Vollständige Version anzeigen : Stromverteilung für Servos bei 1,5m 4-Blatt
Thomas_CZ
09.01.2010, 08:28
Hallo Zusammen,
ich komme ursprünglich von kleineren Semi-Scale-Helis bis 1m. Mein aktuelles Projekt ist eine 1,5m BK 117 von Vario. Da hier alles etwas größer ist, kommen natürlich auch gleich große Fragen -_-
Als Mechanik habe ich nach Rücksprache mit dem netten Vario-Techniker die Silence ausgewählt - bin begeistert!
Aktuell plane ich gerade die Elektrik. Und da wären mir der ein oder andere Tipp von Euch sehr lieb.
Für die Hilfsfunktionen wie Beleuchtung und Kran ist ein eigenes BEC mit 2,1Ah 2C Lipo geplant, komplett glavanisch von der flugrelevanten Elektronik getrennt, ggf. sogar zweiter Empfänger.
Für die Flugelektronik kommt ein BEC mit zwei Akkus von der Fa. Jeti zum Einsatz (schafft 20A) - und ich kenne den Entwickler, der kann die grünen LEDs zur Spannungsanzeige ausschalten, denn Innenraumbeleuchtung mag ich nicht ;D
Des weiteren kommt ein V-Stabi zum Einsatz. Taumelscheibe und Heck werdem mit 4 großen Savox angesteuert. Aktuell habe ich bedenken die Stromversorgung für die Servos über den Empfänger zu ziehen. Daher überlege ich gerade, ob ich lediglich die Steuerimpulse vom Empfänger über Stabi zum Servo führe und die Energieversorgung über eine eigene Verteilerplatine.
Welche Erfahrungen habt ihr den da?
Wie sieht Eure Heli-Elektrik in der Liga aus?
Danke für Eure Hilfe und Gruß aus dem tief verschneiten Riesengebirge
Thomas
nopost123
16.01.2010, 23:03
Hallo Thomas
In meinem Vierblatt Ranger (1,58m) benutze ich 4 Savöx 1357, Jeti R8EPC und Futaba 401. Als Akku wird ein Sanyo 1400 NiCd (4Zellen) verwandt. Mit den A123 Akkus schaffe ich 4 Minuten Flugzeit. In dieser Zeit werden etwa 110 mAh verbraucht. Die niedrigste Spannung im Flug unter Last liegt bei 4,7 bis 4,8 V. Als Sender verwende ich eine umgebaute FC 28 mit Jetibox. So kann die Empfangsstärke und die im Empfänger anliegende Spannung vom Boden aus und nach dem Flug kontrolliert werden. Früher flog der Ranger mit RS 700 (5Kg) und 6V mit doppelter Stromversorgung. Dein Setup dürfte also tadellos funktionieren.
mfG
Norbert
Thomas_CZ
17.01.2010, 09:15
Hallo Norbert,
eine kleine Frage noch:
Hast du in deinem Ranger eine extra Energie/Stromverteilung zu den Servos gelegt, oder verteilst du die Energie per Plug&Play, also vom BEC auf Empfänger und vom Empfänger mit den Standardkabeln zum (Gyro/) Servo?
Gruß
Thomas
heliclub.sieding
17.01.2010, 09:39
Hallo Thomas !
Verwende bei meinen Modellen Akku und Empfängerweichen der Firma EMCOTEC.
Die Stromversorgung für die Beluchtung der Firma www.maxotronik.at wird
aus den beiden Empfängerakkus genommen.
Funktioniert perfekt, einfache Handhabung, kein zusätzliches Gewicht durch 3 Akku,
Wünsche Dir viel Freude beim Bau deiner BK.
Mfg
Sepp
nopost123
17.01.2010, 14:03
Hallo Norbert,
eine kleine Frage noch:
Hast du in deinem Ranger eine extra Energie/Stromverteilung zu den Servos gelegt, oder verteilst du die Energie per Plug&Play, also vom BEC auf Empfänger und vom Empfänger mit den Standardkabeln zum (Gyro/) Servo?
Gruß
Thomas
Hallo Thomas
In meinen Elektrohelis verwende ich z.Zt. noch ausschließlich NiCd. Hochstromzellen mit anfangs 700mA, 800mA und heute 1400 mA Nennkapazität. Nach einem Flug von 8 bis 10 Minuten werden beim Zweiblatt-Rigid etwa 80mA/h nachgeladen. Beim Vierblatt sind es 110 bis 169 mA/h.(in 4 Minuten!) Nach jedem Flug wird während der Akkuladung des Antriebsakkus nachgeladen. So bekomme ich indirekt über das Ladegerät Informationen über den Stromverbrauch des letzten Fluges. Wichtig!! Grundsätzlich gehe ich direkt vom Empfängerakku mit getrennten Schalterkabeln mit min. 0,35m² zum Empfänger. So besteht hier schon einmal doppelte sicherheit. Früher hatte ich bei den Verbrennern dann 2x5Zellen über eine Schottky Diode angeschlossen. Bei den E-Helis ist mir das aber zu schwer. zudem ist durch die heutigen Ladegeräte eine bessere Überwachung möglich.Beim Ranger mit dem Jeti R8 EPC habe ich an dem Hochstromanschluß zudem Pufferkondensatoren parallel liegen (6600µF). Bei den Savöx Servos 1357 kommst du m.E. noch problemlos mit der Stromversorgung über die Empfängerplatine klar.Du siehst das daran, dass bei meinem Vierblatt die Empfängerspannung von 5,5V Leerlaufspannung im Laufe eines Fluges nicht unter 4,7 V einbricht. Ein BEC verwende ich grundsätzlich nicht. (frei nach dem Motte: was nicht drin ist, kann nicht ausfallen)
mfG
Norbert
Hallo ziehe bei meinem Turbinenmodell(20kg) den Strom über eine Doppelstromversorgung auf den Empfänger Futaba 6014,laufen HC 6 Servos und Turbinensteuerung schon immer problemlos mit.Ich denke und hoffe für die Zukunft das die Entwickler von dem Empfänger sich ausreichend Gedanken darüber gemacht haben.
Gruß Tobias
Eddi E. aus G.
17.01.2010, 18:15
Hi.
Wir haben's ganz spartanisch gelöst: 3 x BLS 351 auf der TS, BLS 451 auf dem Heck,
oder JR 8922 für alles, Jive 80 HV mit BEC, Single-Pack 12s in der 1,8 m BO 105 "big"
von VARIO. Die beiden Leitungen vom Jive gehen in den Empfänger (Regler-Kabel) und
in das FBless (Slave-Kabel), alternativ beide in den Empfänger.
Wobei sich das spartanisch auf den Aufwand bezieht, den wir für die Stromversorgung
betrieben haben, also keine Regulatoren, Schalter, Weichen etc. ... aber auch keine
Redundanz ... "wenn weg, dann weg". Aber bei den meisten Systemen gibt's irgendwo
einen Flaschenhals, eine nicht-redundante Komponente, und die relativiert alle anderen
Mühen.
Grüßle
Eddi
Thomas_CZ
24.01.2010, 14:15
Hallo zusammen,
erstmal danke für eure antworten... ich bin nur leider wieder mal etwas im verzug, da mich der job vom bauen abhält ;)
ich habe bei mir die savox 1258 auf der taumelscheibe verbaut. das geht dann schon eher in die richtung der bls 351 von eddi.
eigentlich hab ich auch nur angst, dass die platinen vom empfänger und dem gyro den strom nicht verteilen können - den zu den servos sind die kabel ja auch nicht gerade die dicksten. also warten wir auf den ersten test
danke nochmal
thomas
nopost123
24.01.2010, 14:45
Hallo zusammen,
ich habe bei mir die savox 1258 auf der taumelscheibe verbaut. das geht dann schon eher in die richtung der bls 351 von eddi.
eigentlich hab ich auch nur angst, dass die platinen vom empfänger und dem gyro den strom nicht verteilen können - den zu den servos sind die kabel ja auch nicht gerade die dicksten. also warten wir auf den ersten test
danke nochmal
thomas
Hallo Thomas
Bei den SAVOX-Bezeichnungen ist mir ein Tippfehler unterlaufen. In meinem Ranger habe ich natürlich die SC1257 und nicht die kleineren 1357 verbaut. Der 1400mA Akku reicht für die 4 Minuten Flugzeit mühelos aus. Zusätzlich habe ich beim R8 EPC den Hochstromanschluß direkt mit 3x2200µF Kondensatoren in Parallelschaltung gepuffert. So ausgerüstet ist lt. Jeti-Empfänger die Betriebsspannung im Flug noch nie unter 4,7V gesunken. Die Servos sollen lt. Testbericht einer Fachzeitung einen Blokierstrom von 3,44A bei 6V haben. Das wären bei vier blockierten Servos dann 13,76 A. Bei dieser Last würde der Akku auf ca. 4 bis 4,4 V einbrechen. Die Platine des R8 EPC verkraftet diesen Strom mühelos, da ja nicht über die kleinen Servostecker sondern über den MPX-Hochstromstecker eingespeist wird. So hat man es nur mit einem E-Akku zu tun der regelmäßig geprüft wird.
mfG
Norbert
Thomas_CZ
26.01.2010, 19:31
Hallo Norbert,
und schon ärgere ich mich, dass ich einen Futaba Fasst habe und nicht auf die Jeti RP8 gehen kann... schnuff.
Gruß
Thomas
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