Bernhard Malle
06.09.2004, 15:39
Hallo,
am Samstag war ich zum ersten Mal überhaupt auf einem F3C Wettbewerb und fand es interessant und auch ein wenig speziell. Aber dazu gleich.
Vorab möchte ich aber anmerken, dass mir die Organisation wirklich sehr gut gefallen hat. Ergebnisse eines Fluges wurden ja fast zeitgleich mit dem nächsten Flug schon ausgehängt. Auch die Moderation in den Pausen fand ich gut und kompetent. Leider war die Lautsprecheranlage etwas leise, oder hatte Bernd Poeting seine Turbine nur auf volle Lautstärke gestellt? Also, Hut ab vor dem Organisationskommittee!
Jetzt aber mal zu dem, was mir aufgefallen ist:
- Am Samstag war es zumindest am Vormittag so gut wie windstill. Trotzdem hatten die meisten Teilnehmer Schwierigkeiten damit, die geforderten Rollen in einer Linie zu fliegen. Die erste Halbrolle war fast immer ok, aber schon bei der zweiten Rolle ging der Heli meistens deutlich runter. Und bei der 3. und 4. Halbrolle ging es so weiter.
- die Pirouette auf dem Rücken hat die meisten Teilnehmer vor einige Probleme gestellt. Ich hatte den Eindruck, dass diese Figur in der Regel am schlechtesten geflogen wurde.
- Im 3. Finaldurchgang fand ich, dass mindestens ein oder zwei Teilnehmer besser geflogen sind als Rüdiger Feil. Wie habt ihr das gesehen? Was mich hier allerdings ganz stark beeindruckt hat, das war der Anflug und Abflug bei allen Figuren von Rüdiger - z.B. aus dem Looping heraus weggeflogen wie mit einem Lineal gezogen!
- Wofür brauchen die F3C-Maschinen die grosse Leistung eines 90 Motors? Das gleiche Programm koennte man doch wahrscheinlich auch mit einem gut eingestellten 60 er fliegen, oder?
- Gleiche Frage bei den Kraftstoffen. Mir ist schon bei der Auflistung der Teilnehmer-Ausruestung bei den 3D-Masters aufgefallen, dass schon 20% Nitro an der untersten Grenze liegen (mal abgesehen vom Acrobat SE).
- Anders als bei einer Eiskunstlaufmeisterschaft, wo man Unterschiede bei den Pflichtfiguren teilweise wohl nur durch Verwendung einer Lupe erkennen koennen soll, konnte man hier die Unterschiede/Fehler/Verwackler doch recht deutlich erkennen.
Mich wuerde einfach mal die Meinung einiger F3C Insider interessieren. Ich sage gleich dazu, dass ich weder die Schwebefiguren, und schon gar nicht die Rollen und Loopings ansatzweise so fliegen koennte. Aber nachdem ich (auch in der ROTOR) seit einiger Zeit immer die Berichte aus der Bundesliga lese, hatte ich bei der Europameisterschaft eigentlich mehr erwartet. Also bitte meine Beobachtung nicht gleich als respektlos oder Polemik einstufen.
Bernhard
(... der sich vorgenommen hat, einige der Schwebefiguren ab jetzt zu trainieren. Und wenn es nur das gleichmaessige Starten und Schweben auf eine Hoehe von 2m ist)
am Samstag war ich zum ersten Mal überhaupt auf einem F3C Wettbewerb und fand es interessant und auch ein wenig speziell. Aber dazu gleich.
Vorab möchte ich aber anmerken, dass mir die Organisation wirklich sehr gut gefallen hat. Ergebnisse eines Fluges wurden ja fast zeitgleich mit dem nächsten Flug schon ausgehängt. Auch die Moderation in den Pausen fand ich gut und kompetent. Leider war die Lautsprecheranlage etwas leise, oder hatte Bernd Poeting seine Turbine nur auf volle Lautstärke gestellt? Also, Hut ab vor dem Organisationskommittee!
Jetzt aber mal zu dem, was mir aufgefallen ist:
- Am Samstag war es zumindest am Vormittag so gut wie windstill. Trotzdem hatten die meisten Teilnehmer Schwierigkeiten damit, die geforderten Rollen in einer Linie zu fliegen. Die erste Halbrolle war fast immer ok, aber schon bei der zweiten Rolle ging der Heli meistens deutlich runter. Und bei der 3. und 4. Halbrolle ging es so weiter.
- die Pirouette auf dem Rücken hat die meisten Teilnehmer vor einige Probleme gestellt. Ich hatte den Eindruck, dass diese Figur in der Regel am schlechtesten geflogen wurde.
- Im 3. Finaldurchgang fand ich, dass mindestens ein oder zwei Teilnehmer besser geflogen sind als Rüdiger Feil. Wie habt ihr das gesehen? Was mich hier allerdings ganz stark beeindruckt hat, das war der Anflug und Abflug bei allen Figuren von Rüdiger - z.B. aus dem Looping heraus weggeflogen wie mit einem Lineal gezogen!
- Wofür brauchen die F3C-Maschinen die grosse Leistung eines 90 Motors? Das gleiche Programm koennte man doch wahrscheinlich auch mit einem gut eingestellten 60 er fliegen, oder?
- Gleiche Frage bei den Kraftstoffen. Mir ist schon bei der Auflistung der Teilnehmer-Ausruestung bei den 3D-Masters aufgefallen, dass schon 20% Nitro an der untersten Grenze liegen (mal abgesehen vom Acrobat SE).
- Anders als bei einer Eiskunstlaufmeisterschaft, wo man Unterschiede bei den Pflichtfiguren teilweise wohl nur durch Verwendung einer Lupe erkennen koennen soll, konnte man hier die Unterschiede/Fehler/Verwackler doch recht deutlich erkennen.
Mich wuerde einfach mal die Meinung einiger F3C Insider interessieren. Ich sage gleich dazu, dass ich weder die Schwebefiguren, und schon gar nicht die Rollen und Loopings ansatzweise so fliegen koennte. Aber nachdem ich (auch in der ROTOR) seit einiger Zeit immer die Berichte aus der Bundesliga lese, hatte ich bei der Europameisterschaft eigentlich mehr erwartet. Also bitte meine Beobachtung nicht gleich als respektlos oder Polemik einstufen.
Bernhard
(... der sich vorgenommen hat, einige der Schwebefiguren ab jetzt zu trainieren. Und wenn es nur das gleichmaessige Starten und Schweben auf eine Hoehe von 2m ist)