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Vollständige Version anzeigen : eneloop und der Kabeldurchschnitt


worldshark
19.01.2010, 10:03
Hallo zusammen !

Ich habe eine Frage an Euch weil ich mir selber etwas unsicher bin.

Ich verwende zwei 4-Zeller (jeweils 4,8V) eneloops, die ich dann über zwei V-Kabel zum Empfänger führe. Also Akkus, V-Kabel und dann wieder ein V-Kabel mit zwei Graupner-Stecker für zwei Empfängerplätze.

Nun zur Frage:

Da der Querschnitt der V-Kabel in Servokabeldicke ist habe ich sorge, dass nicht genug Strom für die Servos zur Verfügung stehen könnte. Bei meinem Test habe ich folgendes beobachten können:

Volle Akkus 5,2V; alle Servos wie wild betätigt (über einige Minuten); Spannungsdifferenzen beim "rühren" zwischen 5,2 - 4,9 V. Keine Erwärmung der Käbel.

Ist das normal ? Oder verhält sich das anders wenn man dickere Kabel verwendet ?

Viele Grüße und Danke für die Antworten.

K.

ChristophB
19.01.2010, 10:14
Ich denke, hier sind eher die Akkus das Problem als das Kabel. Zunächst müßte man aber wissen, welche und wieviele Servos in welches Modell sollen. Dann welche Eneloops, Querschnitt und Länge der verschiedenen Kabel. Außerdem rate ich davon ab, NMH Akkus parallel zu schalten. Zudem sind die Eneloops nicht hochstromfähig und somit nicht für die Empfangsanlage geeignet, sondern für Digicams u.ä.

edit: Die unmengen von Steckverbindungen nicht vergessen.

Einer
19.01.2010, 10:24
Sehe ich auch so. Für Kleine Flugzeuge sind die Akkus ok. Aber für Helis nicht. // schon gar nicht, das mögen sie nicht. Wenn schon NiMh für den Empfänger dann < 2000 mAh und hochstromfähig und wenn geht 5 Zellen.

extreme011
19.01.2010, 10:28
So schlecht sind die Eneloops aber auch nicht. In kleineren fliegern werden die gern als Empfängerakku eingesetzt. Bis 8 AH halten die auch. Pack die mal in einen großen Kamerablitz, der zieht richtig hohe Ströme beim aufladen und ich habe noch nie so gute Akkus darin gehabt wie die Eneloops. Was die Kabe und den Anschluss über V Kabel betrifft stimme ich aber zu.


Torsten

worldshark
19.01.2010, 10:34
Sry ... es sind die AA-Zellen (nicht die ganz kleinen AAA). Ein Pack hat 2000. Da ich zwei Packs habe sind es insgesamt dann 4000. 5 Zellen gehen nicht wegen dem Heckservo (bis 4,8V).

Angetrieben werden 5 Digiservos. Der Heli ist ein 90èr.

ChristophB
19.01.2010, 10:35
In kleineren fliegern werden die gern als Empfängerakku eingesetzt. Bis 8 AH halten die auch.Torsten

Ja OK. In einem kleinen Flieger, aber hier im Heliforum gehe ich mal davon aus, daß die Akkus in einen Heli kommen sollen, und wenn er einen Empfänger Akku einsetzt und kein BEC, dann wird er schon etwas größer sein. Und wenn 2 Stück, dann über Schottky Dioden entkoppelt. Aber wie ist denn die Spannungslage bei 8 A?

Ich sehe gerade: 90er Heli. Um Gottes Willen.

worldshark
19.01.2010, 10:43
Wie um Himmels willen ? Was ist denn daran auszusetzen ?

Die eneloop sind parallel geschaltet also nur 4,8 V. Viele fliegen doch nur mit einem 4-Zeller (egal ob 30èr, 50èr oder 90èr ..). Die Servos sind doch immer die gleichen.

Wo liegt denn der Unterschied zu einem 4-Zeller SubC als 4000èr ?!

Einer
19.01.2010, 11:00
Niemand sagt, dass Eneloop schlecht ist. Nur alles zu seiner Zeit und am rechten Ort. An einem 90 Heli sind sie nicht am rechten Ort, denn // sollen sie nicht und allein haben sie einen zu großen Innenwiderstand, welcher bei Strömen > 5A die Spannung am Empfänger bereits deutlich tief werden läßt. Dann noch ein empflindliches 2,4Ghz Empfangssystem und dann Gute Nacht 90 Heli.

worldshark
19.01.2010, 11:19
Also besser SUB C Zellen verwenden ?

ChristophB
19.01.2010, 11:41
Wo liegt denn der Unterschied zu einem 4-Zeller SubC als 4000èr ?!

In der Strombelastbarkeit. Es kommt nicht immer auf die Kapazität, oder mAh wie manche sagen würden, an, sondern darauf, wie viel Strom, oder A wie manche sagen, die abgeben können. Das hängt vom Innenwiederstand ab. Deine Eneloops sind auf Kapazität getrimmt. Da der Platz in der Zelle begrenzt ist, kann ich entweder nur große Elektroden (=geringer Innenwiederstand) oder viel Elektrolyt (=viel Kapazität) darin unterbringen. Also lieber Sub-C.

worldshark
19.01.2010, 11:57
Hallo Christoph !

Was hälst Du von den LRP-Akkus (werden im Racingbereich verwendet). Sub C dann als 4200èr Pack. Würde ich dann noch auf MPX-Stecker umlöten wollen.

Grüße

Helifly
19.01.2010, 12:02
Würde zu NiCad raten. Nim-Hs verlieren immer schnell ihre Kapazität brechen ein bei Kälte und sind einfach zu kurzlebig.Einfach ein 1700-2000mah Nickel und gut.
Für Digital-Servos reichen die allerdings nicht da wär eine Stromversorgung mit Lipo angebrachter.In einem 90er ist man da soweiso auf der sicheren Seite.



Grüße Chris

Einer
19.01.2010, 12:03
Jein! Muss nicht sein! Es gibt genug hochstromfähige (schnell Ladefähige) NimH Akkus welche auch kleiner und leichter als SubC sind so im Bereich 1000 bis 1500 mAh. Die würden es auch tun, da sie auch 20 A Spitzenströme aushalten ohne deutlich bei der Spannung einzubrechen. Wenn aber SubC, dann nicht (n i c h t !!!) Zellen welche deutlich mehr als 2000 mAh haben, denn die sind wieder auf Antriebströme optimiert und werden im Empfängerstrombereich im falschen Anwendungsbereich betrieben. Dh. sie werden in kurzer Zeit faul! Kompliziert??

good luck!

AlexanderG
19.01.2010, 14:12
Kollegen,

so schlecht sind die eneloop Zellen auch bei mehr als 4A gar nicht:

http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?t=79302 (nach eneloop suchen)

und worldshark schaltet sie auch noch parallel!

Ich verwende bei meinem 90er Heli eine ähnliche Konfiguration und bei diesen Kabellängen spielt der Querschnitt eine nicht unerhebliche Rolle. Das gilt natürlich auch für die Servozuleitungen.

Weiterhin sind auch die Steckverbindungen am Empfänger nicht für diese Ströme ausgelegt (wenn ich mich richtig erinnere sind diese Art von Stecker auf 1A spezifiziert). D.h. man sollte lieber zwei Stecker am Empfänger zur Spannunsgversorgung verwenden, oder aber die notwendigen Plus- und Minus-Leitungen an einem geeigneten Sternpunkt zusammenführen.

Cheers

AlexG