Vollständige Version anzeigen : Empfänger R600
Ich habe mir für Segler- und Testmodelle eine Empfänger R600 zugelegt. Ich wollte einen Empfänger für 5 Servos OHNE Reichweiteneinbußen haben.
Mein Händler versicherte mir, daß ich keinerlei Nachteile gegenüber z.B. einem C19 hätte, nur eben weniger Kanäle.
Nun beobachte ich bei ausgeschaltetem Sender, daß alle Servos wild Zucken. Wenn der Sender (MC24) eingeschaltet wird, dann ist das Zuckem weg.
Ein parallel auf dem selben Kanal betreibener C19 zeigt dieses Verhalten nicht. Da ist alles ruhig.
Was ist da los, stimmt an dem Gerät was nicht?
Gruß.
Guido
Hallo Guido,
das habe ich mit einem R 600 auch schon gehabt. Er wird in Ordnung sein. Ich bin kein Elektroniker um zu beurteilen, wo die Unterschiede liegen. Aber der Preisunterschied kommt nicht von irgendwo. Ich würde keinen R 600 für Hubschrauber verwenden.
Ich habe mir mit einem Oszi mal die Signale angesehen und festgestellt das die Spanungsamplitude der Signale des C 19 deutlich höher ist als beim R 600. Deuten kann ich das allerdings auch nicht.
Ich habe zwei R600 in Flächenmodellen im Einsatz und keine Probleme!
Gruß Axel
martin_fuerst
29.10.2001, 17:15
Hallo Guido !
Als \"nicht Elektroniker\" traue ich mich
sagen, das der R600 ev. keine Rauschunterdrückung hat.
Ist halt eine Platz u. Kostenfrage.
\"Früher\" war es normal, daß alle Servos in den
Mist gelaufen sind, wenn man den Sender zuerst
abgeschaltet hat !
(tat man dann auch nicht)
Meine Meinung:
In den Heli Empfänger ab dem C19 aufwärts...
LG
Martin
Meine Page:
http://members.aon.at/mfuerst
Hallo zusammen,
fliege zwei R600 in:
- LMH 110, Kontronik brushless, Kontronik Regler
- Simprop LiftOff XXS, Simprop brushless (Magic),
Simprop Regler(Magic)
einen R700 in einer Kyosho CAP232-EX, 8ccm Verbrenner
einen C12 im Steber Picco mit Pletti 290/70 und Schulze
einen SMC19DS35FM im Genesis
zwei DS19FM35S in zwei Vario Scale Hubis (Bell 222h, Long Ranger)
Sender MC24, Kanal 80
ohne jegliche Probleme bisher, selbst bei grossen Reichweiten und viel Kunstflug (Abschattung). Meiner Meinung nach ist das korrekte verlegen der Empfangsantenne das A und O an der ganzen Sache ...
Gruss,
Florian
Hätt ich fast vergessen,
den R700 aus der CAP hab ich eine ganze Weile in meinem Raptor geflogen, selbst mit vielen Leuten und hoher Kanaldichte auf dem Platz hatte ich nicht einen kurzen Zucker am Heli ...
Trotzdem würde ich im Heli auf jedem Fall zu einem Doppelsuper raten, man kann ja nie wissen. Wenn man nicht gerade einen Gyro mit Neutralstellungs-Programmierung durch Umschalten des Empfindlichkeitskanals hat (a la GY-501 z.B.), ist ein PPM in jedem Fall so gut wie ein PCM.
Lieber gleich das doppelte investieren, dafür taugt der Empfänger auch noch im nächst teureren Modell.
Gruss,
Florian
Klaus Steger
01.11.2001, 08:50
Hallo zusammen,
im Gegensatz zu den Graupner Empfängern mit voller Reichweite (10 uV Empfindlichkeit) ist der R600 in den technischen Daten mit 20 uV Eingangsempfindlichkeit angegeben, was also deutlich für eine verminderte Reichweite spricht. Habe selbst versucht diesen Empfänger in einem TwinJet von Multiplex einzusetzen. Besonders bei laufenden Motoren zuckten die Ruder ohne definierten Zusammenhang mit irgendwelchen Knüppelbewegungen. R600 raus, C19 rein und alles funktioniert normal.
Gruß
Klaus
Hatte mit meinen Elektroflugmodellen noch nie Probleme mit Störungen in Zusammenhang mit dem R600 oder R700, Voraussetzung die Motoren sind ordentlich entstört und die Antenne vernünftig verlegt. Von einer verminderten Reichweite hab ich auch noch nichts bemerkt, wobei die Modelle öfters bis an die Sichtbarkeitsgrenze geflogen werden.
Gruss,
Florian
Ich hatte den R 600 auch im TJ, teilweise mit Störungen. Nun habe ich das Ding ordentlich entstört (Ferritkerne usw.) und es geht super.
Immer Luft nach unten lassen!
Rainer
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