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Vollständige Version anzeigen : Graupner Micro Balancer


Olli
06.11.2005, 21:11
Hallo zusammen
ich brauche mal etwas Hilfe,ich komme mit dem Graupner Micro Balncer nicht ganz klar.Unten die Beschreibung wie sie auch dem Gerät bei liegt.Ich habe orig.Graupner Lipos zwei Zellen mit 1000mAh,bei einem Akku leuchten beide LED`s am Balancer und er wird glühend heiß.Frage:müssen die Akku`s erst leer sein und sie dann erst mit Balancer zu laden???Bei dem anderen ist eine LED aus und die andere flackert kaum sichtbar.Produktinformation
Der Micro-balancer wird für alle Ladegeräte empfohlen, bei denen keine Einzelzellenüberwachung erfolgt. Der Micro-balancer wird an dem zusätzlichen mehrpoligen weißen Stecker der GRAUPNER LiPo-Akkus während des Ladevorgangs angeschlossen. Sobald eine Zelle eine Spannung von ca. 4,25 V erreicht, so wird diese mit Stromimpulsen >0,2 A entladen um diese Zelle anzugleichen und eine Überladung zu vermeiden. Die LED zeigtdiesen Entladevorgang an. (Wie zeigt sie ihn an???)Leuchtet eine LED dauerhaft, so muss der Ladevorgang sofort abgebrochen werden, da in diesem Fall der Micro-balancer die Zelle nicht mehr schnell genug ausgleichen kann und die Gefahr einer Überladung besteht. Ebenso muss der Ladevorgang abgebrochen werden, wenn alle LEDs der angeschlossenen Zelle blinken. (heißt das,das beim Laden die LED`s aus sein müssen???)Bei Ladeströmen von bis zu 0,1 A kann jedoch keine Überladung erfolgen, da dieser Ladestrom von dem Micro-balancer vollständig und dauerhaft ausgeglichen werden kann. Aufgrund der geringen Leerlaufstromaufnahme des Micro-balancers von ca. 5µA kann der Micro-balancer auch dauerhaft am Akku angesteckt bleiben.
Danke
Olli

Martinolupo
06.11.2005, 21:53
Ich habe auch die Micro-balancer von graupner.
Ich hatte auch das selbe problem wie du: led leuchten ständig, obwohl die zellen gar nicht auseinander/über 4.25 sind (habe die zellen einzeln gemessen). Dieses phänomen war aber nach ausstecken und wieder einstecken der balancer verschwunden...

Was mir noch extrem verwirrt ist diese angabe auf dem balancer: betriebsspannung 2.5-8V/ zelle. Was soll das heissen?

Wenn den balancer erst ab 4.25V/ zelle eingreift ist das nicht schon zu hoch für die zellen?
Saluti
Martino

noch-ein-Günter
09.11.2005, 20:05
Was mir noch extrem verwirrt ist diese angabe auf dem balancer: betriebsspannung 2.5-8V/ zelle. Was soll das heissen?

Hallo Martino,

das ist rel. einfach: Das Ding kann nur 100 mA Strom aufnehmen, d.h. dann kannst du die
Spannung (messtechnisch) weiter auf 8V erhöhen, ohne dass das Ding verreckt !
Darüber hinaus wird das Teil abrauchen ...

> Wenn den balancer erst ab 4.25V/ zelle eingreift ist das nicht schon zu hoch für die zellen?
Das hast du genau richtig erkannt. Deshalb in die Tonne damit !
Hatte auch mal so ein Ding und habe mich Graupner in Verbindung gesetzt, wieso denn die Spannung
so hoch liegt. Die "Technik" meinte, dass müsse so sein, weil sonst ihre Ladegeräte nicht mehr
abschalten. Dann kannst du das Ding gleich weglassen !

Das Ding ist ein recht grober Scherz - dass man sich traut sowas anzubieten, ist schon der Hammer !

Allerdings: Die LED's dürfen nicht leuchten !!!
Wenn die leuchten, hat die entsprechende Zelle bereits Überspannung !


Gruss Günter

noch-ein-Günter
09.11.2005, 20:11
Frage:müssen die Akku`s erst leer sein und sie dann erst mit Balancer zu laden???
Nein, natürlich nicht !!!
Du kannst selbst einen frisch geladenen LiPo an einen Balancer anschliessen.
Und es werden dann keine LED's leuchten.

Vorrausgesetzt, keine Zelle hat über 4.20 V !
Und das ist so, wenn der Ladevorgang richtig gelaufen ist und der Pack OK ist, bzw. was taugt.


Gruss Günter

Olli
10.11.2005, 16:17
Nein, natürlich nicht !!!
Du kannst selbst einen frisch geladenen LiPo an einen Balancer anschliessen.
Und es werden dann keine LED's leuchten.

Vorrausgesetzt, keine Zelle hat über 4.20 V !
Und das ist so, wenn der Ladevorgang richtig gelaufen ist und der Pack OK ist, bzw. was taugt.


Gruss Günter
Hallo
es ist doch blöd bei dem Balancer das man keine Kontrolle hat
ob das Ding überhaupt arbeitet.
Wenn es wenigstens eine Kontroll LED geben würde,die anzeigt
Gerät ist in Betrieb.
Ich habe meine LiPos (Tanic 11,1V 2250mAh)mit Balancer geladen
und nichts passiert.Gerät zeigte keine LED und wurde auch nicht warm.
Arbeitet er überhaupt???
Gruß
Olli

AndreasWiest
10.11.2005, 19:22
@Günter,

...was ist denn ein Beispiel für einen vernünftigen Balancer, wenn man kein Superduperladegerät hat?

Andreas

AlexBonfire
10.11.2005, 19:41
Von Orbit und von Schulze gibt es gute Geräte. Die kosten aber auch mehr als das doppelte wie die Lachnummer von Graupner.
(Von dem ich übrigens auch schon Abschreckendes gehört hab)

noch-ein-Günter
11.11.2005, 04:48
...was ist denn ein Beispiel für einen vernünftigen Balancer, wenn man kein Superduperladegerät hat?

Die Balancer von Orbit zum Beispiel, das ist mit Sicherheit ein gute Sache.
Vor allem zusammen mit dem Pocket-Lader - mein Tip !
Allerdings gibt es die Balancer nur im 5er Pack, was mich doch etwas gestört hat, da ich nur
LiPo's mit 3 Zellen benutze ...

Und ein "Superduperladegerät" habe ich auch keins, ich benutze einen professionellen Konstanter,
weil er halt hier vorhanden ist.

Ich wollte allerdings Balancer haben, die richtig Strom können (min. 1.5 A/Zelle) und die ich
nach meinen Anforderungen kalibrieren und ggfs. auch mal reparieren kann, da gebräuchliche Teile
verwendet wurden. Zusätzlich wird um die Schaltung kein Staatsgeheimnis gemacht.
Da kriege ich nämlich einen riesen Hals ...

Ausserdem betreibe ich das Hobby nach dem Motto: Es wird nur das zugekauft, was ich
nicht selber machen kann !

http://www.gkoen.homepage.t-online.de/eco_heli/balancer.jpg

Allerdings muss man sowas selber stricken - wenn man kann ! (Kabel fehlen noch auf dem Bild)
Hat dann u.a. die von Olli geforderte Kontroll-LED, eine Balancer Aktiv-LED und noch eine Überstrom-LED.
Habe gleich 2 Stück davon gebaut, weil ich meine beiden LiPo-Packs parallel lade.

Bei Interesse mal googeln unter Karsten Camlott, dort gibts die Platinchen und auch Bausätze.
Einen neutralen Test gibts unter http://www.elektromodellflug.de/balancer/kc-balancer.htm


Gruss Günter

noch-ein-Günter
11.11.2005, 05:58
Ich habe meine LiPos (Tanic 11,1V 2250mAh)mit Balancer geladen
und nichts passiert.Gerät zeigte keine LED und wurde auch nicht warm.
Arbeitet er überhaupt???

Na sei froh, dass nichts passiert und nichts warm wird !

Der Balancer muss nicht arbeiten, wenn die Ladespannung stimmt, die Packs neu und perfekt
selektiert sind. Balancer haben nur eine Sicherheitsfunktion, nämlich dass die Spannung pro
Zelle nicht über 4.20 V ansteigt.
Dann greift erst der Balancer ein - wenn er denn (genug Strom umleiten) kann !

Denn: Wenn ein Pack aus 3 Zellen 12.60 V hat, muss das nicht zwingend heissen,
dass jede einzelne Zelle 4.20 V hat !
Hat eine Zelle weniger Spannung, wird auch eine Zelle eine höhere Spannung haben.

Mein Tip: In der ersten Zeit beim Laden dabei bleiben und beobachten, was da vor sich geht.
Am besten während dem Laden die Spannungen der Zellen manuell überprüfen.
Ein gutes 3 1/2 stelliges Digitalmultimeter ist dabei Pflicht.
Wenn der Pack was taugt, wirst du erstaunt sein, wie gleich sich die Zellen verhalten.

Und Vorsicht mit Experimenten: Die Zellen verzeihen nichts ...


Gruss Günter

Running Man
11.11.2005, 08:12
Ich habe bei meinem Orbit-Balancer noch eine Stützplatte mit jeweils 6 Buchsen für Bananenstecker eingebaut. Auf diese Weise kann ich auch eine EInzelzellenladung über den Balancer durchführen und relativ einfach mit einem Multimeter die Einzelzellen immer mal durchmessen.

Die Orbits haben den Vorteil, dass sie sich beim Anstecken kurz "melden" (5 s Blinken). So hat man eine Kontrolle über den ordnungsgemäßen Anschluss des Balancers und seine Betriebsbereitschaft.

stein
11.11.2005, 09:34
Hi !

Respekt, der Selbtbaubalancer sieht ja ganz gut aus !

Ich möchte mich mal bewußt ganz vorsichtig ausdrücken, die Graupner Balancer sind preiswert, ein Flugkollege hat mal einen solchen gekauft! Aber mir ist bisher noch nicht ganz klar, wie die arbeiten.

Und mir ist auch nicht ganz klar, wie ein Lipo Pack, der immer mit diesem Balancer geladen wurde eine Einzelzellenabweichung von 600 mAh innerhalb eines halben Jahres bekommen konnte ! Nach Umstellung auf Orbit Balancer war der gleiche Pack nach einer Ladung in perfektem Zustand. Natürlich kann es auch ein Einzelfall (Balancer defekt) gewesen sein, vielleicht sollten sich mal andere Graupner Nutzer melden....

Gruss
Hans-Willi

Heli_Freak
11.11.2005, 10:21
@Günter,

...was ist denn ein Beispiel für einen vernünftigen Balancer, wenn man kein Superduperladegerät hat?

Andreas
Der 'Equalizer' von robbe. Habe lange nicht mehr soviel Gerät für so wenig Geld bekommen (25€). Ist auch ein 3-seitiger Bericht in der aktuellen ROTOR darüber.

Jörg
11.11.2005, 10:29
Moin,

m.M. nach kann man sämmtliche z.Z. erhältlichen Balancer in die Tonne treten. Denn es sind keine Balancer sondern nur Spannungbegrenzer.

Der Ansatz des robbe Equalizers ist ganz nett, aber die Ausführung mangelhaft (nur ca. 50mA 'equalizer Strom').

Der 'Balancer' der z.Z. den besten Kompromiss bietet ist der TP Balancer da er seine Aktivitäten von der Spannunglage der Zellen abhängig macht (denn es macht ja keinen Sinn einen voll balancierten Akku der halb leer unterschiedliche Zellspannungen hat wieder zu 'balancieren' da man die Zellen dann wieder in's Ungleichgewicht bringt) und der flighpower bzw. Duralite Balancer.

Der TP hat noch den Vorteil das er auch einen Schaltausgang hat und sich akustisch meldet.


Gruß
Jörg

noch-ein-Günter
11.11.2005, 19:26
Respekt, der Selbtbaubalancer sieht ja ganz gut aus !
Nun ja, die Entwicklung und der Aufbau von Prototypen und Einzelgeräten ist mein täglich Brot ...

Wichtiger noch als das Outfit ist jedoch eine perfekte Funktion !


Gruss Günter

noch-ein-Günter
11.11.2005, 19:38
m.M. nach kann man sämmtliche z.Z. erhältlichen Balancer in die Tonne treten. Denn es sind keine Balancer sondern nur Spannungbegrenzer.
Man sollte dann doch nicht gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten ...

Eine Spannungbegrenzung ist doch völlig OK !
Vorgabe ist, die Einzelzellen dürfen nie mehr als 4.20 V erreichen. Und das wird mit einem Balancer
(korrekt wäre in der Tat der Begriff Spannungbegrenzer ...) erreicht !

Was willst du mehr ???


Gruss Günter

Martinolupo
11.11.2005, 21:27
Erstmals vielen dank für eure Antworten.
Ehrlich gesagt ich habe damals diesem balancer gekauft weil es billig war und weil di graupner lipos schon mit den passende balanceranschluss kamen.
Meine kokams 3200 5S haben jetzt 60 zyklen drauf. Ich messe nach jedem flug und am ende jeder ladung die einzelzellen durch und ich hatte immer sehr gute werte, daher war die verwendung von balancer (spannungsbegrenzer) nicht nötig.

Was ich mich frage ist warum graupner sowas herstellt und verkauft....

noch-ein-Günter
11.11.2005, 21:52
Was ich mich frage ist warum graupner sowas herstellt und verkauft....
Das frage ich mich auch !!!

Nun, es leidet nur der gute Ruf und das kann man sich offensichtlich (noch) leisten ...

Als ich gemerkt habe, was das Teil taugt, habe ich es dem Restmüll beigegeben, was will
man sonst machen. Ich wüsste jetzt keine Anlaufstelle, an die man sich in einem solchen Fall
wenden könnte. Wozu auch, denn jemand anders hat jetzt mein Geld und ich seinen Müll !
Damit hat ja alles seine Richtigkeit ...

Mein Modellbaufachgeschäft rät jedem Kunden ab, diesen Balancer zu benutzen, sondern die
bieten Produkte anderer Hersteller an. Das habe ich schon mehrmals mitbekommen ...


Gruss Günter

Jörg
11.11.2005, 22:00
Moin,

Eine Spannungbegrenzung ist doch völlig OK !
Vorgabe ist, die Einzelzellen dürfen nie mehr als 4.20 V erreichen. Und das wird mit einem Balancer
(korrekt wäre in der Tat der Begriff Spannungbegrenzer ...) erreicht !

Was willst du mehr ???


Erstens dürfen die Dinger gar nicht Balancer heissen. Denn balanciert wird da nix. Nur eben begrenzt.

Zweitens: wenn ich den 'Balancer' brauche, nämlich dann wenn eine Zelle kaputt ist und die Spannung richtig steigt, nützt mir ein 'Begrenzerlein' mit 300-400mA max. Last rein gar nichts wenn ich den Akku gerade mit 8A voll puste. Hier brauche ich eine Trennung vom Lader und / oder Warnung (beides bietet der TP Balancer).

Drittens: habe ich hier bestimmt 20 LiPo Akkus von min. 10 Herstellern. Woher weiss denn die Herstellerfirma X was der Hersteller Y für die Zelle Z eine max. Spannung angibt? Das bietet bisher kein Balancer. Wir verlassen uns alle darauf das die Zellenhersteller sich schon daran halten das bei 4,xy Volt Ende ist.


Überigens habe ich hier eTec Zellen seit über 150 Zyklen, ohne Balancer, im Einsatz. Geht und geht und geht..... .
Man muss nur richtig damit umgehen :) (immer 15-20% drin lassen).


Gruß
Jörg

bnt2le
11.11.2005, 22:36
Wenn dieses sch... Teil nicht so winzig und günstig (eigentlich kein Grund) wäre, sollte Graupner echt ne kostenlose Umtauschaktion starten.
Ich wusste, das dieses Teil Panne ist und ich habe es trotzdem gekauft.
Hab mal die Funktion am Netzteil überprüft und festgestellt bei 4,25V macht das kein mucks !
Erst bei 4,3V floss ein mini Strom und es began zu blinken.
Habe meinen teuren 5S 3200 Lipo mal überprüft und festgestellt um eine 4,1V Zelle auf 4,2V zu füllen waren 500mAh nötig.
Jetzt stell ich mir den ungünstigen Fall vor: Eine Zelle 4,3V und eine 4,1V zusammen 8,4V mein Lader schaltet ab und ich habe 1000Ah Kapazitätsunterschied.
Na Danke !

noch-ein-Günter
12.11.2005, 06:15
Ich habe bei meinem Orbit-Balancer noch eine Stützplatte mit jeweils 6 Buchsen für Bananenstecker eingebaut. Auf diese Weise kann ich auch eine EInzelzellenladung über den Balancer durchführen und relativ einfach mit einem Multimeter die Einzelzellen immer mal durchmessen
Etwas komfortabler geht es, wenn du an deine Balancer einen Stufenschalter mit 2 Ebenen anschliesst.
Stellungen so viele, wie Zellen. Dann kannst du alle Zellen geschwind auf's Multimeter schalten
und die regelrecht "durchscannen" ...

Auf diese Weise vermeidet man auch die gefürchteten Kurzschlüsse, nach denen man meist den
LiPo "ausziehen" kann ...

Ich wusste, das dieses Teil Panne ist und ich habe es trotzdem gekauft.
Sorry, warst nicht ganz gesund, oder was hat dich da geritten ???


Gruss Günter

Running Man
12.11.2005, 18:36
Etwas komfortabler geht es, wenn du an deine Balancer einen Stufenschalter mit 2 Ebenen anschliesst.
Stellungen so viele, wie Zellen. Dann kannst du alle Zellen geschwind auf's Multimeter schalten
und die regelrecht "durchscannen" ...

Auf diese Weise vermeidet man auch die gefürchteten Kurzschlüsse, nach denen man meist den
LiPo "ausziehen" kann ...


Sorry, warst nicht ganz gesund, oder was hat dich da geritten ???


Gruss Günter
Hallo Günter,

einen Schalter einzubauen, ist zwar eine gute Idee, jedoch lade ich auch schon mal 3 Zellen in Reihe, dann natürlich mit der entsprechenden Einstellung des Laders. Mit den Einzelbuchsen ist man halt flexibler. Man kann ja auch messen und laden bzw. im Prinzip sogar mit zwei Ladern rangehen.

Zum "Ausziehen" bei Kurzschlüssen: Bei mir brennen immer die Leitungen oder Stecker weg. Die Zellen haben es bei mir immer ausgehalten, wenn ich einen "Kurzen" gemacht habe :)

noch-ein-Günter
13.11.2005, 02:46
einen Schalter einzubauen, ist zwar eine gute Idee, jedoch lade ich auch schon mal 3 Zellen in Reihe ...
Weiss jetzt nicht, ob wir uns richtig verstanden haben: Ich meinte keinen Schalter, sondern einen
Stufenschalter oder Drehschalter mit so viel Stellungen wie Zellen.
Ich lade hier 2 Packs a. 3 Zellen, je nachdem wie schnell es gehen muss, mal in Serie, mal parallel.

Mein Drehschalter hat 6 x 2 Ebenen, damit lassen sich alle Zellen messen, egal ob die Packs seriell
oder parallel angesteckt sind. Und ohne was umzustecken, bzw. das Risiko eines Kurzschlusses
einzugehen ...


Gruss Günter

Running Man
13.11.2005, 23:07
Schon klar, aber was machst Du, wenn Du 3 von 5 Zellen laden willst, die restlichen zwei aber nicht? OK, darauf kann man verzichten, aber es ist flexibler, als die Drehschalter-Lösung, die ja auch ziemlich aufwendig ist und dann wieder ziemlich Platz wegnimmt.

noch-ein-Günter
14.11.2005, 23:20
Schon klar, aber was machst Du, wenn Du 3 von 5 Zellen laden willst, die restlichen zwei aber nicht?
Die Problemstellung hatte ich so noch nicht !
Da der Pack als Pack entladen wird, wird er auch als Pack geladen.

> ... aber es ist flexibler, als die Drehschalter-Lösung
Stimmt ! Und gefährlicher ...

http://www.brukig.homepage.t-online.de/eco_heli/laden.jpg

> die ja auch ziemlich aufwendig ist und dann wieder ziemlich Platz wegnimmt.
Nicht unbedingt. Ich habe zusätzlich jeweils einen Steckverbinder pro Balancer angebracht.
Wichtig ist eine Sicherung im Messausgang zum Messgerät. Damit hier kein Kurzschluss entsteht.

Die Sicherung kann dann ruhig 1 Ampere haben, dann kann man z.B. auch rückwärts eine Zelle
über den Stufenschalter selektieren und nachladen oder entladen, oder was auch immer ...


Gruss Günter

Running Man
14.11.2005, 23:45
Die Sache ist schon sauber aufgebaut. Für die Anwendung auf dem Flugfeld jedoch schon wieder etwas viel Kabelsalat und etwas globig. Schließlich lade ich zwei 10s Packs gleichzeitig...

noch-ein-Günter
15.11.2005, 00:15
Für die Anwendung auf dem Flugfeld jedoch schon wieder etwas viel Kabelsalat und etwas globig ...
Bestimmt !

Ich lade aber nicht auf dem Flugfeld, sondern habe 2 LiPo's mit ausreichend Kapazität angeschafft.
Damit mache ich 4 x 12 min., dann habe ich eh genug. Zuhause lässt sich das gut handhaben ...

Auf dem Flugfeld Einzelzellen nachzuladen, halte ich dann allerdings auch schon für recht gewagt ... ;)


Gruss Günter