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Vollständige Version anzeigen : Autorotationsfreilauf


neogeo
27.07.2003, 22:31
Da, nach dem Caliber nun auch mein Rappi einen Freilauf am Heck hat,

frag ich mich, ob das überhaupt sinnvoll ist.

Wann braucht man den denn überhaupt?

Normalerweise doch nur, wenn man aus irgendeinem Grund Notlanden muss.

Aber aus welchem Grund macht man denn das?

Normalerweise doch nur, wenn der Motor ausgeht,

oder wenn das Heckservo versagt.

Wobei letzteres wohl das häufigere sein dürfte.

Und in diesem Fall dürfte der Freilauf wohl eher hinderlich sein.



Also, was spricht sonst noch pro/contra Heckfreilau?

A.E.R
28.07.2003, 00:13
Hallo,

das einzige Argument für einen mitdrehenden Heckrotor ist eine absolut unrealistische Wettbewerbsautorotation.

Jan Weber
28.07.2003, 00:52
Hallo,
für den mitdrehenden Heckrotor spricht die (auch bei einem Motorabsteller) vollkommene Steuerbarkeit des Helis. Ob man die wirklich braucht, ist fraglich.
Dagegen spricht, dass man beim Ausfall des Heckservos (wenn es irgendwo am Anschlag steht) praktisch keine Chance hat, mit dem AR-Schalter noch etwas zu retten.
Beide sind m.E. starke Argumente für bzw. gegen den Freilauf, die Entscheidung kann Dir am Ende aber keiner abnehmen. Ich für meinen Teil habe mich für den mitdrehenden Heckrotor entschieden, behalte aber mein Heckservo immer gut im Auge... ;)
Für Scalefreaks kommt vielleicht noch die Vorbildähnlichkeit in Betracht. Mir wäre kein Hubschrauber bekannt, dessen Heckrotor nicht mitdrehen würde.

Gruss, Jan

awhelisi
28.07.2003, 10:22
Das hängt doch absolut von dem Heli und seinem Einsatzgebiet ab.

Der Normalflieger wird ohne mdHr auskommen. Der 3D fetischist wird ihn immer brauchen. 8)