Vollständige Version anzeigen : Wer kann helfen? Starter aber welcher?
Ich kaufe mir einen neuen Starter für meinen 90er Heli. Hab den OS91 Motor eingebaut. Vor 4 wochen besorgte mir einen Graupner Starter 90 Eco. Dieser stellte sich nach 2 maligen einsenden beim Hersteller als ungeeignet heraus. Nach paar mal starten is er defekt. Was benuzt Ihr mit 91er Motoren??
KS oder Robbe oder ??? Was soll mir für einen kaufen...?
Einen alten Robbe Starter han noch da, aber der is auch nimmer ganz ok. Für meine CAP 232 mit 6.5 Motor reicht er aber noch locker. Aber beim neuen os91 ...
Der Motor dreht halt so schon schwer, auch wenn man noch keinen Sprit rein hat. Wenn er dann etwas ansaugt und nciht gleich anspringt wirds dann schon etwas anstrengend für den Starter.
Sprich die Plastikführung der Kohlestifte weicht auf, und die Kohlstifte knicken weg. So wars beim Graupner Starter... Das Plastik is einfach zu weich von haus aus, wo die Stifte drinn laufen... ?(
Chickenmike
25.12.2005, 17:25
Hallo,
ich habe auch lange rumprobiert (Graupner 90; HT Gunstarter; Robbe120) aber der 120 ger von Robbe geht am besten aber nur mit mind. 14 Zellen. Dann springt mein 91 C-Spec. auch ohne Probleme an auch jetzt im Winter. Bei dem von Graupner habe ich auch diesen lila Startadapter von Graupner mit Freilauf drauf aber der welcher aber bei mir immer leer durch geht. Darum benütze ich seit ca. 1 Jahr den von Robbe mit 14 2400 sanyos und hatte nie Probleme.
mfg
und frohes Fest
Michael
Die Graupner Startwelle wo du hast hab ich auch gekauft. War jetzt erst einmal das diese leer duch ging (gestern).
Die Startwelle mit Freilauf von Robbe war nach jetzt 2 jahren defekt (freilauf).
Das is ok....
Werd dann wohl wieder einen Robbe 120 kaufen... 65 Euro.. ;(
Aber den Ärger, den man sich sparen kann mit etwas guten ist das Geld wert. :)
JMalberg
25.12.2005, 18:33
Hatte mit dem 120er Robbe versucht nen OS90FX zu starten: Wenn der OS kalt ist, geht nix; egal ob mit 12V oder 15V.
Beim nächsten mal versuch ich es mit einem Akkuschrauber aussem Baumarkt.
PS: Wie es scheint ist der 120er Robbe vergleichbar mit einem 120er Dyna-Dingbums (weis den Namen nicht mehr).
Hi. Ja hast recht. Machs immer mit System. Also
1. Tank leer
2. kurz durchziehen lassen mit Starter
3. Tanken über Tankventil, Spritleitung geschlossen zum Vergaser mit klemme.
4. Klemme auf und ganz genau Gas geben so wie nromal Anspringt, Starter drauf und gib ihm. Dann läuft er normal sofort!
5. Wenn nicht beginnt ein DRAMA hoch 3 ;(
Ach ja, zum Starten hab ne 44 Amper Auto Batterie dabei in meiner Tank und Startbox. Die is immer voll geladen wenn zum fliegen geh. 12.89 Volt hat die wenn voll is. Is das zu wenig??
Daniel Jetschin
25.12.2005, 19:27
Alter Robbe 120? Starter mit 12 1000er Sanyo´s und Edel Edelstahlstarterklinge hier 8) Unkaputtbar und ruppt auch nen neuen OS im Winter durch :rolleyes:
Hallo Uwe,
ich habe die besten Erfahrungen mit dem 120iger Starter von Conrad gemacht (der gelb/schwarze). Kostet nicht die Welt und zieht bis jetzt jeden 15er Motor durch.
Gruß Harald
flyrichard
25.12.2005, 20:08
Hi ,
Kann Eure Startersorgen garnicht verstehen ;-)
Ich habe den Starter von Helitron ganz simples Ding ist aber wohl vergleichbar mit dem Robbe 120-er Starter.
Daran einfach 12 ! Zellen Sanyo 1700mAh (ganz einfache sind das meiner Meinung nach) Und der surrt jeden 15-er Motor an.
Mit Bleiakkus und Autobatterien hatte ich früher nur ÄRGER!
Liegt dann aber sicher auch an den etwas zu langen Kabeln von der Autobatterie zum Starter. Wenn die Zellen direkt am Starter hast dann sinds ja nur noch zwischen 5 und 10 cm Kabel ;-)
Achja Freilauf von Graupner habe ich auch schon 2 Stck auf unserem Platz gesehen ;-) Beide haben sich meinen Starter geliehn :rolleyes: (Ich benutze den Aufsatz von Robbe)
mfG
Ricardo
Genaue bez is Robbe Super Starter 120. Bestellnr 4002.
Nur die Kohlesift sind da schon abgebrochen, weil ich mal die Welle etwas rausgezogen habe, als ich den Adapter vom Flächenflieger runter bauen wollte. Danach hab die Welle wieder reingeklopft. Die Kohlestifte fanden das nicht lustig.
er geht zwar noch, aber viel Dampf is nicht mehr da. Also muß ein neuer her.
Hmm Conrad Starter...mußte man mal testen. Heli mitnehmen und hinfahren. Dann life Test. Machen die aber bestimmt nicht.
Der von Helitron sieht genauso aus wie meiner. Sogar der Einschalter is gleich. Bestimmt der gleiche Lieferant der Robbe beliefert. Ich frag den mal per mail...
Hallo,
ich nutze einen Sullivan Dynatron- Starter. Dieser ist für 12 bis 24 V geeignet.
61er Motoren gehen mit normalem 12V Blei Akku, bei meinem neuen C- Spec will er allerdings auch nicht so richtig bei den aktuellen Temperaturen.
-mit 24 Volt dreht der allerdings wie wahnsinnig, egal ob vorher auf OT oder nicht
Ist allerdings auch nicht grade günstig, ich meine zwischen 90 und 100 Euronen.
und wo gibts sowas. morgen werd einen bestellen. welchen weis noch nicht wirklich.... Bei der kälte is das echt etwas ein problem mit den os91. Die müssen halt gleich anspringen, sonst is schluß mit lustig...
hi,
Dynatron gibts bei Lindinger oder hier:
http://www.cmb-engines.de/shop/index.html?...Dynatron469.htm (http://www.cmb-engines.de/shop/index.html?d_SulliDyn_SULLIVAN_Dynatron469.htm)
google doch mal nach "Sullivan Dynatron"
Tom Kreuzberger
26.12.2005, 11:45
Ich kann dir auch nur den Dynatron empfehlen. Mit 24 Volt zieht der sogar einen Chevy V8 BigBlock durch :D
Wir haben unseren von zoomsheli.com (http://zoomsheli.com).
Der Starter is zwar ein bisschen teurer als die anderen, aber ich kann dir nur sagen, es zahlt sich aus.
Mit 24V musst halt nur aufpassen das du nicht startest wenn der Motor abgesoffen is, sonst könnte das Pleuel darunter leiden ;)
Sieht ja sehr robust aus den Ding. :D
95 Mäuse plus versand, würg ;(
dieses Hobby irgenwann mal mein ruin :)
Also werd das Ding wohl bestellen. Ich hoffe dann ist ruh mit ewigen Starter problemen.
Muß ich dann immer mit dem LKW zum fliegen fahren wegen der 24 Volt :D :D
spacebaron
27.12.2005, 12:31
hallo,
vorsicht beim sullyvan dynatron starter, dieser hat 7,8mm durchmesser (meiner zumindest). habe null problemo seit ewigkeiten. das einzige prob war nur ne brennende starterkiste. habe querschnitt der kabel vergrössern müssen.
gruss erich
Also hab jetzt einen von Helitron bestellen lassen. Is Baugleich mit dem Robbe super Starter 120. Robbe baut die Dinger ja auch net selber sondern kauft die ein und macht Eigenmarke draus, so wie auch bei Futaba usw. Starter kostet aber die hälte von dem was R. verlangt.
Somit dürfte das Problem erledigt sein. Ich denk halt wenn der Motor voll Sprit is, ist das ganz gut wenn der Starter sagt stop. Sonst gehts auf das Pleul usw... Mir hats auch schon einen 6 Kant Startaufsatz zerfetzt mit Akkuschrauber....
Es is dann wohl besser das es einem der Starter zeigt, das etwas nicht stimmt.
Deht der Dynatron noch abgesoffene Motoren durch wie OS91?
Tom Kreuzberger
28.12.2005, 00:19
ich habs noch nie probiert.
einfach den motor nicht absaufen lassen, dann hat man keine probs beim starten. ;)
einfach nach dem landen auf standgas lauf lassen, spritschlauch abziehen und warten bis der motor abstirbt, dann den spritschlauch zustöpseln dann erst vor dem nächsten mal starten den spritschlauch wieder anstecken und der motor säuft nicht ab.
Thomas Reingruber
28.12.2005, 00:29
Hallo,
an 20 NiCd Zellen dreht der Sullivan defintiv alles. Haben wir schon 62cm³ Motore damit gestartet. Für 90iger Helis würde ich maximal 12 nehmen. Oder einen guten 12V Bleiakku mit ordentlichen Kabeln.
Das kommische is ja, das nach dem Tanken mit Tankventeil und Spritklemmer ich den Sarter aufsetz und ....? nix geht. Ein kumpel meinte das der Sprit über den Druckschlauch vom Tank zum Pipe zurückläuft und da der Hund begraben ist. Ich hatte auch diese Saison einen zweiten Vigor CS mit OS91 mit Perry Pumpe. Da war das nie! Starter drauf und kurz laufen lassen, fertig. Ich Tank auch nie so voll das der Sprit zurück könnte...
Machs jetzt auch so, das ihm nach dem Landen den Klemmer zu machen am Schlauch. Dann leerlaufen lassen und diese Tage kommt noch ein Webra Regulator rein. Dann is hoff ruh.
Heliwuif
31.12.2005, 22:35
Hallo!!
Hat vielleicht jemand einen Vergleichstest mit dem Dynatron und dem Robbe 120 gemacht??
LG Wuif
JMalberg
01.01.2006, 13:21
Jop!
Zufällig hab ich meinen robbe 120 mit Ovids Dynatron verglichen: Keine wirklichen Unterschied gemerkt. :|
Heute habe meinen neuen Starter bekommen. Is der von Helitron. Baugleich wie Robbe Starter. Aber fast für die hälfte Geld.
Geht wie Sau und kein blockieren mehr des Motors da. Der Motor springt auch sofort an da der Starter sauber durchzieht. Einfach genial. Heut war schon fliegen damit. So machts wieder spaß. :)
Jop!
Zufällig hab ich meinen robbe 120 mit Ovids Dynatron verglichen: Keine wirklichen Unterschied gemerkt. :|
Tja, desshalb habe ich jetzt nen Akkuschrauber!
Mfg
Na mal sehen, ob's einer liest.. das Thema ist steinalt.
@Ovid
Tja, desshalb habe ich jetzt nen Akkuschrauber!
OS91 mit Akkuschrauber? Geht das? Dreht der dann auch noch schnell genug?
Würde mich interessieren.
Hatte heute voll den Frust: Der Starter wollte auf einmal den OS91 nicht mehr drehen.
Mist! Der Revo musste stehen bleiben. Um mal die Jammerei fortzusetzen: Der 50er wurde
wieder sauheiss, die Knopfzelle vom Thermometer war leer, weil mein kleiner Sohn mal wieder
Knöppe drücken geübt hat. Die Fuhre mit den zwei großen Helis hätte ich mir sparen können,
die Ersatzbefriedigung (T-Rex) passt ja fast in's Handschuhfach. Naja, wenigstens die
Mücken kamen auf ihre Kosten..
Nochmal: Akkuschrauber? Schnell und kräftig genug für OS91?
Danke.
Tom
EDIT: Der 91er war doch abgesoffen, wie ich eben erst realisiert habe. Man sollte
eben einer Spritklemme nicht blind vertrauen. Und da hab' ich vorhin den Starter zerlegt.., der
war aber OK. Hoffentlich hat das Pleuel nix abgekriegt, der Motor hat erst 1 Gallone gesehen.
Trotzdem, die Akkuschraubervariante würde mich interessieren. Habe mal einen Bosch-Schrauber
mit 9,6V Akku 'ne Zeit lang am OS50 benutzt. Das ging aber nur im ersten Gang, und damit
war der Schrauber ein bisschen langsam. Musste jedesmal ewig nuddeln. Vielleicht sind die
14,4V-Teile ja besser geeignet..(?)
Ich hab es so gemacht... auch im Winter mit neuen OS91.
Spritklemme zu. Tanken. Kurz anlassen mit geschlossener Klemme!. Dann erst Spritklemme auf machen und dann noch mal anlassen. Fertig.
Das ganze mit 12 Zellen (17.6 Volt) am Robbe oder Helitron Starter.
Ich bin im Winter so geflogen mit dem neuen OS91 C-Spec.... übrigens hab ich immer 2 Starter dabei...für alle fälle. ;D
[gelöscht durch Administrator]
Hallo Uwe, danke!
So, das war's jetzt, der Starter (Sullivan) ist Geschichte, leider auch die Startklinge vom Freilauf.
Das scheint gar kein Werkzeugstahl zu sein. Taiwan-Crap. Ist dieses lila Dingens auf Deinem Bild.
Hatte eben erst die Welle des Starters durchbohrt, weil der Freilauf auf dieser rutschte (Schraube
quer nun durch). Die blöde Plastikhülse wurde beim Rutschen heiss und ist eigentlich auch längst im Arm.
Was ist passiert? Bin in Ermangelung anderer Akkus auf 2x12V Akku in Reihe gegangen.
Wow! Der drehte den OS91 durch, dass mir Angst wurde. Leider klebte mal wieder der
Schalter. Mistding! Hab' die Startklinge rausgerissen, dann die übliche tierische Unwicht. Akkupack
flog vom Tisch, Starter hinterher. AUS! Und ich hatte mir nach monatelangem Überlegen heute und
morgen zwei "Helitage" genommen.. Conrad ist der einzige Laden um die Ecke, der den Kram evtl.
auf Lager hat. Deren Sortiment ist aber 'ne Katastrophe. Starter: Ja. Freilauf: Was'n das?
Sag' mal, wo gibt's denn die dicken Starter mit angeflanschtem Akkupack?
Gruß, Tom, der Frustrierte
Markus 'nurmalso' Pillmann
12.06.2006, 12:58
Moin,
den Starter gibts bei mhm, ist glaub von k&s
Gruesse
Markus
Matthias Pfeffer
12.06.2006, 13:20
Hallo.
Hatte auch den Graupner Eco 90 aber der taugt nix, dann brennen sich innen die Kohlen in den Kunstoffschacht und dann isses mal wieder vorbei mit starten.
Ich habe mir einen günstigen Dynatron Starter im ebay gekauft, weil die neu um die 95€ kosten und der zieht alles durch, also mein Yamada geht damit gut und wenn es nicht reichen sollte kjannst du den auch mit 24V betreiben.
Danke Euch beiden!
den Starter gibts bei mhm, ist glaub von k&s
Jo, aber da ist der crappy Freilauf nochmal dabei, den ich bereits bei MHM gekauft hatte.
Ausserdem scheinen bei DEM Preis nicht mal die Akkus dabei zu sein.
Hatte auch den Graupner Eco 90 aber der taugt nix
Mist, da ist doch ein Modellbauladen um die Ecke, hatte ich vergessen, der hat aber nur
den Eco90. Was ist denn das für 'ne Kohlenführung?! Die sollte doch aus Metall sein...
normalerweise.
Ein Tag von 2 erträumten Heli-Urlaubstagen bei bombigem Wetter ist schon wech..
Ich glaube, ich kauf' jetzt doch den Eco90 und 'n paar NiCd Akkus dazu, um auf 14,4
oder mehr Volt zu kommen. Die 24V sind etwas heftig. Der reisst ja den OS91 so
durch, dass schon die Kupplung kommt :)
Und wieder Pfusch aus Zeitmangel...
Tom
So, der Frust ist komplett. Seit 2 Monaten träume ich davon, mal 'ne Wo Heli-Urlaub zu nehmen,
jetzt ist es geschehen, aber nur 2 Tage... und Bingo! Nix Heli, weil nix Starter.
Es wird ja immer wieder gesagt, man solle sich nicht zu sehr an Meinungen in Foren orientieren,
die seien subjektiv und jeder hätte seine eigenen, manchmal konträre Erfahrungen. Trotzdem, hier
mal meine jüngsten Starter-Gaus für Suchende:
Bis dato hatte ich einen "Sullivan Hi-Tork" als Starter, mit 12V 7Ah Bleigelakku betrieben. Der zog den
OS50SX-H immer durch und schwächelte schon etwas mit einem Webra 61 (ABC-Garnitur).
Problematisch war die Welle des Starters, Ami-Maß, irgendwas knapp unterhalb 8mm. Die Startadapter,
Hex für OS50 im 50er, kurzer Gummikonus für Webra 61 in einer Schlüter HeliStar-Mechanik, eierten
und waren eigentlich nur betreibbar, wenn der Adapter im Heli steckte. Ansonsten gab es starke Vibra-
tionen, ohne, dass sich die Startverlängerung dabei aber zerlegte oder der Starter aus der Hand sprang.
Ein anderes Problem war der Tast-Schalter, der klebte immer häufiger mal, der Starter lief also einfach
weiter.
Die "Halbprobleme" bekamen eine neue Qualität mit Anschaffung eines Revo mit OS91SZ-H, neu, ohne
zweite Zylinderkopfdichtung.
Zunächst wurde eine Hex-Verlängerung mit Freilauf gebraucht, der 50er hat ja einen im Heli eingebauten
Freilauf.
Erster Fehler: Habe dieses lila Dingens von K&S (KS0239) genommen, das übrigens seit einiger Zeit auch
Standard-Verlängerung mit Freilauf bei Graupner ist.
- Der Adapter wird auf die Starterwelle geschraubt. Dazu gibt es beim K&S-Teil Plastik-Reduzierhülsen für
7 und 8mm Welle. Damit bekommt man den Adapter nie so gerade an die Welle, das es nicht eiert!
- Der Adapter ist vorbereitet für eine Verdrehsperre mit einer M3-Schraube quer durch Adapter und
Starterwelle. Ist das Loch in der Starterwelle nicht vorhanden, muss man eben selbst durchbohren.
Die Graupner-Starter haben das Loch bereits, warum ist klar (s.o.).
Ohne Sperre kann die Welle in der Plastikhülse mal durchrutschen, dann ist Schicht im Schacht - die
Hülse wird 1-fix-3 heiss und schmilzt.
Wieder Bingo! Die Händler haben die Ersatzteile i.Allg. nicht auf Lager. Ich habe dann die 7mm-Hülse
auf 8mm aufgebohrt.
- Unwucht/Eiern: Wie gesagt, das Eiern ist systemimmanent und gefährlich, besonders wg. der weiteren
"Qualität" dieses K&S Craps... Die Starterklinge ist NICHT(!!) gehärtet, man kann sich aber 'ne
gehärtete als Option dazu kaufen. >:( Starter mit mehr als 12V betrieben (24 :)), dreht den OS91
durch aber der Schalter klebt wieder. In höchster Not Klinge rausgerissen..., die eiert, bekommt Unwucht,
dadurch verbiegt sich die weiche, lange Starterklinge,... noch mehr Unwucht, Starter nicht mehr
zu halten, losgelassen, fällt auf Boden und die Starterwelle hat 'nen Knick.
OK (oder besser >:D). Neuer Starter wird gebraucht. Einziger Händler um die Ecke hat nur Graupner
"Eco 90".
Zweiter Fehler:
- Starter hatte noch nie Spannung gesehen, aber beim Durchdrehen kratzt und knirscht es manchmal da
drin und er hackt auch. Wahrscheinlich die Klebestelle eines der Magneten aufgegangen. Umtausch ist nicht
mehr drin, weil Kabel schon abgeschnitten.
- Auch dieser Schalter bleibt gern kleben.
- 12V: Dreht den OS91 ebenso nicht durch. 12 Zellen Sanyo 2400: Auch nicht, nur "blubb"..."blubb"...
"blubb".., dafür rattern die Kohlen.
Ca. 6-10 Startversuche, danach: Nix mehr. Kohlen kommen nicht mehr an den Kommutator, nur ab und zu,
wenn man die Starterwelle nach innen drückt und festhält.
@Matthias Pfeffer - Du hattest Recht und ich war ein ungläubiger Thomas.
Der Eco 90 ist 12h nach Kauf schon weider Schrott, war es schon bei Auslieferung beim Hersteller. Der sitzt
wahrscheinlich in Asien.
Soviel zum Thema "Wie man es nicht machen sollte." bzw. "Wer billig kauft, kauft zweimal."
Zusatzerkenntnis: "Marke schützt vor Tinnef nicht." In diesem Fall ist die Marke "Graupner".
Wie weiter?
Hex-Adapter m.Freilauf: Artikelnummer 1910S1387 bei rc-city.de (54 Eu) oder Art.# 1830 bei rd-
modelltechnik.de (90 Eu). Hat Jemand 'ne Meinung dazu? Lieber den Teueren?
Starter: Dachte an Art. ky210-0024 "Ultra-Force Starter EZ180" mit Getriebe bei mhm-modellbau.de.
Werde da aber noch anrufen und wg. der Ausgangsdrehzahl fragen, im Moment ist da gerade Happa-
Happa-Pause. Und wiederum: Was meint Ihr dazu?
Dynatron: Die Beschaffung in USA, Timbuktu oder sonstwer, wäre ja nicht das Problem, nur, dass
sowas dauert, weil der Zoll in Frankfurt sich einen austrudelt, um hinterher die Hand aufzuhalten.
Was hat das Ding aber für einen Wellendurchmesser?! Nicht, dass das wieder Amimaß ist, 8mm wer-
den gebraucht!
So, sorry für die vielen Worte, es sollte es einem Suchenden und Zweifelnden (Verzweifelten?)
anschaulicher machen.
Meine Lernphase geht weiter, die Frustphase ist mit den nächsten Beschaffungen hoffentlich be-
endet, aber das hoffen wir ja immer... :)
Gruß, Tom
Klaus G.
13.06.2006, 15:38
Hallo Tom,
Art.# 1830 bei rd-
modelltechnik.de (90 Eu)
Diesen kann ich dir bedenkenlos empfehlen. Den hab ich schon an die 10 Jahre im Einsatz und Bekannte von mir ebenfalls so lange. In dieser Zeit keine Probleme, ausser das ich den Sechskant schon mal gewechselt hab. Ist ein Verschleißteil. Doch das ist kein prob, da man dafür einfach einen langen Inbus absägt und in den Adapter eindrückt mit Loctide.
Und als Starter benutzt ich den Robbe Super Starter 120, den schon über 10 Jahre !!!!!!!!!
Bis zum 90er noch nieeeeeee Probleme gehabt, im Sommer wie im Winter. Ich kann es echt nicht so ganz nachvollziehen was es da immer für Probs gibt. Das muß man ja fast alle 2 Wochen lesen. In meinem Umfeld wird sehr viel der 120er Robbe Starter benutzt, niemand hat damit ein Problem seinen Motor zu starten, aber gar niemand. Natürlich volle und vernünftige Akkutechnik vorrausgesetzt. Minimum 12 Zellen NICD !!!!!!
Diese Kombo einmal gekauft, ein "fast" Lebenlang seine ruhe.
Das Lila Dingsbums kann man auch vergessen das ich hab. Ist von Graupner (49 Euro Schrott) und erst drehte sich die runde Starterwelle durch und dann als das mit Endfest300 fixiert hatte ging der Freilauf durch. Bei meinen Motor P5 Webra geht er noch,,,aber bei 90er? Nein.
Auf meinen zweiten Starter hab den von Robbe drauf mit ausgebauten Freilauf, da ich ja im Heli einen Freilauf habe. Mit diesem starren Starter bring ist fast alles zum laufen, aber wenn der Motor voll mit Sprit ist hilft nur eins. Heli hochheben und kippen bei geklemmten Spritschlauch. So läuft der Mist dann raus. Oder Kerze raus und durchblasen.
Die Akkus hab selber rangebaut mit Kabelbinder. Geht wunderbar und kost nix. Die Akkus hatte noch übrig von 1/10 Elektroautos ;D
Klaus, gut zu hören, dass der Adapter zu empfehlen ist. Ist ja auch arschteuer mit 90 Eu..
Hat der Sechskant denn einen Kugelkopf?
Du sägst einen Inbus ab? Mußt 'ne gute Säge haben. Hab' gestern eine 6-Kant-Starterklinge
abgesägt, 'ne gehärtete. War schweisstreibend, auf dem Sägeblatt kann man jetzt nach
Rom reiten.
Klaus, Uwe, was soll ich sagen..? Ich glaube eigentlich nicht, dass ich mich besonders doof
anstelle. Trotzdem haben beide Startermotoren, die jetzt Schrott sind, am OS91 versagt.
Witzerweise hatte ich den aber bereits mit dem Sullivan gestartet, zwei- bis dreimal. Jetzt
wollte er nimmer mehr.
Mein kleener 9,6V Akkuschrauber dreht den OS91 durch, nur etwas langsam und ohne
Freilauf.
Irgendwie erscheint es mir ohnehin schon immer pervers, einen Gleichstrommotor derart
an den Kohlen zu quälen, indem man ihm getriebelos derart viel Drehmoment im Anlauf
abverlangt. Ich werde jetzt mal so'n Getriebedings probieren..
Leider wird es wieder ein Testballon.. Habe heute bei MHM angerufen.. Das Gespräch
hatte leider den üblichen Verlauf...
- "Ausgangsdrehzahl? Weiß ich nich.. Nachschauen? Da steh'n jetzt so viele Kartons drauf."
Und dann wie immer: "Der K&S Freilauf" (hab' ich da gekauft) "geht doch supaaa, starte
ich meinen 90er mit." "Eiert? Bei mir nur marginal." "Die Plastikhülse kann nicht durch-
rutschen."
Vielen Dank für's Gespräch. Werde jetzt einfach mal einen dicken Getriebemotor versuchen.
Das Ding ist, bei dem Preis, garantiert auch zusammengeballert in Asien. Na mal sehen,
man kann ja auch mal Glück haben.
Der Robbe Superstarter120-Story traue ich, ehrlich gesagt, nicht so unbesehen, denn der
Starter scheint mir auch einer von vielen 120ern zu sein, made in China oder hastenichgesehn.
Einzig einer von Dynatron könnte mir jetzt noch Vorschussvertrauen abringen. Vielleicht
meldet sich ja "Sandro T" noch zu der Frage, ob da 'ne 8mm-Achse dran ist.
Die Odyssey geht weiter...
Gruß, Tom
Anfänger
13.06.2006, 22:56
hi,
ich persönlich kann den von helitron nur empfehlen. er zieht mein .91 os durch mit einem 12volt bleiakku. wobei angemerkt werden muss, dass der motor auf u.t. stehen solte, sonst blockiert er. wenn der motor auf u.t. steht, zieht er ihn super durch und er springt jedesmal an.
@Klaus
Sorry, das Foto zeigt den Kugelkopf.
Viel wichtigere Frage: Wie lang ist das Ding?
@Anfänger
Danke! Der MHM-Mensch hat mir erzählt, dass er auf 'ne Lieferung von Helitron wartet.
Ich kann den Starter nur nicht auf der Website (Shop) von Helitron finden..
Tom
Klaus G.
14.06.2006, 08:52
Hallo Tom,
Hat der Sechskant denn einen Kugelkopf?
Ja, doch den trenne ich ab. Gibt mehr Kontaktfläche im Sechskant.
Du sägst einen Inbus ab?
Sorry, falsch ausgedrückt. Ich trenne ihn mit ner kleinen Trennscheibe ab welche ich in die Proxon einspanne.
Klaus, Uwe, was soll ich sagen..? Ich glaube eigentlich nicht, dass ich mich besonders doof
anstelle.
Das glaub ich auch nicht, du hast nur das falsche Material.
Der Robbe Superstarter120-Story traue ich, ehrlich gesagt, nicht so unbesehen, denn der
Starter scheint mir auch einer von vielen 120ern zu sein, made in China oder hastenichgesehn.
Das ist natürlich deine Entscheidung. Jeder muß seinen Eigenen Weg gehen, aus den Eigenen fehlern lernt man am meisten.
Klaus, gut zu hören, dass der Adapter zu empfehlen ist. Ist ja auch arschteuer mit 90 Eu..
Ich denke mal wenn du zusammenrechnest was du bis jetzt investiert hast... da sehen die 90 Euro dann gar nicht mal so schlecht aus.
Und das Ding funktioniert. Wie gesagt schon an die 10 Jahre, und nicht nur bei mir.
Und wie gesagt, jeder Starter ist nur so gut wie seine Stromquelle, ich benutzte 12 Stück 4/5 Sub C-Zellen NICD 1600 mAh
Man könnte auch 14 dran hängen, doch wozu. Mit den 12 komme ich gut klar.
Viel wichtigere Frage: Wie lang ist das Ding?
http://www.klaus-grumbt.homepage.t-online.de/starter.jpg
Klaus,
heissen Dank für die ausführliche Antwort!
Auf den Kugelkopf kann ich leider nicht verzichten, ich würde sonst die Startaufnahme des Revo
zur Minna machen.
Wie lang ist denn die Originalklinge mit Kugelkopf? Ich muss auf insgesamt mindestens 170 kommen
(Klinge 60-70 lang), da es sonst mit dem 50er nicht geht.
Hab' jetzt den Eco-90 Starter repariert. Das Ding, und ich nehme mal an, es betrifft die ganze Eco-
Starter-Reihe, kann gar nicht funktionieren. Sowas in einem Hochstrommotor hab' ich noch nie gesehen.
Die Kohlen befinden sich in Führungen einer molded Weichplast-Platte. Die Kohlen werden heiss, das
ist normal, ergo müssen die sich dort einschmelzen und hängen bleiben - auch ohne Start-Orgien.
Habe dazu den Sullivan geschlachtet und dessen Kohlen-Platte mit Trick 17 dort eingebaut (mit 2K-
Kleber eingeklebt). Diese ist aus Hartpapier und war auch schon 2x gebrochen. Der Kommutator des
Sullivan hat einen grösseren Durchmesser, es geht aber trotzdem mit dessen Kohlen.
Was in dem Starter von Anfang knackte und manchmal blockierte waren Bruckstücke einer Hartpapier-
Distanzscheibe, die gebrochen war. Überhaupt stimmte die axiale Führung nicht, mit ein paar 8er
Scheiben konnte das korrigiert werden.
Der Sullivan hatte Druckguß-Endkappen, beim Eco-90 ist es Weichplast. Runterfallen sollte der nicht,
ansonsten ist die Plastikgeschichte hinreichend.
Die Wicklung des Rotors macht einen guten Eindruck, hoffentlich halten die Kommutatorplatten.
** Ich werde es trotzdem mal mit einem Getriebemotor versuchen, ein zweiter Starter ist sowieso
nicht verkehrt.
** Der Eco-90 scheint jetzt genug Dampf zu haben, den 50er jedenfalls dreht er wie Mist.
12er Stange Sanyo pushed NC 2400, direkt am Starter montiert.
Mit dem OS91 im Revo ist es trotzdem noch Asche, weil der K&S Freilauf zu schwach ist und
durchrutscht.
Das kann ich unterschreiben: Der KS0239 von K&S ist echter Crap für 50 Teuronen, jedenfalls,
wenn man mehr als einen 50er Motor starten will.
Denke mal, es wird jetzt der von Dir empfohlene Freilauf. Dann sollte endlich Ruhe sein - bzw. keine,
denn der OS91 wird knattern. :)
Ciao, Tom
Meiner Meinung nach sind in der REGEL nicht die Starter schuld, das es nicht klappt. Sondern das System mit dem man betankt und ab wann man den Sprit in den Vergaser reinlaufen läst.
Bei mir waren eigendlich auch nicht die Starter schuld, sondern die Tatsache, das ich die Spritklemme aufgemacht habe. Den Knüppel am Sender auf Anlassposition gestellt habe, dann Starter drauf und einmal rum und ende....
Anscheinend ist es so das der Sprit nach öffnen der Klemme in den Vergaser reinläuft, wärend man selber die Kerzenstecker drauf steckt, den Starter aufsetzt und dann den Motor versucht zu starten. Wärend diesen sekunden läuft der Motor derweil voll.
Erst als ich nach dem Tanken den Motor kurz gestartet hatte (mit geschlossener Klemme), so das kein restsprit mehr da war und er wieder von alleine ausging, startete ich den Motor zum zweitenmal und öffnete wärend des Anlassens, die Klemme und zack läuft die Kiste :lol:
Man kanns auch so machen, das man beim ersten starten die Klemme sofort öffnet wenn der Motor mit dem restsprit angesprungen ist.
Somit gibts kein blockieren der Motoren und eure Starterkohlen brennen nicht alle 5 Minuten durch, weil der Starter auf Vollgas steht und sich nicht drehen kann.
die Graubner Starterwelle (Lila) ist aber trotzdem Müll. Geht sogar beim meinen 50er Motor nicht gescheit, da der Freilauf durchgeht.
Im bild der Robbe Starter 120 an seinem Arbeitsplatz. War im März bei 3 crad + mit neuen Os91 C-Spec
[gelöscht durch Administrator]
Matthias Pfeffer
14.06.2006, 20:01
[quote=dl7uae ]
Was ist denn das für 'ne Kohlenführung?!
Hallo.
Die ist aus Kunstoff, und wenn er n paar mal nicht durchzieht, wird er warm und die Kohlen brennen fest.
Thema "Absaufen": Hab' mir jetzt ein 2-Wege-Ventil auch vor den 91er gesetzt.
Freilauf im K&S Teil: Verstehe nicht, wieso man da nicht was Funktionierendes
verwenden kann. Gibt's denn sowas nicht irgendwo von der Stange zum Austausch?
Übrigens, um mal Frust abzulassen und mit Dreck zu schmeissen - das, was die
Admins und Modis so mögen.. :) Hatte von K&S so einen Gummiring, genannt
"Silencer Ring", gekauft, den man außen auf die Tröte zieht. Der Ring war für 40-
50mm angegeben, der Topp hatte 40. Sah geil aus, fiel nach 1 Minute durchgerissen
ab, sobald der Motor lief. Kostete "nur" 10 Euro, dieser Gummi-Crap.
So, jetzt geht's mir besser. :)
Edelstahl-Superluxus-Schickimicki-Freilauf ist bei RD bestellt. Alles wird gut..
Tom
So,
die Odyssey hat ein Ende:
Modifizierter ECO-90 Starter von Graupner + 6-Kant-Startadapter von rd-modelltechnik (Art# 1830)
Mit 10 Zellen macht der mit dem OS91 (neu, keine zweite Zylinderkopfdichtung) was er will, auch
wenn der direkt vor dem Kompressionspunkt steht.
Starter:
- Achtung! Die Starter der ECO-Serie sind unmodifiziert unbrauchbar. Da sind die Kohlen meines Sullivan
Hi-Tork drin, den der K&S Startadapter auf dem Gewissen hat. Die originale Kommutator-Konstruktion
des ECO ist Schrott, den man den Anbietern dieser Starter um die Ohren hauen sollte. Die Chinesen
kriegt man ja nicht zu fassen. :)
- Also besser was anderes als Starter: Robbe Superstarter 120 (?sagt man?:)), Sullivan Dynatron, ..??
Vorsicht: Die Sullivan's sind Ami-Produkte, haben keine 8mm-Standardwelle (7,8?mm)!
Sechskant-Startadapter mit Freilauf:
- Neben dem o.g. (Danke, Klaus!), der mit knappen 160mm Gesamtlänge u.U. zu kurz sein kann,
kommen mMn (meinem Gefühl nach) noch in Frage: von rc-city (54,-, Länge?) und vor allem die von
Helitron (Kurt Moraw) in Längen von 145, 205, 250, 295. Die Klinge hat keinen Kugelkopf, stattdessen
einen glatten Sechskant mit Fase. Die Adapter haben einen doppelten Freilauf, wie der von rd-m.t.
-Der K&S KS0239 für 50 Teuronen, bei Graupner und von den meisten Händlern angeboten, ist der
letzte Dreck: Der Freilauf ist schwach und rutscht bei höheren Drehmomenten, wie sie zumindest für
das Starten von 90ern erforderlich sind, mit ekligem Geräusch durch. Der Rundlauf ist 'ne Katastrophe:
* durch die Plastikeinsätze für 7- und 8mm-Starterwellen, * durch die lange butterweiche Klinge.
K&S behauptet, -und die Händler plappern es nach-, die Klinge wäre gehärtet. Lüge. Die Klinge wird
sich bei Startvorgängen (wenn der Freilauf überhaupt mitmacht) immer etwas verbiegen. Schaltet
man jetzt den Starter ein, während der Adapter mit seinem Ende frei in der Luft ist, passiert das
Ungeheure: Durch die Unwucht verbiegt sich die weiche Klinge noch mehr, der Starter springt aus
der Hand. Dabei hat es die Welle meines Sullivan Hi-Tork gekillt.
(Das muss man ja nicht? Stimmt, lässt sich nur evtl. nicht verhindern, wenn der Schalter klebt.)
Noch mal zum Starter:
Meiner Meinung nach ist es eigentlich verbreiteter Blödsinn, den Kommutator eines Gleichstrommotors
dadurch zu quälen, dass man den Startadapter direkt auf die Welle setzt. Da fließen dann extreme
Ströme.
- Gefährlicher Nebeneffekt: Die Hochstromtaster bestehen aus zwei Kupfer- bzw. Messing-
streifen, die manuell in flachem Winkel zusammengedrückt werden. Isolation und Rückholkraft kommen
aus einem primitiven selbstklebenden Schaumgummi-Pad. Die Kontakte verkleben bei den Strömen
gern mal, der Starter geht beim Loslassen des Tasters nicht mehr aus. Ich werde demnächst mal
versuchen, da einen Thyristor zwischen zu setzen.
- Starter mit Getriebe sind mMn sinnvoller, so man weiß, welche insgesamt geeignet wären.
Habe den im Bild von MHM (EZ-180 von Hype) gekauft. Der Motor hat einen deutlich geringeren
Durchmesser als allg. üblich. Der Starter zog mit 10 Zellen den OS91 nur in der Manier "blupp blupp
blupp" durch, mit 24V brennt aber die Luft (und hoffentlich nicht die Kohlen).
Leider kam beim Auspacken des Starters die Ernüchterung: Obwohl MHM, bei sonst wie üblich
fehlenden technischen Parametern, auf seiner Website so formuliert: "Der Mitnehmer besitzt das
Standardmaß, und nimmt somit sämtliche Starterverlängerungen aus unserem Programm auf.",
hat die aus dem Getriebe schauende Starterwelle nicht die erwarteten 8mm, sondern 10mm!
Bingo. Für Freilaufadapter nicht verwendbar. Ich werde meinen Spezialadapter für den Startkonus
des Schlüter HeliStar auf 10mm aufbohren und den Starter nur für diesen Heli nehmen.
Der Kunde ist häufig der Dumme:
Sehr häufig trifft man in unserer Händlerszene ein Verhalten, dass sich mir so darstellt:
"Weiß ich doch nicht, kein Bock, das zu ermitteln, kauf' es, dann wirst Du schon sehen."
Dazu dann billige Vertriebsargumentationen, die mich als ungläubigen Blödmann hinstellen.
"Bei Anderen geht der wunderbar." "Das eiert? Aber nicht so doll, bei mir eiert es auch ein
bisschen, aber nicht funktionsbeeinträchtigend. Sie haben wohl den Adapter auf das Gewinde
geklemmt?!" Klar, hab' ich, bin ja nur ein Blödmann von Kunde. :) Sollte nicht so defätistisch
rumargumentieren und einfach kaufen.
Websites: Wenn ich ein "Fachhändler" bin, sollte ich wissen, welche technischen Angaben für
die Kaufentscheidung eines Kunden erforderlich sind. Der Superfreilaufdapter von rd-m.t.
kommt ohne irgendeine Maßangabe daher, der von rc-city ebenso. Kurt Moraw dagegen
schreibt gleich 'ne ganze erfahrungsbasierte Abhandlung dazu, so was überzeugt und
informiert. Stattdessen gefallen sich viele "Fachhändler" lieber in haltlosen markigen Sprüchen
zu den Artikeln, Artikel, die sie offensichtlich niemals selbst getestet haben. Beispiel:
"Der dreht auch einen OS-91 durch." Ja, "blupp, blupp, blupp". Wenn man diesen Händler
anruft und ihn nach näheren Informationen zum Produkt fragt, heißt es: "Kann nicht mehr sagen,
als auf der Website steht. Die Kartons sind gerade so verbuddelt, keine Lust da jetzt nach-
zuschauen." Aha. Und woher weiß man dann, dass der Starter einen OS91 "durchzieht"?!
Ich weiß, sorry Jungs, es gibt zum Glück noch etliche wirkliche Fachhändler, denen ich schwer
Unrecht tun würde mit dieser Schablone. Aber leider gibt es genug "Fachhändler", auf die es
passt. Dann soll man bitte aber aufhören, zu jammern über die eBay-Verticker, denn letztendlich
bleibt ohnehin nur EIN Vergleichswert: Der Preis.
So, det war's. - Bisschen >eigene Erfahrung< um die Starterei, in der Hoffnung, Anderen was
ersparen zu können. Meine Odyssey hat mal wieder anschaulich den Wert eines Forums wie
unseres bewiesen. Danke noch mal allen, die mir hier mit Rat und Erfahrung geholfen haben.
Die Polemik am Ende aus >eigenem Erleben< musste mal sein, sorry dafür.
Moin,
Tom
Das Bild zeigt den umgebauten ECO-90 mit Freilauf-Hexadapter von rd-modelltechnik
neben einem EZ-180 von Hype. Nur, um mal die Grössenverhältnisse der E-Motoren
zu vermitteln
[gelöscht durch Administrator]
Salut Zusammen
Vorsicht: Die Sullivan's sind Ami-Produkte, haben keine 8mm-Standardwelle (7,8?mm)!
Wenn ich mich richtig erinnere, dann sind es 7.92-7.94mm.
Ich habe übrigens am Sullivan die 4mm² Silikonkabel direkt am Kohlehalter angelötet.
JMalberg
23.06.2006, 10:42
Genau SandroT!
Erst als ich ein 4mm²-Kabel benutzte, hat auch mal meine 12V-Autobatterie es geschafft den 90er zu drehen, sonst war das nur mit 14,4V-Akkupack möglich.
Meine Erfahrung zeigt dass es bes. im Winter nur ein Starter der 120er-robbe-Klasse u.ä. mit mehr als 14,4V (12 Zellen) schaffen. Dann allerdings ziemlich brachial!
Jetzt rüste ich meine Starter auf 16,8V = 14Zellen hoch und bau gleich noch eine Glühelektronik dazu.
@dl7uae Tom: Kannst du mir die Schaltung für den Thyristor senden?
Jürgen,
klar, wenn ich mal drüber nachgedacht habe :), und dann noch ungetestet.
Die Idee ist ganz simpel. Via den Taster zünde ich den Thyristor, der löscht sich
wg. der Unterbrechung durch den Kommutator immer wieder selbst. Solange ich
also den Schalter festhalte, wird der immer wieder gezündet. Der übliche Einbauraum
für den Schalter-Crap sollte für den Thyristor mit ein bisschen Kühlblech reichen.
Der Spannungsverlust hält sich in Grenzen, hoffentlich vertretbaren. :)
Melde mich dann.
Gruß, Tom
Jürgen,
ohne das Hirn groß anzustrengen.., einfach mal so (s.A.).
[gelöscht durch Administrator]
Der BTW69 müsste das mMn packen. Ein TOP3-Gehäuse ist super geeignet.
Es gibt natürlich noch massig andere Thyristoren dafür, Triacs wären auch geeignet.
Der BTW69-1200 (1200V) bei darisus.de für 7,54 Eu, Shipping 3,88.
BTW69-600:
600V (kleiner gibt's nicht, Sicherheit gegen Induktionsspannung)
50A RMS, 32A average
s.A.
[gelöscht durch Administrator]
Noch mal ein Update
ECO90 mit Kohlen vom Sullivan Hi-Tork und korrigiertem axialem Spiel:
Durfte gestern unfreiwillig bei Vergasereinstellungen an zwei Motoren 5 Stunden
am Stück testen, teilweise mit wahren Starterorgien, weil ein OS91 wg. eines defekten
Zweiwegeventils immer wieder absoff. (Das Ventil war nagelneu und von Jamara. Ist
nun definitiv im Arm. Kann ich nur von abraten.)
Der ECO90mod wird kaum warm, der Sullivan wurde gleich immer sauheiss.
Er dreht spielend den OS91, als wäre es nix, selbst als der Akku anfing zu schwächeln.
Betriebspannung aus 12er Stange Sanyo NC 2200, direkt am Starter montiert.
Leider ist der ECO90 ansonsten absolut kein Tipp, weil eben die Kohlenführung in Weich-
plast die blanke Verarschung ist. Ich könnte diesen Umbau auch nicht wieder vollziehen,
war nur Zufall, dass ein gekillter Sullivan rumlag.
Tom
Hi,
noch ein Update: Habe heute den Hype EZ-180 stressen dürfen (oben im Bild, darunter
ein ECO90). Dieses schlanke Motörchen ist mit 12V komischerweise fast genauso kräftig
wie mein gewesener Sullivan Hi-Tork. Nun ja, Getriebestarter eben.. Mit 24V brennt dann
die Luft. Meiner Meinung nach ist dieser schlanke, leichte Starter mit Getriebe bei Betreiben
mit höherer Spannung (12er Racing-Stange z.B.) bestens geeignet, auch für 90er. Leider
hat die Welle 10mm statt der üblichen 8mm. Ich benutze den Starter nur für einen
Webra 61 (ABC) in einem Schlüter HeliStar mit Starterkonus. Den Adapter habe ich aufgebohrt.
Gruß, Tom
[gelöscht durch Administrator]
fdietsch
18.11.2006, 10:59
Na ja ich habe mit den Graupner starter ähnliche schlechte Erfahrung gemacht. Der einzige war ein 40er starter uralt mit aludeckeln der ging für den 30 er rappiwie sau mit 8 zellen .
Das grundproblem mit dem Eigern liegt doch aber an der Schwachsinnigen Konstruktion (abgesehen von einer Weichplastlagerung der Kohlen) am meisten stört mich an ein 1cm langes wellenende (weicher stahl) noch 20 cm Starterverlängerung zu bauen das muß eiern !
Überlege gerade ob ich mir für den 90er nicht einen starter gleich ganz selbst baue .
Dazu wäre es nett wenn mir mal einige nötige datenermitteln könnte.
Spannung und strom um mal die nötige Leistung zu ermitteln.
Drehzahl im leerleuf und unter last .
Fema baut ordanlasser auch für ZG motoren und wenn ich mir die Bilder ansehe sind die dort verwendeten Motoren nicht größer als ein Speed 700 ????
wie geht das ? Soll ich gleich einen Elktroantrieb vom segler nehmen ?
Würde ein Bürstenloser LRK den doch recht kurzen anlauf schaffen mit hohem Drehmoment wie ein gleichstrommotor? :unsure:
Frag doch mal nach dem Robbe Superstarter120, der soll gut sein.
Tom
heli-jürgen
18.11.2006, 12:11
Hi,
habe seit drei Jahren den Graupner Eco90 im Dauereinsatz (wie auch etliche meiner Kollegen) und der hat
bisher alle 15ccm Motoren vom FX,SX bis SZ (selbst ohne Dichtung mit hoher Kompression) und auch im Winter bei Minius Graden ohne Probleme durchgezogen,.
Wichtig ist den neuen Starter ohne Last erstmal einlaufen zu lassen, da die Kohlen im Auslieferungszustand noch gerade Flächen haben und sich erst an die Rundung der Kontaktflächen anpassen müssen.
Betreibe den Starter mit 2x6/3500NiMh direkt an den Starter über eine Adapterplatte montiert.
Gruß Jürgen
Jürgen,
das ist erstaunlich. Ich vermute, dass Graupner über die Zeit verschiedene günstige Noname-Starter unter eigenem
Brand verkauft hat, Dein Starter evtl. trotz identischer Bezeichnung ein anderer ist, als der, den es heute gibt. Dessen
Kohlenführung ist definitiv Nutzschrott.
Tom
Heli-Holgi
18.11.2006, 12:21
Hi Uwe
Hätte nen GOLDEE GL-120 Starter von Simprop-Elektronik abzugeben.
Aufsatz: von nem Zahntechniker eigens gedrehtem V-Stahl - Teil..net umzubringen!!! ::)
15cm3....no Probs!!!! ;D
Schick mir mal ne mail....dann bekommste ein Foto von dem Edelteilchen......
Grüße Holgi
fdietsch
27.11.2006, 23:16
klar, wenn ich mal drüber nachgedacht habe , und dann noch ungetestet.
Die Idee ist ganz simpel. Via den Taster zünde ich den Thyristor, der löscht sich
wg. der Unterbrechung durch den Kommutator immer wieder selbst. Solange ich
also den Schalter festhalte, wird der immer wieder gezündet. Der übliche Einbauraum
für den Schalter-Crap sollte für den Thyristor mit ein bisschen Kühlblech reichen.
Der Spannungsverlust hält sich in Grenzen, hoffentlich vertretbaren.
[/quote]
Hallo hab das mit dem Thyristor mal getestet.
Geht super an :lol: aber manchmal nicht aus :'[
Thy kurz gebrückt aus .
Hab schon den 10 nf entfernt .
Der Komutator hat ja ständig eine Wicklung zwischen den Kohlen sonst würde der Motor doch in irgendeiner stellung nicht anlaufen.
Hat die Elektronikfraktion eine lösung?
Hmm.. Der Spannungsabfall ist nicht zu hoch?
Mist, hätte gedacht, die kurze Unterbrechung reicht.
Pack' doch mal ein R im 100Ohm-Bereich zwischen Zündelektrode und Kathode.
Ich bin hier seitdem zu nix gekommen.
Tom
fdietsch
06.12.2006, 20:50
geht auch nicht aus. :'[
Wie wärs mit einem Leistungstransistor ?http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/158712-da-01-en-IRF3205.pdf oder http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/?~template=pcat_product_details_document&object_guid=3A097B3B5FF4615AE10000000A010220&master_guid=&master_typ=&no_brotkrumennavi=&ownrow=3&p_load_area=0204026&p_artikelbilder_mode=Ein&p_sortopt=object_description&page=1&p_catalog_max_results=10&cachedetail= was muß ich da äußerlich beschalten ?
Source an Minus Spannungsquelle.
Drain an Minus Motor, Pluspol von Motor an Plus Spannungsquelle.
Widerstand 100k von Gate an Source.
10k Widerstand von Gate an ein Ende Schaltkontakt.
Anderes Ende von Schaltkontakt an Plus Spannungsquelle.
Vorsichtshalber noch Diode 1A über Motor, Kathode an Plusseite, Anode an Minusseite, zum Plattmachen von
Gegeninduktionsspannungen. Entstörungsmaßnahme mit 3 Kondensatoren, wie üblich, würde auch helfen, den
Transistor zu schützen.
Ansonsten: Gute Idee mit einem LeistungsFET.
Tom
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