Vollständige Version anzeigen : Frage: Wer hatte schon Crash mit Lipolys?
Running Man
21.03.2004, 00:38
Hallo Leute,
wie geht es Euch so? Mein Joker fliegt mit einem 850 Euro Lipoly-Akku 10s4p von TP. Wer hat schon leidvolle Erfahrungen mit Abstürzen gemacht? Oder fliegt man entsprechend vorsichtiger?
Was geht bei den Zellen kaputt? Oder halten die Zellen die üblichen 3D-Einschläge aus?
(Zum Glück habe ich nach 10 Flügen noch keine dieser Negativerfahrungen. Da ich aber 3D übe, kommt bestimmt auch bald mal eine "Erdung".)
Christian Samuelis
21.03.2004, 02:36
Ich hatte schon welche. Habe auf meinen Lipolys oben und unten eine Carbonplatte drauf, dann passiert in der Regel nichts.
Würde ich generell wegen des eigengewichts machen.
Viele Grüße
Christian
Hi!
Ich hab in meinen Joker auch mit den TP letztens geerdet.
Es war den Zellen nichts anzukennen, obwohl es ein massiver Einschlag war.
Nach 3 weiteren Zyklen habe ich dann bemerkt, dass sich bei dem exponiertesten Zellenpaket (über den der Joker da auch 'abgerollt' ist) die Zellen aufgebläht haben.
Die äusserste Zelle wurde anscheinend gestaucht, jetzt sind die anderen drei überlastet worden. Die drei sind noch 'tauglich', zumindest für Niedrigstromanwendung.
Bei der defekten ist die Ummantelung etwa 2 cm aufgeplatzt, und damit das Vakuum weg, daher ab zur Entsorgung.
Werde dem verkleinerten Pack (statt 5s4p nun 4s4p) wieder ein Zellenpack hinzufügen (aus einem 2s4p). Es ist dann zwar die Wartungsfreiheit dahin, da ja diese Zellen nicht aus der gleichen Selektion stammen, aber ich fange mit einem 4s4p nichts an.
Schaden hat sich also auch am Akku etwas in Grenzen gehalten.
(War ein zu spät abgefangener sehr schneller Landeanflug, schätzungsweise gut 2000 u/min am kopf :-( mit 2 vollen Purzelbäumen!, zweifach abgerissenem Heck und Heckriemen usw....)
Der Joker hat ja den Vorteil eines massiven Akkuschachtes.
Meine TP sind übrigens an einer GFK-Platte mit 1mm links und rechts mit Spiegelklebeband befestigt (nach Art des Inlineträgers).
Schade um den heissgeliebten, optimal ausbalancierten TP.
Bye
Lukas
Moin,
also die Lipos halten schon eine ganze Menge aus. Man sollte sie aber wie Christian schreibt auch ausreichen schützen gerade gegen Spitze gegenstände die sonst sofort die Aussenhaut durchbohren. Benutze dafür bei meinen Slow/Parkflyern dichen Schrumpfschlauch und das hat sich bis jetzt bei allen möglichen extrem Chrashs bewert.
@Lukas: Der spruch unten ist Klasse. Hab aber auch noch einen.
Während ich mit meinem Verbrenner schon 50 Liter geflogen bin spart der E- Hubi Flieger immer noch auf Lipos. :D
Gruß
Mayk
Klaus G.
21.03.2004, 11:29
Während ich mit meinem Verbrenner schon 50 Liter geflogen bin spart der E- Hubi Flieger immer noch auf Lipos. :D
Das ist leider die schreckliche Wahrheit ;( ;(
Tja ist leider so. Ich werde mir den neuen TD-MP auch kaufen aber erst mal mit meinem OS 50 ausrüsten. Wenn dann die Lipolys wirklich hochstromfest sind (5S1 oder2P) dann werde ich auf Elektro umrüsten.
Die Lipolys haben ja endlich die Flugzeiten der Verbrenner erreicht bzw sogar überholt. Das dumme ist nur das die kosten für den E- Hubi den Verbrenner noch weiter überholt haben als es schon vorher der fall wahr. Das wird auch erstmal der Grund sein warum die E- Hubis die Verbrenner in den 50er oder größer Klassen nicht den Rang ablaufen werden.
Beim TD- MP würde zm jetzigen Zeitpunkt ein Lipo für 10-15 Minuten Flugzeit um die 500 Euro (1000DM!!) kosten. Dafür bekomme ich den Verbrenner , Dämpfer und so 100 Liter Sprit.
Gruß
Mayk
@ Mayk
Das wird auch erstmal der Grund sein warum die E- Hubis die Verbrenner in den 50er oder größer Klassen nicht den Rang ablaufen werden.
=> PLUS der "Wartungsaufwand" um den LiPoly Pack in "Balance"
und "bei Laune" zu halten.
Wie manche bereits wissen, besteht Elektroflug ja nicht nur aus: "Dem Akku
anstecken am Platz..." :rolleyes: :P :rolleyes:
Meine Verbrenner Hubi´s benötigen jedenfalls weniger vor.- und Nachflugwartung als mein Hotliner mit gepushten 10 Zellern :D ?( :D
Aber mit einer entsprechenden LiPoly "Balancer Elektronik" wird sicher alles besser ...
LG
Bernhard
Christian Samuelis
21.03.2004, 12:52
Wenn man die zellen so in reihe lötet, dass man all nP Packs die gleiche Kapazität haben, dann beschränkt sich das "Balancing" einmal Spannung kontrollieren alle 20-30 Zyklen und dann ggf einzeln nachladen. TP-Packs sind eh selektiert und müssen in der Regel gar nicht auf gleiche spannung gebracht werden, da es eh passt. Also alles gar nicht so schlimm!
Viele Grüße
Christian
Ing.Robert Babouk
22.03.2004, 09:21
hallo
dann beschränkt sich das "Balancing" einmal Spannung kontrollieren alle 20-30 Zyklen
das stimmt laut meinen Erfahrungen nur mit neuen und gut selektierten Zellen.
Bei mir, 2s 1200Etec für den piccolo, geht die Balance nach über 300 Zyklen
schon sehr auseinander. (habe diese unbalance schon ab 200 Zyklen bemerkt.)
Ich muß, um nicht eine Zelle zu überladen immer
alle Zellen "einzeln" laden.( Ich mach das mit 2 selbstbau Lader gleichzeitig)
Running Man
22.03.2004, 13:59
Hallo Lukas,
mein Beileid! Ich denke, im Joker ist der vorne herausstehende Teil des Packs am ehesten gefährdet. Ich habe schon an eine etwas losere Akkuhalterung gedacht, die als Sollbruchstelle ausgelegt ist, damit der Pack verrutschen kann. Die beiden festen Aluzapfen zur Akkubefestigung erscheinen mir da etwas unnachgiebig zu sein.
Hast Du mal bei TP gefragt, ob es Einzelzellen gibt für eine Reperatur, wenn man TP-Kunde ist? Eine einzelne 4P-Einheit sollte sich ja gut aus dem großen Pack herausoperieren lassen. Die Paralleleinheit 4P kann wohl eher nur mit großem Aufwand repariert werden. Die Kosten pro Einheit dürfen so um die 80Euro liegen. Das wäre ja noch hinnehmbar.
@Christian
Ich nehme an, du verwendest die Platten auch in einem Joker? Wie hast Du die Befestigung mit den Alluzapfen gelöst?
schwaabbel
22.03.2004, 15:34
also E-Tecs Lipos sind nicht unbedingt das Mass der Dinge, wenn man die Qualität von Lipos beurteilen möchte.
Gruß Frank
Christian Samuelis
22.03.2004, 19:00
Hallo,
nee, ich fliege Akrobat SE. Habe auf meinem ältesten Akku 68 Zyklen und bis jetzt habe ich einmal Zellen wieder formiert. Werde bescheid sagen, wenn mir ne Zelle Verreckt.
Viele Grüße
Christian
Hi Leute!
@mayk: Nun, ich hab meine NiCd-packs gut verkauft ;-)
Im Ernst: Wenn ich mir den Aufwand betrachte, den ich mit meinen 4 NiCd (2400er pushed 32-Zeller) hatte, um auf die gleiche Flugzeit zu kommen, die Akkus kurz vor dem Flug erst laden für volle Leistung, hin und wieder formieren usw. sind mir die Lipoly bei weitem lieber. Und kostenmäßig bin ich (flugzeiten betrachtet) wieder ziemlich gleich auf.
Anschaffungskosten für die Akkus kommen halt auf einmal und nicht auf 4 oder 5 Packs aufgeteilt....
€ehub22 ??: Nein, Einzelzellen gibts bei den TP keine. Begründung: Da die Zellen im Pack selektiert sind, ist es nicht möglich Einzelzellen zu tauschen, ohne die Selektion zu verlieren. Ich und ein Bekannter habens halt jeweils so gemacht, dass wir zur Reparatur/Modifikation jeder einen 2s4p (a $160,-) mit den gleichen Zellen geordert haben, und diese dann zerlegt. Bin gerade am überlegen, ob ich nicht gleich 'upgrade' auf 11s4p ;-)
Die 4p-einheit ist relativ einfach zu entfernen, die Einzelzellen überleben das aufbrechen dieser 4er-Einheit mehr schlecht als recht, da die Tabs verschweisst sind.
Sollbruchstelle bei den Akkuhalterungen, ist nicht so mein Ding. Werde eher mal im vorderen Bereich den Akkuschacht verlängern und so mehr Schutz aufbauen.
Bye
Lukas
Kraeuterbutter
08.04.2004, 19:49
Beim TD- MP würde zm jetzigen Zeitpunkt ein Lipo für 10-15 Minuten Flugzeit um die 500 Euro (1000DM!!) kosten. Dafür bekomme ich den Verbrenner , Dämpfer und so 100 Liter Sprit.
naja.. des is wohl a bissal übertrieben oder ?
20 Liter RD Synth-Glow 5% Nitro (Super-Treibstoff) kosten EUR 92,-
also 100 Liter sind dann schonmal 460 Euro....
100 Liter... naja.. bei einem Heli der JOker-Grösse werden sich da wohl 200 Flüge á 15min ausgehen....
200 Flüge sollten mit Lipos auf jedenfall auch möglich sein.. eher mehr...
und ein 10s2p-Pack der für 15min reichen dürfte kostet $429.90
(kommt noch Versand und Zoll dazu.. dafür aber günstiger Dollarkurs)
also ein Unterschied mag gegeben sein.. aber er ist nicht SOOOO gravierend..
Uli Haslinde
08.04.2004, 20:23
Bei diesen Berechnungen wird immer gerne außer Acht gelassen, daß man mit einem einzigen Crash den 400-500€ Akku demolieren kann und mit etwas Pech auch noch den Heli in Brand setzt.
Wegen der Feuergefahr halte ich übrigens auch nichts von Helis, bei denen der Akku zentral in das Chassis geschoben wird. Das ist einen Garantie für einen Totalverlust.
Ich fliege im Logo auch LiPos, einzig und allein deshalb weil das die erste Möglichkeit ist mit einem E-Heli Leistung wie mit einem Verbrenner zu haben. Ansonsten haben LiPos gegenüber konventionellen Akkus eine ganze Reihe Nachteile, die ja schon ausreichend dargelegt worden sind.
Nun man darf aber auch nicht mit zweierlei Mass messen - ob die Brandgefahr mit nem 30% Nitro befeuerten Methanoler geringer ist? Turbinen-heli?
Gruss,
Tom
Eddi E. aus G.
08.04.2004, 23:06
Hi.
Ich glaube, die LiPolys haben einen schlechteren Ruf als ihnen gerecht wird.
Wenn man sieht, wie die Zellen in Tests gequält wurden (gequetscht, durchnagelt etc.) und dabei immernoch Strom abgegeben haben und nicht explodiert oder in Flammen aufgegangen sind (Vids und Testberichte im WWW).
Das feste Polymer ist m. E. im Gegensatz zu den Li-Ion nicht so empfindlich, wie oft geschrieben wird.
Was nix dran ändert, dass im Falle eines "Falles" schon mal ein paar hundert Euronen für den Akku futsch sein können ... auch wenn er nicht in Technicolor krepiert.
Aber das kann einem mit NiCd oder NiMH auch passieren - so what?
Und da sollte oder kann man auch nicht einfach die eingedellten Zellen ersetzen, sondern muss den ganzen Akku ausmustern.
Gruß
EE
Running Man
08.04.2004, 23:49
Und da sollte oder kann man auch nicht einfach die eingedellten Zellen ersetzen, sondern muss den ganzen Akku ausmustern.
Mann kann schon einzelne Zellen auch bei Lipoly-Packs tauschen. Ein TP-Pack z.B. besteht aus ordentlich verdrahteten Zellengruppen á 4 Zellen. Zumindest die Gruppe aus 4 Zellen kann man auf einfache Weise austauschen (siehe Bericht von Lukas).
@Lukas
Und, geht der "geflickte" Thunderpower-Pack wieder wie vorher?
Zweifellos bleibt E-Heli ein teurer Spass, kann man rechnen wie man will. Nur wenn die Wahl heisst E-heli oder kein Heli dann muss man halt seine Wahl treffen. Und egal wie ich rumrechne - ich lande immer bei LiPolys.
Gruss,
Tom
Uli Haslinde
09.04.2004, 10:34
"Nun man darf aber auch nicht mit zweierlei Mass messen - ob die Brandgefahr mit nem 30% Nitro befeuerten Methanoler geringer ist? Turbinen-heli?"
Es kommt äußerst selten vor, daß ein mit Methanol betriebenes Modell durch einen Crash in Brand gerät, ob nun mit Nitro oder nicht.. Ich fliege schon seit über 25 Jahren und habe noch von keinem Fall gehört.
Das ist auch logisch, denn es muß:
der Tank auslaufen (dazu muß auch noch genügend drinnen sein!)
und eine Zündung erfolgen.
Als Zündung kommt nur die elektrische Versorgung der Empfängers oder einer Zusatzeinrichtung in Frage. Der Sprit muß dazu aber auch noch über eine Stelle mit Kurzschluß oder ähnlichem laufen und zwar im richtigen Moment.
Ihr könnt ja mal mit 4,8V und etwas Kutzschließerei versuchen den Sprit zu zünden, ist gar nicht so leicht.
Aber selbst wenn es bei einem Crash mal brennen sollte:
Im Gegensatz zum LiPo läuft zumindest beim offenen Trainer das Methanol aus dem Heli heraus. Es reicht also den Heli von der Brandstelle zu entfernen um diesen vor weiterem Feuerschaden zu bewahren. Außerdem kann man einen Alkoholbrand einfacher löschen als einen selbsterhaltenden Metallbrand.
Der Vergleich mit der Turbine ist etwas weit hergeholt. Die Dinger gerieten zwar früher wirklich häufig in Brand. Das hat sich aber seit Übernahme der ECU aus der Großfliegerei auch geändert.
Außerdem ist der Turbinenheli keine Alternative zur Verbrenner- oder E-Fliegerei.
Ich habe zumindest nicht vor demnächst Turbine zu fliegen. Die sind weder leiser, noch haben sie mehr Power oder fliegen länger als ein Methanoler. Also warum soll ich mir als 3Dler über eine Brandgefahr in so einem Teil Gedanken machen?
Der LiPo schmort aber aktuell und real in meinem Heli. Und was davon nach dem nächsten Crash übrig bleiben wird, darüber lohnt es sich schon mal nachzudenken ;)
Running Man
09.04.2004, 12:18
Mich wundert nur langsam, dass keiner der Leute, die die Lipos schon länger einsetzen und bereits "gecrashed" haben, von einem Flammenmeer berichtet hatt. Ich kenne eigentlich nur Horrornachrichten von Problemen beim Laden der Zellen.
Mich würden hier Wortmeldungen von Leuten interessieren, die tatsächlich schon Crashs hatten. Die Lipos werden ja doch schon von vielen Leuten geflogen. Da würde es mich wundern, wenn da noch nichts passiert ist. Mir ist der Erfahrungsaustausch wichtig. Wenn sich herausstellt, dass man sich keinen Crash leisten DARF, dann verkaufe ich meine Lipos wieder. Aber im Moment sieht es ja nicht so aus, als ob die Gefahr sooo groß ist. Mal sehen, was die Erfahrungen des Sommers zeigen.
(Ich selbst habe schon zwei Abstürze gesehen, aber nie wurden die Packs dabei beschädigt. Es war ein Eolo und ein Logo20)
Steffen Schröck
09.04.2004, 13:34
Hi Markus,
vor 2 Wochen hab ich meinen Rebell mit ThunderPower's gecrasht. Voll auf die Nase(seitlich). Der Pack hatte an der Ecke wo er draufgeplumpst ist, ein paar Abschürfungen am Schrumpfschlauch und ein sehr sehr winziges Löchlein, durch das man die Aluhülle gesehen hat. Dem Pack ist aber nichts passiert. Funzt einwandfrei!
Ich pers. denke, dass um die Lipos mehr Wind gemacht wird, als wirklich nötig.
Sehe ich hier im Forum und auch in meinem Verein(von denen die sich damit noch nie beschäftigt haben und es nur vom Hören-Sagen kennen).
Meiner Meinung nach sind die nur gefährlich sobald sie in "ungeeignete" Hände kommen ;) :)
Uli Haslinde
09.04.2004, 13:34
Ich behaupte mal, daß sich momentan mehrheitlich Leute mit Lipos beschäftigen, die die nötige Vorsicht walten lassen. Das ist eine Folge des finanziellen Aufwandes und auch der Aufklärungsarbeit in den Foren und der Fachpresse.
Das wird sich aber ändern, die Preise fallen und langsam wird bekannt, was mit der Technologie möglich ist. Der Akku kommt in die Hände der alles Umbau und mindestens 2 C Ladestrom Fraktion...
Deswegen sollte man die Gefahren im Bewußtsein halten.
Ich fand den Vorfall mit dem abgebrannten Van schon recht eindrucksvoll und denkt jetzt bloß nicht, daß einem so eine Blödheit nicht selbst passieren kann.
Bonetti Leo
09.04.2004, 15:11
Hallo,
Brennen oder nicht brennen. Alle wollten mehr Energie. Kleiner Leichter. Irgendwo muss diese Geballte Leistung ja gespeichert sein. Das erklärt die höhere Gefahr des Lipos automatisch. Die Konion Zellen im Becher sind meines erachtens wohl die bessere Lösung auf Dauer. In Sub C grösse verfügbar und Hochstrom fest werden sich wohl viele darauf freuen. Auch ich. Bis anhin werde ich die Szene gut verfolgen und zusehen wie sich der Markt entwickelt. Dann wird auch auf Lipos umgerüstet. Bis dann werde ich meine normalen 2400 NiCd fliegen.
Gruss Leo
Kraeuterbutter
09.04.2004, 15:15
die Konions wären ja wirklich super..
wenns nur NC und Nimh gäbe...
aber wenn ich mir dann die "richtigen" Lipos anschaue...
gleicher PReis (Kapazitätsmässig umgerechnet) wie die Konions..
aber
bei gleichem Gewicht doppelte Kapazität..
hmm..
Uli Haslinde
09.04.2004, 15:23
Ja, habe mir die auch in Betracht gezogen. Aber bei mind. 3P deutlich zu schwer. Leistungsgewicht ist fast doppelt so hoch wie bei z.B Irates
hallo
ich bin schon öfters mit lipoly runtergefallen, durch die kohleplatten die ich immer zum einpacken der akkus verwende ist dennen dabei noch nie was passiert
ich fliege auch die konion 4s3p zum testen sind ungefähr vergleich bar mit gp3300 nur ein paar hundert gramm leichter.
gruß stefan
Kraeuterbutter
09.04.2004, 15:37
sprich:
Gewicht ungefähr ähnlich den 1950FAUP (1900mAh)
Kapazität aber wie bei GP3300
So, heute muss ich leider auch wieder einen Beitrag zu dem Thema schreiben.
Warum?
Habe heute den Joker massiv geerdet.
Meine Actronic hat sich 'ausgelötet', und ich hatte am höchsten Punkt eines Loopings einen Motorabsteller. Leider ist mir eine weiche Autorotation nicht mehr geglückt.
Fazit:
Landegestell und untere CFK-Chassisteile zerstört (obere Chassisteile wurden auch in Mitleidenschaft gezogen), die Actronic und der Thunderpower 10s4p habens quasi auch nicht überlebt: (und ein paar andere Kleinigkeiten)
fast sämtliche Zellen sind in ihrer Breite gestaucht, wenn man die Zellen von vorne ansieht sind sie in der Mitte geknickt, den Joker vertraue ich den Zellen nicht mehr an.
Aber trotz der massiven Deformierung:
Weder eine geplatzte oder aufgeblähte Zelle, noch habe ich einen Feuerlöscher gebraucht.
(Tut aber trotzdem weh) ;(
Ich hatte zwar schon einen neuen Pack in der Finanzplanung, aber zusätzlich zum alten. :(
Werden wir das Budget wieder mal umstossen, einen neuen Regler und noch ein Pack ordern.
Heisst: Wieder mal viele Überstunden machen, und hoffen, dass die auch wer auszahlt ;-)
Ergo: Abstürze sind nicht geeignet, den Akkubestand zu erweitern, da die Ersatzteilkosten die Rücklagen für Neukäufe auffressen. :D
Bye
Lukas
Running Man
12.04.2004, 23:11
Hallo Lukas,
aufrichtiges Beileid. Da hat es Dich ja ganz schön erwischt.
Was war denn mit der Actronic los? Wurde sie sehr heiß? (Meine bleibt immer recht kühl)
Hi!
War ein erweiterter Pilotenfehler. Hatte den Lüfter (noch) nicht wieder montiert.
Dafür den Actro massiv gefordert, auch im Teillastbereich. Und viel geflogen in letzter Zeit.
Merke:
Wo gehobelt wird, da fallen Späne.
Wer die Abstürze nicht verkraftet, emotionell wie finanziell, sollte weniger/vorsichtiger/gar nicht Eheli mit Lipoly fliegen. ;-(
Bye
Lukas
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