Vollständige Version anzeigen : Anlassprobleme beim OS91FX
Bernhard Malle
08.12.2003, 15:03
Hallo,
ich habe den OS91FX in meinen beiden NTs. Beide Motoren sind neu und etwa 6 Monate alt, bisher bei beiden ca. 20 Liter durch, ansonsten "übliche" NT-Ausstattung: Enya 4 und Lötterle, 1% Nitro, 12% Öl. Anfangs (im Sommer) sind die Motoren immer schon beim leisesten "Drohen" mit dem Anlasser angesprungen und der Regler am Graupner-Powerpanel stand immer im grünen Bereich. Seit einiger Zeit muss ich den Regler immer höher stellen und die Motoren springen doch erst nach etlichen Umdrehungen mit dem Anlasser an. Teilweise muss ich dann erst ein paar Mal ohne Glühkerze und mit zugehaltenem Resorohr durchdrehen lassen.
Jetzt frage ich mich:
- ist das nur die kalte Jahreszeit?
- muss ich die Motoren fetter/magerer stellen?
- Liegt's am Powerpanel?
- liegts an den Glühkerzen?
Wenn die Motoren einmal laufen, dann laufen sie sehr schön und mittlerweile auch sehr schön gleichmaessig mit richtig viel Power.
Achja, zwischendurch habe ich beide Motoren mit 1L Rizinusöl einlaufen lassen. Kann es daran liegen?
Bernhard
Hi,
schon mal Kerze gewechselt?
Joerg
Bernhard Malle
08.12.2003, 15:52
Hi Joerg,
schon mal Kerze gewechselt?
das werde ich wohl als naechstes machen. Was mich dann wundern wuerde ist, dass es bei beiden Motoren der gleiche Verschleiss waere und dass die Motoren ansonsten im Flug sehr schoen laufen.
Bernhard
HI,
ich habe zwar nicht das selbe Fabrikat, aber andere Motoren und die springen nun auch schlechter an. Vorher musste ich auch nur "drohen" wie Du so schön sagst und die Dinger liefen. Jetzt braucht es da schon mehr. Ausblasen ist auch keine Seltenheit bei mir.
hi,
könnte aber auch an den temperaturen liegen.
der rest öl vom letzten mal fliegen ist schön dick und klebrig im motor.
der starter braucht jetzt etwas mehr strom als wie im sommer, die akkuspannung fällt zusätzlich etwas ab (ist ja schön kalt draußen) und schon hast du nur noch eine glimmkerze und keine glühkerze mehr.
das würde auch das nachregeln am powerpanel erklären.
mal ne frage : wie alt sind deine akkus?
in so einem fall lasse ich den starter bei geöffnetem vergaser so lange drehen bis der motor spürbar leichter läuft. einen moment anglühen und dann läuft er.
außerdem nehme ich den glühstrom aus einem seperaten akku.
oder einfach im warmen zimmer den motor anschmeißen. der heli hat dann ja auch zimmertemperatur.
gruß
jd
nachtrag:
wenns immer schlimmer wird, bei zunehmender kälte, kipp ca. 5% nitro in deinen sprit. mit soeinem wintersprit hast du keine startproblem mehr. ;)
Bernhard Malle
08.12.2003, 16:30
mal ne frage : wie alt sind deine akkus?
Mein Starterkofferakku (12V/7Ah) ist ein gutes Jahr alt und wurde gerade frisch geladen. An den Starter selber schliesse ich immer eine 12er Stange NiCD an, weil ich anfangs doch etwas Probleme mit dem 91er Motor hatte. Also die Glühkerze sollt eigentlich gut im Saft, aehh Strom stehen.
Dann werde ich mal zuhause die Glühkerze ausbauen und schauen, ob sie glimmt oder glüht.
Bernhard
Killerloop
09.12.2003, 20:29
Hallo,fliegst du den RD Sprit??
Ich habe auch das Problem seit es kalt ist!!!
Bis mir ein Kollege sagte das daß Öl von diesem Sprit etwas dickflüssig wird!!
Gerade beim ersten Starten springt er schlecht an,weil das Methanol in dem Vergaser verdampft ist und das Öl die Leitung zupfropft!!!
Deswegen starte ich seitdem immer so,das ich erst auf vollgas gehe(Ohne Glühung natürlich)und dann wieder mit dem Leerlauf un Glühung starte!!
Bei meinem Sceadu klapt das sehr gut!!!Der NT brauch nicht mehr ganz so lang!!!
Hoffe das hilft dir weiter!!
Frank.
Bernhard Malle
09.12.2003, 20:47
Hi Frank,
ja, ich fliege RD-Sprit.
das ich erst auf vollgas gehe
Das heisst,
- Vergaser ganz öffnen
- dann den Motor durchdrehen
- Gaslimiter wieder rein
- erst jetzt Glühkerze anschliessen und versuchen zu starten?
Bernhard
hallo Zusammen
das liegt ganz einfach an der kalten witterung.
das öl wird zähflüssig und dann hat der starter erhebliche mühe
den motor anzuschmeissen.
das passiert besonders, wenn der heli einige tage nicht in der luft war.
Mein Starterkofferakku (12V/7Ah) ist ein gutes Jahr alt
ich habe auch einen 7.2ah bleiakku in der startbox.
im sommer kein problem, im winter schon.
jetzt habe ich einen akkupack mit 12 nc-zellen sanyo 2400er.
mit diesem gibts keine probleme mehr.
hi,
in meiner kiste habe ich 12v und 2v nochmal in reihe. wenn der motor ne weile gastanden hat nehme ich gleich die 14v zum erstenmal durchdrehen. danach tuns auch wieder 12v. bei -5°c darf man den motor aber nicht alzulange auslassen ;) .
@ Bernhard_M
in so einem fall lasse ich den starter bei geöffnetem vergaser so lange drehen bis der motor spürbar leichter läuft. danach kann man super starten.
gruß
jd
Hallo!
Was auch des öfteren hilft (und das nicht nur bei Helis), ist das kurzzeitige Zuhalten der Abgasanlage während des Durchdrehens. Dabei kann die Glühung angesteckt bleiben. Im Winter braucht's zum Starten z. T. etwas mehr Sprit im Motörchen. Man kann's natürlich auch übertreiben und dann säuft er ab ;).
Wolfgang_67
10.12.2003, 00:16
Hallo,
liegt eindeutig am Wetter/Temperatur und war letzten Winter genauso.
Sobald mehr wie 8-10° Außentemperatur herrschen, springt der FX wieder wie gewont an.
Um das zu umgehen, hat Kurt Onlineshop (http://www.helitron.de) eine Motorheitzung aus einem Leistungstransistor gebaut. :loeblich: :loeblich:
Aber sobald der Motor einmal gelaufen ist, springt eigentlich wieder wie gewohnt an, vorausgesetzt man läßt ihn nicht wieder ganz abkühlen. :P :P
Gruß
Wolfgang
Bernhard Malle
13.12.2003, 11:55
Hi,
also ich war wieder fliegen und beim zweiten und dritten Mal ist der OS auch wie gewohnt beim ersten Drehen angesprungen. Offensichtlich doch eine Kombination aus Kälte und dickflüssigem Sprit.
Dafür habe ich jetzt ein anderes Phänomen, siehe neuer Thread.
Soweit danke für die Tipps.
Bernhard
Hallo,
meine 12V in der Bock reichen auch nicht zum Starten des 90iger Motors aus. Kann ich da einfach noch 2 NIMH Zellen zum Starten in Reihe ranbauen, oder ist das dann zuviel des Guten?
Dirk
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