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Vollständige Version anzeigen : TÜV für Tuningteile


Sinclair
30.07.2003, 18:58
Nabend


Ich bin letztens wieder so durch die Onlineshops geschlendert. Dort fiel mir bei einem bekannten Modellbauversender ein Kohlefasertuningteil oder auch einfach nur ein Ergänzungsteil auf. Es handelte sich hierbei um eine Kohlefaserplatte die zur Befestigung des Hekcservos am entsprechendem Heckrohr diente. Das Teil sollte irgendwas im die 7 Euro kosten. Das ist aber alles nebensache. Im selben Moment kam mir ein Gedanke: "Wer prüft eigentlich das Zeug was so einige Modellbauversender in Ihren Werstätten zusammenschustern". Ich denke hier an Alumischhebel, geänderte Pitschkompensatoren, geändertes dies und das. Was passiert im Schadensfall? Nehmen wir an, das Heckbefestigungsteil bricht und der Absturtz verursacht erheblichen Schaden. Zahlt die Versicherung? Ja oder Nein?


Einfach gesagt: "Besteht eigentlich eine sogenannte Qualitätskontrolle oder kann jeder "Bauer" sein vermeintliches Tuningteil auf dem Markt feilbieten". So wie ich Deutschland kenne, wird man wohl auch hier keinen Furtz lassen können ohne das man Ihn beantragen müsste.

MgG

Stefan Dorn
30.07.2003, 19:50
Hallo,

ich denke mir mal, daß alle Teile einer gewissen Qualitätskontrolle unterliegen. Die Frage ist halt: Wie wird diese gehandhabt?

Es kommt meines erachtens darauf an, wer diese Teile verkauft. Ich nehme mal als Beispiel den Jürgen Schwing. Er ist ein super Pilot und alle Teile aus seiner Fertigung sind durch ihn und weitere Piloten ausgibig getestet worden. Also dürfte hier nix passieren.

Es gibt aber auch Leute, die meinen mit günstigen Mitteln Geld verdienen zu wollen. Diese Tuningteile würde ich dann nicht kaufen.

Eine Garantie wird dir keiner zu 100% geben.

Berthold Pätzold
30.07.2003, 19:54
und was ist mit Produkthaftung ??

muß der Hersteller nicht dafür gerade stehen.

Stefan Dorn
30.07.2003, 19:57
Hi Berthold,

klar muss er. Nur ist es meist ein Problem mit der Beweisführung. Es bleibt ja meist nicht viel übrig ;)

Sinclair
30.07.2003, 19:57
Mich würde in einem Schadensfall die Versicherungstechnische Seite sehr interessieren. Kann die Versicherung einen Schadenersatz ablehnen, da man auf nicht vom Hersteller zertifizierte oder nicht freigegebene Tuningteile gebaut hat. Beim TÜV oder DEKRA ist es ja so das Gewisse Teile einfach einer Testreihe unterzogen werden die in der Regel recht umfangreich ist. Hier werden nicht nur Haltbarkeit und Materialeigenschaften sonder auch die funktionstüchtigkeit, zum Teil, weit über die Belastungsgrenze hinaus getestet. Solch Proffesionelle Tests könne im kleinen Umfang sicher nicht durchgeführt werden. Und ob der TEst durch Piloten ein garant auf Schadensersatzanspruch ist mag ich bezweifeln. Wenn ich dran denke was kurz nach der Einführung des Eolo schon an Tuningteilen auf dem MArkt war... .?!?

MgG

Für mich stellt sich vielmehr die Überlegung das ein Versicherer sagt: "Der Hersteller hat das Teil aus Alu gebaut, ein Spezifikation zum Umbau der Seitenteile auf Kohlefaser ist nicht zugelassen. Sie haben also am Modell technische Änderungen vorgenommen die in keiner Weise vom HErsteller zugelassen sind. Wir lehen daher den Ansprüch auf Regulierung Ihres Schaden ab."

MfG

Ich bitte meine RS zu Entschuldigen.

Sinclair
30.07.2003, 20:02
Zum Thema Beweisführung.

Ich würde im Schadensfall es tunlichst unterlassen das Abgestürtzte Modell auch nur anzuschauen. Polizei rufen und Schaden Dokumentieren. Ich weiß nicht ob hier schon mal jemand einen Schadensfall hatte, aber es würde mich wundern wenn ein Schaden der nicht Polizeilich aufgenommen wurde durch die Versicherung reguliert wird.



MfG


Noch schlimmer wirds bei Personenschaden. Und die Leute können selbst aus nem abgestürtztem Modell wie aus nem Buch lesen. Das sind Profis.
Denke ich doch, oder?

Stefan Dorn
30.07.2003, 20:05
Hi,

das ist ist ein intressante Frage. Ich weiß es nicht. Ich würde mal vermuten, nein. Das Einschätzen der Flugfähigkeit obliegt doch dem Piloten. Er muss abschätzen, ob der Heli ok ist oder nicht. Der Hersteller kann doch auch gar nicht Wissen, ob du den Heli auch korrekt zusammengebaut ist. Daher bist du als Pilot dafür verantwortlich für die Flugsicherheit deines Modelles zu sorgen.

Daher gehe ich auch davon aus, daß im Schadensfalle die Versicherung für den Schaden aufkommt. Es sei denn, es ist beim bauen nicht auf die übliche Sorgfallt geachtet worden.

Sinclair
30.07.2003, 20:19
Ich wills mal an einem netten Beispiel festmachen. Wenn du an deinem PC die Versiegelung am Netzteil durchbrichst und es bricht ein Brand aus zahlt keine Versicherung die berufen sich auf Manipulation. Wenn die an deinem Auto die Seitentüren aus Kohlefaser einbaust anstatt die Originalteile zu verwenden (noch keine TÜV-Abnahme vorgenommen) und du baust einen Crash und deiner Beifahrerin passiert was. Die Versicherung zahlt nicht. Definitiv.

Ich vermute mal das sich hier doch jeder auf das Zeug was er kauft verläßt und sich hier nicht wirklich jemand gedanken darüber macht ob das Zeug auch wirklich hält. Sicher wird er es im Flug bemerken obs was taugt. Aber woher willst du am Anfang wissen ob die Kohleplatten im Mille 60 den gleichen Dienst verrichten wie das Aluzeugs. Woher solls du auch wissen ob ein 90 Motor das Modell in seiner gesamtkonstruktion nicht überlastet. Der Hersteller geht davon aus das du das Modell mit den Teilen zusammenbaust die er dir liefert. Er kann zwar keinen Einfluß drauf nehmen wie du das Teil zusammenschraubst doch kann er sich im Schadensfalle und auf Ihn droht der Rückgriff darauf berufen das das Modell nicht seiner vorgegebenen Konfiguration entspricht. Im Schadensfall denke ich, es sei denn die vom DMFV (dort schreibe ich mal hin), erzählen mir das Gegenteil, wird es wohl am Geschädigten hängenbleiben.


MgG

Ich denke einfach das nicht durch den Hersteller gedeckte Tuningmaßnahmen unter die Rubrik eigenes Risiko fallen und somit im Schadensfall nur anteilig reguliert werden. Aber mal sehen was die Doktoren im DMFV sagen.

Hawk
30.07.2003, 20:56
Hallo,

Ich würde ganz stark vermuten dass die Versicherung den Schaden übernimmt. Solange das Modell nach dem Gesetz auch ein Modell (Unter 25KG) ist und auf einem Erlaubten Startplatz (Flugplatz oder so… (Ihr kennt ja die Vorschriften)) gestartet wurde.
Den an sonnst sehe das ja bei selbst entwickelten Flugzeugen so aus das die Piloten nicht versichert wehren. Nehmen wir zum beispiele einen Jet den Jemand selber konstruiert hat.
Eventuell auch noch mit einer Eigenbau Turbine. Die sind doch auch alle über die Modellflugversicherung (z.B. DMFV oder DAeC) mit versichert.

Anders sieht das aus wenn der Pilot schon im vorfällt wusste das etwas an dem Modell nicht in Ordnung ist. Denn dann hat der Pilot vorsätzlich gehandelt und ist ein unkalkulierbares Risiko eingegangen. Wen die Versicherung dieses beweisen kann dann könnte ich mir schon vorstellen das sie sagt sie zahlt nicht. Und das eventuell auch irgendwie zu Recht oder?

Was man allerdings wohl kaum ersetzt bekommt ist das Modell an sich aber das ist ja Logisch. Das muss man dann schon Vollkasko versichern.

Also soviel zu meiner Meinung/ Theorie.

Sinclair
30.07.2003, 20:59
Dein Argumentation ist gut. Das mit den selbstgebauten Modellen ist einleuchtend.

Hawk
30.07.2003, 21:15
Schön das ich helfen konnte.

Als Beispiel kann ich noch diese beiden Flieger von Friedhelm Graulich nennen.
Sein beide aus Holz gebaut und nicht als Bausatz erhältlich.

http://www.bergfalke-schlangen.de/Photos/neues_gallery/maximg/100_0029.jpghttp://www.bergfalke-schlangen.de/Photos/flugzeuge_gallery/maximg/100_0043.jpg

k_wimmer
30.07.2003, 21:16
Sorry Leute,

aber diese Sache hier finde ich mal wieder typisch DEUTSCH !
Demnächst fragt Ihr vielleicht auch noch danach, wer denn die Piloten überprüft, und wo man den Pilotenschein für den Modellheli machen kann?
Was haltet Ihr davon mal wieder ein bisschen Eigenverantwortung zu übernehmen, und nicht gleich wieder nach einem Big Brother zu suchen!
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich solche Diskussionen mittlerweile ank....!

Die Herstellerhaftung für alle Produkte ist da OK.
Aber diese bezieht sich auf konstruktive und Fertigungstechnische Mängel, und diese sind von Sachverständigen auch nachvollziehbar.

Genaoso wie die o.a. Frage kann man nämlich auch die Frage stellen, wo denn der TÜV bleibt für die Modell, nachdem diese schon mal gflogen sind, und vielleicht auch schon mal abgestüzt?
Wer überprüft, ob die Reparatur nach einem Crash immer komplett und optimal durchgeführt wurde?
Wer überprüft ob die Wartungsintervalle eingehalten werden ?

Leute denkt mal darüber nach, und fragt euch mal wirklich, ob ihr eine solche Überwachung wirklich wollt!!

Sinclair
30.07.2003, 21:17
Wünsche wohl Ausgekotzt zu haben

Jörg
30.07.2003, 21:26
Moin,

die Frage ist ganz einfach zu beantworten: verantwortlich ist:
a) der Pilot der hätte erkennen müssen das der überflüssige CFK Trödel an seinem Modell nix taugt
b) der Flugleiter der zum Zeitpunkt des Unfalls eingesetzt war und die Auftiegserlaubnis für dieses Modell erteilt hat
c) der Vorstand des Vereins auf dessen Platz geflogen wurde

Die Herstellerprodukthaftug greift nicht, zumindest nicht in Deutschland, da der Hersteller / Händler nicht überprüfen kann ob das Teil 'dem Einsatzzweck enstprechend' korrekt montiert wurde (ich garantiere das sich hier 263 Gutachter finden die eidesstattlich behaupten (natürlich mit absolut schlüssiger Beweisführung) das der Pilot nicht mal in der Lage ist im Sitzen zu Pinkeln ohne Spuren zu hinterlassen).

@sinclair:
auf die Hersteller / Händler wirst Du das nicht abwälzen können. Wir sind ja hier nicht in USA wo es nur noch lauwamrmen Kaffe in Plastebechern gibt weil sich mal eirgend ein Depp die Glocken gekocht hat

Gruß
Jörg

PS: im Modellbau ist es üblich nicht zertifizierte, selbst zusammengedockterte und garantiert zur falschen Zeit explodierende Teile zum Fliegen zu bringen

Meinrad
31.07.2003, 20:23
Hallo,

ich plädiere dafür, dieses teuflisch gefährliche Hobby einfach verbieten zu lassen. Es ist einfach unverschämt, dass der Gesetzgeber uns damit fliegen lässt!!!


Gruß Meinrad

Sinclair
31.07.2003, 20:39
Auch ne möglichkeit

Michael Stenger
02.08.2003, 08:39
@Kai Wimmer,

zu Deinem sinnlosen Beitrag kann ich nur hoffen, daß Du nie einen Schadensfall hast und Du Dir sicher sein kannst das deine Versicherung alles bezahlt ! Das kann bei Pers.-Schäden sehr sehr teuer werden ( Rehamaßnahmen ect. ) und wenn dann die Frage nach der haftbarkeit nich klar definiert ist mußt Du pers. Haften, und dann heisst es, Hobby adee, Auto Adee, Haus adee ...ect........

Wenn es Dich nicht Interresiert ok, aber ich denke es ist schon ein sensibeles Thema.

Ich habe mir schon darüber Gedanken machen MÜSSEN, als ich die " gefährliche R22 " von VARIO gebaut habe. nach Anleitung gebaut und dann fast nicht Fliegbar bzw. gefährlich. Und in diesem fall ist glücklicher wiese der Hersteller zu 100 % haftbar. Ich glaube aber nicht das jede kleine Schraube ect. getestet wird.

Viele Grüße
Michael

YYR - Yes Yes Rudi
02.08.2003, 12:02
Finde diese Diskussion schon in den Wurzeln schwachsinnig!!!!!

Was machen denn da alle unsere Flächenfliegenden Freunde. Müssen die jedes Mal zum Tüv wenn sie ein Eigenbau Modell in die Luft bringen ?( ?( ?(

Was soll das. Jeder ist für seinen "Scheiss" den er einsetzt selber verantwortlich!! Und so sell es auch bleiben!!! Ich finde nicht das man "Vater Staat" durch so "........." Diskussionen noch auf blöde Ideen bringen soll. Oder zahlt ihr noch zuwenig????

@Michael
Genau das meine ich
Jeder muss selber schaun was er seinsetzt, und sich vergewisseren das er nicht fahrlässig (hoffentlich schreibt man das so) handelt.


Kopfschüttelnd :( :(
Rudi

VRquaeler
02.08.2003, 12:18
Hi Kai und andere,

soo typisch deutsch ist das gar nicht.
Hier in NL muss Du wirklich so etwas wie einen "Modellflugfuehrerschein" haben. Ich habe es auch erst fuer einen schlechten Witz gehalten.

Dieter F. Heinlin
02.08.2003, 12:30
Hallo Sascha,
sag?
Und hast ihn bestanden?
Was muss man denn da so machen?

Foxi
02.08.2003, 12:59
Mädchengeheule X(

Kiowa_Scaler
02.08.2003, 15:16
Am Besten wir bekommen amerikanische Zustände.
Dort muss man auf eine heisse Tasse Kaffee auch draufschreiben das sie heiss ist.
Es könnte ja sein das einer sich eine heisse Tasse Kaffee kauft und denkt sie sein kalt.....
:P ;) ;) :P

Ich finde jeder ist selber verantwortlich für sein Tun und dabei sollte es bleiben.
Jeden Atemzug oder Pfurz kontrollieren zu wollen ist biullshit.
Mann sieht es ja hier in Deutschland - alles wird schlechter - nur das wir uns zu tode verwalten, das wird immer mehr.....

"Bei allem was du tust - Handle klug - und bedenke das Ende!"

Wünsche immer ne handbreit luft unterm rotor!

;) ;)

Michael Stenger
02.08.2003, 16:50
..ich nochmal....

Das mit der Eigenverantwortlichkeit schön und gut, solange mann alleine auf einer Wiese steht und im Umkreis keine weiter Personen ect.

Da mann aber nun meistens in der Umgebung von anderen Personen fliegt, und das ist nun mal auf Flugplätzen ud Veranstalltungen so, hat mann auch eine ganz kleine Verantwortung den Zuschauern gegenüber. Meine Meinung...... :)

Sicherlich sollten nicht die Teile unbedingt besser geprüft werden, sonder erfahrene Flugleiter die Modelle mal besser im Auge behalten, techn. wie auch die Piloten. Diese Leute kennen auch die Erbauer der Modelle besser und können die Flugfähigkeit eher einschätzen wie eine " Prüfstelle "........oder ??

Prinzipiell bin ich auch der Meinung von Rudi, wir sollten den Staat nicht noch dumme Gedanken bringen...
Und ehrlich gesagt, wieviele Unfälle prozentual auf die masse gesehen passieren denn durch techn. Mängel im Modellsport ?? ;)

Viele Grüße
Michael

k_wimmer
03.08.2003, 10:03
Prinzipiell bin ich auch der Meinung von Rudi, wir sollten den Staat nicht noch dumme Gedanken bringen...
Und ehrlich gesagt, wieviele Unfälle prozentual auf die masse gesehen passieren denn durch techn. Mängel im Modellsport ?? ;)

Hallo Michael,

Wenn Du dieser Meinung bist, dann möchte ich mal wissen, warum Du meinen Beitrag als überflüssig bezeichnest, denn genau das meinte ich damit!
Kann es evtl. sein, dass Du den Zynismus meines Beitrags nicht verstanden hast?

Ich finde übrigens, dass die Hersteller, die den Qualitätsstandard nicht halten können (oder wollen) über kurz oder lang vom Markt verschwinden werden. Ich hoffe immer noch auf die Intelligenz der Endverbraucher!

Michael Stenger
03.08.2003, 13:28
@Kai,

ok, da hast Du schon recht. Mich hat es aufgeregt, daß wenn mal so eine Frage gestellt wird sofort mit harten Worten degegen geschosen wird ! Das meinte ich eigentlich.....
Aber vielleicht habe ich da auch etwas schnell geschrieben...sorry ! :loeblich:

Ich denke im Prinzip sind wir uns ja schon einig, also keinen " Staatlichen Tüv " oder so...

Übrigens haben schon einige Leute hier mit Herstellproblemen gekämpft, aber da wurde die " Intelligenz " im Forum vom Keim aus erstickt....ich hoffe Du kannst Dir denken wie ich das meine.. :)) :(

Viele Grüße
Michael

( Der, der jetzt erstmal eine ordentlicne 5 Stunden-Kontrolle an seinem Comeback macht. :D . )

VRquaeler
07.08.2003, 23:49
Hi Dieter,

Schlimmer noch, ich soll diese Scheine hier nun mit abnehmen....

Sorry, etwas off topic :rolleyes:

FrankS
08.08.2003, 00:50
Hi,

ein bischen TÜV könnte aber nicht schaden mal provokant gesagt. Es gibt z.B. genug Empfänger, die rumspinnen, wenn auf dem Nachbarkanal auch einer fliegt. Oder wo grosse Reichweite bedeutet bei 300m ist Schluss. Oder Schrauben, deren Inbuskopf nach einmal schrauben rundgenudelt ist, da das Material zu weich ist. Zentralstücke die nicht rund laufen (siehe Eolo) ARF-Flächenmodelle, die faltig bebügelt sind oder Klebestellen nicht so genannt werden dürften. Regler die nicht teillastfest sind. Alles Sachen die man als Anfänger nicht weiss und evtl. erst durch monetäre Opfer lernt. Ich glaube gewisse Vorgaben sollten schon vorhanden sein. Nicht als TÜV aber eine Art Qualitätssymbol wie DIN EN ISO9001-9004. Wer das erfüllen will muss dann halt sein Modell bzw. die Bauteile überprüfen lassen, damit sie bestimmten Ansprüchen genügen wie z.B. Torsionsfestigkeit, mech. Härte, Zähigkeit, Maßtoleranz usw.

Frank

Duck01
08.08.2003, 01:27
Ihr redet zuviel...

Rene D.
08.08.2003, 06:34
Hi!


Es ist wie mit allen Dingen die man kauft. "Qualität kostet Geld".

Was ist mit dem 1€ Schraubendreher vom Grabbeltisch der nach der ersten Schraube abbricht? Was ist mit dem 50 cent-Korkenzieher der nach der ersten Korkenberührung in seine Einzelteile zerfällt? Was ist mit dem 5€ "Profi-Steckschlüsselsatz" der nur als Ballast benutzt werden kann?

Ich gehe mal davon aus (hoffe es !!!!) das man bei den renomierten Herstellen schon Wert auf Qualität und Sicherheit legt. Falls so etwas wie ein "Tüv" eingeführt werden sollte macht es die Sache nur noch teurer. Die Kosten für die Tüv-Zulassung würden dann auf die Kunden abgewälzt.

Und eins noch: Die Sicherheit eines Heli's liegt zu 99% beim Piloten!!! Sorgfalt bei der Montage und bei der Wartung ist höchstes Gebot!
Was nutzt mir ein Tüv-Geprüftes Alu-Tuning Teil wenn ich die Schrauben zu feste anknalle das die Gewinde beschädigt werden?