Vollständige Version anzeigen : Problem mit Gy401 und X3810 Travel Adjust
Stefan22
18.05.2003, 19:16
Hab grad den Gy401 eingestellt für meine X3810 von JR...
Standardmässig habe ich die Servowegbegrenzung über den Sender
(Travel Adj.) auf 100% beidseitig belassen für das Heckservo,
nachdem ich nun den Heckservoweg im Normal Modus überprüfen wollte,
habe ich festgestellt, dass, wenn ich den Heckservoknüppel bewege,
der Servo in der linken bzw. rechten 50% Position des Knüppels sich schon nicht mehr geregt hat, erst eine Reduzierung des Travel Adjust von 100%
auf 50% in beide Richtungen gibt mir eine Reaktion des Servos auf den
gesamten Knüppelstellbereich.
Am ServoLimit Poti des Kreisels habe ich nichts verändert blieb auf 100% -
Ist das Normal, dass der Travel Adjust so weit zurückgenommen werden muss??
Steffen Schröck
18.05.2003, 19:21
Hi,
hab zwar keine X-3810, aber bei meiner FC-28 ist es das gleiche beim 401er. Ich musste auch auf 50% bzw. 55% zurück. Da ich das Heck aber lieber knackig :D auf kurzem Knüppelweg haben will, hab ichs wieder auf 100% zurückgestellt :) Aber das ist denk ich mal Geschmackssache :D 8)
Timo Wendtland
18.05.2003, 19:35
Hi,
mit Trvl. Adj. kannst du die Drehgeschwindigkeit vom 401 beeinflussen
probiers mal mit 50% aus falls es dir nicht langt kannst du aber bedenkenlos auf 100% gehen
Stefan22
18.05.2003, 22:22
Ich denke ihr bezieht das jetzt auf den Heading Lock Modus, wenn ich den Kreisel aber im Normalbetrieb habe,
dann rührt sich bei einer senderseitigen Einstellung von 100% Servoweg ab 50% Knüppelausschlag in die jeweilige
Seite gar nichts, d.h. der Kreisel "denkt" ich bin auf Vollausschlag.
Ja, das ist beim 401 völlig normal.
Wenn du den Servoweg soweit begrenzt, dass die Anlenkung des Heckrotors bis zum Knüppelendausschlag läuft, dann hast du eine ganz bescheidene Drehrate...
Stelle den Servoweg auf etwa 70-80% und du wirst zufrieden sein.
Das liegt daran das der 401er den Knüppelausschlag NICHT einfach an den HeRo weitergibt wie das die meisten älteren Kreisel machen, sondern den Knüppelwert INTERN VERRECHNET !
Gruß,
Sven.
Stefan22
18.05.2003, 23:21
...da ergibt sich aber laut Anleitung ein Problem, die schreiben nämlich, dass ich
den mechanischen Servobereich nicht überschreiten soll, und im Normalmodus den
Servoendauschlag einstellen soll, mit Hilfe des Potis am Gy401.
Wenn ich aber, wie du nun sagst, den Bereich Senderseitig auf 70 bzw. 80%
erhöhe, dann seh ich ja erst nicht, ob sich der Servo nun im mechanischen
Endausschlag befindet, wenn sich der Servo ab 50% Knüppel rechts bzw. links schon
gar nicht mehr rührt.
Dieser "tote" Bereich ist nicht nutzbar.... so wie ich das sehe, habe ich im Normal nicht
Heading Hold Modus bei 50% Travel Adjust Senderseitig, mehr effektiven
Heckservoausschlag, als bei 100% Travel Adjust, da sich wie schon erwähnt ein
totel Knüppelberech einstellt...
Oder was ich auch schon gedacht hab, dass ich die Endbereichkalibrierung falsch gemacht habe, muss ich, während ich den Knüppel auf voll links bzw. recht halte, den Poti soweit
aufdrehen, bis sich der Servo bzw. die Schiebehülse in Endausschlag befindet??
Dieser Kalibriervorgang geht aus der Anleitung nicht eindeutig hervor.
Ich weiß ich weiß... diese Sache ist schwer zu glauben aber beim GY-401 musst du diesen "toten Bereich" lassen... du hast trotzdem die volle Drehrate des Hecks zur Verfügung....
Ich versuche es zu Erklären:
Wenn du Heck im Stillstand steuerst, dann bist du bei 50% Knüppelausschlag bereits am vollen Ausschlag des HeRo's...
Im Flug verhält sich die Sache aber völlig anders und das ist das Problem warum die meisten Leute den 401 falsch einstellen:
Wenn du im Flug im Normalmodus Heck steuerst, so geht der kompensierte Betrag des Kreisels quasi von deinem Steuerausschlag ab... es bleibt also weniger übrig. Du erhälst die volle Drehrate also NUR, wenn du das Heck im Stillstand schon bei 50-60% den HeRo ans Limit fährt...
Wenn es immer noch zu kompliziert ist, glaube mir einfach und lasse deinen Servoweg/Heck auf 80% ;)
Ach so: Sorgen um evtl. mechanisches Anschlagen der HeRo Schiebehülse brauchst du nicht haben... der GY-401 fährt NIEMALS über den eingestellten Limit Betrag hinaus...
Gruß,
Sven.
Steffen Schröck
19.05.2003, 08:18
Hi Stefan,
Oder was ich auch schon gedacht hab, dass ich die Endbereichkalibrierung falsch gemacht habe, muss ich, während ich den Knüppel auf voll links bzw. recht halte, den Poti soweit
aufdrehen, bis sich der Servo bzw. die Schiebehülse in Endausschlag befindet??
Ja, so hab ichs zumindest auch am Anfang gemacht. Aber inzwischen hab ich mein Servo aus Heckrohr verlagert, hab dann im Sender wieder auf 100% gestellt, und den Limiter auf 0%. Dann hab ich das Servo so lange auf dem Heckrohr verschoben, bis es auf beiden Seiten keinen mech. Anschlag mehr gegeben hat. Damit bin ich voll zufrieden 8) :D
Moin,
ist doch ganz einfach:
der Kreisel hält doch auch bei einer gewollten Drehung des Hecks dagegen (auch der 401, auch im HH). Das muss / sollte auch übersteuert werden können. Daher ergibt sich der 'Totweg' am Knüppel des Senders.
Das hat nichts mit dem Limiter und der Wegeinstellung zu tun, die muss trotzdem korrekt durchgeführt werden, auch wenn bei 50% Knüppelweg Schluss ist.
Gruß
Jörg
vBulletin® v3.8.0, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.