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Vollständige Version anzeigen : Defektes Magnet


Ulrich Brandt
19.10.2005, 14:13
Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit einem Brushless-Motor.

Nach Absturz war die Welle meines Brushless Inliners, Graupner 330 (7,2 V) verbogen. Die Welle war in einen Ringmagneten gepresst und ich habe sie mit Erwärmung aus dem Magneten entfernen können.

Und da fing das Problem an: nach der Erwärmung der Welle war der Magnet nicht mehr magnetisch, bzw. nur noch ganz gering. Nach Auskunft meines Händlers gibt es den nicht als E-Teil bei Graupner. Im Angebot der Neodymmagnete im Internet habe ich auch nicht das Passende gefunden.

Kann mir jemand sagen, ob die Erwärmung wirklich die Ursache für den Mangel war?
Kennt jemand eine Quelle bei der ich einen Magneten mit dem Maßen: Aussendurchmesser 10 mm,
Höhe 15 mm und Bohrung 3 mm bekommen kann. Bohrung grösser wäre kein Problem, das kann ich ja dann mittels Drehbank bei Anfertigung der Welle ausgleichen.

Gruß Ulrich

Fantus
19.10.2005, 14:17
Kann mir jemand sagen, ob die Erwärmung wirklich die Ursache für den Mangel war?

schau doch mal hier http://de.wikipedia.org/wiki/Curie-Temperatur

Ab einer bestimmten Themperatur verliert jeder Magnet seine Fähigkeit.

Edit: grad noch bissel gelesen:

Der Temperaturbeiwert gibt die reversible Abnahme der Remanenz, ausgehend von der Raumtemperatur (20°C) in Prozent pro 1°C zunehmender Temperatur an.

Die max. Einsatztemperatur ist nur ein ungefährer Wert, da eine Abhängigkeit zur Dimensionierung des Magneten besteht (L/D-Verhältnis). Der angegebene Wert wird nur erreicht, wenn das Produkt aus B und H ein Maximum erreicht (siehe Magnetdimensionierung).

Die Dichte oder das spezifische Gewicht wird in g/cm3 angegeben.

Wird die Curietemperatur erreicht, verliert jeder Magnetwerkstoff den Magnetismus.


Die Curietemperathur ist also nur das absolute aus, bei käuflichen Magneten sind ncoh andere Temperatur Konstanten angegeben die deutlich drunter leigen können

ovali
19.10.2005, 14:29
Hi,
jup, wenn der Magnet zu warm wird, dann ist schluß mit dem Magnetismus.
mmmhhh...aber warum soviel arbeit für so einen e-Motor, was kostet der denn neu?

Gruß Henning

Ulrich Brandt
19.10.2005, 14:33
Hallo Ovali,

der Motor kostete neu 70 Euro und dafür habe ich gedacht lohnt es sich schon ein bißchen zu suchen.

Gruß Ulrich

ovali
19.10.2005, 14:37
Jup, das ist ne menge Holz!
Ich such mal im Internet ein wenig....mal sehen wer schneller ist ;)
Gruß Henning

helirup
19.10.2005, 15:35
Hi,

müsste man ihn nicht durch ein äußeres Magnetfeld wieder "ordnen" können? Im Zweifel bei vorheriger Erwärmung?

Rupert

Fantus
19.10.2005, 15:40
eigendlich ja, nur wo willst du ein so starkes Feld herzaubern?

außerdem denke ich, das es dem Motor gar nciht gut tut, wenn die Magnet unterschiedlich stark sind

schwaabbel
19.10.2005, 15:45
Lehner kann so etwas !
Gruß Frank

Chris Lange
19.10.2005, 16:31
Lehner kann so etwas !
Gruß Frank
Jetzt wird mir klar wie die ihre Scheibenrotoren zusammenbauen 8o So einfach kanns gehen wenn man weiß wie. Habe mich einmal eine Zeitlang mit BL Motoren auseinandergesetzt und wollte unbedingt einen Innenläufer mit Scheibenrotor selbst bauen. Bin aber verzweifelt gescheitert ;(

schwaabbel
19.10.2005, 19:19
:D :))

Ulrich Brandt
20.10.2005, 15:16
Hallo,

danke für eure Beiträge, man lernt eben nie aus oder Erfahrung ist die Summe aller Fehler die man macht.

Falls noch jemand eine Quelle findet wäre ich über eine Nachricht dankbar.

Gruß Ulrich