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Vollständige Version anzeigen : Turbinenheli


Alpenheli
26.10.2003, 17:43
Hallo Leute,

ich komme gerade vom Platz und hab´ so elendiglich gefroren (bei ca 0 bis 1 Grad), daß ich ernsthaft darüber nachdenke die Helis für diese Saison einzuwintern.

Wie überwintert Ihr eure Turbinen?

Gibt´s da was spezielles zu tun oder zu beachten. Sonst würde ich es so machen wie bei den Methanolern und Benzinern auch - einfach in den Modellschrank stellen und warten bis das Frühjahr kommt.

Grüsse aus den verschneiten Alpen
Stefan

siXtreme
26.10.2003, 18:51
Hi Stefan,
solltest du vorhaben "Winterschlaf" zu halten, würd ich so machen wie du es sagst. Nur hin und wieder mal die Akkus Be-und Entladen.

Gruß Robert

Alpenheli
26.10.2003, 20:01
Hallo Robert,

Danke, dass Du es auch so machen würdest.

Ich hatte dabei ein schlechtes Gewissen - es soll Leute geben, die Ihrem Motor mit einem Konservierungsmittel (innen und aussen) einlassen etc.

Mir ist nichts eingefallen, was ich mit der Turbine machen könnte. Wahrscheinlich werde ich aber den Restspirt herauslassen und die Leitungen entleeren. Ich weiss nicht ob sich da sonst was absetzt und nach dem "Winterschlaf" die Turbine am Laufen hindert.

Fliegst Du den Winter durch ?

Stefan

siXtreme
27.10.2003, 18:43
Manchmal, wenn mich in den Fingern friert.
Dann werd ich meinen "heißen Ofen" anwerfen.

Gruß Robert

Bernd Pöting
28.10.2003, 09:29
Hallo,

einmal im Monat würde ich das gute Stück mal laufen lassen, tut dem Heli bzw. der Turbine sicherlich gut !

Gruß
Bernd

Alpenheli
28.10.2003, 18:44
Danke ...

für die Info´s.

Also werde ich halt einmal im Monat, nach der Akkupflege, die Einfahrt "abtauen".
Ist wohl eine absolute HiTec-Schneeräumung. :D :D

Schönen Abend
Stefan

wdl
31.10.2003, 10:57
Hallo Stefan -guten Morgen.

Bezügl. Einwintern des ganzen Turbinen-Equipments - ich würde es so locker nicht sehen.
Bedenken hätte ich bezügl. der Polymere in Pumpe und Ventilen sowie Verschraubungen. Das Zeugs quillt auf Dauer (Perbunan, O-Ringe) bzw. wird hart,weil das Kerosin den Weichmacher aus dem Kunststoff rauszieht.

Vorschlag: mache die Kerosinführenden Leitungen leer und blase Luft durch,auch evtl. durch die Pumpe und Magnetventile. Und dann halt offen lassen, daß es gescheit austrocknen kann.

Im Frühjahr wieder zusammenstecken und fertig. Polyurethanschläuche (wie sie oft im Turbinenbetrieb verwendet werden) werden definitiv hart, wenn die Brühe lange drinsteht.

Davon abgesehen - Weichei. Einen Tank leerfliegen geht doch auch bei Kälte, mit ner Kanne Kaffee dabei.....

Machs gudd!
Werner

Alpenheli
31.10.2003, 12:47
Hallo Werner,

Danke für die Tipps...

Aber ich finde da tut sich doch ein grundsätzliches Problem auf. Es macht doch keinen Unterschied ob die Leitungen etc. ständig mit der Brühe in Kontakt sind weil ich jedes Wochenende fliegen gehe oder deshalb, weil ich 5 Monate nicht fliege. Meine Leitungen sind seit mitte Mai nie leer geworden, ich war ja auch jedes Wochende fliegen und von selbst entleeren die sich nicht.

Das mit dem "Winterweicheinichtfliegengehen" ist eigentlich ein Schneeproblem. Unser Platz liegt mitten in den Gemüsefeldern - die ja bekanntlich im Winter nicht bewirtschaftet werden (auch nicht für Eissalat :D ) und daher zugeschneit sind. In den vergangenen Jahren war es eigentlich kaum möglich dorthin zu gelangen -entweder zuviel Schnee oder derart aufgeweichte Feldwege, dass man nicht fahren konnte.

Schönes Wochenende
Stefan