Vollständige Version anzeigen : Hilfsmittel zum einfachen dynamisch wuchten der Blätter
http://www.rcmovie.de/video/ddeaca1d621d5abdcdab
habe mit ein kleines Hilfsmittel zum Wuchten, mit erstaunlicher Wirkung gebaut.
Damit geht das dynamisch wuchten nun wesentlich einfacher und präzieser, die Wellen im rechten Winkel zu Tisch war schon genauer als meine Blattwaage, mit der gelagerten Welle ist das nochmals ein erheblicher Präzisionsgewinn. :unsure:
Sepp
Sehr gute Idee. Bau ich mir auch.
LG Mike
Spannende Sache,
fast so spannend wie das Spiel CAN-USA im Hintergrund :)
LG Chris
Speedy955
01.03.2010, 01:32
Super Idee und sehr preiswert.
Gruß Bernd
Michael W
01.03.2010, 05:14
Find ich auch gut. An das statische Wuchten habe schon lange den glauben verloren.
Sebalexx
01.03.2010, 06:30
Tach,
da ich bisher auch immer zu geizig für eine Taxis-Waage war, mache ich das wie in dem gerade auf die schnelle gefundenen Link ganz anschaulich beschrieben:
http://muc.de/~winklt/german/lessons/trimm1.html
Sorgfältig durchgeführt, passt das dann. :)
Vorteil ist, dass man die Utensilien dann auch auf dem Flugplatz dabei hat, wenn man sie unerwartet benötigt... :hollau:
Cutter mit gerader Kante, die gut auf dem Tisch aufliegt, Isoband und (etwas unpräzise, jedoch normalerweise ausreichend) ein Stück Gewindestab und 2 Muttern/U-Scheiben, mit denen man die Blätter aneinander schraubt und auf z.B. 2 Gläsern als Lager gegeneinander aus wiegt. Um dabei auszuschliessen, dass eine Abweichung beim aus wiegen durch die versetzt aneinander geschraubten Blätter entsteht, das ganze noch mal um 180° drehen...
Erst kürzlich so erfolgreich die vorhandenen Vibrationen schnell auf dem Flugplatz entfernt... -_-
Die vorgestellte Idee ist aber dennoch gut, präzise und günstiger als die Taxis-Waage!
Um das Ergebnis wirklich sauber ohne teure, präzise Waage für die Ermittlung des Blattgewichts zu erhalten, ist es denke ich sinnvoll noch zu erwähnen, dass man zuerst den Schwerpunkt der beiden Blätter präzise mit der Methode aus dem Video angleicht und danach dann die Blätter gegeneinander aus wiegt (z.B. mit einer klassischen simplen Blatt-Waage) und genau im markierten Schwerpunkt das leichtere Blatt mit Klebeband korrigiert - perfektes Ergebnis.
Wenn man es ganz, ganz, ganz genau nimmt, könnte man mit der Klingen-Methode, oder der Taxis-Waage sogar noch den Schwerpunkt von Nasen zu Endleiste der Blätter kontrollieren und angleichen - spare ich mir... ::)
bis denn
Sebastian
gute idee, werd ich auch umsetzen.
kleiner denkanstoss:
du legst die blattwurzeln bündig am anschlag an, aber woher weißt du, daß der abstand bohrung zu wurzelende gleich ist? wenn die bohrungen nur nen halben milimeter versetzt sind, sind die verhältnisse im montierten zustand wieder anders.
also passenden bohrer durch die bohrungen beider blätter und irgendwo ne markierung auf beide blätter.
die blätter dann genau an der markierung auf die welle legen.
dann stimmt´s wieder!
Torro genau das hatte ich mir auch schon überlegt, auch ein Idee dazu, aber an der Umsetzung fehlt es noch.
Ich möchte ein Zusatzteil auf den Winkel legen, mit 2 stumpfen Kegeln wo die Blätter mit der Wurzel dann aufliegen. Dadurch wären die exakt an der Aufnahme ausgerichtet.
Aber woher nehmen ohne Drehbank? eventuell gibt es irgendwo was passendes zu kaufen?
Der Kegel sollte sehr Stumpf sein, und unten ca. 5mm (für 450er Blätter mit 3mm Bohrung). Ich denke im Bild ist erkennbar wie ich das meine. das ganze eventuell auf Plastikwinkel (Alte Servogehäusedeckel) die ich auf dem Winkel platzieren kann, und beim TDR gegen größere Kegel tauschen kann. Eventuell gleich zwei Kegel bis 10mm ?
http://www.rc-heli.de/board/attachment.php?attachmentid=65562&stc=1&d=1267428657
Material könnte auch Plastik sein, nur gleich müssen die sein. Der Winkel sollt auch sehr Stumpf sein, nicht wie gezeichnet ca. 90° sondern eher Richtung 150°
Übrigens war bzw. sind das erste paar im Vergleich zum 2. Paar um ca. 8mm Unterschiedlich im Schwerpunkt! Sollte ich da beim Montieren nicht auf die Seriennummer Achten wäre das Fatal.
Die Welle ist auch Neu und muss auch 100% gerade sein. Beim 4-Blattkopf lag eine dabei die ich nicht verwenden kann :lol:
Sepp
Die Idee ist gut,
Intressant ist das Eis Hockey Spiel im Hintergrund :D
LG Belu
Sebastian ich habe da was gekürzt und die Reihenfolge optimiert!
1. Bestimme ich das schwerere Blatt
2. Tarriere ich die Waage darauf
3. Schneide ich eine Isolierband zurecht mit dem fehlenden Gewicht, lege das lose auf das leichtere Blatt. Hier arbeite ich auf 0.01g genau! (solange zurechtzschnipseln bis das passt)
4. prüfe ich den Schwerpunkt und versuche mit dem Ausgleichgewicht dynamisch zu wuchten. das klappt zu 90% !
Meistens ist das leichtere Blatt an der Wurzel zu dünn.
Wegen großem Blattverschleiß habe ich schon sehr viele Blätter erfolgreich so gewuchtet. Die Taxiswaage kenne ich nicht, ist auch nicht auf dem Link zu sehen?
Früher hatte ich mit der Rasierklinke den Schwerpunkt bestimmt, das Problem dass kein Stift auf den Blättern schreiben will (vor allem auf Carbon). Letztlich war mir das zu langwierig.
Ich nehme übrigens einen fertig Ausgewuchteten, komplett gewuchteten Rotorkopf mit, da geht das wechseln sehr schnell und alles passt.
Sepp
hmm, das problem wird halt sein, die blätter gscheit an der bohrung auszurichten und ein problemloses kippen zu ermöglichen.
die idee mit den kegeln ist gut, mußt nur gucken, daß das nicht zu hoch wird, sonst brauchst ne größere welle vorne!
ich mach das n bissl anders:
blätter auskippeln, so wie du, aber ich beschwere das später kippende blatt außen, bis es passt -> gleicher blattschwerpunkt.
dann nehm ich das leichtere blatt und beschwere es genau am blattschwerpunkt, bis beide gleich schwer sind.
bin da jetzt nicht der profi und weiß nicht, ob du mein vorgehen in einem schritt schaffst, du könntest zur sicherheit aber mal die beiden blattschwerpunkte ausmessen und gucken, ob die gleich sind.
JMalberg
01.03.2010, 10:01
Sorry, aber wie Sebalexx es schon angedeutet hat, ist das nicht zu Ende gedacht: durch diese Methode wird auf keinen Fall komplett "dynamisch gewuchtet".
Es wird nur auf einer Koordinatenachse (Blattlängsachse) gewuchtet, aber die Querachse des Blattes und somit der Vorlauf wird außer Acht gelassen. So findest du nur den Abstand des Schwerpunkts von der Blattwurzel aber nie den Abstand von der Blattnase.
Die Taxis-Waage und auch die Methode mit den Klingen im 45°-Winkel geben den echten Blattschwerpunkt an, da beide Methoden auch auf beiden Achsen messen.
JMalberg
01.03.2010, 10:18
Sehr gut wenn auch recht aufwendig ist es hier beschrieben (http://www.rcmovie.de/video/f824eb6cb90ab95ef9e2/RC-Heli-Rotorkopf-wuchten-und-balancieren)
Den Link habe ich Ihm auch schon unters Video gesetzt:lol:
Es wird nur auf einer Koordinatenachse (Blattlängsachse) gewuchtet, aber die Querachse des Blattes und somit der Vorlauf wird außer Acht gelassen. So findest du nur den Abstand des Schwerpunkts von der Blattwurzel aber nie den Abstand von der Blattnase.
Das Video kannte ich schon, hab's mir aber trotzdem nochmal angeschaut!
Was ich aber nicht verstehe ist, was es mir bringt, zu wissen wie weit der Schwerpunkt von der Blattnase entfernt liegt, wenn ich dann doch das Klebeband komplett rum wickel.:dknow:
JMalberg
01.03.2010, 11:31
Den Link habe ich Ihm auch schon unters Video gesetzt:lol:Isch weis;) Wusste doch das der "Druntersetzer" hier mitliest:)
Das Video kannte ich schon, hab's mir aber trotzdem nochmal angeschaut!
Was ich aber nicht verstehe ist, was es mir bringt, zu wissen wie weit der Schwerpunkt von der Blattnase entfernt liegt, wenn ich dann doch das Klebeband komplett rum wickel.:dknow:Hehe, da denkt einer mal mit und weiter:hallihall:
Tjo, wenstes genau machen willst müsstest du auch das Klebeband anders befestigen oder eine "Erleichterungsbohrung" einbringen.
Zumindest weist du aber warum der Rotorkopf immer noch eiert, obwohl du fein säuberlich gewuchtest hast.:hollau:
ich habe vom vielel Leute gelesen, die alle Blätter aus der Schachtel fliegen, ohne die zu wuchten. Selbst billige Holzies!
Einige machen dann statisch udn dymanisch, und einige mit der Blattwaage "nur" dynamisch.
Ich gehe von neuen Blättern davon aus, daß die Form gleich ist, und lediglich "irgendwo" etwas mehr oder weniger Material. Bei 325er Blättern finde ich das wuchten des Vorlaufs als übertrieben, bei großen natürlich nicht!
Würde es hier mehr als 172mm fehlen, so würde ich die Form des Balttes sehr in Frage stellen, und mit Vorsicht genießen.
Ich stecke die dazu an einen 3mm Inbusschlüssel, und prüfe nur ob der Vorlauf +- 2/10mm passt, genauer kann ich das so nicht prüfen, und genauer brauche ich das nicht für mich. Aber Danke für die Hinweise.
Beim 450 wäre das päpstlicher als der Papst, ist aber nur meine persöhnliche Meinung dazu.
Das dynamisch Wuchten mache ich genau, da ich auch bis 3400 RPM schnell drehe, bei 2200 RPM wäre das ME auch nicht so Entscheidend.
Sepp
Sebalexx
01.03.2010, 16:00
Sebastian ich habe da was gekürzt und die Reihenfolge optimiert!
1. Bestimme ich das schwerere Blatt
2. Tarriere ich die Waage darauf
3. Schneide ich eine Isolierband zurecht mit dem fehlenden Gewicht, lege das lose auf das leichtere Blatt. Hier arbeite ich auf 0.01g genau! (solange zurechtzschnipseln bis das passt)
4. prüfe ich den Schwerpunkt und versuche mit dem Ausgleichgewicht dynamisch zu wuchten. das klappt zu 90% !
Meistens ist das leichtere Blatt an der Wurzel zu dünn.
Wegen großem Blattverschleiß habe ich schon sehr viele Blätter erfolgreich so gewuchtet. Die Taxiswaage kenne ich nicht, ist auch nicht auf dem Link zu sehen?
Früher hatte ich mit der Rasierklinke den Schwerpunkt bestimmt, das Problem dass kein Stift auf den Blättern schreiben will (vor allem auf Carbon). Letztlich war mir das zu langwierig.
Ich nehme übrigens einen fertig Ausgewuchteten, komplett gewuchteten Rotorkopf mit, da geht das wechseln sehr schnell und alles passt.
Sepp
Tach,
da gibt es die Taxis-Waage noch/wieder:
http://heliguenter.de/shop/shop/index.php?page=shop.product_details&flypage=shop.flypage&product_id=15&option=com_virtuemart&Itemid=1
Der Weg über Blattgewicht ermitteln und dann Gewicht am richtigen Punkt anbringen ist schon klar und gut, aber eben nicht ohne geeignete präzise Waage (die nicht jeder hat ;)) machbar. Aber gut gelöst.
Ich mache mit der Klinge immer einen Kratzer in die Deckschicht... ::)
bis denn
Sebastian
Würde es hier mehr als 172mm fehlen, so würde ich die Form des Balttes sehr in Frage stellen, und mit Vorsicht genießen.
Ich stecke die dazu an einen 3mm Inbusschlüssel, und prüfe nur ob der Vorlauf +- 2/10mm passt, genauer kann ich das so nicht prüfen, und genauer brauche ich das nicht für mich. Aber Danke für die Hinweise.
sollte natürlich nicht 172mm sondern 1/2 mm sein !!!! :unsure:
Sepp
JMalberg
02.03.2010, 00:28
Du musst es bei 325er Blättern mit 3.000/min genauso so machen wie bei 710er Blätter mit 1.600/min. Nur ist es eine heillose Fummelei bei den Kleinen.
Wie oft kommt hier immer die Frage nach ungeklärten Vibrationen und niemand beachtet das gesamte Blatt, weil zu oft angenommen wird "dass die schon gewuchtet sind bei dem Preis". Jetzt aber hinzugehen nur 2/3 der Auswuchtarbeiten zu machen, ist eben wie poppen aber nicht ganz rein tuen:D:hollau:
Reiner Fuchs
02.03.2010, 01:26
Sehr gut wenn auch recht aufwendig ist es hier beschrieben (http://www.rcmovie.de/video/f824eb6cb90ab95ef9e2/RC-Heli-Rotorkopf-wuchten-und-balancieren)
meinen Rotokopf hab ich bei meinen beiden auch 100% gewuchtet, 600er 1A ohne was zu machen beim 450er hingegen musste ich fast ein gramm Blei an einen Blatthatler
kleben
mit den Blättern selbst halte ich das so :unsure:
wie poppen aber nicht ganz rein tuen
poppen ist poppen
ich kauf mir welche vom blattschmied und verlass mich drauf::)
ich kauf mir welche vom blattschmied und verlass mich drauf::)
Selbst Schuld:D
bei mir haben die blattschmieds auch noch ein bissl fein tuning gebraucht, aber deutlich weniger als z.b. die sab´s am protos.
ich werd mir die taxis mal am wochenende anschauen. der heli-günther ist ja auf der rotor-live.
gibt sogar n vortrag über die anwendung.
Uwe Caspart
02.03.2010, 14:23
Will ja kein Spielverderber sein, aber mit "dynamischem" Wuchten hat das alles nix zu tun:hollau:
Hier wird nur ausbalanciert.
Dynamisch Wuchten spielt sich axial ab (längliche Rotationskörper). Bei einer Blattdicke von 3-10mm, naja::)
Begrifflich zwar falsch aber umgangssprachlich etabliert steht dynamisch Wuchten auch für Unwucht messen indem man einen Körper "weich" gelagert rotieren lässt, und das Taumeln der Achse in Winkel und Amplitude auswertet (z.B. Reifenwuchtmaschine, wobei hier dynamisches Wuchten im eigentlichen Wortsinn wieder zutrifft, da man hier Gewichtsunterschiede Felgeninnen/außenseite misst))
Auf den Hubi angewendet, müsste man für umgangssprachlich "dynamisches" Wuchten also die Rotorblätter bei Solldrehzahl wuchten:lieb:
Dabei wären dann neben Gewichtsunterschieden der identische Vorlauf und aerodynamische Unwucht die zu suchenden Kriterien.
"Wuchten/Ausbalancieren" wie im Thread kann man auch ein einzelnes Blatt mit entsprechendem Gegengewicht:hollau:
Peace:lieb:
Jepp so schauts aus - bei unseren Hubschraubern und Turboprops - real - werden Wuchtläufe bei Systemdrehzahl durchgeführt.
Hermann Schellenhuber
02.03.2010, 17:46
Servus,
ich finde es überhaupt interessant, daß man sich so eine Mühe macht, den Schwerpunkt in Blattlängsrichtung wie im ersten Video gezeigt bei beiden Blättern auf den Millimeter genau anzugleichen. Wenn man mal rein die Fliehkräfte betrachtet, so spielt es wie wir wissen keine Rolle, ob jetzt beide Blätter absolut gleich schwer sind und gleichzeitig der oben gezeigte Schwerpunkt exakt passt, oder ob der Schwerpunkt bei beiden Blättern abweicht, aber statisch gewuchtet wurde, ein Blatt anschließend also etwas schwerer als das andere ist (Blätter in einer Line und in der Mitte auspendeln). Extrembeispiel für so ein Gebilde ist der Einblattrotor mit Gegengewicht. Jetzt könnte man sagen, es kommt ja nicht nur rein auf die Fliehkräfte an, weil die Blätter ja auch Schwenk-/Schlagbewegungen machen, wo sich ein unterschiedlicher Schwerpunkt in Blattlängsrichtung vielleicht auswirken könnte. Ein Rotorblatthersteller hat mal Versuche mit abweichenden Schwerpunkten bei Blättern gemacht, selbst bei 10cm Unterschied und statischer Wuchtung gab es keine Vibrationen oder unschöne Effekte. Von daher halte ich so einen Aufwand für etwas übertrieben. Normalerweise sollten gute Blätter nach der Herstellung fast identisch sein, noch ne statische Wuchtung und die Sache sollte gegessen sein. Falls natürlich andere Parameter wie etwa der Vorlauf stark abweichen, dann sollte man sie umtauschen.
Schöne Grüße,
Hermann
Reiner Fuchs
02.03.2010, 18:05
Normalerweise sollten gute Blätter nach der Herstellung fast identisch sein, noch ne statische Wuchtung und die Sache sollte gegessen sein. Falls natürlich andere Parameter wie etwa der Vorlauf stark abweichen, dann sollte man sie umtauschen.
genau so sehe ich das auch.
Extrembeispiel für so ein Gebilde ist der Einblattrotor mit Gegengewicht
wie hier
MH9N9comEy4
Nun ich kenne Grundsätzlich 2 schnelle und einfache Möglichkeiten:
1. mit einer Rotorblattwaage wie dieser: eBay Wippe zum wuchten (http://cgi.ebay.de/Rotorblattwaage-Carbon-z-B-T-Rex-450-Rotorblaetter-325mm_W0QQitemZ290402660769QQcmdZViewItemQQptZRC_M odellbau?hash=item439d58f1a1) und nur den Schwerpunkt auswuchten. (das Gewicht der Blätter juckt dabei nicht, es muß sich nur die Waage halten damit die Zentrifugalkräfte keine Unwucht erzeugen durch die Dynamik.
Das ist aber sehr ungenau, zumindest mit so einer einfach Waage.
2. Das statische Gewicht so gleich wie Möglich zu machen, Zeitaufwand 1-2 Minuten und Kostenaufwand ca. 12 EUR für eine Feingoldwaage mit 0.01g Auflösung (http://cgi.ebay.de/Digital-Waage-Feinwaage-Goldwaage-Scale-0-01g-200g_W0QQitemZ270534676634QQcmdZViewItemQQptZMess_ Pr%C3%BCftechnik?hash=item3efd1f909a), und anschließend den Kipppunkt über die HRW ebenfalls gleich einstellen. (Zeitaufwand ebenfalls 1-2 Minuten)
Dann passt es einfach super.
Natürlich kann auch zuerst der Kippunkt eingestellt werden, und anschließend auf dem Kippunkt das Statische Gewicht ausgeglichen werden. Hier sind es mehr Arbeitsschritte, weil nach dem statischen Auswuchten der Kippunkt nochmals verglichen werden sollte. Das Klebeband kann ja leicht versetzt sein. Ausserdem sind hier mindestens 2 Klebestreifen erforderlich, bei meiner Methode meistens nur eines.
Wer sich dann die Mühe machte und prüft das auf der Wippe, der wird immer ein 100% gleich gewuchtetes Ergebnis erzielen, was beweist dass diese Methode einfach exakter ist.
Wird dann der Schwerpunkt etwas verstellt, so fällt das auf Wippe (eBay Link) nicht auf.
Auch nicht auf der "teuren" von Freakware. http://www.freakware.de/shop/artikeldetails.php?show_artikel=22128 sowas habe ich, aber mit der Kippmethode wird das Sichtbar.
Ich hatte dann feststellen müssen dass diese Blattwaage insich ungenau ist. Wechsele ich die Seiten so stimmt das Ergebnis nicht mehr, und es ist einfach zu ungenau damit für meine Drehzahlen.
Die Kippmethode über eine HRW, welche ich als Tipp eines erfahrenen Piloten bekommen hatte, ist nach vorherigem (oder anschließendem) statischem gleich Wuchten wesentlich exakter. Das ist aber nur meine Meinung, die ich zumindest mit meinen Vergleichsmöglichkeiten deutlichst beweisen kann.
Ich hatte anfangs auch den Kippunkt über die Rasierklinge bestimmt, das Hauptproblem war das anzeichnen, und letztendlich war mir das einfach zu mühselig.
Was nochmals eine Idee genauer ist, die 2 Blätter mit einer Wippe verschrauben, so dass die unten Plan auf dem Tisch aufliegen, also eine Gerade bilden. Dieses "Pendel" auf 2 Klingen oder Kugelgelagert ca. 2cm über dem Tisch aufhängen.
Dann ein Blatt mit einem Stift auf den Tisch drücken und los lassen. dabei darf das andere Blatt nicht merklich auf den Tisch aufschlagen, und auch nicht zu früh umkehren.
die Probe dann mit der anderen Seite. Sollte ein Blatt dynamisch gesehen schwerer sein, so wird es den Tisch deutlich berühren. Auch hier gibt es irgendwo ein schönes Video dazu. Damit kann das nochmals verfeinert werden.
Was natürlich um Quanten genauer ist, ist die Auswuchtmethode mittels Laser, wo der ganze Rotorkopf inkl. Blatthalter und allem "Drumm und Drann" auf das µ genau gewuchtet wird. Eventuell hat jemand den Link dazu parat. Ich denke dass viele dieses Video nicht kennen, das ist Perfektionismus im Quadrat. Ab 600er Größe kann ich das auch nachvollziehen, aber beim popeligen 450er nicht.
Sicher gibt es viele andere Methoden, für mich reicht meine Methode voll aus, geht schnell und ist nicht mit hohen Kosten verbunden.
Sepp
Das Video mit dem Laserwuchten ist hier: http://www.rcmovie.de/video/f824eb6cb90ab95ef9e2/RC-Heli-Rotorkopf-wuchten-und-balancieren
Und das Video mit der Wippe hier: http://www.rcmovie.de/video/a9fcf39e893ff1fd5b5b/Idee-zum-Rotorblatt-auswuchten-Teil-1-von-2
Sepp
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