Vollständige Version anzeigen : Rückwärtsloop - Heck dreht weg ?
Moin,
ich habe heute mal ein paar neue Figuren probiert, die ich vorher am Sim geübt hatte.
Ich habe das merkwürdige Problem, dass mein Heck total ausbricht, das aber nur bei einer ganz bestimmten Figur, wenn ich einen Rückwärtslooping fliege.
Heli mit dem Heck zu mir, Nick ziehen und etwas Pitch wegnehmen und der Heck fliegt rückwärts auf mich zu und nimmt Fahrt auf. Dann Nick drücken und danach Pitch geben am Scheitelpunkt wieder ein klein wenig negativ Pitch - und genau jetzt in Rücklage dreht das Heck um exakt 180° weg, der Heli liegt auf dem Rücken aber jetzt wieder mit dem Heck zu mir.
Ich habe das ein paar Mal probiert, es war absolut reproduzierbar. Einmal habe ich den Loop einfach durchgezogen und der Heli kam danach mit der Nase auf mich zu, die anderen Male bin ich mit Roll ausgestiegen.
Das Problem tritt nur mit dem Rex 450 Pro auf, beim 500er 3G klappt es wie vorgesehen.
Der T-Rex 450 Pro fliegt mit einem KDS N590 Heckservo und KDS900 Gyro. Regleröffnung mit Align RCE-BL35X/RCM-BL450M im Steller V-Kurve 90-85-80-85-90, Pitch zyjlisch 6,5°, kollektiv 11,5°.
Das Heck ist sauber eingestellt.
Der Gyro kann es eigentlich nicht sein, das Heck steht bei allen Figuren, die ich fliege (Looping, Rolle, 540-Stall-Turns, Rainbows), astrein und es zuckt auch nichts. Gyro-Gain im HH ist bei 35% (Futuba).
Selbst wenn ich den Heli mit vollem Pitch in den Himmel schieße und dann mit vollem negativ Pitch schlagartig runterhole und dann wieder nach oben knalle - selbst mit absolut harten Pitchwechseln - das Heck steht absolut ruhig.
Ich habe keine Ahnung was das ist... :dknow:
- Drehzahl noch zu gering ?
- Plastikheckrotorblätter gegen Carbon austauschen ?
Wer kann mir helfen ?
LG
Hennes
An der Heckrotorleistung kann es eigendlich nicht liegen da am Scheitelpunkt das Heck am wenigsten Leistung benötigt.
Tornadoxt
27.06.2011, 06:38
Das Problem hatte ich auch schon bei meinem T rex 450 V2. Der hat zwar Riemen und kein
Starrantrieb und doch haben sie etwas gemeinsam.
Bei beiden erfolgt die Kraftübertragung vom Hauptzahnrad als erstes über das kleine Zahnrad
des Heckrotorgetriebes.
Jetzt weiss ich nicht ob die Qualität von Align beim Pro gebessert hat ,jedenfalls hatte ich genau die selben Probleme wie du.Habe dann nach langem suchen gemerkt das eben dieses
kleine Zahnrad nicht 100% fest sitzt, bei Vorwärtsflügen macht sich das gar nicht oder selten bemerkbar, Rückwärts dann schon.
Versuch mal ob du das Zahnrad drehen (vorher natürlich ausbauen) oder sonst wie bewegen kannst.
Wenn ja, runterziehen und mit Flexiblem Sekunden Kleber oder 2 Komponenten Kleber fixieren.
Bin fast sicher das es daran liegt.
Gruss,
Guido.
Wenn ich z.B. einen Looping (Backflip) zur Hälfte fliege, den Heli dann auf dem Rücken Richtung Boden fliege und dann mit Nick drücken und negativ Pitch wieder in die entgegengesetzte Richtung, dann geht das Heck manchmal 10-20° weg, aber nur, wenn ich ziemlich grobmotorisch negativ Pitch reinhaue.
Aber das ist nicht so, wie beim beschriebenen Rückwärtslooping. Dabei ist das, als wenn das Heck für einen Moment komplett weg ist. Und es sind auch immer exakt 180°. Und da gebe ich ja nur einen Hauch negativ Pitch.
Ich werde das mal zerlegen, aber das heißt ja, dass das kleine Zahnrad nicht fest auf der Welle sietzt und dann durchdreht. Das sollte es doch aber nur, wenn auch entsprechendes Moment vom Heckrotor entgegenwirkt und das sollte in der Situation ja relativ gering sein.
Danke erstmal, ich werde das mal probieren und berichten, ob es geholfen hat.
Tornadoxt
27.06.2011, 12:57
Ja,
Wenn du schon am zerlegen bist, prüfe auch das Kegelrad welches dann die Starrantriebswelle
antreibt.
Natürlich hast du recht,das sollte eigentlich sitzen. Denk mal einfach so, da wird ein Stück Plastik
mit Metall verbunden.Scheinbar klappt das manchmal nicht so 100%.
Und prüfe ganz genau. In meinem Fall war es nicht so das das kleine Zahnrad sich leicht drehen liess ,sondern da musste man schon kräftiger ran, sonst hätte ich da auch ewig weiter
gerätselt.
Es kann natürlich auch bei allen anderen Teilen der Heckkraftübertragung welche Plastik auf
Metalverbindungen (z,B. Heckrotorwelle) sind zu solchen Durchrutschern kommen.
Hoffe du kannst den Fehler finden.
möglicherweise kann der Servo nicht die nötigen Stellkräfte aufbringen. Rückwärtsloopings sind ziemlich extrem, normalerweise verwendet der Kreisel kaum so viel Blattwinkel.
Ich würde vielleicht mal unter "Rotormomentgewichte" (Chinese Weights) nachschauen.
Hast Du "Flip the Grip" gemacht?
Hatte so ein ähnliches Symptom bei meinem, nur dass er bei anderen Figuren ausgebrochen ist. Seitdem ich die blatthalter gedreht habe, ist dieses Problem weg!
Edit: am Heck fliege ich die 59er Radix.
So, habe mal zerlegt und die Zahnräder (das Kleine und die Kegelräder) sitzen alle bombenfest, das kann es nicht sein.
Der Link zu den Chinese Weights ist tot :hollau:
Hast Du "Flip the Grip" gemacht?
Hatte so ein ähnliches Symptom bei meinem, nur dass er bei anderen Figuren ausgebrochen ist. Seitdem ich die blatthalter gedreht habe, ist dieses Problem weg!
Welche Blatthalter, Hauptrotor oder Heckrotor ? Die sind aber doch symetrisch. Verstehe ich jetzt nicht :dknow:
Was ist denn am Rückwärtslooping so extrem ?
Hi,
ist bei meinem 450pro genauso und war bei meinem SEv2 ebenfalls, allerdings nur bei Vollpitch (neg.). Wenn ich das mit Gefühl ohne Vollpitch fliege, hält das Heck. Ich hab auch schon die Plastikblätter gegen Carbon getauscht, immer noch dasselbe.
Versuch mal, mit schneller Fahrt eine Pirouette im Uhrzeigersinn (also in dieselbe Richtung wie der Hauptrotor dreht) zu fliegen. Geht auch nicht, der Heli stoppt die Pirouette nach ca. 45° und zieht sie erst schlagartig rum, wenn der Heli langsamer wird.
Ich vermute mal, dass das Heck vom 450er einfach nicht genug Kraft hat. Kann man nur durch größere Heckblätter oder Mörderdrehzahlen beheben. Meine größeren Helis haben kein Problem mit diesen Manövern, ausser bei geringer Drehzahl.
Gruß, Tommi
Schau mal hier (http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=141353&highlight=Flip+the+grip)
Schau mal hier (http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=141353&highlight=Flip+the+grip)
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann kommt der Heckrotor einfach ein wenig mehr nach aussen und hat dadurch bei Mittelstellung mehr Vorlauf.
Das macht Sinn, da bei korrekter Einstellung im Normalmodus ich nicht zu beiden Seiten gleich viel Weg habe.
Limit im Gyro, so dass er jeweils bis zum Ende fährt, ist auf 65% und 125% eingestellt, also sehr unterschiedlich.
Aber von Blatthalter tauschen habe ich nichts gelesen, stehe irgendwie auf dem Schlauch :hollau:
garfield2412
27.06.2011, 16:55
hi,
mein 450er dreht auch beim rückwärtsloop raus.
momentan behelf ich mir halt dadurch nicht so heftig zu pitchen, dann tritt das nicht auf ;-)
flip the grip hört sich gut/plausibel an.. schon oft gelesen, nie umgesetzt, ich glaube es wird zeit das zu tun!
Suche mal nach Flip the Grips, gibt's von finless Bob ein video.
Du musst die heckanlenkungen abschrauben und drehen, danach auch die blatthalter und die Blätter. Gyrowirkrichtung und servopolung umkehren. Jetzt sollte ein leichter Vorlauf auf den Blättern sein, wenn die pitchhülse in mittelstellung ist.
Probier's aus!
garfield2412
27.06.2011, 17:02
Suche mal nach Flip the Grips, gibt's von finless Bob ein video.
Du musst die heckanlenkungen abschrauben und drehen, danach auch die blatthalter und die Blätter. Gyrowirkrichtung und servopolung umkehren. Jetzt sollte ein leichter Vorlauf auf den Blättern sein, wenn die pitchhülse in mittelstellung ist.
Probier's aus!
danke! ja die videos kenne ich.. ich sag ja: schon einiges drüber gelesen/gesehen, nie probiert ;D
mein 450er liegt ja astrein in der luft und fliegt 1a.. (mit ausnahme von rückwärts-loops) aber vermutlich wirds mir das heck auch bei einem versuch eines rückwärts-rücken-kreises oder funnel rausdrehn...
Mach den mod mit den Heckblatthaltern! Ist quasi ein MUSS beim 450 Pro!
Ich bin zu blind, ich finde nix ! :unsure:
Ich will mich nicht auf Helifreak registrieren müssen, um das Video zu gucken.
YouTube-Suche -> kein Ergebnis
GoogleSuche -> Links auf Helifreak
Hier suchen -> Links auf Helifreak
noch ein Stefan
27.06.2011, 19:37
Also von Flip the Grips halte ich nicht besonders viel, besser ist es die Hecknabe etwas weiter aussen zu klemmen, so passt die Verteilung des Weges und zusätzlich gewinnt man sogar noch etwas Weg am Heck. Heckservohebel nur 7,5mm statt der empfohlenen 10mm. Das Heck hält sehr gut, auch bei weniger Drehzahl, Rückwärtsloopings sind damit gar kein Problem.
Gruß Stefan
garfield2412
27.06.2011, 19:38
Ich bin zu blind, ich finde nix ! :unsure:
Ich will mich nicht auf Helifreak registrieren müssen, um das Video zu gucken.
YouTube-Suche -> kein Ergebnis
GoogleSuche -> Links auf Helifreak
Hier suchen -> Links auf Helifreak
auszug von hier:
Trex 450 Pro build videos - HeliFreak (http://www.helifreak.com/showthread.php?t=132747)
Zitat:
OK so here is my mod to fix it. You don't have to do this as we all know the heli flys stock but for rate mode flying setup I see NO other way! As far as I can tell it is impossible to setup rate mode without binding. Well I found a solution.
Video Link -> Simple Tail mod! Flip the grips! (70 Megs) (http://video.helifreak.com/?subpath=/finless/trex450pro&filename=mymod.wmv)
aber ich weiss nicht ob du es ohne anmeldung ansehen kannst... probier mal!
Ja, das habe ich schon gefunden, aber es erfordert eine Anmeldung :hollau:
garfield2412
27.06.2011, 19:55
Ja, das habe ich schon gefunden, aber es erfordert eine Anmeldung :hollau:
auch wenns jetzt konkurrenzforenwerbung ist: anmeldung lohnt sich ;-)
macht spass auch mal zu sehen was die heli-welt auf der andren seite des teichs macht und ausserdem hat es den netten nebeneffekt sein englisch zu verbessern :-)
Irgendwo wurde das Thema durchgekaut, worauf ich bei meinem 450Pro das mal so gut ich konnte vermessen habe!
Allerdings war da das Heck bereits umgebaut und andere die es noch nicht umgebaut hatten, haben leider nicht nachgemessen!
Zunächst muss man wissen, das die Ausschläge nicht gleich sein dürfen, da sonst der Heli mit dem Drehmoment schneller dreht als zur anderen Seite!
Wenn ohne Umbau der Heli im Normalmodus des Kreisel beim Schweben am Gestänge getrimmt wird bis er nicht wegdreht, hat man keinen rechten Winkel zwischen Gestänge und Umlenkhebel, da wie auch hier schon erwähnt, das Heck vermutlich falsch konstruiert wurde, wodurch der Vorlauf in die falsche Richtung steht!
Nach dem Umdrehen der Blatthalter und Blätter, dem umkehren der Servolaufrichtung und der Kreiselwirkung, muss wie oben beschrieben im Normalmodus neu am Gestänge getrimmt werden!
Danach hat man den Umlenkhebel nahezu rechtwinklig zum Gestänge und gleichzeitig den zum Schweben benötigten Vorlauf der Heckblätter!
Geringe Differenzen können aufgrund der Drehzahl und der verwendeten Blätter entstehen!
Misst man jetzt die Ausschläge nach, stellt man fest, das sie gegen das Drehmoment größer als mit dem Drehmoment sind!
Da der Umbau kein Geld kostet, kann ich jedem der Probleme aufgrund seines Flugstil hat den Umbau einfach auszuprobieren!
Vielleicht findet sich hier jemand der vorher/nachher die Winkel nachmisst!
Hab mir jetzt mal den 500er und den 450er angeguckt...und ich glaube jetzt ist der Groschen gefallen :)
Die Umlenkhebel sind keine 90° Grad Winkel, sondern beim 500er sind es ca. 80° und beim 450 genau umgekehrt ca. 100°.
Umdrehen heißt, die Blatthalter (und Blätter) und Befestigungen so umdrehen, dass der Heckrotor gegen das Drehmoment arbeitet, wenn die Heckpitchhülse nach aussen wandert (normalerweise ist das umgekehrt). Servo- und Gyrowirkrichtung natürlich ebenfalls umkehren und dann hat man mehr Richtung gegen das Drehmoment als mit (sonst leider umgekehrt).
Das macht Sinn, ich werde das mal morgen ausprobieren, aber ich glaube, dann kommt gleich das nächste Problem auf mich zu: Die Anlenkstange zum Heckservo ist dann zu kurz !!! :unsure:
Da gucken jetzt schon noch 5-6 Gewindegänge auf beiden Seiten raus und mein Heckservoarm steht in der Neutralstellung jetzt schon nicht ganz 90° zur Anlenkstange. Wenn ich das so umbaue, dann muß der für die Neutralstellung noch mehr nach hinten wandern, da für Neutralstellung (Heck hält im Normalmodus) die Pitchhülse ja dann nicht mehr etwas innen von der Mitte der Heckwelle stehen muss, sondern aussen von der Mitte.
Und das Gestänge weiter rausschrauben... ich weiß nicht ob dann noch genug Gewindegänge in der Kugelpfanne sind :hollau: Und ja, ich habe das Heckservo schon so herum eingebaut, dass die Servoachse weiter zum Heck des Helis steht.
Und das Heckservo nach hinten verschieben geht beim Pro ja nicht, Mist... :P
Super, wieder einer der es erkannt hat! Hoffentlich sind damit die Probleme beseitigt!
Schaue zunächst, ob das Heckrohr vorn und hinter ganz drin ist!
Wenn Du das Servo ausbaust, kannst Du am Halter versuchen etwas wegzufeilen und das Servo beim festschrauben nach hinten drücken!
Und ich habe neue Gelenke verwendet und vorher an der Schubstange mit dem Filzstift Markierungen gemacht um zu sehen wie weit die Gelenke eingedreht sind!
Du solltest auf jeden Fall im Normalmodus des Kreisel schweben und am Gestänge Trimmen!
Erst danach die Endanschläge einstellen und auf HH umstellen!
>> Super, wieder einer der es erkannt hat!
würde mir dabei die Frage stellen, ob
a) Align keine Ahnung von Hubschraubern hat oder
b) hier vielleicht auf dem fruchtbaren Nährboden eines Forums eine Lösung für ein Problem gewachsen ist, dass nicht existiert.
Das 450 Pro Heck funktioniert so, wie es aus der Schachtel kommt.
Selbst habe ich den Heckservo mit Teilen vom 450 SE V2 auf's Heckrohr verlegt, das allerdings aus anderem Grund.
Das die keine Ahnung haben, hat niemand gesagt!
Da mir die Quellen fehlen, bin nicht nur hier angemeldet, hatte ich die vermuteten Gründe nicht genannt!
So wie es irgendwo geschrieben stand, wurde der 450Pro ursprünglich als Linksdreher entworfen!
Ob das so ist, kann ich nicht bestätigen!
Auch andere Firmen bauen schon mal Mist! Kann man jeden Monat in der ADAC Zeitung in der Rubrik Rückruf nachlesen!
Und Carson z.B. hat seinen 250se wegen Konstruktionsfehler aus dem Programm genommen, nur einige Händler haben das Ding einfach weiterverkauft!
>> Linksdreher
>> Konstruktionsfehler
mir tun die Anfänger leid, die sich von so einem Forum sachkundigen Ratschlag erhoffen. Wirklich.
Anbei zwei Bilder von einem Serien-Heck, maximaler Anstellwinkel in beide Richtungen. Durch die Programmierung begrenzt, nicht die Mechanik.
Die "Chinese Weights" sind nur notwendig, weil ich mit einem 8g Heckservo fliege anstelle des vorgesehenen 9257-25g-Backsteins.
Unter dem 90-Grad arm sieht man ein blaues Stück Silikonschlauch, das Schlupf verringert. Braucht man allerdings auch nicht.
Und die Kugel ist von einem 700er runtergeschliffen, weil ich gerade keine andere zur Hand hatte.
Ansonsten ist dies wahrscheinlich der extremste 3D-Heli, den ich besitze, und das sind einige :)
Christian Damm
28.06.2011, 16:59
Bei mir haben sich die Flugeigenschaften dank Flip the Grip deutlich verbessert. Da ich mit dem Gy401 ja nicht links und rechts seperat limitieren kann, hatte ich mit dem Originalheck deutlich unterschiedliche Drehraten links und rechts. Jetzt steuern sich beide Seiten gleich. Ich empfehle daher den Mod! Zumal er nichts kostet, keine große Sache und jederzeit reversibel ist. Einfach mal probieren! Denn ich bin sicher, dass die FlipGrip-Skeptiker es nie probiert haben.
die Idee ist ziemlicher Bockmist, weil Du in die "schwierigste" Richtung (d.h. Heckrotor bläst nach aussen) die Steuerstange auf Zug belasten willst, nicht auf Druck. Die verwindet sich sonst.
Man kann möglicherweise (!) mit 401 das Servo-Horn etwas schräg aufsetzen, um die Wege anzugleichen.
Aber wenn Du unterschiedliche Drehraten im Heading-Hold Modus (LED) bekommst, dann ist etwas grundlegend falsch. Und das liegt weder am Heli noch am Kreisel.
Christian Damm
28.06.2011, 17:26
Naja ob Bockmist oder nicht. Für mich ist es so nun besser wie für viele andere auch. Mehr intressiert mich auch nicht, da der Pro jetzt mein Paddel-Trainings/Bolzhure ist. Bei größeren Helis setze ich momentan und in Zukunft nicht mehr auf Align. Align Helis sind nicht schlecht. denke so bewertet mans am besten. Zum Thema Gestänge unter Druck: Bert Kammerer hat damals ein CfK-Rohr als Hecksteuerstange verwendet. Bei meinen bescheidenen Flugkünsten ist nicht von Nöten. So einige andere haben darauf verzichtet da das Original Gestänge den Belastungen gewachsen scheint.
Mit dem Zug und Druck muss ich Dir recht geben und bei mir mal nachschauen, habe darauf bisher nicht geachtet!
Aber alles andere ist bei Deinem Heli nicht in Ordnung, das sage ich jetzt einfach mal so!
Dein Umlenkhebel ist bei einem Vollausschlag fast rechtwinklig und die Ausschläge nach beiden Seiten gleich, was auf keinen Fall richtig ist!
Wenn Du aber so zufrieden bist, lasse es so, aber lasse auch andere den Versuch machen ob sie dadurch Ihre Probleme wegbekommen!
*seufz*
Begehe mal wieder die Ursünde schlechthin, schreibe als nicht-Anfänger in einem sog. "Anfängerthread".
Auf das Risko hin, dass mir wieder "Arroganz", "Überheblichkeit" usw vorgeworfen wird - was mir im übrigen sch...iemlich egal ist, denn vielleicht hat die Sache ja nur für einen einzigen Mit-Flieger was gebracht, und dann war's das wert.
Also:
Einen Standard-Heli aus Standardbauteilen zusammenzubauen ist nicht ganz einfach. Man braucht Erfahrung, in erster Linie.
Aber es ist kein Hexenwerk. Da von "Konstruktionsfehlern" zu sprechen ist schlichtwegs Schwachsinn. Und wenn man sich die Stückzahlen von 450 Pro und 401 Kreisel ansieht, schlicht bizarr. Der 401 ist ein ziemlicher Dinosaurier, aber dass er funktioniert steht ausser Frage. In den 450er ist wahrscheinlich mehr Know-how eingeflossen als in die meisten anderen Helis zusammen.
Mein Rat an Anfänger wäre, sucht Euch den Rat vielleicht von jemandem, der keine Probleme mit seinem Heli hat die solcher wunderlichen Lösungen bedürfen.
Vielleicht schiesse ich nachher mal ein Video von meinem 450er, um zu zeigen wie weltfremd solche akademischen Überlegungen sind.
Und: Du kannst - wenn Du Wert darauf legst, mir ist es "wurscht" - da einen 90-Grad Winkel erreichen, weil der Ball auf dem Heckservo ja nicht mittig sitzt. Das vergessen die meisten.
Also mit dem Zug hat Markus Recht, und ich habe ja das Problem, dass meine Anlenkstange erstmal zu kurz ist, da müßte ich mir erst selbst eine basteln oder die Löcher im Halter zu Langlöchern machen. Denn das Heckrohr steckt tatsächlich schon bis zum Anschlag drin.
Und Markus hat ja auch geschrieben, dass er die Wege durch Programmierung begrenzt hat, nicht durch die Mechanik, es ist also alles bei ihm in Ordnung ;D
Die Servohebel nicht annähernd auf 90° stellen zu können ist auch nicht wirklich ein Lösung, mathematisches Stichwort 1. Ableitung der Sinusfunktion.
Anlenkstange vom Sport und Servo aufs Heckrohr ist auch nicht gut, dann wird der mir zu hecklastig.
Der KDS900 kann auch die Begrenzung für jede Richtung unterschiedlich setzen, das kann ich also auch machen. Unabhängig davon wie das Verhältnis der Wege ist, geht es aber ja bei mir darum, dass der absolute Weg und damit der Anstellwinkel gegen das Drehmoment des Hauptrotors zu klein ist.
1. Lösung: mehr Drehzahl, aber dann ist der Akku so schnell alle :lol:
2. Lösung: Flip the Grip, aber das hat IMHO doch eine ganze Menge Nachteile
3. Lösung: Die Einkerbung an der Heckrotorwelle weiter nach aussen dremeln schein mir am vielversprechendsten
Dass der Anlenkhebel eher 100° hat, ist wohl tatsächlich ein Konstruktionsfehler, aber hat keine Auswirkung auf den möglichen Weg gegen das Drehmoment. Lediglich der Winkel zur Anlenkstange ist dadurch suboptimal (siehe oben 1. Ableitung Sinusfunktion), da man dadurch im Extremfall soetwas wie ein negatives Expo bekommt.
Der eigentliche Grund für mein Problem wird aber wohl meine Grobmotorik sein, wenn man den Rückwärtsloop etwas größer und runder und mit besserem Pitchmanagment fliegt, wird das Heck wohl halten.
*seufz*
Begehe mal wieder die Ursünde schlechthin, schreibe als nicht-Anfänger in einem sog. "Anfängerthread".
Auf das Risko hin, dass mir wieder "Arroganz", "Überheblichkeit" usw vorgeworfen wird - was mir im übrigen sch...iemlich egal ist, denn vielleicht hat die Sache ja nur für einen einzigen Mit-Flieger was gebracht, und dann war's das wert.
Also:
Einen Standard-Heli aus Standardbauteilen zusammenzubauen ist nicht ganz einfach. Man braucht Erfahrung, in erster Linie.
Aber es ist kein Hexenwerk. Da von "Konstruktionsfehlern" zu sprechen ist schlichtwegs Schwachsinn. Und wenn man sich die Stückzahlen von 450 Pro und 401 Kreisel ansieht, schlicht bizarr. Der 401 ist ein ziemlicher Dinosaurier, aber dass er funktioniert steht ausser Frage. In den 450er ist wahrscheinlich mehr Know-how eingeflossen als in die meisten anderen Helis zusammen.
Mein Rat an Anfänger wäre, sucht Euch den Rat vielleicht von jemandem, der keine Probleme mit seinem Heli hat die solcher wunderlichen Lösungen bedürfen.
Vielleicht schiesse ich nachher mal ein Video von meinem 450er, um zu zeigen wie weltfremd solche akademischen Überlegungen sind.
Und: Du kannst - wenn Du Wert darauf legst, mir ist es "wurscht" - da einen 90-Grad Winkel erreichen, weil der Ball auf dem Heckservo ja nicht mittig sitzt. Das vergessen die meisten.
Also wie gesagt: Bei mir hat das drehen der Blatthalter geholfen das Heck des 450 Pro spürbar zu verbessern! Nach dem Umbau steht trotz leichtem Vorlauf in der Grundposition noch reichlich Weg zur Verfügung, was im Urzustand definitiv nicht so ist!
@G.K.,
Das Du keine Ahnung hast, hast Du gerade selbst bewiesen!
Das Heckservo beim 450Pro ist in seinem Halter nicht mittig, wodurch die Anlenkkugel je nach Abstand zur Drehachse nahezu mittig ist!
Und selbst wenn das nicht der Fall wäre, kann man die Rechtwinkligkeit immer noch durch versetzen des Servohebel bewerkstelligen!
Niemand hat bezweifelt, das der Heli nicht auch so fliegt, leider ignorierst Du auch die Frage nach dem gleichmäßigem Ausschlag, der beim Heckrotor nicht erwünscht ist, aber bei Dir noch vorhanden!
Das ist scheinbar in Deinen Augen so von Align gewünscht, oder wie erklärst Du Dir das?
Jetzt stellt sich die Frage wer hier den Anfänger verunsichert!
Und mal eine andere Frage, wenn Du ein 3D Setup eingestellt hast!
Wie stehen bei Dir bei 0° Pitch die Servohebel zum Gestänge an der Taumelscheibe?
@Hero67,
Würde der Umlenkhebel selbst an einer anderen Stelle befestigt, könnte man sich den Umbau mit seinen Vor-und Nachteilen schenken!
Die Heckwelle nach außen schleifen bringt nur zusätzlich Weg, hat aber den Nachteil das die Bohrung der Nabe nicht mehr ganz auf der Welle aufliegt!
Das wäre auch nicht tragisch, wenn die Passung enger wäre, so wie es ist, läufst Du Gefahr das sie leicht kippt!
Gehst Du weiter rein, kannst Du es auch so lassen!
Als saubere Lösung sehe ich nur wie schon oben erwähnt den Umlenkhebel zu versetzen, was sicherlich erheblichen Aufwand bedeutet oder eine längere Heckwelle muss her!
>>Das Du keine Ahnung hast, hast Du gerade selbst bewiesen!
also, nochmal zum Mitschreiben:
Die Drehachse des Heckservos ist beim T-Rex 450 Pro mittig. Dadurch ist die Kugel nicht mittig, und normalerweise kommt das auf der anderen Seite einem 90 Grad-Winkel ziemlich nahe.
Um zu beweisen, dass ich keine Ahnung habe, musst Du dich ein bisschen mehr ins Zeug legen.
Zur "Verunsicherung von Anfängern", hier ein kurzes Video von dem oben gezeigten Heli, der ja vom unqualifizierten Personal ach so falsch gemäss der Anleitung aufgebaut wurde. Ansonsten, planloses Rumgeballer, aber dass das Heck hält, sieht man im Prinzip wohl schon.
Weil die "Experten" mit Sicherheit da was dran auszusetzen haben, sei angemerkt, dass hier ein 8 g (oder 9 g) Heckservo am Werke ist. Ein Futaba 9257 ist etwa dreimal so schwer.
http://www.youtube.com/watch?v=0LkvYRwe4KQ
PS:
>> Lösung: mehr Drehzahl, aber dann ist der Akku so schnell alle
Da wirst Du allerdings wohl nicht drumrumkommen :)
So, habe noch mal bei mir nachgeschaut! G.K., Du hast Recht, die Kugel beim Heckservo ist nicht mittig, auch bei mir nicht/nicht mehr!
vlk
Das Heckservo beim 450Pro ist in seinem Halter nicht mittig, wodurch die Anlenkkugel je nach Abstand zur Drehachse nahezu mittig ist!
Und selbst wenn das nicht der Fall wäre, kann man die Rechtwinkligkeit immer noch durch versetzen des Servohebel bewerkstelligen!
Das Heckservo ist durch den Halter ca. 4,5-5mm aus der Mitte und ich hatte einen Servohebel von ca. 6-6,5mm womit ich nicht mehr beim MicroBeast limitieren musste und eigentlich alles ok war!
Hier war die Kugel also fast mittig und die Differenz bei der Länge des Anlenkgestänges vernachlässigbar! Da mir damit die Servowege zu lang erschienen, bin ich auf 10mm gegangen, wo die Kugel natürlich nicht mehr in der Mitte ist!
Da ich auch einen 250se habe, habe ich die mal verglichen!
Bei beiden ist der Umlenkhebel mehr als 90°, jedoch ist beim 250se und rechten Winkel des Umlenkhebel zum Gestänge der richtige Vorlauf gegeben!
Wie erklärst Du/Ihr das!
Einer von beiden Helis ist doch da falsch konstruiert!
verstehe ich allerdings nicht, warum das Heckservo "aus der Mitte raus" ist.
Siehe Bild unten. Weiss nicht, ob es da unterschiedliche Varianten gibt.
Das sollte ungefähr mit dem Winkel hinkommen, je nach Armlänge.
EDIT: Ist jetzt klar, der Halter ist zumindest auf dem Bild etwas einseitig. Ich finde das Teil gerade nicht.
Das -kann- man aber, je nachdem, was man will, so- oder so-rum aufbauen.
Genau, der Halter hat eine Asymmetrie von ca. 4,5 bis 5,0mm! Genau kann ich das im eingebautem Zustand nicht messen!
Den kann man aber nicht umdrehen, dann passen die Bohrungen im Chassis nicht und für das Servo sind unten Verstätkungsnuppen, damit die Schrauben auch genug Material fürs Gewinde haben!
Mich würde trotzdem Deine Meinung zu der Geschichte Vergleich mit 250se interessieren!
Noch was!
Lob für Deine Flugkünste!
Kannst Du den speed circle auch andersrum? Und bricht er da auch nicht aus?
Ich bin nach 10 Jahren Pause seit zwei Jahren wieder dabei und brauche für alles aufgrund meines Alters und nur gelegentlichem fliegen sicherlich länger!
Übe gerade am Sim Piroflips und Rücken-rückwärts!
Hallo,
ich habe mir das eben nochmal am 250er angeschaut. Ich habe irgendwie den Eindruck, die sind absichtlich unsymmetrisch konstruiert. Das würde auch Sinn machen, weil gegen das Hauptrotordrehmoment ja sehr viel höhere Belastung auftritt als in die andere Richtung. Aber das ist reine Spekulation. Und der 250er fliegt lange nicht so schön wie der 450er.
Ich meinte, das Servo-horn andersrum aufsetzen, so dass die Kugel links liegt. Nicht sicher, ob das Sinn macht, kann mich nicht mehr erinnern wie das damals aussah. Aber der Winkel sah halbwegs vernünftig aus.
Wegen 90 Grad und Nichtlinearität mache ich mir eigentlich keine so grossen Gedanken. Das ist ja über den Kreisel in einer Regelschleife drin, auf's Flugverhalten sollte der Fehler keinen grossen Einfluss haben (das wäre bei einer konventionellen Taumelscheibenanlenkung kritischer). Würde mich selbst aber in erster Linie auf Erfahrungswerte verlassen, theoretisch rechtfertigen könnte man so ziemlich alles.
Ja, die Kreise gehen prinzipiell in beide Richtungen.
Das übe ich für F3N ("backwards inverted figure 8"). Mit Heckrotor unten ist's etwas einfacher, den Auftrieb spürt man schon.
Besonders schön ist das Video meiner Meinung nach nicht, aber das Wetter ist super...
Für mich ist der 450er das "Arbeitspferd" zum Üben. Mit den grösseren Helis wird's nur einfacher, weil man mehr Zeit hat.
Bei mir ist beim 450er Ende, kann mir leider keinen größeren leisten und hätte gerne einen Logo 500 mit 6S!
Wenn der Servohebel auf die andere Seite kommt wird es noch schlimmer!
Wenn ich mal eine defekte Heckwelle habe, schaue ich mal wie das Kegelrad befestigt ist und ob man da nicht irgendwie eine längere machen könnte!
Ich glaube der Grund für das Verhalten ist mein Heckservo, der scheint nämlich bei mir hin zu sein.
Ich habe alles nochmal penibelst eingestellt und hatte danach schon beim Einschweben im Normalmodus immer wieder plötzliche "Heckwegdreher".
Schlußendlich habe ich zum Testen mal den Servo vom Gyro abgezogen und direkt am Empfänger angeschlossen. Wenn ich nun ein wenig Gier gebe und ein wenig an der Heckanlenkung zupfe, schlägt das Servo unmötiviert mit Vollauschlag in eine Richtung um nach einigen Zuckern wieder in der Mitte zu landen.
Das Teil ist hin, ich habe wohl einfach nur Glück gehabt, dass sich das im Flug nur bei den Rückwärtsloops gezeigt hat und er nicht einfach so abgeschmiert ist.
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