Vollständige Version anzeigen : OS50 abmagerung
seitdem ich den OS 50 Hyper aus meinem voyager in den airskipper verbaut habe, magert mir der motor je nach fuellstand ab.
die abmagerung ist aber nicht in dem bekannten bereich. um es zu verdeutlichen:
die HR drehzahl geht von anfaenglich 1350 (voller tank) auf bis zu 1750 hoch (fast leerer tank). die gemessenen temperatur geht von anfaenglich 90 auf 130 grad.
urspruenglich hatte ich nur den haupttank verbaut. dabei habe ich beobachtet, dass die drehzahlerhoehung (sprich das abmagern) fast sporadisch bei halbleerem tank eintritt. dabei ist der spritspiegel im tank recht genau auf vergaserhoehe.
daraufhin habe ich einen headertank eingebaut. seither ist das abmagern kontinuierlicher. wenn der haupttank leer ist laeuft der motor schlagartig wieder fett wie bei vollem haupt tank. (der headertank schliesst in etwas auf haupttankhoehe ab).
da ich ausserdem die hauptnadel am vergaser sehr fett einstellen musste (OS gibt als ausgangsgroesse 1.5 Umdrehungen offen an, bei mir lauft der motor mit 2 U offen), ergibt sich fuer mich der verdacht, dass der druck im tanksystem nicht aufgebaut werden kann und damit die kraftstoffversorgung am vergaser hauptsaechlich auf der schwerkraft des sprits beruht.
in den letzten tagen hatte ich schon folgendes geprueft/geaendert:
- alle schlaeuche ausgetauscht
- headertank eingebaut
- vergaser gereinigt (vollkommen auseinandergenommen)
- druckanschluss und muffler geprueft
fuer heute habe ich einen anderen muffler (hatori) montiert, weiss aber noch nicht was dabei rauskommen wird.
verschiedene vermutungen hatte ich noch bezueglich des drucks:
dass aufgrund der niedrigen drehzahlen (1350 am kopf) und 15 Vol% Nitro der muffler nicht genug druck erzeugt. allerdings muesste der motor ja dann bei erhoehter drehzahl auch mehr druck erzeugen, und den motor wieder fetter laufen lassen. scheint aber auch nicht der fall.
auch den motor auf einen kopfdrehzahl von 1700 lauefen zu lassen aendert daran nichts. die abmagerung hat dann zur folge dass die drehzahl auf weit ueber 2000 geht.
hat jemand von Euch aehnliche erfahrungen oder einige tipps?
PS: hier im forum habe ich verschieden themen gefunden, die aber mein problem nicht beschreiben.
die thematik vibrationen ==> schaum im tank == abmagern scheint nicht zu treffen, da ich im headertank keine luftblasen bekomme bevor der haupttank leer ist.
danke
Falk
aektschenreini
06.11.2005, 11:08
Hallo Falk,
genau die selben Probleme habe ich bei meinem Hyper auch.
Auch ich habe mehrere Abänderungen vorgenommen wie
Header Tank anderer Dämpfer usw.Da ich ohne Regler fliege habe ich
mittlerweile für Schweben und Fliegen jeweils zwei Kurven programmiert.
Ist aber auch nicht unbedingt die Lösung.Fakt ist das der Motor (bzw.Vergaser)
wohl sehr empfindlich auf geringe Druckunterschiede reagiert.Das wiederum
mit einem Zweinadelvergaser einzuregeln dürfte schwierig sein.Irgendwie fehlt
da die dritte Nadel für das Mittelgas .Ist jedenfalls so mein Gefühl oder vielleicht
eine andere Nadel ???Momentan benutze ich noch eine 8er OS Kerze .Die
wird mal gegen eine andere ausgetauscht.Sprit verwende ich momentan CP 12,5
und auch da werden wir dann mal was anderes tanken.Wenn wieder Erwarten
das Motörchen immer noch nicht so will bin ich leider auch am Ende mit meinem Latein.Meine momentane Vergasereinstellung ist Vollgasnadel ca.1,5 Leerlauf bzw.
Mittelgas ca halb Zwei (voller Weg 09.00-15.00).
Bin froh das ich nicht der eînzigste mit diesem Problem bin.Auf gehts ihr Spezalisten her mit den Lösungen :)
Gruss Reini
Hallo Reini,
Sprit fliege ich derzeit 15 vol% Nitro/15 vol% RD
probiert hatte ich bisher
- 10 vol% Nitro/15 vol% RD
- CP 15
- CP 10
- CP 5
kerzen hatte ich die enya 4 und die OS 8 drin
das geht alles und zwar auch recht gut und stellt auch kein problem dar. der vergaser ist meiner meinung nach auch nicht schwer einzustellen. ich fliege jetzt mit der OS 8 und dem 15/15 RD um zusaetzlicher grenzbereiche zu vermeiden und zunaechst das abmagerungsproblem zu loessen.
vorher hatte ich den motor wie beschrieben im voyager mit hatori: soweit ich mich erinnere hatte ich da die nadel 1 - 1.25 U offen und die LL-nadel ca 13-13h30.
PS: es hat auch primaer nichts mit der motortermeratur oder der laufzeit zu tun: wenn ich mit 3/4 oder halbem tank starte treten die vorher beschriebenen effekte bei gleichem spritspiegel auf. bzw. wenn ich mit fast leerem tank abschalte, den motor richtig abkuehlen lasse und wieder starte, habe ich sofort wieder den mageren motor.
ideen?
Falk
määnzer007
06.11.2005, 12:00
Hey, versuch doch mal die Teillastnadel um ne halbe umdrehung auf zudrehen und die Vollastnadel ne 1/4tel Umdrehung zu!
Mir scheints einfach so dass de zu magere Teillast mit der zu Fetten vollast kaschiert wird! Der Motor muss im leerlauf so hoch eingestellt sein, dass er an der Kupplung zupft, und dabei so fett wie möglich eingestellt, werden, dass er ordentlich spotzt, und qualmt!
Niemals auf einen perfekten Leerlauf einstellen!
Ansonsten kann noch die Dicke der Kraftstoffschläuche wichtig sein! Ein schlauch mit 1,5mm reicht locker aus, und funktioniert manchmal besser wie ein dickerer Querschnitt!
Gruß Julian
ich habe heute den hatori probiert: gleiche enttaeuschung.
ausserdem habe ich das ganze bei hoeherer kopfdrehzahl probiert, gleiches verhalten.
Julian, wieso sollte ein geringerer schlauchdurchschnitt besser funktionieren wie ein groesserer?
habt Ihr noch ideen?
Falk
obenbleiben
06.11.2005, 21:35
Hallo Falk,
Dein Problem ist nicht die Motorabstimmung, sondern die abnehmenden Druckverhältnisse im Tank, wenn der leer wird.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen konstanten Druck am Vergaser herzustellen, auch wenn der Tank zunehmend leer wird:
z.B. Webra Druckregler / Perry Benzinpumpe / Unit Tanksystem usw.
Am besten Du schaust mal auf die Seite von Stüker Jürgen Unit Tanksystem (http://www.stukerjurgen.de/Kraftstofftank.html) nach, weil es dort auch gut erklärt ist.
Ich habe mein Problem mit dem Abmagern mit einer Perry Benzinpumpe gelöst.
Weitere Versuche mit verschiedenen Dämpfern und Abstimmung brauchst Du nicht mehr durchzuführen, da sie an der Physik des Problems nichts ändern.
Bitte auch mal die Suche hier im Forum benutzen.
Gruß Rainer
aektschenreini
07.11.2005, 08:03
Hallo Rainer,
da ich das mit der Pumpe auch für sinnvoll halte und
einmal ausprobieren möchte kannst du mir sicher sagen
wo mann günstig an so ein Teil herankommt.
Gruss Reiner
z.B. Webra Druckregler / Perry Benzinpumpe / Unit
...
Ich habe mein Problem mit dem Abmagern mit einer Perry Benzinpumpe gelöst.
Danke Rainer,
Das problem war mir praktisch auch klar. Jedoch hatte ich den fehler im bau gesucht und nicht in der konstruktion. Was nicht in mein weltbild passte war, dass wir helis systeme von "sich selbst lobenden" firmen kaufen und diese sich nicht wie im handbuch beschrieben abstimmen lassen.
Wenn man wie in dem artikel von Bruno Stuekerjuergen dann schwarz auf weiss lesen kann, dass es durchaus der fall ist, dass nicht abgestimmte systeme verkauft werden, dann wird ploetzlich alles klar.
Bis dahin sucht man das problem im baufehler und nicht in der konstruktion.
Lange rede kurzer sinn. Du geschrieben, dass Du die Perry pumpe einsetzt und damit zufrieden bist.
Das druckpendel / UNIT tanksystem passt vom gedanken her am besten in meine grundeinstellung, dinge einfach zu halten und macht von der physik her (zumindest in der theorie) absolut sinn. Hattest Du vorher das druckpendel / unit tanksystem versucht? - und ggf. Schlechte pratkische erfahrung damit gemacht und bist dann zur pumpe uebergegangen oder was hat Deine entscheidung bewogen?
Der druckregler von webra hat ja im prinzip eine aehnliche funktionsweise wie der eingebaute membranregler im yamada. Oder sehe ich das falsch?
Danke
Falk
und da haette ich noch eine frage zu dem Webra Druckregler:
Wie ich gelesen habe, benoetigt das system fuer die erzeugung des systemdruckes einen anschluss am Motorkurbelgehaeuse. Die meissten motoren besitzen aber keinen solchen anschluss. Wie loest Ihr das?
Falk
Hallo Falk,
ich hatte das gleiche Problem mit dem TT 50 Pro. Ursache war das Verhältnis der Nadeln: Teillast war zu mager und Vollast zu fett eingestellt. -- So wie Määnzer es schreibt.
Ich weiß nicht, inwiefern der OS da gleich reagiert, aber ein Versuch wäre es doch wert.
Gruß
Rupert
obenbleiben
07.11.2005, 16:52
Hallo Falk,
ich habe bisher von den genannten Systemen nur die Pumpe ausprobiert, da diese bei meinem Motor auch mit dabei war (OS 91 c spec PS). Auch bei der Pumpe benötigt man einen Druckanschlußnippel im Gehäusedeckel.
Habe in einem OS 70 SZ H, der auch mal zum Einsatz kam, einfach genau in der Mitte des Deckels ein M4 Gewinde hineingeschnitten und einen entsprechenden Nippel mittels Passscheiben und Loctite so eingeschraubt, dass er auf der Innenseite des Deckels plan abschließt.
Einschraubnippel gibt es z.B. bei Conrad Modellbau und in jedem halbwegs guten Modellbau-Fachgeschäft.
Was mir persönlich an dem Unit Tanksystem nicht gefällt, ist die umständliche Handabung beim Betanken und dass Sprit in den Auspuff zurücklaufen kann. Wie gesagt, es ist meine Meinung dazu!
Es gibt auch div. Anwender, die kommen mit der Perry Pumpe nicht zurecht! Bei mir läuft sie sehr gut und zuverlässig, auch mit verschiedenen Motoren.
An Deiner Stelle würde ich mal das Unit Tanksystem ausprobieren, da es preisgünstig und schnell hergestellt werden kann. Damit kannst Du dann sehen, ob eine Verbesserung eintritt.
Gruß
Rainer
ich hatte das gleiche Problem mit dem TT 50 Pro. Ursache war das Verhältnis der Nadeln: Teillast war zu mager und Vollast zu fett eingestellt. -- So wie Määnzer es schreibt.
Ich weiß nicht, inwiefern der OS da gleich reagiert, aber ein Versuch wäre es doch wert.
Hallo Rupert,
ich hatte Määnzers ansatz schon verstanden.
im prinzip: bei leichtem abmagern braucht dem motor dann weniger "vergaser-auf" und laeuft dann noch mehr in den mageren bereich.
ich hatte es gestern noch einmal probiert. zwar erreiche ich mit einem recht fettem unterem bereich und einem maximal magern oberen bereich eine besserung, aber der unterschied sind immer noch ca. 200 U/Min am kopf.
Danke
Falk
Habe in einem OS 70 SZ H, der auch mal zum Einsatz kam, einfach genau in der Mitte des Deckels ein M4 Gewinde hineingeschnitten und einen entsprechenden Nippel mittels Passscheiben und Loctite so eingeschraubt, dass er auf der Innenseite des Deckels plan abschließt.
Einschraubnippel gibt es z.B. bei Conrad Modellbau und in jedem halbwegs guten Modellbau-Fachgeschäft.
Hallo Rainer,
ich wuesste nicht, dass es so einfach geht. ich haette da nun wieder einen hohen respekt gehabt und nicht einfach einen nippel in den gehaeusedeckel geschraubt.
offensichtlich kann man dabei nicht viel falsch machen, oder uebersehe ich da was?
aber zunaechst werde ich mal das druckpendel versuchen. wie gesagt, bin ich gern fuer die einfachen dinge zu gewinnen.
danke
Falk
määnzer007
07.11.2005, 17:55
Hi, also Von vorher 400 auf 200Umdrehungen.. ist doch schomal was!
Warum nen dünnerer schlauch besser funktioniert?
Weil bei Gleicher menge Kraftstoff der Krafftstoff in dem Dünnen schlauch "weiter kommt"
Somit, kann der Druckabfall, und die zunahme ausgeglichen werden!
ich würde lieber mal die 3 € für dünnen schlauch ausgeben, als für ne Pumpe etc.
Gruß Julian
Somit, kann der Druckabfall, und die zunahme ausgeglichen werden!
Hallo Julian
ich glaub', da war ich krank in Physik. das verstehe ich nicht. Kannst Du mir das erklaeren?
PS die von 400 auf 200 waren aber auch auf kosten des versuches. ordentlich "laufen tut" der motor mit der einstellung nicht. also mit anderen worten um den effekt nachzuweisen ja ==> aber als dauerloesung komm' ich mit der extremeinstellung nicht weit.
gruss
Falk
määnzer007
07.11.2005, 19:15
Ich meine es so..
Druck normal: laufverhalten optimal, da die richtige menge Kraftstoff zum motorgeführt wird ( nachhilfe durch druck)
Druck zu gering: nicht genug Kraftstoff kommt am vergaser an, dünner schlauchquerschnitt>>>kraftstoff kommt trotz des geringeren Drucks weiter( mit mehr druck) als bei einem Schlauch mit Großem Querschnitt!
Suche das Thema.. gab nämlich schomal nen Beitrag dazu.. is aber scho nen weilchen her...vieleicht hat jemand anderes den ja parrat!
Gruß Julian
määnzer007
07.11.2005, 20:25
Hab nen Beitrag gefunden, zwar nicht den, welchen ich meinte, aber da wird das auch angesprochen! :)
Schlauchquerschnitt (http://www.rc-heli.de/forum/index.php?showtopic=5889&hl=schlauchquerschnitt)
Gruß Julian
Hi Julian
ich will nicht kleinlich sein, aber warum? ich versteh' es nicht und der beitrag in Deinem link klaert mich auch nicht auf.
gruss
Falk
dünner schlauchquerschnitt>>>kraftstoff kommt trotz des geringeren Drucks weiter( mit mehr druck) als bei einem Schlauch mit Großem Querschnitt!
aus meinem verstaendnis der physik her falsch.
ich verstehe nicht wie das funktionieren soll.
Falk
Hi,
nach meinem Verständnis ist der Witz des dünneren Spritschlauchs, dass der Druck grundsätzlich vermindert wird.
Bei Änderungen des "Quelldrucks" vom Tank unterliegt dieser verminderte Spritdruck dann kleineren Schwankungen als der "rohe" Druck eines dicken Spritschlauchs.
Was in diesem Zusammenhang sonst auch gerne zitiert wird, aber definitiv falsch ist: Der Kapillareffekt! Damit hat das ganze nichts zu tun, da der Spritschlauch ja komplett gefüllt ist. (oder zumindest sein sollte).
Ohne hier großartig in die Physik mit Oberflächenspannung etc. einzusteigen kann man sich das auch ganz einfach an einer Symmetrieüberlegung klar machen: Woher sollte der Kapillareffekt wissen, in welche Richtung er "ziehen" soll?
Gruß
Rupert
Hallo Zusammen,
um eine sorgenfreie Spritversorgung zu bekommen und um den Anbau einer Membranpumpe zu umgehen,ist es von Vorteil den Druckschlauch vom Schalldämpfer zum Tank in seinem Innendurchmesser auf mindestens 2mm zu wählen,damit bekommt man ausreichend Dunst in den Tank.
Das Tankpendel sollte ebenfalls an einem 2mm Spritschlauch hängen.
Erst die Zuleitung vom Tank zum Vergaser,sollte im Innendurchmesser kleiner sein,hier etwa 1mm!
Dadurch wird die Kapilarwirkung,also die Fließgeschwindigkeit erhöht,ähnlich wie beim Heizungssystem,wo vom Kessel aus die Leitung z.B. mit einem 22 mm Rohr beginnt,auf 18mmm und erst kurz vor dem Heizkörper auf 12 mm reduziert wird.
Sinn dieser Anordnung ist:Der Kraftstoffdruck bleibt dadurch vollständig konstant,selbst bei harten Flugmanövern kann die Spritsäule in der Zuleitung nicht abreißen!
Das der Motor dadurch weniger Sprit bekommt ist völlig unbegründet,denn die Menge die durch den Schlauch gedrückt wird,reicht auch noch für Zwei Motoren!
Gruß
Hartmut
rosenkoenig
08.11.2005, 08:54
@leuschy
>Dadurch wird die Kapilarwirkung,also die Fließgeschwindigkeit erhöht,ähnlich wie >beim Heizungssystem,wo vom Kessel aus die Leitung z.B. mit einem 22 mm Rohr >beginnt,auf 18mmm und erst kurz vor dem Heizkörper auf 12 mm reduziert wird.
Ich dachte, daß die Kapillarwirkung nur bei sehr dünnen Röhrchen spürbar ist ?(
Bei der Heizung beginnt man doch mit dicken Rohren, weil da noch mehrere Heizkörper dran hängen. Die dünnen Rohre am einzelnen Heizkörper um Wasser, Material und Platz zu sparen.
Gruß Bernd
Hallo Bernd,
der Sommer ist zwar(leider)vorbei,aber wenn Du einen 1"Gartenschlauch nimmst und den Wasserhahn aufdrehst,läuft je nach Druck,sagen wir 3bar der auf Deiner Versorgungsleitung steht, mehr oder weniger und mit einer gewissen Reichweite das Wasser aus dem Schlauch,oder? Ja!
Wenn Du den Schlauch mit einem1/2" Schlauch verlängerst,würde das Wasser wie zuvor aus dem Schlauch spritzen? Nein! es wird weiter spritzen,weil du mit gleichem Druck arbeitest und durch die Verjüngung des Schlauches die Fließgeschwindigkeit erhöhst und somit weiter spritzen kannst!
Würdest Du den 1" Schlauch nun anheben,bis auf 35 m,wieviel Wasser würde dann noch aus der Öffnung laufen,noch genau soviel wie zuvor? Nein! Weil der Gegendruck der Wassersäule mit Sicherheit genau so groß ist wie der in der Zuleitung.
Gehst Du mit dem 1"Schlauch auf 17,5m runter und machst bis auf 35m den 1/2" Schlauch dran,wie hoch würdest Du mit dem Wasser in etwa kommen,bis nichts mehr läuft?
Also, ohne groß zu rechnen!
Da der Schlauch nur noch halb so groß im Durchmesser ist,hat sich das Gewicht der Wassersäule ebenfalls um die Hälfte reduziert,somit käme ich nun auf sagen wir mal 42,5m!
Wenn ich demnach meine Spritleitung ebenfalls um die Hälfte reduziere,habe ich in etwa den gleichem Druck mit höhrer Fließgeschwindigkeit am Vergaser anstehen! ;)
Die Rechnung ist nicht ganz korrekt,da ich das Volumen der Schläuche erst errechnen müßte um den Gegendruck zu ermitteln,aber zum verdeutlichen soll es reichen!!!!!
Gruß
Hartmut
määnzer007
08.11.2005, 17:41
Soviel Diskusion, um 2,50€ :rolleyes:
Nunja..
Probiers aus, oder lasse es,wenn dus nicht glauben willst, dann kauf dir ne Pumpe.. fertig... ;) ?(
gruß julian
obenbleiben
08.11.2005, 17:50
Hallo Leute,
Ihr werdet mich jetzt bestimmt alle auslachen und für verrückt erklären ;) , wenn ich Euch eine weitere Erfahrung zu diesem Thema mitteile. Habe echt überlegt, ob ich das hier schreiben soll oder nicht!!!! Da aber der Aufwand so gering ist dieses mal auszuprobieren, habe ich mich dafür entschieden es zu schreiben.
Die Erfahrung beruht auf einen Quick 50 Heli mit OS 50 SX H Motor und dem 50er 3D Hatori Resorohr an einem Zimmermannkrümmer/ 8mm Lötterle Vergaser / 12,5% Coolpower Heli Sprit.
Hatte mit der v.g. Kombi auch Abmagerungserscheinungen bei leerwerdendem Tank und habe es mit Verringerung des Druckes aus dem Schalli beseitigen können. Was Ihr dazu braucht ist ein Kabelbinder, sonst nichts!!!! :)
Folgendermaßen bin ich vorgegeangen:
Zuerst Druckschlauch vom Tank abziehen und am Auspuffnippel dran lassen / Dann Kabelbinder erst noch lose um den Schlauch binden, am besten an einer Stelle wo man nachher, bei wieder angeschlossenem Zustand, noch gut an den Kabelbinder herankommt
Nun in das lose Schlauchende mit dem Mund hineinpusten / der Widerstand dürfte gering sein und man kann relativ viel Luft durch den Nippel in den Auspuff pusten / Kabelbinder zacken für zacken zuziehen bis sich der Widerstand merklich erhöht hat (ungefähr verdoppelt hat) / dies sollte erstmal der Ausgangspunkt sein für einen weiteren Flugversuch
Dass man nun mit weniger Vordruck fliegt, sollte man an den Nadeleinstellungen merken. Alles muß nun fetter gedreht werden. Also bitte drauf achten, dass der Motor nicht zu mager läuft!!!
Sollte jetzt eine leichte Verbesserung eintreten, kann man den Kabelbinder noch weiter zuziehen um den Druck weiter zu reduzieren. Darauf achten, dass man die Luftzufuhr nicht ganz abschneidet, da dann der Motor während des Fluges ausgehen kann wegen Unterdruck im Tank!
Die Erklärung für das sanftere Lauf-Verhalten zwischen dem leeren und vollen Tank begründet sich auf die weniger spitz reagierende Nadeleinstellung. Der Vordruck wurde reduziert, die Nadeln wurden weiter aufgedreht, die Einstellung des Motors reagiert nichtmehr "spitz" direkt auf einen Klick der Nadel und der Motor verzeiht die unterschiedlichen Drücke eher!
Ich will das jetzt auch garnicht weiter begründen und vertiefen, sondern gebe Euch hier nur den Tipp weiter, damit Ihr ihn ausprobieren könnt...einfacher und schneller gehts ja kaum noch!!! :rolleyes:
Gruß Rainer
DerMitDenZweiLinkenHänden
08.11.2005, 17:51
Hi!
Da der Schlauch nur noch halb so groß im Durchmesser ist,hat sich das Gewicht der Wassersäule ebenfalls um die Hälfte reduziert,somit käme ich nun auf sagen wir mal 42,5m!
Der Umkehrschluss würde bedeuten, dass du mit einem "vielfach-dickeren"'-Schlauch schlussendlich nur noch sagnmamal 3cm hoch kommst, und das bei 3 bar.
"bar" bezieht sich ja auf die Flächeneinheit, also ist es egal, wieviel tatsächliche Fläche zur Verfügung steht.
Oder?
Kurt
obenbleiben
10.11.2005, 23:12
@ Leuschy
Hallo Hartmut,
[QUOTE=leuschy,Dienstag, 08.Nov 2005, 09:29 Uhr]
Da der Schlauch nur noch halb so groß im Durchmesser ist,hat sich das Gewicht der Wassersäule ebenfalls um die Hälfte reduziert,somit käme ich nun auf sagen wir mal 42,5m!
Das von Dir geschriebene möchte ich im Sinne einer gut gemeinten Klarstellung für alle Interessierten hier im Forum korrigieren. Ich denke es liegt auch in Deinem Sinne, da Du hier im Forum sehr engagiert bist. Und das finde ich auch klasse von Dir! :rolleyes:
In der Physik gibt es das Prinzip der "kommunizierenden Röhren"
Stell Dir dazu folgendes vor:
Um bei Deinen 3 bar Druck zu bleiben, nehme ich ein 30m hohes Gefäß und fülle dieses randvoll mit Wasser. Wenn ich nun am Boden dieses Gefäßes ein Manometer einschraube, dann würde mir das 3 bar anzeigen.
Nun schließe ich an dem Boden des Gefäßes verschieden dicke Schläuche an, meinet wegen auch Schläuche, die sich zum Ende hin verjüngen. Anschließend hebe ich alle Schläuche auf über 30m hoch, dann wird Dir die Physik mit großer Sicherheit zeigen, dass der Pegelstand in allen Schläuchen genau dem entspricht, welcher sich auch in dem 30m hohen Gefäß befindet! Hier findet eine Ausnivellierung statt!
Und in kein Schlauch egal wie dick oder wie der sich verjüngt würde das Wasser einen höheren Pegel einnehmen!!!!!
Und das beweist wiederum, das Kurt völlig recht hat. ;)
Grüße aus Köln
Rainer
Hallo,
wollte mich eigentlich in der nächsten Zeit ein wenig zurück nehmen,aber ich glaube das in Deiner Theorie sich ein Gedankenfehler eingeschlichen hat!
Deine Theorie ist in sofern richtig,wenn kein Druck von oben erfolgt! ;)
Das Tanksystem ist geschlossen,dass muß dabei bedacht werden und wird,wenn auch mit unterschiedlichen Drücken,je nach Drehzahl und Bohrung des Nippels am Schalldämpfer mit DRUCK beaufschlagt! :)
Und so sollte es auch verstanden werden!
Wenn Du einem Deiner beiden Fässer einen Deckel verpasst und zusätzlich 3 bar Druck drauf gibst,was passiert dann?
Ansonsten stimme ich dem voll zu was Du schreibst!
Und Kurt hat nicht aufgepasst! :P
Gruß
Hartmut
obenbleiben
11.11.2005, 08:34
Wenn Du einem Deiner beiden Fässer einen Deckel verpasst und zusätzlich 3 bar Druck drauf gibst,was passiert dann?
Gruß
Hartmut
Hallo Hartmut,
Dann passiert folgendes:
Das Wasser in allen angeschlossenen Schläuchen, egal wie dick sie sind und wie sie sich verjüngen, steigt bis auf eine Höhe von 60 Meter. Auch dann findet wieder eine Nivellierung statt!!!!
Und auf keinen Fall wird Wasser in einem sich verjüngenden Schlauch höher steigen! ;)
Dies ist auch nicht meine Theorie, sondern anerkannte Physik
Warum willst Du dich denn ein wenig zurücknehmen, wäre doch schade! :( Ein bischen fachsimpeln und Gedankenaustausch über unser Hobby macht doch spaß. Auch wenn man manchmal auf dem Holzweg ist, geben doch Meinungen anderer auch einem selber wieder neue Impulse und es entstehen manchmal auch neue Lösungen.
Gruß Rainer
Hallo Rainer,
ich denke,dass das von mir "eingestielte"zu Verwirrung geführt hat und ich schon das Zweite mal versuche die Verwirrung zu entwirren,aber immer wieder fesstellen muß,dass ich mich zu sehr von den Beiträgen und Inhalten manipulieren lasse und es zu keinem brauchbaren Ergebniss führt!
Und ich denke die Leser wie auch Du, sollten sich nicht zu sehr auf das bereits geschriebene festbeißen!
Thema war,abmagern eines Motors und wie ich dem abhelfen kann!
Deshalb habe ich mich entschlossen einen eigenen Beitrag dazu zu schreiben,wobei ich mit dem Schalldämpfer,dessen Aufbau sowie seinem Druckanschluß beginne,bis zum Vergaser und seine Düsennadel.
Das scheint aus meiner Sicht,wie ich es schon oft praktiziert habe, der bessere Weg zu sein,sonst versteht man nur "Bahnhof"! ;)
Gruß
Hartmut
@ Falk
Wenn ich das richtig verstanden habe (Teillastschraube ist von der Mitte aus gesehen etwas nach rechts gedreht) läuft Dein OS50 eindeitig zu mager. Versuch mal die Schraube etwas weiter nach links zu drehen. Bei meinem Motor steht sie (wenn Mitte ca. 12.00 ist) auf ca. 10.30-11.00. So ist der Leerlauf zwar alles andere als schön aber es funktioniert. Leerlaufdrehzahl einfach so weit anheben bis der Motor grad so läuft. Die Vollgasnadel würde ich mal 2 Umdrehungen öffnen und dann erst mal den Mittelbereich ordentlich einstellen. Also mal probieren, ob der Heli dann abhebt. Wenn er das tut, lass die Teillastschraube so und stell den Volllastbereich ein. Dazu hilft am besten der Vollpitch-Test. Stell sicher, dass der Vergaser bei Vollpitch auch VOLL aufmacht. Dann gibst Du langsam (aus dem Schwebeflug) immer mehr Pitch bis Du bei Knüppelende bist. Der Motor sollte in dieser Einstellung Vollpitch bis zur Sichtgrenze durch ziehen. Wenn Du die Vollastnadelstellung nach diesem Test ermittelt hast, wird der Motor im Flug gut laufen und Du musst dann die Gaskurfe noch sauber einstellen.
Bei Deinen 1350 rpm am Kopf fliegst Du n ur im Teillastbereich. Da der Vergaser in diesem Bereich zu mager eingestellt ist und der Motor dabei überhitzt, magert er immer mehr ab.
Versuchs mal und Du wirst Staunen.
Grüsse,
Olo
määnzer007
12.11.2005, 14:44
Genau meine Rede :) .. aber... :rolleyes:
Gruß Julian
obenbleiben
12.11.2005, 17:17
wenn der haupttank leer ist laeuft der motor schlagartig wieder fett wie bei vollem haupt tank.
danke
Falk
@ Julian / määnzer007
@ Olo
Dieser eine Satz und die Tatsache, dass sich der Motor so verhält, läßt klar erkennen, dass dem Falk mit einer anderen Vergasereinstellung nicht geholfen ist!!!
Wie sollte denn ein gerade durch zu magerer Einstellung betriebener, wohlmöglich noch heißgelaufene Motor schlagartig wieder fett laufen?
Der Motor läuft nur deswegen schlagartig wieder fett, weil nachdem der Haupttank leer ist der "Siffoneffekt" beendet ist (Abhängigkeit beider Tanks untereinander) und somit der Motor wieder einen vollen Tank vorfindet....nämlich den vollen Headertank!
Eure Tipps und Erfahrungen sind ja gut und hilfreich :) , aber Falk plagt ein anderes Problem als die Motoreinstellung.
Gruß
Rainer
besten dank an alle, die hier ideen eingebracht haben!
und jetzt haben wir auf die aufloesung:
ich habe das zweite pendel eingebaut (sprich unit tanksystem).
der motor laeuft jetzt von anfang an mit der zufuhr die ich vorher am ende hatte.
mein problem (des abmagerns) habe ich damit vollstaendig geloest. und eine neue lektion gelernt.
Rainer:
das problem des "umstaendlichen tankes" erweist sich in der praxis als sehr einfach. ich habe einen spritstopper zum tank, einen zum vergaser, und einen zur entlueftung. ganz einfach und aus die maus.
ich glaube auch Deinen schlauchbinder trick in der druckzufuhr (daempfer ==> tank) zu verstehen:
damit bringst Du den druck im tanksystem insgesamt runter, Du kannst die hauptnadel weiter aufdrehen und damit ist der vergaser nicht mehr so sensibel und anfaellig, richtig?
zum thema vergasereinstellung (z. b. määnzer007 und Olo)
die ideen leuchten mir schon ein, aber sie haben mein problem nicht loesen koennen.
Ihr muesste aber auch aufpassen, die nadelstellung koennen so unterschiedlich sein ...
wenn Du einen Yamada mit pumpe CP 30 und FT daempfer dann kann man die nadel recht gut angeben.
bei dem kleinem OS 50 oder auch beim C spec variieren diese jedoch stark. ich habe nach dem umbau mit dem zweiten pendel meine hauptnadel beim 50er noch weiter aufgemacht: die hauptnadel ist jetzt 2 3/4 U offen. Leistung (spez. im Vollgas) und auch response ist recht gut. das ganze produziert bei richtig straffer belastung 135-140 grad bei 8 grad aussentemperatur.
meine LL steht auf ca 11h30 (der untere bereich ist aber noch ueberfettet und muss noch abgestimmt werden)
auf alle faelle hatte ich einen guten tag da ich mein urspruengliches problem endlich geloest habe. nochmals danke fuer Euere tipps!
Falk
obenbleiben
13.11.2005, 19:14
Hallo Falk,
freud mich sehr für Dich, dass das Problem nun behoben ist!
Habe an allen meinen Helis dieses Problem gehabt und mußte mich viel damit beschäftigen. :( Wie ich schon geschrieben habe, gibt es verschiedenen Lösungswege für das Problem.
Der Kabelbindertrick ist immer das erste was ich ausprobiere, weil Du das ganz schnell auf dem Flugfeld erledigen kannst. Hierzu: Ja !, Du hast es richtig verstanden mit der Reduzierung des Druckes im Tank!
Und im Prinzip ist das nun mit dem Unit Tanksystem, neben weiteren Vorteile, der gleiche positiver Effekt bei Dir, weil Du die Nadeln fetter drehen mustest und somit der Benzindruck, der am Vergaser ansteht, geringer geworden ist!
Bin gerade dabei eine neue Möglichkeit zu testen (habe ich heute gebaut) Mein Ziel dabei ist es ganz ohne Druckregler oder Pumpen auszukommen und auch eine gesicherte und gleichmäßige Versorgung im Rückenflug zu gewährleisten. Das Betanken soll dabei auch einfach gehalten werden.
Sollte dies gut klappen, werde ich es hier im Forum anregen.
Jetz noch viiiiiiiiiieeeellll Spaß beim unbeschwerten Fliegen!!!!! :rolleyes:
Grüße aus Köln
Rainer
vBulletin® v3.8.0, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.