Vollständige Version anzeigen : Welcher E-Heli zum Anfangen
Georg Kohne
10.02.2004, 20:53
Hallo, schon wieder das greenhorn.
Kennt einer von Euch den Roxxter und ist es total verrückt mit diesem Gerät mit der Heli Fliegerei anzufangen?
Georg
Meiner Meinung nach zu Schade dazu.
Als Fahranfänger kauft man sich auch nicht gleich eine neue Edelkarosse.
Suche was mit guter Ersatzteilverfügbarkeit und vernünftigen E-Preisen.
Sowie etwas, womit sich jemand der Dir hilft auskennt.
Longbow Apache
10.02.2004, 21:01
Hi Georg,
ich kenn den Roxxter nur aus der letzten Rotor und er wird zur Zeit wohl auch noch nicht ausgeliefert.
Daher wird wohl auch noch keiner über irgendwelche Erfahrungen berichten können.
Ich könnte Dir aber als Anfänger E-Heli den Logo 10 oder Eolo Spirit empfehlen,mit der der richtigen Ausstattung sind das sehr gute Helis :]
Gruss Torsten
Hallo Georg
Bevor ich mich auf den Roxxster einschießen würde, sollte man erst
den kleinen Henseleit abwarten. evtl ist ja auch ein Sweet 16 das richtige für
Dich. Ich persönlich glaube das mit viel Simtrainning und nem guten Hubi
viel schneller Erfolge erzielt. Ich habe leider den Weg mit dem erst günstigen
Hubi schon hinter mir. Im nachhinein muss ich sagen wäre es günstiger gewesen
gleich nen guten zu kaufen. Kommt aber auch immer darauf an wie gut
Du in die Materie einsteigen kannst. wenn Du jemand hast der Dich ans
Kabel nehmen kann, dann ist meine Empfehlung lieber gleich etwas mehr zu
investieren und auf lange Sicht zu sparen.
Dazu gibt es aber zig verschiedene Meinungen und das ist auch gut so.
Letzendlich ist es Deine Entscheidung, Du musst halt abwägen was für Dich
das beste ist.
Gruß Woody
Georg Kohne
10.02.2004, 21:23
Hallo Woody,
ich hab bisher mit dem SIM von Easy Fly geübt und denke, dass es vielleicht schlau wäre sich einen guten Heli mit größerem Rotordurchmesser zu kaufen, da diese ruhiger liegen sollen und etwas weniger Wind empfindlich sein sollen.
Darüber hinaus überlege ich eine Flugschule zu besuchen, um mir teure Crash möglichst zu ersparen.
C U
Georg
Den Easyfly solltest Du am besten gleich wieder deinstalieren.
Der hat absolut nichts mit Helifliegen gemeinsam, das einzige was
man sich dort vielleicht aneignen kann sind die grundsätzlichen Reflexe.
Zu Empfehlen ist zum Beispiel der Reflex. Mit dem kannst Du auch zu
Hause fortschritte erzielen, die draussen am Platz reelle Chancen haben
umgesetzt werden zu können.
Wenn Du eh in eine Flugschule gehen möchtest gibt es dort sicher auch die
Möglichkeit mal verschiedene Modelle auszuprobieren. Das wird Dir die Wahl
dann schon deutlich erleichtern.
Meine persönliche Meinung ist da ein Heli der 50er Größe den besten
kompromiss zwischen Performance und eigenstabilität hat. Die ganz kleinen
Heli´s machen auch ne Menge Spaß, sind aber draußen bei Wind nicht so einfach
zu beherschen. Vom drinnen fliegen halte ich überhaupt nichts, schon gar nicht
als Anfänger. Da kommt nichts gutes bei raus 8o
Gruß Woody
Martinolupo
10.02.2004, 22:09
Ciao,
ich kann dir als erstes elektro heli den Logo 10 empfehlen. Ich habe auch mit den L10 angefangen und ich fand es super.
Es fliegt einfach genial, vom schwebeflug bis zum kunstflug, die versorgung von ersatzteilen ist super (sehr wichtig wenn man anfängt) und du brauchst für das fliegen "nur" 12-14 zellen.
Ich kenne den roxxter nicht sehr gut (habe nur einpaar bilder gesehen) aber es sieht relatuv teuer aus und auch relativ "umbakannt".
Die e.helis von mikado sind dagegen sehr verbreitet, du findest fast überall leute die den logo kennen und welche die helfen können beim einfliegen und einstellen...
Saluti
Martino
Hi!
Soweit ich weiss hat noch niemand den "Roxxter" fliegen gesehen. Also sind noch keine Erfahrungswerte/Lanzeitwerte/Kinderkrankheiten bekannt.
Einen Heli nur nach dem "äusserlichen" kaufen, der Schuss kann nach hinten losgehen. Schliesslich will man fliegen und nicht nur kucken... ;)
Für einen Anfängerheli sind eher die Kriterien wie: billige Ersatzteile,schnelle Ersatzteilversorgung,robuster Aufbau sinnvoller.
Als Einstieg in die E-Fliegerei würde ich persönlich den Rebell / Quick EP 10 empfehlen. Robust im Aufbau, simple Mechanik (einstufiges Getriebe und 120 Grad anlenkung) , hochwertige Alu-Teile. Ausserdem sind 12-Zellen-Akku's relativ bezahlbar und der Ladeaufwand hält sich in Grenzen.
Den Rebell gibt's z.B. schon für 269€. Wer bei dem Preis meckert ist unverschämt! Wenn der Hersteller noch eine gescheite, Anfängertaugliche Bau-/Einstellanleitung hinbekommt ist der Heli soger für einen Anfänger geeignet.
Ein Eolo Spirit (fast nur Plastik) z.B.ist teurer.
Hi,
ich würde sowohl von Eolo als auch von Rebell oder Logo 10 als Anfänger-Erstheli abraten. Von größeren erst recht. Ein Anfängerhelipilot soll nicht den fast allein schwebenden Heli genießen lernen, sondern den Heli aktiv steuern, also dem Heli SEINEN Willen aufzuzwingen.
Dazu brauchts einen Heli, mit dem man lernen kann ohne vor dem Heli und ohne um den Heli Angst haben zu müssen. Früher war das der LMH. Der ist auch so gut wie unkaputtbar. Aber ein persöhnlicher Kontakt mit dem LMH würde sehr schnell zeigen, daß der Pilot kaputtbar ist.
Das größte Problem beim Helifliegen ist NICHT das Erlernen der Steuermotorik, auch wenn das auch nicht ohne ist, sondern das mit Abstand größte Problem ist der Knoten im eigenen Kopf. Spätestens nach dem ersten Crash ist man im Kopf nicht mehr frei. Und es muß ei Heli sein, mit dem man innerhalb kürzester Zeit jede Menge Flugstunden zusammen bekommt und nicht nur Kampfschweben mit dem Heck zu sich übt sondern alle Verrücktheiten ausprobieren kann. Jedes Wochenende ein mal zum Flugplatz fahren ist für einen der das Helifliegen erst lernen will so gut wie fast nichts.
Derzeit ist auf dem Gebiet die Hirobo XRB-Lama der einzige Hubi, der die Bedingungen uneingeschränkt erfüllt. Auch wenn sie am Kabel fliegt. Aber das stört überhaupt nicht, undim Sommer solls ja ein Freiflugset geben.
Der kleine Heli verhält sich echt wie ein großer in seinen Flugeigenschaften. Eine Fläche von ca 2 x 2 Metern reicht zum Üben schon. Man kann ihn problemlos wenn man sich versteuert hat aus einem halben Meter Höhe runterfallen lassen, ohne daß was kaputt geht, und wenn man doch mal wo dagegen geflogen ist, ist das auch kein Problem. Die federleichten Styro-Rotorblätchen richten wirklich keinen Schaden an, und kosten im Ersatz nicht die Welt. Und ein paar Sätze zum "kaputtüben" liegen dem Kasten auch bei.
Ein großer Vorteil ist, daß es bei der Lama keinerlei Vorbereitungsaufwand gibt. Da sind keine Akkus zu laden... Heli aus der Schachtel nehmen, Stecker in die Steckdose, beim ersten Mal noch ein wenig nachtrimmen und losfliegen. Man kann wirklich jede freie Minute nutzen. Und wenn man im Freien fliegen will geht das mit einem am Sender angesteckten 7-Zeller auch.
Das wichtigste ist aber, daß man für knapp 300,-Euros wirklich absolut alles hat, was man für den Einstieg in die Helifliegerei braucht. Sogar der Schraubendreher ist dabei. Und in Flugpausen ist die kleine Lama auch noch eine hübsche Verzierung für den Schrank.
Ich bekomme übrigens keine Zuwendungen von Hirobo dafür, daß ich den Heli hier lobe, sondern es ist einfach die eigene Erfahrung, daß man mit der kleinen in kürzester Zeit viiiiiel mehr lernt, als mit anderen Helis (einschließlich LMH) vorher. Und der Preis von 300 ist mit Ausnahme des LMH mit ein oder 2 Crashs die man nicht macht bezahlt.
Gruß Mümmel das Mümmel
martin_p
11.02.2004, 09:02
Hello!
Gebe jetzt auch meinen Senf dazu :)
Ich persönlich habe das Schweben in einer Flugschule erlernt. Ich halte nichts davon das Fliegen komplett selbst zu erlernen. Mit dem Reflex-Simulator (Schwebehilfe) habe ich auch sehr viel geübt, und es hat sicher auch einiges beigetragen. Trotzdem lernt man viel schneller und besser, wenn man ein paar Stunden mit einem Trainer fliegt. Ich glaube darum, dass 300 Euro in einen Trainer besser investiert sind, als in so einen Heli ("Kabelheli"). Oder man nimmt diese 300 Euro und steckt diese gleich in eine gute Anfängerausrüstung (zb.: Raptor 30 V2, F18, etc.). Mit so einem Heli kann man wirklich von Null weg bis zum 3D-Fliegen alles machen. Zubehör und eine vernünftige Fernsteuerung braucht man später dann so wie so, die kann man sich auch gleich kaufen und in der Regel wird das Zeug ja nicht kaputt und kann somit dies bei jedem Heli weiterverwenden.
Weiters finde ich, dass ein "größerer" Heli kein Nachteil für einen Anfänger ist (ausgenommen vom Preis), da so ein Ding viel "stabiler" und "satter" in der Luft liegt. Ich flog, nachdem ich Schweben und das Nasenschweben gut konnte, bald mit einem DNHP herum und war einfach nur begeistert, wie angenehm so ein grosser Heli zu fliegen ist.....
Ich habe ca. 8 Stunden ins Schweben/Nasenschweben bei einem Trainer investiert, habe mir dann einen Raptor 30 V1 gekauft (und auch einen Reflex). Das Üben mit dem Reflex hat viel gebracht und dadurch konnte ich schön langsam mit dem Rundflug beginnen. Ich habe dabei nix zerstört. Mit den DNHP war es dann eine Wucht....
Kurz gesagt, kauf gleich (nach ein paar Stunden mit einem Trainer, denn erst dann hast Du schon ein Gefühl welcher Heli dir zusagen könnte) eine gescheite/sinvolle/zukunftssichere Ausrüstung (ab Raptor 30 V2, oder Logo 10 für E-Helis), investiere etwas in einen Trainer und dann hauts schon hin....
ABER wie gesagt, das ist nur meine pers. Meinung....
lg
Martin
Auch ich würde empfehlen:
1. den Reflex zu kaufen und daran zu üben (Schwebeflugtrainer)
2. suche Dir eine nicht so teure Flugschule, um den Übergang vom "Trockentraining" in die Realität zu machen
3. erst, NACH Punkt 2, schau Dich nach einem entsprechenden Hubi um, da Du dann schon mal was am Knüppel hattest und besser einschätzen kannst, was etwas für Dich währe.
Diese Reihenfolge hat schon bei Anderen wunderbar funktioniert und diese vor Fehlinvestitionen bewahrt. :rolleyes:
Georg Kohne
11.02.2004, 12:03
Vielen Dank für die umfangreichen Tips,
ich denke ich werde es so machen wie am Ende vorgeschlagen und dann hoffentlich von Anfang an Spaß an der Heli Fliegerei haben.
Georg
schwaabbel
11.02.2004, 12:22
Manche Kommentare finde ich echt lustig. Der Easy Fly wird durch den Kakao gezogen, obwohl ein Sim nur für die Reflexe da ist, und das kann er gut und preiswert, dazu mit hübschere Grafik, als die älteren Reflexversionen.
Reicht meiner Meinung nach aus.
Eolo ist auch ein guter Anfänger Heli und alles andere als Windempfindlich. Er liegt sehr schwebestabil in der Luft uns lässt sich auch bei sehr starkem Wind noch fliegen , wenn man es kann.
LMH ist zweifelohne ohne Konkurrenz für die Autodidakten.
Gruß Frank
Euroheli
11.02.2004, 12:35
Hallo
Ich muss Schwaabbel zu 100% rechtgeben. Auch ich hatte zum Einstieg nur den Easyfly (andere sind auf meinem Rechner gar nicht gelaufen). Ist fürs Lernen und Üben der Reflexe völlig ausreichend. So unrealistisch wie hier immer geschrieben wird finde ich den nicht.
Hatte auch mal den Eolo. Meiner Meinung nach auch für Anfänger in Ordnung, vorheriges Üben am Simulator vorausgesetzt.
Martin Greiner
11.02.2004, 12:48
Hi!
Eine bessere Simulation als mit dem Easy wäre meiner Meinung nach sich den FMS runterzuladen.
Falls der Gamebird ohnehin vorhanden ist geht das ja auch ohne Interface.
Als Trainer würde ich den GPH 346 und den Shuttle dazu runterladen.(RC-Sim.de)
Diese Modelle find ich deutlich besser geeignet als die des Easy, denn der alte TD hat da schon bessere Eigenschaften als ein NT...(leistungsmässig...)
Hallo,
SENF AN:
- Mir hat der Simulator (Aerofly Pro) einen Winter lang das Schweben beigebracht
- Sobald das Wetter einigermaßen war, Trainergestell drunter und probieren (Rappi30)
- üben üben üben, manchmal auch reparieren (1 Jahr, 5 kleinere Crashes)
- mir würde eine Flugschule keinen Spaß machen, selber machen ist viel befriedigender
- Ich finde den Eolo sehr gut als Anfängerhubi, ruhige Fluglage und preiswerte Ersatzteile !
SENF AUS!
martin_p
11.02.2004, 13:27
Hallo!
Mit den Simulatoren ist es gleich wie beim "echten" fliegen. Der Easy-Fly ist sicher für den Anfang gut, aber wenn man mehr will, kommt der Sim. schnell an die Grenzen. Später kauft man sich dann einen neuen, und hat somit das Geld für den ersten für nix ausgegeben. Also kauft man gleich einen sehr guten Sim. und hat sehr lange eine Ruhe.....
lg
Martin
Georg Kohne
11.02.2004, 13:53
Moin,
wenn der Easy Fly zum Training der Reflexe reicht werde ich dieses "running system" wohl nicht ändern. Es hat mich genug Mühe und Ärger gekostet bis es endlich so war.
Beim Fliegen mit dem "Treedee" hatte ich den Eindruck, dass er sehr hektisch war. Nachdem ich den Expo für Nick und Roll auf 50% gesetzt habt geht es ganz gut.
Georg
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