Vollständige Version anzeigen : Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen
Nachdem ich vom Stepfan Plöchinger (E-Helituning.de) den Tipp bekommen habe, mit 3 Greencap in Reihe sowie 3 Ausgleichswiderständen das BEC zu Unterstützen, um Ausfällen vom Empfänger / Stabi bei Lastspitzen zu vermeiden, habe ich mir das für meine Flotte nach gebaut.
Da einige Freunde Probleme beim Nachbauen haben, hier ein kleiner Film wie ich das gemacht habe.
Video: http://www.rcline.tv/video/2948/sicherer-st--tzakku-gegen-empf--ngerausfall-bei-spitzenstr--men
bzw.: http://www.rcmovie.de/video/f5da263a3c43ab7b9f37/Stuerzakku-mit-3-Stueck-Greenkaps
Wie das verlötet wird ist letztlich egal, so in Reih und Glied finde ich eher einen Platz, als wie mit eine langen Stange etc. Hauptsache ist nur dass die Polarität stimmt, es keinen Schluss und keine kalte Lötstelle gibt.
Ich möchte gleich die Gelegenheit beim Schopf nehmen, und eine Umfrage starten wie Ihr das macht bzw. Sinvoll erachtet.
Sepp
Aussenläufer
11.04.2010, 05:42
hi, welche wert e hast du verbaut?
vg
ralf
Ich habe 5F Green Caps und 330 Ohm 1/4Watt Kohleschicht, wobei 3F und 1/20Watt reichen würde.
Als SMD hasser lieber größere Bauteile, und 8 Gramm sind ja kein nennenswertes Gewicht.
Sepp
seijoscha
11.04.2010, 10:19
Hi Sepp!
Also sollte man mit deiner Variante spätestens nach 10 Sekunden am Boden sein oder?
Nein, dieser Stützakku übrnimmt ja "nur" die Stromspitzen wenn Beispielsweise wenn BLS Servos Flattern, etwas Blockiert (Heck streng geht) etc.
Dadurch dass sich der Strom Aufteilt und das Bec nur noch den Mittelwert liefern muss bricht die Spannung bei Spitzenverbräuchen nicht mehr ein, es schaltet nichts mehr ab, weder ESC, Empfänger noch Stabi machen einen Resett.
Wenn ein Servo defekt wird im Flug, da hilft auch keine noch so gute Pufferung. Die 10 Sekunden sind nur als "Nachweis" dass diese Green-Caps tatsächlich solange die Spannung auch ganz alleine halten können.
Bei Komplettausfall BEC würde es nicht helfen, bei kurzen Aussetzern dagegen schon.
Sepp
Schneipe
11.04.2010, 10:42
satsepp, kannst du mal die Artikelnummern hier reinschreiben? Und hast du vielleicht auch einen Schaltplan, denn im Video sieht es so aus, das alles mit allem verbunden wird.
Danke
Hallo Super,
erstmal vielen Dank für das Video, sehr schön gemacht. Ich denke übrigens, dass man bei einem Totalausfall des BEC schon genau die 10 Sekunden hat, um per Autorot zu landen. Wenn Du nicht gerade in der Stratosphäre fliegst, ist der Heli dann ohnehin unten :lol:
Jetzt aber zum wesentlichem Problem bei dieser Stützgeschichte und hier mal ein großes ACHTUNG von mir. Stefan setzt diese Technik beim JIVE ein! Der Jive ist ausdrücklich dafür geeignet, parallel zum BEC einen Stützakku zu verkraften. Bei anderen Reglern ist das nicht so. Bei einem Roxxy z.B. darfst Du ausdrücklich KEINEN Stützakku parallel zum BEC anschließen, sondern nur entweder/oder. Jetzt stellt sich die Frage, ob der Kondensator mit einem Stützakku vergleichbar ist und ob hier nicht schnell mal ein Regler in dern Elektronikhimmel geschickt wird. Ich bin nicht genug Elektroniker, um überhaupt zu wissen, warum der eine Regler das kann, der ander nicht.
Dass trotzdem immer wieder Stützakkus parallel angeschlossen werden und es wohl auch funktioniert, kann man hier im Forum überall nachlesen. Das heißt aber nichts, kann trotzdem ins Auge gehen. Also sollten wir die Frage mal klären, bei welchen Reglern man das vielleicht nicht so machen darf.
Gruß Klaus
Ich folgeden Sachen verbaut:
http://www.conrad.de/ce/de/product/451426/GREEN-CAP-5F-27V/SHOP_AREA_17428
http://www.conrad.de/ce/de/product/403989/WIDERSTAND-KOHLE-025W-5-330R-100STUeCK/0241120
Der Schrumpfschlauch ist auch vom Conrad, 42mm Breit. Es könnte dieser sein:
http://www.conrad.de/ce/de/product/541813/SCHRUMPFSCHLAUCH-DERAY-I-3000-6420-GE/0200231
ich bin aber nicht ganz Sicher.
Sepp
Klaus aus elektronischer Sicht, entweder geht das ESC beim Anschließen hops, weil es den Ladestrom nicht ab kann, oder es läuft damit.
Ein Ausfall im Flug wegen dem Kondensator ist fast Auszuschließen.
Aber Diese Warnung ist natürlich Dringend angebracht, das BEC kann beim Anschließen sterben, vor allem wenn es nicht Kurzschlußfest ist !!!
Sepp
Klaus aus elektronischer Sicht, entweder geht das ESC beim Anschließen hops, weil es den Ladestrom nicht ab kann, oder es läuft damit.
Ein Ausfall im Flug wegen dem Kondensator ist fast Auszuschließen.
Aber Diese Warnung ist natürlich Dringend angebracht, das BEC kann beim Anschließen sterben, vor allem wenn es nicht Kurzschlußfest ist !!!
Sepp
Aha, also dann mal ganz vorischtig mit dem Ding. Haben wir einen Möglichkeit, festzustellen, ob ein Regler das abkann?
Gruß Klaus
Schneipe
11.04.2010, 11:10
Sind die Widerstände in Reihe an das gesamt Plus und Minus? Oder jeder Widerstand parallel zu dem einzelnen Cap? Kannst du das bitte mal aufzeichnen?
Danke
Den Hersteller fragen, oder ausprobieren.
Kontronik hat der stefan ausgiebig getestet.
Ich habe es mit Turnergy K-Force40A sowie YGE40 getestet.
Mit dem AC3X läuft das sogar über 20 Sekunden weiter, und das AC3X selber geht bis 1V noch immer, zeigt die Spannung sauber im Display an.
Sepp
Die Widerstände sind Parallel zu den Kondensatoren.
http://www.rc-heli.de/board/attachment.php?attachmentid=70059&stc=1&d=1270977704
Sepp
Schneipe
11.04.2010, 11:24
Danke, jetzt ist es klarer....
Taumel S.
11.04.2010, 11:25
Danke, jetzt ist es klarer....
Mir nicht. :)
Wozu dienen die Widerstände genau? Und warum werden hier 3 Kondensatoren verwendet statt nur einer wie sonst oft zu sehen?
Mir nicht. :)
Wozu dienen die Widerstände genau? Und warum werden hier 3 Kondensatoren verwendet statt nur einer wie sonst oft zu sehen?
Das ist ganz einfach:
Diese Green Cap haben ein reisen Kapazität und können viel Strom liefern (sind Niederohmig), aber halten nur 2,7V aus.
deshalb 3 in Reihe, damit diese 2,7V nicht überschritten werden. da Sie aber unterschiedliche Kapazität haben, Fertigungsbedingt, würde die Spannung unerschiedlich sein so wie im Lipo. die Widerstände sind Quasi Balanzer und machen mittels Ausgleischströmen in jedem Akku die selbe Spannung, und Sie entladen die Akkus auch etc.
Vereinfacht ausgedrückt.
Goldcap haben die Spannungsfestigkeit und die Kapazität, aber sind zu hochohmig.
Elkos haben Die Spannungfestigkeit und können den Strom liefern, haben zu wenig Kapazität
Sepp
Goldcap haben die Spannungsfestigkeit und die Kapazität, aber sind zu hochohmig.
Elkos haben Die Spannungfestigkeit und können den Strom liefern, haben zu wenig Kapazität
Sepp
.... und Greencaps vereinigen beide Fähigkeiten auf sich. Wollte Sep noch schreiben, gell :lol:
Ist immer wieder schön zu sehen, wie schwierig es ist, einen technischem Zusammenhang, der einem selbst völlig klar ist, einem Laien (z.B. mir) zu erklären.
Übrigens, man muss das nicht verstanden haben, es genügt, es richtig herum zusammenzulöten ;). Funktioniert dann auch.
Gruß Klaus
trailblazer
11.04.2010, 16:42
Imo ist das wie schon so häufig beschrieben alles relativ grosser Humbug.
Wer ein BEC verbaut hat, dass unter 3V unter Belastung fällt, der sollte sich mal allgemein mit seinem Setup auseinandersetzen und nicht irgendwelche Pfuschereien in sein System bauen.
Ich fliege in meinem Protos (500er Klasse ist eh für mich die sinnvolle Grenze, wo man ohne Stüzakku oder getrennte Stromversorgung mit unterschiedlichem Flugakku und Elektronikakku auskommt) das CC BEC mit den stromhungrigen Savoxservos (DS510 und SH1290) und Spektrum - bisher ohne einen einzige Unterspannungswarnung.
Schneipe
11.04.2010, 16:49
Musst es ja wissen, was Humbug ist oder nicht.......trailblazer
Aber es sind nicht alles Pfuschereien was andere machen.
satsepp, mach weiter so, sehr Interessantes Thema (wohl nicht für alle)....
trailblazer
11.04.2010, 17:00
Von wissen habe ich nichts geschrieben, das ist nur meine Meinung!
Und ja, die armen BECs mit riesigen Kapazitäten bei jedem Ansteckvorgang zu belasten halte ich für Pfuscherei. Jedesmal ungewiss sein, ob man sich damit das BEC schrottet, kann ja auch nicht sinnvoll sein - gerade bei den kleinen 450er Reglern.
Ich bewundere Satsepps Forscherdrang ja auch, aber wie das ganze unter WIRKLICHER Last funktioniert, wird er uns auf absehbare Zeit eh nie beantworten können.
Taumel S.
11.04.2010, 17:11
Ich habe auch das Gefühl, diese Kondensatoren sollten vor dem Anstecken ans BEC von einer anderen Stromquelle (z.B. ein alter Empfängerakku) vor-geladen werden, damit es das BEC bei den hohen Einschaltströmen nicht zerreißt. Die besseren, "kurzschlussfesten" BEC (sofern es sowas gibt) müssten das aber aushalten.
Ich war mit dem Align450-PRO und YGE40 2 Akkus fliegen, es ist lediglich verwirrend weil die Servos nach Akku weg noch weiter schnurren, aber ansonsten keine Probs.
Der AR7000 steigt bei ca. 3.3V aus, das AC3X läuft aber munter weiter und stabilisiert bzw. hält das Heck, aber unter 3V steigen dann die Servos (MKS DS470 und Robbe DS420) langsam aus.
Ob BEC alleine oder doch eine Hilfe ist bestimmt eine Glaubensfrage, so wie Sicherheitsgurt ja oder nein.
Kurzschlussfest ist eigentlich mittlerweile ein Standard, selbst damals vor 30 Jahren bauten wir schon Kurzschlußfeste Netzteile, welche dann in Konstantstrom bei Überlast wechselten, das ist wirklich keine Kunst. Mittlerweile gibt es IC´s die das perfekt können, Spannungsregelung mit Strombegrenzung.
Sepp
Ich bewundere Satsepps Forscherdrang ja auch, aber wie das ganze unter WIRKLICHER Last funktioniert, wird er uns auf absehbare Zeit eh nie beantworten können.
Dann fragen wir doch Stefan Plöchinger. Der hat ja nun nicht den Ruf, irgendwelchem obskuren Gebastel verfallen zu sein, oder :lol:? Mir ist ja auch nicht klar, ob es hilft, so eine Kondensatorkette anzustecken. Aber die Idee hat was. Und nein, ich habe mir noch nicht die ganzen alten Threads zu diesem Thema rausgesucht, werde ich wohl mal machen.
Gruß Klaus
Accuentlader
13.04.2010, 19:35
meine Caps sind heute gekommen.
Die sind vielleicht klein und leicht.
QuickMick
13.04.2010, 20:17
Ich halte von diesem Gebastel nichts, entweder der Heli ist sauber aufgebaut und alle Komponenten richtig dimensioniert oder nicht. So Schaltungen beeinflussen auch -meist negativ- das Regelverhalten des Reglers (Bandbreite) und könnten -je nachdem wie der Regler aufgebaut ist- in den niederohmigen Ausgang rückspeisen (Serienddiode) wenn du den Akku abklemmst.
lG
M.
siXtreme
13.04.2010, 20:19
meine Caps sind heute gekommen.
Die sind vielleicht klein und leicht.
Wie lange kannst du damit einen BEC-Ausfall überbrücken?
Man könnte doch auch Green-Caps nehmen mit 25F und diese aufladen übers BEC mit einem Widerstand?
Funktioniert doch ;)
Gruß Robert
Accuentlader
13.04.2010, 20:25
ca. 6 Sekunden, dann bewegen sich die BLS nicht mehr, das AC-3x läuft noch weitere 4 sekunden.
Das Ding nehme ich nicht zum Bec Ausfall her, das ist viel zu kurz dazu.
Vor allen man merkt ja nicht wenn das BEC ausgefallen ist beim fliegen.
Soll bei mir nur das BEC entlasten bei Stromspitzen.
Als Puffer für den Bec Ausfall hängt noch ein 700 er Akku dran.
Der lädt auch die Caps vor, so muss das Bec vom Jive die nicht beim Einschalten laden.
Dei größeren Caps würden halt länger halten, aber wie lange genau und wie willst du beim fliegen merken das das BEC ausgefallen ist ???
Accuentlader
13.04.2010, 20:28
Hatte früher den Siebkondensator von Emcotec drinnen in allen Helis und damit keine Probleme, an keinem Heli.
siXtreme
13.04.2010, 20:39
Naja, das merkt man recht schnell wenn´s BEC ausfällt:
Dann geht der Motor aus. :hollau:
Da würden doch 20-30 sec. reichen zum überbrücken der AR, oder?
Klick (http://www.rc-heli.de/board/album.php?albumid=887&pictureid=7443)
Gruß Robert
Accuentlader
13.04.2010, 20:43
wenn der Regler ausfällt dann geht der Motor aus.
Das Bec wenn ausfällt dann geht der Motor trotzdem weil ja die Caps Strom liefern und der Empfänger auch ganz normal funktioniert.
Oder wie meinst du das Robert ??
Bergbauer
13.04.2010, 20:48
Robert hat schon Recht: Wenn das BEC des Jive ausfällt, geht der Motor definitiv aus, egal ob da noch ein Stützakku dranklemmt, um RX samt Servos, Stabi-Einheit etc. weiterhin mit Strom zu versorgen oder nicht.
Auch i.Ü. völlig richtig, was Robert oben schreibt bzw. sich gebastelt hat: Die 25F Greencaps halten ca. 25-30s die Maschine am leben, und in dieser Zeit kriegt man sie i.d.R. auch halbwegs sicher gelandet. Insofern sind die Caps in der Größenordnung also durchaus als Ersatz für einen Stützakku anzusehen, nur eben leichter, pflegeleichter etc. .
Die 5F-Lösung zum Überbrücken von kurzen Spannungsspitzen ist aber auch NICHT schlecht, nur erfüllt sie eben nicht die Funktion des Ersatzes eines Stützakkus, sondern federt eben wirklich nur ab. Die Kapazität reicht nicht aus, um die gesamte Anlage ausreichend lange mit Strom zu versorgen, so daß man sicher autorotieren kann.
Grüße,
Marc
Accuentlader
13.04.2010, 20:50
:lol:aha, ja dann merkt man das natürlich.
Dann reichen die 20 sek locker, innerhalb 10sek bin ich immer unten .
nopost123
13.04.2010, 22:07
Hallo Heligemeinde
Interessantes Thema. Kondensatoren werden normalerweise zum Glätten einer Spannung eingesetzt.(Ausnahme Phasenverschiebung beim Wechselstrommotor). Puffern einer Spannung ist ja letztlich mit "Superglättung" vergleichbar. Hat jemand von euch das Szenario schon einmal mit einem gefesselten Heli ausprobiert? Der Stromverbrauch ist beim fliegenden System deutlich höher als bei einem stehenden System. Ich vermute mal das die Überbrückungszeit im Bereich von einigen Millisekunden bis max. ein paar Sekunden liegen. Um bei einem defekten Beck noch landen zu können reicht das sicherlich nicht. Nützlich ist die Pufferung aber auf jeden Fall, da das Beck bei Lastspitzen entlastet wird und die Spannung nicht so stark einbricht. Damit wird der gefürchtete Reboot eines 2,4GHz-Empfängers vermieden! Bei einem langsameren Spannungseinbruch wird übrigends der Kondensator auch mit entladen und kann dementsprechend nur noch sehr wenig puffern. Fazit: Nützlich und Hilfreich - auf jeden Fall, eine Notstromversorgung - eher nicht.
Wichtig: Der Regler muß die Kurzschlussnahen Ladeströme der Kondensatoren verkraften und durch eine Freilaufdiode gegen Rückspannung geschützt sein. Hier würde ich auf jeden Fall eine Anfrage beim Hersteller des Reglers empfehlen. Andernfalls könnte der "Schuß" nach hinten losgehen.
mfG
Norbert
Stephan Lukas
13.04.2010, 22:15
Hallo,
ich für meinen Teil fliege mit 'nem Jive, ohne Stützakku, und das klappt schon 'ne ganze Weile oberprima - und ich sehe, die meisten, die abgestimmt haben, auch :lol:
Grüße Stephan
siXtreme
13.04.2010, 22:37
Das System, wie ich es habe, "läuft" je nach Servos, zwischen 20-30 sec. unter ständigem rühren an der TS.
Dabei meldet mein Jeti Empfänger unter lautstarkem Signalton am HF-Modul, daß die Empfängerstromversorgung unterspannung hat.
-Sehr hilfreich sollte der ernstfall eintreten, dann hör ich gleich daß was faul ist.
Erst lange nachdem sich die Servos nicht mehr bewegen, geht es über in "Reichweitenpiepsen". D.h.: kein Empfänger mehr da.
Mit V-Stabi gibts keine Probleme. Sobald ich wieder Strom gebe da ist es voll da, ohne neue zu initialisieren, wenn "Restspannung" vorhanden ist.
Wichtig: Der Regler muß die Kurzschlussnahen Ladeströme der Kondensatoren verkraften
Dazu nutze ich einen Widerstand mit 4 Ohm, 5 Watt. Damit wird das BEC geschont beim Ladevorgang.
Ich hab das erst seit gut eine Woche im einsatz. Mal sehen wie es sich in der Praxis bewährt.
Gruß Robert
Dazu nutze ich einen Widerstand mit 4 Ohm, 5 Watt. Damit wird das BEC geschont beim Ladevorgang.
Gruß Robert
Hallo Robert,
und dieser Schutzwiderstand ist jetzt an welcher Stelle dazugeschaltet? In Reihe mit den Kondensatoren? Sorry, bin nur so ein halbwissender Löter.
Gruß KLaus
Taumel S.
13.04.2010, 23:14
Klaus, der Schutzwiderstand ist vermutlich nur während des Ansteckens der Kondensatoren, also während deren Ladephase aktiv.
Sind die Kondis voll, ist der Widerstand nicht mehr aktiv. Gleiches Prinzip wie die Antiblitz-Geschichten.
nopost123
14.04.2010, 08:04
Klaus, der Schutzwiderstand ist vermutlich nur während des Ansteckens der Kondensatoren, also während deren Ladephase aktiv.
Sind die Kondis voll, ist der Widerstand nicht mehr aktiv. Gleiches Prinzip wie die Antiblitz-Geschichten.
Als geschalteter Vorwiderstand wäre das ein Weg. Erhöht aber auf jeden Fall die "Startmimik". In Reihe würde bei einer Lastspitze von 8A am Widerstand 2 Volt verbraten werden. Dann kann man sich das ganze sparen. Ich weise noch einmal darauf hin: Kondensatoren sind keine Notstromversorgung! Der Kondensator hilft aber wirkungsvoll Spannungseinbrüche im Bereich von Millisekunden zu vermeiden. Wer eine Notstromversorgung möchte ist besser bedient mit einem Stützakku auf LiPo oder LiFePO4 Basis. Wer nun absolut auf Nummer Sicher gehen will schaltet für das Beck sowie für den Stützakku je eine Schottky-Diode dazwischen. So gibt es keine Rückspannungsprobleme und im Falle eines Kurzschlusses in einem der beiden "Energielieferanten" wird die 2. Stromquelle nicht entleert. Aber auch hier ist eine penible, regelmäßige Wartung des Akkus unumgänglich. Sonst ist der nach längerer Zeit irgendwann "Müll" und im Falle des Falles bricht er ein.
Lastspitzen kann man mit deutlich kleineren Kapazitäten schon "lindern". Dann erspart man sich die Risiken der zuvor beschriebenen Megakapazitäten. Wenn ich z.B. schnelle Schaltnetzteilkondensatoren parallel schalte habe ich eine große Kapazität, aber auf Grund der unterschiedlichen Innenwiderständen der Elkos einen niedrigeren Ladestrom. Das ist aber nur für den Bereich weniger Millisekunden ausreichend!
mfG
Norbert
So, ich habe mir heute abend mal meine Lösung gebaut, mit 5F Kondensatoren und weil ich kein freifliegende Verlötung wollte, das ganze auf einer Lochplatine aufgebaut. Jetzt bin ich mal gespannt, ob das klappt.
Gruß Klaus
gute Idee. Ich habs frei verlötet, mit Heißkleber vergossen und dann eingeschrumpft.
lg.
Hab' nicht abgestimmt, weil ich weder Fisch noch Fleisch bin.
Hatte mal einen Stützakku in einem Heli (4x NiMh, 300mAh), den ich sogar mal brauchte. Der flog aber wieder raus, habe lieber den BEC aufgebohrt.
Heute ist eigentlich alles Spannungsregler pur. Aus reiner Macke habe ich aber meist noch einen Placebo-Low-ESR-Elko mit drauf, 1000uF. Der wird kaum Wirkung haben, weil RX-Spg. und Verbraucherversorgung nicht entkoppelt sind. Habe zwar auch das mal gebaut, die Entkopplung, ist mir aber praktisch zuviel Müll im Heli. Käuflich gibt's sowas als "Reactor-X", multibler Spannungsregler.
Gegeninduktionsspgn. mache ich mit Transildiode und Schottky-Diode in Sperrichtung platt, daber braucht's keinen Elko.
Dem hochkapazitiven Geballer mit Caps stehe ich skeptisch gegenüber, obwohl's 'ne schöne Beruhigungspille ist.
Ist eine fortwährende Evolution, auch bei einem Elektroniker, letztendlich baue ich lieber auf einen standfesten Spannungsregler, niederohmige Verkabelung und Steckverbinder nebst hinreichendem RX-Akku, wenn's nicht aus dem Flugakku kommt (BEC). Die 2S-Spannungsregler mache ich mit einem LT-1083, linear, somit gibt's nix, was den Spannungsregler selbst jucken könnte. Was kann jetzt noch passieren, solange ich nicht den Akku leerlutsche oder die Unterspannungserkennung des RX buggy ist? Ist sie das, sollte ich das System wechseln.
...........letztendlich baue ich lieber auf einen standfesten Spannungsregler, niederohmige Verkabelung und Steckverbinder nebst hinreichendem RX-Akku, wenn's nicht aus dem Flugakku kommt (BEC). Die 2S-Spannungsregler mache ich mit einem LT-1083, linear, somit gibt's nix, was den Spannungsregler selbst jucken könnte. Was kann jetzt noch passieren, solange ich nicht den Akku leerlutsche oder die Unterspannungserkennung des RX buggy ist? Ist sie das, sollte ich das System wechseln.
So sehe ich das auch und habe noch trotz Mehrgewicht längere Flugzeiten.
MMn geht es im Grunde genommen um eine nicht existierende Einheit, die sozusagen eine integrative Aufgabe erfüllt. Habe mir vorgenommen, das mal anzugehen:
- BEC im ESC (Regler): Entkoppeln von Kapazitäten (Caps), stützen für den Fall, das er ausfällt, da sonst auch der Microcontroller tot ist -> keine Kommutierung.
- RX-Versorgungspannung mit Puffer, entkoppelt von den dicken Verbrauchern. Auch Minimalpeaks unter ein RX-abhängiges Spannungslimit sind zu vermeiden.
- Verbraucher (Servos etc.): Optional ist auch deren Spannung zu puffern.
- Puffer: 1..2 Stützakkus, alternativ eine Cap-"Granate". Im Power-Up müssen die Caps moderat geladen werden, dann ist auf niederohmige Anbindung umzuschalten. "Ready" per LED signalisieren.
- Externer Spannungsregler: Als Spannungsquelle zu konnektieren.
[ - Evtl. mit eigenen Spannungsreglern in der integrativen Unit.]
[ - Evtl. mit Ladefunktion für Stützakkus.]
Mit einem Microcontroller als Herz ginge das natürlich am elegantesten, evtl. reicht aber eine kleine konventielle Schaltung völlig aus. Mit MC hat man den Vorteil des einfachen "Messens" der verschiedenen Spannungen.
Es soll nicht Reactor-X kopiert werden, es soll dieses Kombinationsproblem verschiedener Komponenten lösen, was mMn das eigentliche Problem darstellt: BEC und/oder 2S-Spannungsregler, RX, Servos, Stützakku(s), Caps. Zumindest gesichert sein sollen der RX und der MC im Regler, Stützen der allg. R/C-Spg. optional (erfordert Stützakku oder Caps). Gelöst werden soll dabei das Rückwirkungsproblem mit dicken Kapazitäten (Caps) oder Low-ESR-Elkos, am besten diese kombiniert einsetzen, und mit Stützakkus.
Also so eine kleine eierlegende Wollmilchsau, die den ganzen mehr oder minder kompatiblen Müll in optimales Zusammenspiel bringt, ohne durch Mitbringen eigener Spannungsregler alles diktieren zu wollen.
Puh durchatmen.....
:lol:
Ansätze gibt's viele.
Denke um so weniger am Heli, um so weinger kann passieren.
Eine simple redundanz erzeugen, das ist das Ziel.
Wie in der Natur.
Die Caps sind ja nur für die extrem kurzen Peaks.
Nur, eure Kabel sind viel zu lang!!!
Da geht die hälfte der wirkung verloren.
So dick wie's geht und so kurz.
Kurz und dick, Heli-Glück.;D
MicroF-104
15.04.2010, 19:02
N`Abend,
bin auch Hobby-Elektroniker und hab mir schon viele Gedanken gemacht und bin bei der Frage: Entweder ALLES, wie Tom es beschreibt, oder (fast) nichts, nämlich ein simpler Empfängerakku bei letzterem gelandet! Der muss den maximalen Blockier/Anlauf/Kurzschlussstrom ALLER Servos abkönnen und ich hab keinen Ärger mit Spannungseinbrüchen, Spannungsspitzen und die Summe der Elektronikbauteile die ausfallen könnte und somit redundant vorhanden sein sollte geht gegen Null!
Ob das nun ein 4Zelliger Ni... Akku ist oder im Zuge der HV-Servos (viele Empfänger und FBL Systeme können eh schon mehr ab) ein 2s Li... ist mir grad egal. Auch Eneloop können bei etwas Leistunsärmeren Servos reichen, da die auch mal kurzzeitig 10A abkönnen und drum fliegen 4 Stk seit mehr als 400 Flügen in meinem 550er Eigenbau mit.
mfg
Stefan
PS: Papa fliegt seit 35 und ich seit 14 Jahren und wir hatten noch nie ein Problem mit nem Empfängerakku aber einmal mit ner Weiche
Naja, das merkt man recht schnell wenn´s BEC ausfällt:
Dann geht der Motor aus. :hollau:
Da würden doch 20-30 sec. reichen zum überbrücken der AR, oder?
Klick (http://www.rc-heli.de/board/album.php?albumid=887&pictureid=7443)
Gruß Robert
Hallo Robert,
kannst Du uns eine Skizze zur Verfügung stellen wie speziell der "Aufladewiderstand" und die Shottky Dioden verschaltet sind?
Vielen Dank schon mal,
Ulrich
kannst Du uns eine Skizze zur Verfügung stellen wie speziell der "Aufladewiderstand" und die Shottky Dioden verschaltet sind?
Ich denke es wird etwas in dieser Art sein:
http://www.eworm.de/tmp/skizze.png
C1-C3 Green CAPs 2,5V >5F
R1-R4 Widerstand 300R
R4 Widerstand 3R9 5W
D1-D2 Shottky-Diode
Die Skizze stammt nicht von mir, ich bin mir aber nicht sicher ob der Ersteller hier genannt werden will, d'rum lasse ich's mal weg.
Meine Frage zu das Skizze ist noch: Brauche ich die Diode D1? Meiner Meinung nach könnte man die auch weglassen.
Ich denke es wird etwas in dieser Art sein:
http://www.eworm.de/tmp/skizze.png
C1-C3 Green CAPs 2,5V >5F
R1-R4 Widerstand 300R
R4 Widerstand 3R9 5W
D1-D2 Shottky-Diode
Die Skizze stammt nicht von mir, ich bin mir aber nicht sicher ob der Ersteller hier genannt werden will, d'rum lasse ich's mal weg.
Meine Frage zu das Skizze ist noch: Brauche ich die Diode D1? Meiner Meinung nach könnte man die auch weglassen.
Vielen Dank, ich bin auch am Grübeln warum die D1 eingesetzt ist....
Ulrich
Shuttle ZXX
23.04.2010, 12:58
Wenn du D1 weg lässt kannst auch D2 weg lassen. Denn ohne D1 kann der strom in beide Richtungen über den Wiederstand fliessen. Mit den beiden Dioden wird sichergestelt, dass er einmal über den Wiederstand fliesst und in die andere Richtung eben nicht, warum auch immer....
ah, ich seh grad der R4 ist ja ein leistungswiederstand hat wohl damit was zu tun.
Kunstrasen
23.04.2010, 13:20
Moin,
bei der Schaltung fließt aber auch der Entladestrom den die Caps liefern sollen (bei Spannungseinbruch) durch den Vorwiderstand. Damit ist der Vorteil der niederohmigen Caps dahin. Dann kann ich gleich etwas höherohmige (z.B: Elkos) in der passenden Spannungslage nehemen und spare die ganze Widerstandsbeschaltung.
Wenn du D1 weg lässt kannst auch D2 weg lassen. Denn ohne D1 kann der strom in beide Richtungen über den Wiederstand fliessen. Mit den beiden Dioden wird sichergestelt, dass er einmal über den Wiederstand fliesst und in die andere Richtung eben nicht, warum auch immer....
ah, ich seh grad der R4 ist ja ein leistungswiederstand hat wohl damit was zu tun.
Die D2 überbrückt beim Entladen der Caps den Widerstand und sperrt beim Laden der Caps so dass der Ladestrom über den Widerstand begrenzt wird. Denke das geht auch ohne D1 aber nicht ohne D2.
Ulrich
Kunstrasen
23.04.2010, 13:48
Moin,
bei der Schaltung fließt aber auch der Entladestrom den die Caps liefern sollen (bei Spannungseinbruch) durch den Vorwiderstand. Damit ist der Vorteil der niederohmigen Caps dahin. Dann kann ich gleich etwas höherohmige (z.B: Elkos) in der passenden Spannungslage nehemen und spare die ganze Widerstandsbeschaltung.
Mööp,
hatte gerade einen Knoten im Kopf. Das ist natürlich Quatsch was ich geschrieben habe, da die Kaps sich natürlich über D2 entladen wenn die orginale Stromversorgung zusammenbricht. Mann hat dann halt den Spannungsabfall über D2 aber keinen zusätzlichen Widerstand.
Shuttle ZXX
23.04.2010, 13:50
nö geht net, da ja dann beim Entladen der Caps auch wieder begrenzt wird, bzw. der Saft im Wiederstand in Wärme umgewandelt wird und das wollen wir ja nicht. Deshalb gehts nicht ohne D1.
Wolfgang_67
23.04.2010, 13:57
Hi,
Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen
Mal simpel nachgefragt: Was spricht gegen eine Lipozelle (950mAh mit 10c) und einer Diode, die den BEC Strom sperrt?
Meine Empfänger gehen ab 3,5 volt ... aus der Lipozelle kommt nach der Diode noch 4,0 volt raus. Sinn und Zweck erfüllt ... oder sehe ich das falsch?
Gruß
Wolfgang
tobias82
23.04.2010, 15:23
Was bringt es Dir, wenn der Empfänger noch läuft, aber die Servos nicht?
nö geht net, da ja dann beim Entladen der Caps auch wieder begrenzt wird, bzw. der Saft im Wiederstand in Wärme umgewandelt wird und das wollen wir ja nicht. Deshalb gehts nicht ohne D1.
Die D2 sollte in Flussrichtung einen sehr kleinen Innenwiderstand haben und somit sollte kaum noch was über den Ladewiderstand fliessen. Der Spannungsabfall sollte dann nur 0,4 (?) V betragen und damit wäre der Strom durch den Ladewiderstand 0,1A (bei 4Ohm Ladewiderstand) was vernachlässigbar ist. Auf der anderen Seite, eine Diode mehr macht auch nichts...
Die D2 sollte in Flussrichtung einen sehr kleinen Innenwiderstand haben und somit sollte kaum noch was über den Ladewiderstand fliessen. Der Spannungsabfall sollte dann nur 0,4 (?) V betragen und damit wäre der Strom durch den Ladewiderstand 0,1A (bei 4Ohm Ladewiderstand) was vernachlässigbar ist.
Genau das habe ich mir auch gedacht. Deshalb würde ich die Diode gerne weglassen.
Auf der anderen Seite, eine Diode mehr macht auch nichts...
Naja, Ansichtssache... Mit zwei Dioden habe ich auch zwei Spannungsabfälle... Aus den 5,6 Volt des BEC bleiben dann zum Schluss nur noch 4,8 Volt... Das ist einfach verschenkt wenn man auch 5,2 Volt haben kann.
Wolfgang_67
23.04.2010, 17:23
Was bringt es Dir, wenn der Empfänger noch läuft, aber die Servos nicht?
Warum sollten die Servos nicht mehr laufen??
Die Savox machen selbst bei 4 Volt noch einen guten Job ... zumindest im Praxistest!
So, meins ist fertig uns funktioniert wunderbar. Ohne die zwei Diode übrigens... :hollau:
Nach dem Abziehen des Flugakkus dauert es jetzt allerdings ganz schön lange bis auch wirklich alles aus ist... Aber was soll's. -_-
Interessante Variante, aber HiCaps zu nehmen, die für 2,7 V sind ??? Ich weiß nicht.... wenn daraus ein pyrotechnishcer Satz wird, ist es mit der Sicherheit vorbei. Die müßten mindestens für 6 V ausgelegt sein, selbst das wäre knapp. Darüber hinaus finde ich das am Boden zwar recht anschaulich, die frage ist aber, wie das bei der Belastung im Flug aussieht - die Servos dürften da einiges mehr an Saft ziehen. Ich bleib da doch lieber bei 2s FePo, wenn ich 1300er nehme sind die stabil genug als Stütze und denen bleibt nicht nach 10 Sekunden die Puste weg. Wie in einem anderen Thread schon geschrieben ( und mit Logs nachgewiesen ) reicht z.b. ne Si-Diode ( für 5.2 - 5.5 V ) oder ne Schottky-Diode ( für 6 V Speisung ) aus, um die 6,4 V auf sicheres Terrain zubringen, und dabei eine hohe Kapazitätsausbeute zu realisieren. Mir ist ne Stütze sympathischer, die auch bei einem BEC-Totalausfall noch Reserve hat, als ein System, das nur bei Lastimpulsen eine Hilfe bringen kann, aber bei Totalausfall mir nur das warten auf die Aushilfslosigkeit verlängert...
just my 2 cents....
Interessante Variante, aber HiCaps zu nehmen, die für 2,7 V sind ??? Ich weiß nicht.... wenn daraus ein pyrotechnishcer Satz wird, ist es mit der Sicherheit vorbei. Die müßten mindestens für 6 V ausgelegt sein, selbst das wäre knapp.
Ich habe Green CAPs mit 2,5 Volt verbaut. Dafür dann aber drei in Reihe... Macht 7,5 Volt und reicht vollkommen aus. ;)
naja, mir sind die Dinger trotzdem zu lasch für den geplanten Zweck - hat schonmal jemand die Caps gelogged ? Würde ich mal interessieren was die sagen, wenn mal kurzzeitig 5 A draufklopfen, das dürften Werte sein die im Betrieb sicher mal vorkommen könnten, und bei nem Totalausfall ( auch wenn er nur kurzzeitig ist ) wäre es ja interessant zu wissen, was man von der Stütze zu erwarten hat, oder ?
Hab ich.
Ich hab je einen Flug (Pitch-Pump bis der Arzt kommt) mit und ohne Caps gemacht.
Mein Fazit auf Basis der Logs: die Caps nutzen nichts, schaden aber vor allem nicht!
Wenn mans genauer wissen möchte müsste mal jemand mit einem Oszi ran, hab ich nicht und kenn mich auch nicht aus damit.
Nach BEC-aus bleiben die Servos noch ca. 5 sek steuerbar - das sollte reichen um zu autorotieren oder wenigstens den Heli in eine bessere Lage zu bringen.
lg. Enzo
hier noch das gesamte Log-file "mit Caps":
lg.
zschigi2
24.04.2010, 10:06
Kann mal bitte einer einen Link oder dergleichen posten, woraus sich ergibt, dass Spektrum ausdrücklich die Verwendung eines Stützkondensators empfiehlt.
Danke, André
Danke, Enzo - das ist ´doch mal was brauchbares :)
JMalberg
24.04.2010, 19:35
...
Mein Fazit auf Basis der Logs: die Caps nutzen nichts, schaden aber vor allem nicht!
...Hm, ziemlich ernüchternd...
Nach Mythbuster "Enzo" :) sind die Kondensatoren also eher nur Mehrgewicht.:hollau:
Irgendwie bin ich mir jetzt nicht sicher wie du das meinst :hollau:
Das Mehrgewicht sind stolze 12g - dürfte zu verschmerzen sein. Ich hab mein Ziel erreicht, die 5sek länger Strom auf den Servos sind das schon wert.
Vielleicht kann ja mal jemand mit Oszi messen ob man da mehr sieht.
Ich kenn mich mit dem ganzen Elektornik-zeug viel zu wenig aus und hab alles unter strenger Beobachtung von Tom:lieb: durchgeführt. Tom war von Anfang an skeptisch ob die ganze Aktion was bringt, ich denke er hat recht behalten
lg. Enzo
Irgendwie bin ich mir jetzt nicht sicher wie du das meinst :hollau:
Das Mehrgewicht sind stolze 12g - dürfte zu verschmerzen sein. Ich hab mein Ziel erreicht, die 5sek länger Strom auf den Servos sind das schon wert.
Vielleicht kann ja mal jemand mit Oszi messen ob man da mehr sieht.
Ich kenn mich mit dem ganzen Elektornik-zeug viel zu wenig aus und hab alles unter strenger Beobachtung von Tom:lieb: durchgeführt. Tom war von Anfang an skeptisch ob die ganze Aktion was bringt, ich denke er hat recht behalten
lg. Enzo
Also die Aufzeichnungen zeigen Spannungseinbrüche von max. ca. 0,1V das schon an den Leitungen abfallen kann.
Ich denke nicht, dass man an Hand der Aufzeichnungen Rückschlüsse auf die Wirkung der Caps ziehen kann.
Sollte noch die Schottky Diode eingebaut sein, so würden die Caps erst bei einem Spannungsabfall von sicherlich mehr als 0,1V ihre Wirkung zeigen.
Grüße,
Ulrich
JMalberg
25.04.2010, 00:56
Irgendwie bin ich mir jetzt nicht sicher wie du das meinst :hollau:...
Ich hatte mir da eine deutliche Glättung der Spannung versprochen mit weniger starken Spannungseinbrüchen.
Shuttle ZXX
25.04.2010, 01:05
Nach BEC-aus bleiben die Servos noch ca. 5 sek steuerbar - das sollte reichen um zu autorotieren oder wenigstens den Heli in eine bessere Lage zu bringen.
lg. Enzo
Ist nur die Frage, wie merke ich, dass das BEC ausgefallen ist und ich schon auf "kondensator reserve" fliege :hollau:
Also im prinzip bringt das ja nur was wenn mein BEC nach spätestens 5sek (besser früher :D)wieder einsteigt um nen reboot beim Empfänger zu unterbinden, sonst ist der ganze Zauber nutzlos und 12g :D umsonst durch die Gegend geschippert. Oder nich?
Gruß Jens
Bergbauer
25.04.2010, 02:07
Ich hab mein Ziel erreicht, die 5sek länger Strom auf den Servos sind das schon wert.
Vielleicht kann ja mal jemand mit Oszi messen ob man da mehr sieht.
lg. Enzo
Moin Enzo,
ich frag mal kurz nach, damit keine Missverständnisse entstehen: Hast Du die Variante mit 5F oder mit 25F-Caps aufgebaut / getestet?
Danke und viele Grüße,
Marc
Reiner Fuchs
25.04.2010, 02:40
ich hab mir ein Turnigy UBEC (auf 6V eingestellt)
und mit 5 Zellen 350mah Stüzakku eingebaut, wiegt auch nur 12Gramm und hält locker 7min ohne UBEC.
Ich hatte mir da eine deutliche Glättung der Spannung versprochen mit weniger starken Spannungseinbrüchen.
Stark sind die Spannungseinbrüche ja nicht wirklich, 0,1V war ja schon ein Ausreißer.
Tom meinte man könnte noch versuchen einen Low-ESR-Elko parallel dazu zu schalten, wenn ichs richtig verstanden habe.
ich frag mal kurz nach, damit keine Missverständnisse entstehen: Hast Du die Variante mit 5F oder mit 25F-Caps aufgebaut / getestet?
sind GREEN CAP 5F 2,5V / C-Best.Nr: 451421
Ist nur die Frage, wie merke ich, dass das BEC ausgefallen ist und ich schon auf "kondensator reserve" fliege
Also im prinzip bringt das ja nur was wenn mein BEC nach spätestens 5sek (besser früher )wieder einsteigt um nen reboot beim Empfänger zu unterbinden, sonst ist der ganze Zauber nutzlos und 12g umsonst durch die Gegend geschippert. Oder nich?
Also ich geh davon aus das wenn das BEC ausfällt der Motor ausgeht und ich autorotieren muss, dafür sollten die 5sek reichen. Länger Zeit hat man da normalerweise sowieso nicht wenn man überrascht wird.
Es ist ja auch schon geholfen wenn man den Heli in eine günstigere Crash-Position bringen kann.
lg. Enzo
JMalberg
25.04.2010, 11:25
...den Heli in eine günstigere Crash-Position bringen kann.
Die suche ich auch schon seit 8 Jahren:D
Meine Devise ist - alles nur nicht mit dem Heck voran - bzw. beim Verbrenner - nur nicht auf den Dämpfer.
Das hab ich verinnerlicht, seit dem klappt das:)
lg.
Shuttle ZXX
25.04.2010, 12:05
Meine Devise ist - alles nur nicht mit dem Heck voran - bzw. beim Verbrenner - nur nicht auf den Dämpfer.
Das hab ich verinnerlicht, seit dem klappt das:)
lg.
Der ist gut, muss ich mir merken :D
Wollte auch gerade abstimmen, doch
- nur externes S BEC und das vom Regler abgetrennt - fehlt in der Auswahl.
Eneloop als Stützakku: 30,xx% Kamikaze unter uns. Da es ja nur eine Stützspannungsquelle sein soll, kann man auch abschwächend sagen: Placebo-Liebhaber.
Eneloop als Stützakku: 30,xx% Kamikaze unter uns. Da es ja nur eine Stützspannungsquelle sein soll, kann man auch abschwächend sagen: Placebo-Liebhaber.
Ich bin zwar kein Eleloop-Nutzer, aber besser als ganz ohne ist die Lösung sicher,
oder versteh ich da etwas falsch ?
Gruss
Peter
Das Zellenprinzip ist zu hochohmig, der Innenwiderstand zu hoch, als dass man damit gegen die Impulslasten der Servos wirkungsvoll anstinken könnte.
Das Zellenprinzip ist zu hochohmig, der Innenwiderstand zu hoch, als dass man damit gegen die Impulslasten der Servos wirkungsvoll anstinken könnte.
Das glaub ich dir gerne , aber immer noch besser als nix !
aber immer noch besser als nix
Ich sag's ja: Placebo;)
Ich sag's ja: Placebo;)
So etwas wie Placebo gibt´s nicht in der Technik, aber ich lass dir jetzt
deinen Glauben und klink mich aus !
Gruss
Peter
So etwas wie Placebo gibt´s nicht in der Technik, aber ich lass dir jetzt deinen Glauben und klink mich aus !
In der Technik nicht, nein.
Aber zwischen den Ohren von demjenigen, der hinter dem Sender hängt. :hollau:
Ich habe bei mir Green Caps drin. Ob's was hilft? Keine Ahnung. Aber es beruhigt ein wenig das Gewissen und die Hoffnung, dass man etwas davon hat, bleibt. ::)
Peter, warum bist Du sauer?
Wer hier "glaubt", bist wohl eher Du, sorry.
Wirf doch mal Google an und informiere Dich aus wissender Hand über die Specs von Eneloop. Ich bin Ingenieur, ich glaube nicht.
Eine Spannungsquelle mit hohem Innenwiderstand zeitigt einen Spannungseinbruch bei entsprechendem Strom. Eine solche Spannungsquelle verträgt sich nicht mit Lasten, die erhebliche Peakströme ziehen (Servos), wenn es gerade darum geht, Spannungseinbrüche, synchron zu den und verursacht durch die Strompeaks, zu bekämpfen.
Setze ich dann so eine Spannungsquelle trotzdem ein, ist das Placebo, reine "Nervenberuhigung", aber eigentlich dem Zwecke entsprechend ziemlich wirkungslos.
Placebos gibt es sehr wohl in der Technik, der HF-Techniker sagt zum Beispiel: "Fällt mir einfach nichts mehr ein, löt' ich schnell ein C hinein."
Es wird gleich wieder Einige geben, die's persönlich nehmen: Seit ich dieses Forum kenne, weiß ich erst, wie schwer Menschen der Logik zugänglich sein können.
JMalberg
26.04.2010, 23:51
Eneloop als Empfängerakku (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1531877#post1531877)
Tom,
das glaub ich dir ja gern, der Eneloop ist keine retundante Stromversorgung,
aber er wird die Spannungsspitzen etwas glätten und insofern mehr Sicherheit
ins System bringen. Wie schon gesagt, ich bin kein Anwender der Eneloops,
trotzdem will ich mich nicht ganz einer evt. zukünftigen Anwendung verschliessen.
Gruss
Peter
Tom,
das glaub ich dir ja gern, der Eneloop ist keine retundante Stromversorgung,
aber er wird die Spannungsspitzen etwas glätten und insofern mehr Sicherheit
ins System bringen. Wie schon gesagt, ich bin kein Anwender der Eneloops,
trotzdem will ich mich nicht ganz einer evt. zukünftigen Anwendung verschliessen.
Gruss
Peter
Ich bin und war nicht sauer !:lieb:
Mathelikos
27.04.2010, 00:10
Hallo,
sollte man nicht grundlegend zwischen Empfängerakku und Pufferakku (Stützakku) unterscheiden?
Grüße, Matthias
Setze ich dann so eine Spannungsquelle trotzdem ein, ist das Placebo, reine "Nervenberuhigung", aber eigentlich dem Zwecke entsprechend ziemlich wirkungslos.
Erfahrungen von einigen die mit Eneloop in ruhe ihre Autorotation gemacht haben sagen was anderes aus. Kein Mensch spricht davon mit Eneloop 3D Einlagen zu fliegen, für eine Landung reichen die Zellen mehr als aus. Bei einem Regler mit BEC ist der Regler genau so tot wie das BEC bei einem Ausfall. Also merkt man das schon.
sollte man nicht grundlegend zwischen Empfängerakku und Pufferakku (Stützakku) unterscheiden?
Kannste gerne machen, nur Deine R/C-Spannungsschiene macht es nicht, alle auf eine, die bösen Servos mittendrin, denn ausgerechnet der Empfänger spielt den Verteilerkasten.
---
Ansonsten: Ich geb's auf. Tur mir leid, in Eure Glaubensgemeinschaft eingebrochen zu sein.
---
Ansonsten: Ich geb's auf. Tur mir leid, in Eure Glaubensgemeinschaft eingebrochen zu sein.
Der einzig Gläubige bist du, auch wenn du es nicht wahr haben willst. Gemachte Erfahrungen sind Fakt. Da kannst du noch so viel mit theoretischem Wissen belegen können. Praktisch haben die sich bewährt da gibt es nichts dran zu rütteln. Natürlich ist das nicht falsch was du schreibst, nur in der Realität funktioniert es.
Vielleicht solltet ihr einfach mal ganz klar unterscheiden:
Ziel 1: Notstromversorgung bei BEC-Ausfall ... erreicht - mit Eneloop und eingeschränkt mit Caps
Ziel 2: puffern von Spannungsspitzen: konnte bisher nicht nachgewiesen werden
lg. Enzo
Ich kann dieser "erfahrungsbasierten" Argumentation prinzipiell nie folgen.
Wenn es drei Leute überlebt haben, mit einem 3m-Sonnenschirm statt mit einem Fallschirm heil zu landen, würde ich dann bedenkenlos nur noch mit Sonnenschirm springen?
helifreak2009
27.04.2010, 12:09
@ dl7uae .. wo gibt es das Zeugs was du nimmst :unsure:
Ich komme da einfach nicht mit, warum Du mit allen Mitteln und Texten zwanghaft versuchst anderen Usern deine persönliche Meinung einhämmern zu wollen. :pressh:
Hallo,
immer das Gezeter und Gezerre, was sowieso nichts bringt :P
Ich für meinen Teil, halte von derartigen "Kreuz-Knobel-Schaltungen" mit zusätzlichen kapazitiven Lasten nichts (meine Meinung!!!).
Entweder man verwendet ein leistungsstarkes BEC oder man nimmt einen zusätzlichen leistungsfähigen Akku auf der einen Seite und das BEC auf der anderen Seite, sowie bei Notwendigkeit dazwischen eine Weiche.
Man kann es sowieso Drehen wie man will, kaputt geht immer was anderes.
Gruß
Peter
so jetz hab ich die 10 seiten durch gelesen , und bin ehrlich gesagt nicht viel schlauer als vorher .
der eine sagt nehm eneloop 800 mah das reicht . hier wird geschrieben das die nichts bringen . die caps bringen haben weder positiven aber keine negativen seiten !!
so was soll ich als schutz für mein 80 hv jetzt nehmen ???? keine ahnung .
tobias82
27.04.2010, 12:52
so was soll ich als schutz für mein 80 hv jetzt nehmen ???? keine ahnung .
Ganz einfach: eröffne einen Thread, in dem Du nach Ausfällen bei der Verwendung von einem 800er Eneloop frägst.
OT
@ dl7uae .. wo gibt es das Zeugs was du nimmst
Auf der Uni, die andere Droge heißt Berufserfahrung.
Ich komme da einfach nicht mit, warum Du mit allen Mitteln und Texten zwanghaft versuchst anderen Usern deine persönliche Meinung einhämmern zu wollen.
Zwischen Einhämmern und Argumentieren sehe ich immer noch einen Unterschied, Du nicht?
Macht mal, ich bekomme so ein Consulting nicht bezahlt und meine Helis sind's nicht.
Entschuldige mich noch mal für das Stören Eures Friedens.
Ganz einfach: eröffne einen Thread, in dem Du nach Ausfällen bei der Verwendung von einem 800er Eneloop frägst.
wiso soll ich das tun .. ?? gehört das hier nicht mit rein ?
tobias82
27.04.2010, 13:04
Ne, so war das nicht gemeint. Ich meinte, dass Du durch einen eigenen Thread, in dem Du speziell nach Ausfällen fragst, mehr Schlüsse für Dich ziehen kannst.
achso , jo eingendlich nicht schlecht die idee . ich will doch nur sicher gehen , das da nichts passiert . gerade weil ich die 1257 tg auf ts und 1290 am heck fliege. und selbst die servo´s werd ich von meinen künsten nicht ausreizen können . der jive hat schon KK und lüfter oben drauf
helifreak2009
27.04.2010, 13:29
OT
Auf der Uni, die andere Droge heißt Berufserfahrung.
Zwischen Einhämmern und Argumentieren sehe ich immer noch einen Unterschied, Du nicht?
Macht mal, ich bekomme so ein Consulting nicht bezahlt und meine Helis sind's nicht.
Entschuldige mich noch mal für das Stören Eures Friedens.
Auf unserer Uni gibts das Zeugs nicht, was mir aber auch nicht geholfen hat 250€ rep. Kosten einzusparen.
Übrigens hat der Heli gestern die selbe Situation (http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=140223) mit Eneloop Akku klaglos überstanden. Soviel zum Thema Eneloop taugt nix als Pufferakku.
johannes2441
27.04.2010, 13:58
Übrigens hat der Heli gestern die selbe Situation (http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=140223) mit Eneloop Akku klaglos überstanden. Soviel zum Thema Eneloop taugt nix als Pufferakku.
Schließ nur mal den Eneloop Akku an und rühre an den Knüppeln. Mein Jeti Empfänger kommt sofort mit einem Alarm. Mehr sage ich nicht dazu.
Gruß,
Johannes
helifreak2009
27.04.2010, 21:00
Schließ nur mal den Eneloop Akku an und rühre an den Knüppeln. Mein Jeti Empfänger kommt sofort mit einem Alarm. Mehr sage ich nicht dazu.
Gruß,
Johannes
Hab ich gemacht und es bleibt genügend Saft, die RC am Leben zu halten, denn mehr soll es auch nicht tun. Mir wäre ein Alarm lieber als RC OFF.
Mal simpel nachgefragt: Was spricht gegen eine Lipozelle (950mAh mit 10c) und einer Diode, die den BEC Strom sperrt?
Meine Empfänger gehen ab 3,5 volt ... aus der Lipozelle kommt nach der Diode noch 4,0 volt raus. Sinn und Zweck erfüllt ... oder sehe ich das falsch?
Da dies noch niemand hier beantwortet hat (oder ich es simpel überlesen habe) - aus meiner persönlichen Sicht spricht zumindest mit den von mir benutzten Komponenten garnichts dagegen. (Jive 80 HV+, BLS451 und 251, 8Kanal Fasst im TDR)
Habe es in einem anderen Fred schon gepostet, daß nach einer geschehenen Trennung des Antriebsakkus mit diesem "Rettungsanker" eine AR problemlos möglich war.
Kenne auch einige die einen Eneloop - Akku als Stütze nehmen und kann als bekennender Elekrotiknoob nicht nachvollziehen, warum das nur ein Placebo sein soll. Das bisschen Servoaction in einer AR sollte so ein Rettungsakku (entweder 1 Lipozelle oder ein 4 - Zeller Eneloop) doch ohne Probleme handeln.
Kann mal jemand der Elektronikgurus dies schlüssig für die weniger bewanderten auf dem Gebiet auseinanderklamüsern ?
Ich weiß bisher nur, daß dadurch für mich einmal weniger eine Ersatzteilbeschaffung nötig war - dummer Zufall durch glückliche Umstände ?
In meinem 500er fliegt bisher kein weiteres Teil für solche Fälle mit, also bisher nur das BEC des originalen AlignReglers. Dachte auch dort so einen Stütz-, Not- oder sonstwas Akku einzubauen. Nach den ganzen Kontroversen hier, bin ich mir nichtmal sicher, ob z.B. der Align - Regler mir dies nich sehr übel nehmen würde.
Grüße
Ingo
PS: Die Lipozelle bleibt aber als mMn etwas mehr als ein Placebo auf jeden Fall im TDR
Macht mal, ich bekomme so ein Consulting nicht bezahlt und meine Helis sind's nicht.
Entschuldige mich noch mal für das Stören Eures Friedens.
lass mal, Tom.
hier scheint bei einigen eine gewisse Erkenntnisresistenz zu herrschen.;)
Der Empfänger wird mit 3,5 V noch laufen, dei Servos werden sich bei nur 4.0 V aber schon schwer tun und langsam werden. Von daher wären 2s FePO4 mit ner SI-Diode ( oder Schottky, wenn man mti 6 V versorgen will ) sinnvoller. Hatten wir letztens erst in nem anderen Thread, da hatte ich auch VergleichsLogs gepostet.
johannes2441
28.04.2010, 17:17
Der Empfänger wird mit 3,5 V noch laufen, dei Servos werden sich bei nur 4.0 V aber schon schwer tun und langsam werden. Von daher wären 2s FePO4 mit ner SI-Diode ( oder Schottky, wenn man mti 6 V versorgen will ) sinnvoller. Hatten wir letztens erst in nem anderen Thread, da hatte ich auch VergleichsLogs gepostet.
Jupp,
genau das meine ich.
Gruß,
Johannes
higginsd
29.04.2010, 09:33
großes ACHTUNG von mir. Stefan setzt diese Technik beim JIVE ein! Der Jive ist ausdrücklich dafür geeignet, parallel zum BEC einen Stützakku zu verkraften. Bei anderen Reglern ist das nicht so.
YGEs können das aber auch schon seit einer ganzen Weile. AFAIK bevor Jives das konnten. ;)
Gruß
Dirk
Kennt zufällig jemand einen sicheren, kleinen Ein/Aus-Schalter den ich am 500er zwischen dem Empfänger und dem Eneloop stecken kann. habe da zur Zeit einen anderen der mir aber nicht gefällt.
Beim YGE ist das ja sehr schön mit dem Stützakku.
Gruß
Marco
Hallo Marco,
den hier http://shop.rc-electronic.com/e-vendo.php?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=A17011&t=6&c=26&p=26
z.Zt. im Angebot.
Gruß Klaus
Hallo,
ich würde mit dem Schalter zunächst vorsichtig sein.
Im Datenblatt steht:
Betriebsspannungsbereich von 4,8V bis 8,4V
(4-7 Zellen NiCd/NiMH oder 2 Zellen LiPo)
Sollte die BEC-Spannung mal kurzzeitig unter 4,8V sinken (z. B. hohe Last),
wäre zu prüfen ob der Schalter den letzten Schaltzustand "Ein" behält.
Sollte das nicht der Fall sein, wars das.
Gruß
Peter
http://cgi.ebay.de/JST-BEC-Stecker%2fBuchse-1-Paar-Goldkontakt-Silikon-30cm_W0QQitemZ160425908110QQcmdZViewItem?rvr_id=&rvr_id=&cguid=c64cf6671240a0aad5248d34ff519cd2
Zuverlässiger und billiger als die meisten Schalter.
Im Datenblatt steht:
Betriebsspannungsbereich von 4,8V bis 8,4V
(4-7 Zellen NiCd/NiMH oder 2 Zellen LiPo)
Hallo Peter,
danke für den Tipp, das war mir noch gar nicht aufgefallen. Werde ich mal prüfen.
Gruß Klaus
M A R C U S
02.05.2010, 20:03
Hi,
hab diesen Infoswitch im Gebrauch
http://www.sm-modellbau.de/shop/product_info.php?products_id=40&cPath=9
Find ich eine Klasse Lösung. Ich hab immer den Überblick, wie viel noch im Akku drin ist.
Mit dem Unitest 2 kann ich ggf. nach einem Flug die exakt entnommene Kapazität ermitteln. Normal dürfte da nicht viel fehlen, falls doch hat wohl das BEC nen Aussetzer gehabt.
Gruß
Marcus
Hallo
In der Rotor vom Mai 2010 ist auf Seite 25 eine Bec Ausfallsicherheitsschaltung.
Weis jemand wieviel Watt die Wiederstände R1 - R3 haben
und gibts eine Bestellnr. zb bei Conrad von den Schottky Dioden ??
Gruß Wolle
Weis jemand wieviel Watt die Wiederstände R1 - R3 haben
300 Ohm, 0,6 Watt
Conrad # 420670
und gibts eine Bestellnr. zb bei Conrad von den Schottky Dioden ??
Conrad # 161029
Schöne Grüße
Chris
Hallo,
hat nicht jmd Lust oder die Mittel das ganze auf einer kleinen Platine zu bannen?
Ich hätte jedenfalls Interesse an dieser...
Hallo
Ich habe die Schaltung wie sie in der Rotor dargestellt mal aufgebaut.
Das ganze funktioniert.
Wenn der Regler nun keine Spannung mehr abgibt bleiben da noch ein paar Sekunden für das Steuern
Was ist aber wenn der Regler auf seinen Servoausgang zum Empfänger einen Kurzschluß hat.
Dann bricht doch auch die Spannung von der Kondensatorschaltung sofort zusammen.
Wäre es nicht sinnvoll im Plus Draht der vom Regler zum Empfänger geht eine Diode reinzuschalten die nur Richtung Empfänger durchgibt .
Wenn aber der Regler nichts mehr hergibt und die Spannung von den Kondenatoren kommt kann durch die Diode nichts passieren weil nichts mehr zum Regler fliesen kann.
Wie ist eure Meinung dazu???
gruß wolle
Dabei solltest du aber bedanken, dass du an jeder Diode einen Spannungsabfall von ca. 0,4 Volt hast! Am Ende wird es also immer weniger...
PeterLustich
16.06.2010, 17:28
Ich werde einen 2S P-FePo (38 g mit Kabeln) mit Diode als Stützakku bei meinem Jive 80 HV einsetzen. Hoffe da sklappt alles so wie ich mir das gedacht habe. :)
Tobias Schwf
27.10.2010, 14:31
gibts in der Zwischenzeit neue Erfahrungen mit den Green Caps ?
tobias82
14.11.2010, 23:15
Mich hat ein Kollege heute für meinen Stützakku belächelt... und dann rutscht doch tatsächlich das Bec-Kabel vom Jive aus dem V-Stabi raus. Wäre der Stützakku nicht gewesen wär´s aus der Autorotation wohl nichts geworden und ich hätte wieder Bau-Pause :hallihall:
siXtreme
14.11.2010, 23:18
und dann rutscht doch tatsächlich das Bec-Kabel vom Jive aus dem V-Stabi raus.
Und dafür gibts Heißkleber...
Gruß
http://www.smilies.4-user.de/include/BigBrother/robert_yes.gif
tobias82
14.11.2010, 23:19
Robert, ich weiß.
Aber scheinbar ist ausgerechnet an diesen einen Stecker keiner rangekommen (hab ich beim Anbringen übersehen). Alle anderen sind damit gesichert :unsure:
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