PDA

Vollständige Version anzeigen : Lötkolben für INLINE-Löten: Reichen 80 Watt?


Christian1
14.09.2003, 13:14
Hallo,

reichen zum INLINE löten von z.B. 2400er Sanyo-Zellen ein 80 Watt Kolben mit der übliche Hammerspitze?

Für super schnelle Infos wäre ich dankbar.

Martin Achter
14.09.2003, 13:18
Hi!

Habe meine 3000er Sanyos mit nem 60 Watt Kolben gelötet. Wenn man geübt ist, und die Dräht gut eingezinnt wurden, und man noch zusätzlich viel Lötwasser verwendet, geht das sogar mit nem 16 Watt Lötkolben (alles schon ausprobiert :rolleyes: :P )!

Christian1
14.09.2003, 13:30
Hi Martin,

ich hatte mal wo gelesen, dass der mindestens 100 Watt haben sollte? ?(

Danke für die schnelle Antwort; habe nämlich eine temperaturgeregelte (digitale) Lötstation für € 52,- gesehen. Scheint mir recht preiswert zu sein :)

Grüsse und schönen Sonntag noch!

bkramer
14.09.2003, 14:23
Hallo !

Ich löte "problemlos" mit 100 W.

LG

Bernhard

NS.: Experimente an dieser Lötstelle können mehr kosten als ein 100 W Kolben aus dem Baumarkt

:D :D :D


LG

Bernhard

Martin Achter
14.09.2003, 15:47
Das die Lötstellen sauber gemacht werden müssen dürfte wohl klar sein!

Wenn Du nen stärkeren Lötkolben verwendest, geht der Lötvorgang schneller von statten, und der Akku wird geschont, da er kürzer der Hitze ausgesetzt ist!

Die Akkubrücken müssen vorher gut eingezinnt werden, und die Akkuzelle an der entsprechenden Stelle mit Lötwasser betupfen. Dann die Brücke an die Zelle halten und mit der flachen Seite der Hammerspitze die Brücke gegen die Zelle pressen. Ich verspreche Dir, daß der Lötvorgang bei blanker (sauberer) Lötspitze und voll aufgeheiztem Lötkolben höchstens eine Sekunde dauert, und daß die Lötstelle das Hubschrauberleben überdauern wird!!!

Dietmar W.
14.09.2003, 20:44
Hallo,

die Watt Zahl hängt natürlich auch von der Zellengrösse ab. Sub C gehen ab 60 Watt problemlos.

MfG Dietmar

MICHAEL B.
14.09.2003, 21:48
Hallo Christan
schau mal auf die Seiten vonHr. Wachsmuth (http://www.wachsmuth.com)
dort ist eine umfangreiche Beschreibung des Inline-lötverfahrens zu finden.

Christian1
15.09.2003, 20:01
Hallo,

DANKE an Alle für die Hilfestellung. :rolleyes:

Stefan Hundler
19.09.2003, 01:16
Hallo!

Ich verwende eine temperaturgeregelte Lötstation mit 60 W. Der Lötkolben ist Innenbeheizt.
Bei einer Löttemperatur von 400°C ist nicht mehr wie 2/3 der max. Leistung nötig, (Lötstation hat dafür eine Anzeige in 10% Schritten) selbst beim zügigem verzinnen vieler Zellen bzw. beim verlöten.

Tip:
Zellen auf beiden Seiten aufrauhen. KEINE Flußmittel.
(Bei guten Elektroniklot eh überflüssig.)

An alten Zellen mal üben und sie danach auseinander brechen und sich sein Tatwerk mal ansehen.

CU Stefan

Markus 'nurmalso' Pillmann
19.09.2003, 05:53
Hiho,

60 watt? 100 watt?

Ich loete seit ueber 20 Jahren alles was es zu loeten gibt, mit nem alten 25 Watt Ersa Loetkolben und hatte noch nie probleme. Als Loetzinn verwende ich 'ne mittlerweile fast antike Rolle Elektroniklot. Gebrochene Loetstellen hab ich noch nicht erlebt.

Gruesse

Markus

Martin Achter
19.09.2003, 10:55
geht das sogar mit nem 16 Watt Lötkolben (alles schon ausprobiert

Hi Markus!

Meine Rede! Aber ein leistungsstärkerer Lötkolben ist einfach schonender für die Akkuzellen, das stimmt schon. Da haste nämlich mal ne Lötstelle von 5 x 5mm, dann brauchste schon Ne Weile mit nem 25W Lötkolben! Wenn man es gut kann, ist natürlich auch das möglich, aber nicht jeder ist ein Lötprofi! :P ;)

Stefan Hundler
19.09.2003, 22:39
Hallo!

Nachdem wir jetzt alle mal unsere "PS"-Zahlen verglichen haben, kommt es nun mal an die Zeitwertung. :-)

Wie lang brauchen denn 100W-Monster um Betriebsbereit zu sein?

Mit meinem kann ich nach ca. 90 Sek. löten und nach 2 Min hat er die 400°C erreicht. (Zeit mit der großen Hammer"spitze".)
Dabei ist es Zahnarzttauglich, da klein und leicht.


Heute Abend war ich bei einem Bekannten mit so einem Monster: Lange Zeit zu aufwärmen, viel zu langer Griff und unhandlich ... und wehe das Teil fällt einem mal in den Schoß. :-)

Ich kann jedem nur raten sich mal eine Innenbeheizte Lötstation anzusehen. Ich habe sie zwar in den Zeiten gekauft, wo Lötzinn in Kg-Einheiten bestellt wurde, aber einmal damit gearbeitet möchte man nie mehr davon weg.

CU Stefan

Markus 'nurmalso' Pillmann
19.09.2003, 22:47
huh? warum sollte ich Geld fuer eine Loetstation ausgeben, wo es doch der gute alte Ersa hervorragend tut. Und weisst Du noch was? Es ist mir voellig latte, ob der nach 10, 90 oder 300 sek "loetbereit" ist, ich hab die Zeit nie gemessen. Solche Vergleiche sind so unsinnig wie Milch und Zucker im Kaffee.

Loetet man tagtaeglich, womoeglich beruflich, sollte man sicher solche tolles Equipment haben, fuer 1-2 mal im Monat tuts aber beinah jeder billige loetkolben.

*kopfschuettel* nix wie raus hier.

Markus

SULOX
19.09.2003, 23:42
wichtig ist doch, das das ding überhaupt heizt. je schneller desto besser. aber eben nicht direkt wieder abkühlt sobalt man was löten möchte. die hammerkolben sind schon in ordnung, denn sie haben ordentlich masse. allerdings sollten die dann auch ordentlich watt haben. die "kleinen" sind natürlich nauch nicht schlecht.
ich löte seit einer ewigkeit mit nem schnellbräter (150w oder so)
damit habe ich selbst schon so handy led´s verlötet.
an accus habe ich mich mangels erforderlichkeit noch nicht probiert. aber das kommt bestimmt auch noch ;-)

Stefan Hundler
20.09.2003, 06:12
@nurmalso:

a) nimm nicht alles so ernst -> Slmilies
b) WIESO "Kopfschüttel" ?( + :(

Aber da kommen wahrscheinlich die Eigenheiten eines Linuxer durch. >>> :D <<<

Ich halte lange Aufheiztzeiten für nachteilig. Man wird verleitet doch mal etwas nur zu kleben.
Da ich frei von Nikotin- und Koffein-Lastern bin, nützen mir Pausen beim aufheizen nichts. ;)


@all:
Um zurück zum eigentlichen Thema zu kommen:
Wie bekommt man eine Hammerlötspitze auf einen Lötkolben, bei dem die Spitzen mit einer Hülze gehalten werden?

Hier nen kleiner Tip:
http://home.arcor.de/StefanHundler/online/elv-loet.jpg


CU Stefan

PS: Jedem bleibt überlassen was er sich käuft und mit was er lötet. Wenn Du in so einem Fred bist, mußt Du aber damit rechnen und akzeptieren dass Leute anderer Meinung sind und was anderes empfehlen!
Innenbeheizt muß nicht teuer sein!