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Vollständige Version anzeigen : Probleme mit Tornado MDC


Tornadoman
20.09.2004, 18:31
Hallo,
wollte mal wissen ob jemand das selbe Problem wie mein Kumpel und ich hatten.

Folgendes war passiert:

Vor ein paar Wochen flog mein Kumpel mit seinem Tornado MDC und plötzlich fing das Heck an sich um die Hochachse zu drehen. Das Heck wahr ab diesen Zeitpunk nicht mehr Steuerbar. Das Resultat wahr natürlich ein kaputter Heli. Sein Glück wahr aber das er sich im Schwebeflug auf niedriger Höhe befand. Gestern war dann meiner dran. Das gleiche Problem nur hatte ich noch das Pech ca. 20m hoch und auf dem Rücken zu fliegen. Der Heli stürzte in der Rückenfluglage ab und ist ein kompletter Totalschaden. Das Geräusch beim Aufschlag ist schon geil, muß man aber nicht unbedingt haben.

Beide Helis hatten die gleiche Austattung:

S 9151 auf Taumelscheibe
S 9202 auf Drossel
Gy 601 mit dem dazugehörigen Servo
Graupner PCM-Empfänger
Empfängerakku 4 Zellen (bei mir war es der erste Flug an diesem Tag, also der Akku war noch voll)

mein Kumpel benutzt eine MC 22, ich eine MC 24

Beide Helis hatten ca. 25 Flüge hinter sich.

Nach dem Absturz erkennt man bei beiden Helis keine Fehleruhrsache, alle Gestänge sind noch dran, die Stecker sind alle drin und das Getriebe des Heckservos ist auch noch in takt. Der Kreisel funktioniert auch noch einwandfrei.

Jetzt bin ich natürlich am überlegen ob ich den Heli wieder aufbau oder gleich alles verschrotte (ist sowieso nich viel übrig geblieben) den das Vertrauen ist natürlich weg, weil ich die Ursache nicht kenne.

Wenn jemand eine Idee hat, was los war schreibt bitte.

Klaus G.
20.09.2004, 19:30
Wie hast du denn das PCM eingestellt, Hold alle Funktionen, oder auf einen Festwert. Vieleicht war es eine Störung und der PCM hat dicht gemacht. Nur so ne Idee. Sonst fällt mir nichts ein, wenn alles noch dran war und funktioniert hat wie du sagtest.

renso
20.09.2004, 20:01
hi,

das Vertrauen ist natürlich weg

und warum soll der heli schuld sein,
wenn alles geht und dran ist?

sorry, aber das verstehe ich nicht...

ein freund hatte mal ein defektes kabel am 601, das war im stecker gebrochen und hatte wackelkontakt. prüf mal alle stecker ob die ok sind.

rototom
20.09.2004, 20:43
Hallo Tornadomann,

habe letztens erst selbst meinen Tornado vergraben (defekter Quarz!!! - wie sich nach genauerer Untersuchung herausstellte).

Ich weiß das schmerzt - mein Beileid.

Das mit dem Vertrauen ist so eine Sache. Wenn Du reell an die Sache rangehst, dann mußt Du die Vertrauensfrage an alle Komponenten stellen, nicht nur an das Helisystem!!!!! Mein Quarz z.B. war erst wenige Wochen alt und hat sich während des Flugs ohne jegliche Vorankündigung verabschiedet (da kannst Du nicht mal mehr die Autorotation drücken, und das Gas bleibt auch so wie es war, denn der PCM hält die letzte Position eisern).

Ich habe nach über 100 Flügen mit dem Tornado mdc keinerlei Probleme mit Heck- oder Heckantrieb. Ich habe immer noch den ersten Riemen drauf.

Autorotation hätte unter Umständen weitergeholfen, aber ich weiß, es geht alles sehr schnell und der Schreck und das einsetzende Adrenalin tut das übrige.

Also, wenn der Heli sonst noch steuerbar war (falls Du überhaupt noch die Möglichkeit hattest dies zu erfassen), tippe ich auf eine Kreiselinitialisierung (0-Punkt) durch irgendwelche Knack- oder Störimpulse.
Der 601er wie auch der 501 oder 502er-Kreisel, initialisieren den 0-Punkt neu, wenn zwischen beiden Modi 3 mal hin und her geschaltet wird. Genaus dies kann durch Störungen oder Knackimpulse oder einem eingestellten PCM-Hold-Wert verursacht werden.
Ist mir mal beim Genesis in einem Turn passiert und mußte mit voll gezogenem Heck (Gegenrichtung) notlanden.
Ich stelle seitdem den 601er im Setup immer auf reinen AVCS-Modus, so kann dies nicht mehr passieren. Zur Info: Kreisel-Menu "Mode": 1. NOR (nur Normal-Modus), 2. AVCS (nur HH), 3. CMT (Standardeinstellung bei dem per Sender zwischen beiden Modis geschalten werden kann).

Daß der Riemen während eines normalen Schwebefluges oder Rückenfluges abspringt, halte ich für sehr unwahrscheinlich, selbst wenn er viel zu locker gespannt gewesen wäre.
Mir hat es in harten 3D-Manövern schon mal den Riemen um ein oder zwei Zähne versetzt, aber ein Abspringen kenne ich nicht.
Hast Du eher einen Drehzahleinbruch oder eine Drehzahlerhöhung bemerkt, oder war die Drehzahl unverändert? Denn wenn der Riemen aus irgendwelchen Gründen abgesprungen oder gerissen wäre, hätte es eine deutliche Drehzahlerhöhung geben müssen (oder nur kurz wenn mit Drehzahlregler geflogen wird).

Eine weitere Möglichkeit: Hast Du alle Madenschrauben am Hecksteuerungsrohr und die Schraube (auch die vom Ruderhorn des Heckservos) mit Schraubensicherungslack gesichert? Denn wenn hier etwas aufgeht, ist mit der Steuerung auch schluß.

Welchen Akku verwendest Du (Typ/Marke/Kapazität)?
Hast Du einen Links- oder Rechtsdreher?

Mehr fällt mir im Moment auch nicht ein... mal sehen was noch die anderen schreiben.


Gruß
Thomas

renso
20.09.2004, 22:12
...

rototom
21.09.2004, 07:51
Da habe ich noch was übersehen:

Du fliegst Futaba-Digitalservos S9151 an der Taumelscheibe mit einem Graupner PCM-Empfänger. Solche Kombinationen würde ich möglichst vermeiden (versch. Impulsraten), und wenn schon gemischt, dann möglichst mit analogen Servos. Könnte sein, daß dadurch der Stromverbrauch der Servos etwas erhöht wird.
Beim Kreisel ist ja wenigstens das Kreiselsteuergerät dazwischen.
Einige Typen NiMh-Akkus (Mignon) dürften mit dem Stromverbrauch deines Setups hart an der Grenze arbeiten oder gar überlastet sein.

Welche Akkus hattest du verwendet?

Gruß
Thomas

Alex Lehmann
21.09.2004, 10:50
Wie sieht die Heckrotornarbe aus?

freshking16
21.09.2004, 11:14
Das ist doch genau das Selbe was auf dem RC-Heli-Treffen passiert ist. Beide Tornado Vorführ-Helis hatten einen Heckausfall. Scheint bei dem Tornado standard zu seien!
Es wundert mich aber ehrlich gesagt auch nicht. Warum haben die so ein kompliziertes Heckanlenkungssystem gemacht, wenn das alt bewährte wunderbar funktioniert?
Na ja, ich kauf mir den Heli jedenfalls nicht. Das ist meine Meinung!

Timo Wendtland
21.09.2004, 11:25
Hallo Freshking,

mit der Drehstabanlenkung hat das nix zu tun, kompliziert ists auch nicht, eher einfacher als das "altbewährte".
Auf dem Treffen in Diezenbach ist auch nur 1 Tornado wegen einer gebrochenen Heckrotornarbe runtergefallen, das kann schon mal passieren nach 100 Betriebsstunden oder wenn die Narbe nach einer Bodenberührung oder nach einem Crash nicht getauscht wird.

rototom
21.09.2004, 12:03
Das ist doch genau das Selbe was auf dem RC-Heli-Treffen passiert ist. Beide Tornado Vorführ-Helis hatten einen Heckausfall. Scheint bei dem Tornado standard zu seien!
Es wundert mich aber ehrlich gesagt auch nicht. Warum haben die so ein kompliziertes Heckanlenkungssystem gemacht, wenn das alt bewährte wunderbar funktioniert?
Na ja, ich kauf mir den Heli jedenfalls nicht. Das ist meine Meinung!
Wenn Du schon so undifferenzierte Aussagen hier machst, solltest Du wenigstens wissen wovon du sprichst. Wenn Du dir die Anlenkung mal näher angesehen hättest, würdest Du - bei technischem Verständnis vorausgesetzt - zu einer anderen Aussage kommen. Und dies hat nichts mit Meinung zu tun, sondern mit technischen Fakten.

Offensichtlich kennst Du die Gründe für die Abstürze nicht, denn dann hättest Du genauer argumentiert, bzw. wärst überhaupt nicht zu einer solchen Aussage gekommen.

Es wäre viel begrüssenswerter wenn Du hier dein Fachwissen in Form eines konstruktiven Beitrags veröffentlichen würdest und somit zur sachlichen Auseinandersetzung des hier beschriebenen Falls beitragen könntest.


Gruß
Thomas

renso
21.09.2004, 12:28
hallo,

was wird denn hier wieder rum gestritten?
ich finde es wird eher zeit, das tornadoman die bis jetzt angefallenen
diagnosen und ideen beantwortet, sonst finden wir den fehler nie...

aber das ist ne meinung, und zwar meine. ;-))

Alex Lehmann
21.09.2004, 12:56
Das ist doch genau das Selbe was auf dem RC-Heli-Treffen passiert ist. Beide Tornado Vorführ-Helis hatten einen Heckausfall. Scheint bei dem Tornado standard zu seien!
Es wundert mich aber ehrlich gesagt auch nicht. Warum haben die so ein kompliziertes Heckanlenkungssystem gemacht, wenn das alt bewährte wunderbar funktioniert?
Na ja, ich kauf mir den Heli jedenfalls nicht. Das ist meine Meinung!
Uff!!!!! Aaaaaa.... :evil:

Nein, ok, schliesse mich auch lieber denjenigen an, die auf die Antworten von tornadoman warten :D

(glaube jetzt habe ich einen gleichfalls sinnlosen Beitrag geschrieben, nur um meine Beitragszahl in die Höhe zu treiben)

Dieter F. Heinlin
21.09.2004, 13:14
Hallo Frank,
möglicherweise hat es was damit (http://www.rc-helicopter.org/forum/index.php?showtopic=25072&st=0&#entry152774) zu tun?

Bernhard Heck
21.09.2004, 14:10
Hallo,
es war jetzt schon zwei mal die Rede von der Heckrotornarbe. Ist das beim Tornado das Teil was bei mir die Heckrotornabe ist oder ganz ein anderes Teil?

Grüße Bernhard

helirup
21.09.2004, 14:15
Bernhard,

Danke. ;)

Rupert

Tornadoman
21.09.2004, 17:10
Hallo wiedermal,
danke erstmal für die rege anteilnahme. Dennoch haben wir diese Punkte schon alle überdacht.

Fliegen beide hauptsächlich einen Raptor 50 V2 allerdings mit GY 401 und S9250 ansonsten gleiche Elektronikausstattung. Als Empfängerakku verwenden wir generel 4 X 1800 Sanyo KR . Beide Raptoren fliegen seit 2 Jahren ohne Probleme ( 3D-flugstil). Empfänger verwenden wir auch nur PCM (hold-Modus), aber zumindest mein Tornado hat eben bis aufs Heck noch reagiert.

MFG
Tornadoman

Alex Lehmann
21.09.2004, 17:35
Was für Kabel benutzt Du vom Akku zum Empfänger, ich meine damit vor allem den Querschnitt?

Je nach Servos kann außerdem die Akkuspannung bei den Belastungen der heutigen Digi-Servos ganz schön einbrechen...

Von Kurt Moraw (Helitron) gibt es extra dafür einen Spannungswandler, der in einem FET-Schalter verbaut ist, so daß Du mehr als 4 Zellen anschließen kannst. Die werden automatisch auf 4,8 bzw. 5 Volt heruntergeregelt, die Last aber besser verteilt (habe ich bei Timo Wendtland gesehen).

Grüße,
Alex

rototom
21.09.2004, 18:59
Hallo wiedermal,
danke erstmal für die rege anteilnahme. Dennoch haben wir diese Punkte schon alle überdacht.

Fliegen beide hauptsächlich einen Raptor 50 V2 allerdings mit GY 401 und S9250 ansonsten gleiche Elektronikausstattung. Als Empfängerakku verwenden wir generel 4 X 1800 Sanyo KR . Beide Raptoren fliegen seit 2 Jahren ohne Probleme ( 3D-flugstil). Empfänger verwenden wir auch nur PCM (hold-Modus), aber zumindest mein Tornado hat eben bis aufs Heck noch reagiert.

MFG
Tornadoman
Hallo Tornadoman,

also wenn Ihr alle von uns aufgezählten Punkte überdacht und gecheckt habt, kann ja fast ein Fehler an der Tornado-Mechanik ausgeschlossen werden, oder habe ich da einen Denkfehler?

Ich finde es dann aber auch etwas vorschnell, einen Thread mit der von Dir gewählten Überschrift "Probleme mit Tornado MDC - 2 Tornados abgestürzt" zu eröffnen, der allen anderen Usern und Tornado-Piloten suggeriert, daß ein spezielles Problem mit dem System Tornado mdc zu dem Absturz geführt hat.

Aufgrund deiner Aussage können folgende Absturzursachen ausgeschlossen werden:

1. Heckrotornabe
2. Heckgetriebe
3. Heckriemen
4. Heck- und Drehstabanlenkung
5. Kreisel oder Heckservo
6. Stromversorgung

Bitte bedenke aber, daß das Problem der Kreiselinitialisierung beim GY401 nicht existiert. Dieses Merkmal gibt es ja nur bei den Modellen mit externem Steuergerät (GY501, GY502, GY601). Könnte also doch die Ursache sein.

Bitte korrigiere mich, wenn ich mit meinem Gesamt-Resumee falsch liege.

Wenn ich diese Punkte betrachte, kommt nur noch - wie auch von linksdreher vor mir vermutet - ein Stromversorgungsproblem (Zuleitungen) in Betracht.

Wie man weiß, benötigt der GY 601 mit dem 9251 schon "anständig" Strom, nicht umsonst wurde dem Servo ein Alu-Kühlkörper spendiert, den man nach einem Flug besser nicht berührt...

Generell verwende ich in allen Modellen mit Digital-Servos (egal ob Heli oder 4 Meter-Segler) eine ausreichend dimensionierte Stromversorgung mit doppelter, dicker Zuleitung zum Empfänger.

Gruß
Thomas

PS:
Ich verwende in meinem Tornado eine Lipoly-Stromversorgung von Kurt Moraw. Sie liefert konstant 5,4 V (einstellbar) bei bis zu 15 A Dauerlast und max. 50 A Spitzenlast. Gespeist wird das ganze von 6 kleinen 1200er Kokams (2s3p, 3600 mA). Die Zellen wiegen weniger als 4 Mignon-Zellen oder deine 1800er KR. Das ganze läuft seit fast einem Jahr problemlos. Mit den neuen, jetzt verfügbaren Hochstrom-Zellen könnte das Gewicht sogar noch halbiert werden.

Klaus G.
21.09.2004, 19:04
Bitte bedenke aber, daß das Problem der Kreiselinitialisierung beim GY401 nicht existiert.


Wusste ich gar nicht, wie kommst du darauf ?

Tornadoman
21.09.2004, 19:08
Ich benutze als Verbindung von Empfängerakku zum Empfänger die Empfängerschalter von Graupner mit der eingebauten Ladebuchse(Best.-Nr.3046). Die Schalter haben dicke Kabel (das müssten 0,25mm²). Ausserdem verwende ich 2 Schalter parallel (falls mal einer ausfallen sollte), aber sicherlich nur 1 Akku.

Eines habe ich noch vergessen zu erwähnen. Als das Heck zum drehen anfing hat sich der Heckrotor noch gedreht. Also war der Zahnriemen noch auf der Riemenscheibe (die Riemenspannung habe ich bei der Vorflugkontrolle kontrolliert).

MFG
Tornadoman

Tornadoman
21.09.2004, 19:14
Noch was, ich habe nie behauptet das es an der Mechanik liegt. Aber normalerweise kann dieses Problem meiner Meinung nach entweder mit dem Kreisel oder mit der Mechanik zu tun haben (aber es ist beides ziemlich unwahrscheinlich), das wundert mich ja gerade.

Tornadoman

Andi Gysi
21.09.2004, 19:31
Hallo,

>>Wie man weiß, benötigt der GY 601 mit dem 9251 schon "anständig" Strom, nicht umsonst wurde dem Servo ein Alu-Kühlkörper spendiert, den man nach einem Flug besser nicht berührt...<<

Wie hoch hast du die Empfindlichkeit denn eingestellt? Wenn das 9251 abartig heiss wird solltest du mal runterregeln, oder vielleicht hat der Tornado ein schwergängiges Heck? Hehe, nur ein Spass, ich finds halt irgendwie witzig wie der Tornado von seinen Besitzern immer gleich verteidigt wird (siehe oben...)

Noch 2 Sachen, auch ein 401 muss initialisieren, dass hat nun wirklich nichts damit zu tun ob der Kreisel eine getrennte Elektronikbox hat.

Auch die Empfehlung mit PPM Servos an PCM Empfänger ist so nicht ganz richtig, JR Analogservos mögen das schnelle Futaba PCM gar nicht. Umgekehrt funktionieren Futaba Servos am langsameren JR PCM problemlos, Digitalservos interessiert die frametime ohnehin nicht wirklich. 9151 (9252 mit anderem Getriebe für mehr Kraft und weniger Speed) sollten sicher nicht das Problem sein.

Gruss,
Andi

rototom
21.09.2004, 19:47
Bitte bedenke aber, daß das Problem der Kreiselinitialisierung beim GY401 nicht existiert.


Wusste ich gar nicht, wie kommst du darauf ?
Auweiha,

das war nicht korrekt. Habe gerade an meinem Acrobat SE (mit GY401) und bei Robbe auf der Website nachgesehen. Den GY401 kann man vom Sender aus initialisieren und somit ist eine Initialisierung durch Störung und Knackimpulsen möglich.

Soweit ich mich aber erinnern kann, ist der Modus deaktiviert wenn man der Sender (ATV) im AVCS-Modus stehen hat und dann den Kreisel einschaltet.

Ist mir jedenfalls mit meinen bisherigen Modellen mit GY401 noch nie passiert, mit einem 501 und 502 allerdings schon.

Sorge aber jetzt auch immer vor (Moduswahl AVCS beim GY601 im Kreiselsetup und beim GY401 durch die Sendereinstellung vor dem Einschalten).

Gruß
Thomas

rototom
21.09.2004, 20:10
>>Wie man weiß, benötigt der GY 601 mit dem 9251 schon "anständig" Strom, nicht umsonst wurde dem Servo ein Alu-Kühlkörper spendiert, den man nach einem Flug besser nicht berührt...<<

Wie hoch hast du die Empfindlichkeit denn eingestellt? Wenn das 9251 abartig heiss wird solltest du mal runterregeln, oder vielleicht hat der Tornado ein schwergängiges Heck? Hehe, nur ein Spass, ich finds halt irgendwie witzig wie der Tornado von seinen Besitzern immer gleich verteidigt wird (siehe oben...)

Noch 2 Sachen, auch ein 401 muss initialisieren, dass hat nun wirklich nichts damit zu tun ob der Kreisel eine getrennte Elektronikbox hat.

Auch die Empfehlung mit PPM Servos an PCM Empfänger ist so nicht ganz richtig, JR Analogservos mögen das schnelle Futaba PCM gar nicht. Umgekehrt funktionieren Futaba Servos am langsameren JR PCM problemlos, Digitalservos interessiert die frametime ohnehin nicht wirklich. 9151 (9252 mit anderem Getriebe für mehr Kraft und weniger Speed) sollten sicher nicht das Problem sein.

Gruss,
Andi
Ja, du hast recht, wir Tornado-User habens oft nicht leicht... Wir sind halt eine kleine Randgruppe - und Randgruppen sind immer problematisch... :D

Schlußendlich ist das aber bei anderen Marken genauso, oder hast Du z.B. schon mal versucht im Vario- oder Henseleit-Forum Kritik zu üben? Habe da schon meine Erfahrungen sammeln dürfen... 8)

Habe nie behauptet das das S9251 abartig heiß wird, aber heiß wird es! Da werde ich doch gleich mal die Anlenkung schmieren!!!! ;) :D

Das mit dem Kreisel (GY401) habe ich gerade korrigiert. :loeblich:

Mit der Servo-Empfänger-Kombis magst Du in Teilen recht haben, aber irgendwie ist doch dann auch der Vorteil der Digitalservos weg oder (Steuerauflösung etc.)? Das das 9251 ein umgewandeltes 9252 ist, habe ich nicht gewußt und auch nicht mal ansatzweise vermutet. War aber nicht das 601er Kreiselsystem vor dem 9252 auf dem Markt?
Wenn ich persönlich Graupner-Empfänger verwenden würde, würde ich auch Graupner-Servos verwenden (Taumelscheibe) außer die Erfahrung hat mich etwas anderes gelehrt.

Gruß
Thomas

Dieter F. Heinlin
21.09.2004, 20:19
Hallo Frank,
was für Rotorblätter bzw. aus welchem Material waren im Einsatz beim "letzten Flug"?

heliminator
21.09.2004, 20:19
Hi,
kuck' trotzdem nochmal IN die Schalter.
Ich habe in der Zwischenzeit vier oder fünf Graupner Schalter in die Tonne getreten, unterschiedliche Typen bis zum "Top-Modell" 3050, bis ich schlau geworden bin.
Ursachen: Kabel im Schalter abvibriert (z.B. beim 3050) bzw. merklich erhöhter Widerstand, auch beim 3046.
Zum Glück bislang ohne Heli-Komplettverlust, jeweils beim Laden/Entladen oder Starten (gerade noch) gemerkt.

Gruss,
Thilo

schwaabbel
21.09.2004, 20:22
@ Thomas
Wo soll den dein Lipo E-Akku die 50 A hernehmen.
Bei max 10 C ,und mehr werden die rel. schlechten 1200 Kokams nicht hergeben , sind es nach meiner Rechnung 36 A.
Gruß Frank

Alex Lehmann
21.09.2004, 20:38
Servus,

also 0,25mm2 finde ich nicht gerade dick :(
Aber da die Last ja auf zwei Kabel aufgeteilt wird, wie Du schreibst, hmmm.....

Grüße,
Alex

rototom
21.09.2004, 20:58
@ Thomas
Wo soll den dein Lipo E-Akku die 50 A hernehmen.
Bei max 10 C ,und mehr werden die rel. schlechten 1200 Kokams nicht hergeben , sind es nach meiner Rechnung 36 A.
Gruß Frank
Verwende natürlich gepushte und selektierte Kokam's!!!! ;)

Spaß beiseite: ich habe ja auch wörtlich in diesem Zusammenhang von der Spannungsversorgung geschrieben. Und die gibt lt. Herstellerbeschreibung kurzfristig 50 A her (natürlich nur wenn's die Zellen hergeben).

Ich weiß, daß die 1200er Kokams nicht so toll sind (besonders im Winter...). Deswegen habe ich ja auch eine 3p-Schaltung, damit etwas Sicherheitsreserve da ist.

Trotzdem bin ich mit der Lösung sehr zufrieden, und habe diese auch in andere Modelle verbaut (teilweise auch mit anderen Zellen).

Gruß
Thomas

renso
22.09.2004, 09:15
hi,

50a oder 36a, was solls, reicht beides nicht völlig aus?
das ist ja kein hotliner oder?

was fliesst denn da überhaupt max.
hat das mal jemand gemessen?

@thomas:
mail mir mal ein bild von dem akku und wo der sitzt.
find das interessant mit dem lipoly.

JensLein
22.09.2004, 11:04
Hallo Tornadoman,
in so einem Fall muß man beim obduzieren wirklich konzentiert Schritt für Schritt vorgehen und darf nicht´s überstürzen, sonst besteht die Gefahr, den eigentlichen Fehler zu übersehen. Ich spreche da leider aus eigener Erfahrung!

Ich lege mich in einem solchen Fall jetzt immer erstmal auf die Mechanik fest und würde in dem Fall die komplette mechanische Heckansteuerung beim Zerlegen prüfen.
Angefangen mit dem Zustand des Heckriemen´s, falls man hier überhaupt noch etwas beurteilen kann. Wenn Du Dir allerdings sicher bist, noch vor diesem letzten Flug die Spannung des Riemens überprüft zu haben und der Riemen sauber mittig über das Heckriemenrad der Hauptrotorwelle gelaufen ist, kann man hier eine Fehlerquelle sicher ausschliessen.
Dann weiter mit der Befestigung folgender Teile:
-Heckrohr im Heckrohrhalter
-Drehstab am Servoabgang, dem Drehstabmitnehmer
-Lagerung des Drehstabs
-Steuerhebel am Drehstab hinten
-Kugelbolzen der Heckbrücke
-Heck-Pitchbrücke
-Zahnrad auf der Hauptrotorwelle
-Zahnrad auf der Heckrotorwelle

Erst dann geht´s weiter mit der Prüfung der Elektronik-Komponenten:
-Kreiseleinstellungen (Wirkrichtung etc.)
-Kreiselfunktion
-Heckservofunktion
-Heckservogetriebe (mir hat z.B.bei meinem ersten Heli am Heckservo S9251 das Metallzahnrad beim Eingriff in das Kunststoffzahnrad schon mal 2 Zähne rausgerissen und das genau um die Null-Lage - Folge Crash - Ursache wahrscheinlich Materialermüdung oder Materialfehler - seitdem Fliege ich nur noch reine Kunststoffgetriebe-Servos, denn hier können auch nach sich einstellendem Spiel durch natürlichen Verschleiß keine Knackimpulse entstehen)
-Lötstellen am Stromversorgungs-Schalter und Schalter selbst (hier würde ich bei so einem teueren Heli auch keinen mechanischen Schalter verbauen, ich hab im Tornado einen Intertronics-Elektronik-Tastschalter)
-Lötstellen am Akku
-Suche nach eventuellem Kabelbruch (was eine kurze Unterbrechung der Stromversorgung zur Folge hat. Taumelscheibe und Gas lassen sich danach wieder sauber steuern, genau wie in Deinem Fall, nur der Kreisel initialisiert sich neu und dann stimmt da gar nix mehr, wobei die Initialisierung selbst schon einige Sekunden dauert, wie wir vom Einschalten der Stromversorgung vorm Start wissen)
-Akku (beim Zusammenstellen der Komponenten vor Baubeginn wurde mir vom Rainer Bissdorf für den Betrieb von 5 Digitalservos ein NiCd-Hochstrom-Akku empfohlen, da, wie auch hier schon oft beschrieben, je nach Flugstil teilweise größere Ströme fließen können
-Empfänger und Quarz (diese am Besten zum Prüfen direkt zum Hersteller)

Schwierig ist aber eben, nach einem so schweren Crash an den sowieso schon beschädigten Teilen noch zu beurteilen, ob der Schaden den Crash verursacht haben könnte oder der Schaden durch den Crash entstanden ist. Und so bleiben uns leider auch oft doch nur Vermutungen. Und das ist natürlich um so schlimmer!

:( Mein Beileid! :(

Tornadoman
25.09.2004, 09:55
Hallo,
ich habe gehört das der GY 601 einen Temperaturschutz besitzt der das Servo außer Betrieb setzt wenn dieses zu warm wird. Wenn das der Fall ist, darf man
den GY 601 überhaupt in einen Heli einbauen wo das Servo komplett von der Kabienenhaube verdeckt wird, so daß überhaupt keine Kühlung stattfinden kann?

Weil einige schon geschrieben haben daß das Servo ziemlich warm wird könnte das die Absturtzursache sein. Aber es gibt mit Sicherheit viele Piloten die einen härteren Flugstill wie ich haben und das Servo bei ihnen wahrscheinlich eher
zum "überhitzen" neigt wie bei mir. ?(

Markus Fiehn
25.09.2004, 10:15
Hi!

Zum Thema GY 601: Lest Euch mal die Einstellanleitung von Jason Krause (jkheli.com) durch. Ich habe das so eingestellt und damit wird das Servo nur lauwarm.

Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass Futaba im Servo einen Temperaturschutz mit Abschaltung hat.

Ich persönlich finde es zwar merkwürdig, dass zwei Helis mit den gleichen Symptomen runterfallen, kann mir aber nicht vorstellen, dass es ein mechanisches Problem ist - es sei denn, beide Modelle wären vom gleichen Piloten zusammengebaut worden und hätten dadurch den gleichen Baufehler. ;)

Alex Lehmann
25.09.2004, 13:29
Hi,

hatte meine GY601 Empfindlichkeit bis dato immer so um die 45% beim Tornado. Hatte auch bisher keine Probleme damit. Nachdem ich mir nun den Artikel von Jason Krause durchgelesen habe und auch bei Timo Wendtland sah, daß er die Kreiselempfindlichkeit auf nur 37% hatte, werde ich das mal ausprobieren.
Schliesslich kostet so ein Servo bzw. im schlimmsten Fall der Hubschrauber ja auch ein paar Mark/Euro. ;(
Ob der Kreisel allerdings mit nur 37% bei schnellem! Rückwärtsflug noch das Heck hält, stelle ich erstmal in Frage...

Gruss,
Alex

Stefan Segerer
25.09.2004, 20:05
Hi alex ja er hält, ich hab meinen auf 36 %

Gruß Stefan

Markus Fiehn
25.09.2004, 20:26
Hi!

Rückwärtssturzflug mit anschließendem Rückwärts-Loop ist so ziemlich das übelste, was Du mit einem Gyro machen kannst. Und da hält der 601 sogar mit nur knapp 30% auf dem Display noch einwandfrei das Heck, wenn man's wie Krause einstellt.

Alex Lehmann
25.09.2004, 22:15
Das macht meiner mit 45% perfekt.

Habe mich nur nicht getraut, das weiter runterzudrehen, weil ich dann Sorge hatte, er würde z.B. im Rückensturzflug an der ungünstigsten Stelle rausdrehen -> KAPUTT :D :D :D

Aber probieren geht bekanntlich über studieren... Danke für die Tips!


Edit: Hab's mittlerweile probiert und es geht auch mit 37% bombig. Rückwärts, rückenrückwärts, Rückwärtsloops. Feiner Kreisel ;)

Dieter F. Heinlin
04.10.2004, 15:30
Hallo Frank,
es wäre "löblich", wenn Du uns auch über "neuesten" Erkenntnisse über die Ursachen der "Niedergänge" informierst. ;)

renso
08.10.2004, 17:53
hallo,

es wäre "löblich", wenn Du uns auch über "neuesten" Erkenntnisse über die Ursachen der "Niedergänge" informierst.

und schon wieder 4 tage vergangen seit dieters beitrag...

@tornadoman:
gibst es jetzt was neues oder nicht????