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Vollständige Version anzeigen : Kokam-Zellen mit Designfehler?


Vulcano
19.06.2010, 19:07
ich habe auf dieser Seite (http://liionbms.com/php/pouch_tips.php) einen Hinweis gefunden, der die Häufung von Kokam-Zellen bei LiPo-Bränden erklären könnte (ich hab das mal übersetzt):

Achten Sie auf ein "Feature" das viele Zellen ruiniert hat: die verschmolzenen Nähte an den Rändern sind *leitend* und es gibt ein Spannungspotential zwischen den Ecken der Zelle und ihrem Anschluss. Ich finde es heftig, wenn man Aluminium rummacht und denkt, die Plastiktüte in der die Zelle steckt, ist die Isolierung. Zellen werden auf Null entladen, wenn sie den Aluminium-Ableiter berühren. Als ich Kokam fragte, warum sie eine solche wichtige Design-Information auf ihrer Webseite "zurückhalten" (Leitfähigkeit des Beutels) wodurch in meinem Fall einige Zellen ruiniert wurden, antworteten sie, dass Ihnen grundsätzlich das Design des Batteriegehäuses zur Freigabe zugeschickt werden müsse, andernfalls wären sie für solche Unterlassungen nicht haftbar zu machen.

Isolieren Sie die Batterieecken, wenn Sie diese in einem leitenden Behälter betreiben wollen! Ich hab ziemlich viel gelernt beim Zusammenbau und Testen dieser Zellen und beim Aufschneiden ausgefallener Zellen, um zu sehen, wie sie aufgebaut sind.
Quelle: http://liionbms.com/php/pouch_tips.php

Wenn das so stimmt, kann Spannung auf der "Zellentüte" sein und das würde das Gefahrenpotential zumindest erhöhen.
Ich habe daraufhin zwei defekte LiPo-Zellen (Rhino) untersucht, die haben definitiv keine Verbindung zu den Ableitern.

JMalberg
05.08.2010, 13:15
Ich hab dass mal mit alten Flightpower und Zippy getestet: Die Nahtkante ist zwar mit etwas Kunststoff versiegelt (vermutlich durch das Schweißen), aber wenn diese Versiegelung abgerieben wird, ist die Alu-Hülle leitend.

Vulcano
05.08.2010, 13:39
... ist die Alu-Hülle leitend.
gegen einen der beiden Ableiter (Plus- oder Minus-Pol)?
wenn ja, mit welchem hat die Hülle Verbindung?