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Vollständige Version anzeigen : Jive HV - Stützakku


Brenner
19.09.2009, 14:02
Ich lese immer wieder an diversen Stellen, auch im Manual die Geschichte mit dem Stützakku.


Vielleicht habe ich es bisher überlesen oder falsch gesucht, aber ich habe noch eine Frage.



Für mein Verständnis brauche ich bei der Nutzung von 6V auch einen Stützakku der genau 6V liefert, oder?

Wenn dieser weniger hat wird das BEC doch noch stärker belastet weil der Stützakku geladen wird?



Also kurze Erklärung oder passenden Link wäre nett. Danke.

worldofmaya
19.09.2009, 15:16
Der Stützakku ist dafür da wenn die Spannung abfällt bzw das BEC ganz ausfällt nicht ohne Strom dazustehen.
Bis 5.6V kann man einen 4-Zeller NiMH nehmen, sonst ein 5-Zeller. Ein Pufferakku sollte nicht zuviel Kapazität haben. Ist er zu groß und du leerst in aus kann der Ladestrom das BEC zerstören. Daher müsstest du ihn separat laden.
Ein kleiner Pufferakku dagegen hat nicht all zu viel Gewicht, kann Spitzen überbrücken und reicht bei Totalausfall zum Landen. Als Pflege reicht hin und wieder ein Cycle-Laden.
Ich flieg im Logo zum Beispiel mit einem UBec auf 5V einen 4-Zeller mit 650mAh Zum Einstellen ist der auch immer wieder sehr praktisch.
-klaus

[Edit] Noch ein Link: http://wiki.rc-heli-fan.org/index.php/BEC

Brenner
19.09.2009, 15:53
Wofür der Stützakku da ist weiß ich ja,

für mich sind speziell diese Fragen wichtig im Bezug auf den Jive:

-Welche Spannung muss der Stützakku haben wenn ich 6V fliege? Gehen 5x1,2V=6V? Müsste doch optimal sein.
-du schreibst BEC kann zerstört werden wenn Akku zu leer, d.h. er hängt doch die ganze Zeit aktiv im Stromkreis und wird dann geladen wenn er unter 6V hat?
-Wird der STützakku direkt an den Empfänger gesteckt und die beiden "BEC-Leitungen" weiterhin zwischen Jive und Empfänger?

Stephan Lukas
19.09.2009, 16:24
Hallo Brenner,

denke bitte daran, dass auch ein NiMH eine Ladeschlussspannung von ca. 1,5x V hat (ist schon 'ne Weile her, aber ich glaube, so war das...)

Von daher nimm 4 Zellen und das ist gut - die werden dann mit geladen über das BEC bzw. puffern aus und du musst sie nur separat ein und ausschalten und dich sonst um nix kümmern

Grüße Stephan

MacD
19.09.2009, 16:41
Hallo Brenner,

ich sehe, Du beschäftigst Dich mit dem selben Thema wie ich. Ich habe auch schon zahlreiche Anfragen in Foren laufen, mit den vesch. nur denkbaren Resultaten. Von, "so ein Blödsinn, fliege schon 1000 Flüge ohne, bis ... ja bis ich den Überblick verloren habe.
Schau mal bei http://www.rc-heli-fan.org/viewtopic.php?f=44&t=58881#p892404

Ich habe einfach keine Lust meinen Logo 500 wegen eines blöden BEC-Ausfalls zu erden.
Ich habe mir extra das von Mikado zusammengestellte Kit Logo 500, JIVE 100 LV, VStabi 4.0 und Hacker 40 ET bestellt um NICHT herumzurätseln und -probieren. Doch was soll ich sagen, Firmwareversion des JIVE war 6.0 (bei mir stand sogar noch "beta" daneben), dann lass man noch von einigen Logos und anderen Helis die mit JIVEs vom Himmel fielen.
Also habe ich mich entschieden einen 2S LiPo als Stützakku mit einem Spannungsregler von 7,4 V auf 5,5 V mit integriertem Magnetschalter (DPSI Micro Heli) zu verwenden. Als Referenz nahm ich den Artikel im Anhang (EMCOTEC). Natürlich nicht ohne Nachfrage hier im Forum, bei Kontronik und EMCOTEC.
Von EMCOTEC kam auf meine Mail keine Antwort per Telefon antwortet nu der Anrufbeantworter (aufgrund von Personalmangel...)
Von Kontronik kam zunächst auch keine Antwort, bis ich mal jemanden am Telefon hatte:jippiyeah: Also wegen der Beta-Version bräuchte ich mir keine Sorgen machen und der Fehler in der Version 6 macht sich nur bei kleinen und mittleren Helis bemerkbar (wer verwendet denn da einen JIVE 100 LV:hollau:) und bezüglich des Stützakkus: Wäre beim Heli nicht sooooo wichtig, schreiben es aber in die BAL weil sie ja nicht wissen könne wo der Regler eingesetzt wird, aber ich könnte den 2S LiPo über den DPSI Micro Heli anschliessen, kein Problem. Aha, prima, also dann den JIVE programmiert, funktionierte alles (Modus 1, 4, 10, 11), Drehrichtung stimmte also alles klar. Am drauf folgenden Tag stand ich dann auf dem Flugfeld und der JIVE initialisierte nicht mehr:unsure: Seit letzten Montag ist der JIVE von Santiago unterwegs zu Kontronik....
Gibt es denn niemanden der eine eindeutige Aussage treffen kann???? Ich hänge mal mein Anschluss-Schema bei.
Mittlerweile habe ich mir ein CC 100 Ice und ein externes 10 A BEC bestellt, falls mein JIVE noch öfters reisen muss:hollau:

Gruss

Matthias

worldofmaya
19.09.2009, 17:14
Hallo!
Bei 6V sollte man schon einen 5-Zeller nehmen. Hält man den 4-Zeller auf 6V (Ladeschlusssüannung) dann wird der im Ernstfall nicht viel bringen.
Und ja er hängt im Stromkreis was heißt das wenn die Spannung einbricht der Akku nach hilft und wenn das Spannung wieder steigt geladen wird. Klar belastet das auch. Man darf aber auch nicht vergessen das Spitzen damit verteilt werden.

@MacD: Kontronik bezieht doch Stellung und schreibt die Benutzung eines Pufferakkus vor, siehe Handbuch. Klar fehlen die Hinweise wie etwa Kapazitäten und damit eventuell auftretende Ladeströme, 4- oder 5-Zeller usw. Link oben sollte aber wohl reichen.
Zu deinem Schema... von Kontronik hab ich gelesen das die ihr BEC gegen Fremdbeeinflussung absichern, vom EMCOTEC kenne ich einen Fall der Jive80hv und das Emcotec parallel benutzt hat. Allerdings gibt Emcotec keinen Hinweis ob das funktioniert. Dazu kommt das wenn so wie in deiner Schaltung der Jive mit 5.6V läuft dieser auch die Last trägt. Solange Emcotec nicht definitiv sagt das so etwas funktioniert bzw das ihr BEC bzw Regulator (hängt ja an einem externen 2s) abgesichert ist würde ich das nicht machen. Ein kleiner 650mAh 4-Zeller wiegt auch nur 60g + ein paar Gramm für einen Schalter...
Das eine Firma ihr Okay gibt das ihr BEC / Regulator / ... mit dem einer anderen Firma zusammen arbeitet, kann ich mir nicht vorstellen.
-klaus

MacD
19.09.2009, 17:37
Hallo!
Bei 6V sollte man schon einen 5-Zeller nehmen. Hält man den 4-Zeller auf 6V (Ladeschlusssüannung) dann wird der im Ernstfall nicht viel bringen.
Und ja er hängt im Stromkreis was heißt das wenn die Spannung einbricht der Akku nach hilft und wenn das Spannung wieder steigt geladen wird. Klar belastet das auch. Man darf aber auch nicht vergessen das Spitzen damit verteilt werden.

@MacD: Kontronik bezieht doch Stellung und schreibt die Benutzung eines Pufferakkus vor, siehe Handbuch. Klar fehlen die Hinweise wie etwa Kapazitäten und damit eventuell auftretende Ladeströme, 4- oder 5-Zeller usw. Link oben sollte aber wohl reichen.
Zu deinem Schema... von Kontronik hab ich gelesen das die ihr BEC gegen Fremdbeeinflussung absichern, vom EMCOTEC kenne ich einen Fall der Jive80hv und das Emcotec parallel benutzt hat. Allerdings gibt Emcotec keinen Hinweis ob das funktioniert. Dazu kommt das wenn so wie in deiner Schaltung der Jive mit 5.6V läuft dieser auch die Last trägt. Solange Emcotec nicht definitiv sagt das so etwas funktioniert bzw das ihr BEC bzw Regulator (hängt ja an einem externen 2s) abgesichert ist würde ich das nicht machen. Ein kleiner 650mAh 4-Zeller wiegt auch nur 60g + ein paar Gramm für einen Schalter...
Das eine Firma ihr Okay gibt das ihr BEC / Regulator / ... mit dem einer anderen Firma zusammen arbeitet, kann ich mir nicht vorstellen.
-klaus

OK, verstehe. Werde bei EMCOTEC nachfragen. Danke!!!

HeliInvasion
19.09.2009, 18:10
Hallo Zusammen,

mal kurz eine Frage die auch in dieses Thema passt.

Mit welchem Strom können eigentlich die viel gelobten Sanyo Eneloop Zellen belastet werden ?

Grüße
André

thomas1130
19.09.2009, 18:10
Das eine Firma ihr Okay gibt das ihr BEC / Regulator / ... mit dem einer anderen Firma zusammen arbeitet, kann ich mir nicht vorstellen.
-klaus

Genau das kann ich mir auch nicht vorstellen..:hollau:

Hast du die Frage nicht schon mal gestellt im Forum - und dir wurde davon abgeraten??

Wie auch immer - warum reduzierst du nicht einfach die BEC-Spannung auf 5,6V -> dann kannst du einen 4-zelligen Stützakku nehmen? :hallihall:

Grüße
Thomas

Brenner
19.09.2009, 18:11
Hmm, ich glaub ich werds im 700E mal mit 4 Zellen (5,2V BEC) und im 600ESP mit 5 Zellen (6V BEC) einfach mal testen.


Hab schon Mal nach fertigen Packs geguckt, aber nur große gefunden. Gibt fertige (Schalter, Servostecker, geschrumpft) mit AAA Zellen?

worldofmaya
19.09.2009, 22:22
Hallo!
Im Logo hab ich mir ein fertiges Pack gekauft -> http://shop.d-m-t.at/htm/functionwait.asp?ID=110&Par1=H113542
Im Protos hab ich mir 5-Zellen mit 180mAh selbst zusammen gelötet. Selbst einen Schalter zu integrieren spart Gewicht und man kann einen höherwertigen aus dem E-Technik Sortiment nehmen.
-klaus

MacD
20.09.2009, 00:14
Genau das kann ich mir auch nicht vorstellen..:hollau:

Hast du die Frage nicht schon mal gestellt im Forum - und dir wurde davon abgeraten??

Wie auch immer - warum reduzierst du nicht einfach die BEC-Spannung auf 5,6V -> dann kannst du einen 4-zelligen Stützakku nehmen? :hallihall:

Grüße
Thomas

Ja genau, mir wurde von einem Stützakku abgeraten, genau unter anderem von dem, der dann seinen Logo wegen eines BEC-Ausfalls am 10.9.2009 (http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=114544&highlight=bec+jive&page=6) danach geerdet hat:lieb:
Gruss
MacD

thomas1130
20.09.2009, 08:48
Ja genau, mir wurde von einem Stützakku abgeraten, genau unter anderem von dem, der dann seinen Logo wegen eines BEC-Ausfalls am 10.9.2009

Nein - du hast das nicht verstanden! :hallihall:
Dir wurde nicht direkt von einem Stützakku abgeraten damals - sondern von der Kombination Jive mit dem Emcotec!!
DAS IST KEIN STÜTZAKKU!! :hollau:

Grüße
Thomas

MacD
23.09.2009, 01:55
Nein - du hast das nicht verstanden! :hallihall:
Dir wurde nicht direkt von einem Stützakku abgeraten damals - sondern von der Kombination Jive mit dem Emcotec!!
DAS IST KEIN STÜTZAKKU!! :hollau:

Grüße
Thomas

Ok, von vorne...
Ein BEC (Battery Eliminating Circuit), integriert in einem Motorregler, macht genau das was der Name sagt: Eine zusätzliche Batterie für die Empfänger- und Servostromversorgung zu eliminieren (Gewichteinsparung), indem alles von der Flugbatterie versorgt wird. Dies hat den Nachteil, dass wenn der Motorregler ausfällt (und das ist ja bei einigen hier passiert), der Heli nicht mehr steuerbar ist.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Man benutzt einen externen BEC, klemmt das rote Kabel vom internen BEC des Motorreglers ab, um diesen zu deaktivieren, und schliesst dann den externen BEC an die Flugbatterie und alles wird wieder versorgt. Wenn dieses externe BEC dann ausfällt macht es dann wieder Bums. Oder, schaltet der externe BEC kurzfristig wegen Überlast ab, wird der Heli wierderum nicht mehr steuerbar sein, da der Empfänger resetet.
2. Man benutzt den internen BEC des Reglers, sichert sich aber mit einer Stützbatterie ab, so werden die Servos und Empfänger weiterhin versorgt und man kann beruhigt seinen Heli landen. So, und jetzt wirds interessant: Welchen Stützakku verwenden? Ich in meinem Fall verwende einen 2S Lipo (7,4V). Diesen kann man aber nicht direkt an den Emfänger anschliessen, da die Servos nur bis 6V spezifiziert sind, also muss man die 7,4V runter REGELN, auf z.B. 5,5V. Und das macht genau der DPSI MICRO HELI von EMCOTEC und hat noch einen zusätzlichen Magnetschalter. Es ist also KEIN externes BEC sondern ein linearer Spannungsregler. Leider werden wohl oft diese linearen Spannungsregler als BEC bezeichnet.
Was habe ich jetzt falsch verstanden???
Grüsse
Matthias

MacD
23.09.2009, 02:07
Hatte ich noch vergessen: Übrigens wird die Kombination JIVE/DPSI Micro Heli laut EMCOTEC von Daniel Jetschin eingesetzt, sollte also nicht ganz so verkehrt sein... ;)
Grüsse
Matthias

sridii
23.09.2009, 12:30
2. Man benutzt den internen BEC des Reglers, sichert sich aber mit einer Stützbatterie ab, so werden die Servos und Empfänger weiterhin versorgt und man kann beruhigt seinen Heli landen.

RICHTIG


Ich in meinem Fall verwende einen 2S Lipo (7,4V). Diesen kann man aber nicht direkt an den Emfänger anschliessen, da die Servos nur bis 6V spezifiziert sind, also muss man die 7,4V runter REGELN, auf z.B. 5,5V. Und das macht genau der DPSI MICRO HELI von EMCOTEC und hat noch einen zusätzlichen Magnetschalter. Es ist also KEIN externes BEC sondern ein linearer Spannungsregler. Leider werden wohl oft diese linearen Spannungsregler als BEC bezeichnet.

Bei dieser Kombination wirken wieder 2 Regelkreise u.U. gegeneinander:
1. Das BEC vom Jive enthält einen Regler
2. Der lineare Spannungsregler vom EMCOTEC besitzt auch einen Regler.

Diese 2 Regler KOENNEN sich gegenseitig beeinflussen. Wann dies und unter welchen Umständen passiert, kann aufgrund der hohen Regelgeschwindigkeiten kaum jemand vorhersagen.
Deshalb ist es mMn immer schwierig, 2 aktive elektronische Komponenten parallel zu betreiben.
Ich würde 4 Zellen Eneloop verwenden, die kann man problemlos parallel zum Jive anschliessen.

MacD
23.09.2009, 18:42
RICHTIG


Bei dieser Kombination wirken wieder 2 Regelkreise u.U. gegeneinander:
1. Das BEC vom Jive enthält einen Regler
2. Der lineare Spannungsregler vom EMCOTEC besitzt auch einen Regler.

Diese 2 Regler KOENNEN sich gegenseitig beeinflussen. Wann dies und unter welchen Umständen passiert, kann aufgrund der hohen Regelgeschwindigkeiten kaum jemand vorhersagen.
Deshalb ist es mMn immer schwierig, 2 aktive elektronische Komponenten parallel zu betreiben.
Ich würde 4 Zellen Eneloop verwenden, die kann man problemlos parallel zum Jive anschliessen.

Bei uns finde ich keine Eneloop Akkus, kann ich auch NiCd verwenden, die es bei uns noch zu kaufen gibt, oder NiMH?

Gruss

Matthias

HeliInvasion
23.09.2009, 19:19
Hallo Matthias,

bei den Eneloops handelt es sich ebenfalls NiMH Akkus und ist lediglich die geschütze Bezeichnung von Sanyo.

Da ich mich aktull ebenfalls mit dem Thema Stützakku/Pufferakku beschäftige, habe ich mich nun für eine GP400 Zelle entschieden. Der ganze Pack wiegt keine 50gr und ist für seine Funktion als Pufferakku vollkommen ausreichend.

Wenn Du Dir eine solchen Pack zusammenstellen möchtest, kann ich Dir folgenden Link empfehlen .... Trollmodellbau (http://www.trollmodellbau.de/epages/15514182.sf/de_DE/?ViewAction=View&ObjectID=14174812&Page=3). Auch die Versandkosten halten sich da noch in Grenzen.

Grüße
André

HeliInvasion
23.09.2009, 19:42
Hallo ich noch einmal, ....

was ich noch erwähnen wollte ist, das Du dort auch entsprechende Packs löten lassen kannst wenn Du es dann nicht selber tun magst !

Ich werde keinen Schalter zum An/Aus integrieren sondern die bewährten MPX Stecker als Kontakt verwenden. Ist halt beim Scharfschalten des Heli´s ein Stecker mehr, was mich jedoch nicht stört.

Grüße
André

Taumel S.
23.09.2009, 20:01
Bei uns finde ich keine Eneloop Akkus,
kann ich auch NiCd verwenden.
Ja, die NiCd sind sogar deutlich problemloser als die NiMh. Wenn NiCd, nimm bitte ausschließlich Sanyo NiCd, die sind qualitativ sehr deutlich Weltführer im NiCd-Bereich (gewesen, falls sie nicht mehr produziert werden).

gsx-rmeister
23.09.2009, 22:46
Im Protos hab ich mir 5-Zellen mit 180mAh selbst zusammen gelötet. -klaus


Hallo,

meinst Du die 180 mAh reichen aus um den Heli noch steuern zu können wenn das BEC ausfällt?

Gruss Marco

Taumel S.
24.09.2009, 10:19
Blöde Frage, aber wie merkst du denn das, dass du schnell notlanden musst wegen BEC-Ausfall?

Brenner
24.09.2009, 10:57
Ich weiß nicht wie der Regler sich verhält wenn sein BEC defekt ist, was den Motorstrang angeht, aber ich denke wenn der Regler kaputt geht, dann sicherlich ganz, so das man dann akustisch mitbekommt ;-) wenn er ausgestiegen ist.

wws2000
24.09.2009, 11:06
Hallo,

nach Rückfrage bei Kontronik soll es mit einem Stützakku erst garnicht zu einem Ausfall kommen.
Der Stützakku soll nur für Sekundenbruchteile einen Spannungsabfall verhindern.
Durch diese kurzen Spannungseinbrüche versuchen verschiedene Stabi und auch Empfängersysteme neu zu Initialisieren.
Ich habe bei mir auch nur einen Enelop AAA 800 zur Pufferung der Spannung eingebaut und das bei V-Stabi mit 3 JR 8717 und ein 251 BLS.
Der Pufferakku (diese Bezeichnung finde ich zutreffender) reicht für einen gesicherten Betrieb alleine nicht aus.

Gruß Werner

Brenner
24.09.2009, 11:20
Der Pufferakku (diese Bezeichnung finde ich zutreffender) reicht für einen gesicherten Betrieb alleine nicht aus.

Gruß Werner


Du willst jetzt aber nicht über redundante Empfängerversorgung usw. diskutieren, oder? :unsure:

wws2000
24.09.2009, 11:34
Hallo Brenner,
musste zuerst Googlen was "redundante" überhaupt bedeutet :)

Nein, ich bin Schlosser und habe in dieser Richtung keinerlei Erfahrung.

Wollte nur die Antwort von Kontronik zu diesem Thema weitergeben.

Gruß Werner

Brenner
24.09.2009, 12:31
haben die denn geschrieben das das nicht ausreicht.

Hatte das so gelesen das das deine Meinung war!?

wws2000
24.09.2009, 13:37
Hallo Brenner,
ich habe mit einem Servicetechniker gesprochen.
Ausreichen soll das BEC auch bei den Leistungshungrigen JR Servos.
Der Kontronikmitarbeiter sagte mir auch das sie versucht haben die BEC Ausfälle zu provozieren, es ihnen aber nicht gelungen ist.
Es ist aber bei Kontronik bis jetzt noch kein Fall bekannt einer BEC Störung bei Verwendung eines Pufferakkus.
Laut Aussage des Mitarbeiters hat sich auch noch kein Kunde gemeldet wegen der BEC Ausfälle.
Dies haben sie nur aus den Foren erfahren.

Gruß Werner

Brenner
24.09.2009, 13:56
Hallo Werner,

danke für die Info, auch wenn es natürlich klar ist das der Techniker wohl kaum etwas negatives über die eigenen Produkte sagen wird.

"Puffer" ist bestellt und wurde heute geliefert. Ich werde es einfach mal testen. Dank Unilogsensor sehe ich wenigstens was passiert und ob das alles so passt wie gedacht.

Gruß Stefan,

Hallo Werner,

danke für die Info, auch wenn es natürlich klar ist das der Techniker wohl kaum etwas negatives über die eigenen Produkte sagen wird.

"Puffer" ist bestellt und wurde heute geliefert. Ich werde es einfach mal testen. Dank Unilogsensor sehe ich wenigstens was passiert und ob das alles so passt wie gedacht.

Gruß Stefan,

wws2000
24.09.2009, 14:43
Hallo Stefan,

viel Erfolg!

Gruß Werner

rutra
24.09.2009, 14:48
Hallo,

hat vieleicht einer ein Paar Bilder über den Stützakku im Modell sowie eine Liste der Einzelteile.

Ich weiß, dumme Frage aber ich bin Anfänger und für jede Hilfe Dankbar!

Schneipe
24.09.2009, 14:51
Zb hier,
http://akku-onlineversand.de/Empfaengerakku-Sanyo-eneloop-800mAh-48V-Ni-MH-4-Zellen-Reihe-GR oder den
http://akku-onlineversand.de/Empfaengerakku-Sanyo-eneloop-2000mAh-48V-Ni-MH-4-Zellen-Reihe-GR

MacD
24.09.2009, 16:38
Erstmal möchte ich mich für Eure Geduld bedanken:lieb:

Ich habe nochmal mit einem Techniker von Kontronik gesprochen, mir nochmal alles durchgelesen und einen 800mAh Eneloop Akku bestellt (ENDLICH werden einige denken:lol:).
Nun noch eine Frage, bitte nicht hauen...
Dieser Akku ist ein Pufferakku um den internen BEC des JIVE bei Stromspitzen zu entlasten und ein reseten des Empfängers zu verhindern. Richtig?
Reicht dieser dann auch aus um den Heli sicher auf den Boden zu bringen bei einem Totalausfall des BEC (BLS 451, 251, AR7000 und VStabi sollten da ja für ca. 30 s versorgt werden)?

Gruss

Matthias

thomas1130
24.09.2009, 16:53
Ich habe nochmal mit einem Techniker von Kontronik gesprochen, mir nochmal alles durchgelesen und einen 800mAh Eneloop Akku bestellt (ENDLICH werden einige denken:lol:).

Du meinst wohl mich mit "Endlich"..;)


Reicht dieser dann auch aus um den Heli sicher auf den Boden zu bringen bei einem Totalausfall des BEC (BLS 451, 251, AR7000 und VStabi sollten da ja für ca. 30 s versorgt werden)?


:lol:
Naja - "garantieren" kann dir das keiner - aber das System sollte zumindest "ein wenig leben" damit...:hollau:
Wenn du brutal in die Knüppel langst könnten durch die Stromspitzen ev die Spannung für das Spektrum Equipment kritisch werden...

Aber bei einer 30sec Autorotation wirst du ja eh alle gaaaanz langsam machen..-_-

Grüße
Thomas

Rüdi
26.09.2009, 16:20
Hallo Matthias,
da haste ja ne schöne Grafik von deiner Logo Elektronik gezaubert.:)

Ich fliege auch ein kleines 800 mAh Eneloop pack in meinem MP-E.
Allerdings habe ich die Spannung vom Jive auf 5,2 Volt begrenzt, damit die Eneloops immer schö voll sind, aber nicht überladen werden.
Habs auf der Werkbank ausprobiert, heftig mit den Knüppeln gerührt und recht kräftig an den Servohebeln mit der Hand gedrückt.
Die Spannung geht dabei zwar auf ca. 4 Volt runter beim Festhalten der Servohebel, erholt sich aber direkt wieder und ich denke, daß es immer für eine sichere Landung oder Autorotation reicht. . .;D

Ich weiß, daß viele hier im Forum der Meinung sind, daß 6 Volt an den Servos ein absolutes Muss ist.
Meiner Meinung nach absoluter Quatsch.
Da soll mir erst mal einer beweisen, daß die letzten Kommastellen hinter dem Volt den Hubi besser, schneller und sauberer fliegen lassen.:)

Mit deinem elektronischen Emcotec Aufwand hast du es sicher gut gemeint und willst deinem schönen, neuen Logo nur das Beste gönnen, aber mit jedem Teil baust du ja auch potentielle Fehlerquellen ein, nicht zu erwähnen die vielen Übergangswiderstände bei den ganzen Steckverbindungen. . .

Ich spiele ja auch gerne mit dem Zeugs rum und hab auch schon oft versucht Sachen zu "verschlimmbessern", aber irgendwann muss man sich halt mal fragen:
Hey, was mach ich hier eigentlich???

Das ist doch keine Raumfahrzeug!!

Manchmal ist einfacher halt besser!

Nix für Ungut:)

Gruß
Rüdiger

Anfänger
26.09.2009, 17:04
auch wenn es ein aaa akku ist, also micro, müssten die 800mah reichen den heli zu landen, wenn ich aus einem 5 zellen mignon nimh akku mit 2800mah bei meinem stratus pro flug 7min, 450mah rausziehe! alles digitalservos und gy-601 am heck.
ich mache mir da auch meinen gedanken, da ich einen logo mit jazz regler und bec habe, sowie ein three dee rigid bestellt ist und da kommt auch ein jive rein! so wie es aussieht, werde ich auch, in meinem logo, sowie in meinem three dee rigid, einen stützakku verbauen! ;)

HeliInvasion
26.09.2009, 17:51
Hallo Daniel,

ich sehe das ähnlich wie Du, wesshalb ich mich auch für eine noch kleinere Variante als den Eneloop Akku entschieden habe.

Das Bild zeigt meinen Pufferakku welcher aus einem 4S Pack mit einer GP400 Zelle besteht. Die ganze Einheit dürfte noch nicht einmal 60gr wiegen und paßt in meinem Fall wunderbar in den Logo500.

Als Größenvergleich kann man wunderbar den MPX Stecker nehmen !

Grüße
André

MacD
26.09.2009, 18:47
Hallo Matthias,
da haste ja ne schöne Grafik von deiner Logo Elektronik gezaubert.:)

Das ist doch keine Raumfahrzeug!!

Manchmal ist einfacher halt besser!

Nix für Ungut:)

Gruß
Rüdiger

Hallo Rüdiger,
danke für die Blumen! Du hast recht, ich wollte auf Nummer Sicher gehen und meinem Logo nur das Beste gönnen:lol: Aber auch mit dem Verschlimmbessern, dem Raumfahrzeug und der Herumspielen hast Du recht!!
Die Eneloops sind unterwegs, aus Deutschland, da es die hier nicht gibt..., und da ich die Versandkosten gleich ausnutzen wollte, auch ein Pack Eneloops für meine DX7, alles schon zusammengelötet:) Hoffe, jetzt kommt nicht gleich wieder ein gut gemeinter Kommentar a lá "oh nein, die kannste vergessen" oder so ähnlich. Ist halt so, wenn man sich die Sachen aus den USA, Taiwan und Deutschland schicken lassen muss, dann geht man eben auf Einkauftour und bstellt eben halt nochdas mit was man schon haben wollte, aber vielleicht nie braucht;D
Im Augenblick bin ich am überlegen welches Ladegerät ich mir besorge, da mein Junsi 1010B+ von Anfang an Zicken machte und immer noch keine 5S laden will.
Gruss,
Matthias

ironheli44
26.09.2009, 18:50
Hi,

das Bild zeigt mal nen Pufferakku mit "gscheiten" Kabeln
und nen guten Stecker.



Bei den düüüüüüünen Servokabeln/Stecker hab
ich "Bauchweh".


Hab da im WWW nichts gefunden, deshalb selber gelötet.
Eneloop + Gute Verbinder + Siliconkabel 1,5 mm² + MPX-Stecker.


Gruß

Josef

sridii
27.09.2009, 23:02
Hallo Daniel,

ich sehe das ähnlich wie Du, wesshalb ich mich auch für eine noch kleinere Variante als den Eneloop Akku entschieden habe.

Das Bild zeigt meinen Pufferakku welcher aus einem 4S Pack mit einer GP400 Zelle besteht. Die ganze Einheit dürfte noch nicht einmal 60gr wiegen und paßt in meinem Fall wunderbar in den Logo500.

Als Größenvergleich kann man wunderbar den MPX Stecker nehmen !

Grüße
André

Nette kleine Rückversicherung!
:yes:

Saitenzwirbler
07.10.2009, 00:51
Hallo,

habe ebenso interessiert diesen Thread durchgelesen.

Das BEC vom Jazz 40-6-18 soll ja mit seinen 2A nicht so der Brüller sein.

Kann man da nicht ebenso einen kleinen Pufferakku mit an den Empfänger hängen und gut iss ???

Was sind denn überhaupt die kleinsten verwendbaren Akkus ???

Vielen Dank.

Grüße

Olli

eworm
07.10.2009, 01:33
Hallo zusammen,

ich habe mir jetzt für meinen Revo einen Jive bestellt. Endlich den Empfängerakkus los! Dachte ich zumindest... :hollau: Michael machte mich nun darauf aufmerksam, dass einige Leute in großen Helis doch Probleme hatten. Das ändert aber nichts an der Sache, dass ich keine Lust auf einen kleinen NiCd-Stützakku habe.

Nun gibt es inzwischen von verschiedenen Herstellern spezielle Filter, die man mit an den Empfänger stöpseln kann (z.B. MPX PeakFilter #85180). Eigentlich soll das Ding Spannungsspitzen verhindern... Ich denke aber mal es steckt ein Kondensator drin, der im Falle eines Spannungseinbruchs auch entsprechend Leistung abgeben könnte. (Immerhin ein Satz in der Produktbeschreibung zielt in diese Richtung: "Auch kurzzeitige Spannungseinbrüche werden überbrückt.") Dass ich damit im Falle eines BEC-Ausfalls nicht landen kann ist mir klar. Interessant ist aber die Frage ob Lastspitzen überbrückt und das BEC damit im normalen Betrieb effektiv entlastet werden kann. Hat da schon jemand Erfahrungen mit gemacht? Was haltet ihr von der Sache?

Schöne Grüße
Chris

MacD
07.10.2009, 04:11
Hallo,

habe ebenso interessiert diesen Thread durchgelesen.

Das BEC vom Jazz 40-6-18 soll ja mit seinen 2A nicht so der Brüller sein.

Kann man da nicht ebenso einen kleinen Pufferakku mit an den Empfänger hängen und gut iss ???

Was sind denn überhaupt die kleinsten verwendbaren Akkus ???

Vielen Dank.

Grüße

Olli

Also, soweit ich mittlerweile die Sache verstanden habe ist der Stützakku nicht dazu da um die Leistung des internen BEC´s zu erhöhen (das wäre nur möglich indem Du diesen ersetzt gegen einen externen, leistungsfähigeren, BEC).
Der Stützakku soll "nur" den Empfänger (damit dieser nicht resetet) und die Servos kurzfristig versorgen sofern das interne BEC zu macht und einem dadurch Gelegenheit geben mittels Autorotation zu landen.
Beim JIVE wird für das BEC 5 A Dauerlast und kurzfristig 15 A angegeben. Bei Deinem ist es wahrscheinlich ähnlich 2 A Dauer und X A kurzfristig.
Gruss
MacD

Saitenzwirbler
07.10.2009, 08:00
Hallo MacD,

hmmm.....stimmt schon - aber ???

Die Spannung geht doch nur unter Belastung in den Keller - das würde doch bedeuten daß ein Pufferakku kurzzeitige große Ströme "puffern" kann und somit auch BECs mit etwas weniger Dauerstrom dann kurzzeitig trotzdem nicht verhungern ???

Ist dieser Denkansatz verkehrt ?

Grüße

Olli

Rüdi
07.10.2009, 18:33
Hallo MacD,

hmmm.....stimmt schon - aber ???

Die Spannung geht doch nur unter Belastung in den Keller - das würde doch bedeuten daß ein Pufferakku kurzzeitige große Ströme "puffern" kann und somit auch BECs mit etwas weniger Dauerstrom dann kurzzeitig trotzdem nicht verhungern ???

Ist dieser Denkansatz verkehrt ?

Grüße

Olli

Hallo Olli, (und alle, die interessiert sind)
dein BEC wird nie verhungern, höchstens abschalten. . .:)
Aber einen Pufferakku zu nehmen, weil der BEC zu schwach sein könnte halt ich für Schwachsinn. Dann wechsele doch lieber zu einem ESC mit einem stärkeren BEC oder, wenn du den teuren ESC nicht wechseln willst, mach das rote Kabel von dem zu schwachen BEC ab und baue einen exteren, starken BEC ein.

Ich denke mal die Diskussion hier geht mehr in die Richtung was für Vorsichtsmassnahmen wir einbauen können, wenn das BEC mal auf gibt.
Dafür reicht der kleinste Akku den man parallel an den Empfänger steckt.
Wir wollen unseren Hubi ja nur heil auf den Boden bringen.

Wie schon vorher diskutiert, muss dann aber die Spannung an den Akku angepasst werden. Wieder ein Bauteil mehr. . .;D

Kann man auch umgehen und alles gaaaaanz einfach halten.
Mein kleiner AAA 800mAH Eneloop pack läuft jetzt seit 2 Monaten und ca. 40 Flügen parallel zum Empfänger. Spannung im Jive BEC ist auf 5.2 Volt gesetzt und alles ist prima.
5.2 Volt denke ich ist ein guter Kompromiss. Das Logictec-Servo vorher und jetzt das BLS 251 kann das gut ab und die TS Servos sind auch schnell genug. . .

Einige werden jetzt wieder aufjaulen und auf die hohe Ladespannung für die Eneloops hinweisen. Aber wir reden ja nicht von 24 Stunden Überladung, sondern von max. 10 Minuten.

In einem anderen thread haben Leute von irrsinnig hohen Stömen zum Empfänger beim harten 3D Fliegen gesprochen. Ich weiss nicht, wo die die Ströme herhaben. Vielleicht eine kleine Heckrohrheizung eingebaut. . .:)

Aber ich habe 3 JR 8717 Servos an der Taumelscheibe (die ja angeblich große Stromfresser sind) und ein BLS 251 am Heck und habe, wie schon vorher beschrieben, mal kräftig in die Servos gegriffen und festgehalten, bis mir die Finger wehtaten. . und dabei das Ganze geloggt.
Die Datei hängt an und spricht für sich selber.:)

Kleines Fazit:
Das Schlimmste, was wir uns antun können, ist zuviel Krimskrams einzubauen.
Nein, MacD, das war jetzt nicht auf dich gemünzt.:)
Das Problem sind die Steckverbindungen.
Leider halten die Hersteller immer noch an ihren Ministeckerchen am Empfänger fest, obwohl die Stöme in den letzten Jahren sich bestimmt verdreifacht haben.
Seht euch nur mal die Miniaturberührungsflächen an.
Da können sich die Ohms vermehren, wie die Karnickel. . .

Gruß
Rüdiger

MacD
07.10.2009, 18:39
@Rüdi

:) Auch ich habs endlich verstanden ;D Den ganzen Kram Emcotec und 2S LiPo raus geschmissen (preiswert abzugeben) und werde heute die 4 x AAA Eneloop mit 800 mAh einbauen. Sind nämlich gerade auf meinem Schreibtisch aus Deutschland eingetroffen :dance:
Heute haben wir Sonne 28ºC und Samstag solls regnen:hollau:
Gruss
MacD

Brenner
07.10.2009, 18:46
Danke für den Beitrag Rüdi.

Kurze Frage, wieso hast du bedenken wegen dem überladen des Stützakkus? Die Ladeschlussspannung des 4Zeller ist bei 6V, also weit weit weg von 5,2V.

Dein Log ist schön, aber ich denke eines vom Flug wäre aussagekräftiger. Ich kann vielleicht schon dieses Wochenende wieder fliegen und werd mal den Empfängerstromsensor vom Unilog zwischen machen.


Ja ja, die Servosteckerchen. Da hast du wohl vollkommen Recht. Bevor da ein grosser Hersteller nicht anfängt was neues einzuführen mit ordentlich Werbung, wird da wohl auch noch lange nichts passieren.

Rüdi
07.10.2009, 19:00
Danke für den Beitrag Rüdi.

Kurze Frage, wieso hast du bedenken wegen dem überladen des Stützakkus? Die Ladeschlussspannung des 4Zeller ist bei 6V, also weit weit weg von 5,2V.

Dein Log ist schön, aber ich denke eines vom Flug wäre aussagekräftiger. Ich kann vielleicht schon dieses Wochenende wieder fliegen und werd mal den Empfängerstromsensor vom Unilog zwischen machen.


Ja ja, die Servosteckerchen. Da hast du wohl vollkommen Recht. Bevor da ein grosser Hersteller nicht anfängt was neues einzuführen mit ordentlich Werbung, wird da wohl auch noch lange nichts passieren.
Ja mach das mal.
Ich hab leider keinen Empfängerstromsensor.

Vielleicht ist ja mein Eagletree Logger auch zu lahm und hat die Stromspitzen nicht erfasst.
Aber ich war schon ein wenig erstaunt, wie wenig das ist.
Denn ich hatte den Logger direkt hinter dem Akku, also der Leerlaufstrom vom Jive und der vom Motor waren da auch mit drin.

Gruß
Rüdiger

mike65
07.10.2009, 19:15
Was haltet ihr von dem Satz?

"Ein kleiner Pufferakku mit niedriger Kapazität macht bei einem Totalausfall des BEC keinen Sinn, da dieser durch die hohen Ströme der Servos in Verbindung mit der 3 Achsenstabilisierung, sowieso überfordert ist.
Das schöne am BEC ist ja gerade, dass man das unnötige zusätzliche Gewicht einer Empfängerstromversorgung spart und sich so auch nicht mehr um den Ladezustand eines zweiten Akkus an Bord kümmern muss."

LG Mike

Rüdi
07.10.2009, 19:39
Was haltet ihr von dem Satz?

"Ein kleiner Pufferakku mit niedriger Kapazität macht bei einem Totalausfall des BEC keinen Sinn, da dieser durch die hohen Ströme der Servos in Verbindung mit der 3 Achsenstabilisierung, sowieso überfordert ist.
Das schöne am BEC ist ja gerade, dass man das unnötige zusätzliche Gewicht einer Empfängerstromversorgung spart und sich so auch nicht mehr um den Ladezustand eines zweiten Akkus an Bord kümmern muss."

LG Mike
Ich weiß ja nicht, wer diesen schönen Satz verbrochen hat, aber er hat 3 Aussagen und alle drei sind schon mehrfach widerlegt worden.

1. Die Ströme sind bei weitem nicht so hoch, wie immer angenommen. Zumal, wenn man nur eine Autorotation machen will um seinen Heli nach einem ESC/BEC Ausfall zu retten.

2. Das Gewicht ist bei mir exakt 73 Gramm. Das beinhaltet 4 x 800 mAh Eneloops, eine Hartplastikbox mit Ein- und Ausschalter und 30 cm Kabel. Das kann man bestimmt noch viel leichter machen, wenn man die Box weglässt usw. Dann wären es vielleicht 50 Gramm.

3. Um den Ladezustand brauche ich mich nicht zu kümmern, weil die Akkus parallel mitlaufen und dauernd vom BEC vollgehalten werden.
Siehe oben.

Eehhh, war da noch was in dem Satz, was ich übersehen habe???:)

Gruß
Rüdiger

JensLein
08.10.2009, 10:05
Hallo Leute,

was die Stromversorgung durch die Ministeckerchen angeht, da hat sich u.a. ACT mit der DSQ-Hochstrombuchse am Empfänger schon bei den 35MHz-Empfängern und jetzt bei den 2,4GHz-Empfängern was sinnvolles einfallen lassen, um die Stromversorgung des Empfängers und der ganzen daran angeschlossenen Servos besser sicherzustellen.
Nur die "großen Hersteller" haben das etwas verpennt. Deshalb sind wahrscheinlich trotz der heutzutage viel leistungsfähigeren und stromhungrigeren Servos auch immer noch die kleinen Steckerchen Standard!

Gruß Jens

JensLein
08.10.2009, 13:04
Hallo Leute,

habe jetzt diesen und andere Beiträge zu dem Thema Pufferakku aufgesaugt!

Ich hoffe, dass diese Zusammenfassung stimmt:
Er sollte also bestenfalls aus 4 (Ladeschluß-Spannung) Zellen NiCd (niedrigster Innenwiderstand) bestehen.
Er wird parallel zur Stromversorgung angeschlossen, wird somit durch das BEC während des Betriebs aufgeladen und unterstützt das BEC bei Spannungsspitzen, um ein Abschalten des BEC zu verhindern.
Ein Überladen des Pufferakkus kann nicht passieren, wenn bei verwendeten 4 Zellen mit einer Ladeschlußspannung von 6 Volt das BEC mit einer niedrigeren Spannung arbeitet und zudem die Flugzeit, also somit auch die Ladezeit immer auf einige Flüge mit ca. 10 Minuten begrenzt ist.


Eine Frage, die schonmal gestellt wurde, aber nicht wirklich beantwortet:

Wenn der Pufferakku das BEC bei Stromspitzen unterstützt, merkt man das gar nicht! Alles arbeitet perfekt! Richtig!

Wenn der Regler mit BEC jetzt komplett ausfällt kann es je nach Pufferakku sein und das hoffen hier alle, dass der Pufferakku wirklich ausreicht, um den Heli noch sicher zu landen bzw. zu autorotieren, den es liegt ja kein Kraftschluss vom Motor mehr an und das merkt und hört man!

Kann es aber auch sein, dass der Regler weiterarbeitet und nur das reglerinterne BEC seinen Dienst quittiert? (ich habe keine Ahnung, wie z.B. die Jive-Serie diesbezüglich aufgebaut ist)
In diesen Fall würde man nicht´s von dem Ausfall bemerken und den Pufferakku leerfliegen und
naja .........................

Danke,
Gruß Jens

MacD
08.10.2009, 13:13
Kann es aber auch sein, dass der Regler weiterarbeitet und nur das reglerinterne BEC seinen Dienst quittiert? (ich habe keine Ahnung, wie z.B. die Jive-Serie diesbezüglich aufgebaut ist)
In diesen Fall würde man nicht´s von dem Ausfall bemerken und den Pufferakku leerfliegen und
naja .........................

Danke,
Gruß Jens

Hey, Gedankenübertragung. Genau das habe ich mich eben unter der Dusche auch gefragt...:)
Gruss MacD

Taumel S.
08.10.2009, 13:19
Wenn das BEC jetzt komplett ausfällt, ...
Das BEC kann ja nicht ausfallen, wenn es gestützt wird. Durchbrennen oder kurzfristig aussetzen kann es ja nur bei Überlastung ohne Stützakku.

Rüdi
08.10.2009, 14:18
@ Jens
wird somit durch das BEC während des Betriebs aufgeladen und unterstützt das BEC bei Spannungsspitzen, um ein Abschalten des BEC zu verhindern.

Ich bezweifele, daß der kleine Akku den BEC unterstützen kann. . .;D
Sieh doch mal die Zahlen an. Ein Jive kann 5 Ampere und in den Spitzen 15 Ampere.
Wenn der in die Knie gehen sollte, na dann Gute Nacht. Dann macht der kleine Akku auch nix mehr.
Also, die Theorie ihn als "Stützakku" oder "Pufferakku" zu nehmen ist nicht Aufrecht zu erhalten.
Der Kleine kann kann nix stützen oder puffern, er kann nur ersetzen im Notfall.

Ansonsten haste das schön zusammengefasst.:)

Bleibt nur noch der letzte Absatz in deiner Zusammenfassung.
Die leidige Geschichte mit dem BEC Ausfall ohne Reglerausfall.;D
Das ist der wundeste Punkt.

Wir hatten schon mal irgendwo eine Diskussion darüber und es herschte fast einhellig die Meinung, daß man es merken sollte, weil der Hubi plötzlich ziemlich lahm reagiert. Bei den Servos kommen ja vielleicht noch gerademal 3,5 bis 4 Volt an. . .

Haahhh, ich hab's. Hier ist die Lösung:
Da ja in dem Fall des BEC Ausfalls der Regler noch geht und also noch massig Saft zur Verfügung steht, bauen wir doch einfach eine Magnetschalter ein, der bei Zusammenbruch des BEC schließt und volle Kanne Strom auf eine zwischen den Landekufen angebrachte Hupe gibt.
Für nicht Hörgeschädigte ein sicheres Signal, daß der BEC ausgefallen ist und die Zeit zum Einschweben gekommen ist.
Dafür haben wir ja schließlich unseren kleinen Akku eingebaut. . .:unsure:

Vielleicht hat ja noch wer eine bessere Lösung als meine hier beschriebene geniale.:)

Gruß
Rüdiger

miro
08.10.2009, 14:38
Hi

Ich bin ja kein Elektroexperte.
Ab er wieso kann man keine Diode in Zuleitung vom Regler einbauen? Wenn dann das BEC ausfällt, werden die Servos vom Stützakku mit Strom versorgt, aber der Regler nicht mehr. Dieser müßte dann eigentlich langsam abregeln. Das reicht um eine einigrmaßen saubere Autorotation hinzulegen.

Gruß Michael

Rüdi
08.10.2009, 14:41
Hi

Ich bin ja kein Elektroexperte.
Ab er wieso kann man keine Diode in Zuleitung vom Regler einbauen? Wenn dann das BEC ausfällt, werden die Servos vom Stützakku mit Strom versorgt, aber der Regler nicht mehr. Dieser müßte dann eigentlich langsam abregeln. Das reicht um eine einigrmaßen saubere Autorotation hinzulegen.

Gruß Michael
???????????????????????????

Gruß
Rüdiger

miro
08.10.2009, 14:45
Ja, ich glaub, ich hatte da einen Denkfehler.
Nehm dann alles zurück.

Michael

HeliSkip
08.10.2009, 18:13
Bin leider fast zu spät auf den thread hier gekommen.
Sehr interessant!!

Die vorgeschlagene Hupe vom Rüdiger ist doch eine Superidee. Muss nur genau im Schwerpunkt hängen.:)

Ja, wer hat denn noch eine Idee wie man merkt, daß der BEC ausgefallen ist, wenn der Motor aber noch läuft?????????????

Da bin ich aber mal gespannt. . .

Cheers
Heliskip

JensLein
09.10.2009, 17:23
Hallo,

Das BEC kann ja nicht ausfallen, wenn es gestützt wird. Durchbrennen oder kurzfristig aussetzen kann es ja nur bei Überlastung ohne Stützakku.

Bist Du Dir da so sicher und warum sollte das auf keinen Fall passieren können?
Warum schaltet ein BEC nicht nur mal ab, sondern geht auch mal aus uns unerklärlichen Gründen kaputt (mit oder ohne Stützakku) ?

Gruß Jens

JensLein
09.10.2009, 17:33
Hallo Rüdiger,

@ Jens
wird somit durch das BEC während des Betriebs aufgeladen und unterstützt das BEC bei Spannungsspitzen, um ein Abschalten des BEC zu verhindern.

Ich bezweifele, daß der kleine Akku den BEC unterstützen kann. . .;D
Sieh doch mal die Zahlen an. Ein Jive kann 5 Ampere und in den Spitzen 15 Ampere.
Wenn der in die Knie gehen sollte, na dann Gute Nacht. Dann macht der kleine Akku auch nix mehr.
Also, die Theorie ihn als "Stützakku" oder "Pufferakku" zu nehmen ist nicht Aufrecht zu erhalten.
Der Kleine kann kann nix stützen oder puffern, er kann nur ersetzen im Notfall.

jetzt bringst Du mich aber komplett durcheinander!

Die ganze Zeit war doch die Rede davon, wenn ein Stützakku/Pufferakku eingebaut wäre, wie Kontronik es beim Jive sogar empfiehlt, dann würde das BEC bei Spannungsspitzen unterstützt/gepuffert werden und gar nicht erst ausfallen oder nicht kurzzeitig aussetzen, damit z.B. ein Re-Start eines 2,4GHz-Empfängers etc.pp. vermieden wird, .....V-Stabi.....Kreisel.....usw. usw. usw.!

Was, Wie, Warum, Wieso............ ????????????????

Danke, Gruß Jens

Rüdi
09.10.2009, 18:17
Ohhh, Keeyyy,
hier nochmal.:)

Um den BEC vom Jive zu puffern, müsste der Pufferakku ja in der Lage sein ordentlich was zu liefern. Und da reicht halt ein kleiner Miniakku mit 800 mAh nicht aus.
Vergiss mal die Kontronik Aussage. Die wollen ja nur keine Klagen and den Hals haben, wenn der BEC mal ausfällt.;D

Ich möchte bezweifeln, daß man den Jive BEC mit 5 A Dauerleistung und 15 A kurzzeitige Spitze so einfach in die Knie zwingt.
Höchstens man verlanget dem Regler soviel Strom ab, daß er glühend heiß wird, abschaltet und dabei den BEC mitnimmt. Ob und wie der BEC bei abgeschaltetem Regler weiterarbeitet, weiß ich nicht.
Auch wenn Kontronik vielleicht sagt, daß er weiterarbeitet, kann es ja sein, daß die Hitze vom Regler übergeleitet wird und dann der BEC auch abschaltet.

Fazit: Die Möglichkeit, daß der BEC wegen Überlastung abschaltet, ist vernachlässigbar gering. (Man kann natürlich auch bei Lloyds/London eine Versicherung dagegen abschließen);D

Also bleibt immer noch die Möglichkeit, daß das Ding einfach ausfällt. Ist ja ein elektronisches Bauteil (wenn auch vom Feinsten), aber ausfallen kann alles.
Taumel S. ist da zwar anderer Meinung, aber es ist jedem freigestellt an seiner falschen Meinung festzuhalten.:)

Und jetzt kommt unser kleiner Reserveakku ins Spiel. (Merkste was? Ich schreib nicht Puffer oder Stütz)
Dazu nochmal ein paar Punkte:

- Wir wollen nicht viel unnötiges Gewicht mit rumschleppen.
- Wir wollen keine komplizierten Geräte einbauen.
- Wir wollen möglicht wenig Kabelsalat haben.
- Wir wollen möglicht wenige Steckverbindungen benutzen.
- Wir wollen eigentlich nix zwischen Heckservo und Empfänger schalten.
- Wir wollen uns keine Sorgen machen müssen, ob der Reserveakku voll ist.
- Wir wollen, daß der Empfänger kein reset macht.
- Wir wollen eigentlich nur unser Gewissen beruhigen und eine Notreserve zum Landen haben, wenn der BEC mal ausfällt.

- WIR WOLLEN EIGENTLICH NUR FLIEGEN

Gruß
Rüdiger

Schneipe
09.10.2009, 20:28
Ich bezweifel aber das es an den zu hohen Strömen liegt. Meiner Meinung nach bricht die Spannung des BEC ein. Und das V-Stabi macht somit einen Reboot (oder Empfänger). Und da hilft auch schon ein 800mA/h Akku.

JensLein
09.10.2009, 22:18
Hallo Leute,

Ohhh, Keeyyy,
hier nochmal.:)

Um den BEC vom Jive zu puffern, müsste der Pufferakku ja in der Lage sein ordentlich was zu liefern. Und da reicht halt ein kleiner Miniakku mit 800 mAh nicht aus.
Vergiss mal die Kontronik Aussage. Die wollen ja nur keine Klagen and den Hals haben, wenn der BEC mal ausfällt.;D

Ich möchte bezweifeln, daß man den Jive BEC mit 5 A Dauerleistung und 15 A kurzzeitige Spitze so einfach in die Knie zwingt.
Höchstens man verlanget dem Regler soviel Strom ab, daß er glühend heiß wird, abschaltet und dabei den BEC mitnimmt. Ob und wie der BEC bei abgeschaltetem Regler weiterarbeitet, weiß ich nicht.
Auch wenn Kontronik vielleicht sagt, daß er weiterarbeitet, kann es ja sein, daß die Hitze vom Regler übergeleitet wird und dann der BEC auch abschaltet.

Fazit: Die Möglichkeit, daß der BEC wegen Überlastung abschaltet, ist vernachlässigbar gering.
Gruß
Rüdiger

hast Du da irgendwas überlesen???

Hier im Forum haben schon etliche Leute bei den Jive´s einen BEC-Ausfall/Regler-Ausfall erlebt, die meisten sogar und glücklicherweise als der Heli noch am Boden stand, also wohl kaum mit heißgelaufenem Regler oder Abschaltung wegen zu viel abverlangten Ampere´s!
Also passt Deine Argumentation was die Unterstützung des BEC mit dem Stütz-/Pufferakku in Frage stellt eigentlich nicht.
Das der Akku beim Komplettausfall des BEC und des Reglers zur Notlandung/Autorotation vielleicht taugt, das stimmt, nur das wissen wir ja schon!

Gruß Jens

MacD
10.10.2009, 14:48
Moin

Wer Lust hat kann sich ja mal diesen Vortrag reinziehen:
Dieter Perkuhn vom DMFV zum Thema 2.4 GHz-Technologie
Ab der 30ten Minute kommen ein para Ausführungen die hier zum Thema passen. Auch sonst ganz interresant

http://www.rc-hobby.tv/MBL-PERKUHN03

Gruss

worldofmaya
10.10.2009, 15:10
Hallo!
Da wird etwas zuviel in das ganze Thema reingebracht...
Klar ist ein kleiner Puffer kann nicht die volle Last eines ausgewachsenen BECs liefern, nur muss es das auch nicht. Das Bec bricht ja nicht einfach weg, sondern die Spannung sackt ab und da greift dann der Puffer dem Bec unter die Arm.
Spektrum bietet ja so etwas basierend auf Kondensatoren mit entsprechend kleiner Kapazität an. Das hilft auch schon um die Spannung bei kurzen Spitzen soweit zu stabilisieren das gerade die bei 2,4GHz stärkere Anfälligkeit gegen niedrige Spannungen so hoch bleibt, das keine Aussetzer entstehen. Den ersten den ich so fliegen gesehen hab war ein Freund der einen Heli mit 500mm Blätter mit BLS am Jazz 80 immer wieder Aussetzer hat. Kleiner Puffer rein und Ruhe war.
Zu den Strömen... BLS Servos sind zum Beispiel nicht so arg. Die Align Servos bringen nachweislich ohne Last starke Bec zum abschalten. Mir bekannte Tests dazu gibt's auf Helifreak im Mikado Bereich.
Der Hinweis mit woher weiß man ob der Puffer benutzt ist nicht von der Hand zu weisen... man kann sich ja einen Spannungswarner in die Empfangsanlage hängen. Oder für den Fall das der Regler wirklich läuft nur das Bec ausfällt könnte man eine Unterbrecherschaltung nehmen, die im Fall der Fälle dem Regler das Signal abdreht. Heli-Regler sollten dann aus gehen. Man kann das Thema aber auch übertreiben und jede weitere Schaltung ist eine potentielle Fehlerquelle.
Von daher kleiner Akku rein und gut ist's, empfiehlt bzw schreibt (siehe Handbuch) sogar Kontronik vor :hallihall:
-klaus

worldofmaya
10.10.2009, 17:18
@MacD: Super Link! War sehr aufschlussreich! NiCD wäre also zu bevorzugen. Die Kapazität ist aber im Anwendungsfall Puffer / Backup sehr wohl von Interesse auf Grund der Ladecharakteristik.
-Klaus

Rüdi
10.10.2009, 17:32
@MacD
Auch von hier nochmals DANKE.
Der Vortrag ist super.
Hab wieder was gelernt.
Schade um die schönen, neu gekeuften Eneloops...;D

Hab's nur mal schnell durchgehört und werds noch mal in Ruhe ansehen.

Muss erst noch 2 Akkus von Hongkong zusammenlöten und nachher fliegen gehen.

Gruß
Rüdiger

HeliSkip
10.10.2009, 17:37
Hey MacD, das war doch mal ein wissenswerter Beitrag von dem Herrn. . .

Man lernt halt nie aus! Der hatte ja auch gute Tipps die jeder anwenden kann.

Ich schick dir noch ne PM mit ein paar Fragen zum Messen. Du bist ja ein Messtechniker, oder?

Cheers
Heliskip

MacD
10.10.2009, 17:53
Hier noch ein Link, da sieht man die Folien besser: http://www.rc-hobby.tv/MBL09-DMFV1

MacD
10.10.2009, 17:56
... Du bist ja ein Messtechniker, oder?
Heliskip

Na, dass möchte ich nicht unbedingt behaupten: 2 Semester vor 20 Jahren, kann mich gerade mal erinnern wie man Messtechnik schreibt:lol:
Matthias

MacD
10.10.2009, 18:06
@MacD
...Schade um die schönen, neu gekeuften Eneloops...;D

Rüdiger

Wieso?? Er sagt doch selber, dass man diese bei einem Heli verwenden könnte, bei 4 Servos. :hollau:
Gruss
MacD

Saitenzwirbler
10.10.2009, 22:34
Hallo Leute,

welche Kondensatoren könnte man denn zwischen BEC und Empfänger löten um diese Spannungsspitzen zu minimieren ???

( so wie im Car-Hifi Bereich )

Dann bräuchte man doch gar keinen schweren Puffer-Akku !

Wenn das BEC wirklich stirbt - aus welchen Gründen auch immer und die Motorregelung weiterhin funktioniert - dann merkt man es erst nicht und dann.....

Hatte dieses Problem mit meinem original Align Regler ( T-rex 450 ) - BEC tot - Motorregelung noch ok.......und nun ???

Das defekte BEC könnte doch genausogut die 800mA Eneloops in die Knie zwingen.

Was denkt Ihr darüber ???

Kondensatoren sind doch bestimmt eine "leichte" Möglichkeit ???

Grüße

Olli

mike65
10.10.2009, 22:44
Was haltet ihr von dem Satz?

"Ein kleiner Pufferakku mit niedriger Kapazität macht bei einem Totalausfall des BEC keinen Sinn, da dieser durch die hohen Ströme der Servos in Verbindung mit der 3 Achsenstabilisierung, sowieso überfordert ist.
Das schöne am BEC ist ja gerade, dass man das unnötige zusätzliche Gewicht einer Empfängerstromversorgung spart und sich so auch nicht mehr um den Ladezustand eines zweiten Akkus an Bord kümmern muss."

LG Mike

Ich weiß ja nicht, wer diesen schönen Satz verbrochen hat, aber er hat 3 Aussagen und alle drei sind schon mehrfach widerlegt worden.

1. Die Ströme sind bei weitem nicht so hoch, wie immer angenommen. Zumal, wenn man nur eine Autorotation machen will um seinen Heli nach einem ESC/BEC Ausfall zu retten.

2. Das Gewicht ist bei mir exakt 73 Gramm. Das beinhaltet 4 x 800 mAh Eneloops, eine Hartplastikbox mit Ein- und Ausschalter und 30 cm Kabel. Das kann man bestimmt noch viel leichter machen, wenn man die Box weglässt usw. Dann wären es vielleicht 50 Gramm.

3. Um den Ladezustand brauche ich mich nicht zu kümmern, weil die Akkus parallel mitlaufen und dauernd vom BEC vollgehalten werden.
Siehe oben.

Eehhh, war da noch was in dem Satz, was ich übersehen habe???:)

Gruß
Rüdiger


@ Jens
wird somit durch das BEC während des Betriebs aufgeladen und unterstützt das BEC bei Spannungsspitzen, um ein Abschalten des BEC zu verhindern.

Ich bezweifele, daß der kleine Akku den BEC unterstützen kann. . .;D
Sieh doch mal die Zahlen an. Ein Jive kann 5 Ampere und in den Spitzen 15 Ampere.
Wenn der in die Knie gehen sollte, na dann Gute Nacht. Dann macht der kleine Akku auch nix mehr.
Also, die Theorie ihn als "Stützakku" oder "Pufferakku" zu nehmen ist nicht Aufrecht zu erhalten.
Der Kleine kann kann nix stützen oder puffern, er kann nur ersetzen im Notfall.



Das versteh ich jetzt nicht so ganz. Rüdi.

LG Mike

JensLein
12.10.2009, 09:41
Hallo,

Das versteh ich jetzt nicht so ganz. Rüdi.
LG Mike

Mike, ich verstehe das auch nicht so ganz, denn hier sind einige Aussagen, die sich nur noch wiedersprechen!

Ich ziehe Bilanz aus diesem Tread und bin zumindest von einigen Leuten und deren Aussagen bestätigt und weiß jetzt für mich, dass ich in Verbindung mit einem Jive-Regler den von Kontronik empfohlenen Puffer- oder Stütz-Akku in einen doch sehr teueren Heli auf jeden Fall einbauen werde und zwar vorzugsweise 4Zellen NiCd wegen des niedrigsten Innenwiderstands wie ich schon in meinem vorletzten Betrag hier geschrieben habe.
Dafür hätte der Tread aber eigentlich nicht so lange werden müssen!

Eines ist aber immer noch ungeklärt:


Wenn der Pufferakku das BEC bei Stromspitzen unterstützt, merkt man das gar nicht! Alles arbeitet perfekt! Richtig!

Wenn der Regler mit BEC jetzt komplett ausfällt kann es je nach Pufferakku sein und das hoffen hier alle, dass der Pufferakku wirklich ausreicht, um den Heli noch sicher zu landen bzw. zu autorotieren, den es liegt ja kein Kraftschluss vom Motor mehr an und das merkt und hört man!

Kann es aber auch sein, dass der Regler weiterarbeitet und nur das reglerinterne BEC seinen Dienst quittiert? (ich habe keine Ahnung, wie z.B. die Jive-Serie diesbezüglich aufgebaut ist)
In diesen Fall würde man nicht´s von dem Ausfall bemerken und den Pufferakku leerfliegen und
naja .........................


Gibt es hier Spezialisten, die uns hier vielleicht weiterhelfen könnten oder sollte man ganz einfach mal bei Kontronik nachfragen wie der Jive und das intergrierte BEC miteinander geschaltet sind?

Gruß Jens

Brenner
12.10.2009, 10:05
Dann ziehe ich mal als Threadersteller ebenfalls ein (fast identischen) Fazit.


-Zusatzakku ist kein Blödsinn
-4 Zellen ideal
-BEC Spannung auf 5.6V ideal
-ich selber bleibe bei NimH da leichter
-der Pufferakku schafft es ohne Probleme alle Servos, VStabi & Empfänger für länger (viel mehr als 1 Minute) zu versorgen


Wenn BEC des Reglers ausfällt und man nicht mitbekommt das der Heli eventuell etwas träger reagiert wegen geringerer Spannungslage, hat man halt Pech gehabt. Ich persöhnlich habe noch nie jemanden getroffen bei dem das BEC ausgefallen ist wenn ein Stützakku dran hing.

Die Idee mit einem kleinem Pieper, besser sehr heller LED-Blitzer wenn z.B. 5V unterschritten sind, finde ich sehr gut, dann kann man selbst den reinen BEC Ausfall mitbekommen. Also wenn einer eine Minischaltung hat die man direkt per Servostecker am Empfänger anstöpseln kann, ich kaufe sie!

Taumel S.
12.10.2009, 10:56
Wie soll denn das BEC ausfallen, wenn ein Akku dran hängt, das kapier ich nicht? Hat es das jemals gegeben? Da wäre es ja genauso wahrscheinlich, dass eine zusätzliche Schutzschaltung oder irgendein Servo zufällig mal einen Kurzschluss erzeugt.

Brenner
12.10.2009, 11:04
Ähmmm,

das ist doch auch nur eine elektronische Schaltung!?

Bei der kann doch auch mal ein Transitor dicht/auf machen, eine Kondensator platzen, eine Diode durchbrennen usw....

Taumel S.
12.10.2009, 11:26
Ja, theoretisch schon. Aber du kannst doch nicht eine Schaltung mit einer anderen überprüfen, da verdoppelst du ja quasi die möglichen Fehlerquellen!

Brenner
12.10.2009, 12:07
Ja, theoretisch schon. Aber du kannst doch nicht eine Schaltung mit einer anderen überprüfen, da verdoppelst du ja quasi die möglichen Fehlerquellen!


????

Jetzt verstehe ich gar nicht mehr wo du gerade genau bist. :unsure:-_-

Taumel S.
12.10.2009, 12:29
Ich meine, einen so unwahrscheinlichen Fall, dass ein ohnedies mit 4 NiCd-Zellen gestütztes BEC den Geist aufgibt, mit Zusatzelektronik zu prüfen, birgt eher noch mehr Fehlerpotential, als den unwahrscheinlichen Fall einfach zu riskieren.
eine Minischaltung hat die man direkt per Servostecker am Empfänger anstöpseln kann

Brenner
12.10.2009, 12:40
Ich sehe da sowas von überhaupt kein Risiko und du hast auch noch keine Fakten genannt.

Was soll denn daran falsch sein 10g in eine Unterspannungswarnung zu investieren?

HeliSkip
12.10.2009, 13:02
Wieso?? Er sagt doch selber, dass man diese bei einem Heli verwenden könnte, bei 4 Servos. :hollau:
Gruss
MacD
Nee, der Rüdi meint ja wohl, dass er seine Eneloops durch Sanyo ersetzen will, weil der Perkhuhn sagt, daß die Eneloops zuviel Innenwiderstand haben.

Cheers
Heliskip

MacD
12.10.2009, 13:46
Nee, der Rüdi meint ja wohl, dass er seine Eneloops durch Sanyo ersetzen will, weil der Perkhuhn sagt, daß die Eneloops zuviel Innenwiderstand haben.

Cheers
Heliskip

Moin Dirk,
bei dem Vortrag vom Perkuhn muss man ein wenig aufpassen worauf er sich mit seinen Aussagen bezieht, da er auch von Modelflugzeugen spricht. Dort, sofern 10 Digitalservos eingesetzt werden, würde er die Eneloops aufgrund des hohene Ri nicht einsetzen, aber bei Helis "Könnte man es machen". Wobei er wieder von Stanard-Servos spricht...:hollau:
Also, ich gehe jetzt Fliegen (Sonne, 23ºC);D
Ich gehe ja auch über die Strasse, obwohl die Möglichkeit besteht das ein angetrunkener Heini mich überfährt. Heute ist da die Chance besonders gross, da wir heute hier Feiertag haben: Día de la rasa - Tag der Rasse... Na ja, was es da zu feiern gibt, weiss ich nicht:lol: Andere sagen dazu heute auch: Tag der Entdeckung Amerikas.
Gruss
Matthias

Rüdi
12.10.2009, 14:26
Das versteh ich jetzt nicht so ganz. Rüdi.

LG Mike
Mach dir keine sorgne Mike,
ich versteh es auch nicht. . .:)
Kleiner Scherz!!

Hab ich mich wohl unverständlich ausgedrückt!

Mit meinem Satz: "Ich bezweifele, dass der kleine Akku den BEC unterstützen kann' und dem Satz "Wenn der in die Knie gehen sollte, na dann Gute Nacht. Dann macht der kleine Akku auch nix mehr."
habe ich eigentlich was anderes sagen wollen.
Wenn wir knüppelhartes 3D fliegen also die digitalen bürstenlosen Servomotoren in sehr schneller Folge zur Drehrichtungsumkehr bringen, was ja bekanntlich sehr hohe Anlaufströme mit sich bringt, und wir dabei tatsächlich die 15 Ampere Spitzenleistung des Jive BEC's länger überschreiten sollten, dann können die kleinen 800 mAH Akkus auch nicht viel bewirken. Huhh watt en Satz. . .

Wir machen ja wohl keine 3 Minuten lang Tic-tocs.

- - - - - - - - - -

Nichtsdestotrotz; Interessant wäre aber trotzdem zu wissen was der BEC bei Dauerüberlastung machen würde. Die Bedienungsanleitung oder die FAQs von Kontronik geben da nix her.

- Limitiert er einfach den Strom auf max. 15 Ampere und sonst passiert nix?
Da würden ja nur die Servos lahmer laufen aber keine Gefahr für den Hubi.

- Oder schaltet der BEC bei längerer Überlast einfach ab? Das wäre ja nicht so schön. . .

- Schaltet er dann wieder ein oder wie oder was?

- Was ist, wenn der Regler wegen Überstrom und/oder Überhitzung abschaltet.
Läuft dann der BEC noch, oder verabschiedet der sich zusammen mit seinem Reglerkumpel?

In jedem Fall rettet uns da wahrscheinlich unser kleiner parallel geschalteter Reservakku. Wenn auch jetzt Sanyo statt Eneloop. . .:)

Und die Idee mit ner sehr hellen LED/Blitz, vielleicht auch mehrere verteilt auf drei Seiten, halte ich gar nicht mal für schlecht.
Die kann ja nichts kaputt machen oder ausfallen lassen, weil sie nirgendwo zwischengeschaltet ist. Hängt nur am Empfänger und meldet Unterspannung.
@Taumel S. Also kein Fehletrpotential !!!

Piepser ist wohl schlecht zu höhren wenn mehrere Leute fliegen.

Meine Hupenidee ist ja auf keine Begeisterung gestoßen. Wäre aber gut zu hören.:)
Ich dachte da an so ein amerikanisches super LKWhorn mit 24 Volt betrieben. . .:)

Also an alle Elektroniker da draussen:
Ich schliesse mich dem Brenner an und bin auch bereit für ne kleine Schaltung mit Blitzer o.Ä. paar Dollar auszugeben.

Gruß
Rüdiger

HeliSkip
12.10.2009, 14:36
Moin Dirk,
bei dem Vortrag vom Perkuhn muss man ein wenig aufpassen worauf er sich mit seinen Aussagen bezieht, da er auch von Modelflugzeugen spricht. Dort, sofern 10 Digitalservos eingesetzt werden, würde er die Eneloops aufgrund des hohene Ri nicht einsetzen, aber bei Helis "Könnte man es machen". Wobei er wieder von Stanard-Servos spricht...:hollau:
Also, ich gehe jetzt Fliegen (Sonne, 23ºC);D
Ich gehe ja auch über die Strasse, obwohl die Möglichkeit besteht das ein angetrunkener Heini mich überfährt. Heute ist da die Chance besonders gross, da wir heute hier Feiertag haben: Día de la rasa - Tag der Rasse... Na ja, was es da zu feiern gibt, weiss ich nicht:lol: Andere sagen dazu heute auch: Tag der Entdeckung Amerikas.
Gruss
Matthias
Moin Matthias,

ich hatte mir bisher nur die von dir angemerkte Sektion in Bezug auf die BEC Unterstützung angesehen.
Muss mir heute mal das ganze Ding reinziehen.

Dann mal schönen Flug. Hau ihn nicht ins Gras. Welchen von deiner Flotte fliegts du denn heute, oder nimmst du immer alle mit. . .:)

Cheers
Heliskip

HeliSkip
12.10.2009, 14:43
Danke für den Beitrag Rüdi.

Kurze Frage, wieso hast du bedenken wegen dem überladen des Stützakkus? Die Ladeschlussspannung des 4Zeller ist bei 6V, also weit weit weg von 5,2V.

Dein Log ist schön, aber ich denke eines vom Flug wäre aussagekräftiger. Ich kann vielleicht schon dieses Wochenende wieder fliegen und werd mal den Empfängerstromsensor vom Unilog zwischen machen.


Ja ja, die Servosteckerchen. Da hast du wohl vollkommen Recht. Bevor da ein grosser Hersteller nicht anfängt was neues einzuführen mit ordentlich Werbung, wird da wohl auch noch lange nichts passieren.
Hey Brenner,
und wie sieht's aus.

Konntest du am Wochenende was messen???

Cheers
Helsiskip

Brenner
12.10.2009, 15:13
Der 700E ist mangels Motor (bei Köhler in Reparatur) nicht fliegen und der 600ESP hat erst am Sonntag abend für zwei Minuten einen Trimmflug gemacht und kann mangels Akku (warten auf Modelbaufuchs) nicht wirklich fliegen.

cschubert
17.10.2009, 11:37
Hallo Leute,

nun habe ich ein wenig die Übersicht verloren..

Auch wenn's Offtopic ist, passts dennoch hier dazu.

im Thread: http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=118889 wird ein externes Bec erwähnt.

Ist es nun möglich zum Jive 80+HV oder Jive 120 HV zusätzlich zum eingebauten BEC des Jive, welches ich verwenden würde um meine Servos etc. mit Strom zu speisen, auch dieses (im anderen Thread erwähnte) externe Bec als Sicherheit zu betreiben?

Dieses externe BEC wird direkt an die Batterie (mit zwei dünnen Kalben angeschlossen) - also würde ich es an den Jive Batterieanschluss mitdran löten.

Ist es nun ein Problem, wenn beide Bec's (JIVE + externer) an einen Empfänger angeschlossen werden (wenn diese auf die gleiche Spannung eingestellt sind) und einfach beide Strom liefern?

somit brauche ich keinen Puffer Akku und auch keine Gedanken über volle Versorgungsbatterie machen.

was meint Ihr dazu?
Ist das möglich? oder stört ein BEC das Andere? (bin nämlich kein Elektriker ;D)

Grüße
Christian

Brenner
17.10.2009, 11:39
Ja, stört, einfach nach suchen.

cschubert
17.10.2009, 11:41
wäre auch zu schön gewesen wenn's funktioniert hätte.

warum störts eigentlich?

HeliSkip
17.10.2009, 15:18
Der Jive BEC bekommt wohl eine Rückmeldung und wenn ein zweites BEC angeschlossen wird ist das etwas verwirrend für ihn.:)

Aber es gibt ja starke BECs auf dem Markt die 10 und mehr A können.
Wenn du so ein externes BEC benutzt musst du nur das rote Pluskabel vom Jive BEC zum Empfänger abziehen. . .

Hat aber den Nachteil, daß du dann kein zweites BEC Stromkabel hast wie beim Jive, was du direkt an das vielleicht eingebaute flb System anschließen kannst.

Cheers
Heliskip

cschubert
18.10.2009, 07:15
verstehe, Danke.

Dann werde ich auch mal überlegen, was ich da tun werde...

Brenner
18.10.2009, 07:22
Nimm einfach einen vierzelligen Stützakku und alles ist fein ;-)

the.bass
30.10.2009, 13:51
Hi,

ich habe versucht die knapp hundert Beiträge zu lesen.
Was ich nun frage ist zwar etwas OT, aber auch wieder nicht. Es geht um BEC-Empfängerstrom versorgte Fläche mit Puffer-/Stützakku. Helis habe ich nur Verbrenner (von den wohnzimmertauglichen Spielsachen abgesehen).

Meine Frage:
Angenommen ich fliege den LiPo in der Fläche derart leer, weil ich nicht aufpasst, die Stopuhr überhört oder was auch immer habe. Nämlich so leer, dass ich beim Gasgeben erst merke, dass sich der Prop fast nicht mehr dreht.

Ein kleiner NiCd Akku (die oftmals erwähnten 4x800mAh) hängt direkt am Empfänger. Er wird wohl locker reichen, den Flieger zumindest segelnd notlanden zu können. Soweit klar.

Da aber der Hauptakku (nennen wir ihn mal so) komplett leer ist..... - wirkt sich das irgendwie aus? Der Pufferakku wird ja nicht versuchen den Hauptakku zu laden, nehme ich an? Den Stromfluss in diese Richtung werden ja elektronische Bauteilchen verhindern, wie ich hoffe?

Könnte sonst etwas passieren?

Danke, lG
Frankie

Brenner
30.10.2009, 14:02
Interessante Frage Frankie.

Ich denke die Regler werden am BEC Ausgang Dioden verbaut haben.

helius
30.10.2009, 21:29
Bei mir hat jetzt an 10S Pyro Jive im Logo auch das BEC im Flug dichtgemacht, ab jetzt nur noch mit Stützakku!

the.bass
31.10.2009, 10:04
Übrigens: Zur Überbrückung von Spannungseinbrüchen, sollte auch sowas reichen: http://shop.rc-electronic.com/e-vendo.php?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=A18000&t=6&c=67&p=67 . Klarerweise aber nicht um bei kompletten Akkuversagen die Servos für die Dauer einer Autorot bewegen zu können.

Hat schon jemand eine Idee zu meiner Frage von Post #95, außer Brenners Vermutung?

Danke
LG
Frankie

cschubert
31.10.2009, 10:09
Übrigens: Zur Überbrückung von Spannungseinbrüchen, sollte auch sowas reichen: http://shop.rc-electronic.com/e-vendo.php?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=A18000&t=6&c=67&p=67 . Klarerweise aber nicht um bei kompletten Akkuversagen die Servos für die Dauer einer Autorot bewegen zu können.

Hat schon jemand eine Idee zu meiner Frage von Post #95, außer Brenners Vermutung?

Danke
LG
Frankie

Das klingt aber interessant.

Wenn damit verhindert werden kann, dass der Empfänger und V-Stabi neu initialisiert, dann wäre das ein guter Ersatz zum Pufferakku, da das Dinge leichter und vor allen Dingen immer geladen wird (ist).

Was sagt ihr dazu?
Wie lange kann so ein Teil Strom für die komplette Servo/Empfangsanlage liefern?

Gruß
Christian

JensLein
01.11.2009, 20:24
Hallo Leute,

wenn´s funktioniert, fände ich das auch eine tolle und zudem leichtere Alternative zum Pufferakku!

Vorab, ich bin kein Elektroniker, versuche einfach nur logisch zu denken!
Schaltet mal ein Netzteil oder ein anderes E-Gerät mit Kondensatoren aus und zählt die Sekunden, wie lange es braucht bis die Spannung komplett weg ist!
Ich vermute, dass der Kondensator beim Ausfall des Regler-BEC oder des kompletten Reglers allerhöchstens noch einige Sekunden, wenn überhaupt, Spannung liefert. Strom, also Ampere´s stehen da doch überhaupt nicht mehr bereit, oder ???
Also an eine steuerbare Autorotation ist da nicht zu denken!

Wenn man auf eine BEC-Stromversorgung wie beim Jive setzt und der Kondensator nur den Zweck erfüllen würde, wie es eigentlich vom empfohlenen Pufferakku vorrausgesetzt wird, nämlich evtl. kurze Spannungseinbrüche zu überbrücken und nicht beim BEC-Ausfall die komplette Empfängerstromversorgung zu übernehmen, dann wäre das schon klasse!

Jetzt müsste da mal ein Elektronik-Spezialist ran und z.B. die Kombi Jive-BEC und diesen Kondensator daraufhin prüfen!

Gruß Jens

sridii
01.11.2009, 20:29
Da aber der Hauptakku (nennen wir ihn mal so) komplett leer ist..... - wirkt sich das irgendwie aus? Der Pufferakku wird ja nicht versuchen den Hauptakku zu laden, nehme ich an? Den Stromfluss in diese Richtung werden ja elektronische Bauteilchen verhindern, wie ich hoffe?


Die beiden Kreise sind galvanisch getrennt, es kann also nichts passieren.

Es gilt zu bedenken: Auch wenn der Motor schlapp macht, ist in den allermeisten Fällen noch genug Saft fürs BEC da.

...und wer den Motor dann immer noch nicht abstellt, sofern der Regler das nicht schon erledigt hat, nunja, der hat den Crash verdient.

Zu der Kondensator Geschichte: Dieser Kondensator wird, wie beschrieben, zum GLAETTEN der Speisespannung verwendet. Er ist als Notversorgung NICHT geeignet!

Erik Heller
01.11.2009, 20:29
Hi,

der Kondensator ist ja "nur" dafür da, dass das System nicht neu initialisieren muss.
Fliegen kann man bei einem BEC Ausfall nicht mehr.

MfG Erik :hallihall:

Erik Heller
01.11.2009, 20:31
Die beiden Kreise sind galvanisch getrennt, es kann also nichts passieren.

Es gilt zu bedenken: Auch wenn der Motor schlapp macht, ist in den allermeisten Fällen noch genug Saft fürs BEC da.

...und wer den Motor dann immer noch nicht abstellt, sofern der Regler das nicht schon erledigt hat, nunja, der hat den Crash verdient.

Zu der Kondensator Geschichte: Dieser Kondensator wird, wie beschrieben, zum GLAETTEN der Speisespannung verwendet. Er ist als Notversorgung NICHT geeignet!

Kann aber trotzdem bei einem kurzz. Spannungszusammenbruch einem Crash vorbeugen.

MfG Erik :hallihall:

Brenner
01.11.2009, 20:32
doch, dank pufferakku kann ich den heli landen

sridii
01.11.2009, 20:36
Kann aber trotzdem bei einem kurzz. Spannungszusammenbruch einem Crash vorbeugen.

MfG Erik :hallihall:

Stimmt, wie beschrieben glättet er die Speisespannung, sowohl nach oben wie auch nach unten. Und das entspricht dem Fall den du ansprichst.

the.bass
01.11.2009, 21:02
Es gilt zu bedenken: Auch wenn der Motor schlapp macht, ist in den allermeisten Fällen noch genug Saft fürs BEC da.

...und wer den Motor dann immer noch nicht abstellt, sofern der Regler das nicht schon erledigt hat, nunja, der hat den Crash verdient.

Zu der Kondensator Geschichte: Dieser Kondensator wird, wie beschrieben, zum GLAETTEN der Speisespannung verwendet. Er ist als Notversorgung NICHT geeignet!

Das ist alles klar. Ich versuche nur auch für den Worst Case Vorsorge zu treffen. Und es gibt ja sogar in der bemannten Fliegerei Piloten, die auf's Landen vergessen. :lol:
http://www.ariva.de/forum/Airbus-Piloten-vergessen-zu-landen-392029

Den 10.000uF Siebkondensator hab ich eher durch Zufall entdeckt - auch auf meiner Suche nach "BEC reicht nicht" usw.

Danke für die Aufklärung. "Kriechstromtechnik" ist nicht so meins.... ::)

LG
Frankie

martini69
06.11.2009, 21:28
Hallo,
ich möchte mich als Betroffener nun auch dazu äußern.
Meine Konfig: T-Rex500, 3xDS510 Servos von Savox an der TS, ein BLS 251 auf dem Heck, dazu noch den Spartan als Kreisel und den Futaba R6008HS-Empfänger, also 2,4 GHz-Technik.
Ich habe nun die 2,4 Ghz-Technik und den Jive 80+ ULV seit 5 Flügen im Einsatz. Super Empfang, keine Störungen mehr. Massnahmen zur Verhinderung von statischen Aufladungen sind getroffen. Trotzdem habe ich nun beim 5. Akku nach ca. 2 Minuten einen Komplettausfall erlebt. Ich war im ganz normalen Geradeausflug, also keine Pitcheinlagen oder stärkere Roll/Nick-Kommandos. Nicht nur dass der Motor ausging, nein auch der ganze Heli hat nicht mehr reagiert. Der Heli ist dann sehr unsanft mit der linken Seite eingeschlagen. Komischerweise sind noch alle Wellen gerade und die Blätter unversehrt. Dafür hat es mir das komplette Landegestell abgeschlagen und das Carbonchassis zerfetzt. Als ich meinen Heli dann so vorgefunden habe hat der Empfänger wieder reagiert. Der Jive allerdings hat 6x geblinkt, was heisst Regler-Reset wegen Spannungseinbruch bzw. BEC-Überlastung.

Ich habe auch gelesen, dass durch die 2,4GHz-Technik, speziell eben FASST die Servosignale nicht nacheinander sondern parallel übertragen werden und es so für sehr kurze Zeitintervalle zu starken Spannungseinbrüchen kommen kann. Genau aus diesem Grund hab ich ja eigentlich den Jive verbaut, da dieser ja 15A Spitze vertragen soll. Also entweder ziehen die 4 Servos + Empfänger und Kreisel deutlich mehr als 15 A oder die BEC-Stabilisierung des Jives ist zu träge. Beides ist nicht gut. Im Ausschlussverfahren habe ich nun einen Versuchsaufbau gemacht: Zusätzlich zu den Servos habe ich noch eine gewöhnliche Hauptscheinwerferlampe vom Auto ans BEC angeschlossen. Die Spannung ist von 5,6 V auf ca. 4,8 V gesunken. Aber auch nach 5 Minuten heftigen Rütteleien an den Hebeln ist die Spannung nur um max 0,1 V gefallen. Klar mit meinem Billig-Multimeter kann ich keine ms-Bereiche messen. Aber trotz des zusätzlichen Widerstandes des Scheinwerfers ist das BEC nun nicht ausgefallen, sprich der Regler hat keinen Fehler gemeldet. Für mich erweckt das den Eindruck, dass der Regler einfach nicht zuverlässig ist. Ausserdem soll er ja Regeln und nicht abschalten bzw. Resetten.

Was mir dabei auch komisch erscheint:
Kontronik empfiehlt einen Stützakku. Leuchtet mir aber nicht wirklich ein, wenn sogar eine zusätzliche Halogenlampe mit 60W vom BEC vertragen wird bringt auch der Stützakku nix mehr. Ich habe das auch getestet mit einem 4er Pack Eneloop Akkus AAA. Deren Innenwiderstand ist ja auch zwischen 40 und 50 mOhm, also ganz brauchbar. Die Spannung unter Last ist aber annähernd gleich geblieben (4,83V). Beim Belastungsimpuls ist die Spannung aber nicht ganz so stark abgefallen.
Das heisst für mich widerum, dass es damit eigentlich nur um den Ausgleich von sehr kurzzeitigen Spannungsschwankungen gehen kann.
Auch Futaba empfiehlt deshalb den Einsatz von speziellen Kondensatoren die einen sehr geringen Innenwiderstand haben. Meiner Meinung nach müsste das für das Problem eigentlich die bessere Lösung sein.

Auf der anderen Seite, was spricht dagegen einen kleinen Stützakku + einen "Stütz"-Kondensator parallel an den Empfänger zu hängen?
Der Regler selber hat ja auch 2 Kondensatoren. Aber entweder sind diese zu träge, zu klein oder der Regler hat einen Designfehler.

Wenn ich bedenke, dass ich mit meinen Jazz 40-8-16 schon über 500 Flüge gemacht habe mit noch nie einem Problem, trotz des viel kleineren BECs und gänzlich ohne Stützakku wird der deutlich teurere Jive seinem Preis definitiv nicht gerecht.

Was meint ihr also dazu? Nur Stützakku, nur Kondensator oder beides?
Ich tendiere zu letzterem wenn es damit den Regler nicht negativ beeinflusst.

Vielen Dank für Eure Meinungen und Entschuldigung für den Langen Thread!:hollau:

Viele Grüsse
Martin

fwbp34
06.11.2009, 21:51
Ich weiß nicht so genau wo das Problem ist, Kontronik schreibt auf Seite 5 der Betriebsanweisung Punkt 3.2 BEC
Aus Sicherheitsgründen muss parallel zum BEC ein 4-zelliger NiMH Akku am Empfänger eingesteckt werden.


Ich denke man muß dem Hersteller zugestehen, dass er weiß aus welchen Gründen er einen solchen Satz in die Betriebsanweisung schreibt. Wenn der Anwender für sich entscheidet, der Hersteller hat keine Ahnung von seinem Produkt, dann soll er das tun. Aber dann gibt es keinen Grund nachher zu jammnern.

Ich habe seit ich die Jives (1x100LV, 1x80HV) einsetze einen Eneloop mit verbaut und bisher keine Probleme (>250 Flüge).

Interessant wäre also eher ob Probleme dokumentiert sind, die innerhalb der Herstellervorgaben auftraten.

Brenner
06.11.2009, 22:26
Interessant wäre also eher ob Probleme dokumentiert sind, die innerhalb der Herstellervorgaben auftraten.


Ganz deiner Meinung!

martini69
06.11.2009, 22:31
Hallo Andreas,

ich bin durchaus mit Kontronik zufrieden. Zumindest war ich es bis jetzt, deshalb hab ich mir ja den Jive gekauft. Wenn das Produkt mit 15 A Spitzenlast beworben wird, dann sollte man doch auch annehmen können, dass es 4 kleine Digiservos aushält ohne zu Resetten. Beim Einsatz von 10 Servos könnt ich das Nachvollziehen.
Kontronik sollte dann aber auch das "Muss mit dem 4-zelligen Pufferakku" nicht unbedingt ins kleingedruckte schreiben sondern mit einem Grossen Warnhinweis direkt auf die erste Seite.

Andreas, nachdem Du über 250 Flüge mit Eneloop-Pufferakku ohne Störung geflogen bist nehme ich an, dass ein Puffer-Akku alleine also ausreichen sollte.
Fliegst Du mit 2,4 Ghz?

Martin Balmer
07.11.2009, 00:01
Hallo zusammen

Verwende das V-Stabe mit 3 x BLS451 und am Heck BLS 251 im E-Revo von Heli-Pro.
Vorerst muss ich sagen dass ich über 150 Flüge mit dem Jive 80 an 12S im E-Revo ohne Stützakku und zur vollsten Zufriedenheit genossen habe. Hoffe dass dies auch so bleiben wird.
Habe damals vom Spin-Regler auf den Jive gewechselt damit ich auf einen Empfängerakku verzichten kann. Nun soll sich dieser Vorteil als „flopp“ herausstellen? Wo bleibt dann der wesentliche Vorteil vom Jive, ausser dass der Empfängerakku ein klein wenig kleiner wird? Bin überzeugt dass viele den Jive genau aus dem Grund einsetzen.
Hoffe dass dieses Bec in Zukunft so sicher wird dass es ohne Einschränkungen durch den Hersteller eingesetzt werden kann. Ansonsten macht es kaum sinn, oder?

Gruss
Martin

HeliSkip
07.11.2009, 04:20
. . . . .
Wenn ich bedenke, dass ich mit meinen Jazz 40-8-16 schon über 500 Flüge gemacht habe mit noch nie einem Problem, trotz des viel kleineren BECs und gänzlich ohne Stützakku wird der deutlich teurere Jive seinem Preis definitiv nicht gerecht.
. . . . .

Martin,
ich denke, daß du einfach einen Montagsjive erwischt hast. Sollte eigetlich nicht vorkommen, sieht aber ganz so aus.

Der kann bei deiner Konfiguration nicht überlastet gewesen sein.

Cheers
Heliskip

fwbp34
07.11.2009, 07:46
Andreas, nachdem Du über 250 Flüge mit Eneloop-Pufferakku ohne Störung geflogen bist nehme ich an, dass ein Puffer-Akku alleine also ausreichen sollte.
Fliegst Du mit 2,4 Ghz?

Hallo Martin,

Meine Konfig auf beiden Helis
R617FS
3x451
1x251
im Rex AC3X und im Joker VStabi 4

Funke ist eine T7C (FF7)

Ich habe wirklich nur das gemacht was bei mir zwingend in der Anleitung steht. Ein 4 Zeller parallel, das wars. Wie gesagt mit dieser Konfig noch nie Probleme gehabt.

fwbp34
07.11.2009, 07:56
Habe damals vom Spin-Regler auf den Jive gewechselt damit ich auf einen Empfängerakku verzichten kann. Nun soll sich dieser Vorteil als „flopp“ herausstellen? Wo bleibt dann der wesentliche Vorteil vom Jive, ausser dass der Empfängerakku ein klein wenig kleiner wird?

Martin,

ich habe den Jive aus dem selben Grund eingesetzt. Ich verstehe Dein Argument schon aber was sind die Alternativen?

externes BEC am Flugakku - da gibt es nur wenige, es braucht relativ viel Platz und ob die ohne Stützakku besser sind muß erst bewiesen werden billiger ist die Lösung zumindest nicht wirklich
externes BEC mit Empfängerakku - OK auf den Ladezustand des Empfängerakkus aufpassen


Es bleiben für mich immernoch die Vorteile einer kompakten Bauweise und dass ich mich um den zwar notwendigen Akku nicht weiter kümmern muß (er wird ja vom BEC geladen bzw. geladen gehlaten).

martini69
07.11.2009, 11:14
Hi,
Danke für Eure Antworten!

@Andreas: Dann hast Du ja auch das schnelle FASST. Wie auch andere hier sagen, hab ich den Jive angeschafft, damit ich ein stabiles BEC habe, auch ohne Stützakku.
Wenn Kontronik den Stützakku als zwingend voraussetzt, dann gehört das auch in die vollmundige Artikelbeschreibung mit denen es in den Shops beworben wird und nicht in das kleingedruckte Handbuch. Vor allem wenn es tatsächlich unerlässlich ist.
Aber würden dann die Absatzzahlen nicht deutlich einbrechen wenn dieser Hinweis direkt auf der Verpackung stehen würde.
Ausserdem wenn man schon immer mehrere Jazz-Regler von Kontronik besitzt, in deren Anleitung steht, man "sollte einen Stützakku verwenden" und man wechselt zu einem höherwertigen Produkt vom gleichen Hersteller und nur wird aus dem Soll plötzlich ein Muss dann muss sich Kontronik schon entsprechende Kritik gefallen lassen!

Wäre ich mir bewusst gewesen dass ein Stützakku tatsächlich unerlässlich ist hätte ich diesen wenn auch zähneknirschend mit eingebaut. Aber so wie mir ging/geht es offensichtlich viele Jive-Nutzer, die diesen Hinweis nur als rechtliche Absicherung des Herstellers sehen und nicht als technische Voraussetzung.

Es bleibt aber immer noch folgende Frage offen:
Stützakku + Kondensator oder nur Stützakku

Wenn wir also schon beim Zitat der Hersteller sind hier eines von Futaba von der T8FG:
"Getaktete BEC-Systeme zur Stromversorgung ""müssen"" ausreichend dimensioniert sein, bricht die Spannung unter Last auf einen Wert von unter 3,8 Volt ein, dann muss der Empfänger einen Reset machen und neu starten. Um dies zu verhindern sind ggf. sogenannte RX-Kondensatoren am Empfänger einzusetzen, welche kurzzeitigen Spannungseinbrüche überbrücken."

Um also beiden Herstellern gerecht zu werden muss also zwingend ein Stützakku und ein RX-Kondensator eingesetzt werden, denn der Pufferakku ist nicht in der Lage Spannungsschwankungen im ms-Bereich auszugleichen, der entsprechende Kondensator kann diese extrem kurzzeitigen Einbrüche aber stabilisieren.

Andreas steht in deiner FF7-Anleitung kein Hinweis darauf drin? Und wenn doch warum kritisierst Du dann mich, dass ich die Herstellerangaben nicht beachte? Also dann willkommen im Club!
Bitte nicht als böse Kritik nehmen, aber ich finde den Hinweis angebracht!:lol:

Gruss
Martin

mike65
07.11.2009, 11:31
Ich weiß nicht so genau wo das Problem ist, Kontronik schreibt auf Seite 5 der Betriebsanweisung Punkt 3.2 BEC

Aus Sicherheitsgründen muss parallel zum BEC ein 4-zelliger NiMH Akku am Empfänger eingesteckt werden.


Ich denke man muß dem Hersteller zugestehen, dass er weiß aus welchen Gründen er einen solchen Satz in die Betriebsanweisung schreibt. Wenn der Anwender für sich entscheidet, der Hersteller hat keine Ahnung von seinem Produkt, dann soll er das tun. Aber dann gibt es keinen Grund nachher zu jammnern.



Also ich versteh diesen Satz anders als du. Das Wort "muss" ist im Kontext ja schon durch "Aus Sicherheitsgründen" relativiert worden.
Will jetzt keine Wortklauberei betreiben, aber wenn ein Hersteller meint das sein System nicht ohne Stützakku betrieben werden kann, dann schreibt er das auch.
Zum Beispiel, "Das Jive 80 BEC darf nur mit Stützakku betrieben werden da sonst ein ausfallsicherer Betrieb nicht möglich ist".
Das wäre für mich eine definitive Aussage zum Betrieb des BEC.

LG Mike

fwbp34
07.11.2009, 11:36
Andreas steht in deiner FF7-Anleitung kein Hinweis darauf drin? Und wenn doch warum kritisierst Du dann mich, dass ich die Herstellerangaben nicht beachte? Also dann willkommen im Club!
Bitte nicht als böse Kritik nehmen, aber ich finde den Hinweis angebracht!:lol:

Gruss
Martin

Hallo Martin,


so empfindlich bin ich nicht (meistens ;D).

Zum Thema, in der Anleitung vom meinem Jive habe ich die Anweisung gesehen. Ich habe aber eben noch mal schnell in der Anleitung meiner FF7 nachgesehen und so erst mal nicht fündig geworden, kannst Du mir den Absatz sagen wäre ja schon interessant.

Zum Thema Akku / Kondensator, für mich (bin Verfahrenstechniker kein Elektonikspezialist) ist ein Kondensator ein rein physikalischer Akku mit sehr geringer Kapazität und extrem schlechten Speicherverhalten.

fwbp34
07.11.2009, 11:50
Martin,


das mit der T8 hatte ich überlesen. In der Anleitung zur T7 steht nur bis 3V und ich soll den Empfängerakkus regelmäßig prüfen, da die robbe-Futabe Servos nur bis 3,6V arbeiten.

martini69
07.11.2009, 12:13
@Andreas:
In der Anleitung von der FF7 steht tatsächlich nichts. Offensichtlich war man sich zu diesem Zeitpunkt der Problematik mit den Spannungseinbrüchen durch Parallelansteuerung der Servos durch die FASST-Technik noch nicht bewusst!

Hier der Link zur TGFG auf Seite 64 Mitte oben findest Du den Hinweis:
http://data.robbe-online.net/robbe_pdf/P2020/P2020_1-F7035.pdf
Auf Seite 70 Bilderchen dazu.

Was meinst Du dazu? Warum empfiehtl Futaba ausdrücklich keinen Pufferakku dafür aber einen RX-Kondensator? Evtl. doch 2 verschiedene Probleme?

Gruss
Martin

fwbp34
07.11.2009, 12:32
Was meinst Du dazu? Warum empfiehtl Futaba ausdrücklich keinen Pufferakku dafür aber einen RX-Kondensator? Evtl. doch 2 verschiedene Probleme?

Gruss
Martin

Martin,

danke für den Link.

Meine private Meinung ist, Futaba rechnet wirklich nur mit sehr kurzen Spannungseinsenkungen. Das sie nicht wirklich wissen womit sie rechnen sollen siehst schon daran, dass sie Kondensatoren mit sehr unterschiedlicher Kapazität empfehlen (1800µF bzw. 22000µF dazwischen liegen Welten).

Der kleine Akku (bei mir 800mAh) hat da deutlich mehr. Aber mit meinen bescheidenen E-Technik Kenntnissen würde ich sagen der Akku reicht aber wenn Du Akku und Kondensator parallel schaltest machst Du nichts kaputt.

Ich denke die Kondensatoren sind einfach nur die billigere Lösung der Akku kostet knapp 20€ und der Kondensator beim C ein paar Cent.

Das Problem ist eigentlich immer, dass kein Herrsteller eine belastbare Empfehlung für das Gesamtsystem gibt / geben kann. Somit betrachtet jeder sein System da kommt dann eben bei raus Futabaempfänger reicht Kondensator (wenn auch schon recht groß) Kontronik will halt einen Akku (wobei sie nicht sagen wieviel Kapazität und Innenwiderstand der haben soll).

martini69
07.11.2009, 12:46
Danke Andreas!
Ein zusätzlicher Stützakku ist grundsätzlich nie verkehrt, da bei BEC-Ausfall zumindest eine AR möglich ist.
Meine E-Kenntnisse sind auch nicht so tiefreichend und doch schon 15 Jahre her. Ich weiss, dass es auch Low-ESR Kondensatoren mit niedrigem Innenwiderstand gibt.
Von Interesse wäre jetzt eigentlich zu wissen welche von beiden Lösungen am besten in der Lage ist für eine Dauer von nur wenigen ms hohe A-Leistung am schnellsten zur Verfügung zu stellen.
Die Eneloop Akkus haben einen Innenwiderstand von ca. 40 bis 50 mOhm. Die AA können angeblich Spitze bis zu 8-10 A ab, Dauer 4 A (laut Trollmodellbau). Ob das auch für die AAA's gilt? Wohl nicht ganz.

@alle Elektroniker:
Gibt es Kondensatoren unter 30gr die für einen Bereich von wenigen ms deutlich mehr als 10A abgeben können und das bei einem Innenwiderstand von <40mOhm? Wenn ja, welche und wo erhältlich!

Gruss
Martin

Torsten Parl
07.11.2009, 12:56
Hallo zusammen,

eine Anmerkung noch zum Thema Kondensator:

Seit ich auf 2.4GHz umgestiegen bin verwende ich in allen Helis Kondensatoren LOW ESR, 5600uF. Nach Umbau eines Systems auf einen Jive 100 LV mit beiden BEC-Kabeln ergab sich folgendes Problem:

Starte ich das System nur mit dem Flugakku über den Jive geht das BEC nicht an! Außer ich trenne das 2. BEC Kabel. Mit einem BEC-Kabel und Kondensator läuft das System an, stecke ich das 2. BEC-Kabel zusätzlich ins V-Stabi geht nichts. Starte ich das System ohne Kondensator läuft es, egal ob 1 oder beide BEC-Kabel. Ich muß daher immer erst den Stützakku anstecken, dann startet das BEC auch mit Kondensator und beiden BEC-Kabeln.
Scheinbar "sieht" das BEC mit beiden Kabeln durch höheren Querschnitt und damit mehr Leistung in dem Kondensator einen Kurzschluß und läuft nicht an?

Grüße Torsten

martini69
07.11.2009, 13:16
Danke Torsten!

Genau Deinen Beitrag hab ich schon mal in einem anderen Thread gelesen, deswegen auch meine Frage.
Stützakku, dann Schalter, dann Kondensator zusammen an den Empfänger. Zuerst Schalter Stützakku an, Funktionskontrolle und dann Flugakku dran, so sollte es gehen?!

Warum Kontronik da Probleme hat weis ich aber auch nicht.

Gruss
Martin

fwbp34
07.11.2009, 17:04
Torsten, Martin,


der verwendete Kondnesator ist ja schon recht groß und beim Anstecken passiert genau das selbe wie auf der Akkusseite. Der Kondensator ist leer und wird jetzt mit hohen Strömen (was der Leitungswiderstand hergibt) geladen. Ich vermute mal hier fließt mehr Strom als das BEC ab kann und es schaltet ab. Nach meinem Verständnis die gleiche Situation wie ohne Akku/Kondensator und starke Digitalservos. Torsten als Du das zweite Kabel getrennt hast, hast Du den Leitungswiderstand faktisch erhöht, somit den fließenden Strom begrenzt und lagst damit offensichtlich unter der Abschaltgrenze.

Wenn meine Annahme richtig ist, ist der Akku die bessere Lösung.



Trotzdem unabhängig von der letzten Diskusion (die ich recht angenehm empfand), sind denn Fälle bekannt wo es auch mit Akku zum versagen gekommen ist?

Torsten Parl
07.11.2009, 17:23
Torsten, Martin,


der verwendete Kondnesator ist ja schon recht groß und beim Anstecken passiert genau das selbe wie auf der Akkusseite. Der Kondensator ist leer und wird jetzt mit hohen Strömen (was der Leitungswiderstand hergibt) geladen. Ich vermute mal hier fließt mehr Strom als das BEC ab kann und es schaltet ab. Nach meinem Verständnis die gleiche Situation wie ohne Akku/Kondensator und starke Digitalservos. Torsten als Du das zweite Kabel getrennt hast, hast Du den Leitungswiderstand faktisch erhöht, somit den fließenden Strom begrenzt und lagst damit offensichtlich unter der Abschaltgrenze.

Wenn meine Annahme richtig ist, ist der Akku die bessere Lösung.



Trotzdem unabhängig von der letzten Diskusion (die ich recht angenehm empfand), sind denn Fälle bekannt wo es auch mit Akku zum versagen gekommen ist?

Hallo Andreas

genau so sehe ich das auch. Habe mich nur beim ersten Test sehr gewundert/geärgert das der Jive nichts macht. Hätte ihn beinahe zu Kontronik zurückgeschickt da ich dachte der ist defekt...:hollau:
Ein "Vorteil" davon ist, ich kann den Stützakku nicht vergessen, denn dann geht gar nichts. Und der kurze Einschaltstrom dürfte weder dem Stützakku noch dem Stecker was ausmachen.

Grüße Torsten

martini69
08.11.2009, 02:52
Trotzdem unabhängig von der letzten Diskusion (die ich recht angenehm empfand), sind denn Fälle bekannt wo es auch mit Akku zum versagen gekommen ist?

Dem schliesse ich mich voll und ganz an!;)
Genau der Fall würde mich auch interessieren.

Ich habe mir nun einige "Ultra-Low-ESR-Kondensatoren" angesehen. In der Grössenordnung bringen die auch nicht mehr als 4 A Spitzenleistung bei einem etwas besseren Innenwiderstand von <= 30 mOhm. Wenn man einen Akku mit geringstem Innenwiderstand bekommt läuft es wohl aufs annähernd gleiche raus.
Mit dem Stützakku hat man halt zusätzlich eine Notstromversorgung.
Altern Kondensatoren ähnlich wie Akkus?

@Torsten:
Welche Nennspannung hat der von Dir verwendete Kondensator?

fwbp34
08.11.2009, 09:16
Hallo Martin,


Altern Kondensatoren ähnlich wie Akkus?

@Torsten:
Welche Nennspannung hat der von Dir verwendete Kondensator?

Auch Kondensatoren altern aber da reden wir allgemein von Zeiten größer 8 bis 10 Jahre.


Du hast zwar Torsten angesprochen aber ich schreib mal was dazu. Ein Kondensator hat in dem Sinne keine Nennspannung, er hat nur eine Spannung wo er durchschlägt, die Erreichen wir eigentlich nicht.

Ein Kondensator ist ja ansich nichts weiter als 2 gegenüberliegende Metallplatten mit einer Isolierschicht dazwischen (im einfachsten Fall Luft). Im echten Leben würden die Platten zu groß und Luft ist auch miserabler Isolator also macht man Metallfolien und Isolierfolien und wickelt sie auf. In der Art der Metallfolien und speziell der Isolatoren (ggf. mit einem Elektrolyt) liegt dann das Know How der Herrsteller große Kapazitäten auf kleinen Raum zu bekommen. Aber die Isolatoren und speziell Elektrolyte altern - der Kondensator schlägt auch bei Normallast durch (Kurzschluß). S.o. wir reden hier über Zeiträume von Jahren.

Funktionell werden eigentlich nur die Elektronen von der einen Seite weggenommen und auf der Anderen Seite gebunkert. Dieser Vorgang ist wenn genug Leistung zur Verfügung steht richtig Strom ziehen und hängt eigentlich nur vom Widerstand von Plattenanfang zum Ende ab.


Soweit aus dem Gedächtnis, besser können das sicher Leute mit E-Technik Hintergrund erklären (Tom von den Admins z.B.)

Torsten Parl
08.11.2009, 10:22
martini69


@Torsten:
Welche Nennspannung hat der von Dir verwendete Kondensator?

Hallo Martin,

der Kondensator hat 16V. 5600uF war der größte Kapazitätswert bei der kleinsten Spannung den Conrad im Programm hatte (schon über ein Jahr her).
Bestellnummer: Conrad 44 62 47
Je geringer die Spannung ist desto kleiner ist der Kondensator (in den Abmessungen).

Grüße Torsten

martini69
08.11.2009, 11:38
@Torsten und Andreas,

Danke Euch beiden!
Werd ich mir bei meiner nächsten C-Bestellung mitordern und meinen Versuchsaufbau wiederholen.
Der von Torsten verwendete Kondensator scheint mir ein sehr guter Kompromiss aus Grösse und Leistung zu sein.

Gruss
Martin

martini69
17.11.2009, 12:22
Hallo,
kleines Update:
Habe heute mit dem Kontronik-Support gesprochen. Es wurde mir erklärt, dass es nichts mit der Strombelastung durch die Servos zu tun hat. Das ist für das BEC kein Problem. Ein Problem ist allerdings die hohe Rückspannung die von verschiedenen Servos wie eben den Savox DS510 verursacht wird. Die Kondensatoren vom BEC sind zu klein um diese aufzunehmen bzw. zu glätten. Das BEC vom Jive schaltet um sich selbst zu schützen ab! Der Pufferakku soll Abhilfe schaffen, da dieser in der Lage ist die Spannungsspitzen aufzunehmen.

Da es immer heisst man soll einen Pufferakku mit niedrigem Innenwiderstand nehmen habe ich folgendes Experiment gemacht:

4 AAA-Zellen verschiedener Hersteller mit einer Autolampe (12V/60W) belastet, Spannung und verbrauchte Kapazität gemessen.

1. Test mit Eneloop 800mAh: Akku vollgeladen 5,9V, bei Belastung 4,7V, nach 5 Minuten 4,3V nachgeladene Kapazität ca. 330mAh entspricht Dauerbelastung von 4A.

2. Test NiCd GP300mAh: Akku vollgeladen 5,5V, bei Belastung 4,5V, nach 2 Minuten 4,0V nachgeladene Kapazität ca. 130mAh entspricht Dauerbelastung von 3,9A also ähnlich wie Test 1

3. Test NiCd M+H300mAh, annähernd wie Test2, Dauerbelastung ca. 3,8A

4. Test mit Standard-NimH-AA-Zellen: Akku vollgeladen 5,5V, bei Belastung unter 2V! Dauerbelastung nicht mehr gemessen, da nicht mal die Spannung gehalten werden kann.

Mein subjektives Ergebnis: Die Eneloop-Akkus können mit der Strombelastbarkeit und der Spannungsstabilität durchauch mit den NiCd-Akkus mithalten, haben darüber hinaus kaum Selbstentladung, eine etwas höhere Spannung und mehr Reserve als die von der Kapazität her kleineren NiCd-Akkus.

Liege ich mit meiner Beobachtung richtig oder habe ich in meiner Betrachtung einen Fehler? Wie ist Eure Meinung?

Viele Grüsse
Martin

Taumel S.
17.11.2009, 12:39
So kleine NiMh, wie sie in deinem Test unter Punkt 4 durchgefallen sind, würde ich auch keinesfalls nehmen. Eneloop sind zwar auch NiMh, aber halten erfahrungsgemäß einiges aus. Kleine NiCd sind am robustesten und haben in deinem Test den deutlich geringsten Innenwiderstand.

martini69
17.11.2009, 19:12
@TaumelS:
Das unter Punkt 4 waren Mignonzellen (angegebene Kapazität 2.400 mAh)!:hollau:
Deswegen hat es mich ja überrascht dass die so schlecht sind. Die haben die Glühlampe nicht mal zum Glimmen gebracht.

Von daher bin ich ja der Meinung, dass die Eneloop eigentlich optimal als Pufferakku sein müssten. Der Innenwiderstand der Eneloop AAA-Zellen wird auch mit <= 50mOhm angegeben. Bleibt noch die Frage ob NiCd-Zellen als Pufferakku deutlich schneller altern und der anfangs geringe Innenwiderstand steigt besonders eben wegen des Memoryeffektes.

Taumel S.
17.11.2009, 20:46
Bleibt noch die Frage ob NiCd-Zellen als Pufferakku deutlich schneller altern
NiCd halten locker 11 Jahre, wenn sie von Sanyo sind (da habe ich genug daheim). Natürlich bei einer gewissen minimalen Pflege.

Mignonzellen (angegebene Kapazität 2.400 mAh)!
Deswegen hat es mich ja überrascht dass die so schlecht sind
Kapazität hat nichts mit Hochstromfestigkeit zu tun. Außerdem sind NiMh extrem heikel in der Pflege. Die gibt es ja auch nur, weil NiCd aus Umweltgründen weitgehend verboten worden sind.

the.bass
17.11.2009, 21:20
....Die gibt es ja auch nur, weil NiCd aus Umweltgründen weitgehend verboten worden sind.

Einen Vorteil haben sie noch: Bei gleicher Größe haben sie mehr Kapazität als NiCd. Vermutlich aber auch nur deswegen, weil man NiCd ab einem bestimmten Zeitpunkt technologisch nicht mehr weiter entwickelt hat.

Aber sie sind hochstromfester, weniger hitzeempfindlich (löten), zuverlässiger und dem Memoryeffekt (den es bei NiMh auch, aber nicht so ausgeprägt wie bei NiCd gibt) kann man mit den heutigen Ladegeräten gelassen entgegen sehen: Einfach Cyclen - also zuerst den Rest entladen - Pause - Laden.

Ich bin auch ein NiCd Fan.

Frankie

Mathelikos
18.11.2009, 07:38
Guten Morgen NiMH-Experten,

kurze Zwischenfrage: Wie sollte man diese Zellen optimal lagern? Gibt es da was zu beachten?

Ansonsten danke für eure interessante Diskussion. Fliege übrigens 800mAh Eneloop als Pufferakku. Kann bis jetzt nichts Negatives drüber berichten.

Grüße, Matthias

martini69
18.11.2009, 12:35
Hallo Matthias,

die Eneloop und ähnliche verlieren gerade wenn sie vollgeladen sind im 1. Monat die meiste Kapazität (bis zu 15%). In der Folgezeit je Monat nur noch 1 - 2%!
Grundsätzlich mögen es die Eneloop kühl und haben auch keine grösseren Probleme im Einsatz von bis zu -20°C.
Soweit meine Informationen aus bisherigen Tests.

Gruss
Martin

JensLein
18.11.2009, 13:11
Hallo Martin, hallo Leute,

Hallo,
kleines Update:
Habe heute mit dem Kontronik-Support gesprochen. Es wurde mir erklärt, dass es nichts mit der Strombelastung durch die Servos zu tun hat. Das ist für das BEC kein Problem. Ein Problem ist allerdings die hohe Rückspannung die von verschiedenen Servos wie eben den Savox DS510 verursacht wird. Die Kondensatoren vom BEC sind zu klein um diese aufzunehmen bzw. zu glätten. Das BEC vom Jive schaltet um sich selbst zu schützen ab! Der Pufferakku soll Abhilfe schaffen, da dieser in der Lage ist die Spannungsspitzen aufzunehmen.
Viele Grüsse
Martin

genau diese Spannungsspitzen der Digital-Servos soll der von Emcotec angebotene Kondensator, von dem hier auch schon die Rede war, aufnehmen bzw. schlucken!
Das wäre also doch die leichtere Alternative zum Pufferakku, wenn man auf die evtl. Möglichkeit einer gesteuerten Not-Autorotation im Falle eines Doch-Abschaltens des BEC verzichten möchte!

Gruß Jens

mguw
18.11.2009, 15:21
Hallo

Ja so verstehe ich das auch, ein Kondensator müsste dann da reichen.

Andererseits, hat sich bei mir beim loggen schon mal ein haupt batterie stecker im flug gelöst... da war ich froh das ich ein stützakku hatte...

gruss

Marcel

martini69
18.11.2009, 21:03
@Jens:
Kontronik sagt dazu, dass die Kondensatoren dafür zu klein wären. Auf dem BEC vom Jive sind ja auch schon mehrere Kondensatoren vorhanden die das BEC stützen sollten. Ansonsten muss mein Heli halt 30 bis 40gr mehr rumtragen, aber ich habe zumindest die Chance auf eine AR und kann so notfalls zumindest noch steuern. Kontronik sagt auch, dass sie mit einem eingesetzten Pufferakku bei einem Jive noch kein Notaus vom BEC gemeldet bekamen.

Ich hab meinen Heli jetzt mit einem Stützakku aus 4 AAA-Zellen von Eneloop ergänzt und hoffe dass das Problem damit gelöst ist.

Gruss
Martin

Taumel S.
18.11.2009, 21:15
Kontronik sagt auch, dass sie mit einem eingesetzten Pufferakku bei einem Jive noch kein Notaus vom BEC gemeldet bekamen.

Ist mir auch ein Rätsel, wie ihr das mit der Autorotation meint, die der Pufferakku ermöglichen soll bei BEC-Ausfall. Meines Erachtens ist ein BEC-Ausfall mit Pufferakku praktisch nicht möglich.

JensLein
19.11.2009, 09:39
Hallo,

@Jens:
Kontronik sagt dazu, dass die Kondensatoren dafür zu klein wären. Auf dem BEC vom Jive sind ja auch schon mehrere Kondensatoren vorhanden die das BEC stützen sollten.
Gruss
Martin

Was meint Kontronik, welche Kondensatoren sind dafür zu klein?
Diese Aussage gilt wohl nur für die eigenen im Regler eingebauten Kondensatoren!

Der von Emcotec angebotene Kondensator ist laut deren Beschreibung genau dafür bestimmt, unser angeblich eigentliches Problem, dass dem BEC Probleme bereitet, nämlich die Rück-Spannungs-Spitzen der Digital-Servos zu puffern und wieso soll der dann zu klein sein?

Für manche vielleicht doch eine Altenative, der Emcotec-Kondensator mit einem Gewicht von 21g für 9,90.-Euro:
http://shop.rc-electronic.com/e-vendo.php?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=A18000&t=6&c=67&p=67

Interessant ist auch der beim Artikel angegebene Testbericht der FMT im PDF-Format!


Was allerdings stimmt, ist eben die Tatsache, das man mit nur ca. 50g - 100g einen Stütz-/Puffer-Akku hat, der im Notfall welcher Art auch immer, evtl. noch das Landen ermöglicht!

Das muss eben jeder individuell für sich selbst entscheiden!

Gruß Jens

martini69
22.11.2009, 13:49
Hi,
@Jens: Ich habe Kontronik nur allgemein nach einem Siebkondensator nachgefragt, nicht speziell den von Emcotec. Ich bin mir aber auch sicher, dass der von Emcotec hervorragend gegen das Problem der Überspannungen wegen Dynamoeffekt der Servos hilft.

Ich hab mich tatsächlich für die Akkus entschieden, da diese mit nur ca. 40g Mehrgewicht eine steuerbare Autorotation ermöglichen, falls der Regler, aus welchem Grund auch immer nochmal ausfallen sollte.

Wie gesagt, jedem seine Entscheidung. Wichtig ist aber, dass man beim Jive wenigstens eine der beiden Lösungen anwendet.
Diejenigen, die bisher weder Pufferakku noch Siebkondensator verwendeten weil es noch nie Probleme gab seien gewarnt: Beim Austausch der Servos gegen sehr schnelle Digitale, welche eine hohe Rückspannung verursachen können wie eben z. B. die Savox kann es plötzlich zu diesen Problemen kommen. Der Jive ist da im Gegensatz zum Jazz sehr sensibel!

Gruss
Martin

Gruss
Martin

Tom60
22.11.2009, 14:30
Hi,

die Praxis hat in unserem Verein gezeigt, daß ein Stützakku sinnvoll und sicherer ist.
Ein Wechsel auf ein neues, schnelles Futaba Digital Heckservo und Tschüss BEC.
Ohne Stützakkus hätten wir die Helis nicht heil runter gekommen.
Bei einem 60er oder 90er Heli ist der Stützakku Pflicht.

Ist meine Meinung....Erfahrung.

Gruß Tom

sridii
25.11.2009, 20:17
Hi,

die Praxis hat in unserem Verein gezeigt, daß ein Stützakku sinnvoll und sicherer ist.
Ein Wechsel auf ein neues, schnelles Futaba Digital Heckservo und Tschüss BEC.
Ohne Stützakkus hätten wir die Helis nicht heil runter gekommen.
Bei einem 60er oder 90er Heli ist der Stützakku Pflicht.

Ist meine Meinung....Erfahrung.

Gruß Tom

besser kann mans nicht sagen!

martini69
29.11.2009, 19:55
Update:

Hi,
nachdem ich jetzt also seit über 20 Flügen den Eneloop Stützakku (4 x AAA 800mAh) drin habe sind keinerlei Probleme mehr aufgetreten. Das bischen Mehrgewicht merke ich kaum, der Sicherheitsgewinn dafür ist enorm, gerade wenn man LiFePo's bis zum Kapazitätsende fliegt. So macht das Spass!;D
Nach 20 Flügen beträgt die Spannung des Stützakkus 5,4 V, also pro Zelle 1,35V. Da das Jive BEC auf eine Spannung von 5,6V eingestellt ist können die Zellen nicht überladen werden. Ab und zu mal komplett entladen und laden um die Akkukapazität zu kontrollieren und gut ist.

Viele Grüsse und einen schönen Restsonntag!
Martin

Taumel S.
29.11.2009, 20:03
Um also beiden Herstellern gerecht zu werden, muss also zwingend ein Stützakku und ein RX-Kondensator eingesetzt werden, denn der Pufferakku ist nicht in der Lage Spannungsschwankungen im ms-Bereich auszugleichen, der entsprechende Kondensator kann diese extrem kurzzeitigen Einbrüche aber stabilisieren.


Wieso soll der Pufferakku alleine nicht genügen?

Alien
29.11.2009, 21:08
Hallo!

Das würd mich jetzt auch mal interessieren - wozu soll beides gut sein? Ist doch wurscht ob der Akku oder der Kondensator den Überbrückungsstrom liefert - und was soll das mit den ms bzw. der Zeit auf sich haben?

LG
Christian

Manumann
29.11.2009, 21:15
Hi

Also ich habe auch Probleme gehabt mit dem Rückstrom der 8717,
und man hat mir geraten einen 4 Zelligen Stützakku einzubauen.

Dazu beim Jive auf max BEC Spannung 5,6V und
bei der SW Version 7 bloß kein Kondensaator mehr einbauen.

Gruß Manuel

Schneipe
29.11.2009, 21:41
Und was mach ich? hab mein Jive wegen des LTG mit LTS auf 5,2V eingestellt. Wenn ich jetzt ein 4 Zeller als Stütze nehm, hab ich doch fast an die 6 Volt am Gyro. Oder ist es nur das Servo, das nicht so hohe Spannungen verträgt?

martini69
29.11.2009, 22:26
@Taumel S:
Das war nur meine erste These, weil Futaba sagt bei dem Empfänger: Bei schnellen Digi-Servos Kondensator verbauen.
Kontronik sagt Pufferakku an den Empfänger. Theoretisch also beides.
Meiner Meinung nach reicht aber ein Pufferakku vollkommen aus um beiden gerecht zu werden!

@Schneipe:
Wieso, ist doch kein Problem, da Dein BEC auf 5,2 V eingestellt ist werden die Akkus bei einem 4-Zeller auf ca. 5,1 V geladen. Du musst ja nicht unbedingt einen vollen Akku rein tun! Wenn Dein Gyro nur 4,8V verträgt, dann ist das die Nennspannung. Die Nennspannung von 4 NimH oder NiCd liegt genau bei 4,8V ist damit also voll in Ordnung. Mach Dir da keine Sorgen!
Ich habe mein BEC auf 5,6V und dafür am Heckservo einen Step-Down verbaut. Meine TS-Servos vertragen die 6V.

Gruss
Martin

Mathelikos
30.11.2009, 07:48
Und was mach ich? hab mein Jive wegen des LTG mit LTS auf 5,2V eingestellt. Wenn ich jetzt ein 4 Zeller als Stütze nehm, hab ich doch fast an die 6 Volt am Gyro. Oder ist es nur das Servo, das nicht so hohe Spannungen verträgt?

Guten Morgen,

bei mir hat diese Kombination mit 4x Eneloop ohne Diode problemlos geklappt. Die Spannung ging bei mir recht schnell Richtung 4,8 bis 5V runter, da ich die Kimbi mit einem Jazz geflogen bin. Fliege jetzt nur noch das Heckservo. Wird aber irgend wann ausgetauscht.

Grüße, Matthias

propati
05.02.2010, 21:12
hallo,

waw, hab mir jetzt soweit alles durchgelesen.
mir tun meine augen schon weh......

laso ich habe mir heute einen eneloop 800 bestellt, als stützakku.
jetzt meine frage wegen dem kondensator: ist es sinvoll zum stützakku noch einen kondensator zu nehmen ? bzw. schaden man irgenwas wenn man einen kondensator dazu nimmt. ?

the.bass
05.02.2010, 21:28
Also schaden wird es vermutlich nicht, aber ich halte es definitiv für eine übertriebene Absicherung. Längere Spannungseinbrüche überbrückt der Stützakku besser. D.h. mit dem bist Du sicherer, aber auch etwas schwerer unterwegs.

Aber ich würde auch nicht 2 Reserveräder im Auto mitführen. Achte lieber darauf, dass das eine in Ordnung ist. ;)

LG
Frankie

mavnezz
05.02.2010, 21:30
Hi,

meine 4 Eneloops sind auch heute gekommen. Werde diese direkt in einen freien port im mini V-Stabi stecken. Ohne Diode, dadurch kann ich dann auch sicher sein, dass die immer voll sind. BEC steht auf 5,6V im Jive. Sollte also keine Probleme geben, oder?

Gruß

the.bass
05.02.2010, 21:43
Wenns 4 Stk. sind nicht. Die Spannung des BEC darf/sollte nicht gleich oder niedriger sein als die des Stützakkus sondern grundsätzlich höher. Mit 5 Stk. wäre sie das und der Stützakku würde entladen werden und seine Funktion bei Bedarf nicht erfüllen.

LG
Frankie

propati
05.02.2010, 21:45
den stützakku nicht in den empfänger stecken sonder direkt in v-stabi warum ?
wo steckt ihr das zweite bec kabel vom jive ein ? empfänger oder v-stabi ?

dynaudio79
05.02.2010, 21:48
Eins sollte in den Empfänger und eins in das vstabi.
Damit verteilen sich die Ströme besser weil die Platinen sind ja auch nur begrenzt Stromresistent.

dynaudio79
05.02.2010, 21:49
Meine Eneloops haben eine Ladeschlußspannung von 6,25V etwa.
Eingeladen hatte ich um die 830mAh.

mavnezz
05.02.2010, 22:07
hab ja mit dem mini vstabi kein empfänger mit drin. daher ist master und slave direkt im vstabi und stützakku auf dem letzten freien platz. 4 zellen eneloop sind doch geringer als 5,6v. sollte daher doch easy ohne diode gehen.

gruß

propati
05.02.2010, 22:17
wie würdet ihr die verteilung vom master, slav und eneloop beim normalen v-stavbi vornehmen ?
soll ich einen ganz billigen ein aus schalter nehmen der i.d.r. beim sender mit dabei ist ?
oder soll ich einen emcotec magnetschalter nehmen für den eneloop ?

mfg josef

dynaudio79
05.02.2010, 22:22
Master in den RX und Slave ins Vstabi.
Eneloop direkt an den Empfänger mit einstecken.
In dem Kabel dann einen Zwischenstecker einbauen zum trennen.
Schalter sind nur mögliche Fehlerquellen.
Magnetschalter sind unsinniges Gewicht.

titan
05.02.2010, 22:24
jetzt muss ich mich auch mal melden
verfolge die geschichte schon lange und werde morgen den eneloop einbauen
schalter -
ich werde einen -billigen- ein aus schalter nehmen
master an empfänger
slave an v-stabi
eneloop in den empfänger
jive auf 5.6 bec

normales v-stabi und fasst 8 kanal empfänger

ok da war einer schneller

Alien
05.02.2010, 22:30
Hallo!

Der billige ein/aus Schalter könnte halt bei hohen Strömen im Notfall erst wieder w. o. geben!
Also lieber direkt anstöpseln und auf den Schalter verzichten - ist sicherer!

LG
Christian

titan
05.02.2010, 22:31
ok überredet einfach anstecken - 2mm goldkontakt

dynaudio79
05.02.2010, 22:32
...so is fein. ;)

propati
05.02.2010, 22:37
kann man aber minus immer angesteckt lassen und nur plus stecken ?

titan
05.02.2010, 22:39
ich hab mir grad das selbe gedacht
ich hätt halt den roten (+) stecken lassen
aber ist doch egal

dynaudio79
05.02.2010, 22:40
Jo kannste machen.
Ich machs aber nicht weil ich den Akku auch mal laden will.
Soll der Jive ja nicht übernehmen sondern nur Erhaltungsladen betreiben.

propati
05.02.2010, 22:51
Jo kannste machen.
Ich machs aber nicht weil ich den Akku auch mal laden will.
Soll der Jive ja nicht übernehmen sondern nur Erhaltungsladen betreiben.

wenn ich lade dann stecke ich natürlich beide aus bzw. beider am lader an.
es macht aber nicht wenn ich plus oder minus immer bzw. fast immer stecken lasse ?

mfg josef

dynaudio79
05.02.2010, 23:00
Wenn nur einer der beiden Stecker vom Eneloop gesteckt ist, dann ist der Stromkreis nicht geschlossen und es fließt auch keiner. Egal ob Masse oder Plus.
Wichtig nur, aufpassen mit CFK weils leitet.

Mathelikos
07.02.2010, 21:47
Hallo,

ich hab's einfach so gelöst. Regler ist ein Jazz 80.

Grüße, Matthias

titan
09.02.2010, 16:34
hallo
so hab den eneloop eingebaut geladen - geflogen - eneloop komplett lehr !!!???
hab ihn in den batterieanschluss des futaba 6008 eingesteckt - das wird wohl das problem sein oder ???
wenn ich einen anderen freien platz nehme müsste es doch klappen oder ??

cobra_ffb
09.02.2010, 16:46
hallo
so hab den eneloop eingebaut geladen - geflogen - eneloop komplett lehr !!!???
hab ihn in den batterieanschluss des futaba 6008 eingesteckt - das wird wohl das problem sein oder ???
wenn ich einen anderen freien platz nehme müsste es doch klappen oder ??

Auch ein anderer Platz am Empfänger wird daran nix ändern, der Batterieanschluss sagt ja nur aus, dass dieser Anschluss nur für den Anschluss einer Batterie gedacht ist und sonst für nix, sprich du kannst da kein Steuersignal drauf geben.

Wars recht kalt beim fliegen, dann könnte es schon sein, dass der Akku leer ist, weil Akkus und Kälte sich ja nicht so sonderlich gut vertragen.
Oder aber du hast nen arg hohen Stromverbrauch irgendwo, probier mal eines aus, steck das System drinnen zusammen und lass die Servos mal anständig arbeiten, und schau was der Akku macht.

titan
09.02.2010, 16:49
hallo
aber der stützaccu sollte doch übers bec vom jive geladen werden und auch voll bleiben (auf 5.6 eingestellt)
hatte keine probs während dem flug alles normal nur eben der eneloop ist leer ??

propati
09.02.2010, 17:06
hallo
aber der stützaccu sollte doch übers bec vom jive geladen werden und auch voll bleiben (auf 5.6 eingestellt)
hatte keine probs während dem flug alles normal nur eben der eneloop ist leer ??

sehr sehr sehr komisch.
eigentlich sollte das BEC das mit 5A dauer den eneloop eher überladen als leer machen.
halt uns hier auf den laufenden was genau die ursache war.

mfg josef

titan
09.02.2010, 17:12
ursache ???
ich dachte eben dass der batterianschluss das problem wäre weil der eventuell nur was rein lässt und nichts raus sprich die 5,6 ampere hm

fwbp34
09.02.2010, 17:33
Schließ den Eneloop doch über ein Y-Kabel mit dem Slavekabel an den Empfänger an. So funktioniert es bei mir schon seit ich Jives benutze.

propati
09.02.2010, 17:36
Schließ den Eneloop doch über ein Y-Kabel mit dem Slavekabel an den Empfänger an. So funktioniert es bei mir schon seit ich Jives benutze.

kommt aber auf selbe raus, da der empfänger wie ein v-kabel sich auswirkt !

the.bass
09.02.2010, 17:38
Wie Cobra schon geschrieben hat. "Batt" am Empfänger bedeutet nur, dass Du dort keinen Steuerkanal zur Verfügung hast. Die Batterie kannst Du aber grundsätzlich anstecken wo gerade frei ist. Mit einem "Batt"-Eingang sparst Du halt ein V-Kabel, wenns eng wird mit den Kanälen, was aber wiederum eine Fehlerquelle mehr sein kann.

Die eneloops waren doch nagelneu, oder? Dumme Frage: Hast Du sie 3-4x gecycled, damit sie auf die volle Kapazität kommen bzw. grundsätzlich geladen wurden sie ja von Dir, oder?

LG
Frankie

Edit: Da fällt mir ein - von einer bekannten österr. Modellbaufirma in der Steiermark habe ich mal einen "ab Werk" defekten eneloop Senderakku erhalten.

titan
09.02.2010, 17:41
ja wurden schon ein paar mal be- und entladen

fwbp34
09.02.2010, 18:00
kommt aber auf selbe raus, da der empfänger wie ein v-kabel sich auswirkt !

Wahrscheinlich hast Du recht, aber irgendwie muß muß ja Strom aus dem Eneloop abgezogen worden sein. Wenn auf dem Batt-Eingang 5,6V anliegen kann er nicht leer weden, das ist Ladeschlußspannung von nem 4Zeller.

Also ich würde es probieren oder messe doch mal den Batt-Eingang welche Spannung da anliegt.

Gerhard Grasser
10.02.2010, 19:04
Ich würde mal schauen ob der Eneloop richtig gepolt angelötet ist...

dynaudio79
11.02.2010, 08:14
...oder das BEC vom Jive is hin.
Ja schwer zu glauben aber der Akku kann nicht einfach so leer sein.

the.bass
11.02.2010, 08:33
...oder das BEC vom Jive is hin.
Ja schwer zu glauben aber der Akku kann nicht einfach so leer sein.

Stimmt - ist eine gute Möglichkeit; vielleicht liefert das BEC nicht den Wert, den es laut Werksangabe liefern soll.......

martini69
27.03.2010, 15:03
Hallo,

nach zig Flügen ohne Probleme jetzt wieder Überstromproblem mit Abschalter beim Jive, trotz Eneloop.
Hat mich einen Satz Landegestell gekostet. Ursache war diesmal schnell gefunden, da kann auch der beste Stützakku nix helfen:

http://www.klungler.de/sonstiges/kurzer1.jpg
und hier:
http://www.klungler.de/sonstiges/kurzer2.jpg

Ist mir eine Lehre! Werde stromführende Kabel nicht mehr direkt am Chassis befestigen.
Die Kanten vom Chassis hatte ich zwar alle rund geschliffen aber der Druck des Kabelbinders und auch leichte Vibs haben enormes Schadpotential.

Bei der Heliwartung sollte man also immer auch einen kritischen Blick auf die Verkabelung werfen.

Viele Grüsse
Martin

acde520
02.06.2010, 08:58
Hallo

habe ebenfalls einen eneloop 800mA akku als stütze jedocheine diode zwischen geschaltet da ich mit 6V arbeite und nicht will das der akku immer überladen wird
Den eneloop habe ich mit 5,5A belastet spannung bricht auf ca.4V ein das reicht für eine autorot weiters habe ich in meinen jeti empfenger eingestellt das bei5,5V
der alarm auslöst telemetrie machts möglich so weis ich wann das BEC in die knie geht bzw ausgefallen ist

mfg.bernhard

friedi100
09.06.2010, 10:37
Hallo

habe ebenfalls einen eneloop 800mA akku als stütze jedocheine diode zwischen geschaltet da ich mit 6V arbeite und nicht will das der akku immer überladen wird
Den eneloop habe ich mit 5,5A belastet spannung bricht auf ca.4V ein das reicht für eine autorot weiters habe ich in meinen jeti empfenger eingestellt das bei5,5V
der alarm auslöst telemetrie machts möglich so weis ich wann das BEC in die knie geht bzw ausgefallen ist

mfg.bernhard

Hallo,

welche Diode hast du dazu verwendet? Welche Ladeschlusspannung hat der Eneloop Akku? Fällt die Spannung bei der Verwendung einer Diode eigentlich nochmals ein wenig ab?

Schöne Grüße Alex

Stephan Lukas
23.07.2010, 14:49
Hallo,

Thema wieder mal "hochhol" ;)

Ich war ja bisher klarer Verfechter von "Fliegen mit Jive nur ohne Stützakku"...

Leider hat es mich neulich nun doch mal erwischt, fliege so schön bei Bullendemse (vopr versammelter Mannschaft und Publikum, plötzlich geht der Motor aus und nix geht mehr (war gerade dabei in einen Loop zu gehen :lol:

Höhe ca. 5-8m, Heli runter, Landegestell gebrochen und Heckrohr gebogen, achja, die Blätter und BLW, klar doch :)

Nix Blinken zu sehen, keinerlei Reaktion mehr, na gut, Akku ab und wieder dran - nix...

Mein erster Gedanke, jetzt hat's deinen Jive auch mal erwischt - aber nix da - anderen Akku dran - alles geht wieder. Na gut, nach Haus und in Ruhe alles durch gecheckt => 3. Zelle im Akku tot (0V) (Saehan 6S4800 / 20 Zyklen)

Akku geöffnet, alle Lötstellen absolut sauber, dann die Zellen einzeln unter Last geprüft und siehe da, besagte Zelle hat innerlich 'nen Wackler...

Nun muss ich sagen, der Akku hatte mal vor einiger Zeit einen leichten Crash mitgemacht und dabei hatte sich die Platine leicht verschoben. Ich hatte ihn dann wieder vorsichtig gerichtet, durchgemessen und bin vorsichtig wieder geflogen, und eigt. war alles perfekt. Bin dann auch weiter weg geflogen mit Cam drunter - und jetzt sag' ich, echt Schwein gehabt :lol:

Seit einigen Tagen fliege ich nun auch mit Stützakku :lol:, ist zwar nur ein 800-er Eneloop und direkt am BEC dran (5,6V), so bloß zum sicheren Runterkommen und irgendwie ein beruhigenderes Gefühl jetzt :lol:

Ich hätte nie gedacht, dass ich auch mal Gürtel und Hosenträger brauche...

ein schönes Wochenende :),
Stephan