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Vollständige Version anzeigen : Erfahrung Schulze next-14-XXX


timothea
13.05.2010, 23:14
Hat schon jemand Erfahrung mit den Schulze NextGeneration II Ladegeräten der Modellreihe next-14-XXX sammeln können?

Neben einer allgemeinen Beurteilung würde mich folgende Dinge speziell interessieren:

- Hat das Gerät ein LiPo Programm um einen Akku auf 3.7V pro Zelle zu laden/entladen (für Langzeitlagerung)? Aus der Anleitung werde ich nicht ganz schlau. So wie ich dies sehe, steht die Entladefunktion zur Verfügung - aber die entlädt den Akku auf 3.0V pro Zelle?!?!

- Wie viele Speicherplätze stehen für die Parameter verschiedener Akkus zur Verfügung? Komme nicht mit, ob dies nun 60 (OK) oder 14 (zu wenige) Plätze sind

- Was hat es mit AMS auf sich. So was ähnliches wie Robbe BID?

Grüsse
Timo

Vulcano
14.05.2010, 00:24
- Hat das Gerät ein LiPo Programm um einen Akku auf 3.7V pro Zelle zu laden/entladen (für Langzeitlagerung)? Aus der Anleitung werde ich nicht ganz schlau. So wie ich dies sehe, steht die Entladefunktion zur Verfügung - aber die entlädt den Akku auf 3.0V pro Zelle?!?!
tja, lesen solltest Du sie schon, die Anleitung (http://www.schulze-elektronik-gmbh.de/guide/gnextGen2010-web_V100_deutsch.pdf);)
es steht ganz klar unter Kapitel 12.3 Vorgehensweise für das Lagern von Lithium-Zellen auf Seite 21:

12.3.1 Funktionsweise: Das Einlagerungsprogramm für Lithium-Packs ist für den Akku 1 und Akku 2 Ausgang verfügbar. Je nach Ladezustand wird der Lithiumakku auf eine Zellenspannung entladen bzw. aufgeladen, die dem Mittelwert der Minimal- und Maximalspannungen der Zellen im „ParameterSatz 2 nextG“ entspricht (z.B. uLiPo + ULiPo / 2 = *3000 + *4200 / 2 = 3600 mV).

- Wie viele Speicherplätze stehen für die Parameter verschiedener Akkus zur Verfügung? Komme nicht mit, ob dies nun 60 (OK) oder 14 (zu wenige) Plätze sind??? wie, Du hast mehr als 14 verschiedene Akkutypen???
steht auch wieder in der Anleitung. Kapitel 24, Seite 42:
Es stehen für die eigenen abzuspeichernden Konfigurationen 14 Speicherplätze zur Verfügung

- Was hat es mit AMS auf sich. So was ähnliches wie Robbe BID?
steht doch in der Anleitung unter Punkt 18.2:
18.2 manche Akkupacks besitzen einen aufgeklebten Chip der akkuspezifische Parameter enthält. Verbindet man die Parameter-Chips auf dem Akku mit der gleichartigen AMS-Steckverbindung auf dem nextGen.II (Siehe Kapitel 28.5), dann stellt sich das Gerät auf die ausgelesenen Parameter ein.
Sollten diese Parameter nach dem Anstecken des Chips verändert werden, dann fragt das nextGen.II nach, ob es die veränderten Daten in den Chip zurückschreiben soll.
Besonderheit: Da man in das nextGen.II keine „Akku-Kapazität“ eingeben kann wird die Akku-Kapazität, die der Chip erwartet, nach folgender Berechnung erzeugt:
Bei Lithiumakkus: Akku-Kapazität = Ladestrom * C-Rate (Menüpunkte: lStrm * cRate),
bei Nickel-Akkus: Akku-Kapazität = max. Lademenge - 20% (Menüpunkte: Meng> * 0,8).

piotre22
14.05.2010, 01:40
??? wie, Du hast mehr als 14 verschiedene Akkutypen???


also mein Graupner Ultra Duo Plus 50 hat 50 Speicherplätze und die sind mittlerweile bis auf 5 Stück alle belegt, das summiert sich ganz schön mit der Zeit...
Klar, ich habe keine 50 Akkus hier liegen ich könnte welche Löschen, aber 14 wären bei mir definitiv zu wenig.

Bei mir bekommt jeder Akku einen eigenen Speicherplatz: Ich habe z.B. 5 gleiche Lipos die 3S und 2200mAh haben, aber jeder bekommt einen eigenen Speicherplatz, u.a. für die Statistikauswertung usw...

Vulcano
14.05.2010, 10:19
also mein Graupner Ultra Duo Plus 50 hat 50 Speicherplätze und die sind mittlerweile bis auf 5 Stück alle belegt, das summiert sich ganz schön mit der Zeit...
Klar, ich habe keine 50 Akkus hier liegen ich könnte welche Löschen, aber 14 wären bei mir definitiv zu wenig.

Bei mir bekommt jeder Akku einen eigenen Speicherplatz: Ich habe z.B. 5 gleiche Lipos die 3S und 2200mAh haben, aber jeder bekommt einen eigenen Speicherplatz, u.a. für die Statistikauswertung usw...
nee, Du hast das falsch verstanden.

Es geht um Akkutypen, nicht um deine individuellen Akkus.

Taumel S.
14.05.2010, 10:44
u.a. für die Statistikauswertung
Ich fürchte, sowas gibts bei den Nobelpreisherstellern nicht, oder?

Vulcano
14.05.2010, 11:08
Ich fürchte, sowas gibts bei den Nobelpreisherstellern nicht, oder?

steht in der Anleitung
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, die Ladedaten online an einen Heimcomputer zu übertragen um diese dort mit der „Akkusoft“ von Martin Adler anzuzeigen und auszuwerten.
:)
jaja, man merkt's, ich bin ein Verfechter der Schulze Lader :)

xconsult
14.05.2010, 16:00
... würde ich nicht so sehen - Du liest auch die Anleitung! :)

Cheers
Michael

Taumel S.
14.05.2010, 16:04
Man kann an fast jedes Ladegerät ab 20 Euro den PC anhängen, aber gemeint war glaube ich eine Statistikfunktion (z.B. ein Ladezähler je Akku) innerhalb des Ladegeräts.