Vollständige Version anzeigen : Ausbremsen bei Rollen ...
Eddi E. aus G.
13.12.2005, 18:17
Hi Jungs,
mir ist heute beim mittagspäuslichen Fliegen (der 4. Flug mit dem SE übehaupt,
immernoch BREITGRINS) etwas aufgefallen (naja, eigentlich schon am Sonntag):
Wenn ich durch Rollen steuere und auf dem Rücken leicht neg. Pitch gebe, bremst
sich der SE aus. Ich muss gleichzeitig etwas Nick ziehen, dann geht's so-la-la
(mein Timing ist sch**** ...).
Im Geradeausflug getestet merke ich auch bei größeren Pitchwechseln, dass
beim Positiven "pitchen" der Heli die Nase hoch, beim negativen die Nase runter
nimmt.
Hatte das am Sonntag auf den Schwerpunkt geschoben, der passte aber,
inzwischen denke ich eher, dass ich vielleicht Servos unterschiedlicher Güte
geschossen habe.
Hat jemand sowas schon erlebt?
Ich werd jetzt erst mal ein Rollservo mit dem Nickservo tauschen, um zu sehen,
wie sich's dann auswirkt ...
Ansonsten: einfach "rattig".
Grüßle
EE
flyrichard
13.12.2005, 18:49
Hi Eddi,
Also ich kenne den Se nicht sooo genau (durfte mal einen fliegen :)) )
Aber wenn Du die Servos verdächtigst dann leg doch mal soweit möglich eine gerade Stange bzw Stäbchen auf die TS und schau ob die TS kippt beim auf und abfahren ....
Da siehste eigentlich schnell wo die Differenzen liegen
mfG
Ricardo
Wolfgang Meyer
13.12.2005, 19:02
Also bis zu einem gewissen Grad würde ich es normal einstufen, das haben bis jetzt alle meine Maschinen gemacht, die erste Freya stark, der JR Venture wenig und die jetzige Freya Evo wieder etwas stärker, ich behelfe mir (wie fast alle F3C-Piloten) mit einem Rollmischer, d.h. bei Vollausschlag Roll wird dementsprechend Nick zugemischt, muß man halt erfliegen...
Du fliegst eine halbe Rolle und wenn er im Rückenflug die Nase hochgenommen hat, mischt du auf die entsprechende Rollfunktion etwas Nick ziehen (10% sind ein guter Wert zum anfangen), so lange bis er wie an der Schnur gezogen durch die Rolle geht, musst du allerdings mehr als 15% zumischen stimmt etwas mit deinem Kopf-Setup nicht...
Die einzigen Piloten ohne Rollmischer sind die Japaner, die steuern alles aus 8o
Dieses Zumischen mache ich allerdings nur in meiner "Sauberer Kunstflug Phase" in meiner "Möchte Gern 3D Flugphase" habe ich diesen Mischer nicht aktiv.
Ich hoffe geholfen zu haben...
noch ein Stefan
13.12.2005, 19:12
Hallo,
ich hatte am Anfang das selbe Problem, nachdem ich dann einige Flüge runter hatte rollte er dann aber problemlos und gerade ohne das ich was geändert habe. Ich denke das bei diesem recht kräftig motorisierten Heli das Pitchmanagement entscheidend ist um gute Rollen zu fliegen, am Anfang übertreibt man es da leicht.
Gruß Stefan
Christian Samuelis
13.12.2005, 19:34
Hallo Zusammen,
das ist nicht normal, dass der Heli sich auf dem Rücken ausbremst. Das beschriebene aufbäumen auf dem Rücken könnte durch einen nicht passenden Schwerpunkt kommen. Ich habe den Acrobat immer so ausgewogen, dass er an der Paddelstange gehalten waagerecht hängt. Wenn der Schwerpunkt passt, dann würde ich als zweites kontrollieren, ob die TS genau gerade fährt. Das bekommt man am einfachsten raus, indem ein Libelle auf ein Paddel steckt und in zwei zueinander orthogonalen Rotorkopfstellungen den Pitch von voll negativ nach voll positiv durchfährt. Die Libelle darf sich nicht bewegen. Ist das nicht der Fall, so würde ich die TS neu einstellen, d.h. Pitchknüppel genau auf 0° dann Ruderhörner so ausrichten dass die Gestänge genau rechtwinkelig zum Ruderhorn stehen. Dann sollte bei gleicher TS-Gestängelänge ungefähr parallel zum Domlager stehen und vom Verstellweg sollte sich die TS etwa gleichweit hoch unter runterbewegen können ohne das irgendwas mechanisch ansteht (auch bei zyklischen Ausschlägen). Dann werden die Gestänge TS nach Blatthalter so eingestellt, dass man 0° Pitch an beiden Blättern hat. Zuletzt kontorlliert man noch die zyklischen Ausschläge. Bei 0° Pitch dürfen die Anlenkgestänge der Paddelstange bei voll Zyklisch gerade nicht das Zentralstück berühren...
So eingestellt müßte der Acrobat mit den HT Blättern eigentlich neutral rollen.
Viele Grüße
Christian
Eddi E. aus G.
13.12.2005, 20:16
Ui! So schnell so viele Antworten :))
Ricardo und Christian: ich habe gerade "Schreibtischtests" gemacht. Die Servos
verhalten sich, soweit ich das optisch und mit etwas Last (Finger drauf) beurteilen
kann, gleich. Das rechte Rollservo scheint minimal fitter, aber das war's auch.
Was mir bei den Polos auffällt, dass sie wie meine Microservos in der Hornet
nicht so geschmeidig laufen wie z. B. HS5245MG, S925x, ja selbst C4041.
Liegt aber vielleicht auch an der Größe und den Kompromissen, die man dabei
dann schließen muss. Gibt's in der Größe Alternativen?
Die TS läuft praktisch schnurgerade, auch bei Vollausschlag Roll, in beide
Richtungen. Überhaupt sind die Interaktionen (für +/– 11° Pitch und "Mörder"-
zyklische Ausschläge recht gering. Wenn die Paddelstange genau längs oder genau
quer zum Heli steht und ich kurble voll Nick oder voll Roll bewegen sich die Paddel
nur minimalst.
Der Schwerpunkt müsste eigentlich passen. Ich werde ihn nochmal etwas vor
nehmen (beim Logo habe ich schon gemerkt, dass er so reagiert hat, wenn der SP
zu weit hinten war).
Stefan: das mit dem Pitch-Management hab ich auch schon gemerkt. Langsam
geflogene Rollen (wenig Roll) werden (aber) auch gerader als "gerissene".
Ich bin mir auch relativ (...) sicher, dass ich kein Nick einsteuere (soll's ja auch
schon gegeben haben). Üben übt :)
Wolfgang: Das mit dem Mischer ist mal 'ne Idee zum Ausprobieren, danke!
Warum komm' ich da nicht selber drauf?
Ich werde mich melden, wenn sich was ergibt.
Grüßle
Eddi
Running Man
13.12.2005, 23:43
Hallo Eddi,
ich kann Christian nur zustimmen, der SE bremst sich nicht in der Rolle aus. Ich kann mich aber erinnern, dass ich ähnliche Schwierigkeiten zu Anfang hatte. Ganz wichtig ist eine exakte Einstellung der Paddels und des Schwerpunkts. Entscheidend war der Tipp von Stifi, nämlich dass man aufpassen muss, dass man den Schwerpunkt nach einem waagerechten Heckrohr bestimmt und nicht anhand der Kufen, die ja gewaltig schräg stehen. Man muss den kleinen Heli außerdem sehr viel sauberer steuern, als die großen Kisten. Seitdem läuft er wie auf Schienen durch den Rollenkreis.
Günter Wachsmuth
13.12.2005, 23:59
Die einzigen Piloten ohne Rollmischer sind die Japaner, die steuern alles aus 8o
Dem kann ich aber so nicht zustimmen.
Ein Mischer auf Roll, würde auch in anderen Figuren wirken, und irgenwann habe ich dann immer Müll.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, das das die japanischen Helis brauchen.
Eventuell die deutschen Piloten, die unbedingt japanische Helis fliegen. :-)
Das Beimischen von Nick bei der Rollfunktion würde auch bei anderen Figuren, dann besonders in den Steigfiguren zu unerwünschten Effekten kommen.
Es sei denn ich habe einen Flugzustand Rolle, einen Flugzustand Looping einen Flugzustand ...... usw.
Wenn der Heli auf dem Rücken die Nase zu sehr hoch nimmt, dann ist entweder ein technischer Fehler ( eventuell die Servos) am Modell, oder auch ein technischer fehler zwischen den Ohren zuständig.
Ich denke aber eher, das es hier noch nicht gelungen ist die optimale Abstimmung zwischen der Nick-Stellung der Taumelscheibe, dem Schwerpunkt und der Stellung der Paddel zu finden.
Manchen Piloten passiert das auch bei neuen Modellen recht oft, wenn man noch etwas unsicher ist und mit Nase nach oben schon in die Rolle rein fliegt.
Also ich würde eher etwas mit der abstimmung spielen, als einen Mischer zu vergewaltigen.
Gruß Günter Wachsmuth
Markus Zander
14.12.2005, 06:21
Morgen zusammen,
das sehe ich genauso,Günther
Ich halte Mischer auch nur in speziellen Flugphasen für sinnvoll.
Hey Günther, ich bin ein deutscher Hirobo - Pilot :) und ich brauche keinen Mischer.
Eddi,die Paddel dürfen sich nicht bewegen,auch nicht minimal.
Prüfen,testen,prüfen,ändern,noch mal ändern,noch ein bißchen hier,noch was da,oh Gott ich bin schon wieder am testen,ich geh zur Arbeit
wünsch was
Markus
Wolfgang Meyer
14.12.2005, 06:54
Grundsätzlich habt ihr natürlich recht: Ein Heli sollte auch ohne Mischer schnurgerade durch eine Rolle gehen - allerdings reden wir hier über eine Beimischung von 10% Nick bei Rollvollausschlag, in sofern ist es mir auch ein wenig schleierhaft wie dieser Mischer in der Steigphase stören sollte, ich fliege in der Steigphase eigentlich keine Rollausschläge :D
Elegant ist es natürlich sich extra eine Rollflugphase zu bauen, aber nach Ausprobieren war mir das zuviel Schalterei und ich unsensibles Ding finde den Mischer in meinen sämtlichen anderen Figuren nicht störend, sorry.
Ansonsten gebe ich allen meinen Vorrednern recht, erst versuchen durch Abstimmung ein Ausbremsen zu verhindern - und wenn es nicht klappt (und meines Wissens klappt es dann bei einigen namhaften Piloten nicht) dann einen Mischer programmieren.
silentius
14.12.2005, 07:44
Hallo
mir ging es wie Stefan, Anfangs bremste der SE auf dem Rücken. Ich gab zuviel neg Pitch,einige Flüge später ging es gut.
Running Man
14.12.2005, 08:35
... hat sich nach PM Austausch geklärt ...
Eddi E. aus G.
14.12.2005, 09:24
Hi.
Danke noch für die Tipps und Hinweise, ich werde erst mal am Setup feilen
und erst wenn gar nix hilft die Elektronik bemühen.
Bis jetzt konnte ich jeden Heli mit nur einer Flugphase fliegen, vom Schweben
über Rumbolzen bis zum Kasperle-üben.
Ich hab mir eigentlich nur unterschiedliche Drehzahlen auf Flugphasen gemacht,
Stromsparmodus, quasi. Außerdem laufen die Helis mMn schneller, wenn sie
mit weniger Drehzahl geflogen werden. Der Logo z. B. "rennt" mit 1650 wie Sau,
mit 2050 ist er deutlich langsamer, dafür flip(p)t er wie Sau :)
(edit: wie Markus schon schreibt.)
Grüßle (edit: hat sich dann auch erledigt)
EE
Wolfgang Meyer
14.12.2005, 10:00
So,
ich habe den entsprechenden Part editiert, da ich nicht an irgendwelchen Entgleisungen mitschuldig sein möchte.
Ich denke Günter hat es so verstanden wie ich es gemeint habe, wenn nicht: Sorry !
Außerdem laufen die Helis mMn schneller, wenn sie
mit weniger Drehzahl geflogen werden. Der Logo z. B. "rennt" mit 1650 wie Sau,
mit 2050 ist er deutlich langsamer, dafür flip(p)t er wie Sau smile.gif
Hmm,
dann müssten aber einige Bücher über Hubschrauberaerodynamik umgeschrieben werden. Oder ich hab da was falsch verstanden.
Meinrad
hubijohn
14.12.2005, 18:32
Hallo,
ich denke auch das alle Helis schneller sind wenn die Kopfdrehzahl höher ist.
Außer die Drehzahl kann nicht gehalten werden wenn Voll Pich gegeben wird und fällt stark runter, aber das müsste man dann eigentlich hören.
LG
Hans
Eddi E. aus G.
14.12.2005, 20:31
Namd.
Alsole ... Wolfgang: danke. War zwar ned so gemeint ...
Schnellflieger: tja, ist eigentlich nur subjektiv ...
Aber ich empfinde es so:
Hohe Drehzahl, drehzahlfest: sehr gute Steigleistung, sehr gute Beschleunigung,
aber die erreichbare Geschwindigkeit im tiefen Schnellflug nicht "top".
Mittlere Drehzahl, drehzahlfest: entsprechend niedrigere Steigleistung, schwächere
Beschleunigung aber hohe oder subjektiv höhere erreichbare Endgeschwindigkeit
über Grund.
Das ganze natürlich alles in einem gewissen Rahmen, unendliche Drehzahl oder
keine scheiden bekanntermaßen aus :P
Wenn ich mich recht erinnere, nimmt der Luftwiderstand im Quadrat zu, was ich
mal Laienhaft anführen möchte. Der des Rumpfes zwar auch, aber wirksamer
in dem Fall der der Blätter? Rechnen kann jeder selber.
Andersrum nimmt bei höherer Drehzahl die Auftriebs- oder Beschleunigungskraft
zu, aber bei voll angestellten Blättern (Dragrace-Like, auch wenn der Antrieb es
durchzieht) ist Höchstgeschwindigkeit kaum möglich ... ich will oder muss ja
irgendwann vorwärts fliegen und nicht ewig aufwärts ... als echter Propeller ist der
Rotor einfach nicht ausgelegt und etwas zu groß (und ma ehrlich, wer glaubt der
weitverbreiteten und möglicherweise nicht ganz richtigen Lehrmeinung, dass allein
Bernoulli macht, dass Flugzeuge oder Helis fliegen? A bissle vielleicht, aber das
meiste macht Newton ... wer wissen will, wo's nachzulesen ist ... ich kann's ja mal
raussuchen. Vielleicht muss wirklich mal was umgeschrieben werden?).
Aber das ist eigentlich OT.
Zurück zu meinem Problemchen:
Ich hab das heute nochmal durchprobiert.
Wenn ich bei voll Nick oder voll Roll Pitch durchsteuere, bewegen sich die Paddel
am Anfang (–11 ... –7°) dann stehen sie wie 'ne 1, dann am Ende bewegen sie
sich wieder etwas. Wenn ich nur Pitch durchsteuere bei gerader TS oder auch
bei kleineren bis moderaten zyklischen Ausschlägen, ist alles OK.
Wenn ich bei voll, 0, voll Pitch Roll steuere (Blätter längs zum Heli, Paddelstange
quer, so exakt wie möglich) bewegen sich die Paddel leicht auf Nick, wenn ich
in eine Richtung Roll steuere, praktisch nicht, wenn in die andere.
Sieht so aus, als wäre mein linkes Roll-Servo "schuld".
Wenn ich aber versuche, das zu "kalibrieren" (Servowege ein paar wenige %),
klappt's dann bei Nick nicht (Nick geht sonst praktisch interaktionsfrei).
Der Kopf ist "gerade", das Setup nach meinem Dafürhalten so, wie von
Christian beschrieben.
Der Nächstflug mit auch leicht verschobenem Schwerpunkt steht noch aus ...
Dreckswetter. Heute Mittag hat's geschifft und abend's ist's dunkel.
Ma rein hypothetisch (vorher muss ich noch etwas Geld verdienen ...) wären Volz-
Servos auf dem SE denkbar? Wer von den Volz-Fliegern kann was zur "Gleichheit"
dieser Rudersklaven sagen?
Danke, Gruß und sorry für den Endlospost :)
Eddi
Christian Samuelis
14.12.2005, 23:29
Moin,
ich bin im Acrobat zeitweise Volz Speed Maxx XP Digital auf TS geflogen. Von diesen würde ich abraten, da sie das 4A Bec des Jazz bis jenseit der Grenze bringen und dann der µC resetet. Was die Polo Digi 4 angeht, gab es irgendwann anfang des Jahres ein Upgrade bei dem sich die Wege leicht geändert haben. Wenn man da also alte und neue Servos gemischt hat, dann können so Gangabweichungen eventuell zu Stande kommen. Das kann man aber durch die Servowegeinstellugn in den Griff bekommen. Was Servos angeht bin ich mit meinen Polo Digi 4 ganz zufrieden. Sonst waren aber auch die 9650er Futabas sehr sehr gut, die sind aber nicht nur in der Anschaffung sondern auch beim Crash deutlich teurer und man muß beim Einbau etwas kreativ sein.
Viele Grüße
Christian
Running Man
14.12.2005, 23:58
Außerdem laufen die Helis mMn schneller, wenn sie
mit weniger Drehzahl geflogen werden. Der Logo z. B. "rennt" mit 1650 wie Sau,
mit 2050 ist er deutlich langsamer, dafür flip(p)t er wie Sau :)
Das ist mir auch schon aufgefallen. Ich konnte meine Beobachtung aber nicht so recht bewusst warnehmen, da ich öfter gelesen habe, dass man gerade für Speedflugattacken die Drehzahl möglichst hoch nehmen soll. Als Begründung wird die Gefahr eines Strömungsabrisses am zurücklaufenden Blatt angegeben, was mit einer Instabilität auf Nick einhergeht. Kennt jemand den Grund? Ich tippe mal auf den bei hohen Drehzahlen höheren Gesamtluftwiderstand des Rotors wegen der Randwirbel an den Blattenden.
Günter Wachsmuth
15.12.2005, 00:47
ich fliege in der Steigphase eigentlich keine Rollausschläge :D
Elegant ist es natürlich sich extra eine Rollflugphase zu bauen, aber nach Ausprobieren war mir das zuviel Schalterei und ich unsensibles Ding finde den Mischer in meinen sämtlichen anderen Figuren nicht störend, sorry.
Hallo Wolfgang,
ich denke, das Du beim Looping, bei der Kuban 8, und bei den Diversen Abwandlungen von Turns etc. doch recht heftig, auch in Steigflugphasen oftmals recht heftig mit Nick steuern musst.
Dann würde Dir ein Mischer immer wieder quer schießen.
Besonders wenn ich bedenke, was in den diesjährigen Wettbewerben so alles passiert ist, dann kann ich mir gut vorstellen, das bei zu vielen Schaltern die eine oder andere Schwebeflugfigur plötzlich mit 2000 UpM am Kopf gekampfschwebt wird, und die eine oder andere Rolle mit 1300 UpM am Kopf wohl etwas aus der Rolle fallen dürfte.
Das wäre natürlich eine wunderschöne Abwechslung zu den falsch herum geflogenen Piroutten und anderen sonderbaren Figuren die man auch von mir gesehen hat. :-))
Trotzdem möchte ich noch anmerken, das ich heute ein Gespräch mit Jörg Michale hatte, der mir die Sache mit den Mischern bei namhaften Piloten bestätigt hat.
Er hat sogar erzählt, das ein Pilot in Spitzenzeit mit 9 Flugzuständen geflogen ist.
Ich kann es mir trotzdem nicht vorstellen.
Ich würde einen zweiten Helfer benötigen, der darauf achtet ob die Schalter an der Anlage alle richtig stehen wenn ich fliege. :-)
Thema Geschwindigkeit.
Grundsätzlich ist es so, das die max. mögliche Geschwindigkeit ein produkt der Drehzahl und des Einstellwinkels ist.
Wenn der Motor also genügend Dampf hat, die entsprechende Drehzahl auch durchzuhalten, dann wird das Modell naturgemäß schneller, je höher die Drehzahl ist.
Wenn ich nun den Einstellwinkel reduzieren muss, um die Drehzahl zu halten, dann kommt irgendwann der Knick und es wird wieder langsamer.
Wenn es mir nur auf die absolute Höchstgeschwindigkeit ankommt, muss ich den Rotordurchmesser verringern und eine möglichst hohe Drehzahlö mit möglichst viel Einstellwinkel fliegen.
Ob das Fliegen nun bei einer Freya mot 1m Rotorcurchmesser, 20 Grad Einstellwinkel und 3000 UpM am Kopf noch Spaß macht. :-))
@ehub22
Rechne mal nach, wie schnell Du fliegen müsstest, um bei einem Rotorsystem mit ca 1,60m Durchmesser und einer Drehzahl von 1800 UpM am rücklaufenden Blatt zu einem Strömungsabriss zu kommen. :-))
Keinesfalls sollte es bei einem höher drehenden Rotorsystem zu Aufbäumtendenzen kommen. Wenn das passiert, stimmt was nicht.
Möglichkeiten:
Zu schwache Servos, oder gleichbedeutend falsch ausgelegtes Rotorsystem, was zu hohe Servokräfte erfordert.
Falsch ausgelegtes Blatt, mit falsch definierter Bohrung, um z.B. den Blattvorlauf schon hinzubekommen. Wenn ich sehe und höre, mit welchen Theorien so manche Rotorblatthersteller manchmal argumentieren.
Falsch ausgelegte Dämpfung, Also Elastizität des Blattes, Vorlauf, Dämpfung des Rotorkopfes etc. passen nicht zusammen.
Falsch ausgelegte Anlenkhebel (Delta3) die eine angeregte Eigenraktion des Rotorsystems noch verstärken, und nicht dämpfen.
@Eddie E
Wenn Du die Servos testen willst, dann kannst Du das keinesfalls im Modell machen.
Das ist nur möglich, wenn Du die Servos nebeneinander auf dem Baubrett hast und mit sehr langen Hebeln versehen hast.
Dann alle 3 Servos über ein Sternförmiges Kabel an einen Servoausgang, oder besser noch einen Servotester anschließen.
Nun musst Du folgendes testen:
1. Geschwindigkeit bei einer schneller Bewegung von Endstellung zu Endstellung.
2. Geschwindigkeit und Weg bei langsamer Bewegung zwischen 2 frei definierten
Stellungen.
3. Gleichmäßigkeit des Servoweges
Besonders bei einem der sehr teuren Hightech Sevos eines sehr namhaften Herstellers hatte ich zuletzt folgende Kombination,die natürlich völlig unbrauchbar war.
1.tes Servo läuft einwandfrei, ist also die Referenz.
Das 2.te Servo hatte über den Gesamtweg 2 Strecken in denen es deutlich langsamer leif, als die anderen Servos. Diesen Rückstand machte es aber auf dem Rest des Weges immer wieder wett, so das bei einer Bewegung von Endstellung zu Endstellung alles in Ordnung zu sein schien.
Das 3.te Servo war genial.
Es lief sehr schnell an, wurde zum Ende des Verstellweges langsamer, um dann um den gewollten Endpunkt zwar sehr gemütlich, aber dafür sehr sorgfältig auf den gewünschten Punkt zu laufen.
Im Modell hat man das eigentlich nicht gesehen, da die TS eigentlich recht schwierig zu beobachten ist.
Gruß Günter Wachsmuth
Wolfgang Meyer
15.12.2005, 06:00
ich denke, das Du beim Looping, bei der Kuban 8, und bei den Diversen Abwandlungen von Turns etc. doch recht heftig, auch in Steigflugphasen oftmals recht heftig mit Nick steuern musst.
Dann würde Dir ein Mischer immer wieder quer schießen.
Moin,
auf Nick habe ich keinen Mischer programmiert, da kann ich dran reissen wie ein Tier :D
Ich habe den Mischer nur auf Roll und ich befinde mich recht selten am Vollausschlag (ausser bei der Rolle), daher stört mich dann die Nick-Zumischung beim sonstigen Fliegen nicht.
Eddi E. aus G.
15.12.2005, 10:45
Hi Günther,
so ähnlich beobachte ich das bei meinen dreien auch:
Die scheinen auf den letzten paar Grad oder Winkelminuten langsamer
und dafür präziser einzulaufen und das auch noch unterschiedlich langsam ... komich.
Eigentlich will ich mir die Mühe ausbauen, Messbrett basteln etc. gar ned machen,
ich will doch nur fliegen :rolleyes:
Grüßle
Eddi
Moin zusammen,
fliege zwar (noch) keinen SE, habe aber bei meinem MP ein ähnliches Phänomen.
Rollen links herum gehen wie an der Schnur, auch mehrere hintereinander, bei Roll rechts bremst sich der Kleine aber sichtbar aus. Er nimmt auf dem Rücken die Nase nach oben. Habe auch mal ein wenig Ursachenforschung betrieben und bin zu dem Schluss gekommen, dass dieses "Problem" meinen begrenzten Horizont
übersteigt. Habe keinen Fehler beim Setup oder der Servogenauigkeit gefunden.
Mittlerweile habe ich es in meine Steuergewohnheit adaptiert und versuche es schlicht aus zu steuern.
Gruss
Lars
Eddi E. aus G.
19.12.2005, 14:53
Hoi.
Also ... langsam wird's mit den Rollen. Ist nicht auszuschließen, dass den Piloten
da "Mitschuld" trifft.
Ich hab bewusst am Timing rumtrainiert und stelle fest: wenn das passt, geht die
Rolle in beide Richtungen wie an der Schnur gezogen. Auch mehrere. Ohne merklichen
Fahrtverlust.
Minimal verknüppelt und aaahhhrg und schwebt.
Hängt sicher auch mit den Mörderausschlägen und der sehr direkten Reaktion
auf minimale Ausschläge (trotz 25 % Expo) zusammen.
Mann! macht das Teil Spaß!!!
Grüßle
Eddi
(der inzwischen bei jedem Flug eine ...oooooohoHO ... phew ... Gerade nochmal
gut gegangen-Situation hat. Wenn das so weiter geht, wird der SE meinen ersten
kapitalen Crash live miterleben :rolleyes: )
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