Vollständige Version anzeigen : welche Mechanik für Einsteiger
Michael.Nord
01.07.2003, 20:32
Hallo zusammen,
als absoluter Heli-Neuling suche ich z.Zt. die passende Mechanik.
Habt Ihr Tipps, ob es eine preiswerte Starlet 50 tut, oder ob ich vielleicht doch noch 200 Euro draufpacke und dafür an einigen Stellen bessere Technik bekomme ?
Auf welche Features kann ich als Einsteiger verzichten, wo darf ich aber auf gar keinen Fall sparen, um mir das Leben nicht unnötig schwer zu machen ?!
Danke für Eure Tipps, die ich bei der Wahl "meines ersten Helis" auf jeden Fall berücksichtigen werde, Michael
Hallo,
ich rate dir zu einem Uni-Star.
Den gibts bei verschiedenen Händlern teilweise enorm günstig.
Ich habe auch mit dieser Mechanik begonnen; sie fliegt aus dem Baukasten heraus, ist relativ leicht einzustellen, die Ersatzteile sind günstig und schnell zu bekommen.
Schau mal bei
www. schwab-modellbau.de oder
www. faber-modellbau.de
die Mechanik kann alles, was du als Anfänger brauchst, später sogar Kunstflug, aber das dauert sicher noch eine Weile.
Grüße
Jürgen
offroad2000
01.07.2003, 21:10
:D Hi,
Muß es denn Graupner sein? Ich habe super Erfahrungen mit dem Vario Skyfox
Von der Uni halte ich pers. gar nichts!
Ich hatte eine von einem Vereinskollegen zum reparieren bekommen .........
Plastik pur; und zwar von der billigsten Art.
Verbaut bis dorthinaus. Versucht doch mal bei einer kompl. Mechanik die TS- Führung abzuschrauben ....... scheiss gefummel!
Andere Hersteller machen das deutlich besser.
So, jetzt dürft ihr mich beschimpfen, schlagen, morcheln, .... :P
PS. Bist du schon irgendeinem Verein angeschlossen, oder könntest Du sonst wo Hilfe bekommen?
Wenn ja: was wird denn da geflogen?
Maik Otto
01.07.2003, 21:35
Hi
So, jetzt dürft ihr mich beschimpfen, schlagen, morcheln, ....
neeeeeeeee mach,mer nich :D
Habt Ihr Tipps, ob es eine preiswerte Starlet 50 tut, oder ob ich vielleicht doch noch 200 Euro draufpacke und dafür an einigen Stellen bessere Technik bekomme ?
So einen richtig guten Tip zu geben wrid nicht möglich sein . Jede Mechanik hat
Vor-/nachteile . Schau doch mal bei diversen Händler zb auf die HP und vergleiche die
Preise . Orientiiiere dich auch an befreundeten Helipiloten (Verein !!) den ganz ohne
Hilfe zumindest beim EINFLIGEN des Modells wird es nicht gehen .
Mit dem Starlet bist du sicher nicht schlecht bedient obwohl das der Stand der Technik
von vor min. 10 Jahren ist ,aber dafür ausgereift . Wer fährt noch Golf 1 ? :P
WO Sparsamkeit fehl am Platz ist ist die Fernsteuerung und der Kreisel . Wer dort
spart kauft meist zweimal ;) . Es kommt natürlich darauf an wie intensiv du dieses
Hobby betreiben möchtest und wie viel "Kohle" rollen soll/darf :D .
Für gelegentliches fliegen reicht sicher eine zB MC 16/20 aus . Aber wenn du zB mal
eine MC 22,24 oder ähnliche programmiert hast möchtest du garantiert die einfach-heit 8)
der Software nicht mehr missne ganz zu schweigen die Vielzahl der Einstellmöglichkeiten
für SPÄTER ;) .Das weiß jetzt sogar unser Markus :D :D :))
AlS kreisel kommt heut zu tage auch nur noch ein Produkt der GY Serie
( 401)$in Frage ,das erspart jede Menge Steuerarbeit und Nerven .
Weitere Mechaniken : Raptor 30 V2 oder 50 V speziell der 30 V2 fliegt super weich
Sceadu 50 , und und und
In der 30/50 Klasse hat der Raptor immer noch ein extrem gutes Preis/Leistungsverhältnis ...
Ist zwar auch Kunststoff, aber relativ hochwertig... außerdem sind die Ersatzteilpreise super !
Gruß,
Sven.
hallo!
hol dir für den anfang nen raptor 50 v2. hab den bei hobbyhaus (ebay) in sonthofen für 490 eur mit motor bekommen.
da passt alles auf anhieb, ist kinderleicht zu bauen. ersatzteile sind günstig. das teil ist stabil. preis /leistung spitze. einstellung ist auch einfach.
ideal für anfänger, aufgrund der guten flugeigenschaften.
lg sascha
Hi Michael,
ich habe einen Starlet 50 und bin eigentlich recht zufrieden, was die Flugeigenschaften angeht.
Aus heutiger Sicht würde ich mich aber wohl für den Rappi 50 V2 entscheiden, da der Starlet technisch schon ein paar Probleme im Handling aufweist.
Wesentlicher Unterschied: Das Heck. Der Starlet hat einen 2mm Stahldraht als Antrieb. Der Rappi einen Zahnriemen.
Ich hatte schon öfters leichte Bodenberührung mit dem Heckrotor. Dabei ging jedes mal die Heckwelle drauf. Der Heckantrieb ist anfallig an der Montagestelle zwischen Welle und Getriebe, da hier nur eine Schraube sitzt. Die muss man schon mit Loctite fluten, dass da nichts aufgeht... Wenn sie aufgeht, fällt der HeRo eben komplett aus.
Habe mit einem Rappi Piloten gesprochen, der meint, sein Heck wäre absolut "wartungsfrei".
Es handelt sich m. E. nicht um ein so wahnsinniges Problem. Ich habe das auch mit einigem Nachjustieren und gewissenhaft Kontrollieren in den Griff bekommen und das Teil fliegt gut. Aber man kann sich halt ein paar Nervern sparen, wenn man gleich zum Rappi greift.
Ist man fortgeschritten, muss man den Starlet auch ziemlich aufrüsten, damit er das schafft, was ein Rappi aus der Box kann. (Hab's mit eigenen Augen gesehen...)
Ich hoffe, diese Infos helfen Dir etwas weiter.
Gruss,
Marc
Joachim Wunder
04.07.2003, 21:31
Hi Marc,
ich habe auch den Starlet 50 und stehe kurz vor meinem Erstflug. Was Du über den Starlet 50 schreibst, beunruhigt mich jetzt doch ein wenig, denn nach dem Zusammenbau kann ich über das Modell nicht klagen.
ich habe einen Starlet 50 und bin eigentlich recht zufrieden, was die Flugeigenschaften angeht.
Das beruhigt erstmal. :))
Aus heutiger Sicht würde ich mich aber wohl für den Rappi 50 V2 entscheiden, da der Starlet technisch schon ein paar Probleme im Handling aufweist.
Inwiefern Probleme?
Wesentlicher Unterschied: Das Heck. Der Starlet hat einen 2mm Stahldraht als Antrieb. Der Rappi einen Zahnriemen.
Genau darin liegt ja m.E. nach der Nachteil eines Rappi: Ein Zahnriemen erzeugt immer Knackstörungen in der Elektrik und muß daher geerdet werden. Außerdem sollte man ihn hierzu auch in regelmäßigen Abständen mit Graphitspray behandeln wegen der elektrischen Leitfähigkeit. Irgendwie umständlich, oder? Die Knackstörungen machen sich dann z.B. bei einem Drehzahlregler unangenehm bemerkbar... .
Ich hatte schon öfters leichte Bodenberührung mit dem Heckrotor. Dabei ging jedes mal die Heckwelle drauf.
Das ist aber dann nicht die Schuld des Helis, oder? :rolleyes:
Der Heckantrieb ist anfallig an der Montagestelle zwischen Welle und Getriebe, da hier nur eine Schraube sitzt. Die muss man schon mit Loctite fluten, dass da nichts aufgeht... Wenn sie aufgeht, fällt der HeRo eben komplett aus.
Deshalb steht ja auch in der Aufbauanleitung, daß man in die Welle an der Stelle, an der die Schraube reingedreht wird, eine kleine Fläche reinfräsen soll. Somit reicht eine Schraube dann auch vollkommen aus. (Die Fläche habe ich mit einer Mini-Bohrmaschine mit Schleifaufsatz reingefräst.)
Habe mit einem Rappi Piloten gesprochen, der meint, sein Heck wäre absolut "wartungsfrei".
Na, ich weiß nicht...; bei zahnriemengetriebenen Helis kaum zu glauben... ;)
Es handelt sich m. E. nicht um ein so wahnsinniges Problem. Ich habe das auch mit einigem Nachjustieren und gewissenhaft Kontrollieren in den Griff bekommen und das Teil fliegt gut. Aber man kann sich halt ein paar Nervern sparen, wenn man gleich zum Rappi greift.
Ok, ich fliege erst meinen Starlet, und dann werde ich urteilen. 8)
Ist man fortgeschritten, muss man den Starlet auch ziemlich aufrüsten, damit er das schafft, was ein Rappi aus der Box kann. (Hab's mit eigenen Augen gesehen...)
Was meinst Du damit genau? Also leichtere Paddel und Kugelgelenke, die einen größeren Pitchbereich zulassen, habe ich schon. Aber ansonsten wüßte ich nicht, in was dieser Heli einem anderen nachstehen soll?
Viele Grüße,
Joachim
Hi Michael!
Ich habe auch mit einem Uni angefangen und das hat auch gut geklappt.
Beim handling ist er nicht ganz unproblemtisch. Das fängt damit an die Kerze zu wechseln, kommt man schlecht drann, zum Motorwechsel die halbe Mechanik auseinanderbauen zu müssen, Der Stahldraht als Heckrotorantrieb ist einfach nicht das Maß aller Dinge. Fliegerisch jedoch einwandfrei.
Empfehlen würde ich Dir für den Anfang: Raptor, ich habe einen V1 fliegt einfach super, der Motor ist sehr gut zugänglich, Kerzenwechsel ein Kinderspiel, Zahnriemen für's Heck, Die Lenorflaschenhaube bekommt man kaum kaputt, Preisleistung super.
Hirobo Sceadu, die gleichen Vorteile. Hirobo Shuttle Plus ebenso, ist nur ne Nummer kleiner und somit Betriebskosten etwas geringer. Moskito, super Schwebflugverhalten. Im Rundflug hat er mich nicht so begeistert. Ersatzteilversorgung ist allerdings erstklassig. Und die anderen Kollegen, die hier mitlesen haben bestimmt noch Tipps zu anderen Anbietern.
Grüße Jürgen :)
Ralph Jossberger
04.07.2003, 21:45
Hallo Michael,
es ist halt immer das gleiche, ob Fernsteuerung oder Heli, jeder Schneider lobt seinen eigenen Stoff! Ich habe vor 6 Jahren mit der UNI-Expert Mechanik angefangen. Das Preis-Leistungsverhältniss gerade für den Anfänger stimmt auf jeden Fall. Ich denke jede Mechanik, egal welcher Hersteller hat Vor und Nachteile! Suche dir ganz einfach einen Verein in Deiner Gegend (wo Helis gerne gesehen sind!!) und schau mal welches Material dort verwendet wird. Das gilt für Fernsteuerung, Modell und Zubehör!! Wichtig ist auch, welcher Händler in Deiner Nähe ist.
Viele Grüße aus Würzburg
Ralph
Maik Otto
04.07.2003, 21:48
Hi Joachim
Na, ich weiß nicht...; bei zahnriemengetriebenen Helis kaum zu glauben...
Das kannste glauben ist ja nix weiter drinne/dranne :D warte ab bis du das erste mal
die Welle warten/tauschen mußt 8o oder das Heckgetriebe neu justieren/fetten und und ;)
Ps Heckgetriebe : schau mal auf meine HP dort kannst du eine Lösung zur "pflege" des
Heckgetriebe finden unter Graupner
Joachim Wunder
04.07.2003, 22:57
Hi Maik,
ok, Dein Wort in Gottes Ohren. :rolleyes: Wenn ich die Mühle zum ersten mal geflogen habe, berichte ich, was mit dem Heck so alles passiert ist. :P
Hm, irgendwie finde ich auf Deiner HP nichts zum Heckgetriebe unter Graupner/JR bzw. die Bilder sind beim Draufklicken nicht verfügbar. Anyway, ich behalte das Heck scharf im Blick. Dafür übe ich ja auch die AR bis zum Erbrechen. :tongue:
Cu,
Joachim
Maik Otto
04.07.2003, 23:05
Hallo Joachim
Draufklicken nicht verfügbar
.... ;( das hab ich auch gerade festgestellt ;( und keine Ahnung wo die Bilder hin sind .
Auf dem kleinen Bild ist aber auch die kleine Schraube zu erkennen . Einfach ein 2mm loch
bohren durch das kannst du dann das gGetriebe schmieren ohne es zu zerlegen ;) .
Joachim Wunder
04.07.2003, 23:10
Hi Maik,
mal umgekehrt gefragt: Was passiert denn, wenn man das Getriebe nicht regelmäßig schmiert?
Cu,
Joachim
Maik Otto
04.07.2003, 23:15
Hi
Was passiert denn, wenn man das Getriebe nicht regelmäßig schmiert?
Eine Ernst gemeinde Frage ???????????????????? nö ne
Das Vorspiel : ein jaulen und singen ...........deutliche Erwärmung des Plastegehäuse
................... das singen und jaulen wird stärker und vermischt sich mit metallichen
Geräuschen ...........................das H-Getriebe explodiert
und tschüß schöner Heli
Ps die Lager sind nicht das Problem sondern die trocken-laufenden hZahnräder
Joachim Wunder
04.07.2003, 23:19
Hi Maik,
Du willst mir meinen Heli miesmachen, gell? Und mir Angst machen, gell? ;)
Nun gut, ein Grund mehr, die AR fleißig zu üben, wenn schon bald mein H-Getriebe explodieren wird... ;(
He he, danke für die Vorwarnung. Ich werd´s im Hinterkopf behalten (müßten wohl dann alle Uni-Expert Mechaniken dieses Problem haben, ja?)... .
Cu,
Joachim
Maik Otto
04.07.2003, 23:24
Hi,
ne, ne nicht miesmachen oder so . Man sollte nur darauf achten . der Starletto :D fliegt
einwandfrei , sofern richtig eingestellt .
Dieter F. Heinlin
04.07.2003, 23:54
Hallo zusammen,
ihr seid zum Teil ganz schön von der Eingangsfrage abgekommen,...
Ich finde jedoch, dass der Starlet sehr wohl für einen Heli-Neuling geeignet ist, bei uns hat einer damit das Helifliegen angefangen, und hatte bisher keinerlei Probleme damit!
-> Was die Helis anderer Hersteller angeht, vermag ich das nicht zu beurteilen, da ich diese nicht selbst fliege, doch zumindest beim Raptor gab es (wie man hier im Forum auch nachlesen kann) schwere Ersatzteillieferungsprobleme!!!
Hi,
ich wollte niemanden verunsichern, sondern nur meine Erfahrungen schildern.
Ich bin mir sicher, dass auch der ein oder andere Rappi Besitzer einige Vorkommnisse berichten kann, an denen er sich wünschte einen anderen Heli gekauft zu haben.
Ich hatte mich für den Starlet entschieden, weil mein Händler sich damit auskennt und und weil mich der Preis überzeugte und die Ersatzteillieferung kein Problem ist. (Mein Händler hat eine Wand voll davon, darum ist der Starlet nie lange am Boden, wenn mal was ist.)
Wahrscheinlich muss man mit jeder Mechanik seine Erfahrung machen, damit man aus ihr im Langzeitbetrieb das beste and Flugleistung und Betriebssicherheit rausholen kann.
Ich habe auch von den vielen Postings im Forum profitiert und versucht alles über die UNI/Starlet Mechanik zu lernen was geschrieben wurde. Wichtiger Tip: die Heckrotorblätter nicht besonders fest anziehen, so dass sie noch leicht schwenken können. Hätte mir sicher die eine oder anderer Heckwelle gespart, wenn ich's vorher gewusst hätte.
Das Zahnflankenspiel zwichen Heckabtrieb und Hauptzahnrad sollte auch möglichst gut eingestellt sein, sonst gibt es "Karies". Seit ich zusätzliche Beilagscheiben eingebaut habe, auch kein Problem mehr.
Was ich damit sagen will: Jede Mechanik scheint ihre Kniffe zu haben, also sollte man sich die kaufen, wo man im Bekannten-/Vereinskreis den besten Support bekommen kann.
Vielleicht können ja noch ein paar "Langzeitbenutzer" der UNI-Mechanik was sagen, wie sie die bei Ihnen aufgetretenen Probs gemeistert haben.
Schöne Grüße,
Marc
:)
Joachim Wunder
05.07.2003, 01:18
Hi Marc,
jep, ich gebe Dir zu 100% recht.
Könntest Du mir bitte noch eine PM zukommen lassen (damit´s nicht offtopic wird :)) ), wo Du im Raum München einen geeigneten Heliplatz gefunden hast? Ich habe derzeit 2 im Auge, von dem ich auf 1 schon öfters Fläche geflogen bin.
Danke, viele Grüße und gute Nacht,
Joachim
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