Vollständige Version anzeigen : Externes BEC zusammen mit BEC im Regler betreiben?
DasLegat
05.09.2010, 14:26
Hallo,
ich baue zurzeit einen 500er Trex in einem Rumpf ein. Unter anderem kommt der Original Align Regler aus der Combo zur Anwendung.
Nun möchte ich gerne ein externes BEC verwenden, welches ich "zusammen" mit dem Reglerinternen BEC anschließen will.
Gibt es hierzu eine Möglichkeit oder muss ich in diesem Fall zwingen das Reglerkabel entsprechen kappen?
Grüße
Flugferd
05.09.2010, 14:47
Hi,
das Regler BEC sollte ab! aber das muss man nicht abschneiden. Man braucht einfach nur das + Kabel am Stecker mit ein bisschen feingefühl aus dem schwarzen plastik zu holen. Anschliessend natürlich isolieren. So kann man es jederzeit wieder verwenden...
Besser eine shottky diode in die Plusleitung des Reglers löten ! Dann hast du nämlich ein ein Dual BEC für ein paar cent...
Wenn dein externes BEC versagt geht immer noch dein BEC des Reglers ..
Du solltest nur darauf achten dass die Spannung des Regler BEC's kleiner od. gleich der Spannung des externen BECs ist.
mfg,
Stefan
Besser eine shottky diode in die Plusleitung des Reglers löten
Warum nur da und nicht auch in die Leitung des Ext. BEC? So würde doch m.M.n der Strom des Regler-BEC in das Ext. BEC kommen, oder? Ich denke man muss wenn dann in beide eine Diode einbauen.
mfg
Amok
Eine 2 Diode für den "Haupt" BEC würde ich nicht machen weil du dir dann die Pufferkondensatoren aussperrst. Es sei denn du baust noch zusätzlich einen ein.
Eventuelle Servo Rückspannungen können dann nicht abgefangen werden. Und Du hast immer eine DIODE im Pfad ergo sinnlos Energie verbraten...
Fazit: IMHO besser und billiger nur eine Diode einlöten (beim Backup BEC der maximal die gleiche Spannung wie der Haupt BEC haben sollte)..
mfg,
Stefan
PS: Es wird kein Strom vom Regler BEC in den ext BEC fliessen solgange du den Regler BEC nicht auf eine höhere Spannung wie den ext. BEC einstellst..
raserluis
15.09.2010, 07:39
Es wird kein Strom vom Regler BEC in den ext BEC fliessen solgange du den Regler BEC nicht auf eine höhere Spannung wie den ext. BEC einstellst..
Klingt einleuchtend, nur für was ist diese Shottky Diode zuständig?
worldofmaya
15.09.2010, 08:19
Lässt nur Strom vom Regler-BEC raus + Systembedingter Spannungsabfall.
-Klaus
Luckylouds
15.09.2010, 09:17
Hallo,
so oder so ähnlich hatte ich das auch mal vor:
Regler BEC 6V
Ext. BEC 6V mit shottky Diode......macht bei ca. 0,3 V Spannungsverlust...ca.5,7V
d.H. die Spannnungsversorgung läuft normalerweise über die Regler BEC und wenn diese zusammenbricht springt das extere BEC ein.
Dann hab ich aber irgendwo gelesen das man keine 2 BEC in einem Stromkreis betreiben soll, weil die sich wohl gegenseitig "aufschaukeln", was auch immer das heissen mag.
Hab dann also die BEC+Stützakku Methode gewählt.
Ich würde sagen, das sich der Tom (dl7uae) mal dazu äussern soll, der ist bei so Sachen
topfit, also bitte tu uns den gefallen.
Grüße Dino
raserluis
15.09.2010, 13:44
Dann hab ich aber irgendwo gelesen das man keine 2 BEC in einem Stromkreis betreiben soll, weil die sich wohl gegenseitig "aufschaukeln", was auch immer das heissen mag.
Das gleiche hat mir auch ein Flugkollege gesagt, deswegen betreibe ich mein System sicherheitshalber auch nur mit ext. BEC, das Regler-BEC habe ich abgeklemmt.
Wahrscheinlich sollen bei 2 in einem System verbauten BEC´s permanent Ströme fließen, da diese versuchen sich gegenseitig anzugleichen.
Das Problem dabei muß sein, wenn eines der beiden BEC´s austeigt, soll die Stromstärke in dem Kreislauf so enorm ansteigen, daß dies auch das Aus für das andere BEC, im schlimmsten Fall des Reglers, bedeuten würde.
Stimmt das so oder doch nicht?
higginsd
15.09.2010, 14:08
Ich würde sagen, das sich der Tom (dl7uae) mal dazu äussern soll, der ist bei so Sachen
topfit, also bitte tu uns den gefallen.
So sehe ich das auch! Obwohl: kann auch sein, daß wir es dann im ersten Ansatz gar nicht mehr verstehen... :lol:
Verstehe ich es also richtig: ich verwende YGE-Regler. Die können schon ab Werk gemeinsam mit einem Stützakku betrieben werden. Also ist bei den YGE an der Plusleitung schon eine passende Schottky-Diode eingearbeitet und man könnte sie ohne Aufwand gleichzeitig mit einem Extern-BEC betreiben?
Gruß
Dirk
raserluis
15.09.2010, 14:18
...und man könnte sie ohne Aufwand gleichzeitig mit einem Extern-BEC betreiben?
Ja, laut Auskunft von Herrn Jung von YGE soll der Dual-Betrieb mit einem ext. BEC möglich sein, wenn die Spannung des ext. BEC >= des Regler-BEC´s ist. Hab auch mit dem Dual-Betrieb in Verbindung mit meinem YGE 100 geliebäugelt, momentan bin ich aber nach den verschiedenen Meinungen eher verunsichert, ob nun gängig oder nicht.
Luckylouds
15.09.2010, 19:45
So sehe ich das auch! Obwohl: kann auch sein, daß wir es dann im ersten Ansatz gar nicht mehr verstehen... :lol:
Verstehe ich es also richtig: ich verwende YGE-Regler. Die können schon ab Werk gemeinsam mit einem Stützakku betrieben werden. Also ist bei den YGE an der Plusleitung schon eine passende Schottky-Diode eingearbeitet und man könnte sie ohne Aufwand gleichzeitig mit einem Extern-BEC betreiben?
Gruß
Dirk
Hallo Dirk,
also was ich Dir sicher sagen kann ist, dass die YGE mit Stützakku funktionieren.
Ich hab im 500er den YGE 80 mit nem 800er eneloop (direkt an nem freien Empfänger Steckplatz)
und im 600er hab ich ein Turnigy HV BEC (der YGE 90 HV hat kein BEC) mit nem 2000er Stützakku.
Das BEC hab ich auf 6V eingestellt und mit ner Schottky Diode in der + Leitung versehen.
Dadurch habe ich ca 5,6V BEC Spannung und kann den eneloop somit nicht überladen.
Wenn der eneloop mit dem Ladegerät geladen wird und vielleicht kurzfristig mehr als 6 V hat, schützt die Schottky Diode das BEC.
So funktioniert das ganze(zumindest bei mir)
Grüße Dino
Hallo Helifans,
mit einfachen Worten gesagt:
Wenn man 2 Regelkreise (BEC's) ohne Entkopplung (z. B. mittels Dioden) parallel
betreibt, beinflussen diese sich gegenseitig. Es kann zum Aufschaukeln bzw.
Aufschwingen der Spannung kommen.
Das kann soweit gehen, dass die Regelkreise sich gegenseitig zerstören.
Wer mal 2 Computer Schaltnetzteile parallel schalten möchte kann das sehr
schön beobachten (besonders den Rauch) ;-))
Deshalb sollte beim Parallelbetrieb 2-er BEC's zwingend eine Entkopplung in
beiden + Leitungen vorgenommen werden.
Einige Regler haben eine derartige Entkopplung (Diode) bereits eingebaut.
Wenn diese Entkopplung durch 2 Dioden stattfindet, muss man weitere Maßnahmen gegen Rückströme durch Servos etc. treffen (zusätzliche Kondensatoren ...)
Gruß
Peter
Wie gesagt ich halte 1 Diode im BEC mit der niedrigeren Spannung für die beste Lösung. Diese wird nur dann leitend wenn der HauptBEC versagt od. der Strombedarf zu hoch wird. Ein Aufschaukeln ist IMHO nicht zu befürchten.
Ich betreibe das genau so schon seit ca. 100 Flügen im t-rex 600 esp (mit beastx) absolut problemfrei.
genauso in einer mx-2 (Fläche) null Probleme...
zB: HaupBEC 6V backup BEC 5,5V das heisst wenn die Spannung unter 5,2 V fällt hilft der Backup BEC mit sonst nicht... Rückspannungen von den Servos gehen direkt in die Pufferkondensatoren des Haupt BEC's.
mfg,
Stefan
Hallo Stefan,
das es bei Deiner Variante funktioniert mag schon sein.
Elektronisch ist das nicht korrekt.
So verhindern die Entkopplungsdioden nicht nur den bereits erwähnten Effekt
eines mögl. Aufschwingens.
So wird bei einem Kurzschluss eines nicht entkoppelten BECs das andere BEC unweigerlich
in den Tod gerissen. Durch die 2-Seitige Entkopplung wird dieses verhindert.
Ich kenne selbst auch einige Piloten, welche 2 BECs einfach parallel betreiben.
Bei einem ging das auch über 1 Jahr gut, bis beide BECs nach dem Einschalten
ins Nirwana gingen.
Man weiß leider oft auch nicht was die Hersteller in Ihren Schaltungen wirklich so verbauen.
Einige Hersteller haben z. B. bereits in Ihren Reglern/BECs
Entkopplungsdioden verbaut.
Die saubere Lösung ist die Entkopplung aller Stromkreise.
Hersteller wie z. B. Emcotec, PowerBox etc. machen das mitttels Schottky-Dioden so in ihren Akkuweichen.
Gruß
Peter
Hallo Stefan,
das es bei Deiner Variante funktioniert mag schon sein.
Elektronisch ist das nicht korrekt.
Why not ich habe das lange genug studiert und sehe keinen Punkt der dagegen spricht nur eine Diode zu verwenden...
So verhindern die Entkopplungsdioden nicht nur den bereits erwähnten Effekt
eines mögl. Aufschwingens.
Hier werden wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen. Keine Diode ist ganz was anderes wie 1 Diode !
Effektiv behaupte ich sogar dass der Einbau von 2 Dioden. Genau die gleichen Anforderungen an die BECs stellt wie beim Einbau nur einer Diode ! (Überlegs dir mal nimm 2 BECs der eine hat von mir aus 5,5 V der ander 5,8V in beide baust du eine DIDOE dann simulier eine Last was kommt raus ? Dann machst das gleiche mit 2 BECs a 5,5 V und nur eine Diode und simulier die gleiche Last )
So wird bei einem Kurzschluss eines nicht entkoppelten BECs das andere BEC unweigerlich
in den Tod gerissen. Durch die 2-Seitige Entkopplung wird dieses verhindert.
Das ist korrekt. Das ist ein Vorteil. Allerdings sind Kurzschlüsse eher selten da zumeist ein FET durchbrennt und die Spannung eines BECs ausfällt aber kein Kurzschluss passiert. Wenn FETs im Störungsfall leitend werden hast du wahrscheinlich eh verschissen weil dann zB: die volle LiPo Spannung durchgeschaltet wird dann ist alles am A... egal mit od. ohne Diode...
Ich kenne selbst auch einige Piloten, welche 2 BECs einfach parallel betreiben.
Bei einem ging das auch über 1 Jahr gut, bis beide BECs nach dem Einschalten
ins Nirwana gingen.
Das würde ich ja auch keinem empfehlen. Im wesentlichen geht es ja zumeist darum, dass ich einen Regler habe dessen BEC nicht wirklich ausreichend dimensioniert ist. Aber eventuell ausreichend ist um fertig zu fliegen und man dessen Gewicht eh schon rumschleppt.
Dieses kann man gefahrlos via einer Diode mitverwenden (wenn man dessen Spannung kleiner od. gleich des Hauptbecs wählt) Ein aufschwingen od. andere negative Einflüsse halte ich für ausgeschlossen.
Das einbauen einer 2ten Diode im Hauptbec kann man machen aber man erkauft sich eben Nachteile.
1) zusätzlicher Kondensator zur Pufferung notwendig
2) höhere Verlustleistung
3) schlechteres Regelverhalten
Vorteil:
Kurzschluss im BEC spielt keine Rolle.
Wie gesagt beide Varianten sind denkbar. Haben auch beide Ihre vor und Nachteile...
mfg,
Stefan
Jo.., die sichere Methode ist, hinter jeden eine Schottky-Diode zu hängen, die gemeinsamen Kathoden sind der Ausgang.
Dass das irgendwie in Lastaufteilung skaliert, kann man ziemlich vergessen. Ergo sollte man sich bei der Dimensionierung an jedem Spannungsregler einzeln orientieren. Es wird aber, etwas diskret wirkend, den Innenwiderstand der R/C-Spannungsquelle reduzieren. Auch könnte es verhindern, dass ein Regler durch Überlast in einen entsprechenden Mode geht, Fold-Back oder whatever, was ja dadurch heiß ist, dass es eine Strom-Hysterese seitens der Erholung gibt.
Was bleibt, ist, dass ein BEC Backup des anderen im Falle dessen Ausfalls sein kann.
Summasummarum: Nicht wirklich im Sinne der Parallelisierung der Maxströme wirkend, aber auch nicht verkehrt.
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