Vollständige Version anzeigen : Jive 80 LV schaltet bei 130A ab?
Hallo, bin neu hier :hallihall: und hab gleich die erste Frage.
Der Jive eines Vereinskollegen im 600er T-Rex ESP mit Skorpion 4025-1100 regelt trotz Kühlkörper bei 130 A runter. Die 130 A werden im Looping erreicht und liegen max. 5 sek an.
Eigentlich sollte der Regler mit Kühlkörper doch 160A aushalten? Regler bleibt dabei kalt.
Grüße yy300
Anfänger
25.06.2010, 15:28
Das Limit liegt bei 80 Ampère und nicht bei 160 Ampére, das geht kurzzeitig bei guter Kühlung, aber der Regler ist halt für 80 Ampére gemacht. Da sollte er sich einen grösseren Regler kaufen.
Wow.... Ist der Motor so der knaller oder woran liegt das?
Ich habe den Stock motor drin und komme im "looping" nicht über 70A Peak hinaus.
Wo wird denn da überhaupt die ganze Leistung benötigt?
Hinter den Low-ESR-Elkos, also direkt am Motor/den FETs misst der JIVE garantiert 30% mehr in den Spitzen, als außen zw. JIVE und Akku fließen, das wären dann ~170A.
Hatte den 80 HV + Kühlkörper mit 4025 1100 und bin das ca. 15 Flüge lang geflogen, ohne Problemle (15 T und 16 T Ritzel). Auf Nachfrage bei Kontronik und nach Durchlesen von zahlreichen Threads über geloggte Leistung und Amperespitzen dieser Kombi bin ich auf den 100 LV + Kühlkörper umgestiegen.
Geht ohne Probleme.
Jive 80 bis zu doppelter Leistung bei guter Kühlung = bis zu, muß aber nicht. Bei großem Ritzel 16 T zieht der ordentlich Saft, läuft der Regler zu sehr im Teillastbereich, schafft er die Ampspitzen nicht mehr
Exxtreme
25.06.2010, 15:50
Eigentlich sollte der Regler mit Kühlkörper doch 160A aushalten? Regler bleibt dabei kalt.
Grüße yy300
Hallo
Doppelte Leistung gilt wenn überhaupt nur im stellerbetrieb bei voller regleröffnung.
Im Heli modus gibts ne strombegrenzung...
mfg Richard
Ok, aber müsste er nicht erstmal warm werden bevor er abschaltet?
Anfänger
25.06.2010, 15:57
Warm werden ist ein Unterschied zu Überstrom!
Verlustleistung (Wärme) entsteht durch Schaltverluste, je weniger, je weiter offen, vorausgesetzt, die Akkuspg. ist dabei nicht zu weich.
Theoretisch, aber eben nur theoretisch, könnte viel Strom ohne nennenswerte Verlustleistung fließen. Mein Vorredner hat Recht.
Der JIVE misst den Motorstrom intern, er reagiert, wenn eine magische Grenze überschritten wird, aus "Selbsterhaltungstrieb".
Eine ganz andere Sache ist, dass er auch die Temperatur der Endstufe und des BEC misst und darauf bei Überschreitung von Limits reagiert.
Anfänger
25.06.2010, 16:13
@dl7uae: Das würde ja heissen, wenn mein Unilog einen Peak von 42 Ampère aufzeichnet, werde ich dann einen Peak von ca. 60 Ampère haben?
Super, danke euch! Dann wissen wir jetzt wenigstens, dass er nicht defekt ist und das er einen 100er braucht :-)
Taumel S.
25.06.2010, 16:18
Ok, aber müsste er nicht erstmal warm werden bevor er abschaltet?
Welche Regleröffnung habt ihr denn bei der Spitzenlast?
Exxtreme
25.06.2010, 16:18
ja , oder ein ritzel kleiner und den regler weiter auf.
mfg Richard
Daniel, ja, die Endstufe mit Motor hat ja für Stromspitzen quasi zwei parallel geschaltete Spannungsquellen Die zweite, nämlich die Elkos, hat wesentlich geringeren Innenwiderstand im dynamischen Sinne. Das ist ja der Sinn der Übung mit den Elkos, vor allem natürlich, damit die Schaltverluste in Grenzen zu halten.
Nebeneffekt ist, dass die Peaks viel höher reichen. Da so ein Peak ausreichen würde, einen FET zu killen, interessiert die Strommessung eines Stellers das natürlich auch. Wie die Firmware des entsprechenden Prozessors im JIVE das handhabt, weiß ich aber nicht, ich meine das Kriterium zur Notabschaltung. Das wird vermutlich nicht einfach nur an Peaks festgemacht.
Anfänger
25.06.2010, 18:40
Danke dir!
Welche Regleröffnung habt ihr denn bei der Spitzenlast?
75% mit 15er Ritzel.
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