Vollständige Version anzeigen : Paddel mit Lehre einstellen
Harry-Kedi
11.04.2004, 11:43
Hallo,
Wetter ist bei uns hier nicht besonders Helifreundlich.
Also dachte ich mir probier halt die neu erworbenen Paddellehren aus.
Was ich dabei feststellen musste ist folgendes:
Paddel mit leicht +Grad eingestellt, keine Absicht, Luftblase in der Libelle links, Hauptrotor gedreht und die Einstellung verändert sich.
Ausgangspunkt: Luftblase in der Libelle links = + °
viertel Umdrehung des Hauptrotors: Luftblase in der Libelle in der mitte
halbe Umdrehung des Hauptrotors: Luftblase in der Libelle rechts
dreiviertel Umdrehung des Hauptrotors: Luftblase in der Libelle in der mitte
ganze Umdrehung des Hauptrotors: Luftblase in der Libelle wieder links.
Ist das Normal?
Ist mir bisher nie aufgefallen.
Gruß
Harry
Eddi E. aus G.
11.04.2004, 11:52
Hi.
Kann eigentlich nur sein, wenn der Heli nicht auf einer
absolut waagrechten Unterlage steht, oder?
Oder die Hauptrotorwelle ist in eine Richtung geneigt
(Mechanik oder Landegestell "schief").
Gruß
EE
Christian Rose
11.04.2004, 11:53
Hi,
ist nicht normal - sollte (vorausgesetzt Heli steht gerade) nicht vorkommen.
Lösung:
Entweder sind die Gestänge zur Paddelstangenanlenkung (vom Pitchkompensator aufwärts) nicht gleich lang bzw. die Hebel auf der Paddelstange nicht rechtwinkling.
Schau mal in dieser Richtung nach :)
Gruß
Christian
martin_fuerst
11.04.2004, 11:59
Hi,
Einige Möglichkeiten:
- TS nicht wirklich 90 Grad zur Rotorwelle eingestellt
- Gestänge zu den Paddelstangenanlenkern ungleich lang
- Anlenkhebeln der Paddelstange nicht passend eingestellt, wenn TS
auch perfekt steht, aber der Rest nimmer in Relation zur Blattlagerwelle
als Bezug...
- Viel Luft in der Anlenkung
Eher seltener:
- Welle Krumm
- Zentralstück nicht perfekt
....
....
P.S:
Ich hab noch nie Libellen gebraucht, 1m Kohlerohre auf den
Paddellehren....da ist auch egal wie wo der Heli steht, denn Bezug
ist immer die Blattlagerwelle (Perfektionisten bauen die Blatthalter ab
und stecken ohne O-Ringe eine Welle zum Peilen durch)
LG
Martin
Hallo Harry,
welche Paddellehren benutzt Du denn?
Ich habe die von Vario, wo man die Libelle in der Lehre justieren kann/muß.
Vielleicht ist das bei Dir auch der Fall.
Anstonsten wie schon meine Vorredner sagten.
Gruß
Frank
Harry-Kedi
11.04.2004, 12:08
Hi,
Danke für die Hinweise.
Dann werde ich mal auf die Suche gehen, ist ja Ostern. :D
@Frank
Von K&S Artikel-Nr. KS0624 Stabilisator Einstelllehre.
Sind aber ohne Libellen, die habe ich gestern aus einen Baumarkt besorgt und auf die Lehren geklebt.
Gruß
Harry
Christian Kuhlmann
11.04.2004, 12:43
Hallo Harry!
Ich denke der Fehler sitzt etwas tiefer.
Fang nochmal bei einer absolut sauberen Ausrichtung der Taumelscheibe an. Mit dem Auge ist es ohne Hilsmittel sehr schwer zu sehen ob diese wirklich 90 Grad zur Rotorwelle steht.
Hier hilft auch ein Hilfsmitte, so wie z. B. eine Lehre die zwischen Taumelscheibe und Domlager gelegt wird. (welches ja auf jeden Fall 90 Grad zur Hauptrotorwelle stehen sollte)
Wenn hierbei nicht sorgfälltig gearbeitet wird ist es nicht möglich die Paddel sauber auszurichten. Die passen dann immer nur in einer Stellung des Rotorkopfes. Drehst du um 180 Grad weiter ist alles wieder schief.
Erst wenn hier das Optimum erziehlt wurde fange ich an die Gestänge zum Pitchkompenstor und zum Rotorkopf auf gleiche Längen zu bringen.
Ich glaube Marc Jurig hat in einer Rotorausgabe einen sehr lesenswetren und anschaulichen Artikel zu diesem Thema veröffentlich.
Als ich den damls gelesen habe ist mir ein Licht aufgegangen, Die Padeleinstelerei hat mich vorher wahnsing gemacht.
Gruß
Christian
Harry-Kedi
11.04.2004, 12:51
Hi,
nochmals Danke.
Es ist die TS, es war die TS.
So jetzt stimmt's.
Übeltäter war und ist der Heli-Schwerpunkt = Hecklastig. Auf dem Platz die TS so eingestellt das er sich beim Schweben neutral verhält, also Nick nach vorne.
So jetzt muss ich mich um den Schwerpunkt kümmern. Weiss nur noch nicht was ich machen soll. Den Empfängerakku habe ich schon etwas nach vorne geschoben, reicht noch nicht.
Gruß
Harry
Eddi E. aus G.
11.04.2004, 13:06
Hm, also wenn man den Kopf 180° dreht, und wieder alles schief ist, dann ist wirklich was schief. Das andere Paddel ist dann exakt in der Stellung des einen (und umgekehrt).
Ich denke gleichlange Gestänge und waagrechte Taumelscheibe sind unabhängig voneinander zu sehen, sonst könnte man mit dem einen ja das andere kompensieren ... was bei einem rotierenden System aber kaum möglich sein sollte, sonst müsste die Taumelscheibe ja ständig mittaumeln, um das zu kurze Gestänge z. B. zu stützen ... vielleicht liege ich aber da auch falsch?
Bei meinem Silence entfällt das, rigid, gleichlange Gestänge = gut.
Und bei der Hornet sind zumindest diese Gestänge fix.
Ok, beim nachgerüsteten Bell-Hiller-Mischer musste justiert werden, aber auch da war mit gleichlangen Gestängen alles in Butter. Paddel parallel/waagrecht zum Zentralstück bzw. der Blattlagerwelle (wenn's da eine gäbe) und damit auch zum Gegenüber eingedreht und gut.
Bei meinem Whisper in der "guten alten Zeit" war's auch "so einfach".
Gruß
EE
siXtreme
11.04.2004, 13:14
Überprüfen des Schwerpunkts ist ganz einfach:
Den Heli an einem Blatthalter greifen, diesen in die Messerfluglage drehen und schauen wo er sich hin dreht.
Fällt das Heck nach unten ist er Schwanzlastig, andersrum Koplastig.
Leichte kopflastigkeit ist von Vorteil. Er darf auch neutral sein. Aber keinesfall Schwanzlastig --> besch... Flugverhalten bei hoher Vorwärtsfahrt.
Gruß Robert
vBulletin® v3.8.0, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.