Vollständige Version anzeigen : Fliegen im Winter
schlangafanga
07.11.2003, 13:46
Servus,
stimmt es eigentlich, dass im Winter die Gefahr besteht dass z. b. Ruderhörner oder sonstige Plastikteile brechen? Oder sind das nur Eisbärengeschichten?
Also im Winter fliegen?
Schlangafanga
Hallo,
bei extremen Kältegraden können Kunststoffteile eher brechen, als bei Plus-Graden - das ist schon richtig. Hängt aber auch von der Art des Kunststoffes / Materials ab . Aber bei diesen Temperaturen wird es auch keiner auf dem freien Feld lange aushalten.
Grundsätzlich kann man also im Winter fliegen ( bei Minus 3 Grad habe ich es selbst schon gemacht ). Allerdings ist das Zittern irgendwann von bewußten Steuerbewegung kaum zu trennen :D
Mika
Hallo !
Habe meinen X-Cell bei minus 10°C mit Kst. Kopf geflogen.
=> NULL Probleme.
Meine Erfahrung:
Der Knackpunkt ist nicht die Technik des Hubi, sonder der Mensch.
...und dies bei + 37°C wie bei -10°C ....
LG
Bernhard
Hi,
ich glaube, wenn man den Bericht von
Erik Astrom - Living Dangerously (http://www.w3mh.co.uk/articles/articles.htm)
liest, braucht man sich bei uns keine allzu grossen Sorgen
zu machen...
Günter
BlackMoskito
11.11.2003, 21:25
Hallo Zusammen!
Der Knackpunkt ist nicht die Technik des Hubi, sonder der Mensch.
... auf unserem wintertreffen in Langen gab es von
Kopfschütteln + "Vogel zeigen" über Bewunderung bis hin zu sehr interessanten Kaufpreisangebote alles
... aber schaut selber auf meiner HP, da findet ihr alles wichtige zu meinem beheitzten Wintersenderpult
Gruß mit warmen Händedruck :D
Ingo
Hallo!
Ich fliege auch im Winter, da der Motor eine enorme Leistung hat :D
Man sollte aber einiges beachten:
Die Starterbatterie sollte in einem guten Zustand sein. Ich habs öfters ignoriert und konnte gleich wieder einpacken.
Bei meinem Moskito (R.I.P. :D ) war nach längerem Fliegen eine Unruhe im System zu bemerken. Die Rotorblätter hatten eine dünne Eisschicht vorzuweisen! Möglicherweise kommt das nur bei sehr hohen Rotordrehzahlen vor, denn bei meinen anderen Helis ist mir das noch nie passiert.
Kunstoffteile können bei niedrigen Temperaturen brechen. allerdings kommt das eher bei plötzlicher und starker Belastung vor. Einige Kollegen vetreiben sich die kalte Zeit mit Verbrennerbuggies. Da brechen die Querlenker beim Ausritt reihenweise. Aber wie gesagt: Da tritt die Belastung plötzlich auf. Beim Heli ist das eher nicht so - wenn man vernünftig fliegt. Außerdem spielen die Finger bei tiefen Temperaturen beim stundenlangen 3D - Fliegen eh nicht mit.
Noch etwas: Wenn der Heli eine längere Standzeit hinter sich hat, sollte man in der Werkstatt sämtliche Spritleitungen auf Verstppfung überprüfen; ebenso den Vergaser durchpusten. Sonst könnte man am Flugplatz sein blaues Wunder erleben. Ich spreche aus Erfahrung.
Es gibt sicher noch mehr Sachen zu beachten. Aber leider ist mir nix mehr eingefallen :D .
In diesem Sinne!
mfg,
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