Vollständige Version anzeigen : super geflogen, dann störung?
hi,
ich muss jetzt hier mal meine freude, aber auch meinen frust frei rauslassen:
erstmal muss ich sagen, dass ich nach jetzt wieder einer woche heilem heli (logo 10) echt glücklich war. die störungen? / motorabsteller habe ich mit dem "erden" des heckrohrs in den griff bekommen. und dann auch den ein oder anderen akku leergeflogen.
heute war ich wieder draußen und hatte erst jede menge spass: zwei akkus a guten 10 minuten leergeflogen. beim ersten auf den gleichmäßigen wind eingestellt, die 10 minuten auf vier oder fünf lange "hüpfer" und ein paar kleine zum landen üben verteilt. dann den zweiten akku, komplett in einem durchgeflogen, ohne absetzen. auf zwischen 0,5 und 3 metern höhe schön geschwebt. zwar noch alles heckschweben, aber immerhin ein paar mal die seite gewechselt, also seitlich verschoben.
ich war superglücklich: noch keine woche richtig dabei und solche erfolge. alles alleine und ohne sim. jedenfalls war ich mir sehr sicher und habe schon angefangen darüber nachzudenken, den hula-hub-schrauber-reifen abzunehmen. schweben klappt auf der stelle (+/- 1 meter - in jede richtung) starten und landen ohne das gefühl der reifen wäre nötig... und das seitliche verschieben mit gleichbleibender gewollter geschwindigkeit und sauberem stoppen...
tja, und dann kam der dritte akku - zum abschluss, der letzte akku musste ja noch drauf... wäre ich mal dem motto gefolgt: wenn's am schönsten ist soll man aufhören!
akku drauf und los geht's. erst alles wie gehabt, dann plötzlich in etwa drei metern ein heckzucken - drehen um fast 90 grad. huch, was war das denn? erstmal das heck wieder zurück, da macht sich das ding doch plötzlich richtung boden auf... naja, auf pitch rein hat er dann aber doch noch reagiert und in etwa 50 cm höhe hatte ich ihn wieder sauber unter kontrolle. gerade gerichtet mit etwa null geschwindigkeit. auf den schreck wollte ich dann doch landen... also runter... wunderbar kontrolliert. gerade aufgesetzt, ich nehme pitch raus, hebel ganz zurück und möchte gerade den motor ausmachen, da zieht der heli hoch und rollt schnell nach rechts-vorne. sah fast nach 3d aus :-( jedenfalls konnte ich zwar noch versuchen gegenzusteuern, aber dass hatte absolut keine auswirkung. als mein logo dann kopfüber im dreck lag, konnte ich immerhin den motor abstellen...
tja, jedenfalls hat mir diese aktion gehörig die gute laune verdorben!
ich weiss es klingt immer nach billiger ausrede, aber in dieser situation glaube ich doch behaupten zu können, dass es sich hier um eine störung gehandelt hat. ich habe es zwar noch nie erlebt, dass tatsächlich längere störungen aufgetreten sind, sondern eher ein kurzes zittern, aber hier hatte ich das gefühl, da hätte für bestimmt drei sekunden jemand anderes mehr kontrolle über mein fluggerät als ich! dass ich pitch, roll und nick gegeben hätte, das hätte ich gemerkt!
naja. auf den ersten blick (für mehr hatte ich noch keine ruhe) ist ein großteil des rotorkopfes hinüber (gestänge mit köpfen, brücke, zentralstück, wippe, taumelscheibe, ...) blatthalter, welle usw. sind aber noch okay. die hauptrotorblätter sind kaputt, genauso das hauptzahnrad - da war der motor stärker - , aber der freilauf scheint's überlebt zu haben. am heck ist noch alles in ordnung, allerdings hat es das heckrotorgehäuse gedreht, ich schätze mal, dass die arretierungsausbuchtungen auf der innenseite verschlissen sind, vermutlich hole ich mir hier bei der gelegenheit das alu-tuningteil... tja dann hat die paddelstange jetzt ne recht heftige S-Form. Chassis, heckror, motor, regler, rc und akkus sind unbeschadet.
wenn ich das alles ersetze und gleich auf tuningteile ausweiche (taumelscheibe, heckrotorgehäuse, ... aus alu) und den rest aus standardteilen ersetze wird sich der schaden wohl auf gut 250 euro belaufen. dafür, wie der heli jetzt aussieht eigentlich recht verträglich, allerdings im vergleich zum gesamtpreis des bausatzes auch nicht gerade wenig. dafür aber viel mehr alu.
am meisten an der sache ärgert mich, dass ich absolut nicht weiss, was ich hätte besser machen können - außer nach dem zweiten akku heimfahren! wenn ich einen fehler mache und dafür lehrgeld zahlen muss, sehe ich das ein und versuche was draus zu lernen, aber in diesem fall kann ich nichts finden, was ich hätte anders machen sollen. und jetzt habe ich den schaden (und kann vor allem wieder mindestens eine bis zwei woche nicht fliegen) und kann meines derzeitigen wissens nicht mal was dafür!
naja. genug gequängelt. jetzt kann man's eh nicht mehr ändern. wenn von euch jemand noch ne idee hat, wie sowas passieren kann, bzw. wie man sowas bestmöglich vermeiden kann - nur her mit den tips! ebenfalls her mit tips zu besseren / sinnvolleren ersatzteilen... (und natürlich mit eurem beileid ;-))
ps: achja: die bisherigen flüge hatte ich bis auf den einen motoraussetzer vor dem erden des heckrohrs keinerlei probleme mit störungen, danach überhaupt nichts mehr. ich fliege mit einer graupner mc-18 mit dem zugehörigen doppel-superhet-empfänger im pcm-modus...
viele grüße und den wunsch dass euch nicht das gleiche passiert wie mir heute,
lawww
Hallo,
also erstmal alles Gute für die gelungenen Flüge, und selbstverständlich auch mein Beileid zu dem Abrupten Ende des Ganzen. Ich würde die Ursache dafür in der Kombination deines Senders mit dem Empfänger suchen. MC-18 und Doppel Super funktioniert normalerweise nicht. Auch nicht in diesem Modus. Soweit ich informiert bin, arbeiten beide Teile auf nicht kompatiblen "Frequenzen". Soweit die Aussage von Graupner dazu. Ein gut funktionierender Empfänger ist der R 700.
Mein Bruder hat sich da bei Graupner informiert und das war eben dieses Statement. Technische Einzelheiten kenn ich leider auch nicht, hat aber wohl was mit der Impulsfolge zu tun, 1024 Bit, 512 Bit, usw.
Würde mal den R 700 testen....
Gruß
Lars
Berthold Pätzold
27.02.2004, 20:24
hi,
erstmal mein Beileid dazu,
dein PCM Empfänger unterdrückt die Störrungen mehr oder weniger aber beseitigen tut er sie nicht, und wenn die Störrungen zu lange dauern schaltet dein PCM Empfänger in den Fail Safe oder so ähnlich.
Und da geht nichts mehr.
Das ist der Grund warum ich keine PCM-Empfänger mag.
Ein PPM Empfänger zeigt dir die Störungen, die merkst du sofort, bei PCM merkst du erst mal gar nix.
Mach einen PPM Empfänger rein und probier so lange rum und aus bis Du keine Störrungen mehr hast und dann darf der PCM erst wieder in den Heli.
tja, eins nach dem anderen:
@ Lars: ist der DS20 - 35. ein 20 kanal doppel superhet von graupner, den ich seinerzeit direkt im set mit dem sender (mc-18) gekauft habe. hatte auch in einem jahr intensiven vielfliegen (vor etwa acht jahren) keinerlei probleme mit der kombination. auch jetzt ging es bis heute einwandfrei. aber vermutlich hast du recht. ich werde wohl mal was anderes probieren müssen...
damit auch
@ berthold: ja, das verhalten ist mir klar, nur habe ich keinen ppm-empfänger. deshalb bin ich auch direkt mit dem pcm eingestiegen. im nachhinein vielleicht der fehler, den ich hätte vermeiden können... allerdings ist fail-safe bei mir so eingestellt, dass im fall einer störung der letzte stand gehalten wird. also sollte zumindest in dem fall, dass der empfänger die störung als solche erkennt, der heli nicht plötzlich wegsteigen, nicken und rollen, oder?
naja, ich werde mich mal nach einem ppm-empfänger umsehen. was könnt ihr mir dazu empfehlen?
danke und grüße
lawww
edit: gibt es eigentlich empfänger, die man zwischen ppm und pcm umschalten kann?
Berthold Pätzold
27.02.2004, 20:45
hi,
umschalten zwischen PPM & PCM gibt es nicht im Empfänger,
ich habe Futaba FP-R 118 ( nur in den Helis) , Graupner C 19,C17, ACT DSQ,usw.. in den Seglern,
Hi,
den Ablauf so wie du ihn hier schilderst, kann man meiner Meinung nach nicht auf eine externe Störung zurückführen.
Bei einem PCM System wäre das geschilderte Verhalten bei korrekt funktionierendem empfänger nur erklärbar wenn Pitch, Nick und Roll auf undefinierte Fail-Safe Positionen eingestellt gewesen wären - wären die Funktionen auf Hold gegangen, wäre der Heli einfach stehengeblieben.
Das beschriebene Verhalten wäre bei einem PPM System und einer starken Störung durchaus realistisch - bei einem auf Hold programmierten PCM System gibt es eigentlich nur zwei Varianten:
Entweder ist der Empfänger hinüber oder der Sender hat tatsächlich die Steuerbefehle gesendet.
Ich verstehe in dem Zusammenhang auch nicht deine Aussage, dass Du vor der Erdung Störung durch Motoraussetzer hattest. Wenn der Gaskanal auf Hold steht darf das bei ordnungsgemaess funktionierendem PCM Empfänger nicht passieren. Natuerlich stellen viele den Gaskanal bewusst auf Fail-Safe um Störungen überhaupt mitzubekommen bzw um aus Sicherheistgründen bei Störungen die Energie aus dem Rotor zu nehmen - aber bei Aussetzern im Hold Modus ist definitiv was faul.
Ich würde an deiner Stelle in den sauren Apfel beissen und den Sender zusammen mit dem Empfänger mit einer Beschreibung des Vorfalls zum Service schicken.
Gruss,
Tom
hi tom,
danke auch für deine ausführung. ich kann dem eigentlich komplett zustimmen, bin ja bei der theorie von ppm, pcm nicht ganz unbedarft...
zu dem einen motoraussetzer: laut schulze und anderen herstellern sowie vielen forenberichten kann es bei statischen entladungen zu störungen des reglers kommen, durch die der regler den motor sofort und komplett abschaltet. also keine störung des empfängers, sondern mehr oder weniger direkt des reglers. wenn ich eine solche entladung hatte, sind vermutlich auch knackimpulse und somit störungen des empfängers vorhanden (gewesen). nachdem ich nun aber nach meinen umbauten (heckrotorgehäuse leitend mit heckrohr mit motor, und -pol des antriebsakkus verbinden) keine probleme mehr hatte (weder mit dem regler/motor, noch irgendwelche effekte bzgl. steuerung bemerken konnte, dachte ich das problem wäre behoben. jednefalls hatte ich aufgrund meiner programmierung wenn überhaupt mit einem halten gerechnet wie du es beschreibst.
daher halte ich dein fazit: empfänger oder sender defekt für wahrscheinlich. wobei ich hier eher auf den empfänger tippe. wenn sich tatsächlich eine statische aufladung von mehreren kV in richtung regler entladen hat, ist es nicht unwahrscheinlich, dass gleiches auch dem empfänger passiert ist. zwar immer noch unwahrscheinlich, dass dieser nun noch eine gewisse zeit gut funktionierte und dann plötzlich einen aussetzer hat und nach kurzem normal reagieren dann auf diese art "ausrastet"...
ich werde sicher erstmal ne nacht drüber schlafen, aber derzeit tendiere ich dazu mir nen ppm empfänger zuzulegen und damit mal zu testen, wie es prinzipiell mit störungen an meinem modell aussieht (wenn dieses wieder flugfertig ist).
viele grüße
lawww
Ähnliches habe ich letztes Wochenende auch erlebt. Ich bin mit meinem NoName schöne im Rundflug hin und her gejagt. Da ich in den beiden Flügen davor schon kurze Zucker hatte habe ich ein wenig mit der Verlegung der Antenne experimentiert. Mit dem dritten Akku irgendwann in einer Kurve hat der kleine dann gar nicht mehr reagiert und ist nach innen in die Kurve gefallen und bis zum Boden durchgeknallt... ;( ;(
Das ganz mit einem PPM-Empfänger. Wo das Zucken herkommen kann ist schon klar, nur warum auf einmal die Kontrolle (ohne Zucken) ganz weg ist kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Auch ich finde es ziemlich frustrierend, dass es nichtmal meine Blödheit ist, für die ich jetzt bezahlen muss. X( Den ersten Crash habe ich wenigstens noch selber verschuldet.
Gruß
Christian
schwaabbel
27.02.2004, 22:39
Der DS 20 ist doch gar kein PCM Empfänger , Oder ?
Zudem , bei Fail-safe und/oder Störungen vom Regler , bleibt alles so stehen wie es ist und der Regler schaltet in der Regel ab.
Gruß Frank
tja, eworm, da haben wir wohl ähnliches erlebt. allerdings hätte es mit einem pcm empfänger eben so nicht kommen sollen...
trotzdem auch dir mein beileid!
frank: doch, das ist ein pcm emfänger:
http://www.shop.graupner.de/webapp/commerc...e&show_cat=5564 (http://www.shop.graupner.de/webapp/commerce/command/ProductDisplay?prrfnbr=7604&prmenbr=1081&lang=de)
wie dort steht bezeichnet graupner ihn als: 10-Funktionen PCM-Doppel-SUPERHET
und das ganze war im set mit dem mc-18 sender... sollte also exakt zusammenpassen, da direkt von graupner gemeinsam verkauft...
grüße
lawww
Moin,
dann isr das was du geschrieben hast schon komisch. Bei Futaba PCM Empfängern passiert nichts bzw er geht auf einen vorher programierten Wert. Evtl. ist deine Anlage ja nicht in Ordnung und hat halt diese komischen Bewegungen verursacht.
Gibt es bei Graupner PCM auch einen Failsafe (steht bei dem Empfänger nicht dabei)?
Gruß
Mayk
Wolfgang_67
27.02.2004, 23:57
Hi,
Genau das gleich Problem hatte ich mit einem ACT MultiScan. Zunächst nur ein paar Störungen, anschließend kam das Modell runter wie ein Stein, ohne noch irgendeinen Befehl anzunehmen. (aus ca. 40 Meter) ?( ?( ?(
Wäre das ein PCM Empfänger gewesen, könnte ich mir das noch erklären, bei einem PPM jedoch nicht so richtig. (Hat ca. 3 Sekunden genauert, bis das Teil eingeschlagen ist) 8o 8o 8o
Gruß Wolfgang
schwaabbel
28.02.2004, 09:03
Ist der Sender wirklich auf "Hold" eingestellt ? Sonst laufen die Servos bei der Grundeinstellung wirklich in eine Ecke .
Gruß Frank
Running Man
28.02.2004, 11:34
Hallo,
nicht das hier ein falscher Eindruk entsteht, der MC 18 Sender arbeitet in der Regel mit dem DS20 PCM-Empfänger absolut einwandfrei.
Ich halte es nach der Beschreibung des Fehlers für wahrscheinlich, dass die Fail-Safe-Funktion im Sender nicht richtig eingestellt war. Wenn die Fail-Safe-Funktion auf eine vordefinierte Servoposition geht, die nicht vorher programmiert wurde, laufen die Servos, wie Frank schon sagte, irgendwo hin.
In Verbindung mit den Störungen ist es riskant, mit einem PCM-Empfänger zu fliegen, bevor die Störungen mit Hilfe eines Tests mit einem PPM-Empfänger nicht nahezu vollständig beseitigt wurden. Ich leihe mir dann immer einen PPM-Empfänger aus und setze nach dem Test den PCM-Empfänger ein. Eine weitere Möglichkeit ist einen Störungszähler, zum Beispiel Microsens Solid 2 Akkuweiche zu verwenden.
Hi,
Warst du alleine auf dem Flugfeld ?? Wäre es nicht möglich, dass ein anderer Pilot die gleiche Frequenz benutzte wie du ???
Mir ist mein Heli aus diesem Grund auch schon mal abgestürtzt...ich war am fliegen und plötzlich hatte ich keine Kontrolle mehr über den Heli (bohrte sich von ca. 30m mit voll speed in den Boden...). nach dem Absturtz kam ein Pilot und sagte mir er hätte seine Anlage mit gleicher Frequenz wie meine eingeschaltet...er hat nicht drauf geachtet...
MFG
Eric
Hallo lawww,
auch der Tip mit dem defekten Sender ist nicht so abwegig. Dein MC18 dürfte ja auch schon etwas älter sein. Ich hatte 'es' im Herbst mit der MC24 nach etwa 1000 Betriebsstunden: Knüppelpoti defekt. Du kannst es testen indem Du ganz langsam jede Achse nacheinander von einer in die andere Endstellung bewegst. Bei meinem Sender bewegte sich das Nickservo bei feiner Bewegung des Heckrotor-Knüppels um die Mittellage herum, umgekehrt war auch eine Beeinflussung festzustellen. Nach dem Austausch beider Knüppelaggregate funktioniert alles wieder korrekt.
Gruß Axel
Dominik Hägele
28.02.2004, 13:17
Hallo Lars,
Beileid auch von mir, ich kann leider auch mitreden wie das ist.
Kann es sein das dein BEC ausgestiegen ist ?.
Ich habe schon 2 in Worten zwei Eolo´s total zerstört, bis ich als Fehler hinter das BEC gekommen bin.
Bei mir war auch 2-3 Flügen auf einen Schlag Ende Gelände.
Keine Reaktion an den Servo´s, dafür aber Vollgas am Motor.
Schaue als erstes ob deine Servos zuviel Strom ziehen und deswegen unter Umständen dein BEC zumacht.
Grüße Dominik
schwaabbel
28.02.2004, 13:43
Wenns das BEC wäre, warum sollten dann die Servos in Endstellung laufen. Die bekommen bei BEC Überlastung keine Spannung mehr.
Gruß Frank
tja, viele tips, ideen und hinweise... danke euch allen!
ich war alleine auf dem flugfeld - d.h. auf dem acker :-) weit und breit niemand zu sehen und ich keine 10 meter vom modell weg. wäre schon unwahrscheinlich, dass jemand anderes mit gleicher frequenz dazwischen gekommen wäre - habe aber auch sowas schon erlebt ...
bec nutze ich nicht, habe eigenen empfängerakku, der auch noch über halb voll war. habe ihn gestern abend noch entladen und da war noch über die hälfte drin.
failsafe: ich kann bei meinem sender nur einstellen, ob die servos nach einer zeit x (bei störungen) in programmierte stellungen laufen sollen, oder die letzte störungsfreie position halten sollen. mehr kann die mc-18 nicht. halten ist standard. ich habe es auch eben extra nochmal kontrolliert. ist genau so programmiert.
die potis habe ich nachdem ich die anlage aus dem keller geholt habe (nach immerhin etwa acht jahren ohne benutzung) als erstes kontrolliert. die laufen von einem zum anderen ende sehr exakt und ohne probleme. sonst wäre ich mit dem alten gerät überhaupt nicht aufs flugfeld gegangen...
meiner eigenen logik nach - und euren erfahrungen nach bleiben fast nur zwei möglichkeiten:
1. sender defekt: der hat "einfach mal so" mist gesendet und meinen logo zerstört.
2. empfänger defekt: der hat z.b. durch statische entladung plötzlich falsche impulse an die servos gesendet. entweder failsafe falsch interpretiert, falsche inputs angenommen oder ist einfach so ausgerastet.
andernfalls wären noch (schließe ich eher aus):
3. störung - durch failsafe so fast nicht möglich (das ergebnis wäre ein anderes gewesen)
4. failsafe falsch programmiert - ich habs doch selber kontrolliert...
5. wer anderes hat mit gleicher frequenz gesteuert - war doch aber keiner da.
6. ...
tja, ich denke ich werde entweder in langzeittests sender und empfänger testen müssen, die beiden an graupner einschicken oder auf nen defekt im empfänger tippen und es mal mit nem andernen (ppm) versuchen.
viele grüße
lawww
so, heute habe ich das ganze mal genau unter die lupe genommen. ist gar nicht sooo viel kaputt, aber dafür die teuren teile...
alles in allem knappe 200 euro inkl. neuer rotorblätter und fast alles neue in alu.
wegen der "störungen" - oder was auch immer es war - habe ich mir jetzt nen r700 also ppm empfänger bestellt. damit werde ich erstmal testen, wie es prinzipiell mit störungen aussieht.
danke euch allen für eure tips. drückt mir die daumen, dass ich damit meinen hard-crash für dieses jahr hinter mir habe!
viele grüße
lawww
Hallo,
ich dachte mir, ich halte euch alle mal auf dem Laufenden. Wie ihr euch denken könnt, war ich zwischenzeitlich wieder fliegen. Mit dem R700 habe ich erstmal Reichweitentests durchgeführt. Sah auch mit laufendem Motor echt gut aus. Also ab in die Luft. Trotz PPM keinerlei Störungen! Also an dem Sender und an Störungen durch Aufladungen oder Motor/Regler scheint es nicht gelegen zu haben.
Mittlerweile schließe ich aber auch den Empfänger aus. Meine aktuelle Vermutung ist folgendes: Ich fliege mit eigenem Empfängerakku. Hier habe ich einen Sanyo KR 600 AE. Der hält zwar von der Kapazität her den drei bis vier Flügen stand (nach dem Crash war er noch fast halb voll), aber wie ich mittlerweile ertestet habe bricht die Spannung unter Last sehr schnell ein! Bei nem halben Ampere Last fällt die Spannung bei halbvollem Akku bereits auf 2,7V !!! Das es hier zu eigenartigem Verhalten kommt ist klar, oder?! Mein Fazit: Selber nachdenken und nicht immer auf die Beratung anderer hören (der Akku wurde mir von meinem Händler empfohlen: "Reicht für vier Flüge dicke!").
Jetzt kommt bei mir ein externes BEC rein, dass der Last von vier Digitalservos, Kreisel und Empfänger stand hält. Allen anderen kann ich nur raten: nehmt Eure Empfängerakkus nach nem Flugtag mal und entladet sie und kontrolliert dabei mal die Spannung unter Last. Schaden kann das sicherlich nicht!
Viele Grüße
lawww
Kommunikater
11.04.2004, 15:47
Hallo Lars,
erst mal frohe Ostern und schön, dass Du den Fehler offenbar gefunden hast und unsererm Vorhaben, demnächst gemeinsame "Schweberl" zu machen nix mehr im Wege steht - ausser, dass ich jetzt fleissig Üben und Schrauben muss.
Ich wünsche Dir ne tolle Woche, ein super dooper WE in AU und dass Du/Ihr gesund wieder zurückkommt.
Ich werde jetzt noch ein wenig simmen 8)
Grüße
Klaus
Berthold Pätzold
11.04.2004, 17:50
also einen 600 Akku für min 4 Flüge ?( ?( ?(
starkes Stück, pro normalen Flug ohne Digisservos braucht man so ca. 200 mAh, ca. 10 min. Flugzeit. bei 3D noch viel mehr.
und unter Last bricht das bei so einem kleinem Akku natürlich zusammen, da fliesen schon mal 5A oder mehr wenn alles Servos gleichzeitig werkeln müssen.
Na ja, hauptsache du hast es herrausgefunden :)
ich fliege immer mit den 3000 er Akkus oder Bec.
Das bisschen Gewicht ist es mir nicht wert :P
jo, so seh' ich das jetzt auch... wie gesagt, es kommt ein "dickes" BEC rein!
Und mit meinem Händler werde ich wohl nochmal reden müssen :-( !
Grüße
lawww
Hallo,
ich fliege selbst mit dem Empfängerakku Sanyo mit 600 mAh. Leider war das meine erste Lektion, immer auf den Ladezustand zu achten - die Rotorblätter habe auch schon einmal Erde "gekostet". Ich achte seitdem auf die Dioden-Anzeige. Wenn die 3. Leuchte angeht, heißt es Akku ent- und laden. Das sind ca. 6 Akku-Flüge Schweben (7 - 8 min).
Denn der Absturz passierte bei Einstellarbeiten (Kreisel usw.) und es war die 4. Leuchte an.
Aber ich habe immer noch ein bisschen Schwierigkeiten mit solchen Abkürzungen wie BEC. Ehe ich suche, was verbirgt sich dahinter?
Sba
heliminator
14.04.2004, 20:18
Hallo Sba,
BEC steht für "Battery Eliminator Circuit" oder auch "Battery Elimination Circuit",
also eine Schaltung, die die Batterie bzw. den Akku überflüssig macht.
Abkürzungen sind übrigens oftmals mehrdeutig.
SBA steht bei mir in der Firma für den "System Bus Adapter", ein Schaltkreis, der den Rechnersystembus über den LBA, den Local Bus Adapter, mit dem IO-Bereich verbindet.. :)
Gruss,
Thilo
Hi,
ich zitiere hier mal Kurts Seite (www.flyheli.de):
BEC bedeutet "Battery Elimination Circuit", oder auf deutsch: "Schaltung, die eine Batterie unnötig macht".
Auf oben genannter Seite wird da auch sonst noch einiges zu erklärt...
Viele Grüße
Lars
Danke für die Antworten. Habe gleich auf flyheli.de nachgeschaut. Tatsächlich, obwohl ich schon öfters dort herumgestöbert, ist mir das doch entgangen.
Vielleicht werde ich es auch einmal einbauen. Aber wenn die Spannung vom Antriebsakku genommen wird, hat das wesentliche Auswirkungen auf die Flugzeit?
Übrigens, da ich solche Hinweise von Störungen im Forum mir durchlese, um schon vorher daraus zu lernen, möchte ich auch einen kleine Panne meinerseits erwähnen.
Bei dem letzten Flug (ca. 1m hoch) bemerkte ich plötzlich, dass etwas nicht stimmte. Sofort gelandet und erst einmal Empfänger (Erfahrung aus schon geschildeter Störung) aus. Wieder angeschaltet, tat sich nichts. ?( Es war der Stecker des Antriebsakkus. Entweder habe ich ihn nicht fest genug draufgesteckt oder mit dem Kontakt ist etwas. Habe ich noch nicht untersucht. Jedenfalls ist die Isolation vom Stecker angeschmort. X( Ein neuer liegt schon bereit.
Sba
Hallo Lawww,
zwar passt jetzt meine Frage nicht zu der von Dir beschriebenen Störung, aber Deinen einleitenden Sätzen zu urteilen, fliegst Du mit 3 Akkus hintereinander.
Wie regelst Du das mir der Motorwärme, hast Du eine entsprechende Kühlvorrichtung, oder hältst Du Pausen dazwischen ein.
Jetzt wo ich ebenfalls als Anfänger schaffe, das ganze Akku in Schwebeflug durchzufliegen (fliege zum Üben auf einer kleineren Fläche und muss da doch einmal mehr aufsetzen) und auch das Wetter temperaturmäßig keine Kühlung mehr bietet, muss ich doch zwischen den Flugphasen etwas warten, bis der Motor abkühlt.
Ich selbst fliege einen Kontronik 600-15. Kontronik selbst bietet einen Kühlrippenkörper an. Überlege schon, ob diese Anschaffung sinnvoll ist, zumal ich überlege, einen weiteren Akku mir zuzulegen. Vielleicht einem 3000 mAh NiMH (muss mich hier aber noch erkundigen ob sich der finanzielle Aufwand lohnt).
Sba
Ing.Robert Babouk
19.04.2004, 17:55
@ Dominik
Gehört zwar nicht hierher aber ich habe ähnliches Problem wie du
http://www.rc-helicopter.org/forum/index.p...=0&#entry162146 (http://www.rc-helicopter.org/forum/index.php?showtopic=26529&st=0&#entry162146)
könnte das auch mit dem Regler-BEC zusammenhängen?
Hi Sba,
stimmt schon, ich fliege 3 (im Moment nur 2) Akkus (3300mAh) in Folge mit nur kurzer Unterbrechung. Meistens fliege ich ohne Haube, wodurch die Kühlung durch den Rotorabwind natürlich optimal ist, da gibt es bei mir keinerlei Temperaturprobleme.
Neulich bin ich mit Haube geflogen, die deckt sowohl Motor als auch Regler quasi komplett ab. Nach gut 10 Minuten Schweben war der Regler vielleicht gerade mal lau warm, eher kalt, der Motor aber doch merklich warm bis heiss. Ich hatte keinen Temperatursensor am Platz, aber mir war es dann schon zu riskant direkt weiter zu fliegen, habe also lieber ne kleine Pause eingelegt und bin dann wieder ohne Haube weitergeflogen. Der Motor war nicht zum verbrennen heiss, ich konnte ihn noch schmerzfrei anfassen, aber war an der Grenze...
Ach ja: ich fliege einen Orbit 20-12 (Außenläufer), da sind Temperaturprobleme wohl bauartbedingt nicht so häufig. Evtl. muss ich auch noch mit dem Ritzel spielen. Derzeit ist ein 19er Ritzel drauf. Vielleicht komme ich ja mit nem anderen Ritzel noch in einen besseren Wirkungsgradbereich mit weniger Temperaturentwicklung?! Aber da die Kombi so ganz gut geht muss ich mal sehen ob ich da noch experimentiere... derzeit fliege ich bei 40% Servoweg (eher Teillast?!) am Schulze-Regler mit 1500 rpm am Kopf (gemessen bei etwa 2° negativ-Pitch). Da es keinerlei Drehzahleinbrüche gibt, denke ich das passt schon ganz gut, oder was meint ihr?
Viele Grüße
Lars
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