Vollständige Version anzeigen : Pufferakku Im Heli
TNF-Alpha
15.09.2005, 19:00
Juten Tach 8)
Ich fliege einen Pufferakku in meinem Roxxter, vier mal Sanyo /2500 /Ni-MH.
Wie dick sollte der Querschnitt des Kabels sein vom Puffer zum Empfänger !
Austattung siehe unten.
Vielen dank für eure Antworten.
schwaabbel
15.09.2005, 19:49
Ein Pufferakku braucht weder hohe Kapazität, noch dicke Kabel.
4x350mAh mit normal dicken Kabel reicht.
Gruß Frank
Stefan1150GS
15.09.2005, 20:21
Ich weis nicht was Ihr mit Pufferakku meint :(
Könnt Ihr das mal für einen nichtwissenden erklären ?
Onkel Ollli
15.09.2005, 20:28
Ein Akku der Strom liefert falls das Bec aussteigt,
gruss
Olaf
Wenn ich also richtig verstanden haben geht es hier um Elektro Helis. Verbrenner Helis brauchen ja kein BEC...
Soll also Dafür sorgen dass der Antriebsakku hoffnungslos zusammenbrechen kann und trotzdem die Servos und der Empfänger weiterwerkeln..
Denke mal das der Pufferakku und der BEC mit jeweils einer Diode zusammengeschaltet werden.. Oder wie wird ein Pufferakku angeschlossen?
Gruß
Ingo
schwaabbel
15.09.2005, 21:34
Bei guten Reglern, und da gibt es z.Z. nur Kontronik , soll weder eine Diode, noch sonst was dazwischen. Einfach zusätzlich an den Empfänger. vorzugsweise natürlich mit Schalter. Einschalten dann nicht vergessen ;)
Gruß Frank
TNF-Alpha
15.09.2005, 23:31
Moin ;) Ja es geht um die Empfänger strom versorgung !
Ich habe leider kein vertrauen zum BEC (Jazz 80-6-18)
Habe gelesen das der 401/9452 schon ein Amp zieht 8o
Plus drei 225MG Hitec, bin leider zu Blöd die Anleitung hier einzusetzen ;(
Dort steht geschrieben ,bei benutzung eines Ampfängerakkus (Puffer) soll man
das Rote PLUS KABEL (vom Regler zum Empfänger durchtrennen) ?( ?( Einen Schalter benutze ich nicht,wäre wieder ne Fehlerquelle :( Mache es mit zwei mm Goldstecker ;)
Gruß ;)
TNF-Alpha
15.09.2005, 23:53
My Webpage (http://home.arcor.de/heliwalter/Dokument.rtf%20Regler.rtf)
Hi 8) Ich noch mal,will hoffen das der Link funzt :-)
Sehr wichtig ist mir aber immer noch der Querschnitt des Kabels vom Empfänger-Akku zum Empfänger ?(
Als Pufferakku hätte ich verstanden dass er Parallel hängt. Mag die Akku denn dass sie immer an 5 Volt hängt? Das ist ja so wenn keine Diode oder ähnliches dazwischen hängt.
Wenn man wie Crashbechti den Plus zwischen Empfänger und Controller auftrennt wird der BEC ja durchtrennt und hat eigentlich zwei Akkus. Einen Antriebsakku und einen Empfängerakku. Das hat dann doch nichts mit einem Pufferaku zu tun.
Aber der Pufferakku muss doch auch einen Vernünftigen Querschnitt haben weil er dann ja alle Servos,den Empfänger und Kreisel versorgen muss.. (Natürlich nicht den Querschnitt wie der Antriebsakku)
Gruß
Ingo
TNF-Alpha
16.09.2005, 00:32
Hi Ingo ! O'k-Vergess das Word Pufferakku :-) Es heißt Zusätzlicher Empfängerakku ! Der Link mit der Kontronik anleitung Funzt ! Steig aber nicht durch :-((
Ups.. da war ja ein Link
Also wenn ich mir die Anleitung durchlese sind das eigentlich zwei getrennte Abschnitte. Keine Ahnung warum dort beschrieben wird dass man das rote Kabel abziehen soll.
Wenn jedenfalls die rote Leitung zwischen Empfänger und Controller aufgetrennt wird, wird kein BEC benutzt. Der Empfänger und die Servos werden also komplett durch den 4Zeller versorgt. Ist also in diesem Fall kein zusätzlicher Empfangsakku (Pufferakku) sondern ein ganz normaler Empfängerakku. Ein zusätzlicher Akku kann es ja nur sein wenn der Empfänger über die rote Leitung vom BEC und durch den 4Zeller versorgt wird. Wenn aus dem BEC 5 Volt rauskommen sind das pro Zelle 1,25 Volt und die scheinen wohl für denn Akku kein Problem zu sein. Deswegen sind warscheinlich die Dioden überflüssig.
Der Querschnitt muss eben so groß wie ein normaler Empfängerakku sein.. Natürlich nicht so ein riesen Querschnitt wie beim Antriebsakku weil dort keine 50.000.000A durchgejagt werden.. :D
Oder wo steigst Du nicht durch?
Gruß
Ingo
Und falls es noch interessiert ein furchtbar laienhafte Erklärung:
Also beim Linearregler der bei "billigen" BEC eingesetzt wird gibt am Ausgang eine bestimmte Spannung raus (5Volt?). die restliche Spannung fällt am Regler ab. Bei einem 8 Zellenpack sollte das kein Problem sein.. Aber wenn man einen größeren Akkupack hat wird dort mehr Leistung "verbraten" als für den Empfänger und Servos gebraucht wird.. Ab einer bestimmten Eingangsspannung ist das auch garnicht vernünftig möglich, weil zuviel Leistung an dem Regler abfällt.
Also bei dem getaktetem BEC wird der Antriebsakku für eine bestimmte Zeit ganz durchgeschaltet und für eine Bestimmte Zeit getrennt. Durch eine Glättung die dannach kommt wird dann eine gelichbleibende Spannung am BEC ausgegeben.. Dabei fällt keine große Leistung an dem Regler ab...
Wolfgang_67
16.09.2005, 02:25
Hi,
hoffe das hilft weiter:
Klick (http://www.rc-helicopter.org/forum/index.php?showtopic=39650&hl=)
Gruß
Wolfgang
AlexBonfire
16.09.2005, 08:32
OK, ich hab das Zitat aus der Kontronik-Anleitung gelesen, aber seid ihr sicher, daß da wirklich vorgesehen ist, die BEC-Spannung und den Akku gleichzeitig anzuschließen ???
Es widerspricht nämlich jedem elektronischen Grundverständnis zwei verschiedene Versorgungsspannungen an eine Schaltung zu legen, die zusätzlich auch noch unterschiedliche Spannungen aufweisen.
Die Folge wäre, daß ein Strom in Höhe von Spannungsdifferenz/(Leitungswiderstand+Innenwiderstand) fließt. Bei nur 0,5 V Spannungsdifferenz zwischen Akku und BEC kommen dabei Ströme im zweistelligen Amperebereich raus, die durch den Empfänger und durch den Akku bzw das BEC fließen.
Eine Schaltung, die dies verhindert würde einen erheblichen Aufwand erfordern, und das alles im ganz normalen Kontronik-Regler ?
Bitte belehrt mich eines Besserrn, wenn's wirklich so ist, aber ich bin da sehr skeptisch. Ich würde sagen : Entweder BEC oder Akku, das muß klar getrennt sein.
Kraeuterbutter
16.09.2005, 10:41
bin kein Elektroniker, aber der Ausgleichsstrom ist sicher nicht im 2-stelligem Bereich..
soviel ich mal wo gelesen habe sind das wenige 100mAh (am Anfang) wenn überhaupt
es steht ja glaub ich auch in der Anleitung dass man keinen leeren Pufferakku anschliesen soll !
ein voller Akku hat wohl eh einen Nennspannung von 5Volt oder mehr
ich fliege jedenfalls seit 10 jahren mit Kontronik-Regler und hatte nicht immer aber oft Pufferakku dabei..
3mal hat mir das das Modellleben gerettet !
nie gab es Probleme..
Hallo zusammen,
es fliesst überhaupt KEIN Ausgleichstrom.
In einem getakteten BEC ist schaltungstechnisch IMMER eine
Diode vonnöten. Ist im Jazz eingebaut.
D.h. Am Anfang wird zuerst der Pufferakku (er muss voll sein) verwendet und zwar solange bis die Akkuspannung des Pufferakku gleich der Spannung des
getakteteten BEC ist. Danach wird das BEC verwendet.
Sinkt durch hohe Stromaufnahme die Spannung des BEC ab, übernimmt
der Pufferakku die weitere Stromabgabe. Fällt das BEC aus, ist es im normalfall
durch die eingebaute Diode entkoppelt und der Pufferakku ünernimmt die
volle Versorgung des Empfängers. Fällt diese Diode auch aus ist natürlich
Ende.
Wichtig:
Der PUFFERAKKU muss VOLL sein, zumindest darf er nicht unter der Spannung des
BEC sein, sonst wird er von diesem geladen, und am Empänger ist tutti.
Hoffe geholfen zu haben.
Gruß Mike
Wolfgang_67
16.09.2005, 12:00
Hi,
macht einfach in jede + Leitung eine Diode und gut ist.
So kann kein Strom zwischen Akku und BEC fließen, wie auch?
Gruß
Wolfgang
Wusste nicht dass der Regeler auch automatisch eine Diode eingebaut hat.
Dann sollte es wirklich keine Probleme geben.
Das einzige wäre dann das der BEC den Akku laden muss wenn er leer ist Aber wenn man das nur einen vollen Pufferakku anschließt sollte dass dann wohl kein Problem sein.
Wenn aber der Pufferakku aus irgendwelchen Gründen zusammenbrechen würde könnte der BEC zu stark belastet werden und vielleicht zusammenbrechen.
Also ich würde dann sicherheitshalber eine Schottkydiode noch zusätzlich zwischen Akku und Empfänger anschließen. Zwischen BEC und Empfänger ist dann bei den Schaltreglern schon eine eingebaut..
Bei den billigen Linearreglern für BEC sollte man dann sicherheitshalber zwischen BEC und Empfänger auch noch eine einbauen..
Also auf keinen Fall soll die rote Leitung entfernt werden. Und wenn man dann einen Pufferakku nimmt sollte es auch schon einer sein der alleine die Komplette Stromversorgung von Empfänger und Servos gewährleisten kann.
Gruß
Ingo
TNF-Alpha
16.09.2005, 14:30
Moin 8) Danke für die große beteiligung :D :D :D
Habt mir sehr geholfen !!
Dank auch an Wolfgang und Ingo !!!!
AlexBonfire
17.09.2005, 10:00
@Kreuterbutter
Mal ganz simpel mit dem Ohm'schen Gesetz nachgerechnet hat eine Spannungsdifferenz von 0,5 V zwischen BEC und Akku zur Folge, daß dazwischen nur der Leitungswiderstand und der Innewiderstand des Akkus liegt. Laß das zusammen mal 50mOhm sein wenn's hoch kommt und somit ergibt sich ein (theoretischer) Strom von : 0,5 V / 0,05 Ohm = 10 A
OK, es wird sich in der Praxis ein so hoher Strom nicht einstellen, weil sich der Akku dann vorher aufgrund des "Ladestroms" an das BEC anpasst - wenn's nicht grad ein leerer Akku ist.
Ist aber schon ne Tortour für den Akku - Prinzip "Dauerladegerät" aus den späten 80er Jahren, mit denen eine Menge Modellflieger ihre gesamten NiCd-Akkus erfolgreich binnen Monaten kaputt gemacht haben und mit ihnen auch die Modelle.
Dieser Pufferakku sollte wenigstens regelmäßig ein paar Entladezyklen erfahren.
Was passiert, wenn eine Pufferakku-Zelle ausfällt ?
Wenn sie hochohmig wird - kein Problem.
Und wenn sie niederohmig wird ? Kommt selten vor ... aber dann ist der Ofen aus.
(Bin immer noch skeptisch ... :P
Man muß sich auch mal überlegen, wieviel Kapazität ein Empfängerakku hat, der durchs BEC auf 5V gepuffert wird. Macht mal einen Empfängerakku leer und ladet ihn dann mit konstant 5V auf und schaut, was reingeht...Das ist sehr aufschlußreich. Wenige Milliamperestunden!
Hilft also nur für ganz kurze Zeit. Und wenn jetzt einer sagt, daß ich den Akku jedesmal laden soll, dann brauch ich ja kein BEC, denn dann versorgt der Akku eh alles alleine.
Meine Meinung ist: Entweder funktioniert das BEC so wie's soll, dann brauch' ich keinen Pufferakku, oder es geht nicht, dann klemm ich's ab und nehm einen Empfängerakku.
Mal abgesehen davon, daß man mit BEC keine galvanische Trennung von Leistungsteil und Empfangsteil mehr hat, was ab einer gewissen Leistung sowieso zu unbefriedigender Reichweite führt.
Aber erstaunlich, was man alles dem gutgläubigen Kunden aufs Auge drücken kann...
schwaabbel
18.09.2005, 21:26
Hallo Jochen
Reichweite ist immer ein Problem der gesamten Abstimmung! Nicht nur von Einzelkomponeten abhängig.
Zum Puffer-Akku: Ich fliege so den Sweet 16 mit höherem Leistunggewicht , als du deinen MP und es funktioniert schon die ganze Saison.
Mit 800mAh Micro Zellen als Empfängerakku hätte ich richtig Bedenken, zumindest in Bezug auf Betriebssicherheit. Den die dort verwendeten Zellen halten die Spannung nachweislich schon bei 5A nicht stabil.
Meine Pufferakku lade ich überhaupt nicht, der wird nur alle 10 Flüge mal entladen und geladen, und dabei ist nicht auffälliges fest zu stellen.
Gruß Frank
Frank,
es geht nicht ums Leistungsgewicht, es geht um die absolute Leistung.
Wenn ich auf der einen Seite 60A bei 35V mit 8kHz aus- und einschalte und auf der anderen Seite ein Mikrovolt auswerten muß, kann ich keinerlei Verkopplung zwischen Leistungsteil und Signalteil brauchen. Mit BEC habe ich zwangsläufig gemeinsame Masse und bekomme eine kapazitive Kopplung vom Antrieb auf die Empfangsseite.
Je kleiner die Antriebsleistung und je geringer die Ansprüche an die Reichweite, um so eher kann man BEC einsetzen.
Aber Du weisst schon, wie ich fliege, gelle? Frankfurt, Singapore, Tokio ist nix dagegen.. Ich brauche jeden Meter Reichweite!!!
Ich habe übrigens nicht die 800er NiMHs im MP, sondern vier Kaugummistreifen (=ETec 450er LiPos) und einen Eigenbauregler 5V/7.5A.
Gruß,
Jochen
schwaabbel
20.09.2005, 09:32
Deinen 60 A bei 35 V , stehen 92 A bei 20 Volt gegenüber.
Zur Reichweite........... viel zu oft wird der MP jenseits der Sichtgrenze vorgeflogen, das mit Betriebssicherheit ja nun gar nicht vereinbar ist. Ab ca. 200m Höhe /Weite ist doch ein sicheres Erkennen der Fluglage eh nicht mehr möglich, und alles weitere liegt dann im Blick auf die Kristallkugel :))
Aber das müssen die Piloten selber wissen.
Das du schon den unseligen Mihm Akku entsorgt hast, weiss ich doch :))
Gruß Frank
Hallo Frank,
das ist jetzt zwar endgültig off-topic, aber ich find's lustig, wenn der Heli "im All verschwindet". Ist egal, wenn man ihn nicht mehr sieht, macht man eben den Motor aus, irgendwann kommt er garantiert wieder runter :D
Dann noch ein bißchen auf zyklisch wackeln, damit man sieht wie er liegt und man die Autorotation zu Ende bringen kann. Hab ich letzte Woche ein paar Akkus lang gemacht - das macht Laune.
Muß aber leider gestehen, daß ich noch minimal Standgas stehen lasse - muß noch etwas mehr üben!
Gruß,
Jochen
Mal abgesehen davon, daß man mit BEC keine galvanische Trennung von Leistungsteil und Empfangsteil mehr hat, was ab einer gewissen Leistung sowieso zu unbefriedigender Reichweite führt.
Aber erstaunlich, was man alles dem gutgläubigen Kunden aufs Auge drücken kann...
Hallo Jochen,
so ganz kann ich Deine Argumentation nicht nachvollziehen.
Das Aufheben der galvanischen Trennung zwischen Leistungsteil und Empfangsteil führt über die gemeinsame Masse zu einer galvanischen (=ohmschen) Kopplung und nicht zu einer kapazitiven Kopplung (die ohnehin über die Koppelkapazitäten der Optokoppler vorhanden ist).
Selbst bei einer gemeinsamen Masseleitung mit 20 mOhm führen 100A zu einer Spannungsschwankung von 2 V, die vom BEC locker ausgeregelt werden. Bei 60dB PSRR kommen davon nur 2mV am Ausgang an.
Im Vergleich dazu schwankt die Ausgangsspannung eines Empfängerakkus normalerweise um mehrere 100 mV.
Wieso führt das beim gutgläubigen Empfänger nicht zu Problemen ?
Ulli,
es geht nicht um die leitungsgebundenen Störungen, wie Du richtig berechnet hast. Meine Erfahrung ist, daß die hochfrequenten Störungen teilweise kapazitiv und teilweise induktiv einkoppeln. Da hilft kein Regler und kein Filter! Ausserdem ist es in hohem Maße abhängig von der Geometrie des Helis, Kabelverlegung, etc. Die einzige Methode, die ich gefunden habe, die immer funktioniert, ist, Leistungsteil und Signalteil sowohl elektrisch als auch räumlich sauber zu trennen, und das ist nur mit Empfängerakku möglich.
Gruß,
Jochen
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