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Vollständige Version anzeigen : T-Rex 500 Heckpendeln durch falsches Servo?


zschigi2
13.11.2009, 23:01
Nabend,

seit kurzem nenne ich einen (gebrauchten) T-Rex 500 mein Eigen, der nach notwendiger, sehr gründlicher Überholung nun recht ordentlich geht. Einzig mit dem Heck bin ich noch nicht so ganz glücklich. Ich hab hier das typische Pendeln, das man bei zu viel Kreiselempfindlichkeit erlebt. Allerdings fliege ich den neu verbauten 401`er im HH-Modus mit lediglich 30% Empfindlichkeit, was ja eigentlich viel zu wenig ist.

Nun habe ich den Fehler zunächst in der Mechanik gesucht und hier auch so ziemlich alles probiert/gewechselt. Ohne zählbaren Erfolg. (Das Einzige, was hier noch ein kleines Fragezeichen sein könnte, sind die Heckgestängeführungen, denen ich nicht so ganz über den Weg traue.)

Der schwächste Punkt in der Kombi ist nunmehr noch das Heckservo. Daher meine Frage, kann ein zu langsames/schwaches Servo auch zu diesem leichten Pendeln des Hecks führen? Oder äußert sich so etwas anders. Ich denke hier insbesondere ans Rausdrehen des Hecks bei Vollpitchstößen, was ich nicht habe.

Gruß, André

bramrai
13.11.2009, 23:12
Welches Heckservo hast denn? Das Heckpendeln kommt meist auch vom Originalregler.
Funktioniert meist nur im Stellermodus!
LG. Rainer

zschigi2
13.11.2009, 23:17
Da ist so ein olles Tower Pro MG16R Servo drin, das auf jeden Fall rauskommt.

Flieg den Regler nicht im Govenor-Modus. Hab auch schon verschiedene Drehzahlen probiert, ohne nennenswerte Besserung.

Das Ding ist jetzt auch nicht unfliegbar. Nur könnte das Heck für meinen Geschmack ruhiger stehen.

bramrai
13.11.2009, 23:20
Das Servo kenn ich nicht. Was aber garantiert funktioniert ist ein Futaba S9257 oder Align DS 520. Gibts hier in der Gebrauchtbörse zu genüge.

zschigi2
13.11.2009, 23:24
In diese Richtung wollte ich mich auch orientieren. Trotzdem bleibt die Frage, ob dieses Flugverhalten überhaupt von einem ungeeigneten Servo hervorgerufen werden kann oder ob ich mich bis zum Erhalt des neuen Servos schon mal weiter auf Fehlersuche anderer Art begeben kann.

Wobei ich hier ziemlich ratlos wäre. Bliebe lediglich noch die Frage, ob die Heckgestängeführungen unter Last zu einer Schwergängigkeit der ansonsten leichtgängigen Mechanik führen können?

bramrai
13.11.2009, 23:32
Es gibt da viele Ursachen. Heckrotorblätter, Riemen zu locker, Schiebehülse schwergängig.
Den Draht zur Heckansteuerung verwende ich nicht. Ich mache mir aus einem 4mm Kohlerohr und einer 2mm Gewindestange ca. 30mm lang (beidseitig ins Rohr mit Uhu Plus Endfest eingeklebt) eine Schubstange. Diese Anlenkung ist absolut leicht und Verwindungssteif und braucht auch keine Führung. Hab das immer so bei meinen Helis gemacht und keine Probleme.

zschigi2
13.11.2009, 23:37
Wie gesagt, mechanische Ursachen schließe ich - bis auf vielleicht das Heckgestänge - eigentlich aus.

Hab am Heck alles gewechselt! Neue Blätter, neue Welle und Lager, neue Schiebehülse, Blatthalter, Anlenkungen, sogar neues Gehäuse! Geht auch alles super leichtgängig. Riemen ist auch ordentlich (nicht zu straff) gespannt.

bramrai
13.11.2009, 23:45
Dann liegts vielleicht doch am Regler. Ein Kumpel hatte das gleiche Problem beim neuen T-Rex 500 CF. Er hat dann einen Kontronick Jazz 55-6-18 eingebaut und das Heck stand wie angenagelt. Ich Persönlich würde lieber einen YGE 60A oder 80A oder als mein großer Favorit den Robbe Roxxy 9100-6 einbauen.

zschigi2
14.11.2009, 00:10
Aber wenn ich den Regler nicht im Govenor-Mode betreibe, dann ist er doch letztlich nur für das Motortiming und nicht auch die Drehzahl zuständig. Es dürfte dann also bei konstanter Schwebehöhe und damit gleichbleibender Regleröffnung, mangels Drehmomentänderung auch nicht zu ungewollten Heckbewegungen kommen oder verstehe ich hier was falsch?

Taumel S.
14.11.2009, 00:19
Der Drehzahlsteller sollte damit (im Stellermodus) eigentlich nichts zu tun haben, aber ein zu lahmes Servo kann schon schuld sein.
Schwingt das Heck auch im Normalmodus des Kreisels?

zschigi2
14.11.2009, 00:26
Schwingt das Heck auch im Normalmodus des Kreisels?

Weiß ich nicht, muss ich morgen mal antesten. Aber wie ist der genaue Zusammenhang zwischen falschem Servo und Pendelbewegung? Bei schwergängiger Mechanik ist die Pendelbewegung für mich logische Folge, da quasi die Neutralstellung des Hecks jedesmal "übersprungen" wird und dann in die andere Richtung korrigiert wird usw. Aber wie ist der Zusammenhang beim Servo?

westersoft
14.11.2009, 00:59
Hi,
es kann sein, dass es mit einem anderen Servo verschwindet, genauso könnte es sein das es mit einem anderen Drehzahlsteller verschwindet.
Der Drehzahlsteller macht schon zackigere Impulsbelastungen an den Akku als andere Drehzahlsteller, auch bei normalen schweben. Daraus resultierend könnte es sein dass das Servo dann nicht vernünftig regeln kann (wenn die Spanungsversorgung minimal wackelt), wobei ein anderes Servo das Regeln ggf. beherscht. Ich als Bastler würde in so einem Fall mal nen Kondensator in die Spannungversorgung des Servo schalten, um zu sehen ob die dann stabilere Spannungsversorgung das Regelverhalten ändert.
z.B. RAD FC 1.200/35 bei Reichelt.de
Gruß Norbert

zschigi2
15.11.2009, 14:06
So, Servo ist gegen ein Standartservo, das ursprünglich auf dem Heck meines Raptors seinen Dienst tat, getauscht. Denke, es ist etwas besser geworden. Trotzdem ist das Heck aber noch nicht wirklich ruhig. Was mir jetzt noch einfallen würde, ob eventuell der Heckriemen eine Fehler hat. Spannung ist ok. Werd ich wohl vorsorglich auch mal noch tauschen...

bestan
16.11.2009, 19:23
habe auch ein problem mit meinem heck. bricht aus beim rückwärtsfliegen. habe gemerkt dass sich der pitcharm vom heck verbiegt. der pitcharm ist am heck gehäuse angeschraubt an einem plastik arm. das ist alles lausig gemacht und verbiegt sich unter last. hat jemand die gleichen erfahrungen gemacht?

Fly-So-High
16.11.2009, 20:00
Ein ebenfalls häufig auftretendes Problem am Heck des 500er sind die Drucklager, die hakeln unter Last bzw gehen ruckweise. Rausschmeissen und durch Radialkugellager ersetzen, dann kann man den Gyro meist deutlich weiter aufdrehen....ich lieg so bei 95% Empfindlichkeit nachdem ich anschliessend noch den Servohebel optimiert habe !

Marcel

Rex-600
16.11.2009, 20:02
Hi schau doch mal hier : http://rulers-place.de/data/index.php?site=t-rex500-heckpendeln

Gruß Daniel

Maddin
16.11.2009, 20:28
Wie gesagt, mechanische Ursachen schließe ich - bis auf vielleicht das Heckgestänge - eigentlich aus.

Hab am Heck alles gewechselt! Neue Blätter, neue Welle und Lager, neue Schiebehülse, Blatthalter, Anlenkungen, sogar neues Gehäuse! Geht auch alles super leichtgängig. Riemen ist auch ordentlich (nicht zu straff) gespannt.

Hallo.

Hatte auch lange dieses Problem. Bei mir war es der Heckriemen. Der streifte nur leicht am Gehäuse (siehe Bilder).
Schau mal, ob es bei deinem auch so ist.

Gruß Martin

zschigi2
21.11.2009, 15:40
Hab jetzt nochmal ein leistungstärkeres, schnelleres Servo verbaut ohne nennenswerte Besserung. Ein Kollege auf dem Platz gab mir heute auch den Tipp mit den Drucklagern. Werde also jetzt diese mal prüfen und ggf. ersetzen.

Gruß, André

zschigi2
21.11.2009, 16:22
Hi schau doch mal hier : http://rulers-place.de/data/index.php?site=t-rex500-heckpendeln

Gruß Daniel

Danke für dem Tipp. Hab es grad fix noch ausgetestet, leider ohne Veränderung. Werden wohl doch die Drucklager sein.

Gruß, André

zschigi2
21.11.2009, 18:31
Prima, die Imbusschrauben an den Blatthaltern sind dermaßen fest, dass man die Schraubenköpfe rund dreht. Und das auch nachdem ich sie mit dem Lötkolben erhitzt habe. Hier komm ich also nicht weiter. :P

Hab allerdings auch kaum Spiel auf den Blatthaltern und sie sind sehr leichtgängig. Was mir allerdings aufgefallen ist, dass eine der Anlenkungen von der Schiebehülse zu den Blatthaltern schwergängiger ist als die andere. Werde also hier mal noch bissl rumprobieren.

zschigi2
03.01.2010, 12:10
Hab mich grad mal wieder meinem Heckproblem gewidmet. Nach diversen Tipps hier im Forum hab ich nun mal die Regleröffnung erhöht. Bin bis dato immer mit folgender Schwebeflugkurve unterwegs gewesen:

0; 70; 72,5; 75 85.

Nunmehr wie folgt:

0; 84; 87,5; 92,5; 100.

Ergebnis: Heck ist wesentlich ruhiger und ich kann mit der Kreiselempfindlichkeit bis 50% im HH Modus (401er) raufgehen. Bei größeren Werten fängt er dann wieder zu pendeln an. Das Heck rastet aber noch immer eher schwammig ein (dreht auch leicht zurück), ich bräuchte also gefühlt noch ein wenig mehr Kreiselempfindlichkeit.

Daher meine Frage: Im Moment ist ein 12er Ritzel verbaut. Würdet ihr es als zweckdienlich empfinden, ein 13er zu besorgen und bei in etwa gleicher Gaskurve zu verbauen?

Gruß, André