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Vollständige Version anzeigen : 9253 nach kurzer Zeit defekt ...


Stefan Hundler
14.05.2003, 00:39
Hallo!

Ich weiß, dass hier abgerauchte Servos an der Tagesordnung sind. Leider
komme nicht mehr weiter ... mir raucht ein Servo nach dem anderen ab ... :-(

Mein Leidensweg:
In meinem SkyDragon habe ich einen GY401. Zuerst suchte ich mir das 8417
aus. Das Heck war wirklich gut. Nach einer halben Stunde rauchte aber wortwörtlich
das Servo ab (Kurzschluß am Kollektor, Leistungsstufe abgeraucht). Ich
hielt es für Zufall und ersetzte es durch ein neues gleichen Typs. Dieses
zeigte dann ebenfalls nach mehreren Stunden Ausfallerscheinungen. Zu dieser
Zeit zog Graupner die Empfehlung des Servos für Gyros zurück (Erst nur bei
Garantieansprüchen, dann später allgemein). Ich meine sogar, dass ich der
erste war, der die Aussage von Graupner im Forum postete. Egal.

Um völlig auf der sicheren Seite zu sein, kaufte ich das 9250. Mir ging es
nicht um max. Leistung, sondern um Haltbarkeit. Auch das Forum
empfahl mir dieses.

Nach längerer Pause ist mir dieses aber ebenfalls nach ca. 5-10 Stunden
ausgestiegen (Diagnose von außen eine oder mehrere Winklungen defekt)!!!

In der Zwischenzeit habt "ihr" auch eure Meinung geändert und empfehlt
mehrheitlich - sofern die Kraft ausreichend ist - das 9253. Gut, dieses habe
ich mir dann auch geleistet.

Dieses hat aber jetzt wiederum nur ca. 5 Stunden gehalten! :-((((
(Kaum noch Kraft; Geräusch ist komisch; wahrscheinlich auch ne Wicklung gestorben)

Ich weiß jetzt echt nicht mehr weiter. Im Moment schwanke ich zwischen den
Heli in den Tonne zu stecken und/oder die ganze Helifliegerei an den Nagel
zu hängen. - Aber: Flächenflieger lasten mich nicht genügend aus ....


Zum Problem selber:
Vario Heli mit 8,5er Webra + Reso bei 1800 U/min. Der ganze Heli ist
eigentlich Vibrationsfrei. Mit und ohne Blätter sieht man keine Vibrationen
an den Mechanik. Einzig die Haube vibriert etwas. Dies aber über ein Breites
Drehzahlband. Ich denke das kommt vom Motor selber.
Die Heckblätter habe ich auf 90mm gekürzt. Experimente mit PMGs waren
negativ - schon nur eine Unterlegscheibe läßt den Heckrotor in den Anschlag
laufen.
Angelenkt ist das Heck mit einer Kohlestange. Spielfrei und leichtgängig
über den ganzen Weg. Endausschläge sind korrekt eingestellt - eher noch ein
paar mm Luft.

Mit dem 9253 konnte sich selbst mit 100% (MPX) Kreiselwirkung im schnellen
Vorwärtsflug das Heck anschubsen ohne jegliche Tendenz zum aufschaukeln.
Geflogen bin ich letztlich mit ca. 60% im DS-Mode.
Ohne DS war das Heck leider etwas schwammig und wacklig, selbst bei mehr
Kreiselwirkung.

Temp des Servos war bei 60% und 100% nicht nennenswert.

Was mache ich nur falsch?

Ist Vario eine Killermechanik?
Habe ich doch noch irgendwo Vibrationen (wo und wie?)?
Hat der Webra etwa schuld daran?

Oder ist das alles im grünen Bereich und ich sollte mir einfach ne
10er-Packung an HR-Servos zulegen?

Ist downgrading (C507) eine Lösung?
Oder evtl. ein GY601 mit passendem Servo?

CU (jammernder) Stefan

PS: Nein, ich sage nicht wo die Tonne stehen wird ...

Thermik
14.05.2003, 08:50
Ist der Servoweg am Kreisel korrekt eingestellt, so daß das Servo nirgens in den Endlagen anecken kann ?
Nur so ein Gedanke...

Stefan Hundler
14.05.2003, 15:03
Moin!

Ja, erwähnte ich bereits oben: "Endausschläge sind korrekt eingestellt."

CU Stefan

Thermik
14.05.2003, 15:13
ja, ich sehe - lesen hilft... :( .
Ich habe jetzt 2 x 9253 im Einsatz. Eins im Logo 20 (1 Jahr der Vielflieger- sicher schon mehr als 150 Akkusätze durch) und seit ca. 15 Liter ein weiteres 9253 im NT mit den neuen PMG`s - alles normal und ohne Probleme. Allerdings fliege ich im Normalmode und nicht DS. Ich hatte auch schon im alten NT das 9250, das hat nach ca. 1 Stunde aufgegeben- damals auf meinen Wunsch hin durch Robbe (Garantie) vorsichtshalber auf 9203 "geupdated".

martin_p
14.05.2003, 16:17
Hallo!

Also mir wurde generell geraten bei Verwendung von Digitalservos den Kreisel NICHT in den digitalen Modus, sondern "nur" in den analogen Modus zu schalten.
Der Unterschied sei angeblich minimal. Den digitalen Modus muss das verwendete Servo vertragen. Tut es das nicht, dann kann es ziemlich schnell kaputt werden.

Weiters wird im digitalen Modus das Heckservo viel öfters angesteuert, als im analogen Modus. Darum ist der Verschleiß auch viel höher.

Ich verwende im Raptor 30 einen GY401, und da steht ebenfalls in der Beschreibung, dass man generell besser im analogen Modus fliegen sollte.

Bei meinem GY502 inkl. DigiServo fliege ich auch im analogen Modus. Ein Kollege von mir, der sehr gut 3D fliegt, meinte auch, dass zwischen den zwei Modi kaum ein Unterschied zu erkennen ist, aber eben die Lebensdauer des Servos viel höher ist...

Vielleicht hilft Dir das....

Martin

Stefan Hundler
14.05.2003, 16:35
Hallo!

>Der Unterschied sei angeblich minimal.
Um das Servo zu schonen habe ich es mal ohne DS versucht. Ich will jetzt nicht sagen, dass das Heck unfliegbar war, aber es hat im Schweben leicht geschwänzelt und so richtig zufrieden war ich nicht ...

>Den digitalen Modus muß das verwendete Servo vertragen.
Wie gesagt: 9253 ...

freshking16
14.05.2003, 17:22
Also ich habe letztens gehört die Servos mit dem GY401 nur dann durch brennen wenn die Empfindlichkeit des Gyros zu hoch gestellt ist. Wenn die Empfindlichkeit zu hoch ist dreht sich der Servo zu viel hin und her und irgendwann brennt er dann halt einfach durch 8o !
Weiß jetzt nicht ob es genau so richtig ist wie ich es beschriebenn habe aber so ähnlich läuft es doch ab.

Gruß

Bastian K. 8)

Rene D.
14.05.2003, 17:49
Hi!

@Stefan: Benutzt Du einen 4 oder einen 5- Zelligen Empfängerakku? Das 9253 ist für 4,8 V ausgelegt.

5 Zellen z.B. sind auf Dauer tödlich.

Falls Du mit 4 Zellen fliegst:Hast Du mal die Empfängerakku-Spannung nachgemessen?
Direkt nach dem Laden z.B. kann sie auch schon mal weit über 5.6 Volt liegen.

martin_fuerst
14.05.2003, 18:08
Hi,

Mein kleiner Richtfaden für langes Hecksservoleben:

*leichtgängige Anlenkung
*keine frei schwingenden CFK-Stangen
*richtige Maximalwege einstellung (Limit) - auch nach der ersten mech. Mittenkorrektur im NM
*5-10% unter der möglichen maximalen Empfindlichkeit fliegen
*richtiges Hebellängensetup (kurzer Servohebel bringt zwar Kraft - Motor arbeitet aber mehr)
d.h. 100% Empf. Piloten sollten auf 60-80% erfliegbare Maximalempf. runterkommen.
*möglichst Vibrationsarmer Lauf (auch vom Motor)
nur so nebenbei getestet: in der fetten Einlaufphase leiden Heckservos besonders (ich konnte
am 9251er auf dem Metallgeh. deutlich den Unterschied (Temp) merken, als der Motor rund lief)
*Optimierung durch PMG's (wurde genug beschrieben)
-------
Oder evtl. ein GY601 mit passendem Servo?
Auch hier gelten die Spielregeln - aber Du würdest es nicht bereuen - versprochen :P
Lustig: Der 601er und der 401er habe den gleichen Sensor, angeblich ist
nur das Display und die Software anders - mal vom Servo abgesehen :D

LG
Martin

Maik Otto
14.05.2003, 18:46
hi

du kannst mal davon ausgehen das mit deiner mechanik etwas nicht stimmt

vermutlich liegt es an einem zu schwer gehenden heckrotor zb

Die Heckblätter habe ich auf 90mm gekürzt.

ein weiteres indiz ist ...

Ohne DS war das Heck leider etwas schwammig und wacklig, selbst bei mehr
Kreiselwirkung.


denn auch im nn modus hält der 401 das heck perfekt es sei denn .......siehe oben

versuch mal die originalblätter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Experimente mit PMGs waren
negativ - schon nur eine Unterlegscheibe läßt den Heckrotor in den Anschlag
laufen.


pmg,s mußt du ,wenn überhaupt,, beidseitig anbringen .

schau mal im schwebflug ob das servo ständig das heck ansteuert . wenn ja ,hast du vibrationen

auf dem heli . normal sollte ein ansteuern (im schwebflug ) nicht sichtbar sein .

mein ältestes 9253 hat schon über 100 liter hinter sich .................und es lebt noch ;)

Meinrad
14.05.2003, 18:58
Hallo Stefan

hast Du schon mal versucht, das Heckrohr mit Stützstreben zu versteifen? Ohne Verstrebung ist es so eine Art Peitsche mit entspechender Elastizität.

Gruß Meinrad

fredi-sieger
14.05.2003, 19:19
Hallo,
mal so eine Frage...
Ich habe mein 9253 + Gy 401 seit 15 Flugstunden in Betrieb (102 Flüge). (Kein Digi-Modus). Die Empfindlichkeit habe ich auf 75% eingestellt. Mechanik: Joker CX. Bis jetzt bin ich zufrieden und es traten keine Probleme auf. Bei Euren ganzen postings bekomme aber doch langsam Sorge, wann es bei mir anfängt zu Qualmen. !?!

Gibt es eine Möglichkeit den Verschleiß am Servo zu erkennen ?, oder sollte man es einfach nach xx Std. austauschen? (schmerzt den Geldbeutel eines Schülers doch erheblich...)

Grüße Sebastian
------------------
Jetzt sind wir die qualmenden Bürstenantriebe los, und nun fangen die Servos an... ?(

Maik Otto
14.05.2003, 19:31
hi sebastian

eine äußerst schwere frage

seit 15 Flugstunden in Betrieb (102 Flüge).

ein bekannter us 3d helipilot gab mal eine richtzahl für heckservos von 375 flüge her-raus .

da meint er ca 15 minuten pro flug .......""hammermäßig"" 3d fliegen .

nun kannst du in etwa ausrechnen wie lange es bei dir halten könnte immer davon ausgehend

das die anlenkung und vibrationen sich in grenzen halten . 2-3 jahre sind locker machbar ,oder ?

tip : prüfe mal vor und nach dem flug ob sich das servogehäuse erwärmt hat . da reicht schon

ein ""handauflegen""" . es sollte keine deutlicher temp.-unterschied spürbar sein .

Sven
14.05.2003, 19:42
Wenn alles nichts hilft ist vielleicht ein Versuch mit dem Hitec Digi Servo 5925MG eine Lösung...

... die Dinger sollen ja sehr viel abkönnen...

Ich habe es noch nicht probiert, aber wenn das 9250, welches in meinen NT kommt, mal abbrennt, dann werde ich den Hitecs mal eine Chance geben ;)

Alles in allem sollte aber auch ein 9250 oder 9253 ERHEBLICH länger als ein paar Stunden überleben. Da ist mit Sicherheit was faul am HeRo...

Gruß,
Sven.

wattwurm
14.05.2003, 20:14
hallo


noch mal für den doofen um den digital servo zu schonen den kreisel in nicht digital einstellen



habe ich das so richtig mitbekommen


gruß
oliver

Stefan Hundler
14.05.2003, 21:16
Hallo!

@All:

Bitte nehmt doch ein wenig Rücksicht! :)
Ich komme ja kaum mit dem lesen und schreiben hinter ....


@halsbonbon:

>Benutzt Du einen 4 oder einen 5- Zelligen Empfängerakku? Das 9253 ist für 4,8 V ausgelegt.
>5 Zellen z.B. sind auf Dauer tödlich.
Natürlich nur 4 Zellen.


>Falls Du mit 4 Zellen fliegst:Hast Du mal die Empfängerakku-Spannung nachgemessen?
>Direkt nach dem Laden z.B. kann sie auch schon mal weit über 5.6 Volt liegen.
Nachgemessen habe ich noch nicht. Der Akku wird meistens zu Hause geladen.
Und selbst bei erhöhter Leerlaufspannung sollte diese bei 5 Digitalservos ziemlich schnell weg sein


@martin_fuerst

>Mein kleiner Richtfaden für langes Hecksservoleben:
Ich gehe Deine Liste einfach mal durch.

*leichtgängige Anlenkung
Vorhanden.

*keine frei schwingenden CFK-Stangen
Schwingen kann das CFK-Rohr nicht. Es ist zwischen HR und Servo noch mal geführt. Vibrieren tut es aber leicht vermutlich durch den Motor.

*richtige Maximalwege einstellung (Limit) - auch nach der ersten mech. Mittenkorrektur im NM
Dies wurde beachtet.

*5-10% unter der möglichen maximalen Empfindlichkeit fliegen
Ich könnte mit 100% (MPX) fliegen (entspricht wohl etwa 145% bei Graupner).
Geflogen bin ich mit ca. 60% / 85%

*richtiges Hebellängensetup (kurzer Servohebel bringt zwar Kraft - Motor arbeitet aber mehr)
Hebelverhältnisse sind so gewählt, dass das Limit ca. bei 120 steht. Ist wohl im optimalen Bereich.

>d.h. 100% Empf. Piloten sollten auf 60-80% erfliegbare Maximalempf. runterkommen.
Was Du hier genau meinst, verstehe ich nicht so recht.


*möglichst Vibrationsarmer Lauf (auch vom Motor)
Ich führe grade Verhandlungen um einen OS Motor. :-)

*Optimierung durch PMG's (wurde genug beschrieben)
s.u.


@maik otto

>du kannst mal davon ausgehen das mit deiner mechanik etwas nicht stimmt
>vermutlich liegt es an einem zu schwer gehenden heckrotor zb
Die Ablenkung geht wirklich SEHR leicht.


@Meinrad

>hast Du schon mal versucht, das Heckrohr mit Stützstreben zu versteifen?
Nein. So arg Schwingt dies doch auch nicht. (?)

>Ohne Verstrebung ist es so eine Art Peitsche mit entspechender Elastizität.
Gleichdickes Heckrohr wird auch bei echten 60er Helis mit etwas längerer Hecklänge geflogen. Die Abstützungen würden auch mehr auf/ab-Bewegungen unterbinden. Seitliche doch kaum + gar nicht.


>>Die Heckblätter habe ich auf 90mm gekürzt.
Ja, dies um eben mit dem 8417 ohne DS auch ausreichende Kreiselwirkung zu kommen.


>versuch mal die originalblätter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mit der original Länge war ich auch nicht zufrieden.
Ich bestelle die Tage evtl. mal CFK-Blätter. Nur kann ich mich für Typ und Hersteller nicht entscheiden.


>>Experimente mit PMGs waren negativ - schon nur eine Unterlegscheibe läßt den Heckrotor in den Anschlag laufen.
>pmg,s mußt du ,wenn überhaupt,, beidseitig anbringen .
Ich hatte das schon so gemeint. Auf jede Seite des Blattes und natürlich an beide.


>schau mal im schwebflug ob das servo ständig das heck ansteuert . wenn ja hast du vibrationen
Selbst wenn ich mir beinahe die Antenne kappe, sehe ich keine Steuerbewegungen.
Ich denke wenn, würde die auch nicht im sichtbaren Bereich liegen ...


>mein ältestes 9253 hat schon über 100 liter hinter sich .................und es lebt noch
Willst Du es mal gegen eins von meinen tauschen? :)

Maik Otto
14.05.2003, 21:25
hi

da du ja ""alles""?! ausschließen kannst wird es wohl doch am piloten liegen ?! ;)

Dieter F. Heinlin
14.05.2003, 21:45
Hallo Stefan,
hast Du deinen Heli mal von einem Heli-Kollegen im Verein "inspizieren" lassen???

martin_fuerst
14.05.2003, 21:46
Hi Stefan,

>d.h. 100% Empf. Piloten sollten auf 60-80% erfliegbare Maximalempf. runterkommen.
Was Du hier genau meinst, verstehe ich nicht so recht.


Dort KÖNNTE ev. der Grund liegen....

Wenn Du Limit 120 fliegst, schließe ich daraus, dass Du am Servo
eine "innere" Einhängeposition wählst.
Wenn Du alternativ weiter außen am Servo einhängst, müsstest
Du ja Limit bei 80-100 haben und auch mit der Empfindlichkeit
Zurückgehen (sonst schaukelts :D ).
Das meine ich mit: Servo legt für die gleiche Arbeit weniger
Strecke zurück...
Ich bin auch mit MPX unterwegs gewesen, aber ein Setup mit
mehr als 45/60 MPX Prozente hatte ich nie drauf....die Servos
haben auch alle gehalten.

LG
Martin

Stefan22
14.05.2003, 22:14
Hab grad mit Begeisterung eure Beiträge verfolgt, macht mir echt sorge, da ich mir kürzlich den
Gy401 incl. dem 9253 bestellt habe.
Nun habe ich aber mal ne allgemeine Frage wegen des Kreisels.
Ihr erwähnt immer wieder man solle ihn im analog Modus bereiben und nicht im digitalen.
Was versteht man eigentlich unter dem digitalen Modus ?? Ist das der Heading Lock Modus oder sind diese
2 Modi wieder total was anderes ??

ulrich
14.05.2003, 22:18
Hallo Stefan,

Ich denke, das Du auf dem richtigen Weg bist! Meiner Ansicht nach ist der häufigste Grund für das Servosterben die Motorvibration. Insofern muß sich Sebastian mit dem Joker keine Sorgen machen ;-)

Ich fliege auf meinem E-Power in 3D Manier mit 5 Zellen im DS Modus diverse Servos (JR8417 NES2700, DS8700 8205) viele Stunden, ohne je ein Servo gekillt zu haben (außer Crash 8o ).

Ich vermute, das die Vibrationen dazu führen, das die Kollerktorfedern auf dem Kollektor "tanzen" und dadurch verbrennen. Der Kurzschluß ist vorprogrammiert. Was man dagegen tun kann weiß ich auch nicht, außer Elektromotor verwenden 8) Irgendjemnad muß sich mal aufmachen, und den Grund WIRKLICH finden!

so long ... Uli
http://www.ulrich-roehr.de

Sven
14.05.2003, 22:49
@ wattwurm

Ja genau, das hast du richtig verstanden...
Obwohl das auch kein Allheilmittel ist...
Wenn man aber Analogmodus, super-leichte Anlenkung und passende PMGs kombiniert, sollte man eine ordentliche Lebenserwartung der Servos haben...
... wobei es dann trotzdem noch Ausfälle gibt :( ´
Irgendwie sind diese Servos halt einfach nicht für die Belastung am Heck ausgelegt... da muss wohl noch ordentlich entwickelt werden ?(

@ ulrich

Hmm... Motorvibrationen ? Aber wären dann die TS Servos nicht genauso betroffen ?

Gruß,
Sven.

martin_fuerst
14.05.2003, 23:03
Hallo,

@Ulrich

Zum Thema Motorvibrationen ist mir bei meinen Heli aufgefallen, dass
nach der Umstellung von 10 auf 15ccm, bei gleichem Setup des Gyros (601)
sowohl die Empfindlichkeit reduziert werden musste, als auch die
Temperatur des Servogeh. angestiegen ist, obwohl mein YS wirklich
(zumindest optisch und nach Gehör) wirklich sauber läuft.
Denke, Du liegst mit den Vibrationen und deren Auswirkungen
an der "Wahrheit" der Probleme.
Abgesehen vom kollektorlosen Servo und vibrationsfreien Verbrenner
(hätte gerne einen 6Zylinder :D im Heli) könnte eine möglichst
gute (noch bessere) Schwingungsentkoppelung des Sensors die Lösung
der Zukunft sein.

@Stefan22
Vergiss aber beim Mitlesen nicht, dass hier in erster Linie
Probleme gepostet werden - es gibt sicher 10x so viele
User, die keine haben...

@Sven
Da hängt normalerweise kein Gyro dazwischen

Grüsse
Martin

Rene D.
14.05.2003, 23:03
Nur zur Info:

Ich fliege seid ca 80 Litern einen 401 mit 9253 im Analog-Mode mit 75% Empfindlichkeit in meinem Raptor 50. Anlenkung durch 4mm CFK-Stange ohne Abstützung. Noch nie mit PMG's experimentiert.
Und die selbe Kombi seid 40 Litern in einem Raptor 90 (cfk-Stange einmal gelagert).
Beim 90er die letzten 10 Liter mit einem "rappeligen" 91SX der sich gerade einläuft.


Meine Servo's (wie gesagt beide 9253)halten's aus.

@Stefan: Mal den Gyro getauscht? Wie gelagert /gepolstert (den Gyro)?? Vielleicht mal an einer anderen Stelle montieren.

Stefan Hundler
14.05.2003, 23:16
Hallo!

@maik otto
>da du ja ""alles""?! ausschließen kannst wird es wohl doch am piloten liegen ?!
Der Gedanke die Helifliegerei an den Nagel zu hängen kommt nicht von ungefähr.
Aber mit dem gleichen GY habe ich lange Zeit eine Concept mit 5 Zellen und nur C508er geflogen. Sogar eine "ausziehbare" Heckwelle hatte ich. :)

Von daher wird der nach dem nächsten Servo erst einmal der Heli in die Tonne gesteckt. Falls ich noch einen 3D-NT bekomme steht er auf dem Plan, ansonsten irgendeinen giftigen E-Heli.


@Dieter F. Heinlin
>Hallo Stefan,
>hast Du deinen Heli mal von einem Heli-Kollegen im Verein "inspizieren" lassen???
Jein. es fliegen in meinem Verein (100 Mitglieder) noch zwei weitere Heli. Auch haben die schon mehrmals drüber geschaut. Aber ich behaupte mal, dass ich leider derjenige mit der meisten Ahnung und Flugerfahrung bin. :-(


@martin_fuerst
>Dort KÖNNTE ev. der Grund liegen....
Aha ... dann hacken wir doch da mal etwas mehr nach ...

>Wenn Du Limit 120 fliegst, schließe ich daraus, dass Du am Servo eine "innere" Einhängeposition wählst.
Also das ist relativ. Es kommt immer drauf an, in welchem Loch man am Heck eingehängt hat.

Ich habe das Servohorn mit 6 Armen gewählt und davon das mittlere Loch genommen.


>Wenn Du alternativ weiter außen am Servo einhängst, müsstest Du ja Limit
>bei 80-100 haben und auch mit der Empfindlichkeit Zurückgehen (sonst schaukelts ).
Also Du meinst ich sollte den Servohebel so wählen, dass ich auf 80-100% Limit komme?

Jetzt verlassen mich meine grauen Zellen etwas ... Ich meine hier im Forum wurde mir mal die jetzige Anlenkung empfohlen. Aber ich starte gern noch einen Versuch.
(Ganz früher hatte ich aber schon mal eine andere Anlenkung gewählt. - Ich meine bei den 8417ern)


Was haben denn die anderen dazu für eine Meinung?
Wie fliegt ihr?

Das ich die Empfindlichkeit zurücknehmen muß, bezweifle ich. Schließlich wird ja auch der Einfluß in das Regelsystem reduziert. - Oder hab ich da nen Deckfehler?


>Ich bin auch mit MPX unterwegs gewesen, aber ein Setup mit
>mehr als 45/60 MPX Prozente hatte ich nie drauf....die Servos
>haben auch alle gehalten.
Also auch 60% - oder bezieht sich die 60% auf JR?


@ulrich
>Ich denke, das Du auf dem richtigen Weg bist! Meiner Ansicht nach ist der häufigste Grund für das
>Servosterben die Motorvibration. Insofern muß sich Sebastian mit dem Joker keine Sorgen machen ;-)

Dein Wort in Hubis Gehörgang. :D



Wenn keine entschiedenen Tips kommen werde ich in den 3 Wochen die die Servos bei Robbe sind und hoffentlich ersetzt werden, folgendes tun:

60er OS rein schrauben
Drehzahl mal um 50-100 anheben (=1900). - OK, das ist etwas derb, aber runter gehen möchte ich nicht.
Rotorkopf auseinandernehmen und zusammensetzen.
Gleiches mit dem Heckrotor machen.
Alles neu wuchten. - Da wird aber nichts zu machen sein.
Dann eben die neuen Heck-Blätter (Welche? - Aber keine Varios!)
Servo so anlenken, dass ich auf ca. 80 Limit komme.


Ich überlege auch, ob ich nicht den GY von vorne wieder hinten direkt in die Mechanik setze.
Das Heck-Servo gegenüber des Gas-Servos zu setzen, bringt ja nichts. - Oder?

Stefan Hundler
14.05.2003, 23:47
@halsbonbon:

>Mal den Gyro getauscht? Wie gelagert /gepolstert (den Gyro)??
>Vielleicht mal an einer anderen Stelle montieren.

Getauscht nicht - ich investiere in Servos. :)

Aber nach dem die ersten beiden Graupner Servos "durch" waren, habe ich ihn mal zu Robbe geschickt. Laut denen Fehlerfrei.

Zuerst hatte ich ihn hinten über dem Gas-Servo, zwischen den beiden Seitenteilen montiert.
Inzwischen vorne auf der oberen "Platte" mit den mitgelieferten Klebepads und diese Abschirmplatte.

martin_fuerst
14.05.2003, 23:55
Hi Steffen,


>Wenn Du Limit 120 fliegst, schließe ich daraus, dass Du am Servo eine "innere" Einhängeposition wählst.
Also das ist relativ. Es kommt immer drauf an, in welchem Loch man am Heck eingehängt hat.
>>logisch, aber es bleibt immer der Spielraum: Viel oder wenig Servoweg um den max. Ausschlag
an den Heckblättern zu erreichen.
Ich meinte damit, eher in Richtung weniger Servoweg die Anlenkung leicht zu modifizieren.

>Wenn Du alternativ weiter außen am Servo einhängst, müsstest Du ja Limit
>bei 80-100 haben und auch mit der Empfindlichkeit zurückgehen (sonst schaukelts ).
Also Du meinst ich sollte den Servohebel so wählen, dass ich auf 80-100% Limit komme?
>>Ja (JR Prozente)

Das ich die Empfindlichkeit zurücknehmen muß, bezweifle ich. Schließlich wird ja auch der Einfluß in das Regelsystem reduziert. - Oder hab ich da nen Deckfehler?
>>Wenn Du nur mal probeweise am Servo weiter aussen einhängst und eine Runde fliegst,
bin ich sicher, dass Du die Empfindlichkeit reduziern musst (war zumindest bei mir noch immer so)


Grüsse
Martin

AxelOst
15.05.2003, 07:50
Hallo Stefan,
ich denke, Deine Mechanik oder Dein Motor laufen nicht sauber rund. Beim Umbau einer Futura auf ZG23 habe ich lange Zeit mit diesem Problem verbracht. Offenbar erhöht sich
die Problematik linear mit dem Hubraumvolumen des Motors.
Also, Du must dafür sorgen, daß Dein Heli im Schwebeflug ohne nenneswerte Kreiselarbeit
sauber läuft. D. h. der Schnellflug ist hier völlig uninteressant, da die Seitenflosse einen grossen Teil der Heckstabilisierung durch Dämpfung übernimmt. Du stellst den Kreisel ziemlich
schwach ein und nicht im HH-Modus, weil Du die Abweichungen von der Soll-Lage ja sehen willst. Der Kreisel soll das Heck nur dämpfen, nicht die Position stabilisieren. Jetzt schwebst Du mit dem Heck zu Dir und jede Bewegung des Hecks in horizontale Richtung ist ein Zeichen für ein unrund laufendes System. Hier kannst du deutlich erkennen, ob Dein Motor sauber läuft (auch wenn man akustisch keine Aussetzer hört). Meine Lösung war eine etwas
niedrigere Hauptrotordrehzahl und eine geringfügig fettere Motoreinstellung. Die Krönung, übrigens auch bei der Methanoler-Futura, war der Einbau eines Messing-Lüfterrades. Danach lief das System mit geringer Kreiselempfindlichkeit sehr sauber. Auch ein defektes, hakelndes Lager im Bereich Getriebe/Hauptrotorwelle kann hier schon zu Problemen führen.
Jetzt kannst Du die Empfindlichkeit und den Modus wieder auf die gewünschte Größe einstellen, solltest aber gelegentlich den obigen Test machen um zu schauen ob Dein System noch ok ist.
Daran erkennt man auch, daß die Verwendung von integrierenden Kreiseln mit Positionsregelkreis (Heading Lock) nicht in jedem Fall von Vorteil ist. In vielen Fällen werden sie von den Benutzern dazu verwendet Unzulänglichkeiten im System zu übersteuern.
das führt dann zu erhöhter Servoarbeit und damit zu vorzeitigem Servoausfall.

Vielleicht findest Du mit dieser Vorgehensweise das Problem in Deinem System.
Gruß Axel

Hdidi
15.05.2003, 08:18
Hallo Stefan,
jetzt muß ich doch noch was dazu schreiben, es ist mir vor zwei Monaten so ergangen.
An meinem Rocket hatte ich einen GY502 und ein analoges 9205 Servo. Diese Kombi hatte ich aus der Freya übernommen und konnte dort kaum höher als 65% aufdrehen.
So, nun im Rocket konnte ich auf über 120% ( im Display) aufdrehen und das Heck ging nicht richtig, war kaum steuerbar und auch der Kreisel arbeitete nicht sauber.
Alles wurde durchgesucht, letzendlich Jan um Rat gebeten. Nach langem Blabla empfahl mir Jan, die Drucklager in den Heckblatthaltern zu tauschen. Diese waren wirklich kaputt und hakten sehr stark. Nachdem ich sie getauscht hatte, konnte ich den Kreisel nur noch bis max. 40% aufdrehen und das Heck ging fantastisch.

Jetzt schau mal, zuerst 120% bei kaputten Lagern und dann nur noch 40%, wenn alles ok. ist. Soll heissen, das Heckservo musste zuerst unendlich mehr arbeiten als nach der Reparatur.

Schau doch mal die Lager in den Blatthaltern nach!

Vielleicht hilft Dir oder irgendjemanden anders dies weiter.
Bei uns im Verein fliegen viele GY401 mit 9253, 9259 oder Hitec, wir hatten noch nie einen Hecksrevoausfall!

Jörg-Michael
15.05.2003, 08:54
Moin,
so, nun will ich auch noch mal meinen Senf dazu geben. Wenn wirklich alles stimmt, und das scheint bei Dir so zu sein, ist es ein zu fetter Motorlauf. Ich hab das mehrfach beobachten können das aus Sorge vor zu mager immer nett an der fetten Kante geflogen wird. Wenn ich das mache fängt mein Hubi an zu drehen, bzw. er springt. Nicht viel, man muss es sehen können! Aber diese Unruhe halte ich für ein Gyrosystem tödlich. Prima kann man das merken am 9251, einfach anfassen bei fettem Lauf - warm. Danach mal den Motor richtig einstellen und siehe - wesentlich kühler. Ich geh mittlerweile NICHT mehr von der Fetten Seite an die möglichst Beste Einstellung des Motors sondern von der mageren. Besonders bei OS, da dort wie bei Webra keine ausschliesslich für den Schwebebereich zuständige Nadel existiert. Das macht Yamada.
Geh mal bitte wie folgt vor: Ohne auf den Leerlauf zu achten dreh mal die LL Nadel ganz leicht zu und schau genau auf das Heck. Und bau wie Meinrad schrieb Streben an, ohne ist es so wie er sagt, auch wenn der Vertrieb des Helis es nicht vorsieht. Irgendwo wirst du einen Punkt finden an dem das Heck wirklich steht, und dann ist auch das Servo kalt. Und dann wirst du auch den Motor ganz gleichmässig drehen hören. Probiers mal aus.
Gruß aus Hamburg!
Jörg-Michael

maurulr
15.05.2003, 09:48
hi,

welche Antriebsart verwendest du???????? Stahldraht 2mm oder Starrantrieb??

Ich kann mir nur vorstellen, wenn in deiner Kiste ein Stahldraht versehen ist, dass Torsionsmomente auftreten in Verbindung mit o.g. Kombi und sich das Servo zu tote arbeitet.

Mein Vorschlag. 8)

Bee
15.05.2003, 09:50
Hi,

wenn ich das Frage-Antwortspiel hier so durchlese, kann ich nur folgendes empfehlen:

1.) Drucklager im Heckrotor sorgfältig prüfen und neu fetten.
2.) Warum hast Du den Heckrotordurchmesser verringert, um die Wirksamkeit zu erhöhen? Da hast Du etwas falsch verstanden: Der bessere Wirkungsgrad von Hochleistungs-Heckrotorblättern beruht nicht auf dem kleineren Durchmesser, sondern vielmehr auf der grösseren Profiltiefe und Blattstärke! Wenn Du bei gleichem Profil und gleicher Geometrie die Wirksamkeit des Heckrotors erhöhen willst, muss Du die Blätter LÄNGER machen. (Haben wir hier vielleicht schon den Grund gefunden?)
3.) Motorlauf überprüfen.
4.)Anlenkung am Servoarm in ca. 16-18mm vom Servodrehpunkt einhängen.
5.) Schweben im Normalmode, während ein Kollege den Arm des Heckservos beobachtet: "arbeitet" diese viel?

Gruss
Micha

Hdidi
15.05.2003, 10:06
Noch nen kleinen Tipp:
Zum Kontrollieren der Heckservoaktivität einfach ein langes weißes Stäbchen mit doppelseitigen Klebeband auf den Servohebel kleben und schon sieht man die Aktivitäten sehr schön.

Stefan Hundler
27.09.2003, 02:50
Hallo!

Ich melde mich mal zurück.

Die beiden Servos hat mir Robbe getauscht. Dies obwohl das eine schon knapp ein Jahr als war. Ich schrieb aber, dass es nicht lange eingesetzt wurde (stimmt ja auch). - SUPER Service!

Jetzt habe ich das 9253 drauf. Eine genau Stundenzahl habe ich nicht, ich meine aber, dass es schon länger wie alle anderen hält.

Was habe ich gemacht:
Neues Servo :-),
Neue Heckblätter aus Kohle,
langen Servoarm (Limit bei knapp 100)
und natürlich einen 61er OS.

Sonst habe ich nichts demontiert oder getauscht.
Zwar habe ich alles nochmals überprüft aber nichts gefunden.

Vor ein paar Stunden kam dann noch ein anderes Rohr dran.


Ich will es nicht beschreien ... aber das Servo schein zu halten.
Als "schuldigen" sehe ich den OS Motor.

Das Limit wird wohl nicht viel gebracht haben. Ein Vereinskollege fliegt schon immer mit Limit max. und ist noch beim 1. Servo.

Also, drückt mir die Daumen, dass es so bleibt. :-)

CU Stefan