Vollständige Version anzeigen : Erstflug Hughes 500E
Hallo Leute
Ich möchte euch nur kurz von meinem erfolgreichen Erstflug mit meiner gerade
fertig gebauten Hughes 500E berrichten (mein erster Scale Heli) ;D
Da ich mir dummerweise vorher keine Gedanken über die Drehzahl gemacht habe,
ging der Erstflug natürlich auch prompt fast schief.
Hubi´s in Rümpfen mögen wohl keine hohe Drehzahl ;D;D;D
In der Luft fing bei einer Drehzahl von ca. 2.500 rpm die Heckfinne an sich aufzuschaukeln. Mann hat das bedrohlich geklungen. Hat wohl genau seine
Resonanzfrequenz gefunden. Auf jeden Fall weiss ich jetzt, dass ich das Heck stabil genug zusammengebaut habe :dance:
Habe dann schnell die Drehzahl runtergeschaltet und es ging wieder.
Nach dem dritten Akku hatte ich dann raus, dass er sich bei Drehzahlen zwischen 2.000 und 2.200 am wohlsten fühlt.
kurze Daten:
T-Rex 500 GF
Serien Motor und Regler
Servo´s HS-82MG
Gyro: GP 750
Heck: DS-520 (glaub ich, kann es im Moment nicht sehen)
Rumpf: Heliartist Hughes 500E
Hier noch ein paar Bilder nach dem Erstflug (Der Beweis, das er noch heile ist)
Gruß
Volker
AJ-Losty
25.04.2010, 11:46
Sieht gut aus prima werde mir den mal in nächster nähe anschauen wenns die zeit erlaubt
mfg
Hallo Volker,
Deine Hughes MD 500 E schaut fantastisch aus. Ich wünsche Dir immer eine Handbreit Luft unter den Rotorblättern.
LG Joe
hansl1972
25.04.2010, 13:15
Hallo Volker !
Schau spitze aus deine Hughes :cool: Wie schwer ist der Heli jetzt mit dem Rumpf ? Und wie lässt er sich mit 2200 U/ Min. am Kopf fliegen ?
Ich hatte heute den Erstflug mit meinem ESP im Airwolf / Bell222 - Rumpf. Kopfdrehzahl 2350 U/min. Abfluggewicht 2470g.
Der Heli war beim Erstflug aber eher der Spielball des Windes. So viel Pitch geknüppelt wie heute hab ich schon lange nicht mehr. Mann war das ein Ritt :unsure:
Dankeschön an alle :lieb:
Ich habe ihn gerade mal abflugfertig gewogen. Er wiegt genau 2603 Gramm.
Als Akkus kommen die Turnigy 6S 2650 mAh 30C zum Einsatz.
Bei meinem letzten Flug, welcher 7 Minuten dauerte, hatte ich einen Verbrauch von 1572 mAh.
Daraus ergibt sich eine rechnerische Gesamtflugzeit (ohne die 20% Restladung anzukratzen :lol:) von ca. 9,5 Minuten.
Der maximale Strom während des Fluges lag übrigens bei 26,1 Ampere
Der Flug war schon recht "gewöhnungsbedürftig", da ich bisher nur mit Besenstielen geflogen bin.
Aufgrund der relativ niedrigen Drehzahlen muss man natürlich ganz schön "pitchen" ;D (habe mich erst richtig erschrocken)
Und er ist unglaublich windanfällig geworden. Das wird zum einen natürlich an der Angriffsfläche liegen
(ein Kumpel sagte: klar ist der windanfälliger. Ist ja als wenn du da ein Stoppschild duch die Luft steuerst ;D),
und zum anderen an der niedrigeren Drehzahl.
Aber das Flugbild ist absolute Klasse ! :jippiyeah:
Nachher stelle ich noch einige Detailbilder mehr ein.
Gruß
Volker
hier die Bilder zur Akkurutsche:
Ich habe einfach die vorhandene Akkurutsche abgebaut und unten wieder befestigt.
Zur Unterstützung sind die restlichen Unterlegplättchen in Treppenform zusammengeklebt und auf der entnehmbaren Grundplatte montiert.
Was noch fehlt ist eine Abstrebung nach oben hin, damit man auch mal einen Looping fliegen kann. Ich hatte nur kein passendes Material zur Hand.
(Außerdem kann ich noch keine Loopings ;D)
Der kleine Zusatzakku unter der Akkurutsche ist für die Beleuchtungsanlage, welche allerdings erst noch entwickelt und gebaut werden will.
hier die Bilder zum Heck:
Auf der linken Seite habe ich ein wenig aus dem Heckrohr herausgefräst, damit das Leitwerk an seinen Platz passt.
Unten habe ich einen Längsschlitz geschnitten, damit das Gestänge in jedem Fall frei laufen kann.
Ohne den Schlitz war es ganz leicht am schleifen
Da eine starre Befestigung der Rumpfes mit dem Heckrohr an dieser Stelle ja was ganz Böses ist :lol:,
habe ich es am Übergangspunkt mit selbstklebendem Schaumstoff umwickelt und auf der Oberseite
ein kleines Stück extrem stark klebendem Teppichklebeband angebracht.
So bleibt das Heckrohr in seiner Position und kann trotzdem frei genug schwingen.
Eine Lösung bei der das Heckrohr komplett mit Schaumstoff im Rumpf fixiert worden wäre kam nicht in Frage,
weil ich dabei Angst gehabt hätte, dass dieses das Gestänge behindern könnte (wenn es mal verrutscht)
nun zum Beleuchtungssystem (welches nicht nicht fertig ist):
die Positionsleuchten habe ich in Höhe der vorderen Landegestell Strebe eingelassen.
Eine Montage vorne in den Kufen war mir dann doch zu aufwändig.
Die beiden LED´s sind ultrahelle mit 15.000 bzw. 16.000 mcd.
Das ACL unter dem Rumpf habe ich leider mittig angebracht, da ich erst zu spät gesehen habe,
dass es eher an der Position des Pilotensitzes richtig ist. Aber egal, das Loch war schon gebohrt.
Die LED ist eine 1 Watt Luxeon und von innen eingeklebt.
Am Heck ist ebenfalls eine 1 Watt Luxeon als ACL auf dem Ausleger montiert. Hierfür fehlt mir noch eine vernünftige Kappe.
Oben am Leitwerk ist dann eine ultrahelle weiße LED angebaut.
Das Verlegen der Kabel war der reinste Horror :unsure:
Ich habe bei den LED´s jeweils ein kleines, sowie unten ein etwas größere Loch gebohrt
und Kupferlackdraht durchgeschoben. Ich habe einen ganzen Abend gebraucht, nur um die Drähte da durchzubekommen.
Unten habe ich dann noch eine kleine Steckverbindung angeklebt, damit man das Heck auch noch vernünftig abbauen kann.
Befestigt ist das ganze Heck übrigens nicht mehr mit den 2,5 mm Schrauben, sondern mit 3 mm Schrauben
und Stoppmuttern, da ich den kleinen nicht wirklich getraut habe.
Ein Landelicht wird natürlich auch noch eingebaut.
Das ganze wird zum Einen als eine vom Sender steuerbare Beleuchtung funktionieren
(alles aus / Pos. und ACL ein / Pos., ACL und Landescheinwerfer ein)
und zum anderen als ein Akkuwarner, welcher durch gleichzeitiges Blitzen aller LED´s anzeigt, dass es höchste Zeit wird zum Landen.
Versorgt wird das ganze über einen extra Akku (1000 mAh, 2S), da ich eh noch Gewicht für den Schwerpunkt brauche.
Da kann ich anstatt Blei auch gleich einen Akku nehmen :)
Die beiden Funktionen werden unabhängig voneinander sein, d.h. die Warnung wird auch funktionieren, wenn die Beleuchtung aus ist.
Um jede Möglichkeit einer Fehlfunktion auszuschließen, ist die Verbindung zum Empfänger über einen Optokoppler abgesichert.
so ..... das war es erstmal ....
Gruß
Volker
Wingdriver
27.04.2010, 06:11
Schöner Heli die Hughes!
Bei der Heckanlenkung hättest du die Kugel abmachen sollen und die Kugelkopfaufnahme am Winkelhebel etwas flach abschleifen. Dann einen Gabelkopf als Anlenkung drauf, dann passt das auch ohne schleifen am Rumpf oder den Schlitz.
Aber Prima Heli!
Gruß
Wingdriver
@wingdriver
Stimmt. Gute Idee !
Leider nicht drauf gekommen. Aber wieder was dazugelernt !
Dankeschön
Gruß
Volker
Schneipe
27.04.2010, 07:32
Wenn du jetzt noch die Asymetrischen Blätter von Spinblades drauf machst, kannst die Drehzahl noch weiter runter, und hast längere Flugzeit. Mein Rex hat 1900 U/min am Kopf im Rumpf der EC135. Nur die Heckblätter habe ich gegen die, vom Logo 10 getauscht. Die haben mehr Fläche, bei der niedrigen Drehzahl brauchst das hinten.
Hi
Wenn du jetzt noch die Asymetrischen Blätter von Spinblades drauf machst
Was ist an denen den anders ? Hättest Du mal nen Link ?
Nur die Heckblätter habe ich gegen die, vom Logo 10 getauscht. Die haben mehr Fläche, bei der niedrigen Drehzahl brauchst das hinten.
Klingt ja ganz einfach, aber dadurch kommt doch auch einges an Mehrbelastung auf
den Riemenantrieb. Ist der so ausgelegt, dass es das auf Dauer durchhält ?
Gruss
Volker
Schneipe
27.04.2010, 11:49
Die Mehrbelastung verkraftet der Riemenantrieb locker, wenn man bedenkt das manche mit fast 3000 U/min am Kopf fliegen.
Die Asymetrischen Blätter erzeugen bei niedrigerer Drehzahl schon mehr Auftrieb wie die normalen Blätter. Daher kannst du auch weiter runter mit der Drehzahl, was sich auf den Stromverbrauch und die Geräuschkulisse niederschlägt.
Die Blätter sind absolute Sahne für Rumpfhelis.....
www.spinblades.com
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