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Vollständige Version anzeigen : 4 Blatt Kopf für T-Rex 500


Schneipe
18.11.2009, 07:07
Hi, wenn man einen 4 Blatt Kopf montieren möchte, muss man dann V-Stabi fliegen? Denn man hat ja keine Paddelstange mehr.....

QuaX
18.11.2009, 07:19
Hallo,
nein, Du kannst auch die beiden Knüppel an Deinem Sender nehmen und das von Hand aussteuern. :)

Viele Grüße

Michael

Schneipe
18.11.2009, 07:40
Und ich dachte immer, die sind nur zur Zierde da......Danke für den Hilfreichen Tip.

Klaus13
18.11.2009, 20:21
Hallo Schneipe,

dann mal ganz kurz von mir ein paar Infos, da ich auch gerade mit 4-Blatt am 450er experimentiere. Ohne Stabi ist es grundsätzlich schwierig, bei Wind sehr schwierig, den kleinen Heli ruhig zu halten. Das hängt aber auch vom Rotorkopf und den verwendeten Blättern ab. Ein sehr harte Rotorkopf und harte Blätter machen die Steuerung sehr direkt und damit empfindlich. Bei weichem Kopf und weichen Blättern umgekehrt. Ich verwende den 4-Blatt zusammen mit AC3X. Wenn ich dann die Regelung ganz runterdrehe, habe ich den Heli nicht mehr im Griff, bin aber auch noch vergleichsweise ungeübt. Außerdem gilt, je größer der Heli, desto einfacher ist es auch ohne Stabi. Das siehst Du bei den Scalern ja öfter.

Gruss Klaus

Heli-Peter
20.11.2009, 22:35
Hallo zusammen!

Also, ich bin meine 4-Blatthelis immer ohne Untersützung geflogen.
Die "nicht ganz" scale Köpfe haben sich auch so ganz gut fliegen lassen.
Kam aber mal etwas Thermik oder böiger Wind auf, dann war ein scale Flugbild nicht mehr gegeben, obgleich der Heli, wegen seiner Direktheit auf die Steuerimpulse immer noch kontrollierbar war. Das Flugbild war aber unruhig.

Nachdem ich mir einen 4-Blatt-Kopf richtig scale und wie bei der richtigen BO starr aus ALU gefräst hatte, konnte ich das Ding dann schon bei leichtem Wind nicht mehr beherrschen. Ich habe den FBL installiert und nachdem die Einstellungen perfeckt waren habe ich erst einmal festgestellt, bis zu welchen extremen Wetterverhältissen (auch extrem böigen Winden) das Helifliegen mit Starr-Köpfen doch noch richtig spaß machen kann.

Ich benutze eigene Blatter, ebenfalls scale aus GFK-CFK.
Die sind drehsteif wie ein Brett aber biege-weich.
Allerdings handelt es sich hierbei auch im 920mm Blätter. (2M Rotorkreis)

nopost123
23.11.2009, 22:07
"Ich benutze eigene Blatter, ebenfalls scale aus GFK-CFK.
Die sind drehsteif wie ein Brett aber biege-weich.
Allerdings handelt es sich hierbei auch im 920mm Blätter. (2M Rotorkreis)"

Hallo Peter
Wie ich mit Interesse gelesen habe baust du deine Blätter auch selber. Bei der Größe sollte aber ein Problemloses Fliegen ohne FBS möglich sein. Ein paar Kurzhinweise zum Rotorblattbau habe ich in einem Album von mir eingestellt. Kannst ja mal eine Blick darauf werfen. Bei den kleinen Helis ist es glaube ich deutlich schwieriger eine passende Blattabstimmung zu erreichen. Da ist vermutlich der einfachere Weg ein FBS einzubauen. Die kleinen Helis werden auch nicht so schnell, so das die relativ starren Blattdämpfungen noch problemlos arbeiten.

mfG

Norbert

upside-down
23.11.2009, 23:08
Außerdem gilt, je größer der Heli, desto einfacher ist es auch ohne Stabi. Das siehst Du bei den Scalern ja öfter.

Stimmt! Und dank der ultraschnellen und ultrastarken Servos ist das FBL-fliegen ab 50-er Größe auch mit Zweiblattkopf ohne Stabilisierungselektronik sehr gut möglich.
Ich hatte vor ein paar Wochen -ich glaube bei Helifreak- diesbezüglich ein fantastisches Video gesehen.... wenn sich da nicht ein neuer Trend auftut ;D
David

Heli-Peter
23.11.2009, 23:11
Jou!
Grundsätzlich kannst du bei der Größe auch ohne FBL fliegen.
Wenns nicht viel Wind bzw Turbulenz hat.

Wenns aber richtig bockig ist, dann will ich mal einen zwei oder vier-Blatt fliegen sehen, wo auch das Flugbild noch schön ist.
Du knüppelst wie ein Weltmeister und die Kiste hüpft durch die Turbulenzen und wenn du die richtige erwischt hast, steht die Nase senkrecht im Himmel.

Bei meinem Rotorkopf sind absolut keine Dämpfer drin. So zu sagen Metall auf Metall. Hier können sich wirklich nur die Blätter biegen.
Anfangs bin ich das Ding ohne FBL geflogen. Trotz 18 Jahren Flugerfahrung mit Paddellosen Köpfen ohne FBL war ich nicht in der Lage das Teil ruhig zu halten.
Die is sowas von giftig.
Da ich meinen Heli aber auch bei Windstärken und Böen fliege, wo sonst nur noch die Segler am Hang stehen, ist ein FBL zwingen nötig geworden.


Gruß!

nopost123
24.11.2009, 19:16
[

Bei meinem Rotorkopf sind absolut keine Dämpfer drin. So zu sagen Metall auf Metall. Hier können sich wirklich nur die Blätter biegen.
Anfangs bin ich das Ding ohne FBL geflogen. Trotz 18 Jahren Flugerfahrung mit Paddellosen Köpfen ohne FBL war ich nicht in der Lage das Teil ruhig zu halten.
Die is sowas von giftig.
Da ich meinen Heli aber auch bei Windstärken und Böen fliege, wo sonst nur noch die Segler am Hang stehen, ist ein FBL zwingen nötig geworden.


Hallo Peter
Du sprichst die typischen Probleme von Stabilosen Rotorsystemen an, bei denen die Abstimmung noch nicht optimal ist. Als Optimal bezeichne ich hierbei ein Flugverhalten, dass ein Fliegen bei starkem Wind bis Sturm ohne "Eigenleben" verkraftet. Man könnte näherungsweise von einem "hillerähnlichen" Flugverhalten Sprechen. Das dieses möglich ist konnte ich im Laufe meiner Hubizeit selbst erfahren und das eine oder andere mal auch bei fremden Mehrblattsystemen sehen. Ein super Rotorsystem war z.B. damals das NBS-System von Günther Knipprath. Das war fast 2 Jahrzehnte vor Flybarsystemen, und man konnte mit diesem System alles fliegen, auch bei starkem Wind! Leider ist ein NBS-System zu empfindlich in punkto Transport und Handling des Helis. Kommt es zu einem Haarriss im GFK-Verbund kann einem das Rotorsystem um die Ohren fliegen. Wem NBS nichts sagt kann auf der Oldikachel des Forums einmal nachlesen. Den Vierblatt fliege ich mit ca 44 bis 48mm breiten Rotorblättern. Das Profil ist ein NACA 2418mod.In den Blättern liegt als Holm ein Alurohr mit 5,5mm Durchmesser. Der Holm fängt aber erst nach einem drittel der Blattlänge, ausgehend vom Blattanschluß an! Der Bereich bis zum Blattanschluß ist hohl und nur mit Rowings verstärkt. Dadurch erreiche ich eine sehr gute Schlagdämpfung bei einem im Aussenbereich sehr Torsionsfesten Rotorblatt.In der Blattspitze sind im Nasenbereich ca. 55g Profilblei einlaminiert. Damit liegt der Massenschwerpunkt des Systemes bei ca. 55 bis 59%. Der Rotorkopf selbst ist eine starre Polyamidnabe von 45mm Durchmesser ohne jegliche Dämpfung. Bei meinem ersten Rotor hatte ich den Bo 105 Rotorkopf von der Form her nachempfunden. Aus Vereinfachungsgründen dann aber auf die Arme verzichtet. Ergebniss: Lässt sich besser anfertigen und fliegt besser (Schlaggelenkabstand wird kleiner) Das Blatt wiegt ca 190g.

Sollte ich dich zu neuen Herausforderungen inspiriert haben, probiers einfach mal aus.

Bei kleineren Systemen, wie hier vom Autor des Thread angefragt, ist m.E. ein FBS System die Einfachere und Billigere Variante. Rotorblätter bauen ist nämlich ziemlich viel Arbeit, und nach einem Crash sind immer gleich vier dahin. Bei den niedrigen Preisen der 450er und 500er Klasse sind gekaufte Blätter weit günstiger. Da hat sich ein FBS schnell ausgezahlt.

mfG

Norbert

Heli-Peter
24.11.2009, 20:06
Hallo Norbert!
Hast du mal bitte Bilder von dem Kopf!

Würde mich interessieren wie er aussieht.
Auch meine Blätter sind drehsteif wie ein Brett und super weich biegsam.
Wenn du aber ein Polyamid Zenrtalstück nimmst, dann ist das doch schon gar nicht mehr so starr.

Falls du Bilder hättest, kannst du sie mir bitte auf meine Mail schicken oder wenns zum Thema passt auch hier einstellen.
Danke! und Gruß!

nopost123
24.11.2009, 21:17
Hallo Peter
Unter meinem Profil habe ich ein paar Alben zu meinen Vergangenen Projekten eingestellt. Dort kannst du auch Bilder vom Drei- bzw. Vierblattkopf sehen. Die Zeichnung war damals mein erster Kopf (Bo 105). Das Polyamid weist bei der verwendeten Materialstärke kaum Elastizität auf. Läst sich aber einfach gut verarbeiten. Lackieren mit Felgenspray geht auch prima. Sollte das nicht klappen kann ich dir auch eine Mail schicken.

mfG

Norbert

QuaX
25.11.2009, 08:55
Servus,
das "Geheimnis" ist der Schlaggelenksabstand. Der ist bei starren Köpfen hauptsächlich durch die Biegesteifigkeit der Rotorblätter bestimmt, wie Norbert ja schon geschrieben hat.
Ich habe für den T-Rex 450 einen Kopf mit richtigen Schlaggelenken gebaut und erreiche damit einen sehr geringen Schlaggelenksabstand. Diesen Kopf kann man ohne Weiteres auch bei Wind ohne V-Stabi fliegen. Klar hat das bei einem 450er durch die Größe und das Gewicht irgendwann auch mal seine Grenzen. Das Aufbäumen im Schnellflug ist mit dem Kopf auch deutlich reduziert und leicht aussteuerbar. Das ein Rotor im Schnellflug aufnickt ist halt mal Physik, die Frage ist immer, wie stark er es macht (liegt unter anderem eben am Schlaggelenksabstand) und wie leicht es aus zu steuern ist. Ach ja ein zweiter wichtiger Aspekt bei den Rotorblättern ist der Vorlauf. Hat ein Blatt viel Vorlauf, verhält es sich eher destabilisierend.
Ich bin übrigens seit einiger Zeit dabei, so einen Kopf für die 500er Größe zu konstruieren, komme aber nicht so richtig dazu. :(

Viele Grüße

Michael

P.S.: Sorry für die flapsige Bemerkung am Anfang. Ich wollte darauf gleich was Klärendes schreiben, bin aber nicht dazu gekommen.

Sebastian Zwahr
25.11.2009, 09:40
Hey Michael,

vllt mal vorweg: ich bin mit mehrblattköpfen nicht so sehr firm...
sag mal auf dem Bild erkannt man daß die Blätter 45° versetzt in den TS Kugeln eingehängt sind.
Müsste das nicht auch wie beim 2Blatt Kopf so sein daß die 90° versetzt eingehängt werden?
Also das hintere blatt links oder rechts, das seitliche Blatt entsprechend vorn oder hinten... oder Bewegt sich deine TS beim Nicken auch 45° schräg nach vorne?

Gruß Sebastian

QuaX
25.11.2009, 09:46
Servus Sebastian,
zweiteres ist richtig, die Taumelscheibe bewegt sich um 45° gedrehte Achsen. Wichtig ist die Ansteuerung mit der 90° Phasenverschiebung, das heisst bei Nick müssen die Blätter 90° vor ihrer Wirkung (z.B. Aufnicken des Hubschraubers) angesteuert werden. Wie das dann mechanisch gelöst wird, ist dann wieder wurscht. Z.B. haben die Robbe/Schlüter Hubschrauber bei ihren Zweiblattköpfen mit Stabistange eine mechanische Ansteuerung von 45°. Wie gesagt die Phasenlage muss stimmen, egal wieviele Blätter ein Rotor hat.

Viele Grüße

Michael

nopost123
25.11.2009, 10:27
Hallo Michael

Hübscher Rotorkopf für 450er Mechaniken. Vieleicht kannst du den Interessierten Lesern ein paar Angaben zu den verwendeten Blättern geben. Schließlich ist immer das Gesamtsystem aus Kopf und Blättern für die zu erwartenden Flugeigenschaften maßgebend.

mfG

Norbert

QuaX
25.11.2009, 10:40
Servus Norbert,
das sind BBT Evolution für den Zoom 400 mit 275mm Länge. Einfach zwei Paar genommen, das ist alles. Durch die realen Schlaggelenke können die Blätter ruhig etwas steifer sein, das macht nix. Ich habe kürzere Blätter genommen, da die normalen T-Rex 450 Blätter einfach für einen Vierblatt zu groß sind. Soviel Schub braucht kein Mensch! :) Eigentlich wären schmalere Blätter mit 320mm richtig, aber die gab es nirgends, daher die Kürzeren. Das hat auch noch den Vorteil, dass man die Drehzahl etwas höher wählen kann (ich fliege mit 2500 U/min) was sich gut auf den Heckrotor auswirkt. Wegen dem kann man nämlich die Hauptrotordrehzahl nicht beliebig absenken, der braucht die Drehzahl, gerade wegen des höheren Drehmoments eines Vierblattrotors.

Viele Grüße

Michael

extreme011
28.11.2009, 11:36
@QuaX
Das ist in etwa der gleiche Aufbau wie ein CopterX 4-Blatt Kopf. dieser hat auch sehr weiche Schlaggelenke. Trotzdem macht er erst mit FBL richtig Spass zu fliegen. Ich glaube, da fehlt einfach ein wenig Masse. Wir haben eine EC 135 von Schwing am Platz mit 4- Blatt von Schwing und 23kg. Die ist ganz harmlos zu fliegen. Der Kopf von Schwing ist aber auch klasse gemacht.


Torsten

nopost123
28.11.2009, 21:44
@QuaX
Das ist in etwa der gleiche Aufbau wie ein CopterX 4-Blatt Kopf. dieser hat auch sehr weiche Schlaggelenke. Trotzdem macht er erst mit FBL richtig Spass zu fliegen. Ich glaube, da fehlt einfach ein wenig Masse. Wir haben eine EC 135 von Schwing am Platz mit 4- Blatt von Schwing und 23kg. Die ist ganz harmlos zu fliegen. Der Kopf von Schwing ist aber auch klasse gemacht.


Torsten

Hallo Thorsten
Mit der Masse wirst du bei den kleineren Helis sicherlich recht haben. Aber in der Größe von 1,5 bis 1,8m DRM geht das problemlos ohne Stabilisierungssysteme (außer Gyro für den Heckrotor). Bei Mehrblattsystemen bevorzuge ich starre Naben (Wie die original Bo 105) und laminiere das know how lieber in die Blätter. Prinzipiell müsste das bei den kleineren Helis auch funktionieren. Vielleicht gibt es im Forum jemand der das schon einmal probiert hat?


mfG

Norbert

glowin
29.11.2009, 16:58
...
:) Eigentlich wären schmalere Blätter mit 320mm richtig, aber die gab es nirgends, daher die Kürzeren.
...
Die gibt es inzwischen schon, siehe Nachbarthread (http://www.rc-heli.de/board/showpost.php?p=1044805&postcount=50).
Gruss,
Burkhard

QuaX
29.11.2009, 17:52
Servus,
danke Burkhard!
Aber was sind denn das für Büchsenöffner? Die Haken am Randbogen bringen blos unnötig das Gewicht nach hinten und vergrößern dadurch den Vorlauf. Aber das wäre ja schnell weggeschliffen! :)
Die Blatttiefe schaut recht gut aus!

Mal schauen, vielleicht hole ich mir die mal zum Testen.

Viele Grüße

Michael

glowin
01.12.2009, 23:09
Hi Michael,
da die Blätter von der Vorderkante aus gesehen die Bohrung an fast der selben Stelle haben wie die 'normal'-tiefen, ist das meiste Gewicht an der Vorderkante!
Die Blätter haben mit Büchsenöffnerende ein Vorlauf von unter 1 mm, eher gegen 0. Ich denke wenn man das Ende abschleift könnt man mal Blätter mit Nachlauf austesten. ;)

Gruss,
Burkhard

nopost123
03.12.2009, 20:18
Hallo Burkhard

Blätter mit nachlauf werden eine sehr hohe Flugruhe aufweisen, dafür aber sehr träge auf kollektive und zyklische Steuerbefehle reagieren. Appropo

mfG
Norbert

nopost123
03.12.2009, 20:34
Fortsetzung:



Blätter mit nachlauf ..... Die Randbögen sollen den induzierten Widerstand es Blattes reduzieren. Bei Großhubschraubern wird das erfolgreich praktiziert. (AH 64, Lynx etc.) Bei Modellen ist dies hingegen eher kosmetischer Natur. Hier ist die Kreisflächenbelastung so gering das es zu keinen messbaren effekten kommt. Günther Knipprath hatte in den 90er Jahren mit abgebogenen Rotorblättern (Winglets) experimentiert. Beim Modellheli waren keine Verbesserungen feststellbar.
Sieht aber interessant aus.

mfG
Norbert

QuaX
03.12.2009, 20:54
Servus,
Ich habe schon einiges an Blattspitzendesign gesehen, aber das!?
Mit dem Design der Blattspitzen versucht man bei den manntragenden Hubschraubern den induzierten Wiederstand zu reduzieren und hauptsächlich den Lärm. Das Design bei der Lynx (BERP) ist für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt, hat aber gravierende Nachteile im Schwebeflug, da braucht der Rotor sehr viel Leistung. Nach hinten gepfeilte Blattspitzen reduzieren zwar den Lärm, haben aber wie schon gesagt oft höhere Steuerkräfte zur Folge.
Normalerweise baut man einen leichten Vorlauf oder einen "Pitchachsenoffset" also ein Versatz der Blattdrehachse um den Wiederstand des Blattes, der es nach hinten schwenken lassen würde, zu kompensieren. Also Null Vorlauf macht keinen Sinn, so ca. 2mm bei der Größe sollte recht gut passen.
Wenn die Position der Bohrung bei den schmaleren Blättern so weit hinten liegt wie Burkhardt beschreibt, dann passt das eigentlich nicht zur Blattgeometrie. Die Drehachse sollte eigentlich immer in der Nähe der T/3 Linie, eher leicht davor, liegen. Legt man die weiter nach hinten, mag zwar der Vorlauf passen, aber eben nicht zum Profil.

Ich habe inzwischen den smartmodel Vierblattkopf auf dem 500er geflogen. Geht trotz des starren Kopfes recht schön aber der Hubschrauber bäumt sich im Schnellflug deutlich auf. Da brauche ich noch weichere Rotorblätter. Das Aufbäumen lässt sich aber ganz gut aussteuern. Die Optik schaut recht gut aus, jetzt kommt er auf meine BO 105. :)

Viele Grüße

Michael

glowin
03.12.2009, 21:47
Na dann bin ich ja gespannt wie die CarbonHobby-Blätter sich verhalten werden, den 4-Blatt dazu bekomme ich erst zu Weihnachten. ;) Der CopterX 4-Blattkopf hat ja auch sehr weiche Schlaggelenke, mal sehen was das ergibt.

Ich habe noch mal ein Foto angehängt, wo ich ein CarbonHobby-Blatt vor ein normalen Align 325 Pro Holzblatt gehängt habe, das sieht man deutlich den Unterschied im Vorlauf und wo die Bohrung sitzt, da ist nix mit T/3 Linie.
Die rote Linie im Bild sollte in etwa die Senkrechte (0°) sein.

Gruss,
Burkhard

QuaX
04.12.2009, 07:52
Servus Burkhard,
da bin ich mal gespannt auf das Ergebnis. Halte uns auf dem Laufenden!

Vieel Grüße

Michael