Vollständige Version anzeigen : Riemenandrückrolle
Dominik Hägele
12.09.2003, 17:28
Hallo,
mir ist gestern beim trainieren die Rimenandrückrolle im Flug abgegangen und (wie könnte es auch anders sein) ich habe sie nicht mehr gefunden. kurzer Hand habe ich bei Jan angerufen um eine Neue zu bestellen. Doch als ich heute anrief um mal nachzufragen ob man die Rimenandrückrolle eigentlich im Flug unbedingt braucht habe ich festgestellt dass niemand da ist. Ist er vielleicht im Urlaub? Aber nun zu meiner Eigentlichen Frage und zwar: Wisst ihr ob man die Riemenandrückrolle wirklich braucht? Wenn ja kann mir veilleicht jemand von euch eine verkaufen? Oder wisst ihr zu mindest wann Jan zurückkommt?
Ich weis dass sind jetzt viele Fragen auf einemal aber ihr packt dass schon :)
Gruß Dominik
siXtreme
12.09.2003, 18:29
Hallo Dominik,
in der allerneuesten Serie werden nicht mehr auf beiden Seiten Andruckrollen verwendet. Nur noch auf der entlasteten Seite. Auf der Zugseite ist der Riemen doch eh´gespannt. Hab´s auch so bei einem NT von mir und ist überhaupt kein Problem.
Falls du nun an deinem zwei hast, baust du einfach die überflüssige ab und schon geht er wieder. :P
Ich denke Jan ist nicht in Urlaub. Hab gestern mit ihm telefoniert.
Gruß Robert
hallo Dominik
auch ich habe bei meinen beiden 2002er nt's die riemenandrückrolle
auf der zugseite entfernt.
wie beim 2003 in der aktuellen konfiguration.
der einzige nachteil ist nur optischer natur:
es sieht nicht mehr symmetrisch aus.
Dominik Hägele
12.09.2003, 20:26
hallo leute ich glaube ich habe mich leicht falsch ausgedrückt.
es geht um die andrückrolle am heckrotor, die eigentlich ein überspringen des riemens verhindern soll.
wie sieht es bei starker heckbelastung (turn, prioflipps) ohne diese rolle aus.
hat jemand erfahrung ?
uawg.
gruß dominik
Christian Kuhlmann
12.09.2003, 21:12
Hey !
Dürfte auch ohne Rolle kein Problem sein.
Die erste Serie hatte an der Stelle gar keine.
Und mein NT fliegt auch ohne wunderbar.
Gruß
Christian
siXtreme
13.09.2003, 11:14
Ich bin mal ohne geflogen, da ich diese verloren habe.
Es ist kein "Sicherheitsproblem". Aber wenn man mit niedriger Drehzahl fliegt und dann Leistung vom Heckrotor abverlangt kann es zum überspringen kommen. Das hört man dann aber auch.
Gruß Robert
Dominik Hägele
13.09.2003, 12:52
Hallo,
danke für eure Beiträge. Heute lag ne neue Riemenandrückrolle bei mir im Briefkasten. (jan ist wohl doch nicht im Urlaub). Ich fande den Preis von 11€ gar nicht so übel wenn man überlegt dass er mir bestimmt 6-8 schrauben dazugelegt hat (auf meinen wunsch). Aber diesmal werde ich sie mit Loctite festkleben :]
Gruß Dominik
Dominik Hägele
13.09.2003, 21:35
Hallo,
Bin heute wieder mein NT geflogen. Die Riemenandrückrolle hat gehalten, aber!!! Als ich in meiner 3D Gasvorwahl ein bischen hin und her flog, (da mal nen Looping und da mal ne Rolle( um mich wieder an den Heli zu gewöhnen :) ) ) und einen relativ hohen Turn flog fiel mir mein Heck aus. Ja richtig es ist ausgefallen. Ich konnte so viel Heck geben wie ich wollte aber der Heli wollte einfach nicht rum. Konnte ihn zum glück noch rückwärts abfangen. Auf diesen Schock landete ich erst einmal aber es war kein Fehler festzustellen. Also dass ganze noch einmal und wieder kam dass Heck nicht rum. Aber nur im HH-Modus, ich habe es im Normalmodus versucht und da hat es einwandfrei funktioniert. Also was jetzt? Nach einem weiterem Test-Flug, bei dem alles einwandfrei funktioniert hat (allerdings nur im Normal-Modu), habe ich nach der Landung festgestellt dass der Riemenübersprungen war!!! Als ich ca. eine Umdrehung am Heckrotor machte ist er wieder "reingesprungen". Als ich meine Riemenspannung kontrolierte habe ich festgestell dass diese viel viel zu wenig war. Also den Heckriemen spannen und dass ganze nochmal. Und siehe da, alles funktionierte wieder einwandfrei, so wie man es am NT gewohnt ist(natürlich auch im HH-Modus). Jetzt werden sich vielleicht manche fragen wieso dass ganze nur im Turn und nur im HH-Modus war.
Also: Immer wenn ich einen Turn anfliege gebe ich ordentlich Pitch um höhe zu gewinnen. Ich denke, nein ich bin mir sogar 100% sicher dass es so war, dass bei dem hohen Pitch-Anteil der Kreisel viel auschlag gegeben hat.(damit das heck im HH-Modus nicht wegdreht) und dass bei dieser Belastung und der "laschen" Riemenspannung der Riemen übersprungen ist, aber noch genug wirkung hatte m den Heli gerade zu halten. Und als ich dann wieder rückwärts fiel sprang der Riemen wieder "rein" und funktionierte. Ich habe mich erst über Jan geärgert, warum er eine Riemenandrückrolle an den Heli macht die eigentlich gar nichts bringt. Doch dann habe ich gesehen dass die Riemenandrückrolle zum Riemen bestimmt 1,5-2 mm abstand hatte. Naja. Doch als ich dass ganze wieder gerichtet hatte, hat wieder alles wunderbar funktioniert.
Also: Aus eigenen Fehler wird man schlau, aber aus anderen Fehlern noch viel schlauer :D
Ich hoffe ich habe anderen geholfen dass diese ganze Zirkus nicht auch bei ihnen passiert.
Gruß Dominik
Maik Otto
13.09.2003, 22:11
Hi,
ich flieg zwar keinen NT ..............und das ist gut so :D aber kann es nicht
sein : das dein "Heck" einfach überlastet war bzw ist ???? was für ein Servo
wird verwendet ??? Bei deinen Beschreibungen müßte der Riemen dauerhaft
überspringen ?!?!?!? das halte ich für ausgeschlossen es sei der Riemen hängt
""richtig durch"" .
Hi!
@Dominik: Schau mal hier: http://www.rc-helicopter.org/forum/index.p...showtopic=20084 (http://www.rc-helicopter.org/forum/index.php?showtopic=20084)
Nahdem ich den Riemen fester gespannt habe war Ruhe. Ich denke mal das sich der Riemen am Anfang noch stark längt und dadurch rumtanzt.
Dominik Hägele
14.09.2003, 09:59
Hallo,
der Riemen war mehr als richtig lose!!! ich habe das Heckrohr bestimmt fast 2cm rausziehen müssen 8o.
Am Servo kann es nicht liegen denn 1. Ist dass das Servo welches jan extra vorschlägt (S9250)
2: Nachdem ich den Riemen gespannt habe, hat es wieder einwamdfrei funktioniert. (in allen 3D-Lagen)
Gruß Dominik
Dominik Hägele
14.09.2003, 10:00
Hallo,
@ Haslbonbon:
Danke genau so wars auch bei mir :)
Gruß Dominik
ich habe das Heckrohr bestimmt fast 2cm rausziehen müssen 8o.
Hi!
Dann war warscheinlich das Heckrohr nicht gescheit geklemmt und der Riemenzug hat das Rohr nach vorne gezogen.
Du solltest die M3er Klemmuttern etwas fester anziehen. Es kann nicht sein das der Riemen sich insgesamt 4cm (2cm pro Seite) gelängt hat.
PS: hast Du das Rohr am Ende mit Schmirgel angeraut? Nicht nur für die Masseverbindung ist das wichtig. Auch die Kunststoff-Klemmplatte kann das Heckrohr dann besser klemmen.
Dominik Hägele
14.09.2003, 19:56
Hallo.
Tja jetzt sind wir wieder ein Stück Schlauer mit dem Heckrotor vom NT.
Am Anfang war es der zu lose Heckriemen, den ich Zwar nicht 2 cm aber doch ein ganzes Stück Nachspannen mußte. Am Anfang bin ich ziemlich "Zahm" geflogen und habe auch immer den Riemen Kontroliert. Aber als ich es richtig "Fetzen" ließ bin ich auch mit der Riemenkontrolle Lasch gewesen, ich denke das sich der Riemen erst bei stärkerer belastung Längt, und wenn dann das Heckrohr nicht "Bombenfest" gezogen ist, ist die Riemenspannung sofort beim Teufel.
Der Riemen kann dann bei voll Heck Seitlich rauslaufen und rutscht durch.
Dann habe ich natürlich kaum Wirkung auf dem Heck. Komischer Weise war das immer nur im "HH" Modus, und das Drehmoment das der Riemen übertragen hat gerade noch so groß, das das Heck sauber stehen blieb. Kreisel und Heckservo waren einwandfrei.
Heute beim 3 ten Flug war das Heck ganz weg, der Heli drehte sich wie wild um die eigene Achse und auf den Rücken.
"Rückenautorotation" aus zwei Meter war nicht sonderlich Erfolgreich.
Der Heli fiel natürlich genau auf den Hauptrotor. (Geistesgegenwärtig) habe ich den Motor im fallen noch ausgemacht.
Der Schaden hielt sich eigentlich in Grenzen (Verbogene Hauptrotorwelle, Verbogene Blattlagerwelle, Verbogene Paddelstange, Gebrochenes Lüftergehäuse)
Am Blödesten ist, dass der Akku nur mit Schaumstoff festgeklemmt ist (war).
Und sich deswegen von unten den Weg durch die CFK - Haube gebahnt hat.
Leider ist die Haube auch hinüber.
Bei Ursachenforschung über den Heckrotorausfall hat sich leider herausgestellt:
bescheiden Zusammengebaut.
Laut Henseleit soll man nicht zuviel Locktide verwenden. Habe ich leider bei dem
Heckzahnriemenrad auch gemacht. Aber wenn mann nicht Aufpasst löst sich die Madenschraube am Riemenrad und die Wirkung des Hecktotors ist vorbei, da sich die Welle am Heck leer dreht.
Ich hoffe dass ich mit dem Beitrag anderen NT - Kollegen weiterhelfen kann.
Gruß Dominik
hi Dominik
Laut Henseleit soll man nicht zuviel Locktide verwenden. Habe ich leider bei dem
Heckzahnriemenrad auch gemacht.
dies bezieht scih meiner auffassung nach nur
auf die seitenplatten-alu-verbindungen.
den accu befestige ich zusätzlich noch mit einem kabelbinder.
Michael Faupel
14.09.2003, 21:49
Achtung,
der Akku darf auf keinen Fall nur mit Schaumstoff festgeklemmt werden!
Der geht garantiert verloren !!!!
Den Akku unbedingt zusätzlich sichern !
LG.Michael
Dominik Hägele
15.09.2003, 08:27
Hallo Michael,
Das habe ich bemerkt, die Frage ist wie befestigt man den Akku am besten ?
Hat jemand ne gute Idee ?
Gruß Dominik
helialpin
15.09.2003, 08:49
Hallo Dominik!
Ralf Dahm bietet einen einseitig klebenden Moosgummi an (damit passt der Akku genau zwischen die Seitenteile).
An der Servoseite klebe ich den Akku mit Doppelklebeband an, dann bleibt er auch dort wo er hingehört.
Liebe Berggrüße
Heli
dauerheckrohr
15.09.2003, 10:02
Hi Leute,
eine Anmerkung zu dem Thema Heckriemen: Ich hatte Anfangs dir Andrückrolle nicht und nach ca. 20 Stunden keine Zähne mehr am Heckriemen! Also ist die Andrückrolle doch was wert. Ohne die Rolle brauchst einfach a bisserl mehr Spannung am Riemen, was aber wieder Leistung kostet!
Nach der Nachrüstung keine Probleme mehr
Achtung beim Riemenspannen: Nicht nur vorne die Halter aufmachen sondern auch hinten den Halter der Stabistangen, sonst glaubt man zwar man hat den Riemen gespannt, in Wirklichkeit ist aber nix passiert!!! Ist mir schon mal passiert im Eifer des Gefechtes!
FRAGE wg. der Spannrolle am Hauptzahnriemen: Bezieht Ohr das Abmontieren der Rolle auch auf die alte Version mit DELRIN-Rad! Kann ich da auch abmontieren?
Dominik Hägele
15.09.2003, 12:10
Hallo Helialpin,
das mit dem Klebeband ist bei mir nicht das Wahre, den wenn ich den Akku an
den Servos Befestige, drückt mir der Servohebelarm auf den Akku.
Der Akku sollte eigentlich nach vorne zum Kühlschacht hin befestigt werden.
Am besten wäre eine Verschraubung damit er "Richtig" hält.
Bei mir hat er sich durch einen Absturtz in Rückenlage durch die Haube gebohrt.
Gruß Dominik
Hi Dominik,
die Akkubefestigung habe ich so gelöst:
Akkubefestigung (http://www.rothfuchs.org/Galerie/TDNT/TDNT_T0201-de.html)
Tschö
JR
Dominik Hägele
15.09.2003, 13:44
Hallo JR.
Die Bilder sind Klasse, aber wie ist es mit dem Srvohebel vom "Nickservo"?
Ist da genügend Luft oder drückt der Hebel bei max.Ausschlägen gegen den Akku?
Gruß Dominik
Hi Dominik,
ich habe einseitig klebendes ca. 5 mm dickes weisses Moosgummi jeweils L-förmig von den CFK-Seitenteilen zu den Servos geklebt.
Dabei habe ich auf die Klebefläche, welche auf den Servos zu liegen käme, jeweils nochmal solche Moosgummi geklebt.
Somit entsteht zwischen Akku und Servo ein Moosgummipuffer von ca. 10mm.
Dieses sorgt zum einen dafür, dass der Acku schon ohne das Klettband straff sitzt, sich aber keine Vibrationen ungedämpft auf die Servos auswirken.
Der Trick ist nun, dass diese Moosgummi Stücke mittig nicht aneinanderstossen, sondern soweit voneinander entfernt liegen, dass der Servoheben dazwischen eintauchen kann, ohne das Moosgummi oder den Acku zu berühren, da dieser ja ca. 10 mm von den Servos entfernt liegt.
Ich hoffe die Beschreibung war einigermassen verständlich.
Tschö
JR
Dominik Hägele
15.09.2003, 21:23
Hallo JR,
Ja ich glaube jetzt habe auch ich es kapirt.
Aber ich werde an der vorderen oberen Chassisverbindung eine Schelle Ähnlich wie die Kufenbügelbefestigung anbringen. Und an dem Loch der Schelle den Akku verschrauben. Ich habe es noch nicht probiert, wenn es aber so geht werde ich en Foto ins Netz stellen.
Gruß Dominik.
Hi!
Ich habe meinen Akku mit 3mm Moosgummi und Doppelseitigem Tesa-Spiegelklebeband zwischen die Servo's und dem Lüftergehäuse geklebt. Hält bombenfest.
Einen "Wechselakku" halte ich nicht für notwenig . Am Anfang dachte ich auch das evtl. ein Akku mit mehr Kapazität in den Nt müsste. Ich habe mir ein Ultramat 4 Ladegerät von Graupner zugelegt ( 35€) , mit dem ich den Akku bequem innerhalb von 20 Minuten auf dem Platz wieder volladen kann.
Nach 5 Flügen hat der NT ca. 1000 mAh aus dem Akku gesaugt. Danach ist eh erst mal 20 Minuten Pause (und Nervenberuhigen ;) ) angesagt. Genug Zeit zum Laden.
helialpin
16.09.2003, 10:32
Hi Dominik!
Ich habe mehrere Tesastreifen aufeinander geklebt -- solange bis der Servohebel nicht mehr streift. Hält seit 180 Litern, inklusive Sturzflug mit negativem Abfangen.
Liebe Grüße
Heli
Dominik Hägele
16.09.2003, 18:43
hallo leute,
danke für eure zahlreichn vorschläge. jetzt muss ich mir nur noch einen aussuchen. ;) :) :)
gruß Dominik
Dominik Hägele
16.09.2003, 18:56
hallo,
großes lob an jan: nach meiner ungewollten rückenautorotation waren ja einige teile verbogen. am sonntag aben habe ich die ersatztteile per e-mail bei jan bestellt. heute mittag waren sie prompt geliefert. dass nenne ich kunden angagement (hoffe so richitg geschrieben ?( )
gruß Dominik
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