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Vollständige Version anzeigen : Welchen Empfängerakku bei diesen Temperaturen?


jan_wen
29.11.2009, 17:38
Hallo

Da mir bei dieser Kälte die ollen Metallhydrid Akkus wieder zusammengebrochen sind bin ich jetzt am rätseln welche Empfängerakkus ich im Winter nehmen soll.

Da die Cadmium nicht mehr gebaut werden (waren m.M.n. die besten) was nun?


Lipos sind ja auch nix bei Minusgraden

Gruß

Jan

Rolf Heszler
29.11.2009, 17:55
Hallo Jan

Ich fliege in meinem Logo 500 seit Januar einen 2S Lipo als Empfängerstromversorgung mit einem Emcotec DPSI Micro und hatte bis 0° keine Probleme damit.
Akku ist ein Kokam 2S 1500mAh mit 30C.
Als Empfängerakku vielleicht etwas oversized aber es funktioniert.

Mit den Nimh in meinem Minicopter Acrobat 91 habe ich seit 3 Jahren im Winter auch keine Probleme, ich verwende 4 Zellen GP2200 und eine elektronischen Schalter.

Grüße
Rolf

jan_wen
29.11.2009, 18:05
Na ja oversized würde ich nicht sagen
Nach 2 Flügen mit dem 700er lade ich in die Cadmium ca 1200 mA nach

Ich hatte schon öfters Probleme bei Temperaturen unter 0 Grad mit Lipos und Hydrid Akkus

Wer hat denn schon mal die Eneloop als Empfängerstrom getestet?
Wären die eine Alternative?

Gruß

Jan

Helixone
29.11.2009, 18:06
-_-Hallo Jan
Fliege schon seit Jahren mit NIMH Akkus von GP 3900/4200mAh und bissher auch im Winter keine Probleme damit gehabt.

Klaus G.
29.11.2009, 18:11
Eneloop ist ein absolutes "no go" bei der Kälte. Im Übrigen auch im Sommer ;D
Kauf dir einen NICD die gibt es durchaus noch zu kaufen.
Oder kauf einen hochwertigen niederohmigen NIMH Akku.
So einen wie der Rolf gesagt hat z.b.

jan_wen
29.11.2009, 18:13
Na dann wird mir wohl nix anderes übrig bleiben als nach Lagerbeständen der Cadmium zu greifen

Uwe Z.
29.11.2009, 18:24
letzten Winter bin mit Lipo geflogen... noch bei -10 Grad... aber da halt nur einen Flug... ;D aber sonst auch immer bei 0 Grad sowas mit dem Lipo. Dieses Jahr bin mit GP 3300 NIMH Zellen unterwegs... geht auch und ging schon 2006 und 2007. Ich pack die Akkus immer in so Polstermaterial ein wo bei Paketen dabei ist...

So sind die Akkus nicht direkt an der Luft oder noch schlimmer, werden dann vom Rotor angeblasen... das sie auf -20 runterkühlen...

Rolf Heszler
29.11.2009, 18:27
Hallo Jan

Mit oversized meinte ich die 30C.

Grüße
Rolf

dudy666
29.11.2009, 18:29
Na ja oversized würde ich nicht sagen
Nach 2 Flügen mit dem 700er lade ich in die Cadmium ca 1200 mA nach

Ich hatte schon öfters Probleme bei Temperaturen unter 0 Grad mit Lipos und Hydrid Akkus

Wer hat denn schon mal die Eneloop als Empfängerstrom getestet?
Wären die eine Alternative?

Gruß

Jan

So wie Klaus G. schon schreibt sind Eneloop nix. Habe im NT zwar auch welche, aber nur als Stützakku. Maximale Belastbarkeit ist so wie ich weiß bei 4 Ampere. Wahrscheinlich schmeiße ich die nächstes Jahr aber auch raus.

Gruss Rainer

Fly-So-High
29.11.2009, 18:31
Ich klemm im Winter auch den 2s Lipo ab und stattdessen entsprechend dann 6x 1700er KAN Zellen dran funzt bestens und vorallem braucht man auch bei -15° keine Angst haben vor Akkuzusammenbrüchen.

Marcel

SteffMT
29.11.2009, 19:26
Eine Frage, aber bricht die Empfängerstromversorgung wirklich so zusammen?
Wenn ich Servos für 2S Versorgung habe ok. Aber gehe ich von einem System aus das für 4,8V ausgelegt ist habe ich doch bei Nennspannung 2,4V Überspannung.
Ich bin bis jetzt nur Lipos fürn Motor im Winter geflogen. Aber da konnte ich noch nicht wirklich feststellen dass wenn ich so fliegen wie ich auch im Sommer fliegen die Spannung merklich einbricht. Hab nur die Laufzeit etwas verkürzen müssen.

Grüße
Stefan

nincomatz
29.11.2009, 19:30
Dere Jan.

Also ich flieg seit zwei jahren meine 2s lipo mit 2500mah und Helitron Schalter in der Wettbewerbsausführung. Auf der Taumelscheibe mit 6,5 Volt, und am heck mit 5,7 Volt.
Dreimal 1213 TT Servos auf der Taumelscheibe, BLS 251 am Heck, V-Stabi, Drehzahlregler mit 9254 aufm Gas.
War gestern wieder draussen mitm T-rex V-Stabi.
Pro flug brauch ich meistens 600mah, lade aber bei jedem flug vorsichtshalber nach bei der kälte.
Da ich Jeti fliege hab ich gestern vorm auschalten meine Akkuspannung gemessen.
Max 6,5 Volt, Aktuell 6,4 Volt, Min 5,3 Volt.
Da mach ich mir keine sorgen :lol:

Gruß,Matthias

jan_wen
29.11.2009, 19:47
Sollten es doch meine Akkus sein die Schrott sind?

Werd mal meinen Modellbauladen des Vertrauens anrufen und 3 Sätze bestellen von den GP

Danke euch allen für die auskunft

Gruß

Jan

Evil Dead
29.11.2009, 20:01
Der Lipo kann vielleicht keine Höchstleistung abgeben bei der Kälte, aber bei nem 1200er sind 20C auch schon 24A....da rauchen eher eure Servokabel und Stecker ab bevor der Akku das nicht bringen könnte.

Hatte auch bei minusgraden noch keine Lipo Probleme....

Gruß, Ralf

Fly-So-High
30.11.2009, 20:37
Der Lipo kann vielleicht keine Höchstleistung abgeben bei der Kälte, aber bei nem 1200er sind 20C auch schon 24A....da rauchen eher eure Servokabel und Stecker ab bevor der Akku das nicht bringen könnte.

Hatte auch bei minusgraden noch keine Lipo Probleme....

Gruß, Ralf

Falsch - je kälter es wird umso weniger Leistung geben die Lipos ab ! Geht sogar so weit bis nix mehr geht. Mir gings mit dem Acrobat SE mal so bei -15°C konnte ich noch die Drehzahl hochfahren aber beim Pitchgeben hat der Regler gleich wieder dicht gemacht weil vom Akku nicht genug kahm. Umsonst geben die Lipo-Hersteller den Temperaturbereich nicht von 0-55°C an. Seitdem geh ich eben auf Nummer sicher und flieg im Winter keine Lipos mehr. Natürlich würde ein vorwärmen der Akkus minimal etwas bringen aber ich hatte den in besagtem Fall auch direkt aus dem warmen Auto.....trotzdem wird der Akku im Heli bedingt durch die vom Rotor durchgeschaufelte eiskalte Luft schnell wieder abgekühlt im Winter.

Marcel

face
30.11.2009, 20:52
Ja von einem Antriebsakku wird aber ja auch viel mehr abverlangt als von einem Empfängerakku. Deswegen mache ich mir da relativ wenig Sorgen. Ich hab aber auch einen 30C Kokam mit 2400mAh drunter hängen. Ein Empfängerakku kann nie oversized sein.

Ippes
30.11.2009, 21:29
Hallo!
Mit NiMH-Akkus ist mir bei Minusgraden schon passiert, dass der kalte Akku total zusammen bricht. Als achtzelliger Antriebsakku an zwei läppischen Speed400 Bürstenmotoren. Es handelte sich um neue GP2200-Zellen, die ja bekanntlich sehr gut sind. Nimmt man sie warm vom Schnellladegerät weg, dampfen sie bei exzellenter Spannungslage richtig los. Aber im eiskalten Zustand kann unter Umständen fast gar nix raus kommen- also für nen Empfängerakku im Winter meiner Meinung nach kritisch.

Im Heli hab ich nen 4-zelligen NiCd-Akku, der jetzt aber nem Lipo an einem 2in1-Regulator von Align weichen musste. Hier meine Frage: Auf dem Heck hab ich ein S9254-Servo und auf Pitch ein gutes altes S9206, welches nach Herstellerangabe nur für 4,8V-Betrieb ausgelegt ist. Der Regulator speist 5,8V ein. Verkraften diese Servos das? Ich mein, ein vierzelliger NiCd-Akku bringt frisch geladen ohne Last auch knapp 6V, im Betrieb dann schätzungsweise um die 5,5V, oder? Keine Ahnung, mach mir nur etwas Sorgen, dass ein Servo im Flug durchbrennen könnte...

Michael W
30.11.2009, 21:41
Ein Lipo hat bei kalten Temperaturen nur einen Bruchteil seiner Nutzbaren Kapazität und bricht völlig ein.
Die hier gehen auch bei -10 Grad noch. Selbst bei -20° ists für nen Empfänger noch locker brauchbar.
http://a123systems.textdriven.com/product/pdf/1/ANR26650M1A_Datasheet_APRIL_2009.pdf

Crizz
04.12.2009, 23:51
Bin grad am testen mit prismatischen FePo-Zellen als Empfängerversorgung, sind ja von der Technik und Chemie das gleiche wie A123, nur eben im praktischen LiPo-Format. Die neuen Testmuster bekomme ich vmtl. kurz vor Weihnachten rein, wäre evtl. ne Alternative. Vor allem brauchts ja bei nem 2s nicht viel was an Gewerkel, um ne sichere Spannung zu realisieren : bei 6,4 V einfach ne Si.-Diode wie die P1000S in Serie, und fertig sind die 5,7 V Betriebsspannung für Empfänger und Co. Heute können eh viele Empfänger und Servos mehr wie 6V ab, da wird´s eh unkritischer. Wenn Interesse daran besteht kann ich das ja mal nachreichen, hatte dazu mal in der FMT 10-2009 was geschrieben, da hatte ich aber die P-FePo noch nicht verfügbar.

Michael W
05.12.2009, 01:29
Ich bin gespannt.
Für mehr als nen Empfäner halte ich persönlich die LiFePO Tüte nicht geeignet. Ich denke mal da gibt es einen guten Grund, warum A123 die ungünstigste aller Bauformen wählt.

Crizz
05.12.2009, 07:29
Kommt auf die Tüte an, Michael. Mit 4s-2000 25c flieg ich meinen MT mit Scorpion-Motor, und als 7s-3000 30c meinen 500er Rex. Und die gehn schon kernig, keine Frage.
Aber das ist hier nicht Thema, ich denke mal das es ne ganz interessante Variante sein kann, vor allem auch durch die Schnelladefähigkeit am Platz bei Bedarf schnell wieder "betankt. Wo die Größe von 102 x 34 x 20 paßt kann man auf jeden Fall die 2000er 25c Zelle verwenden, und wie es mit den kleineren Formaten und Kapazitäten ist weiß, wenn sie da sind. Denke die sind dann z.B. für Doppelversorgung in Modellen mit wenig verfügbaren Platz interessant. Wenn ich mehr weiß häng ichs an.

Fliegende Schaf
05.12.2009, 08:42
Also ich für meinen Teil trau mich nicht mit Lipos am Empfänger im Winter zu fliegen!
Verwende im Winter bei allemn meinen Helis( V-Helis) einen 4 Zelligen Sanyo 2400mAh NiCd Akku!

Nach zwei Flügen leuchtet die Bordspannungsanzeige schon rot bei wirklich kalten Temperaturen!!

mfg Berni

D3nnis
05.12.2009, 09:19
Morgen,
ich habe eneloops.
Habe mir gerade die Entladekurven bei -10° angeschaut,

http://www.eneloop.info/de/home/leistungsdetails/niedrige-temperatur.html

sieht wirklich nicht so toll aus, aber immer noch besser als die meisten anderen NIMH Akkus.
Oder kann mir jmd. eine Kurve eines anderen Herstellers zeigen die besser aus sieht??

Dennis

elo
05.12.2009, 11:00
Eneloops sind keine schnellladefähigen Akkus, also können sie auch keine hohen Ampere abgeben und dabei die Spannung halten. Pro Zelle ca. 1 Ampere bei Zimmertemperatur bei 0Grad oder -10Grad k.A. aber bestimmt wesentlich weniger.
Wenn man jetzt noch Empfänger nutzt welche die Servos alle gleichzeitig ansteuern, anstatt die Signale leicht zu verschieben bekommt man das gleiche Problem welches viele 35Mhz auf 2.4 Ghz Umrüster mit Ihren NiMh Zellen bekommen haben. Der Empfänger bekommt zu wenig Strom...den Rest könnt Ihr Euch ja denken.

Hier im Forum gibt es einen super 30min Videovortrag darüber, finde ich nur leider nicht mehr.

Eine Idee wären doch evtl. kleine Heizplättchen oder Streifen, welche man mit in die Wärmeisolierung seines Lipo's tut, müssen ja nichteinmal viel Saft ziehen, sondern nur eine Unterkühlung verhindern, mal sehen ob ich beim großen C soetwas finde.

DDM
05.12.2009, 11:20
Ich werf hier mal meinen Thread rein:
http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=119935

Speziell Seite 2 - Posting 18 (http://www.rc-heli.de/board/showpost.php?p=1011282&postcount=18)

Taumel S.
05.12.2009, 16:46
sondern nur eine Unterkühlung verhindern, mal sehen ob ich beim großen C soetwas finde.
Also die Akkus wärmt man eigentlich vor dem Flug, nicht während des Fluges. Ich glaube nicht, dass man im Flug eine relevante Heizleistung aufbringen kann.

Diver
05.12.2009, 17:34
Hallo Kollegen,

guckt Ihr hier:
http://flyheli.helitron.eu/lipo_kalt.htm

Damit sollte ziemlich viel klar werden :-)

Ich werde mit meiner Doppelstromversorgung (2x2300er Markenlipo) bis -10 Grad weiter fliegen.

Die Frage ist nur was mit den anderen Komponenten am Verbrennerheli ist. Sender und Empfänger sind auch bis -10 Grad zugelassen. AC-3X auch. Sollte also gehen.

Gruß Diver

Mathelikos
13.12.2009, 22:38
Hallo,

heute durfte ich mal in Erfahrung bringen, wie empfindlich sich die Eneloop AAA 800mAh bei mir als Pufferakku mit dem Jazz und VStabi verhalten.
Bisher war ich das mit meinem alten 35MHZ so gewohnt, dass ich die Eneloop zuerst eingestöpselt habe, damit sich das VStabi initialisieren kann. Anschließend kam dann der Flugakku dran, alles kein Problem.
Heute bei -2°C und meiner neuen Spektrumanlage (DX7 + AR7000) sah die Sache ganz anders aus. Bei VStabi ist ja bekannt, dass die Taumelscheibe nach erfolgreicher Initialisierung zuckt, wenn alles okay ist. Genau bei diesen zucken ist der AR7000 aufgrund von Unterspannung ausgestiegen. Zur Info: Habe auf der Taumelscheibe 3x HS-6975 von Hitec. Also bricht offensichtlich die Spannung der Eneloop bei der Initialisierung ein auf 3,xxxV? Jetzt musste ich das erstmal so machen, dass ich zuerst das BEC eingestöpselt habe, danach den Pufferakku. Nun stellt sich aber für mich die Frage, ob die Eneloop überhaupt ausreichen als Pufferakku? Bisher war ich immer der Meinung, dass das "bisschen" Puffern für die Eneloop schon nicht so schlimm sein kann, also genug Spannungstabilität vorhanden wäre. Da bin ich mir jetzt aber nicht mehr so sicher. Sollte ich selbst als Pufferakku lieber eine hochstromfähige NiMH-Zelle verwenden? Und wenn ja, welche würdet ihr mir empfehlen?

Danke schon mal und frostige Grüße,
Matthias

elo
14.12.2009, 15:58
Sanyo NiCD, keine NiMH!
Selbst die beste (mir bekannte) NiMH liefert nicht annähernd so viel A wie eine beliebige Marken NiCD.

Klaus G.
14.12.2009, 16:04
Sanyo NiCD, keine NiMH!
Selbst die beste (mir bekannte) NiMH liefert nicht annähernd so viel A wie eine beliebige Marken NiCD.

Meine Rede, Tag ein Tag aus. Und ja, es werden noch NICD Akkus vekauft.
Es muß noch niemand sich mit NIMH begnügen. Doch der Tag wird kommen :pressh: leider.

jan_wen
14.12.2009, 18:03
Ich habe jetzt die Lifepo gekauft und bin absolut begeistert davon

Die sind jetzt meine erste Wahl und die Nica zellen fliegen langsam alle raus


Gruß

Jan

Michael W
14.12.2009, 18:27
Ich nehmt ja auch nur die NiMH Schrott Zellen. Nimm mal ne 3300er GP Sub C oder die 4/5 C. Die hat schon immer die 2400er Sanyo Hochstromzelle Nass gemacht.
Trotzdem auch meine Meinung. Der LiFepo ist der bei Kälte stärkste Akku.
Eine Mignonzelle ist was für ne Wanduhr oder Kinderspielzeug. Nicht für irgendeine Verantwortungsvolle hochstromaufgabe gemacht.

jochen
14.12.2009, 22:18
Hallo,
Wenn man es richtig genau nimmt, müßten Eneloop-Zellen ab einer bestimmten Größe des Modells rausfliegen.
Wenn ein Flächenflieger mit über 2,5m Spannweite und reichlich Kubik unter der Motorhaube immer knirsch über dem Boden rumturnt,
habe ich von Hause aus ein ungutes Gefühl im Bauch.
Und wenn ich gesehen habe, das da Eneloops drine sind, selbst als Doppelpack, ist es mit dem unguten Gefühl im Bauch nicht besser geworden.
Und wenn ich dann noch Flugleiter bin, und das ungute Gefühl immer noch da ist,
erinnere ich mich an die Worte der ehemaligen Rechtsanwaltes des DMFVs, Herrn Sonnenschein, der in den Flugleiterschulungen sagte :

Wenn sie bei einem Modell oder Piloten ein ungutes Gefühl im Bauch haben, gibt es nur eins:

FLUGVERBOT !!!!!

Crizz
14.12.2009, 22:50
Eneloops sind keine hochstromfähigen Zellen, vergleicht man die Leistungsfähigkeit, Energiedicht und Innenwiderstand mit Lipo oder Fepo ( oder NiCad ) wird man schnell drauf kommen, das die Dinger für ne Digitalkamera ne gute Lösung sind, aber nicht bei Elektronik, die kurzzeitig hohe Ströme zieht. Als Pufferakku mag das noch nicht sofort in kritische Bereiche gehen, als reine Rx-Versorgung würde ich die allenfalls im Car-Bereich einsetzen, aber nicht in einem Flugmodell für zig hunderte ( oder tausende ) von Euro.

Acer99
15.12.2009, 00:50
Hmmh, ich denke, die Frage ist doch beantwortet.

Wenn man diesen durchaus praxisnahen Test der Lipozellen liest, sollte es doch keinen Grund mehr geben, diese nicht einzusetzn.

So PiMalDaumen haben die Brutto die min. doppelte Leistungsdichte von Nixx Zellen, man kann also das doppelte an Kap mitnehmen, schadet auch im Sommer nicht.

So ausgelegt bringen die auch bei -10 Grad (da mache ich mir mehr Sorgen um die Plasteteile am Heli) noch genug Dampf, um 5 Digitalservos zu befeuern, zu mal hinter einem ggf noch puffernden Lipo-Regler.

Bein den Kosten des Helis machen die paar Euronen für einen zB 2x2400er Lipopack + vern. Regler den Kohl auch nicht mehr fet. Dafür bekommt man eine sichere Stromversorgung, die auch noch pflegeleicht ist.

Muss zugeben, habe in zwei Helis auch noch Nimhs. Mir wird immer ganz blümerand, wenn ich den Heli, der ggf. 2-4 Monate stand, wieder in Betrieb nehme und beim laden merke, wie träge diese Zellen geworden sind.

Wenn man mag, kann man die Balanceranschlüsse an diesen Lipos auch so mit ner MPX Buchse verdrahten, dass man zB von Emcotec dieses Balancerladekabel anschliessen kann.

Einfachre und dabei imho auch sicherer gehts kaum

OL

Mathelikos
15.12.2009, 07:37
Guten Morgen,

danke für eure Erläuterungen. Ich dachte ursprünglich, als ich mir die Eneloop AAA gekauft hatte, dass ich sie ja nur als Pufferakku einsetzen möchte. Daher war ich der Meinung, dass das mit der nicht optimal vorhandenen Hochstromfähigkeit schon nicht so schlimm sein wird.

Mein Jazz 80 BEC hat ja auch nicht gerade den Ruf, seeeehr belastbar zu sein, gerade wenn er noch den Flugakku mit viel Strom versorgen soll. Aber wenn das Jazz-BEC unter hoher Last evtl. etwas einknicken sollte, also die Spannung runter geht, hatte ich mir erhofft, dass die Eneloop das wegpuffern würden. Naja, vielleicht tun sie es ja auch oder mein BEC ist bis jetzt nie weggeknickt. ;) Wie auch immer, das Zucken beim VStabi hat ausgereicht, damit die 4 kleinen AAA-Zellen eingebrochen sind, hm...! Vielleicht sollte doch bald mal ein JIVE her. ;)

Grüße, Matthias

Michael W
15.12.2009, 08:10
Vorsicht beim Jazz,

wenn du einen Pufferakku dran hast, übernimmt der alleine die Versorgung, bis er so weit einbricht, dass das Jazz BEC greift. Hat dein Pufferakku 5V im leerlauf hat er keine 10% Kapazität mehr.
Anders sieht es beim Jive aus. Wenn du da 5,6V BEC Spannung einstellst, dann hält der den Pufferakku auf Ladeschlußspannung. Da ist es ein echter Pufferakku.

Mastersky
20.12.2009, 20:51
Möchte mich an dieser Stelle mal bei allen bedanken, die hier so zahlreich eine Menge wissen über den Empfängerakku geschrieben haben.
Hatte eigentlich fiele Fragen gehabt, bevor ich diesen nützlichen Beitrag gefunden habe.
Da ich jetzt keine Frage mehr übrig habe schreibe ich halt dieses Dankeschön. :lieb::lieb::lieb: :hallihall:

Gruß Andreas