Vollständige Version anzeigen : Stromversorgung für Empfangsanlage bei größeren Hubis
Hallo,
bin gerade dabei meinen T-rex 600ESP aufzubauen. Dabei macht mir die Stromversorgung für Empfänger/Servos einwenig Kopfzerbrechen.
Da gibt es ja mehrere Möglichkeiten:
1. Mitgeliefertes: Lipo mit Regler (Lipo möchte ich nicht mehr verwenden)
2. UBEC mit großen Eingangsspannungsbereich (bis 40V). Das Teil hat den Nachteil, brennt das Ding mal durch, habe ich evtl. über 20V an der Elektronik
(dann ist Elektronik und Mechanik Schrott).
3. 2x LifePo4 Akkus mit einer Diode in Reihe, dann komme ich genau auf 6V
Möglichkeit 3 ist mein Favorit, gibt es jemand der dies so im Einsatz hat? Scheint mir sehr sicher zu sein, oder.
Wie oft raucht so ein UBEC (Möglichkeit 2) ab?
Gruss
Dirk
Nimm doch einfach einen Jive mit BEC. Funktioniert ohne Probleme und Du musst kein Zusatzgewicht in Form von Empfänger-Akkus mitschleppen.
g
Oli
Hi Dirk,
ich habe ein UBEC Link (http://www.heli-shop.com/shop/product_info.php/info/p1179_High-Power-BEC--QWW-.html) in meiner Fly verbaut.
Bis dato rund 13 Flugstunden und keine Probleme.
Konfig.
6S Lipo
3x Futaba S3152 auf der TS
1x Futaba S9254 / GY401 Heck
Empfaenger ist ein Spektrum AR9000
Eingestellt habe ich das Ding auf 5V
Ciao
Klaus
wie gesagt, BEC's haben halt generell den Nachteil dass sie durchbrennen können.
Mir geht's halt um Sicherheit!
Bei meinen kleineren Hubis habe ich bislang auch immer auf die BEC's vertraut, ist auch noch nie etwas passiert. Aber beim 600er, habe ich da ein wenig Bauchschmerzen. Vielleicht ist meine Sorge ja unbegründet!?
MicroF-104
01.01.2010, 18:09
Hallo
Möglichkeit 3 ist keine Lösung, da ein voll geladener FePO 7,2V hat, an einer unbelasteten(Servos stehen) Diode je nach Typ nur ca. 0,1-0,4V abfallen! Das heißt du hast ca. 6,8-7,1V und da macht früher oder später die Elektronik den Abgang! Besonders gefährlich sind die häufig in Empfängern verbauten 6,3V Elkos, die nämlich schön langsam sterben und irgendwann fällt dir dann der Heli runter und keiner weiß weshalb!
Möglichkeit 4 (und mein persönlicher Favorit, weil, wie du Richtig erkannt hast, kann Elektronik mal den Geist aufgeben) wäre ein gescheiter Empfängerakku aus 4 Zellen Ni...
Hier auf geringen Ri und ausreichende Strombelastbarkeit achten. Rechne mal mit ca. 3A Spitzenstrom je Servo, also sollte der Akku bei einer Entladung mit ca. 10-12A bei 80% entladen noch mindestens 1,1V je Zelle halten. Wichtig ist außerdem, dass du dicke Kabel (min 0,75qmm) und keinen Billigschalter verwendest. Am besten nen Hochstromstecker statt dem Schalter verwenden und dann 2, besser 3mal am Empfänger einstecken, da diese kleinen Servostecker sehr schnell an íhre Belastungsgrenze kommen.
So verwende ich seit mehr als 400 Flügen in meinem 550er Eigenbau nen 4-zelligen 2000er Eneloop, lasse mir immer 50% Kapazitätsreserve (Entladen bis leer am Kapazitätsmesser und dann wieder laden! Sonst merkt man nicht, wenn der Akku langsam schlechter wird!).
Das wiegt 100g, kostet 10-15€ und ich kann 8-10 Flüge á 6:30min rumtoben!:jippiyeah::dance:
mfg
Stefan
captain_c
01.01.2010, 18:32
Hallo,
4 Zellen Ni.. mit vernünftigem Stecker direkt in den Empfänger wäre auch meine erste Wahl. Je mehr Extrakram verbaut ist, desto mehr kann ausfallen.
Ich mache mir allerdings gerade mal darüber Gedanken, wieviel Strom ein Empfänger eigentlich treiben kann. Wenn da drei oder vier schnelle Digitalaservos dranhängen landet man schnell bei 20 A (kurzeitiger Spitzenstrom). Kann ein Standardempfänger das auf Dauer packen oder sollte man die Servos lieber direkt aus dem E-Akku versorgen ?
Gruss
Frank
MicroF-104
03.01.2010, 16:04
Hallo,
@Frank: Kommt auf den Empfänger an, pauschal kann man da keine Aussage machen. Sicher bist du nur, wenn du reinschaust, ob die Stifte durchgelötet sind und wie massiv die Platine ist. Am besten auch noch den Spannungsabfall von Stift zu Stift bei bekannter Last prüfen.
Optimal ist es natürlich, wenn man die Stromversorgung der Servos vom Empfänger getrennt realisiert. Allerdings muss man hier genau wissen, was man tut, denn crimpen/löten und verkabeln sind nicht jedermanns Stärke.
mfg
Stefan
siedleri
03.01.2010, 18:06
2 x 2S Lifepo A123 1100 mah ohne weitere Elektronik.
seit einem Jahr in mehreren Modellen ohne Probs.
Nachzulesen hier:http://www.modellbaufuchs.de/
oder im speziellen hier:http://shop.strato.de/epages/61333079.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61333079/Categories/empfaengerakkus_A123
MicroF-104
04.01.2010, 23:16
Hallo,
2 x 2S Lifepo A123 1100 mah ohne weitere Elektronik.
seit einem Jahr in mehreren Modellen ohne Probs.
Nachzulesen hier:http://www.modellbaufuchs.de/
oder im speziellen hier:http://shop.strato.de/epages/61333079.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61333079/Categories/empfaengerakkus_A123
Das mag ja funktionieren, aber so wie´s hier in deinem Link steht [QUOTE]wenn Ihre Empfangsanlage für >= 5 NiXX-Zellen geeignet ist können Sie den A123 Akku direkt anschließen. ...
higginsd
04.01.2010, 23:52
Ah, also doch noch andere hier im Forum, die wie ich Eneloop-Packs als Stützakku oder Sicherheitsakku verwenden!
Da hatte ich im Flymentor-Thread jemanden, der mit mir beharrlich diskutiert hat und mir verklickern wollte, daß Eneloops als Stützakku völlig ungeeignet sind und er lieber 123er verwendet. Aber erklären, wie oder was er mit 3,3V stützen will (6,6V erscheinen mir auf Dauer etwas gewagt für die Elektronik) konnte er mir leider auch nicht.
Na egal, auch ich verwende 4 Eneloops als Pack, allerdings zusätzlich zum BEC meines YGE-Reglers. Laut YGE kann man so ein Pack problemlos zusätzlich als Stützakku anschließen und mitlaufen lassen, es wird im Flug dann vom BEC geladen. Alle paar Monate klemme ich es an ein NiMH-Entlade-/Ladeprogramm und fertig.
Gruß
Dirk
schraubnix
05.01.2010, 07:20
moin
Gänzlich ungeeignet habe ich nicht geschrieben .
Nicht erklären können ist nicht korrekt .
Eher nicht erklären wollen .
Brauche ich auch nicht .
Hättest dir nur das Video angucken müssen dann wüsstest du worauf ich aus war , darum hatte ich es auch verlinkt .
Im übrigen habe ich wie du auch geschrieben , dass es meine persönliche Meinung ist .
Einen angenehmen Arbeitstag .
EDIT :
Wen es interessiert , was ich aber nicht glaube .
Dirk meint diesen Beitrag hier im Forum .
http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=109743&page=104
Stephan Lukas
05.01.2010, 08:20
Hallo Dirk,
also ich empfehle dir auch den Jive, dieses BEC bekommst du so leicht nicht geknackt, und wenn du (fast) 100% Sicherheit möchtest, schalte einen 4 zelligen 800-er Eneloop als Stützakku mit rein (ich halte den aber wirklich für überflüssig) ;)
Das Jive-BEC allein hat sich 1000-de Male prima bewährt...
Wenn du mit LiFe 2 x in Reihe und Diode arbeiten willst, wer garantiert dir, dass du den Ladezustand dieser Teile IMMER im Blick hast ? Wenn ein LiFe alle wird, merkst du es erst, wenn es zu spät ist...
Da geht die Spannung nicht so schön gerade runter und knickt am Ende ab, wie bei einem Lipo, sondern bleibt bis zum Ende stehen und knickt dann erst ab :lol:
Grüße Stephan
Taumel S.
05.01.2010, 08:48
Da hatte ich im Flymentor-Thread jemanden, der mit mir beharrlich diskutiert hat und mir verklickern wollte, daß Eneloops als Stützakku völlig ungeeignet sind
Als Stützakku kann so ein eher schwächlicher Akku natürlich schon dienen. Lediglich als alleiniger Empfängerakku ist er schon grenzwertig, auch wenn etliche Leute Eneloops in Flugmodellen so benutzen. Es kursieren ja etliche Entladediagramme von Eneloops im Netz mit hoher Strom- und tw. auch Temperaturbelastung. Also als Stützakku tuns die demnach gut, wenn man dann keine Gewichtsprobleme hat.
Stephan Lukas
05.01.2010, 09:06
Klar doch,
Eneloop's nicht als alleinige BEC-Stromversorgung,
Grüße Stephan
Reiner Fuchs
05.01.2010, 09:43
Also ich benutze einen Turnigy UBEC 5/7.5A in meinem 600er bin damit völlig zufrieden
bis her keine probleme.
Hallo,
ich hatte bis jetzt einen 6zelligen NiCd Sanyo 1700mAh an meinen Emcotec Schalter. Leider kann ich nur noch 1400mAh rein und raus bekommen . . .
Der Verkauf der NiCd ist in Deutschland bis auf Ausnahmen ja verboten . . . also werden die NiCd sterben . . .
Ich will jetzt mal 2x LiFePo4 probieren. Welche setzt ihr ein?
Gruß Lutz
Hallo
@Taumels ich bin ein Jahr mit 2000mAh eneloop im Trex 600 nitro geflogen das geht schon die Frage ist halt ob man das empfehlen sollte.
Ich habe auf Helitron-BEC mit 2S Lipo umgestellt.
LG Gerhard
Stromversorgung für Empfangsanlage bei größeren Hubis
;D T-Rex 600 ist doch noch klein ... also in wirklich großen Hubis fliege ich 2x 2S LiPo's ( 2.600er zu Zeit) , Jeti MaxBec 2 bzw. demnächst Jeti MaxBec 2D an einem Jeti R10 aufwärts, Stromeinspeisung über MPX Stecker und vernünftiges Silikonkabel.
Eneloops kommen auf gar keinen Fall für mich als Empfängerakkus in Frage - da muss man nur mal einen Blick auf die Homepage von Sanyo werfen und sieht sofort anhand der Entladekurven das die für unsere Zwecke eigentlich nicht geeignet sind. Sicher ist man erst, wenn die Zelle vom Hersteller besser spezifiziert ist, als die Mindestanforderungen an Strombelastbarkeit, Spannungsstabilität unter Last etc. die wir im Modell benötigen. Nur weil es meistens funktioniert, ist das kein sicherer Flugbetrieb.
Hallo zusammen,
erstmal Danke für die Antworten! Die Versorgung mit den eneloop Akkus hat mir eigentlich recht gut gefallen. Nachteil der Dinger, Strom über 4A ist wohl nicht Spezifiziert, wobei es einige Berichte gibt, wonach die auch noch bei 8A recht gut funktionieren sollen.
Ich habe mir einfach mal so ein Pack (4Stk.) zusammen gelötet und in meinen Hurri 500 gesteckt (3x 3152 TS-Servos, DS0606 Heckservo, Gyro One, AR6200).
Strom + Spannung habe ich mit dem Eagle Tree Logger mal aufgezeichnet. Sieht eigentlich recht gut aus, oder!? Habe ziemlich heftig an den Sticks gerührt und auch die TS mit der Hand belastet.
Spektrum-Empfänger AR6200 hat mir auch keinen Spannungseinbruch (<3.9V) angezeigt.
Ich glaube damit gehe ich mal in die Luft!?.
Gruss
Dirk
http://www4.pic-upload.de/thumb/08.01.10/a7wkgbwjgr77.jpg (http://www.pic-upload.de/view-4187877/rc-analage_eneloop.jpg.html)
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