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Vollständige Version anzeigen : Modifikation am EP Rotorkopf (alte Version)


200D
29.05.2003, 11:32
Hallo,

das der „alte“ Rotorkopf des EP Concept (ohne durchgehende Blattlagerwelle) sehr weich ist und deshalb die Rotorblätter bei einer nicht ganz so sanften Landung in das Heckrohr einschlagen hat sich glaube ich schon rumgesprochen.
Mich hat das schon zwei Satz Rotorblätter und zwei Heckrohre gekostet.
(der eine Satz GFK Blätter war zwei Tage alt :( )
Also was tun ?
Ein Bild sagt mehr also tausend Worte, ich hoffe das die Konstruktion funktioniert.
http://www.bockeroth.de/ep/Rotorkopfmodifikation.jpg

Gruß
Arne

Jörg Ortmeier
29.05.2003, 12:09
Hallo Arne,
da bin ich aber sehr gespannt!
Sicher verhinderst Du damit ein Durchschlagen der Blätter ins Heckrohr, allerdings auch das notwendige Blattschlagen im Flug. Dies müssen jetzt die Blätter übernehmen. Mit den Styros wirds wohl gehen, aber GfK?

Schreib doch mal, wie es so geklappt hat.

200D
29.05.2003, 16:40
Hallo Jörg,

ich verstehe leider nicht so ganz was Du meinst.
Die Schlagbewegungen der Blätter gehen doch in Rotorkreisrichtung, oder ?
(Befestigungsschraube der Blatthalter (die ich verlängert habe) dient als Gelenk)

Sollte ich mich irren teilt es mir bitte mit, bevor ich schon wieder im Acker parke.
Den Jungfernflug konnte ich damit auch noch nicht machen, ich brauche erst noch ein neues
Zahnrad der 1. Getriebestufe. (ist bei dem letzten Heckrotortreffer mit drauf gegangen).


Gruß
Arne

Sven
29.05.2003, 17:17
Hallo Arne,

der Jörg hat Recht ! Die Blätter MÜSSEN nach oben und unten schlagen können...
... bei einem O-Ring Kopf mit Blattlagerwelle ist dies möglich. Durch die relativ dünne Stahlfeder an der deine Blatthalter befestigt sind geht das normalerweise auch,... deine Modifikation dürfte das aber stark dämpfen !

Ergebnis davon ist, das deine Blätter eine erheblich höhere Belastung ertragen müssen...
... Vorsicht ist geboten bei solchen Modifikationen am Kopf !

Gruß,
Sven.

200D
29.05.2003, 23:01
Hi,

Danke für Eure Hinweise, dann war meine Idee wohl doch nicht so klever !
Ich werdes es wohl erstmal wieder rückgängig machen.

Vielleicht kann mir ja jemand die Sache mit den schlagenden Rotorblättern erklären, ich verstehe es nämlich nicht.

Danke.

Gruß
Arne

Sven
29.05.2003, 23:33
Eigentlich reicht es, wenn du dir die Rotorblätter im Vorwärtsflug anschaust...
... das nach vorne laufende Blatt erzeugt mehr Auftrieb als das Zurücklaufende... folglich ist das Blatt, wenn es nach vorne läuft auch etwas mehr nach oben gebogen. Wenn dieses Blatt nun nach hinten läuft dann ist der Auftrieb geringer und das Blatt muss sich weniger "biegen"...
Dies nur als kleines Beispiel von vielen für die nötige "Weichheit" eines Rotorkopfes...
=> Alles in allem sind die Blätter einer ständig wechselnden Belastung ausgesetzt, und die nötigen Ausweichbewegungen der Blätter werden durch die weiche Lagerung mit O-Ringen oder Feder ermöglicht.
Bei einem vollkommen starren Rotorkopf geht die gesamte Belastung in die Blätter...

... "gute" Blätter halten das aus. Viele moderne echte Großhubschrauber z.B. haben einen völlig starren Kopf ohne sogenannte "Schlaggelenke". (u.a. der neue Tiger unserer Bundeswehr).

Die Beschreibung ist zwar etwas oberflächlich (die Kräfte und Bewegungen der Blätter im Flug sind komplexer als man sich vorstellen kann !), aber ich hoffe ich konnte dir trotzdem etwas helfen ;)

Gruß,
Sven.

Daniel Jetschin
29.05.2003, 23:55
nenene,ich hab das auch schon gemacht,der fliegt eigentlich besser als vorher.die schlagbewegung kann immernoch von den blatthaltern selber kommen,da diese immer etwas schlackern.hast du denn das ritzel schon bestellt?ich hab hier nen concept,der wird geschlachtet.sag bescheid,wenn du teile brauchst.

Daniel Jetschin
29.05.2003, 23:56
ach nochwas,ich sehe du fliegst fixed-pitch,wie fliegt denn der so?

Sven
30.05.2003, 11:52
Wie gesagt, wenn die Blätter das aushalten kann man das machen... es ist nur die Frage ob die Blätter dafür geeignet sind...
Wenn die Blatthalter viel Spiel haben, dann hilft das auch bei der Dämpfung... wenn aber z.B. Alublatthalter verbaut sind, dann würde ich es nicht versuchen.

Außerdem hat die von Arne fotografierte Konstruktion die Eigenschaft die Schlagbewegung des einen Blatthalters negativ auf den anderen zu übertragen... ob das gut oder schlecht ist weiß ich nicht. Ich bin wie gesagt nur der Meinung, man sollte sowas nur bauen, wenn man weiß was man da tut ;)

Gruß,
Sven.

Jörg Ortmeier
31.05.2003, 10:43
Hallo,

das gleiche hab ich vor einiger Zeit mal in einem Ami-Forum gesehen. Der genaue Verlauf ist mit entfallen, das Ergebnis war: Finger von wech!!
Das Problem an der Ep kann man auch anders umgehen: 1: Weich aufsetzen (als Anfänger nicht unbedingt immer zu schaffen :D )
2. die lange Hauptwelle nebst Gestängen einbauen. Da hat man ca. 2cm mehr Luft. 3. Den neuen Kopf einbauen (oder gar den Zeal) damit ist das Problem einschlagender Blätter ins Heckrohr aus der Welt.

Ich könnte eine Hughes 500 abgeben. Neue Servos, neuer Kreisel, neuer Motor, etc. für 300 EUR zu haben.

200D
31.05.2003, 23:57
Hallo,

Danke für die Tip´s,
ich habe die Strebe schon wieder ausgebaut.
Im nachhinein denke ich mir, wenn das so einfach zu verbessern währe, währen die
Konstrukteure von Kyosho bestimmt auch schon drauf gekommen.
Und das die sich bei Ihrer Arbeit etwas gedacht haben (Weichheit des Kopfes) unterstelle ich einfach mal.

Auf meinen letzten Aufsetzer war ich eigentlich ziemlich stolz, in einer schnellen Kurve hat mein Heckservo angefangen zu zucken (habe ich aber erst nachher herausgefunden) Ergebniss: wilde Piouretten.
Trotzdem habe ich ihn einigermaßen abfangen können und war schon erleichtert, als er waagerecht über dem Boden war. Die Erleichterung hat nur bis zum Einschlag der Blätter in das Heckrohr gedauert.
Da freut man sich, das man eine brenzlige Situation gemeistert hat und Ätsch.....

Naja, vorher ging es ohne Verstärkung dann geht es auch weiter ohne.

Gruß

Arne