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Vollständige Version anzeigen : 2 a123 als stützakku bei 6v ?


EcoRc
06.04.2010, 23:49
mal ne "dumme" frage bis wieviel volt darf man a123 zellen entladen ohne dass sie schaden nehmen ? ich würde gerne 2 stück als stützakku bei einem 6v bec verwenden ...

ist das ein guter plan ?

mfg,
stefan

piotre22
07.04.2010, 01:11
mal ne "dumme" frage bis wieviel volt darf man a123 zellen entladen ohne dass sie schaden nehmen ? ich würde gerne 2 stück als stützakku bei einem 6v bec verwenden ...

ist das ein guter plan ?

mfg,
stefan

A123 Zellen nehmen praktisch keinen Schaden bei Tiefentladung, ich hatte schon Zellen mit 0,X Volt die nach dem Laden genauso frisch wie am ersten Tag waren...

bei 2*3V=6V sind die Zellen schon recht leer, aber um ein BEC zu puffern müsste es noch reichen.

dl7uae
07.04.2010, 01:13
Ich finde, die Spannungsvarianz ist zu hoch, mind. 7,2V im vollen Zustand, heißt, Du lutschst erstmal die FePo's leer, bevor der BEC mit seinen 6V zum Zuge kommt. Außerdem bietest Du bei vollen FePo's eben 7,2V oder gar 7,3V an!

Da hier nicht viel aus den Akkus gezogen wird, also <= 1C, sollte bei 2,5V je Zelle Schluss sein. Dass man die evtl. trotzdem nicht killen kann, liegt außerhalb der Specs.

EcoRc
07.04.2010, 06:01
Danke schon mal für die Antworten.

Wieviel % Restkapazität habe ich denn noch bei 6V sprich 2 mal 3V ? Wenn es für einen Flug reicht ist es mehr als ok gedacht habe ich an die 1100mAh Zellen.

Od. ist es besser 5 NiMh zu verbauen da hätte ich dann eigentlich Nennspannung ..

Wie puffert Ihr bei 6V BEC Spannung ?

mfg,
Stefan

Crizz
07.04.2010, 07:51
Klemm mal 0,5 A an nen frischen FePo, die Spannung geht schnell zurück - sobald die Servos rudern sind da bei weitem keine 3.6 V / Zelle mehr vorhanden. Bei 1c liegt die Spannung bei ca. 3.3 V

Was NiMH betrifft : die haben 1.2 V / Zelle Nominalspannung, wenn die geladen sind haste 1, 4 - 1,52 V je nach Lader-Einstellung, dann sind 5 Zellen zu viel und eher 4 Zellen angesagt.

Bei solchen Überlegungen sollte man sich die Entladekurven der einzelnen Zelltechniken mal anschaun, da sieht man schön welche Spannung man bei welcher Konfig real zu erwarten hat ;)

Schneipe
07.04.2010, 07:54
Wenn du einen reinen Pufferakku willst, reicht ein 4 Zellen Pack AA-Akkus. Zb hab ich ein Pack aus Eneloop 2000er Zellen. Nennspg 4,8V, voll gut und gerne 5,8V
Somit wird dein BEC genutzt, und erst bei Einbruch von unter zb 5,8V puffert der Eneloop

EcoRc
07.04.2010, 09:13
Ok dann mach ich das mit 4 eneloops habe ich eh noch rumliegen...

mfg,
Stefan

piotre22
07.04.2010, 11:07
Wenn du einen reinen Pufferakku willst, reicht ein 4 Zellen Pack AA-Akkus. Zb hab ich ein Pack aus Eneloop 2000er Zellen. Nennspg 4,8V, voll gut und gerne 5,8V
Somit wird dein BEC genutzt, und erst bei Einbruch von unter zb 5,8V puffert der Eneloop

ja, aber bei 6V werden die Eneloops dann ständig geladen bzw. überladen...bzw wird eher folgendes das Problem sein: Wenn du ein paar Tage nicht geflogen bist, ist die Spannung bei den vollen Eneloops abgesunken auf ca. 1,4V, wenn du dann wieder fliegst lädt das BEC erst mal die Eneloops wieder auf. Müsste man mal messen wie stark dieser Effekt in der Praxis ist.

Taumel S.
07.04.2010, 11:12
6 Volt ist sicherlich der falsche Pegel für 4 Nickelzellen, da gebe ich piotre22 recht!

Crizz
07.04.2010, 11:58
2 Fepo-zellen, Diode in Serie geschaltet, macht ca. 5,6 - 5,5 V Spannung als Stütze, sind auch laststabiler als Micro oder Mignonzellen. Was hat man von nem Stützakku wenn der unter Last gleich mit einbricht.... Hab die Eneloop Micro mit 800 mAh mal getestet, wenn die mit 1 A belastet werden hat man schon kaum noch mehr als 5V, die Mignon werden zwar bisl mehr bringen, aber die müssen dann auch gepflegt werden.

dl7uae
07.04.2010, 12:35
Sind aber Steine, 180g für'n Stützakku. Was für'n Flaggschiff ist denn der Heli?

ChristophB
07.04.2010, 12:40
2 Fepo-zellen, Diode in Serie geschaltet, macht ca. 5,6 - 5,5 V Spannung als Stütze, sind auch laststabiler als Micro oder Mignonzellen. Was hat man von nem Stützakku wenn der unter Last gleich mit einbricht.... Hab die Eneloop Micro mit 800 mAh mal getestet, wenn die mit 1 A belastet werden hat man schon kaum noch mehr als 5V, die Mignon werden zwar bisl mehr bringen, aber die müssen dann auch gepflegt werden.

Die fangen aber dann durch die Dioden den Rückstrom von den Servos nicht mehr auf, wofür sie eigentlich da sein sollen, laut Kontronik.
Mit den Eneloops gebe ich dir allerdings recht. Ich habe 4x KAN 350 mAh. Geben genügend Strom für mehrere Minuten ab und wiegen 30g fertig als Pack.

Schneipe
07.04.2010, 13:13
Ich habe die Eneloop AA 2000mA/h, die sollten doch wohl reichen.

ChristophB
07.04.2010, 13:50
Ich habe die Eneloop AA 2000mA/h, die sollten doch wohl reichen.

Meiner Meinung nach hat sowas nichts in einem Heli zu suchen. Die stecke ich höchstens in die Digicam. Mir wäre der Innenwiederstand zu hoch. Es sind nunmal hochkapazitative Akkus und keine Hochstromakkus. Außerdem für einen Stützakku etwas schwer, oder?

Was hat ihr nur ständig mit diesen Eneloops? Im richtigen Einsatzbereich sind die wirklich gut. Im Sender habe ich die auch, halten wirklich lange, aber im Heli?

Crizz
07.04.2010, 19:11
Einen Rückstrom in die Zellen zu leiten wäre nciht das Problem, einfach ne zweite Diode Antiparallel geschaltet, und wenn man dafür Schottky-Dioden nimmt hat man ne leistungsfähige Pufferversorgung, die auch keine wirklichen Probleme mit 6 V macht - hab das heute abend mal spaßeshalber mit ner 1N4007 und mit ner SB8304( die hat nmur ca. 0,3 V Spannungsabfall ) getestet und mit Logview aufgezeichnet, dazu zum Vergleich den Verlauf mir Eneloops ( hatte leider gerade nur 2 Micro-Zellen greifbar, tut dem Prinzip aber keinen Abbruch, da ich die gleichen Ströme angelegt habe ).

Die Logs häng ich später noch an, einfach mal so als Info.

piotre22
08.04.2010, 19:30
falls es noch interessiert, ich habe es mal nachgemessen:

Bei 3V pro Zelle sind die A123 zu ca. 90 bis 95% entladen, also praktisch komplett leer...

Crizz
08.04.2010, 20:39
Du meinst bei 3.0 V Leerlaufspannung , oder ?

Anbei noch die versprochenen Logs :

- 2 Zeller Eneloop
- 2 Zeller P-FePo 1300 mAh
- 2 Zeller P-FePo 1300 mAh über Si-Diode ( 1N4007 )
- z Zeller P-Fepo 1300 mAh über Schottky-Diode ( SB830 )

EcoRc
08.04.2010, 21:02
Also schlägst du vor 2s p-fepo (ist das was anderes wie a123?) mit 2 antiparalellen shottky dioden an den 6v bec zu hängen ?

in der zwischenzeit hatte ich schon daran gedacht einfach die bec (der kann leider nur 6v od. 5v) spannung via diode zu verringeren und dann darauf einen normalen 4zellen nimh stützakku zu hängen und dann alles mit der verringerten spannung zu versorgen..

od. ich nehme einfach einen 10000yF Kondensator und aus (ok einen bec ausfall überlebe ich dann natürlich nicht)

mfg,
stefan

Crizz
08.04.2010, 21:26
Die P-FePO ( prismatische ) sind technisch gesehen wie die A123, nur das A123 eigentlich ein Hersteller ist und keien Zelle - die heißen APR18650 ( 1100 mAh Rundzelle ) oder ANR26650 ( 2300 mAh Rundzelle ), wenn man´s genau nimmt. Was ich meinte sind FePo die das Format von Lipo-Zellen haben, also Tüten-Bauform, salopp ausgedrückt. Der Unterschied ist der geringere Innenwiderstand gegenüber der APR / ANR von A123, ansonsten ist die Technik sozusagen die gleiche, ich hab halt grad keine APR18650 da. Natürlich kann man beide verwenden, das tut weder der Spannung noch der Funktionen nen Abbruch.

Ich hab als Vergleich die beiden Diagramme mit der normalen Si-Diode und der Schottky-Diode aufgenommen, damit man den Unterschied im Spannungsverlauf einmal deutlich sieht. Durch das Vorschalten einer normalen Si-Diode mit einem Spannungsabfall zwischen 0,6 und 0,75 V ist bei erreichen von 5 V noch ne Menge Kapazität im Akku, die dann als Stütze nicht mehr wirklich genutzt werden kann, während bei der Schottky-Diode ( sofern man einen Typ mit geringem Spannungsabfall von ca. 0,3 V wählt ) fast die gesamte Akkukapazität für die Stützfunktion genutzt werden kann. Bietet sich natürlich insbesondere dann an, wenn das BEC auf einer Spannung von ca. 6 V eingestellt ist, ansonsten reicht die Variante mit der Si-Diode durchaus auch aus.

Was die Sache mit dem Kondensator betrifft, der dürfte dir eher nach nem Lastimpuls das BEC ganz einbrechen lassen - wenn der gut entladen ist haut´s da den Ladestrom so hoch, das das BEC vermutlich derber einbricht als mit nem Stützakku. Da sind eher kleinere Kapazitäten angesagt, die natürlich auch nur bei kurzen Peaks etwas Unterstüzungbringen.

Ich überlege gerade noch, ob ich auf 2s P-Fepo als Direktversorgung umsteige, oder ob ich ein UBEC mit 3S P-FePo einsetze, um das Regler-BEC zu ersetzen.

Tobias Schwf
27.10.2010, 13:53
Du meinst bei 3.0 V Leerlaufspannung , oder ?

Anbei noch die versprochenen Logs :

- 2 Zeller Eneloop
- 2 Zeller P-FePo 1300 mAh
- 2 Zeller P-FePo 1300 mAh über Si-Diode ( 1N4007 )
- z Zeller P-Fepo 1300 mAh über Schottky-Diode ( SB830 )

Hallo crizz,

danke für deine Messungen.

Ich interpretier mal:

Si-Diode:
nahezu 0,85V Spannungsabfall bei Leerlaufspannung
und 1,10V Spannungsabfall bei 3,0A
Mit 6,5V Leerlaufspannung bei 2S LiFe: 5,65V
Unter Last: 5,4V

Schottky:
nahezu 0,25V Spannungsabfall bei Leerlaufspannung
und nur 0,40V Spannungsabfall bei 3,4A
Mit 6,5V Leerlaufspannung bei 2S LiFe: 6,25V
Unter Last: 6,1V

Idee: 2 Schottky in Reihe:
nahezu 0,50V Spannungsabfall bei Leerlaufspannung
und nur 0,80V Spannungsabfall bei 3,4A
Mit 6,5V Leerlaufspannung bei 2S LiFe: 6,00V
Unter Last: 5,7V

Die zwei Schottky scheinen für mich ideal zu sein.
Spricht irgendwas dagagen ?

Leider kann ich mit der Bezeichnung SB8304 nix anfangen bzw. nix finden.
Hast du mal nen Link ? Oder meinst du ne SB330 (http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=A415;GROUPID=2991;ARTICLE=16039;SI D=22LVa0L9S4ARYAADeyF9wd89f8396325bb6755361f60526b 9b29c)?

Gruß Tobi

Stephan Lukas
27.10.2010, 14:27
Hallo,

ich habe mir auch schon vor geramer Zeit 2 100-er FePO's für diesen Zweck besorgt, bin aber aus Zeitmangel bisher noch nicht dazu gekommen, das alles mal praktisch auszutesten...

Wer von euch einen Jive oder YGE fliegt, braucht überhaupt keine Diode einzusetzen, beide Regler sind für den direkten Stützakkubetrieb frei gegeben, bei K weiß ich's, mit Herrn Jung hatte ich mal diesbezüglich gesprochen...

Der entscheidene Vorteil dabei ist, dass man sich um die Akkus dann überhaupt nicht mehr kümmern muss ;),

Grüße Stephan

Tobias Schwf
27.10.2010, 15:09
naja, wer mit 6,5V die Empfangsanlage betreiben möchte....
für den ist das ne Option, ich würde nur ungern über 6V gehen !

Sisko
27.10.2010, 15:14
Die Empfänger halten das aus, und wenn man ein wenig guckt, die Servos im Regelfall auch.
Da sehe ich eigentlich nicht das Problem drin und Crizz hat(te?) das doch eine Zeit lang mal im Logo oder so als direkte Stromversorgung und keine Probleme...

Tobias Schwf
27.10.2010, 15:16
Ist aber auf jeden Fall ausserhalb der Spezifikationen...

Und warum sich Streß einhandeln, wenns auch so geht ?

Sisko
27.10.2010, 15:28
Also mein Empfänger kanns.
Es gibt auch Servos die bis 7,4V zugelassen sind.
Ich persönlich fliege mit BEC, so ist's nicht.
Allerdings, wenn ich ab nem 600/700'er fliegen würde, würde ich gucken, dass ich direkt am Empfänger den Akku habe, dann hat man eine Ausfallstelle weniger.

Crizz
27.10.2010, 19:36
@Sisko : im Logo hatte ich es die ganze Saison drinnen, keine Probleme. War mir lieber als das BEC vom Jazz 80. Hab derzeit nen CC-Regler drin und jetzt den 2s P-LiFe in den AHF 600e implantiert, weil ich da das Gewicht in der Nase brauche. Auch da absolut problemlos.

Ich sehe das auch nicht als großartig außerhalb der Specs betrieben, da alle Komponenten für midnestens 6 V seitens der Hersteller freigegeben sind. Da im Leerlauf auch keine großartigen Ströme fliegen ( unter 200 mA incl. VStabi im Logo, im AHF dürfte es noch weniger sein ) fällt an den Rudermaschinen auch keine großartige Verlustleistung an. Und sobald die Arbeiten bewegt sich die Spannung im zulässigen Bereich.

Ich hab vor 30 Jahren schon im Datsun Fairlady von Graupner die Empfängerversorgung mit 5s NiCad-Mignons gemacht, weil überall 6v für die Servos angegeben waren - und nicht daran gedacht, das dei Spannung beim frisch geladenen Pack doch einiges höher liegt. Ich hab in den 2 Jahren, in denen ich die Kiste durch die Gegen geprügelt habe, kein einziges Problem an Empfänger oder Servo damit gehabt. Von daher sind die 0,4 - 0,55 V im Leerlauf oberhalb besagter 6 V - Schwelle m.E. das geringere Problem ;)

Ich belasse es in meinem AHF 600 auf jeden Fall bei 2s P-LiFe, bin damit absolut zufrieden .