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Vollständige Version anzeigen : Störungen Eco 8 (Kein Absturz, Fehler gefunden)


rene.sauber
27.08.2003, 00:50
Hi Leute,

nach meinem Beitrag vom 12.8. habe ich mir weiteren Rat bei Günther Wachsmuth
geholt. Nach der Schilderung meiner Probleme gab auch er Euch recht, das nach
dem Einbau meiner beschriebenen Komponenten das BEC überlastet sei und das
man einen Heli mit mehr als 10 Zellen nur mit einem separaten Akku fliegen sollte.
Weiterhin war er der Meinung, das man mit einem GY 401+Digitalservo keine
Ni-Mh Akkus verwenden sollte, da diese den benötigten Strom nicht ausreichend
liefern können und es somit zu kurzzeitigen Zusammenbrüchen der Versorgungs-
spannung kommen kann. Der Akku sollte daher ein Ni-Cd mit mindestens
1000 mAh sein.
Ich kaufte mir daraufhin einen neuen Akku (Sanyo KR-1400), der zwar etwas
schwerer ist, aber ich wollte schließlich auf der sicheren Seite sein.
Der Flug danach haute mich fast um: Immer noch Motoraussetzer und bedingt
dadurch natürlich wildes Heckzucken, und wieder nur beim Rundflug.
Also alles beim Alten, das selbe Problem.
Da ich im Laufe der Wochen und Monate fast alles ausprobiert hatte, blieb nicht
mehr viel übrig was noch defekt sein konnte. Sender, Empfänger, Servos, Kreisel,
statische Aufladung, Verlegung der Antenne, mit BEC, ohne BEC, kleiner Akku,
großer Akku, usw., nichts hat geholfen.
Und trotzdem kam dann doch noch der goldene Tip (DANKE RÜDIGER!!!):
Der Regler war so ziemlich das letzte, was noch defekt sein konnte.
Mir war nämlich aufgefallen, das der neue Motor, nachdem ich ihn im
Frühjahr eingebaut hatte, nach ein paar Schwebeflügen mit einem Mal anders
herum drehte. Einfach so, von einem Akku zum andern. Ich vertauschte zwei
Kabel, und schon drehte er sich wieder richtig herum. Ich schenkte diesem
Problem keine weitere Bedeutung.
Darum fuhr ich heute nachmittag zu meinem Händler, wo ich den Motor+Regler
erworben hatte.Er gab mit daraufhin einen neuen Regler
(Kontronik Smile 40-6-18) zum Testen mit nach Hause. Schnell den neuen Regler
eingebaut und ab damit zum Flugplatz.
UND SIEHE DA: Der "Vogel" schwebt völlig ruhig, keine Drehzahleinbrüche, kein
Zucken. Na ja, denk ich, das ging vorher auch nicht schlecht.
Also ab zum Rundflug. Und was soll ich sagen? Der Heli fliegt, und wie er fliegt.

Keinerlei Motoraussetzer, kein wildes Hin und Her vom Heck, absolut null Störungen,
egal ob in der Kurve oder beim Vorbeiflug. Weiterhin wird die Drehzahl sehr konstant
gehalten, außer natürlich bei Vollpitch mit fast leerem Akku.
Ich bin einfach begeistert.
Der Motor (Hacker B50-S19) und der Regler (Kontronik Smile 40-6-18) sind ein
ideales Gespann. Mit einem nicht zu großen Ritzel (13 Zähne) und 10 Zellen sind
bei normalem Fliegen weit über 10 Minuten drin.

Es hat lange gedauert, aber jetzt ist man wieder ein Stückchen schlauer.
Vielen Dank für die zahlreichen Tips an alle.

PS:Wer hat die gleiche Kombination Motor/Regler?
Wieviele Zellen, welches Ritzel benutzt Ihr?

Looser27
27.08.2003, 09:10
An den B50-19S gehört das 13er Ritzel bei 10 Zellen (ist übrigends das kleinst mögliche Ritzel bei der 5mm Welle).

Viel Spaß mit dem ECO...

Gruß Thomas

P.S.: Auch auf die Gefahr hin einen Flächenbrand auszulösen, so habe ich im ECO und auch jetzt im LOGO 20 Twicells (750er, bzw. 1700er) als Empfängerakku. Bis jetzt keine Probleme (weit über 100 Flüge bei allen erdenklichen Temperaturen).

ChaosB99
27.08.2003, 12:03
Hi!

Ich flog im Eco die gleiche Kombi! Es ist wirklich ein ideales Gespann, und der Regler paßt super zum Hacker!
Mittlerweile flieg ich die Kombi im Acrobat mit 12 Zellen und da geht ordentlich die Post ab! Fliege auch mit nem 700TwiCell Empfängerakku und hab trotz 401/9253 noch nie probleme gehabt!!

bernd_ac
22.09.2003, 14:44
Hallo zusammen,

kann die Qualitäten des Smile nur bestätiten, finde aber, das man das Thema
Empfängerakku nicht überbewerten sollte. An den Kabeln und vor allen Dingen
Steckern zum Empfänger fällt viel mehr Spannung als im Akku ab. Wenn man
damit einem Empfängerausfall hervorrufen will (also über 1.5 V Spannungsabfall), muss man schon ´nen Heckservo mit Speed400 Motor verbauen ;))
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber auf etwas dickere Kabel ausweichen und evtl. den Empfänger über zwei Stecker (zb. noch freier Servosteckplatz) versorgen. Weiterhin sollte man die Akkukabel so kurz wie möglich hallten und auf einen mech. Schalter verzichten. Das ist leichter und vor viel billiger und trägt zusätzlich zur Sicherheit bei.
Ausserdem sollte man den Empfägerakku beim Flug nur zu 85% entleeren,
da zum Ende der Innenwiederstand der Zelle grösser wird, was dann schon
zu nennenswerten Spannungsverlusten führt. Gleichzeitig hat man mal genügend
Reserven, wenn man der Akku schon ein paar Tage gelegen hat oder man sich
verzählt und doch einen Flug mehr absolviert ;)
Ich fliege in meinem Eco8 mit 5 x HS81, Emfpänger Robbe/Futabe R118F und
GY401 mit 4x500AR Zellen 4 Flüge a 12min und kann nachher immer noch
180mAh entladen.

Viele Grüsse, Bernd