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Vollständige Version anzeigen : Hecklastig


Mark
22.01.2004, 16:18
Hallo an alle,

(ich hoffe dieser Tread ist der richtige für das thema)

kann mir jemand sagen wie sich ein heli im Flug verhält wenn er zu stark Hecklastig ist.Bemerkt man das nur in kurven ????

ich stelle diese frage da mein heli bis jetzt immer zu stark Hecklastig war und ich ihn jetzt so hinbekommen habe wie es normal sein soll (nase leicht nach unten)und ich jetzt nicht weiss auf was ich mich beim nächsten testen (fliegen)einlasse.

wäre super wenn mir jemand den unterschied kurz erklären könnte :rolleyes:

Ps: hab im moment keinen Sim zur hand sonst hätte ich es da mal ausprobiert

Danke und Gruß

Mark

maurulr
23.01.2004, 09:08
Hi,

ich (habe) merke es beim anflairen, dass der Heli kurz bis zum schweben richtig durchsackt, heckseitig.

gleching
23.01.2004, 14:00
@ maurulr:
Kannst Du mir und vielleicht auch den anderen Community-Mitgliedern erklären, was "anflairen" ist?
@ D@sen Oeffner:
Ich gehe ´mal davon aus, dass Deine Frage wg. Hecklastigkeit ernst gemeint ist. Ich gehe auch noch davon aus, dass Du neben dem Rundflug auch das Schweben beherrscht. Weiterhin unterstelle ich, dass die Taumelscheibe waagerecht steht, wenn der Nickknüppel nicht angelangt wird und die Trimmung in der Mitte steht. Na, dann merkste doch schon beim Abheben, ob der Hubi nach hinten will oder nicht! ;)
Also: Wenn Du den Hubi an der Paddelstange (sofern vorhanden) hochhebst (Paddelstange natürlich quer zur Längsachse), sollte die Nase leicht nach unten zeigen, d.h. leicht kopflastig.

Gruß Guido

Thomas Tatzel
23.01.2004, 14:06
Hallo Mark,

der Tipp von Guido ist recht gut und ideal zum Testen, allerdings würde ich das nicht an den Paddelstangen sondern an den Blatthaltern machen, die sind eher für das Gewicht ausgelegt. Das Ergebnis sollte das gleich sein.

sicx
23.01.2004, 14:50
Und dazu sollte man den Heli auch noch so an den Blatthaltern halten, als ob er gerade im Messerflug wäre, also die Hauptrotorwelle waagerecht. Dann solange vorn beschweren (oder Akku weiter nach vor schieben, evtl. Vorbau verlängern), dass sich die Nase leicht nach unten neigt.

Bei den Flächenfliegern heißt es, ein kopflastiges Modell ist unproblematisch, ein Hecklastiges dagegen fliegt schlecht bis garnicht. Evtl. kann man das sogar 1:1 auf die Helifliegerei übertragen. Zumindest wirst Du bemerken, dass wenn Dein hecklastiges Modell von der Trimmung her im Schwebeflug passt, es im Rundflug nicht mehr gegeben ist. In Kurven dürfte das strömungstechnisch noch ungünstiger sein. Ganz verrückt wird's dann im Rückenflug. Da Du ein hecklastiges Modell an sich sowieso auf "Drücken" trimmen müsstest wird er auf dem Rücken zu seiner eh schon vorhandenen Hecklastigkeit die Nase durch die Trimmung erst Recht hochnehmen und sich aufbäumen.
Mit einem leicht kopflastigen Modell bleibt Dir das ganze erspart. Stell die Trimmung vor dem ersten Flug wieder auf neutral, dann hast Du keine Überraschungen zu erwarten ;).

Niko
23.01.2004, 15:02
Ich hatte mal einen Hubi (Bell 47 GII) der bauartbedingt recht Hecklastig war.
Kann man entweder mit reichlich Ballast oder durch trimmen der TS ausgleichen.
Letzteres ist nicht so prickelnd wenn mal der Motor ausfällt (Thema Autorotation).

Aber: der Hubi hatte halt etwas mit mir gemeinsam ...... stark Schwanzlastig :P