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Vollständige Version anzeigen : Lipos


Nico Niewind
02.08.2004, 10:04
Hat schon jemand von euch ``Langzeiterfahrung`` mit Lipoakkus im Heli?Stimmt es dass sie nach 50 Ladungen Kaputt sein sollen?Sonst wäre dass ne teure Sache im TD MP! :(

Timo Wendtland
02.08.2004, 10:11
Hi Nico,

kaputt gehen die Lipos nicht so schnell,
aber die Leistung lässt deutlich nach mit der Zeit.

Nico Niewind
02.08.2004, 10:17
Aber was gibt es für alternativen Konions nicht lieferbar die mamos Taugen nichts Lipos haben nach ner Weile kein Saft mehr! ?(

Eddi E. aus G.
02.08.2004, 12:45
Ich hab auf einem Pack (allerdings einem kleinen ... 3S) schon über 100
Zyklen und kann keine Verschlechterung der Leistung bzw. Flugzeit feststellen.

Allerdings belaste ich die Zellen auch nur mit etwas über der Hälfte der
zulässigen Belastung ... dafür lutsche ich sie gelegentlich aus bis auf die
letzten paar Elektronen.

Wenn man sie an den Leistungsgrenzen betreibt, mag die Lebensdauer
merklich sinken, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden,
ob er Reservekapazität mit "rumschleppt" oder auf Höchstleistung
trimmt.

Pfleglicher Umgang und v. a. Tiefendladungen vermeiden wird auf jeden Fall
auch Hochleistungspacks gut tun. Und regelmäßig Spannung checken und
ggfs. balancen, wenn nicht eh schon Elektronik verbaut ist, die das macht.

EE

PS Ein Formel 1-Motor hält auch nur ein Wochenende ... oft nicht mal das :rolleyes:,
ein Golf (brr) dafür eine ganze Generation lang ... oder?

RV
02.08.2004, 12:47
Also mein 1200 er geht jetzt so langsam kaputt ...

Also verschleißen sie auch.

Martin Balmer
02.08.2004, 15:28
Hallo

An der Schweizermeisterschaft startet ein Pilot mit E-Heli der Rest mit V-Heli.
E-Heli Spirit (http://www.hopemodell.ch/application_root/MainFrame.asp?SessionID=35191528&MAIN_KAT_ID=53) ausgerüstet mit LiPos.
Wie mir der Pilot mitteilte hat er über hundert Ladungen durch und fliegt immer
noch damit. Kaum eine Leistungsminderung.

Gruss
Martin B.

Nico Niewind
02.08.2004, 22:14
Ich habe inzwischen schon zwei 1200 und ein 1500 Lipo in nem Debronflieger "verflogen"!

Eddi E. aus G.
02.08.2004, 22:35
:D nico, woran sind die kaputtgegangen?

[ ] Wand
[ ] Decke
[ ] Boden
[ ] Am Motorspant
[ ] Am Ladegerät
[ ] An Elektronenmangel
[ ] ____________ (sonstiges)

Jeder nur ein Kreuz!

:D :D :D

Grüßle

EE

PS: ja, ist eher OT, aber ich konnte ned anders :rolleyes:

Nico Niewind
02.08.2004, 22:55
Hy Eddi,
Hab nichts unmenschliches getan! Keine Tiefentladung......................und den ganzen Müll den man nicht tun sollte.Mein Motor (Hacker B20/26s 4:1 mit 9X4,7) zieht bei Vollgas mit meinem Messgerät c.a. 9 Ampere.Hab den Akku blos Kurzzeitbelastet(c.a. 10sek.Steigflüge).Kann es sein dass sie an der Kurzzeitbelastung draufgehen?

Eddi E. aus G.
02.08.2004, 22:59
Wenn die Zellen 6 C bzw. 7,5 C Spitze aushalten ...
also die 1500er sollten's m. E. vertragen können.

War au mehr a Spässle :))

EE

Nico Niewind
02.08.2004, 23:04
Hallo Eddi
Hab jetzt 1050-ziger von Schübeler im Einsatz,diese sollen 11 bis 14C
aushalten. Habe sie aber erst seit einer Woche.
Bin mal gespannt wie alt die Dinger werden ?(

Christian Samuelis
02.08.2004, 23:18
Hallo,

ich fliege seit etwa einem Jahr Lipo. Die besten Erfahrungen habe ich mit TP Gen 1 gemacht. Diese Zellen waren einfach Spitze was Balancing und Langlebigkeit anging. Ich habe meine Packs leider viel zu früh verkauft, da ich auf leichtere Packs gegegangen bin. Irate 2200 in 4s2p haben bei mir und einem Vobesitzer maximal 130 Zyklen gehalten. Der Zellentod kam jeweils recht plötzlich, innerhalb von etwa 10 Zyklen hat die Kapazität rapide abgenommen. Bei Hochstromentladung sollen die Irates aber auch gerne mal so undicht werden. Liegt nach meiner Einschätzung an den relativ lummeliegen Ableitern. Das sollte aber inzwischen debuged sein. Derzeit fliege ich TP gen 2 in 4S3p . Habe drei Packs im Einsatz von denen das älteste ca. 80 Zyklen hat. Die Akkus haben jedoch auf den letzten 15 Zyklen stark an Spannung nachgelassen und auch einiges an Kapazität abgebaut. Sie richen merklich nach Lipo und werden anscheinend auch schon undicht (die ältesten stammen von April). Die letzten Gen 2 sind leider die schlechtesten die ich habe, lassen schon nach 20 Zyklen rapide nach. Werde mir jetzt mal einen 4s8p von 850er Zellen zusammenlöten. Generell kenn ich derzeit leider keine Akkus, die man in weniger als 9 Minuten entladen (d.h. ca 7C Durschnittsstrom) kann und die dennoch mehr als etwa 80 Zyklen halten. Generell hilft halt nur Setup so auslegen, dass man etwa 10 Minuten fliegen kann. Lieber ein Pack mehr parallel vorsehen als die Zellen mit zuviel Strom schädigen...

Generell bin ich aber guter Hoffnung, dass es bald wirklich Zellen gibt die länger halten. Derzeit kämpfen die meißten Hersteller bei Hochstromzellen ja mit Dichtigkeitsproblemen, so was sollte sich ja in den Griffe bekommen lassen. Ist halt eine Gradwanderung die Ableiter so dick auszulegen, dass sie nicht zu heiß werden, sie aber gleichzeitig so dünn zu halten, dass man an ihren Kanten die Klebung trotzdem auf lange Zeit Vakuumdicht bekommt.

Viele Grüße

Christian

Peterdd11
07.08.2004, 17:21
Hallo,

Ich fliege nun seit einen Jahr Lipolys mit meinem Eolo. Weder mein erster (Thunderpower 3s4p 8000mAh) noch einer von meinen eigenen (Xcellerate 3s2p 6000 mAh) hat an Leistung verloren. Jeder ist ca. 100 -120 Zyklen alt.

MfG Peter Nemeskeri

schwaabbel
07.08.2004, 21:20
Hallo Peter
An Leistung verloren ist eh der falsche Ausdruck, die verlieren erstmal Kapazität.
Bei meinen 4 Stangen 4s3p (850er) etwa 1% auf 5-7 Flüge, aber das ist mir das Leistungsgewicht wert.
280gr. meine Lipo (z.Z. 80 Zyklen)
750gr. ein 12 Zeller GP (die 50 Zyklen nicht überlebt)
Gruß Frank

UwB
07.08.2004, 22:01
hi zusammen...

es gibt derzeit 3 mir bekannte dinge die lipos nur garnicht leiden können..

1.) wenn man sie wirklich fast leerfliegt...
2.) extreme hitze...was durch das extreme ausnutzen des maximal möglichen
stroms kommt... reserve ist hier echt von vorteil :D
3.) wenn sie auch nur ne winzigkeit überladen werden..

das muss sich nicht direkt in dicken backen aeussern.. aber mit kapazitaetsverlust..
von da an geht es sehr schnell wie ich leider feststellen musste...
mein jetziger 4s4p hat ca 50 zyklen hinter sich und ist wie am ersten tag...

was das überladen betrifft hab ich mit einem bekannten zusammen eine schaltung
gebaut die mir auch erlaubt den akku endlich ohne aufsicht zu laden...
soweit man das ja eh nicht tun sollte.. egal was fürn akku typ..
aber wer hat schon lust alle paar minuten auf den lader oder akku zu stieren :P

gruss
Uwe

Christian Samuelis
07.08.2004, 22:24
Hallo,

was sie auch nciht mögen ist, wenn man sie überlastet. Wenn die Ableiter zu heiß werden, dann sind sie hin ;( , deswegen lieber ein paar mehr parallel schalten.

Viele Grüße

Christian

Andreas.F
07.08.2004, 22:33
Hallo Nico,

der vorhin erwähnte Schweizer Hans Emmenegger (F3C) hat seine LiPo`s 120 bzw. 150 mal bisher geladen. Der "Trick" der Langlebigkeit liegt unter anderem darin nicht zu schnell zu entladen. Nach einem Durchgang im Wettbewerb mit 9 Minuten Flugzeit haben sich in den 8oooer Accu 4200 mAh einladen lassen. Versuche 6000er Accus zu verwenden sind nicht erfogreich gewesen.

Gruß
Andreas

Nico Niewind
09.08.2004, 11:18
Hallo,
@Peterdd:Wie oft fliegst du am Tag mit einem Pack?

Peterdd11
10.08.2004, 19:23
Hallo,

Also ich fliege leider nicht jeden Tag sonder eher nur 2 die Woche. Meißtens ein Pack nur einmal aber auch 2mal.

Ich halte Herstellerangeben mit 10C oder sogar 20C für extrem übertrieben.
In der Regel sollte man nicht mehr als 4-6 C Dauer nehmen. Bei 2C werden die Zellen die ich habe mit !!!! 500 Zyklen!!!! angegeben, bei 70% Kapazität. Ich fliege ca. mit 3 max 4C Dauer. Dauer heißt von Voll bis Leer.

Lipollys vertragen normalerweise eine Abschaltspannung von max. 2,5V. Aber nachdem die Zellen eines Packs mit der Zeit nicht mehr die gleiche Kapazität haben, erreichen einige Zellen schon vorher kritische Werte. D.h. wenn die Entladeschlußspannung bei einem 4s Pack 11 Volt ist ( 2,75 V x 4), kann trotzdem eine Zelle noch 3 Volt oder mehr haben und eine ander 2,5 Volt oder weniger. Und das killt diese.
Ich würde die Entladeschlußspannung durch regelmässiges Messen der einzelnen Zellen definieren. Das geht aber nur dann praktisch, wenn die Packs in offener Bauform oder alle Zellen zusätzliche Kabeln haben siehe : Xcellerate 11,1 V (http://www.xcellerate-rc.com/11_1Vpack_big.jpg)
Man sieht unten die kleinen Kabeln zu "formatieren" und messen.



Gruß Peter

UwB
11.08.2004, 01:45
hi Peterdd11

grade was das leerfliegen betrifft hast du recht...

2.5 volt ist die von der industrie angegeben unterste entladespannung...
zumindest nachdem was ich bisher so finden konnte...

dafür habe ich in meinem liposaver auch eine art entlade modus drin der die zellen bis genau 3v entlädt....und zwar einzeln..

oder halt eine formierung.. welche die kleinste zelle ermittelt und die anderen auf die gleiche spannung bringt...
voraussetzung hierfür ist allerdings das man nicht bis zum bitteren ende fliegt...
woran ich mich halte in anbetracht des preises für den pack...

gruss
Uwe...

Daniel Jetschin
11.08.2004, 03:25
Hi

Hehe Uwe nun red doch mal endlich Klartext und nicht immer nur so Andeutungen *fg* :D


Gruss

UwB
11.08.2004, 14:47
hi daniel..

du meinst wegen meinem liposaver...

nuja der erfährt imo ein redesign...
wir erhöhen die messgenauigkeit von 10bit auf 16bit....
ausserdem soll auch die spannungs referenz auf eine genauigkeit von 0.01%
kommen.. imo sind es 0.05% was vollkommen reichen würde...aber wenn schon denn schon *gg*

sobald sich was neues tut steht es da Liposaver (http://www.elas.de/lls/)


auch suche ich noch nen schickes gehause für die erste kleinserie...

mein prototyp mit dem ich imo ja meinen edlen 4s4p
überwache funktioniert einwandfrei :P

aber wer fragen dazu haben sollte.. immer zu..

gruss
Uwe

Nico Niewind
11.08.2004, 15:17
Hört sich richtig gut an und macht sinn, bin mal gespannt ob das tut.