stromverbrauch ist nicht viel höher als bei analogen
Servos.

Gibt es da schon Erfahrungen?

Gemessen habe ich (c17 Empfänger, ACT-Schalter, 3xFS250T,1xS9202) in
Ruhe einen Strom von ca. 170 mA und bei wildem "Rühren" an den Knüppeln
im Mittel ca. 700 mA mit Spitzen bis ca. 1 A. Im Flug sollte der Verbrauch also nicht
sehr viel höher sein.

Günter

Jürgen Pieper
14.05.2003, 10:51
Das Gasgestänge durchtrennt? Und das funktioniert? Rutscht das Gestänge nicht unter dem Schlauch durch?

Durchtrennst Du auch das Heckrohr. um Vibrationen am Heckrotor zu vermeiden ;) ?