Vollständige Version anzeigen : Motorausfall
Helinord
14.10.2003, 22:58
Hallo zusammen!!
Hatte vor einiger Zeit einen Motorausfall den mein Heli relativ schadlos überstand.
Trotz intensiver Suche konnte ich keinen Grund dafür feststellen da dieser Motor auch schon ca.35l Sprit ohne Probleme verflogen hatte.
Also nach langem Überlegen entfernte ich den Tankverschluss samt Pendel und siehe da der Silikonschlauch war am Ansatz des Messingröhrchens angerissen und hat dabei natürlich Luft angesaugt folglich auch der Motorausfall.
Meine Frage jetzt: Wie oft sollte man sich Arbeit machen und diese Teile kontrollieren zumal es nicht so einfach ist wenn es sich um einen Rumpfheli handelt ?(
Gruss
Oswald
awhelisi
15.10.2003, 01:17
Also wenn man die Rohre vernünftig entgratet und dickwandigen Spritschlauch nimmt, hält das meistens länger als der Heli ;)
Problem ist nur, das der dickwandige Schlauch meist nicht biegsam
genug ist und somit nicht bis ganz oben und unten im Tank kommt.
Helinord
15.10.2003, 07:33
Hallo guten Morgen!
Die Röhrchen hatte ich zwar gut entgratet aber mit dem Schlauch muss man wahrscheinlich einen Kompromiss eingehen und einen etwas dickeren verwenden aber bei "normalem" fliegen ist der Tank ja eh immer unten.
Danke für die Meldungen!
Gruss
Oswald
Markus H.
15.10.2003, 08:33
Hallo,
ich verwende das Röhrchen gar nicht und nehme einfach einen genausolangen dickwandigen Schlauch, auf den dann am anderen Ende der Saugnippel steckt. Das funktioniert mindestens genausogut und reißt auch nicht so schnell ab, da der Biegeradius natürlich viel größer ist.
Gruß
Markus
Helinord
15.10.2003, 09:06
Hi Markus !
Werde deine Idee mal aufgreifen und bei der nächsten grösseren Inspektion das so zu ändern denn das scheint mir doch sicherer zu sein. :)
Danke.
Gruss
Oswald
@markus
wie meinst n das jetzt, hast du zufällig n Bild davon ?
Jürgen S
15.10.2003, 09:18
Ich benutze immer das Filzpendel von Webra oder Robbe, das ist so schwer, das es auch mit dem dickwandigen Schlauch scuber in alle Ecken des Tanks fällt.
Markus H.
15.10.2003, 09:30
@Manuel
ein Bild davon ist leider schwer zu machen. Damit man es richtig erkennt, müßte ich den Tank aufschneiden, was ich aber lieber seinlassen möchte ;) Ich versuche das mal zu zeichnen, da komme ich aber erst heute Abend zu.
Gruß
Markus
ja das würde auch reichen, ich kann mir da eben nur grad nich vorstellen wie du das meinst.
Da ich bei mir auch grad nen neuen Tank einbaue würd ich das dann gern gleich so machen ;)
Wolfgang Ruppert
15.10.2003, 09:59
Normaler Weise geht der Pendelschlauch im Tank nicht kaputt.
Vorausgesetzt, das Röhrchen hat keinen Grat und der Schlauch ist nicht mit den Fingernägeln beschädigt worden.
Ich bevorzuge einen dünnen Schlauch, der sich gut in jede Ecke bewegen kann und hatte bisher noch nie ein Problem damit. Ein dünnwandiger Schlauch rutscht auch nicht so schnell von einem Nippel runter.
Außerhalb des Tanks lege ich auch größten Wert darauf, daß die Schläuche nirgends scheuern. Auch ein dickwandiger Schlauch verhindert keine Beschädigung durch scheuern, er verlängert höchstens die Lebensdauer etwas.
Das Problem aber ist dadurch nicht beseitigt.
Ein weiterer Punkt ist die Befestigung der Schläuche. Um ein abrutschen zu vermeiden, verwenden einige Piloten Kabelbinder, die den Schlauch aber mit ihren scharfen Kanten mit der zeit einreisen lassen. Also Finger weg, wenn der Schlauch nicht zu dickwandig ist und vom Innendurchmesser paßt, rutscht er nicht runter. Bei handelsüblichen 10 - 15ccm Motoren verwende ich einen Innendurchmesser von 2 mm. Allerdings empfiehlt es sich nach längerer Zeit alle Schläuche mal auszuwechseln, denn an den Nippeln dehnen sie sich doch ziemlich aus und werden locker.
Was ich noch versuche zu vermeiden ist, die Schläuche nicht mit Kabelbindern zu verlegen, denn wie schnell hat man da einen Schlauch etwas gequetscht oder sogar abgedrückt.
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